Worauf beruht die weltweite Stellung und Macht der USA? Auf zwei Säulen: dem Dollar und dem Pentagon. Der Dollar ist ein Papiertiger - im Wortsinne, viel mehr als zu der Zeit, als Mao die USA so nannte. Die Stärke und Beweglichkeit des Pentagon beruht auf dem Dollar und stützt ihn umgekehrt auch. Aber diese beiden Türme sind nicht nur das Fundament der USA, sondern auch ihre beiden Achillesfersen. Wie die beiden Türme des World Trade Center in New York kann das gesamte Gebäude der USA an einem einzigen Morgen einstürzen - nicht durch einen Terror-Anschlag, sondern durch das Wirken der weltwirtschaftlichen Finanzmärkte und die schlecht beratene Politik der US-Regierung selbst.
Die neue Weltordnung...
Die USA besitzen immer noch die größte Ökonomie der Welt, die in den 90er Jahre die meiste Zeit geboomt hat, und eine konkurrenzlose militärische Macht, die größer ist als die der nächsten zwölf oder mehr militärischen Mächte zusammen. Außerdem benutzt die gegenwärtige Bush-Administration in ihrer unilateralen Politik beides, um ihren Willen gegen den Rest der Welt durchzusetzen, gleichermaßen gegen Freund und Feind: Bush hat ihnen allen den Fehdehandschuh des »entweder ihr seid mit uns oder ihr seid gegen uns« hingeworfen. »Mit« heißt, ihr tut, was wir sagen, und »gegen« heißt, wir drohen euch damit, euch, wenn wir wollen, wirtschaftlich und politisch und auch militärisch zu zerstören. Falls an unseren Absichten und Fähigkeiten irgendwelche Zweifel bestehen, sind Russland und Argentinien hervorragende Beispiele an der wirtschaftlichen Front, so wie Irak durch den Boykott und Serbien und Afghanistan an der militärischen Front. Letzteres - aber eigentlich beides - war gemeint, als Präsident Bush der Vater 1991 bei der Bombardierung des Irak Die neue Weltordnung ausrief. Ich nannte das den Dritten Weltkrieg - in doppeltem Sinne: erstens findet er in der Dritten Welt statt, und zweitens bedeutet dieser Krieg gegen die Dritte Welt einen Dritten Weltkrieg.
...und ihre Achillesfersen
Wohlstand und soziale Absicherung des amerikanischen Volks beruhen in erster Linie auf der heutigen Weltstellung der USA, so wie bei Britannien im 19. Jahrhundert. Diese Beobachtung widerspricht diametral den von Politik und Medien verbreiteten Mythen über die Gründe der amerikanischen Ausnahmestellung (angeblich seien dies nämlich sein Genius, seine Moral, seine Produktivität und andere Eigenschaften, die Amerika vom Rest der Welt unterschieden). In Wirklichkeit stützt sich Amerika auf zwei - vielleicht drei - Säulen:
1. den Dollar als Weltwährung, auf die die USA das Druckmonopolprivileg haben,
2. das Pentagon mit seinen konkurrenzlosen militärischen Fähigkeiten.
3. Eine dritte Säule ist vielleicht die von der Regierung, dem Bildungssystem und den Medien verbreitete Ideologie, die diese einfachen Tatsachen vor den Augen der Öffentlichkeit verschleiert. Im übrigen stützen diese Säulen sich gegenseitig: Um das Pentagon, seine Stützpunkte in 80 Ländern auf der ganzen Welt und den Einsatz seiner Truppen auf dem ganzen Globus am Laufen zu halten, braucht man Dollars. Die Militärausgaben sind die Hauptursache für die beiden Defizite der USA: im Bundeshaushalt und in der Handelsbilanz. Im Gegenzug trägt die Stärke des Pentagon zur Stärkung des weltweiten Vertrauens in den Dollar bei.
Aber eben diese gegenseitige Abhängigkeit stellt auch zwei miteinander verbundene Achillesfersen der USA dar. Der Dollar ist buchstäblich ein Papiertiger. Er ist nämlich auf Papier gedruckt, dessen Wert einzig darauf beruht, dass er auf der ganzen Welt akzeptiert wird und man auf der ganzen Welt darauf vertraut, dass er akzeptiert wird. Dieses Vertrauen kann schwinden oder dem Dollar von einem Tag auf den anderen völlig entzogen werden, wodurch er die Hälfte oder mehr seines Wertes verlieren könnte. Jeder Wertverlust des Dollars hätte nicht nur einschneidende Folgen für Konsum und Investitionen in den USA und für Dollarvermögen, sondern er würde auch die Fähigkeit der USA beeinträchtigen, ihren militärischen Apparat aufrechtzuerhalten und einzusetzen. Umgekehrt würde auch jedes militärische Desaster das Vertrauen in den Dollar und damit seinen Wert schwächen. Tatsächlich äußerten die versammelten politischen und geschäftlichen Eliten der Welt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2003 ernsthafte Befürchtungen, dass der bloße Einsatz des US-Militärs, z.B. gegen den Irak, zu einer weltweiten Depression führen könnte. Das Time-Magazine berichtet diese Woche von einer umfassenden Studie über die amerikanischen Airlines und kommt zu dem Schluss, dass ein Krieg gegen den Irak die Hälfte von ihnen unmittelbar in die Pleite treiben würde. Wenn das stimmt, was ist dann mit den noch schwächeren nicht-amerikanischen Airlines? Die mit dem amerikanischen Säbelrasseln und Drohen verbundene Unsicherheit untergräbt das Vertrauen in den Dollar und bremst die Investitionstätigkeit. Und keine Ideologie kann diese wirtschaftliche Situation völlig verschleiern.
Dollar-Hegemonie und Deflation
Tatsächlich befindet sich die Welt bereits in einer Depression. Nur sind die USA davon bisher ganz und Kanada und Westeuropa teilweise ausgenommen. Und dies liegt an der privilegierten Stellung besonders der amerikanischen Wirtschaft innerhalb der Weltwirtschaft, was wie gesagt im wesentlichen aus dem Privileg herrührt, die Weltwährung zu drucken, mit der die Amerikaner erst die Produktion der restlichen Welt zu bodenlosen deflationären Preisen aufkaufen können und dann dieselben Dollars aus dem Ausland in Form von Investitionen an der Wall Street oder US-Schatzbriefen zurückbekommen, weil sie dort sicher aufbewahrt sind oder mehr Profit bringen als irgendwo anders.
James Tobin (der Erfinder der Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen) und ich waren meines Wissens die einzigen, die schon Mitte der 80er Jahre öffentlich vorhersagten, dass die kommende Gefahr für die Weltwirtschaft in der Deflation bestehen würde. Die Wirtschaftspolitiker gaben aber nichts auf diese Warnungen und dieses Risiko (genaugenommen kein Risiko, sondern eine notwendige Folge) und betrieben weiter ihre Politik der Inflationsbekämpfung. Trotzdem sind die Warenpreise seitdem stark und pausenlos gefallen, und in jüngster Zeit fallen auch die Industriepreise. Dazu kommt, dass die hohe Inflation der nationalen Währungen in der übrigen Welt (Peso, Rubel usw.) und deren starke Abwertung gegenüber der Weltwährung Dollar weltwirtschaftlich gesehen faktisch eine starke Deflation bedeutet, die die Preise dieser Länder senkt und ihre Exporte für diejenigen, die ihre Währungen mit Dollar kaufen, billiger macht. Das betrifft in erster Linie natürlich Konsumenten, Produzenten und Investoren in - und aus (!) - den USA. Es wird kaum erwähnt (!), dass diese den Rest der Welt aufkaufen können und tatsächlich aufkaufen und dafür mit Dollars bezahlen, die nur den Druck und die Distribution »kosten«, also für die Amerikaner praktisch kostenlos sind. (Die 100-Dollar-Note ist das meistbenutzte Bargeld auf der Welt. Damit läuft die gesamte russische Wirtschaft, und es zirkulieren doppelt oder dreimal so viele davon außerhalb der USA wie im Lande.) Es war reiner Zufall, dass die Amtsdauer der Clinton-Regierung von 1992 bis 2000 und ihr »ausgeglichener« Haushalt mit diesem Boom und Wohlergehen der US-Ökonomie zusammenfielen. Die gleichzeitige acht Jahre lange Prosperität der USA fand vollständig auf dem Rücken der schrecklichen Depression, Deflation und dadurch hervorgerufenen merklichen Zunahme der Armut in der übrigen Welt statt. In diesem einen Jahrzehnt ging die Produktion in Russland und Osteuropa um über die Hälfte zurück, und die Lebenserwartung in Russland nahm um zehn Jahre ab, Kindersterblichkeit, Alkoholismus, Kriminalität und Selbstmord nahmen zu wie noch nie zuvor in Friedenszeiten. Seit 1998 ging das Einkommen in Indonesien um über die Hälfte zurück und führte zu der längst nicht überwundenen politischen Krise. Die in den USA erzeugte Entropie wird also ins Ausland an diejenigen exportiert, die sie in noch größerer Unordnung absorbieren müssen. Es wäre schwierig, bessere Beispiele zu finden - außer der Zerstörung ganzer Gesellschaften in Argentinien, Ruanda, Kongo, Sierra Leone, der bisher reichen und stabilen Elfenbeinküste - ganz zu schweigen von den Ländern, die durch die militärische Macht der USA zerstört wurden.
Kapitalströme in die USA
All dies hat unter anderem folgende Konsequenzen: Die USA können die inländische Inflation, die sonst von diesem hohen Angebot an Währung erzeugt würde, exportieren. Dass die Inflationsrate in den 90er Jahren so niedrig war, war also kein Wunder und hatte nichts mit einer »richtigen« Binnen-Geldpolitik der Fed zu tun. Die USA konnten ihr Handelsbilanz- und Haushaltsdefizit mit billigem Geld und Waren aus dem Ausland decken. Das Handelsbilanzdefizit der USA beläuft sich inzwischen auf ca. 400 Milliarden Dollar im Jahr und steigt weiter. Davon werden 100 Milliarden von Japanern gedeckt, die ihre eigenen Ersparnisse in den USA investieren. Die USA sparen aber nichts. Vielleicht müssen die Japaner dieses Geld bald zurückholen, um ihre eigene Banken- und Wirtschaftskrise zu bewältigen - vor allem, wenn ein amerikanischer Krieg gegen den Irak zu einem auch nur vorübergehenden Anstieg des Ölpreises führt, von dem Japan so abhängig ist. Weitere 100 Milliarden Dollar kommen aus Europa in Form von verschiedenen Arten von Investitionen, darunter realen Direktinvestitionen, die austrocknen könnten, falls die Rezession in Europa weitergeht, die Europäer über die Politik der USA verzweifeln oder aus irgendwelchen anderen Gründen ihre Dollar-Reserven abbauen und in ihre eigene Euro-Währung umschichten. Ein dritter 100-Milliarden-Posten kommt aus China, das erst seine billigen Industrieerzeugnisse für Dollars an die USA verkauft und dann diese Dollars als ausländische Währungsreserven akkumuliert. China ist damit letztlich ein armer Produzent, der seine Waren an die reichen Amerikaner verschenkt. China tut dies, um seine Exporte und damit seine Industrien am Laufen zu halten, aber wenn es sich entschiede, mit diesen Waren seinen inneren Markt stärker auszudehnen, würden Einkommen und Wohlstand seiner Menschen steigen, und die USA säßen auf dem Trockenen. Die letzten 100 Milliarden Dollar des Defizits werden von anderen Kapitalzuflüssen wie dem Schuldendienst der armen Lateinamerikaner und Afrikaner gedeckt, die ihre ursprünglichen Schulden schon mehrmals abgezahlt haben und dennoch durch permanente Umschuldung zu höheren Zinssätzen auf einer immer höheren Gesamtschuldensumme sitzen. Allerdings setzt sich langsam die Idee durch, Zahlungsunfähigkeit nach chapter 9 oder 11 amerikanischen Rechts zu erklären.
Die Deflation/Abwertung woanders auf der Welt zieht also wie ein Magnet spekulatives Finanzkapital - amerikanischer wie ausländischer Besitzer - aus der übrigen Welt in US-Schatzbriefe (mit denen das Haushaltsdefizit der USA gestopft wird) und zur Wall Street. Damit wurde die Hausse an der Wall Street angeheizt und in Gang gehalten, die ihrerseits auf spekulative und illusorische Weise den Reichtum der amerikanischen und ausländischen Anleger vergrößerte und durch diesen ebenfalls illusionären »Reichtumseffekt« auch höheren Konsum und höhere Investitionen förderte. Für die Firmen, die ihre Aktien während der Hausse bei hohen und steigenden Kursen ausgegeben und verkauft haben, lohnt sich aber auch der darauffolgende Kursverfall in der gegenwärtigen Baisse, da sie jetzt ihre eigenen Aktien zu extrem günstigen Kursen zurückkaufen, d.h. einen riesigen Profit auf Kosten der Kleinaktionäre machen, die diese Aktien jetzt bei niedrigen und fallenden Kursen verkaufen. Über dem »Wohlstand« der USA hängt nun auch das Damoklesschwert einer instabilen riesigen Inlandsverschuldung im Firmen- wie im privaten Bereich (Kreditkarten, Hypotheken usw).
Zusätzlich sind die USA stark überschuldet bei ausländischen Besitzern von US-Schatzbriefen, Aktien und anderen Anlagen an der Wall Street. Diese Schulden könnten von ausländischen Zentralbanken, die Reserven in US-Dollar halten, und anderen ausländischen Gläubigern fällig gestellt werden. Dieselbe Politik der USA, die so viel zur Destabilisierung woanders auf der Welt beigetragen hat (z.B. durch die Destabilisierung Südostasiens, die die Wirtschaft und das Finanzsystem Japans noch zusätzlich untergraben hat), gefährdet jetzt die USA, indem sie die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass besonders japanische und europäische Gläubiger ihre Außenstände in den USA bald zurückfordern müssen, um ihre eigenen immer instabileren Wirtschafts- und Finanzsysteme aufzufangen. Die Auslandsverpflichtungen der USA betragen inzwischen zwei Drittel ihres BIP - und können und werden daher niemals abgezahlt werden. Aber jede Stockung bei der permanenten Umwälzung dieser Schulden kann dazu führen, dass die ausländischen Gläubiger versuchen, so viel Geld wie möglich herauszuziehen, - was einen Crash des Dollar zur Folge hätte.
Rüstungskeynesianismus?
Das führt außerdem dazu, dass die US-Wirtschaft (und die Weltwirtschaft!) inzwischen in einer Klemme steckt, aus der sie sich höchstwahrscheinlich nicht durch einen Rückgriff auf keynesianische Ankurbelung der Wirtschaft durch staatliche Investitionen oder gar eine ausgewachsene makroökonomische Politik zur Stützung der amerikanischen und westlichen/japanischen Wirtschaft befreien kann, wie es die Carter-und Reagan-Administration getan hatten. Der als Friedman/Volcker'scher Monetarismus und Laffer-Kurven-Angebotsökonomie getarnte Militärkeynesianismus wurde 1977 von Carter begonnen und 1979 einen Gang höher geschaltet. Im Oktober 1979 stellte der von Carter ernannte Fed-Chef Paul Volcker die Geldpolitik der Fed von hoher Geldschöpfung und niedrigen Zinsen auf den Versuch niedriger Geldschöpfung und hoher Zinsen um (bis zu 20 Prozent auf Geld!), um den in den 70er Jahren abgestürzten Dollar zu retten und ausländisches Kapital in die armen USA zu locken. Gleichzeitig begann Carter im Juni 1979 den Militärkeynesianismus, der dann von Präsident Reagan [ab 1981] weiter eskaliert wurde. Damit hatten sie letztlich Erfolg.
Es ist aber äußerst unwahrscheinlich, dass eine derartige Politik heute wieder Erfolg haben könnte. Die USA müssten dann heute für sich und ihre Verbündeten wieder dieselbe reflationäre Politik machen, aber das können sie nicht! Die Fed hat die Zinsen schon so weit gesenkt, dass sie kaum noch weiter heruntergehen kann, und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie dadurch Investitionen fördern würde. Andererseits würde eine Erhöhung der Zinsen zur Anlockung von Mitteln aus dem Ausland das Risiko bergen, alle Inlandsinvestitionen und produktives Kapital abzuwürgen. Als Brasilien - mit extravaganten Zinssätzen um die 60 Prozent - versuchte, ausländisches Kapital anzulocken, ruinierte es seine inländische Wirtschaft.
USA: Consumer in last resort
Vielleicht werden (sollten? müssen??) die USA jetzt versuchen, wie in den 80er Jahren sich selbst und ihre Verbündeten (inzwischen minus Japan, aber plus Russland?) mit Ausgaben aus der weltweiten Rezession herauszuholen. Die Rezession ist heute aber viel tiefer, gleichzeitig weltweit und droht in eine weltumspannende Depression überzugehen. Die USA müssten wieder eine massive keynesianische reflationäre defizitfinanzierte Ausgabenpolitik (wahrscheinlich Militärausgaben mit dem 11. September als Vorwand) als Lokomotive benutzen, um den Rest der Welt aus seiner ökonomischen Krise herauszuziehen. Die USA sind aber schon für die gesamte Welt der Konsument in letzter Instanz [ironische Anspielung auf den lender in last resort; eine Rolle, die den Zentralbanken oder international lange Zeit den USA zukam], aber nur aufgrund der Ersparnisse, Investitionen und billigen Importe aus dem Ausland, die selbst einen Teil des weltwirtschaftlichen Problems darstellen.
Außerdem könnten die USA zu einer inflationären Politk Zuflucht nehmen, um ihre riesigen und immer weiter wachsenden Auslandsschulden loszuwerden. Aber selbst das könnte - anders als in der oben zusammengefassten vorherigen Phase - nicht verhindern, dass das Handelsbilanzdefizit weiter wächst, besonders, wenn die Marktnachfrage weiter sinkt und im Ausland der Druck steigt, in die USA als Nachfrage(r) der letzten Instanz zu exportieren. Diesmal werden aber keine Kapitalzuflüsse von außen die US-Wirtschaft retten. Im Gegenteil würde der jetzige Abwertungsdruck auf den US-Dollar gegenüber anderen Währungen eine Kapitalflucht aus den USA auslösen: sowohl aus US-Staatsanleihen als auch aus der Wall Street, wo große Kursverluste zu weiteren Preisverlusten und einer Deflation im Weltmaßstab führen, selbst wenn die USA den Versuch einer Inlandsinflation unternimmt.
Politische Ökonomie des Öls
Der Preis des Öls ist noch ein weiteres Haar in der Suppe, dessen Länge und Bedeutung im umgekehrten Verhältnis zum guten oder schlechten Geschmack der Suppe steht. Und die Suppe schmeckt schon schlecht und immer schlechter. Der Weltpreis des Öls war schon immer ein zweischneidiges Schwert, dessen beide Schneiden sich durch eine erfolgreiche alternative Wirtschafts- und Preispolitik entschärfen ließen. Einerseits sind die erdölproduzierenden Volkswirtschaften und Staaten und ihre Interessen auf einen Mindestpreis angewiesen, damit sie ihr Öl produzieren und verkaufen, statt es unter der Erde zu lassen und Investitionen in die Ölproduktion auf bessere Zeiten zu verschieben. Die USA produzieren ihr Öl zu hohen Kosten. Auch wichtige Staaten wie Russland, Iran und besonders Saudi-Arabien brauchen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen einen hohen Ölpreis, genau wie die Ölindustrie in den USA. Andererseits ist ein niedriger Ölpreis gut für erdölimportierende Länder, ihre Konsumenten einschließlich ölverbrauchender Produzenten von anderen Produkten, und macht eine staatliche makroökonomische Politik z.B. in den USA möglich, wo niedrige Ölpreise eine gute Politik darstellen und gut für die Wirtschaft sind. Heutzutage scheint die Linie zwischen hohen und niedrigen Preisen bei etwa 20 US-Dollar pro Barrel zu liegen - zum gegenwärtigen Wertpreis des Dollar! Aber anscheinend ist niemand in der Lage, den Ölpreis auf dieses Niveau hochzuschrauben. Der gegenwärtige Konflikt findet schon lange nicht mehr innerhalb der OPEC statt, sondern vorrangig zwischen der OPEC, die heute nur noch etwa 30 bis 40 Prozent des weltweiten Angebots verkauft, und anderen Produzenten, die 60 Prozent liefern, heute vor allem Russland, aber auch die USA selbst, die gleichzeitig ein wichtiger Produzent als auch als einer der größten Märkte sind, obwohl sich das zunehmend nach Ostasien verlagert. Die Rezession sowohl in den USA wie in Asien und die daraus folgende sinkende Nachfrage nach Öl drückt den Preis nach unten. Die Strategie der USA in den Kriegen gegen Afghanistan und Irak besteht darin, möglichst viel Kontrolle über das Öl zu gewinnen und diese in den Regionen Zentralasien, Kaspisches Meer und Persischer Golf möglichst wenig mit Russland zu teilen. Und selbst wenn sich damit nicht der Ölpreis kontrollieren lässt, dient diese Kontrolle als wichtiger geopolitischer Hebel für Manipulationen gegen die vom US-Öl-Import abhängigen Verbündeten in Europa und Japan und letzlich gegen den strategischen Feind der USA in China.
Die USA können den heute und morgen benötigten Mindestpreis des Öls nämlich weder mit keynesianischer reflationärer noch mit inflationärer Ausgabenpolitik weiter stabilisieren. Keine Politik kann langfristig einen Mindestpreis für das Öl garantieren und einen weiteren Preisverfall und damit eine deflationäre Sogwirkung auf andere Preise verhindern. Dies könnte nur eine gesteigerte Weltmarktnachfrage aufgrund einer wirtschaftlichen Erholung - und/oder Begrenzungen des Öl-Angebots. Und eine weitere Deflation wird wiederum die Schuldenlast der schon jetzt stark überschuldeten Wirtschaften der USA, Russlands und Ostasiens, ganz zu schweigen von einigen Ländern Europas und der Dritten Welt erhöhen.
Die politische Ökonomie des Öls wird den Deflationsdruck also wahrscheinlich weiter steigen lassen. Das wiederum würde das vom Ölexport abhängige Russland weiter stark schwächen - was ja heute schon der Fall ist. Diesmal aber würde es auch die Ölindustrie in den USA und ihre ausländischen Partner vor allem in Saudi-Arabien und am Persischen Golf schwächen. Tatsächlich hat der niedrige Ölpreis in den 90er Jahren die einst boomende saudische Wirtschaft schon jetzt in die Krise gedrückt. Die daraus resultierenden spürbaren Einkommensverluste und Arbeitslosigkeit in der Mittelschicht haben breite Unzufriedenheit ausgelöst, die noch zu wachsen droht, und das genau zu einem Zeitpunkt, an dem die saudische Monarchie sowieso mit destabilisierenden Problemen durch ihren eigenen Generationswechsel zu tun hat. Außerdem würde ein niedriger Ölpreis auch neue Investitionen unattraktiv machen, neue Ölproduktion verschieben und potentielle Profite aus dem Verlegen neuer Pipelines in Zentralasien zunichte machen.
Tatsächlich gibt es noch einen dringenderen Grund, warum die USA die irakischen Ölreserven kontrollieren müssen. Diese sind nämlich die zweitgrößten und am wenigsten ausgeschöpften in der Region und bieten ein großes Potential, die Ölproduktion zu erhöhen und die Preise zu drücken. Aber das ist nicht alles und noch nicht einmal der Kern der Sache. Viele waren überrascht, als Präsident Bush Iran und Nordkorea in seine »Achse des Bösen« aufnahm, wenn auch vielleicht nicht ganz so überrascht über den Versuch der USA, einen Putsch und Regimewechsel in Venezuela zu betreiben, das etwa 15 Prozent der US-Ölimporte liefert. Viele fragen sich also, was diese Länder miteinander gemeinsam haben. Gut, drei von ihnen haben Öl, Nordkorea aber nicht. Worin liegt also die Bedrohung, die es für Bushs Achse qualifiziert? Sicher sind weder Geographie noch Bündnisse der Grund (Irak und Iran waren Todfeinde, und Nordkorea spielt nicht in der gleichen Liga). Die Antwort ist einfach und erklärt nicht nur dieses Rätsel, sondern auch die ansonsten ziemlich wirr und verwirrend wirkende Außenpolitik der USA:
1. Irak hat im Jahr 2000 den Preis seines Öls von Dollar auf Euro umgestellt.
2. Iran droht damit, dasselbe zu tun.
3. Nordkorea hat seinen gesamten Außenhandel auf Euro umgestellt.
4. Venezuela hat einen Teil seines Öls aus der Preisfestsetzung in Dollar herausgenomomen und tauscht es stattdessen gegen Waren aus anderen Dritte-Welt-Ländern. Außerdem hat ein alter Freund von mir, der Venezolaner Francisco Mires in der OPEC-Zentrale in Wien, vorgeschlagen, die gesamte OPEC sollte ihre Ölpreise von Dollar auf Euro umstellen! Nichts anderes, kein Terrorismus der Welt, könnte eine größere Bedrohung für die USA darstellen; all diese Maßnahmen und jede einzelne von ihnen würde dem Dollar jede Basis entziehen, denn die Ölimporteure würden nicht mehr Dollar, sondern Euro kaufen, um damit ihr Öl zu bezahlen. Dann würden sie wohl auch ihre Reserven aus dem Dollar herausziehen und in den Euro transferieren. Irak hat an der Umstellung schon etwa 15 Prozent verdient, die der Euro gegenüber dem Dollar gestiegen ist. Außerdem würden die arabischen Ölstaaten, die ihr Öl heute für Papierdollars verkaufen, kaum weiter ihr Geld für militärische Hardware aus den USA ausgeben. Genau dieses Horrorszenario soll durch die amerikanische Besetzung des Irak verhindert werden, und der Iran ist als nächstes dran. Seltsamerweise wird dieses »Detail« über den Öl-Dollar bzw. -Euro von der Regierung oder den Medien in den USA nie erwähnt. Kein Wunder, dass die großen europäischen Staaten gegen Bushs Irak-Politik sind. Diese wird nur von Britannien unterstützt, das selbst ein Nordseeölproduzent ist. Wie doch eine einzige kleine zufällige Information dazu führen kann, dass die anderen Stücke des gesamten Puzzles plötzlich zusammenpassen!
Papiertiger
All diese heute vorhandenen Probleme und Entwicklungen könnten (werden?) der Binnen- und Außen-Wirtschafts- und Geldpolitik der USA den Boden entziehen. Die USA können sich nur noch mit den beiden bekannten Säulen der von Präsident Bush dem Vater nach »Bushs Golfkrieg« gegen den Irak und der Auflösung der Sowjetunion 1991 etablierten »Neuen Weltordnung« schützen. Präsident Bush der Sohn versucht jetzt, die neue Weltordnung seines Vaters (der zweifellos immer noch als eigentliche Macht hinter dem Thron steht) zu konsolidieren, vom Krieg gegen Afghanistan bis zur erneuten Drohung gegen den Irak und dem Versuch von Bush und Putin, eine amerikanisch-russische Entente - oder Achse? - zu etablieren.
Die Dollar-Säule bröckelt. Das tat sie schon nach dem Vietnamkrieg, aber drei Jahrzehnte Flickwerk haben sie bisher stabilisiert. Wie wir aber gesehen haben, bleibt den USA kein ökonomisches Mittel mehr, um die Dollar-Säule aufrechtzuerhalten. Man könnte sie zwar kurzfristig durch eine starke Inflation schützen, indem man noch mehr US-Dollars druckt, um die Schulden der USA zu bedienen, aber damit würde man ihre Stärke erst recht untergraben.
Damit bliebe den USA zur Aufrechterhaltung ihrer politischen Ökonomie und Gesellschaft nur die militärische Säule. Aber sich auf diese zu verlassen, birgt selbst wieder Gefahren. Ganz offensichtlich betrifft das Länder wie Irak, Jugoslawien und Afghanistan und natürlich alle anderen, denen damit unmissverständlich klargemacht wird, dass sie in der neuen Weltordnung der USA nach deren Regeln spielen müssen, wenn sie nicht das gleiche Schicksal erleiden wollen. Aber die politische Erpressung, sich zu den Bedingungen der USA an der neuen Weltordnung zu beteiligen, betrifft auch die Verbündeten der USA - vor allem in der NATO - und Japan. Ausgeübt wurde sie im Golfkrieg (die anderen Staaten zahlten die Ausgaben der USA, so dass diese am Krieg einen Nettogewinn machten), im Krieg der USA gegen Jugoslawien, wo die NATO und ihre Mitgliedstaaten zur Teilnahme genötigt wurden, und im Krieg der USA gegen Afghanistan als Teil der Verkündung von Präsident Bushs neuer Politik. Er benutzte die Terminologie des Kalten Krieges von John Foster Dulles (»Entweder ihr seid für uns, oder ihr seid gegen uns«). Aber die militärisch-politische Erpressung als einzige Strategie, die den USA noch bleibt, könnte auch zum Bankrott der USA führen, wenn die bröckelnde Dollar-Säule nämlich nicht mehr als Stütze funktioniert. Sie könnte auch zu einer »Überdehnung«, wie Paul Kennedy [1] sagen würde, und zu einem »Blowback« der USA, wie die CIA und Chalmers Johnson [2] sagen würden, führen.
Zusammengefasst und schlicht gesagt haben die USA nur noch zwei Stützen, die zugegeben zwar von Weltbedeutung sind, aber möglicherweise trotzdem nicht ausreichen. Es handelt sich um den Dollar und um ihre militärpolitischen Druckmittel. Was den Dollar angeht, bricht das Kartenhaus der spekulativen US-Wirtschaft jetzt schon in den USA selbst zusammen.
Jetzt wird zur weltweiten Aufrechterhaltung der neuen Ordnung die zweite Säule benutzt. Am wichtigsten ist dabei heute vielleicht die vorgeschlagene Entente USA/Russland gegen China statt einer (oder zum Zweck einer?) Verteidigung der USA gegen eine Entente Russland/China (und Indien?). Der Krieg der NATO gegen Jugoslawien bewegte sich in Richtung der letzteren, und der Krieg der USA gegen Afghanistan fördert die erstere. Gott/Allah verhüte, dass irgendeine davon oder ihr heiliger Krieg gegen den Islam uns alle in die Luft jagt oder andere dazu provoziert, dies zu tun.
In jedem Fall kann die imperiale politisch-militärische Erpressungsstrategie der USA immer noch auf diese selbst zurückschlagen, was zeigt, dass diese nicht aus Stärke erwächst, sondern aus der Schwäche eines echten Papiertigers.
Da ich einige Mails erhalten habe mit dem Tenor, wie ich mir anmaßen könne,
Nichtraucher zwingen zu wollen, das
"Gift" der Raucher mit zu inhalieren, möchte ich diese Frage ein für allemal öffentlich beantworten in der Hoffnung, daß solche Zuschriften künftig überflüssig werden: Genau das maße ich mir nämlich NICHT an, denn ich war, bin und bleibe der Meinung, daß sich Moslems in Moscheen, Juden in Synagogen und Christen in Kirchen ungehindert treffen sollten, ohne daß sich eine dieser Gruppen anmaßt, einer anderen dieses Recht abzusprechen. Weitere Beispiele wären leicht möglich. Genauso war, bin und bleibe ich der Meinung, daß sich Raucher in gekennzeichneten Raucherlokalen und
Nichtraucher eben in Nichtraucherlokalen bzw. Nichtraucherräumen treffen sollten, ohne daß die einen den anderen dieses Recht streitig machen. Anders ist die Situation nur in Räumen, die beide Gruppen gezwungenermaßen aufsuchen müssen, etwa Behörden. - In der
ehemals demokratischen BRD unter den Kanzlern
Brandt und
Schmidt nannte man so etwas "Interessenausgleich", der damals ein gesellschaftlicher Grundkonsens war, welcher im Gegensatz zum demagogisch-faschistischen Mehrheitsbegriff steht, der da lautet:
"Arier" sind die Mehrheit, also haben alle anderen keine Rechte mehr! Diese demagogische Begriffsverzerrung hat heute erstmals seit 1945 wieder Eingang in die reale Politik gefunden. Demokratische Mehrheitsbildung und der Interessenausgleich zwischen Mehrheiten und Minderheiten sind aber zwei untrennbare Seiten ein und derselben Medaille:
Demokratie ohne Interessenausgleich ist in Wahrheit nur noch eine verschleierte
Diktatur. Die Abschaffung des Interessenausgleichs findet aber heute auf breiter Front statt, so z.B. auch beim Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital, wo sich mit dem Totschlagargument der
"Globalisierung" zunehmend
nur noch die Interessen des Kapitals durchsetzen. Der Abschaffung des Interessenausgleichs im Innern folgte in den 30er Jahren die Abschaffung des Interessenausgleichs im Äußeren - was bekanntlich im
2. Weltkrieg mündete. Heute geht die Abschaffung des Interessenausgleichs innerhalb der westlichen
Plutokratien einher mit einer
"globalisierten" Alleinvertretungsanmaßung, die bereits zwei verheerende Kolonialkriege zur Folge hatte und früher oder später auch wieder in einem
Weltkrieg enden wird!
Mehr habe ich zu diesem Thema auch bei weiteren Mails NICHT zu sagen.
Daniel Cohn-Bendit:
Verbote verbieten!
Wir wollten uns die Freiheit nehmen, so zu leben, wie wir denken und nicht so, wie man leben sollte...
Wir kämpften gegen eine Gesellschaft von Verboten... Wenn man den 68ern gesagt hätte, in den Kneipen dürfe nicht mehr geraucht werden, hätten die Barrikaden gebaut...
(Homepage,
Blog)
Die NEIN-Stimmen der Grünen sollte man nicht mißverstehen - denen ist das
NRSG viel zu wenig totalitär, viel zu wenig Staat, viel zu wenig
Überwachung,
viel zu wenig Ausgrenzung, viel zu wenig Erniedrigung, viel zu wenig Willkür!
Als Regierungsmitglieder haben sie den Überfall auf
Afghanistan mit getragen;
heute treten sie mit Lügen für die totale Ausgrenzung von Rauchern ein...
Eine mitreißende Rede hat er auf dem
Parteitag gehalten, der
Oskar Lafontaine, eine Rede, die ich fast ohne Einschränkung unterschreiben könnte. Als erste hat sich natürlich die SPD beeilt, die
LINKE flugs für "politikunfähig" zu erklären. Klar, denn solche "kommunistischen Umtriebe" wie die Forderung nach der (Wieder-) Einführung einer
Börsenumsatzsteuer, die in "kommunistischen" Staaten wie Großbritannien und den
USA auch erhoben wird, das
NEIN zu
Kolonialkriegen oder zur
Verschleuderung von Volksvermögen zu Spottpreisen sowie die Abkehr von der Steuerbefreiung der
"Heuschrecken", d.h. jede Behinderung von hegemonialem Expansionismus und "globalisierter"
Finanzspekulation, das ist natürlich "Teufelswerk" für eine "moderne" SPD, die heute noch um einiges reaktionärer ist, als es die
Kohl-CDU jemals war... Geschlossen hat der
Oskar seine Rede mit der Aufforderung an die Parteimitglieder, ihre Mitgliedschaft nicht kleinlaut zu verschweigen, sondern selbstbewußt zu vertreten! Sinngemäß sagte er, sie sollten in der Kneipe nicht verschämt zu Boden blicken, sondern stolz ausrufen: "Na klar, ich bin bei den
LINKEN, du etwa noch nicht!" - Hört sich toll an; ich hätte auch überhaupt kein Problem damit, den
LINKEN beizutreten und meine Mitgliedschaft genau so offensiv zu vertreten, doch das einzige (das absolut einzige!) Hindernis dafür wurde leider
von den LINKEN selber mit aufgebaut!
Denn wie sollte ich jemals das Programm der LINKEN in der Kneipe propagieren, wenn ich gar keinen Zutritt mehr habe?
Ich bin jedenfalls nur als Parteimitglied UND Raucher zu haben - eine "Persönlichkeitsspaltung" wird es garantiert nicht geben, und zwar in keiner Partei! -
In meinem ganzen Leben habe ich öffentliche Verkehrsmittel immer nur mit dem Wunsch betreten, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, um sie wieder verlassen zu können. Mehr interessiert mich daran nicht. Deshalb muß ich dort weder essen, noch trinken, noch rauchen. Doch mit dem Wunsch, es so schnell wie möglich wieder zu verlassen, habe ich definitiv noch nie ein Lokal betreten! Mit einer
"Änderung der Gewohnheiten" hat das überhaupt nichts zu tun, und eine maoistische Selbstanprangerung vor der Tür für "Feinde der Kulturrevolution", die kommt noch nicht einmal im Traum in Betracht!
Wenn überhaupt, dann kann eine "Gewohnheitsänderung" allenfalls im völligen Verzicht, aber bestimmt niemals in der Akzeptanz liegen!
Deshalb MUSS ich mich also notgedrungen für die Partei einsetzen, die als einzige noch Werte der
ehemals demokratischen BRD wie
Selbstbestimmung und Interessenausgleich vertritt und die noch nicht den demagogisch-faschistischen Mehrheitsbegriff der
NSDAP (Arier sind die Mehrheit, also haben alle anderen keine Rechte mehr!) adaptiert hat: Und das ist z.Zt. nun mal ausschließlich die
FDP! Mitglieder der
FDP haben mehrfach erfolgreich gegen "Sicherheits"- und Überwachungsgesetze der CDU, der SPD und der
Grünen geklagt, sogar gegen den
AWACS-Einsatz der
Bundeswehr 2003 hat die
FDP erfolgreich geklagt,
während die LINKE nur Forderungen aufstellt, für die sie ohnehin keine Mehrheit findet, andererseits sich aber
mit geradezu stalinistischem Fanatismus daran beteiligt,
frei erfundene Lügen zu verbreiten, um auf vermeintliche
"Minderheiten" einzudreschen und diese mit
"absichtsvoll schikanösen Gesetzen" zu
drangsalieren und auszugrenzen, wie
Hans-Ulrich Jörges so trefflich konstatierte. Um sich wirklich zu etablieren, hätten sie sich etwa für einen Ausgleich zwischen allen Interessen - z.B. auf der Grundlage der sehr ausgewogenen
Zielvereinbarung mit dem DEHOGA - stark machen können; es hätte eigentlich schon ausgereicht über die
Vereinbarung nur das Wort "Gesetz" zu schreiben.
Doch diese wurde vorzeitig und einseitig gekündigt, weil sie für die selbsternannten
Zuchtmeister einer neuen totalitaristischen Weltordnung ohnehin nur eine Alibifunktion für viel radikalere Zielsetzungen hatte.
Noch nicht einmal das
offenkundige Ausbleiben der vollmundig angekündigten "Nichtraucherinvasion" führt bei denen zum Nachdenken,
sondern eher zum Nachlegen: Ungeachtet aller Haushaltsnöte, streben sie eine personelle Aufblähung des Überwachungsapparates an, die den Anfängen zur totalen staatlichen Ausspähung der Privatsphäre von 1933 bis 1945 nicht ganz unähnlich ist und auf jeden Fall die alltäglich übliche Praxis der DDR weit übertrifft (erst die Freizeitgestaltung lückenlos überwachen und "unarisches" Verhalten abstrafen, dann vielleicht die Einhaltung des "Suppensonntags" am heimischen Herd kontrollieren, eben scheibchenweise), um das, was von Anfang an
Lüge ohne Beweis und mithin Unrecht war, nach Stalins Vorbild doch noch irgendwie zu "Recht" zu "biegen". Angesichts dieser
Tatsachenresistenz müssen sie sich auch die Frage gefallen lassen,
wessen Interessen sie wirklich vertreten und ob sie vielleicht längst
die "Allüren" anderer "Volkszertreter" angenommen haben? So lange das so ist, wie es ist, gehört die
LINKE leider noch nicht an die Regierung, sondern eher schon auf die
"Weide" der Opposition, auf der andere
ehemals demokratische Volksparteien herangereift sind, auch wenn sie hinterher ihre anfänglichen
Ideale längst wieder verraten haben...
Bevor die
LINKE ihren demokratischen
Läuterungsprozeß in der Opposition nicht abgeschlossen und elementare Grundwerte wie
Selbstbestimmung und Interessenausgleich gelernt hat, kann man nur inständig hoffen, daß möglichst wenige auf ihre vermeintlichen "Alternativen" hereinfallen, die keine sind, weil sie dafür auf absehbare Zeit gar keine Mehrheiten hat. Zur Zeit bietet sie nur "Zählkandidaten" für Wähler, die von anderen Parteien enttäuscht sind; doch wenn es um die
Abschaffung elementarer Freiheiten geht, dann zieht sie - über alle ideologischen Grenzen hinweg -
mit anderen an einem Strang. Deshalb kann es auf absehbare Zeit nur darum gehen, möglichst viele Werte der
ehemals demokratischen BRD zu retten bzw. sogar wieder herzustellen, und das ist nach Lage der Dinge im Augenblick
ausschließlich mit der FDP möglich
und erfolgversprechend. Um alles andere kann man sich später kümmern...
Wie macht man ein Unternehmen so richtig "fit für die
Globalisierung"?
Unrentable Betriebe schließen, in
"Billiglohnländer" verlagern, oder das Inventar gleich nach Fernost verkaufen?
Lohnkosten senken durch Personalabbau oder "Outsourcing" in Tochtergesellschaften bzw. Zeitarbeitsfirmen mit geringerem
Lohnniveau und längeren Arbeitszeiten? Die Vorstands- und Aufsichtsratsgehälter einfrieren... Moment mal, da fehlt doch was!? Warum hat man denn in den
Medien noch nie etwas von dieser einfachen Sparmöglichkeit gehört? Kann es denn sein, daß all die vielen "Experten" dieses Sparpotential noch gar nicht erkannt haben? Wie wär's denn, wenn man - analog zum Mindestlohn - auch einen gesetzlichen Höchstlohn einführt???
Nun kann man Vorstände und Aufsichtsräte (oder nebenberufliche "Berater") selbstverständlich nicht mit dem gewöhnlichen "Fußvolk" vergleichen, denn die Herrschaften tragen die schwere Last der Verantwortung natürlich nicht nur 8 Stunden am Tag, sondern rund um die Uhr, jeden Tag. Aber dem kann man doch ganz leicht Rechnung tragen: Der Tag hat 24 Stunden, das Jahr hat 365 Tage, macht also 8.760 "Arbeitsstunden" pro Jahr, multipliziert mit - sagen wir - 25,00 EUR Stundenlohn ergibt das einen gesetzlichen Höchstlohn von 219.000,00 EUR im Jahr, also etwa ein (offizielles) Kanzlergehalt.
Leistung muß sich lohnen, heißt es. Vollkommen richtig! Aber was ist "Leistung" überhaupt? Kann irgend jemand mehr als 8.760 "Arbeitsstunden" pro Jahr "Leistung" erbringen? Staats- und Regierungschefs erhalten für diese Leistung in etwa das o.g. (offizielle) Jahresgehalt. Leistung ist zweifellos auch die Haftung eines persönlich verantwortlichen Unternehmers, aber genau das gibt es ja nur bis zum sog. "Mittelstand", jedoch nicht in Konzernen, solange nicht eindeutige Verbrechen i.S.d. StGB begangen werden, und selbst wenn, dann erfolgt oft genug auch noch die Verfahrenseinstellung gegen eine symbolische "Geldbuße" in Höhe von vielleicht 10% der Beute, die Grundlage des Verfahrens war.
Ist "Leistung" auch
spekulative Profitmaximierung ohne Wertschöpfung
(Heuschrecken), die meistens sogar mit der Vernichtung von wirtschaftlichen Werten verbunden ist? Nach solchen Kriterien ist die Mafia ein sehr "leistungsfähiges" Unternehmen, und auch Räuber vollbringen nach diesen Kriterien eine hervorragende "Leistung", wenn sie in 5 Minuten 10.000, 100.000 oder eine Millionen EURO erbeuten...
Natürlich kann man den Unternehmen nicht verbieten, für besonders "wertvolle" Mitarbeiter noch mehr auszugeben als für den Kanzler, aber man könnte auf jeden Fall etwaige Mehrausgaben per Körperschafsteuergesetz zu "nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben" erklären und damit die Steuerlast etwas erhöhen. Schließlich sind "unangemessene" Aufwendungen für Bewirtung bzw. Dienstwagen ebenfalls "nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben" - warum also nicht auch "unangemessene" Gehälter? Gegen mehr Steuereinnahmen hat doch bisher noch keine "Volkspartei" etwas gehabt (Mehrwertsteuer, Kürzung der Pendlerpauschale etc.)... Oder hat man im "abgehobenen Haus" vielleicht nur "Appetit" auf das
Geld der "kleinen" Leute? Das kann doch nicht sein?
Um die Sache wirklich "rund" zu machen, wäre es sinnvoll, gesetzliche Höchst- und Mindestlöhne mit einem definierten Faktor aneinander zu koppeln (mehr Mindestlohn = mehr Höchstlohn). Natürlich ist es leicht einzusehen, daß mit zu hohen Mindestlöhnen personalintensive Branchen kaputt gemacht werden könnten. Das will aber niemand - das wollen nur diejenigen, die mit
Lügen ein Drittel der Gesamtbevölkerung und mehr als die Hälfte der tatsächlichen Gäste
aus der Gastronomie aussperren wollen! Doch wer überhaupt keine Untergrenze will, für den ist die logische Untergrenze nur noch die Sklaverei oder die Leibeigenschaft, und das ist Menschenverachtung pur! Über die Höhe dieser Untergrenze kann man diskutieren, aber die totale Ablehnung ist die Einstellung von Sklavenhaltern! Das Argument, "sozial ist, was Arbeit schafft", ist zynisch, denn Arbeit gibt es auch in der Sklaverei mehr als genug! Die Exportwirtschaft wäre von Mindestlöhnen sowieso nicht betroffen, weil sie ein hohes Ausbildungsniveau hat und die Löhne dort schon heute über jedem denkbare Mindestlohn liegen, doch Friseusen in Thüringen stehen nun mal nicht in Konkurrenz mit ihren Kolleginnen in Kalkutta - wer so etwas behauptet, der lügt! Mit demselben "Argument" könnte man auch die Benzinpreise in Deutschland auf 10 CENT absenken, damit es zwischen deutschen Tankstellen und ihrer "Konkurrenz" am Persischen Golf keine "Wettbewerbsverzerrung" gibt...
Albrecht Müller, früher u.a. Redenschreiber des ehemaligen Wirtschaftsministers
Karl Schiller
unter Bundeskanzler
Willy Brandt:
"mehr Demokratie wagen; das Bildungsprivileg brechen" - anstatt Demokratie abbauen und höhere Bildung durch finanzielle Zugangsbeschränkungen (Studiengebühren) für die Nachkommen der materiell Privilegierten zu reservieren. Nach meiner Überzeugung gehört Albrecht Müller - genauso wie seine damaligen Chefs - zu den Leuten, die in der heutigen ehemaligen Volkspartei SPD überhaupt keine Chance mehr hätten... Unsere Oberen fühlen sich wie Helden, weil sie gegen unseren Willen regieren
Falls die Entwicklung so weitergeht, dann mag das in 10 oder 20 Jahren anders sein, aber noch gibt es
Möglichkeiten zur unabhängigen Information, anstatt sich immer nur passiv - mit Verlaub - "Gülle" ins Hirn pumpen zu lassen. Wenn ich einen Freund hätte, der niemals Bücher liest, dann würde ich ihm zu allererst
"Die Reformlüge"
von Albrecht Müller mit Nachdruck ans Herz legen. Man muß noch nicht einmal selber lesen, sondern kann sich das
Hörbuch
beim Autofahren, bei der Hausarbeit oder ganz bequem im Sessel vorlesen lassen.
Albrecht Müller
entlarvt anhand von statistisch gesicherten und anerkannten Daten und Fakten, daß die sogenannten
"Reformen" der vergangenen Jahre fast ausschließlich mit einem raffinierten demagogischen
"Wahrnehmungsmanagement"
und durch polemische Agitation von und für bestimmte (elitäre) Interessengruppen mit Täuschungen, Halbwahrheiten,
Desinformationen und sogar mit knallharten
Lügen gerechtfertigt wurden.
"Und wenn alle die Lüge akzeptierten, wenn alle Berichte gleich lauteten, dann ging die
Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit."
(George Orwell 1984,
Remix)
Albrecht Müller nennt sogar "Roß und Reiter", d.h. wer woran mit verdient, welche sogenannten "Experten" aus nachvollziehbaren persönlichen Motiven wessen Interessen vertreten, aber dennoch in den
Medien wahrheitswidrig als "unabhängigen Experten" präsentiert werden. Auch das mag in 10 oder 20 Jahren anders sein, aber noch ist es so, daß man in diesem Lande Tatsachen behaupten darf, wenn sie sich belegen lassen. Hätte Müller auch nur eine Unwahrheit verbreitet, dann hätte man mit ihm längst - salopp gesagt - in den Gerichtssälen die Fußböden aufgewischt! Daß dies nicht geschehen ist, dürfte wohl der beste Wahrheitsbeweis sein, den es geben kann...
(1984,
Remix)
Die Parole "mehr Eigenverantwortung" suggeriert "mehr Freiheit", bedeutete aber bisher stets nur mehr "Freiheiten" für das Großkapital (De-Regulierung, Steuerbefreiung,
Ausverkauf von Volksvermögen zu Schleuderpreisen
etc.), für den Menschen dagegen immer mehr Zwangs-Beiträge (Gesundheitswesen, Altersvorsorge, Streichung der Eigenheimzulage bzw. der Pendlerpauschale etc.) ohne jede Entscheidungsfreiheit, also das genaue Gegenteil von dem, was suggeriert wird. Wenn von "Subventionsabbau" die Rede ist, dann ist zu allererst die steuerliche "Subvention" des Arbeitsweges oder der Nachtarbeit gemeint, nicht jedoch die (neu eingeführte) Subvention der
"Heuschrecken"
durch die Steuerbefreiung von Veräußerungsprofiten, die keine Arbeitsplätze schafft, sondern vernichtet und keine Wertschöpfung beinhaltet, sondern nur
die spekulative Bereicherung von wirtschaftlichen Eliten. Für den Menschen bedeutet das Schlagwort "mehr Freiheit" heutzutage fast immer weniger Freiheit, "mehr Eigenverantwortung" in Wahrheit weniger Eigenverantwortung, d.h. mehr ist gleich weniger, getreu dem
Orwellschen Begriff
"Doublethink".
Der vorläufige, aber mit Sicherheit nicht der letzte Höhepunkt dieser merkwürdigen "Befreiung", die aber in der
Realität immer das genaue Gegenteil mit sich bringt, ist das willkürliche Rauchverbot im Bereich der
privatenGastronomie.
Obwohl es dem Autor nur um die
Reformlügen geht, versteht man nach der Lektüre dieses Standardwerkes auch die Prinzipien der
Massenmanipulation und der
Gehirnwäsche, der wir alle permanent ausgesetzt sind, und die in Verbindung mit der
"Schockdoktrin"
(Naomi Klein)
benutzt werden, um ganz andere (unausgesprochene) Ziele zu erreichen. Wer selbst dann noch nicht kapiert, wie auch die
Terrorismus- und
Passivrauch-Hysterien zielstrebig mißbraucht werden, um damit ganz andere Ziele zu realisieren, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen... "Dumm, arglos oder korrupt - da kann sich jeder aussuchen, was auf ihn zutrifft", sagt Albrecht Müller. Korrupt sind bestimmt nur die wenigsten, die genau wissen, was sie tun, warum sie es tun und die den "Erfolg" ihres Tuns auf ihren Konten sehen; die meisten - in der Bevölkerung genauso wie in der Politik - sind zweifellos nur ‚arglose' Mitläufer, die unkritisch das nachplappern, was ihnen allenthalben vorgebetet wird...
(Machtwahn,
Die Reformlüge,
ein Standardwerk zur Aufklärung, das von Jahr zu Jahr immer aktueller wird!)
Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Nur weil einige wenige am unteren Ende der Gesellschaft das soziale Netz mißbraucht haben, müssen ALLE mit der (krankmachenden) Angst leben, auch nach 40 Jahren Arbeit durch Hartz IV (fast) vollständig enteignet und dann in die Altersarmut geschickt zu werden, falls sie am Ende ihres Berufslebens nur für ein paar Jahre arbeitslos werden sollten - eine Möglichkeit, die heute sogar schon bis in die gehobene Mittelschicht hinein absolut real geworden ist (ausgenommen Beamte und Politiker). Wenn das keine Menschenverachtung ist, was dann? Dabei drängt sich ohnehin die Frage auf, was bisher (und erst Recht heute) das größere gesellschaftliche Problem war und ist: Ein gewisser fast unvermeidlicher Sozialmißbrauch am unteren Ende der Gesellschaft, der auch durch Hartz IV nicht ausgeschlossen werden kann, oder der Macht- und Bereicherungsmißbrauch am oberen Ende der Gesellschaft? Außerdem beinhaltet diese Argumentation geradezu zwangsläufig schon die "Notwendigkeit" für Hartz V, Hartz VII oder höher, denn solange der "Mißbrauch" nicht völlig ausgeschlossen ist, was nur möglich ist, wenn man die Menschen einfach
verhungern läßt, müßte ja nach dieser "Logik" nochmal "nachgelegt" werden? Warten wir doch mal die nächsten (angeblichen)
"Globalisierungszwänge" ab! Andererseits paßt das natürlich ganz perfekt zur herrschenden Ideologie: Nur weil es (angeblich) ein paar
"Terroristen" gibt, die uns (angeblich) allen an die Gurgel wollen, müssen ALLE Bürger in einem Ausmaß überwacht und erkennungsdienstlich erfaßt werden, das es definitiv weder bei der
GESTAPO noch bei der
STASI jemals gegeben hat, weil die Möglichkeiten noch gar nicht vorhanden waren...
(Machtwahn)
(Reformlüge)
"International Center for Pension Reform" =
"Internationales Zentrum für Rentenreform",
Gründer und Präsident José Piñera, Mitglied der
"Bilderberg-Gruppe",
"Ghostwriter" der "Agenda 2010" in Chile... Nomen est omen? Zufall? Hat da vielleicht jemand abgeschrieben? Oder werden solche Dinge heute schon von einer
geheimen antidemokratischen Weltregierung des Kapitals zentral beschlossen und von willfährigen scheindemokratischen Marionetten in den nationalen Parlamenten nur noch abgenickt? Die Art und Weise, wie seit einigen Jahren so gut wie alles von einer scheinbaren
"Mehrheit"
in der Politik vollkommen erkenntnisresistent und "linientreu" wie in allen bisherigen
Diktaturen (wo es auch immer formale "Abstimmungen" gab)
auf Biegen und Brechen durchgeprügelt wird, sollte irgendwie zu denken geben: Sozialabbau weltweit! Umstellung von halbwegs gerechten staatlichen Sozialversicherungen auf reine
Kapitalinteressen unter Ausschluß von Kleinverdienern! De-Regulierung des Kapitals und Regulierung des Menschen weltweit! Steuerabbau für das Großkapital und Abbau von Steuer-"Subventionen" für den Menschen: Pendlerpauschale, Eigenheimzulage, Sparerfreibetrag etc.
Terrorhysterie weltweit! Ausbau der
Überwachung weltweit! Rauchverbot weltweit! Sind diese Fragen nicht berechtigt? Warum sonst brüsten sich "unsere" Eliten,
gegen das Volk zu regieren?
Wäre so etwas unter
Willy Brandt und
Helmut Schmidt überhaupt nur denkbar gewesen???...
(Rente?)
Damals zwar nicht - ich bin 1998 leider auch der SPD auf den Leim gegangen - aber im Nachhinein betrachtet, wäre doch
Kohl
eine wirklich liberale und absolut volksnahe Wahlalternative zu ROT-GRÜN gewesen, finde ich jedenfalls - er hätte besser 32 als "nur" 16 Jahre regieren sollen!
Rückschlüsse auf die Wählbarkeit der heutigen Nach-Kohl-CDU läßt das aber leider auch nicht zu...
Dieser Herr
"Weltrentenreformer"
hat schon als (Zwangs?) Arbeitsminister im Auftrag des faschistischen Blutsäufers
Pinochet
die Umformung der ehemals funktionierenden staatlichen Rentenversicherung des südamerikanischen Landes in eine Privatvorsorge für Besserverdiener mit extrem hohen Verwaltungskosten und Milliardenprofiten für die (internationale) Finanzwirtschaft konzipiert...
Kann es denn überhaupt sein, daß sich die ehemalige Volkspartei SPD und die ehemals linken
Grünenvon dem Wirtschaftsideologen eines faschistischen Blutsäufers haben "beraten" lassen???
"Ganz Deutschland macht einen Haken an die Altersvorsorge" - wie auch immer - in
Chile 1973
mit Massenmord und Konzentrationslagern für Systemkritiker, hierzulande (vorerst) "nur" mit
Gehirnwäsche...
Irgendwann muß doch jeder kapieren, daß eine
Umlagerente mit 4% Verwaltungskosten nie so gut funktionieren kann wie eine
Privatrente mit dem 5 bis 10fachen "Schwund" für aggressive Werbung, explodierende Vorstandsgehälter und Dividenden...
Jeder denke sich selber seinen Teil...
Das
IWG in Bonn macht nun schon seit 30 Jahren
Propaganda gegen die gesetzliche Rente und für die sog.
"Privatvorsorge" (Die Beiträge der Arbeitnehmer zur gesetzlichen
Rentenversicherung sind doch ebenfalls private Vorsorge, oder bekommt man diese etwa geschenkt?).
Meinhard Miegel, seines Zeichens Chef des
IWG, erwartet von uns allen Ernstes zu glauben, daß die
gesetzliche Rente mit 1,4% Verwaltungskosten (lt.
PHOENIX) ein Auslaufmodell sei und daß die Rente bei den Versicherungskonzernen viel besser aufgehoben wäre, wo aus den Beiträgen zuallererst Vertriebskosten, Provisionen, Werbung, Vorstandsgehälter, Gewinne und Dividenden finanziert werden, die mindestens das Zehnfache ausmachen, in manchen Ländern bis zu 40% der Beiträge oder sogar bis zur völligen
Pleite der Rentenfonds mit der Folge des Bettlerdaseins für diejenigen, die darauf hereingefallen sind. (Siehe auch den Betrug mit der
"SecuRente" in Deutschland, für die namhafte Politiker geworben haben!) Lt.
PHOENIX zahlen
"Riesterer" in den ersten 5 Jahren fast nur die "Kosten" der Versicherungskonzerne, bevor sie langsam anfangen, für sich selbst zu sparen! Mit den Interessen der Versicherungskonzerne hat das Schlechtreden der
gesetzlichen Rente selbstverständlich nichts zu tun!? Auch das erwartet Herr Miegel von uns zu glauben. Als Krönung gab dieser Herr gegenüber
PHOENIX auch noch zu, daß sein "Institut" gerade jetzt, also 30 Jahre nach dem Beginn der Propagandakampagne gegen die
Umlageversicherung, erstmalig die Zusammenhänge zwischen der demographischen Entwicklung und dem Anstieg der Produktivität analysiert; ein Ergebnis konnte er jedoch bis zum Interview noch nicht vorweisen - klar, 30 Jahre waren ja auch zu kurz, um die wichtigste Grundlage jeder Altersvorsorge zu untersuchen... (Wäre allein die Zahl der Kinder ausschlaggebend, dann müßten die reichsten Rentner der Welt in China und Indien leben!) Ist das nun eigentlich ein "Forschungsinstitut" oder eher eine Propagandaküche für leicht nachvollziehbare
Kapitalinteressen? -
Siehe auch "Die Reformlüge" von
Albrecht Müller, bisher das herausragende Standardwerk in diesem Jahrhundert zur
Aufklärung gegen Desinformation...
Mehr?
Lippenbekenntnisse, an den obigen Verhältnissen etwas zum Positiven ändern zu wollen, hat es schon genug gegeben und sind deshalb genauso glaubwürdig wie das längst gebrochene Versprechen, die Mautbrücken an unseren Autobahnen sollten nicht zur
Überwachung, sondern ausschließlich zur Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren dienen (was mit Vignetten viel billiger und ohne jahrelange technische Anlaufschwierigkeiten auch viel schneller möglich gewesen wäre). Möglichkeiten, die erst einmal bestehen, die werden auch irgendwann genutzt! Eine positiv klingende Begründung wurde bisher immer gefunden, genauso wie auch jeder Aggressor der Weltgeschichte stets eine positiv klingende Rechtfertigung für seine Aggression gefunden hat...
Die zügellose Ausplünderung unseres Planeten sowie die Umverteilung von unten nach oben und von arm zu reich ist eine unausweichliche Folge des herrschenden
Weltwirtschaftssystem, und daran will ganz sicher kein Machthaber irgend etwas ändern.
Allein die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben von rund einer Billion Dollar jährlich würde vollkommen ausreichen, um in wenigen Jahren alle diese Mißstände zu beseitigen. Die "Sicherheit" der
USA
wäre auch bei einer Halbierung der jährlichen Rüstungsausgaben auf 250 Milliarden Dollar keineswegs mehr bedroht als heute - unsere natürlich auch nicht. Vielleicht hätten sie dann sogar mehr Freunde und weniger Feinde in der Welt, gegen die sie sich "verteidigen" müssen!? Das einzige, was tatsächlich "bedroht" wäre, das wären die
Maximalprofite einer kleinen, aber alles beherrschenden Wirtschaftselite...
Auch um von diesen Tatsachen abzulenken,
werden
Tabaktote frei erfunden, die es nicht gibt! Haltet den Dieb! ...ein alter Hut,
funktioniert aber immer wieder!
Warum die "demographische Katastrophe" eine Lüge ist:
Werte entstehen nur durch Arbeit - es existiert kein anderer Vorgang der Wertschöpfung! Berufstätige ernähren in jeder Gesellschaftsform alle nicht Berufstätigen mit: Das sind Kinder, Arbeitslose, arbeitsunfähige Kranke, Leute, die von den Kapitalzinsen ihres Vermögens leben
(Geld kann man nicht essen!),
aber keineswegs nur Rentner! Darüber hinaus gibt es auch Menschen, die zwar arbeiten, die aber mehr am Konsum teilhaben, als sie selber durch Arbeit zur gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung beitragen: z.B. Vorstände und Aufsichtsräte mit astronomischen Gehältern! Zu allen Zeiten und in jeder Gesellschaftsform findet also ein Transfer statt von denen, die arbeiten, auf diejenigen, die nicht arbeiten bzw. von denen, die mehr arbeiten, auf diejenigen, die weniger arbeiten. Dieser Transfer kann direkt innerhalb der Familie oder Sippe geschehen, er kann aber auch gesamtgesellschaftlich über Steuern und Versicherungen erfolgen, egal in welcher Rechtskonstruktion diese organisiert sind. Auch
Zinsen,
Börsenhandel, Glücksspiel und Spekulationsgewinne sind keine Wertschöpfung, sondern nur Transfer: Die einen zahlen oder verlieren etwas, die anderen bekommen es! In jedem Fall erfolgt ein Transfer von denen, die arbeiten, auf diejenigen, die nicht arbeiten, und zwar gleichzeitig, denn sonst würden letztere
verhungern! Geld erleichtert nur den Handel und die Umverteilung von Werten, verschleiert diese aber auch; es hat jedoch rein gar nichts mit der Wertschöpfung zu tun! Die Wertaufbewahrung durch Vermögensbildung ist ebenfalls eine Täuschung, denn würde die menschliche Zivilisation zusammenbrechen (etwa nach dem
3. Weltkrieg, wenn
Bush so weitermacht), dann würde danach jedes zuvor angehäufte Kapital nichts mehr nützen, denn
Geld kann man nicht essen!
(Das Weltwährungssystem)
Wo es mehr Rentner gibt, da gibt es weniger Kinder, d.h. die Gesamtzahl der Transferempfänger in einer Gesellschaft erhöht sich auf diese Weise kaum. Deshalb sind auch "Strafbeiträge" für Kinderlose reine Propaganda zur
Ablenkung von den wirklichen Mißständen! Es ist eine Tatsache, daß eine jährliche Produktivitätssteigerung von nur 1,5% absolut ausreicht, um jede denkbare "demographische Katastrophe" zu kompensieren. In der Geschichte der BRD lag der Produktivitätsfortschritt bisher aber durchschnittlich weit über diesem Wert. Die
Rentenpropaganda soll also nur verschleiern, daß bei der
Privatrente jede Menge "Transferempfänger" am oberen Ende der Gesellschaft mitverdienen wollen, die bei der staatlichen
Umlagerente - zu ihrem großen Leidwesen - leer ausgehen, und sie soll natürlich davon ablenken, daß von dem Produktivitätsfortschritt der vergangenen Jahre hauptsächlich die "Transferempfänger" am oberen Ende der Gesellschaft profitiert haben...
Ein anderes volksverdummendes Propagandaschlagwort ist "Dienstleistungsgesellschaft" - die gibt es nämlich nicht! Dienstleistungen werden zwar auch benötigt für das Funktionieren einer Gesellschaft, aber alle Menschen, arbeitende und nicht arbeitende, Produzenten und Dienstleister, Bauern und Buchhalter, Handwerker und Bürgermeister, Fließbandarbeiter und "Wirtschaftsexperten", Kinder und Rentner, Arbeitslose und Abgeordnete, Putzfrauen und Bundeskanzler, Hartz-IV-Empfänger und Vorstandsmitglieder - ALLE leben ausschließlich nur von der Produktion, nicht von Dienstleistungen! Eine "Dienstleistungsgesellschaft" wäre nicht lebensfähig, eine "Produktionsgesellschaft" schon! Dieses Schlagwort wurde von Leuten in die Welt gesetzt, die ein Eigeninteresse an der Ausdehnung des sogenannten "Dienstleistungsanteils" haben, denn wenn nur alle Sozialversicherungen
(Renten-, Pflege- und Krankenversicherungen etc.) privatisiert werden, dann würde sich die propagandistisch verteufelte "Staatsquote" reduzieren und der Dienstleistungsanteil wachsen - und bei allen neoliberalen Wirtschaftsfaschisten würden dann die Champagner-Korken knallen, weil dadurch Leute (zusätzlich) mitverdienen, die bei einer staatlichen
Umlageversicherung in die Röhre gucken. Die Radikalsten aus dieser "Fraktion" verlangen sogar eine gesetzliche Pflicht zur Privatvorsorge, d.h. sie wollen die verhaßten staatlichen "Zwangskassen", an denen sie nicht mitverdienen, durch private Zwangskassen ersetzten, an denen sie mitverdienen... Honi soit qui mal y pense...
(Die Reformlüge)
Die sogenannte "Staatsquote" ist ohnehin eine demagogische "Totschlägerwaffe" sondergleichen, wie sie sich auch
Joseph Goebbels
nicht besser hätte ausdenken können: "Wir müssen nur die Staatsquote reduzieren, und schon wird die Wirtschaft florieren!" mußten wir uns bereits unzählige Male anhören, und viel zu viele plappern das einfach nach, ohne vorher ihr Gehirn einzuschalten. Aber was bedeutet das denn? Die Sozialversicherungen privatisieren? Das Stromversorgung privatisieren?
Die Bahn privatisieren? Die Autobahnen privatisieren? Die Hochschulen kommerzialisieren? Irgendwann vielleicht sogar die gesamte Bildung privatisieren? Kurzum, alles privatisieren, was zur Daseinsvorsorge der Bürger gehört, und die (zuvor vom Volk bereits bezahlten) Vermögenswerte möglichst zu rein symbolischen Schleuderpreisen an neue Eigentümer verhökern - mit der Folge, daß fürderhin nicht nur die Kosten dieser Leistungen gedeckt, sondern darüber hinaus auch noch fette Gewinne für eine kleine, aber extrem einflußreiche Minderheit erwirtschaftet werden müssen, und außerdem mit der Folge, daß sich immer mehr Bürger immer weniger davon leisten können, daß immer mehr Kinder niemals im Leben eine Chance auf eine (kostenpflichtige) höhere Bildung haben. Und wer bezahlt diese ausschließlich private Bereicherung? - Wenn die alte Bundesbahn ihre Preise so sehr erhöht hätte wie die DB AG dann hätte sie ebenfalls Gewinne gemacht und kein Defizit aufgebaut. Wenn die ehemals öffentlich-rechtlichen Energieversorger ihre Preise genauso erhöht hätten wie die privaten, dann wären die Milliardengewinne in die Landes- und Gemeindekassen geflossen und hätten der Finanzierung von Kindergärten, Schulen und (kostenlosen) Hochschulen dienen können, anstatt immer nur eine winzige Minderheit immer reicher zu machen...
Das Schlagwort von der "Staatsquote" ist also eine der größten
Propagandalügen aller Zeiten: "Schlank" soll der Staat nämlich nur im Bereich der Daseinsvorsorge sein; er soll dagegen sogar extrem "fett" sein und immer "fetter" werden, wenn es um Kriegseinsätze und Bürgerkontrolle geht! Die
USA
geben schon mehr als die Hälfte ihres Staatshaushaltes für Rüstung und den "Schutz" der Bevölkerung vor
"Terrorismus" aus - anderen "Schutz" gibt's nicht mehr! Das hat natürlich Vorbildwirkung, denn vom "Großen Bruder" lernen heißt siegen lernen, wie Frau
Merkel noch aus der Schule wissen sollte. Auch unsere Machthaber erklären gelegentlich sogar schon den "Schutz" vor dem
Terrorismus zum
"Menschenrecht", um ihre Sondergesetze zu rechtfertigen, aber dieselben Leute haben noch nie von einem Menschenrecht auf Würde im Alter oder auf gleiche Bildungschancen gesprochen, unabhängig von der sozialen Herkunft! De-Regulierung für das Kapital -
Regulierung für den Menschen! Neoliberale sind nämlich keineswegs liberal, jedenfalls nur bedingt: Sie sind extrem "liberal" gegenüber
Kapitalinteressen,
aber sie sind faschistisch-totalitär illiberal gegenüber dem Menschen. - Kriegseinsätze bringen gigantische
Profite und den Zugriff auf die Ressourcen der Welt. Die Privatisierung der Daseinsvorsorge bringt zusätzliche Profite, die es vorher noch gar nicht gab, und drängt obendrein die Schwächsten des Volkes ins gesellschaftliche Abseits, denn so einen "schlanken" Staat können sich in Wahrheit nur diejenigen leisten, die auf den größten Vermögen hocken! Die permanent zunehmende autoritäre
Überwachung bringt noch mehr
Profit und sichert gleichzeitig die
Profite. Diese wirtschaftsfaschistische Ideologie kennt keine Menschen mehr, sondern nur noch Kostenfaktoren, "Human Resource Management" in allen Bereichen: Arbeitnehmer, Arbeitslose, Kranke, Behinderte, Alte - alles nur Kostenfaktoren? Nur Druck schafft "Leistung" (ein Menschenbild wie in der Sklaverei), Fordern ohne Fördern mit der "Strafe" der Existenzvernichtung ohne Gerichtsbarkeit? Was, wenn in 20 Jahren wieder eine Propagandakampagne vom Zaun gebrochen wird nach dem Motto: "Wir können uns diese Kostenfaktoren nicht mehr leisten?"
Euthanasie?
Soylent Green?
Wer da noch den Verschsprechungen von Politikern glaubt, der ist wirklich nicht mehr zu retten! (Die Aussage, wir können uns keine Kriegseinsätze leisten, die wird man aber garantiert niemals hören!) Vermutlich wissen viele noch nicht einmal, was sie reden und wessen "Geschäft" sie dienen!? Selbst
Norbert Blüm,
der sich heute als "einsamer Rufer" für die
Umlagerente stark macht, hat doch bereits zugegeben (sinngemäß), daß er nur als "Hofnarr" mißbraucht wurde und nie mitgespielt hätte, wenn ihm von Anfang an klar gewesen wäre, wohin die "Reise" wirklich gehen soll... Die offenkundig verfolgte Absicht,
nach und nach alle Informationsquellen zu kontrollieren, um sie jederzeit "verstopfen" zu können und
kritische Journalisten mundtot zu machen, bildet heute den Grundstein für die
finsterste Zukunft der Weltgeschichte - es ist alles nur noch eine Frage der Zeit...
(1984,
Remix,
1984 Hörbuch)
Ist es - außer
Albrecht Müller -
schon mal jemandem aufgefallen, daß fast alle
Lügen mit Floskeln beginnen: "Es ist unbestritten..." oder "Wir wissen doch alle..." oder "Es muß doch jedem klar sein"... Damit soll jeder eigenständige Denkansatz schon im Keim erstickt und unreflektiertes Nachplappern gefördert werden: Wenn etwas ohnehin feststeht, dann muß man doch nicht mehr darüber nachdenken; und wem etwas entgegen der behaupteten Prämisse nicht "klar" ist, ja der stellt sich doch fast schon selber ein Armutszeugnis aus! "Es muß doch allen klar sein, daß der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert" oder "Es ist unbestritten, daß
Passivrauch tödlich ist..." Ein "Experte" stellt Behauptungen auf, ohne Beweise zu liefern, andere zitieren diese Behauptungen, und die (Mainstream-) Presse berichtet darüber. Wieder andere berufen sich auf die Presse, und fertig ist die Propagandakampagne, aber nirgends in der ganzen "Argumentation" ist ein stichhaltiger Beweis zu finden. Mit Formulierungen, die Zweifel gar nicht mehr zulassen, macht man sich das angeborene Gruppenstreben der Massen zunutze, denn schließlich will niemand Außenseiter sein und (aus Dummheit?) etwas hinterfragen, was für alle anderen "völlig klar" zu sein scheint... Aber das ist
Orwell in höchster Perfektion... Man braucht Selbstbewußtsein, um trotzdem auf den Tisch zu hauen und zu bekennen: Ich bin ‚dümmer' als alle anderen! Mir ist es absolut NICHT klar! Ich brauche eine Erklärung, die alle Aspekte berücksichtigt und alle denkbaren Einwände logisch nachvollziehbar widerlegt!
(Die Reformlüge)
(Machtwahn)
Rente mit 77!
Seit dem
"Startschuß" vom
11.09.2001 geht es Schlag auf Schlag:
"Sicherheitsgesetze" müssen her, denn die
"Sicherheit" ist bedroht!
Überwachung muß her, damit uns kein "Terrorist" durch die Lappen geht! Innere und äußere
"Sicherheit" müssen verschmolzen werden, damit gegen Taliban und Demonstranten irgendwann dieselben
Kriegswaffen
eingesetzt werden können!
Alle Daten müssen gespeichert werden, denn man kann sie ja irgendwann mal gebrauchen! Und wenn das Bundesverfassungsgericht solche Gesetze "kassiert", dann sind die Richter eben
"sicherheitspolitische Geisterfahrer"...
Für die nächste Richtergeneration kann man sich ja dann Leute aussuchen, die "kooperativer" sind und in dasselbe "Horn" blasen!? Vorbild
USA!
Die Sozialsysteme müssen "umgebaut" werden, damit wir "zukunftsfähig" bleiben! Das Volksvermögen muß privatisiert werden (Strom,
Bahn), damit der Staat "schlanker" wird und sich auf seine "Kernaufgaben" (Hochrüstung?
Krieg?
Terrorabwehr?
Überwachung? Gesundheitskontrolle?) konzentrieren kann! Das
Statistische Bundesamt
meldet jedes Jahr neue Rekorde der
Lebenserwartung; deshalb muß die
Rente
"reformiert" werden, weil uns die "demographische Katastrophe" sonst in den Ruin treibt! "Gesundheitsgesetze" müssen her, weil wir angeblich viel zu "ungesund" (?) leben (Fett, Rauchen, Alkohol). Das Rauchen muß verboten werden, weil Hunderttausende daran sterben
(nachdem sie zu zwei Dritteln ein überdurchschnittliches Lebensalter erreichen!)
Und kaum ist die
Rente mit 67 beschlossen, da fordert der
"Sicherheitsminister" schon nach wenigen Monaten die
Rente mit 70, und
einer der radikalsten neoliberalen Wirtschaftsextremisten
legt gleich noch die
Rente mit 77 nach!
Wer bietet mehr? -
Bringt das Rauchverbot aber eine meßbare Lebensverlängerung, dann muß ganz schnell auch die
Rente mit 80 in Betracht gezogen werden (Wetten daß?) - was einer Abschaffung der gesetzlichen
Rente gleichkäme, denn wer früher in
Rente will, der muß sich dann eben privat versichern! Bringt das Rauchverbot - wie zu erwarten - keine zusätzliche Lebensverlängerung, dann bleibt es eben bei der
Rente mit 70 (oder 77?), aber das zur
Durchsetzung dieses Willküraktes aufgebaute
Überwachungs- und
Blockwartsystem, das bleibt dann selbstverständlich trotzdem bestehen!
Gewohnheitsrecht! Schlag auf Schlag! Das "Eisen" muß geschmiedet werden, solange es heiß ist, und getreu der
"Schockdoktrin"
muß das Volk überrumpelt werden, bevor es kapiert, was ihm geschieht! Dieser Wahnsinn hat also Methode, und wer glaubt, dies sei das Ende, der irrt: Es ist der Anfang! Das Ende ist der hochmoderne totalitaristische
Orwell-Staat,
der die technischen Möglichkeiten des 3. Jahrtausends mit der genußfeindlichen repressiven Untertanenideologie des Mittelalters vereint...
(Link1)
(Link2)
(Link3)
(Link4)
(Link5)
(Link6)
(Link7)
(Link8)
(Link9)
Die Lüge von den Lohn-Nebenkosten:
Ich habe hier gerade eine Handwerkerrechnung. Um zu veranschaulichen, wie irrelevant dieses Problem in Wahrheit ist, runde ich einfach mal alle Zahlen auf: Stundensatz 50,00 EUR, davon Stundenlohn 15,00 EUR (geschätzt, aber real sicher viel weniger), Rentenversicherung 20%, Krankenkasse 16%, Arbeitslosenversicherung 6% (wird gerade gesenkt), Pflegeversicherung 2%, macht zusammen 44%
(offiziell 41% in 2007), bezogen auf die 15,00 EUR Stundenlohn = 6,60 EUR! Davon gehen 3,30 EUR zu Lasten des Arbeitnehmers und 3,30 EUR zu Lasten des Arbeitgebers. Bezogen auf den Stundensatz von 50,00 EUR sind das gerade einmal 6,6% Arbeitgeberbelastung! Selbst wenn man den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung ganz abschaffen würde, wovon jedenfalls bisher noch nicht die Rede war, dann würde das in dem Stundensatz von 50,00 EUR eine Kostenreduzierung um 3,30 EUR bedeuten. Da es aber bei der
"Reduzierung der Lohnnebenkosten" (bisher!) immer nur um wenige Prozentpunkte geht, reduziert sich die tatsächliche Einsparung in diesem konkreten Beispiel auf winzige Pfennigbeträge! Es glaubt doch wohl niemand, daß von dieser Kostenersparnis auch nur ein CENT jemals beim Endverbraucher ankommen würde!?
Da in modernen Großbetrieben mit hoher Automatisierung die Personalkosten oft sogar schon deutlich unter 10% der Gesamtkosten liegen, wird offensichtlich, daß Einsparungen in diesem Bereich kaum jemals mehr als winzigste Promillebeträge ausmachen können. Tatsache ist aber auch, daß sich diese Kleinstbeträge in einem Konzern durchaus auf Millionenbeträge summieren können, mit denen dann wohl eher die Vorstandsgehälter erhöht als neue Mitarbeiter eingestellt werden, denn die werden ja sogar entlassen, nur um die Aktienkurse spekulativ in die Höhe zu treiben!? Tatsächlich würde die Einsparung eines einzigen Vorstandsposten sicherlich eine viel größere Kostenreduzierung bringen als jede Manipulation an den
Lohn-Nebenkosten. Trotzdem können die
Lohn-Nebenkosten durchaus auch ein Problem sein, allerdings nur in personalintensiven Kleinbetrieben mit geringer Automatisierung(smöglichkeit). Um dieses Problem zu beheben, hat die ehemals sozialdemokratische SPD bereits in den 70er Jahren den Vorschlag unterbreitet, den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung durch eine aufkommensneutrale Wertschöpfungsabgabe zu ersetzen, die tendenziell personalintensive Kleinbetriebe entlasten und hoch automatisierte Konzerne stärker belasten würde. Dadurch wäre der "Faktor Arbeit" genau dort entlastet worden, wo (relativ) die meisten Menschen beschäftigt werden, und er wäre geringfügig mehr belastet worden, wo (relativ) die wenigsten Arbeitsplätze geschaffen werden. Dieses "echte" Beschäftigungsprogramm hätte keine Steuergelder gekostet, und es hätte auch nicht die viel verteufelte "Staatsquote" erhöht, dennoch wurde es von den Vorläufern der heutigen
neoliberalen Menschenknechter und Kapitalbefreier schon damals als "Maschinensteuer" gebrandmarkt und wie Teufelswerk diffamiert. Die "moderne" SPD, die den Konzernen jeden Wunsch von den Augen abliest, tut jetzt gerade so, als ob es sich um kommunistische Ketzerei handeln würde, wenn sich heute die
LINKE mit diesem ureigensten SPD-Konzept schmückt...
Die
Lohn-Nebenkosten sind kein Problem; das Schlagwort ist aber eine politische Kampfparole, um die Gesellschaft weiter zu entsolidarisieren und (mindestens) die Artikel 9, 14 und 20 des Grundgesetzes auszuhebeln, d.h. um die Gewerkschaften zu entmachten, die Sozialbindung des Kapitals aufzuheben und das Sozialstaatsgebot allmählich auszuhöhlen - kurz: Die
Lohn-Nebenkosten müssen als Totschlagargument für alles Mögliche herhalten bis hin zur
Gesundheitsreform, doch in Wahrheit geht es immer nur um die Umverteilung von unten nach ganz oben...
Empfehlung:
"Die Reformlüge"
Wenn ein ehemaliger Bundesinnenminister, der in seiner Amtszeit die tatsächliche Bedrohung durch die
"RAF"
mit Besonnenheit und Augenmaß gemeistert hat,
ohne eine Hysterie künstlich aufzubauschen oder die Bürgerrechte auszuhöhlen, wenn dieser besonnene Politiker heute sagt, wir werden bald unser "Blaues Wunder" erleben, dann ist es bestimmt "5 vor 12"...
Systematische Massenverblödung durch die Mainstream-Medien
auf einem Niveau, das auch Affen ansprechen würde. Wer dieser
Gehirnwäsche lange genug ausgesetzt ist, der glaubt auch, daß
Bin Laden das Pentagon angegriffen hat, läßt sich zum "Schutz" vor
"Terroristen" einen
RFID-Chip in den "Arsch" implantieren sowie "ungesunde" Genußmittel verbieten, andererseits aber kritiklos und mit Kadavergehorsam in (für das Großkapital) "gesunde" Kolonialkriege hetzen... Als Kontrastprogramm zur intellektuellen Abflachung flimmern mit zunehmender Häufigkeit Deutsche in Uniform als
Sympathieträger und
"Helden" über die Mattscheibe, und die Zuschauer werden OHNE jede Altersbegrenzung und OHNE die dringend notwendigen Warnhinweise über die gesundheitlichen Folgen von Kriegen fast täglich mit "Dokumentationen" über High-Tech-Waffen indoktriniert, die bei Kindern und Jugendlichen offenkundig den Eindruck erwecken sollen,
Krieg sei in erster Linie ein tolles Videospiel! Die "Gesundheitspolitiker" wollen
"Schockfotos"
auf Tabakwaren, doch keineswegs auf militaristischen Publikationen! - Wenn das aber keine vorsätzliche
Gehirnwäsche ist, dann hat es sowas noch nie gegeben!
Joseph Goebbels
war dagegen fast schon ein "Weisenknabe", denn wirklich "gut" ist Propaganda nur, wenn sie nicht gleich als solche zu erkennen ist!
(Free Rainer)
(Politblog)
(3sat)
Wo und wie kann man sich heutzutage überhaupt noch informieren?
Frühere
Diktaturen haben meist versucht, alle Informationen zu zensieren. Aus dem Blickwinkel von Diktatoren ist das wahrscheinlich auch keine schlechte Idee; sie hat aber den entscheidenden Nachteil, daß die Zensur hundertprozentig lückenlos funktionieren muß, sonst kann sie auch "nach hinten losgehen"... Denn wenn unter den alltäglichen stereotypen
Propagandalügen nur eine einzige wahre Information durchkommt, dann erregt sie u.U. so viel Aufmerksamkeit, daß damit fast die ganze Zensur wieder zunichte gemacht wird. - Daraus haben die heutigen Machthaber gelernt: Die Lösung lautet nicht, alle Informationen direkt im
"Politbüro" zu bearbeiten, sondern die Bürger mit einer solchen Unmenge von Wahrheiten, Halbwahrheiten,
Desinformationen,
Märchen, Theorien und
knallharten Lügen, wenig niveauvoller Unterhaltung, aber umso mehr niveauloser
"Gehirnerweichung" zuzuschütten, daß kaum noch jemand in der Lage ist, die wenigen brauchbaren Informationen
aus der Masse von wertlosem Müll heraus zu filtern. - Was kann man also tun?
Man muß erst einmal damit anfangen, möglichst konsequent alles auszublenden, was sowieso keine brauchbaren Informationen enthält, d.h. prinzipiell erst einmal alle
Mainstream-Medien, alle Rundfunk- und Fernsehsender zur "Primetime" und alle Presseerzeugnisse mit großer Auflage. Von diesen
Medien bekommt man ohnehin nichts anderes als vom Medienbeauftragten des DDR-Politbüros, eben nur unter einem anderen politischen Vorzeichen. Ausnahmen findet man allenfalls noch bei
Monitor,
Panorama,
Kontraste,
Frontal21 bzw. auf
3sat,
Arte oder
PHOENIX. Auch die sogenannten
"Nachrichtensendungen" sind als
Informationsquelle kaum noch geeignet, weil sie fast nur noch devote "Hofberichterstattung" und
regierungsamtliche Verlautbarungen verbreiten wie
"Terrorgefahr", "Feinstaubgefahr" oder
"Passivrauchgefahr" - bis auf die Namen ist zur
"Aktuellen Kamera" des
DDR-Fernsehens
kein Unterschied mehr vorhanden. Wenn man nicht viel Zeit investieren kann oder will, dann reicht es schon aus, regelmäßig nur
http://politblog.net und
http://www.nachdenkseiten.de
zu lesen, um allemal besser informiert zu sein als mit Fernsehen rund um die Uhr, und das gilt für
Raucher und
Nichtraucher, für Genußmenschen und Asketen, für Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger, für Christen, Atheisten und Moslems, für "Linke" und "Rechte", für Dicke und Dünne, für Rentner und Jugendliche, für Berufstätige und Arbeitslose, für Inländer und Einwanderer, für Schwarze und Weiße gleichermaßen, denn zwischen diese einzelnen Interessengruppen einen Keil zu treiben und sie gegeneinander auszuspielen, das ist ein grundlegender Bestandteil der Strategie.
Nichtraucher werden gegen
Raucher ausgespielt, Inländer gegen Ausländer, vorzugsweise anhand der Kriminalstatistik, obwohl Kriminalität noch nie ein Problem von Rasse oder Nationalität war, sondern eher von sozialer Ausgrenzung und sozialer Apartheid im Bildungswesen!
Die höchste Kriminalität und die meisten Gefängnisinsassen gibt es dort, wo die Diskrepanz zwischen arm und reich am größten ist: in den
USA, und das ist kein Zufall, sondern eine Gesetzmäßigkeit! Daran würde sich auch nichts ändern, wenn man zur Abschreckung nur noch Köpfe rollen lassen würde! - Wenn aber diese Strategie des gegeneinander Ausspielens Erfolg hat, dann werden am Ende ALLE die Verlierer sein...
Man ist sich ja seines Lebens nicht mehr sicher!
Hoffentlich gibt es bald einen
RFID-Chip
mit neuronaler Schnittstelle, damit solche "Gefährder" rechtzeitig von der
Gedankenpolizei
erkannt und vom
"Ministerium der Liebe"
beizeiten zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft umerzogen werden können...
Es wird immer offensichtlicher, wohin die "Reise" geht:
Ein Tabubruch jagt den nächsten:
Bundeswehr im Inland,
Durchsuchungen zur Datenbeschaffung,
und selbst die treueste Mainstream-Presse, die bisher bereitwillig jeden politisch gewollten "Trend" unterstützt und unters Volk gebracht hat, gerät nun langsam ins "Fadenkreuz" der "Verdachts"-Paranoiker. Kann diese Häufung noch Zufall sein?
(Berliner Morgenpost)
(BZ)
(Tagesspiegel1)
(Tagesspiegel2)
Nach der Verabschiedung der
Vorratsdatenspeicherung
kann erstmals seit 1945 kein Informant mehr per Telefon oder
Internet
Kontakt zur Presse aufnehmen, ohne befürchten zu müssen, daß die
"Sicherheitsorgane" mit hören und mit lesen. Durch die Beschlagnahme von Post wurde nun auch auf diesem Gebiet ein deutliches Signal gesetzt, welches da heißt: Jeder Informant von Presse, Funk und Fernsehen muß auf allen Kommunikationswegen damit rechnen, daß jede beliebige Information jederzeit von den
"Sicherheitsorganen" abgefangen werden kann. In Verbindung mit dem ebenfalls voranschreitenden Ausbau von
Überwachungskameras
und mit der rasanten Weiterentwicklung vollautomatischer Systeme zur Personenerkennung werden womöglich auch bald die Eingänge zu Pressehäusern einer lückenlosen Kontrolle unterliegen - ähnlich wie der Eingang zur Ständigen Vertretung der
ehemals demokratischen BRD in der
DDR, nur eben viel perfekter und um mindestens 20 Jahre "moderner"... In der Summe dürfte dies das Ende der Pressefreiheit bedeuten. Wenn dann auch noch die
offenkundigen Zensurbemühungen im Internet "erfolgreich" vorangetrieben werden, dann sind die beiden wichtigsten und vielleicht letzten Barrieren auf dem Weg zur
Diktatur verschwunden. Selbst die Verabredung an neutralen Orten oder die konspirative Übergabe von Dokumenten über "tote Briefkästen" wie in finstersten nationalsozialistischen oder stalinistischen Zeiten dürfte schwerfallen, wenn es keine Möglichkeit mehr zur unkontrollierten fernmündlichen oder fernschriftlichen Verabredung gibt... Im Nationalsozialismus und im Kommunismus hat es freilich auch eine
Überwachung der Telekommunikation gegeben, allerdings quasi auf "Steinzeitniveau", wo für jede Leitung ein Mitarbeiter gebraucht wurde bzw. sogar 3 Mitarbeiter rund um die Uhr, d.h. sie war zwangsläufig so lückenhaft, daß sie kaum eine wirkliche Gefahr darstellte - die heutigen Möglichkeiten bieten da eine ganz andere "qualitative Perspektive", nämlich die lückenlose "Perfektion"...
Gerhart Rudolf Baum: "Alles, was technisch möglich ist, wird eines Tages gemacht werden!" und "Wir werden bald unser 'Blaues Wunder' erleben!" -
Alles ist "verdächtig", und wer nicht verdächtig ist, der ist sogar am verdächtigsten, weil er sich so "unverdächtig" verhält und damit bestimmt irgendeine finstere konspirative Absicht verfolgt!? Laut
Alex Jones
(PrisonPlanet)
(Infowars)
(Terrorstorm auf Deutsch)
reicht heute nach den "Sicherheitsrichtlinien" der
Bush-Administration bereits "freundliches Verhalten" gegenüber den "Sicherheitsorganen" oder das "Zitieren der Verfassung" für einen (anfänglichen)
"Terrorverdacht" und weitere "präventive" Beobachtung aus... eben die Verfassung als
"Sicherheitsrisiko" im
Präventionsstaat:
"InnenministerSchäuble
hat geschafft, was seinen Vorgängern nie gelungen war: Werden seine Pläne umgesetzt, wird jeder Bürger zum Ausländer im eigenen Land."
(Süddeutsche1,
#2,
Indymedia,
Zeit,
3sat,
Politblog,
Datenspeicherung)
Zitat:
Die Online-Durchsuchung ist ein massiver Eingriff in den Kernbereich privater Lebensgestaltung... Unsere Verfassung darf nicht zum Spielball von Machtinstrumenten werden...
Kohl war bestimmt kein "Sängerknabe", aber die (Rückwärts-)
"Reformen" und dieser massive staatliche Verfolgungswahn mit Lauschangriff,
"Sicherheitsgesetzen" und
maximaler Gängelung friedlicher Bürger, der begann erst mit den Parteien, die sich früher einmal "sozial" nannten...
Eine Superpolizei nach US-Vorbild:
Schäuble
plant einen Komplettumbau des
BKA zu einer Art Superpolizei. Neben der heimlichen Online-Durchsuchung soll dem
BKA u.a. ermöglicht werden, verdeckte Ermittler und V-Leute einzusetzen, Wohnungen, Telefone und
Internetanschlüsse abzuhören,
Rechner, Wohnungen und Büros zu durchsuchen, Rasterfahndungen durchzuführen, Verbindungsdaten abzufragen oder Mobiltelefone zu orten. Die richterliche Kontrolle und die Pflicht, Betroffene zu informieren, sollen zurückgedrängt und das Auskunftsverweigerungsrecht eingeschränkt werden.
Mehr...
Noch mehr...
Big Brother City -
eine Kamera für 14 Einwohner, und es werden immer mehr! In London herrschen bereits Zustände, die sogar
OrwellsPhantasie noch übertreffen.
Wer seine
Freiheit aufgibt, um
Sicherheit zu bekommen, der wird irgendwann weder das eine noch das andere haben!
(PHOENIX)
Nicht nur der "Große Bruder", sondern auch der "Kleine Bruder" wird immer mehr zum Bestandteil des
Überwachungsnetzes. Bürger können bereits die Bilder von staatlichen Überwachungskameras als "Fernsehprogramm" abonnieren, und die offizielle Propaganda bezeichnet das auch noch als "demokratisch"... Als im
Dritten Reich das ganze Volk von Hunderttausenden
Blockwarten überwacht wurde, da war das also eine "demokratische" Maßnahme der "Demokraten"
Adolf Hitler,
Hermann Göring und
Joseph Goebbels -
und sie wurde natürlich auch niemals mißbraucht, denn sie diente ja schließlich nur zur wirksamen Verfolgung von Verbrechern und
Terroristen nach dem
"Anschlag"
vom 28.02.1933?
Da das britische "Modell" von der EU finanziell gefördert wird, soll es wohl ein "Feldversuch" für ganz
Europa sein!?
Wenn das so weitergeht, dann wird China in 10 Jahren das freieste Land der Welt sein, und zwar, ohne daß sich dort etwas ändern müßte - es ist eben alles relativ...
(Wie alles anfing)
(Mehr)
1961 hat bereits der damalige US-Präsident
Eisenhower
(der selbst nach Becksteins oder
Schäubles
Maßstäben wohl kaum ein "Terrorsympathisant" gewesen sein kann?) vor dem gefährlich wachsenden
Einfluß des militärisch industriellen Komplexes auf die Politik gewarnt! Heute ist diese Entwicklung fast ein halbes Jahrhundert weiter - heimlich, still, leise und wirklich gefährlich... Warum also gerade jetzt friedliche
Raucher und die harmlose Tabakindustrie von der Politik in allen
Plutokratien in die "Sudelecke" gedrängt werden und selbst für
ehemalige
"Linke" Zigaretten plötzlich gefährlicher zu sein scheinen als
Uranmunition,
während die Rüstungsindustrie allein seit
Eisenhower in
Vietnam, in
Afghanistan, im
Irak
und in vielen anderen "kleinen" Kriegen Millionen Zivilisten ermordet hat, das läßt sich, wenn überhaupt, nur noch als kapitalgesteuertes
Ablenkungsmanöver verstehen...
(Die Kriegsgeschäfte der USA)
Eine "Schattenarmee" als
"Prätorianergarde" der
Bush Administration? Selbst die eigenen republikanischen Abgeordneten werden getäuscht, belogen und an der Nase herumgeführt
(Video)!
Als 2006 der
"Patriot Act" verlängert werden sollte, hat
Bush damit gedroht, das Gesetz auch dann weiter zu benutzen, wenn es von den Abgeordneten nicht verlängert wird
(Quelle: Alex Jones, Terrorstorm)!
Doch wenn ein Staatschef "Gesetze" benutzt, die gar keine Gesetze sind, dann nannte man das früher einmal eine
Diktatur - heute wahrscheinlich nicht mehr, denn auch unser "Verteidigungsmister" hat ja schon damit gedroht, Passagierflugzeuge auch ohne Rechtsgrundlage abzuschießen.
(Link)
Heute scheint das alles ein bißchen anders zu sein: Nach den
Bush-Direktiven landen bereits Leute in "Terrordateien", die sich auf die Verfassung berufen, und daß er die
Konventionen
über die
Behandlung von Kriegsgefangenen
nicht anerkannt, dazu hat er sich doch offen bekannt
(Quelle: Alex Jones, Terrorstorm - Er ist auch schon "drin"!)...
"
L'État c'est moi - Der Staat bin ich!"...
(YouTube)
Nach Orwell gehört das "Zwiedenken" = "Doublethink"
zu den wichtigsten Fundamenten des Terrorstaates, d.h. für wissenschaftliche Zwecke ist 2+2=4, aber wenn es die Obrigkeit anordnet, dann ist 2+2=5, ergo 4=5! Oder etwas anschaulicher: Wir müssen die Freiheit abschaffen, um die Freiheit zu
"verteidigen"! Und das alles auf der Grundlage von
Lügen und
künstlich geschürten Hysterien! "Doublethink" bedeutet also, die Menschen müssen durch unablässige
Gehirnwäsche dazu gebracht werden, zwei widersprüchliche Aussagen gleichzeitig als "wahr" zu akzeptieren! Dafür gibt es unzählige Beispiele: Offiziell von der "Verbesserung der Bildungschancen" plappern, dann aber durch Studiengebühren den Bildungszugang de facto auf die Nachkommen von Besserverdienern beschränken. Chancengleichheit plappern, dann aber die Kinder von Besserverdienern mit 3.648,00 EUR Steuervorteil pro Jahr fast doppelt so hoch fördern wie die Kinder von Schlechtverdienern, doch die Studiengebühren werden natürlich (aus Gründen der Gerechtigkeit?) von allen in gleicher Höhe erhoben. Bildungsgerechtigkeit für "unbezahlbar" erklären, aber für die Kriegseinsätze kann nichts zu teuer sein. (Anti-) Diskriminierungsgesetze verabschieden, dann aber mehr Diskriminierung betreiben als jemals zuvor seit 1945. Stammzellen aus "ethischen" Gründen schützen, aber Passagierflugzeuge zur "Terrorabwehr" abschießen wollen. Von "Fördern und Fordern" plappern, dann aber nur das "Fordern" umsetzen, doch die Förderung = Weiterbildung von Arbeitslosen weit unter das Niveau der Kohl-Ära absenken. Mehr "Mobilität" fordern, dann aber durch Kürzung der Pendlerpauschale Mobilität bestrafen. Den "Standort Deutschland" erst schlechtreden, dann aber die Körperschaftsteuer sogar noch unter das Niveau der
USA
absenken. Den ständig steigenden Handelsbilanzüberschuß als "Erfolg" preisen, dann aber verschweigen, daß dies ein Beweis dafür ist, daß die Masse der Bevölkerung von dem Zuwachs nichts mehr abbekommt - sonst wäre die Handelsbilanz nämlich ausgeglichen wie in der
ehemals sozialen Marktwirtschaft der BRD. Durch
"Gesundheitsreformen" die Menschen schröpfen, aber die
Maximalprofite der Pharmaindustrie NICHT nur NICHT antasten,
sondern sogar noch künstlich steigern, und zwar mit der
willkürlichen Diskriminierung von Rauchern auf der Grundlage von
Lügen
und der damit erhofften
Absatzsteigerung von Nikotinplacebos. "Doublethink" ist auch, wenn das
Statistische Bundesamt
von Jahr zu Jahr immer neue Rekorde der
Lebenserwartung
meldet, während das Orwellsche "Gesundheitsministerium" als Maßnahme zur Volksdisziplinierung = "Drill" (der immer dazu dient, selbstbestimmtes Denken zu beseitigen) und als Hintertür zum Ausbau der totalen
Überwachung das Rauchen verbietet und dies auch noch mit Hunderttausenden
"Tabaktoten"
begründet, die durch das "Gift" angeblich sogar jedes Jahr viel zu früh dahingerafft werden. Jahrelange Reizüberflutung mit vollkommen belanglosem
Mediendreck trägt gezielt dazu bei, daß solche Widersprüche von der Mehrheit gar nicht mehr wahrgenommen werden...
Lingua Tertii Imperii: "Worte können sein wie winzige Arsendosen: Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da." (Victor Klemperer)
(Link: Orwell Today)
Frau
Merkel kennt auch nur
"Null Toleranz bei innerer Sicherheit!" -
Von "null Toleranz beim
Datenmißbrauch durch die
Privatwirtschaft" (den jeder durch den ausufernden Telefonterror der Werbebranche kennt) oder "null Toleranz bei der Mißachtung der verfassungsmäßigen Sozialbindung des Kapitals" (Artikel 14 Absatz 2 Grundgesetz) war von ihr bislang recht wenig zu hören! Aber das Zitieren der Verfassung wird ohnehin zunehmend "gefährlich" - in den
USA kann dies unter Umständen bereits einen
"Terrorverdacht"
begründen! Dabei würde die konsequente Verfolgung und Ahndung des offenkundigen Datenmißbrauchs in der Wirtschaft mit Sicherheit viel weniger Aufwand erfordern als die Datenerfassung und
Überwachung von 82 Millionen friedlichen Bürgern oder auch die
Überwachung von Hunderttausenden Lokalen auf das willkürliche Rauchverbot! Doch der Kontrapunkt zur totalen
Regulierung des Menschen ist offenbar die "unbegrenzte Toleranz" bei der "De-Regulierung" des Kapitals; nur die Freiheit des Menschen muß abgeschafft werden, um sie zu "verteidigen", die Freiheit des Kapitals wird "verteidigt" durch "De-Regulierung", und das muß nach
Orwell gar kein Widerspruch sein. Befremdlich ist nur, daß dieses Konzept von ehemaligen
Grünen und
Linken teilweise sogar mit getragen wird!
(Video)
Vor über 30 Jahren hat
Ulrike Meinhof
gesagt, man könne mit einem Auge erkennen, daß sich dieses System in Richtung
Faschismus entwickelt - dafür brauche man noch nicht einmal beide Augen (Quelle:
PHOENIX
am 18.10.2007 um 18:30 Uhr). Damals - also in einer Zeit, als
Brandt und Schmidt Bundeskanzler waren - hielt ich diese Aussage noch für übertrieben. Doch heute muß ich ihr (leider) im Nachhinein Recht geben. Diese Frau hatte Weitsicht...
Nach jahrzehntelanger Vorbereitung von der Kommunisten-Hysterie der
"McCarthy-Ära"
über die
"Kuba-Krise"
und den
Vietnam-
bis zum
1. Golfkrieg hat
im Jahre 2001 ein massiver
finaler Weltkrieggegen die Freiheit begonnen, mit dem die strategischen Positionen der Welt neu "geordnet" und die globale
Diktatur des Großkapitals etabliert werden sollen. Seither werden die Völker mit
Lügenkampagnenvon einer Hysterie in die nächste getrieben, um mit dieser
"Schocktherapie"
150 Jahre bürgerlicher und sozialer Emanzipation wieder rückgängig zu machen. Als Anlaß dienten moderne Neuinszenierungen des
"Reichstagsbrandes"
bzw. des
"Überfalls auf den Sender Gleiwitz",
denn kein Aggressor der Weltgeschichte hat sich jemals selber als Aggressor bekannt, sondern immer den Angegriffenen die Schuld in die Schuhe geschoben...
Mit einer wahrhaft bombastischen
"Inszenierung" wurde am
11. September 2001 ein
Angriffskrieg gegen Afghanistan gerechtfertigt, u.a. um einen strategischen Zugang zu den Ölvorkommen am
Kaspischen Meer
zu erobern. 2003 wurde mit
Lügen (die heute schon gar nicht mehr bestritten werden) eine
Aggression gegen den Irak
vom Zaun gebrochen, um die strategischen Positionen in dieser Region weiter auszubauen. Die
"Strategie der Spannung"
sorgt dafür, daß diese Positionen auch mit dauerhafter Militärpräsenz gehalten werden können, denn Frieden wäre das Ende der Besatzung, weil sie sich nicht mehr rechtfertigen ließe. Als
Orwellsche Begriffsverdrehung wurde zur propagandistischen Rechtfertigung für Angriffskriege erstmals der Euphemismus
"Präemptivkrieg"
als Steigerungsform für
"Präventivkrieg"
eingeführt, mit der praktisch jede beliebige Aggression gerechtfertigt werden kann - man braucht eben nur zu behaupten, es gäbe Massenvernichtungswaffen oder irgendwo hätten sich
"Terroristen" versteckt.
Nach diesem Schema wird der
Iran ebenfalls als
"Feindstaat" behandelt, weil er selber Öl hat und darüber hinaus einen direkten Zugang zu den Ölvorkommen am Kaspischen Meer bietet. Kriegsgefangene werden von den
USA in neuer globaler
Barbarei de facto als
"vogelfrei"
behandelt, auf die weder nationales noch internationales Recht anzuwenden sei - ein Rückfall hinter alle
Konventionen des 20. Jahrhunderts...
(1984,
Remix,
God Bless America?)
Die mit dieser
Kanonenbootpolitik selbst provozierte
"Terrorgefahr" - soweit es sich nicht ohnehin um selbstgemachten
"False-Flag-Terror"
handelt - dient nun auch noch als
fadenscheiniger Vorwand, um gegen alle Menschen eine
Überwachung und erkennungsdienstliche Erfassung einzuführen, wie es sie bisher noch nicht einmal in
Diktaturen für überführte Kriminelle gegeben hat. Zu dieser Entwicklung gehören aber auch die Rückwärts-
"Reformen" sowie das willkürliche Rauchverbot, womit eine Emanzipation der bürgerlichen Revolution von 1948 mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden soll. Genau wie die Angriffskriege, so wurden auch diese Maßnahmen mit knallharten
Propagandalügen gerechtfertigt...
Nun könnte man fragen, warum im Zuge dieser Entwicklung ausgerechnet auch solche harmlosen Laster wie das Rauchen oder der Alkohol ausgerottet werden sollen? 1. weil alle
Diktaturen einen übersteigerten Wert auf
Sekundärtugenden legen, die hauptsächlich zum Kriegführen taugen - das gilt für klerikal-faschistische und säkular-faschistische
Diktaturen gleichermaßen. Denn Freiheit war schon immer etwas "schmuddelig", "verkommen", verrucht, verraucht, undiszipliniert und "unkontrollierbar", während
Diktaturen immer
"tugendhaft", "blitzblank" und "sauber" sind wie die Klos in einer SS-Junkerschule! Schmuddelig und verraucht ist dann immer erst das Gemisch aus Schlamm, Blut und zerfetzten Leichen, welches jede
Diktatur irgendwann verursacht. 2. Von der erhofften
Profitsteigerung in der Pharmaindustrie profitieren eine Menge Nutznießer des System. 3. Die meisten großen und kritischen Denker bzw. Literaten der Weltgeschichte waren
Raucher, und wenn sich irgendwas überhaupt nicht mit einer
Diktatur verträgt, dann ist es der unabhängige freie menschliche Geist! Das Rauchverbot ist also - neben allen anderen Aspekten - auch eine gezielte Maßnahme zur geistigen
Gleichschaltung, und dafür sind
Lügen genauso "opportun" wie zur Rechtfertigung von Angriffskriegen.
Gegen den unabhängigen freien menschlichen Geist richtet sich auch die sogenannte
"Rechtschreibreform".
Erstmals in der deutschen Geschichte wurde die offizielle Rechtschreibung nicht dem Mehrheitsgebrauch des Volkes bzw. der Dichter und Denker angepaßt, sondern umgekehrt wie ein zaristisches Ukas von oben diktiert. Wenn es überhaupt eine Präzedenz dafür gibt, dann ist diese allenfalls in der "Reichsschrifttumkammer" zu finden. Zweifellos haben aber auch genug
Profiteure daran verdient - man denke nur an die Neuauflage unzähliger Lehrbücher... Im Zuge der neuen plutokratischen
Globaldiktatur, die beängstigend an eine überdimensionale Sekte erinnert, wurde erstmals eine Rechtschreib-"Reform" unter Umgehung aller ach so demokratischen Instanzen von der Obrigkeit gegen das Volk verfügt, wobei das eigentliche Ziel gar nicht die Rechtschreibung war, sondern neben dem
Profit auch ein Test, um herauszufinden, ob 20 Jahre progressive
Massenverblödung durch immer mehr bunte, aber überwiegend
sinnfreie Massenmedien ausreichten, um endlich ganz massiv gegen das Volk regieren zu können. Die Parallelen zu
Orwells
"Neusprech" drängen sich da geradezu auf. Angriffskriege, Rückwärts-
"Reformen",
Neusprechdiktatur und
Rauchverbote sind nur unterschiedliche Aspekte ein und derselben Entwicklung, die eine
totale "Regulierung" des Menschen bei gleichzeitiger zügelloser "De-Regulierung" des Großkapitals zum Ziel hat. Von der
"Tonkin-Lüge"
(Nordvietnam soll die tausendfach überlegene US-Flotte mit ein paar lächerlichen Schnellbooten "angegriffen" haben!), die als Rechtfertigung für die
Vietnamkrieg
mit dem Großeinsatz von chemischen
Massenvernichtungsmitteln
(Agent Orange) diente, über die
Inszenierung vom 11. September 2001 und den erwiesenermaßen erlogenen Kriegsgrund für den Überfall auf den
Irak
bis hin zur Ausmerzung bürgerlicher und sozialer Menschenrechte zieht sich ein einziger
"Roter Faden"...
(Die Wiege des Bösen)
In Jugoslawien,
Afghanistan und im
Irak wurden bereits mehrere hundert Tonnen
Uranmunition
verschossen.
Halbwertzeit:
4,5 Milliarden Jahre! Mehrere Hunderttausend US-Soldaten sind daran bereits
erkrankt, von
Einheimischen und deren
Nachkommen ganz zu schweigen. Die US-Regierung bestreitet den
Zusammenhang - jeder Ex-Soldat muß einzeln um sein Recht auf medizinische Versorgung oder Entschädigung klagen. Inwieweit Soldaten der
Bundeswehr davon betroffen sind, das wird von der Regierung vielsagend totgeschwiegen. - Ist es wirklich nur ein Zufall, daß die
Passivrauch-Lüge
um so intensiver forciert wurde, je mehr der Einsatz und die Folgen dieser
Holocaust-Waffen bekannt wurden, wo doch jeder Zauberkünstler weiß, daß
Ablenkung die halbe "Miete" ist!? Immerhin ist die Rüstungsindustrie die mit Abstand größte
"Profitmaschine" der Welt, und wenn man dabei auch gleich noch den lästigen Atommüll gewinnbringend "entsorgen" kann, dann wird das Ganze gleich noch
profitabler. Was und wen kann man dafür nicht alles kaufen? Wer schreit denn die
Passivrauch-Lüge
am lautesten hinaus? Dagegen ist die Tabakindustrie kaum mehr als ein unbedeutender "Bauchladen"...
"Dumm, arglos oder korrupt - da kann sich jeder aussuchen, was auf ihn zutrifft", sagt
Albrecht Müller
(Machtwahn,
Reformlüge,
NachDenkSeiten)...
Wenn das
Statistische Bundesamt - bisher auch ohne Rauchverbote - von Jahr zu Jahr immer neue Rekordwerte der
Lebenserwartung bekanntgibt, aber auf der anderen Seite Rauchverbote mit Hunderttausenden
"Nikotintoten"
begründet werden, die angeblich alle viel zu früh dahingerafft wurden, dann stehen sich hier zwei diametral entgegengesetzte Aussagen gegenüber, die unmöglich beide gleichzeitig "wahr" sein können - eine davon muß zwangsläufig unwahr sein!
Da es also nach seriösen Maßstäben keinen Zusammenhang zwischen Rauchen und
Lebenserwartung gibt (es sei denn, man schreibt die verdoppelte
Lebenserwartung der vergangenen 130 Jahre dem gleichzeitig gestiegenen Tabakkonsum zu), geht es hier nur um die Frage "mögen" oder "nicht mögen"...
Die Grundlagen der Rauchverbote sind also objektiv falsch! Ein Interesse an der geschürten Hysterie läßt sich jedoch bei der
Pharmaindustrie und der
Rüstungslobby leicht nachvollziehen - die erste will ihre überteuerten
Nikotinplacebos verkaufen
(Nicorette statt Zigarette) und die andere hat allen Grund, von ihren monströsen nicht nur
"Jahrtausend-Verbrechen", sondern
"Jahrmilliarden-Verbrechen" abzulenken (siehe
Uranmunition).
Rein zufällig deckt sich das aber auch noch perfekt mit der
fundamentalistisch-puritanischen Ideologie der US-Führungsriege,
die bestimmt auch das Ziel eines Abtreibungsverbots nur zurückgestellt, aber noch lange nicht aufgegeben hat. Immerhin ist der "Schutz des ungeborenen Lebens" ein hehres "christliches" Ziel, damit man immer genug geborenes Leben zum "Verheizen" hat, was mal wieder belegt, daß
Fundamentalisten
in allen Religionen die Schlimmsten sind. "Taliban" gibt's überall!
Das Dämonisieren ist dabei eine ganz "normale" Maßnahme zur
Massenmanipulation: Fremde oder in "Ungnade" gefallene Verbrecher wie z.B. Saddam Hussein werden dämonisiert, um von den eigenen Absichten, den eigenen Verbrechen und von Verbrechern unter den eigenen "guten Freunden" abzulenken; und ein völlig harmloses Produkt wie der Tabak wird mit allen Mitteln moderner
Gehirnwäsche aus Millionen von gleichgeschalteten "Volksempfängern" dämonisiert, um unter anderem auch von dem
Kriegsverbrechen der
Uranmunition abzulenken, die nach allen seriösen Erkenntnissen
das Erbgut von Lebewesen auf diesem Planeten noch in Milliarden Jahren schädigen wird...
All die "klugen" Experten, die mit wilden
Zahlenspielereien auftragsgemäß eine
"Gefahr" in ein Genußmittel hinein interpretieren, kümmern sich andererseits einen feuchten Dreck um die tatsächlichen Gefahren von
Holocaustwaffen,
weil sie für das eine bezahlt werden und für das andere nicht. Können sollten sie aber eigentlich beides, denn sonst sind es keine Gesundheits- "Experten"...
Da das Kapital keine Grenzen kennt, sind auch die Motive nicht mehr an Grenzen gebunden, und das Rauchverbot wird in allen
Plutokratien betrieben. Bei den meisten Beteiligten kann man davon ausgehen, daß alle 3 Motive nach
Albrecht Müller
gleichermaßen auftreten, nur bei der
LINKEN hätte ich darauf gewettet, daß das erste so gut wie ausgeschlossen ist - um so erschreckender wäre aber gerade in diesem Fall das dritte...
(PDF-Datei)
(Golfkrieg-Syndrom)
Zitat
"ttt" über
Jürgen Roth:
"ein Haufen egoistischer und korrupter Aasgeier... rauchen Zigarren, die pro Stück mehr kosten als der Tagessatz bei Hartz IV" etc. Vor allem: Sie RAUCHEN (!) - sie haben es getan, sie tun es, und sie werden es auch in Zukunft tun, wenn sie dies möchten! Nur das Volk wird drangsaliert, diskriminiert, mit willkürlichen Verboten und natürlich auch mit
OrwellschenÜberwachungsmaßnahmen auf der Grundlage von
Lügen und
künstlich geschürten Hysterien überzogen etc. Man sollte nicht vergessen, daß auch der Ausbau der
Überwachung vor allem ein gigantisches Milliardengeschäft ist, von dem die meisten nichts, aber einige wenige dafür um so mehr haben...
(Mehr)
Der Schriftsteller
Jürgen Roth
(nicht zu verwechseln mit dem vorgenannten Autor) findet als Raucher erfrischend deutliche Worte zum
Tugendterror der Orwell-Jünger und
Gesundheitsfaschisten, die sich nach mehr als 60 Jahren offenbar berufen fühlen, mit geradezu Goebbel'schen
Lügen das Werk des militanten Nichtrauchers
Adolf Hitler zu vollenden, ein Drittel der Gesamtbevölkerung und mehr als die Hälfte der tatsächlichen
Gäste
aus der Gastronomie
auszusperren
und bei dieser Gelegenheit aus Machtgier,
Korruption, Arroganz oder Ignoranz ein ganzes Gewerbe willkürlich platt zu machen - kurzum: ein Autor, der Millionen Rauchern aus der Seele spricht...
(Artikel in der taz)
Christoph Hörstel,
ehemaliger Korrespondent u.a. für die ARD mit 17 Jahren Afghanistan-Erfahrung, stellt der
Schönfärberei unserer Politiker und der
(Mainstream-) Medien die ungeschminkte
Realität gegenüber! Hörstel kennt die Lage vor Ort und
nimmt kein Blatt vor den Mund:
Er spricht u.a. von dem "vollkommen wahnsinnigen und kriminellen US-Präsidenten
Bush"...
(Zitat Interview,
(Buch)
Afghanistan kann mit den Methoden, die jetzt angewendet werden, nicht gerettet werden. Es wird nur alles viel schlimmer. Deutschland wird immer stärker in kriegerische Handlungen verwickelt. Für 2008 ist eine Zunahme dieser Kämpfe ganz klar vorherzusagen. Es ist gesichert, daß in
AfghanistanUranwaffen eingesetzt werden, so Hörstel. Auch wenn Deutschland diese Waffen nicht selbst nutzt, macht es sich durch Teilnahme an diesem
Krieg mit schuldig. Die gesamte Region wird ins Chaos gefahren, während gleichzeitig amerikansiche Unternehmen in diesen Ländern Riesengewinne machen.
(Mehr?)
Als weiteres Anzeichen für die Kriegsgefahr sieht Hörstel die
Verleumdungen und Lügen Washingtons über die iranische
Atombombe.
Genauso wie die amerikanischen und britischen Beschuldigungen, der
Iran unterstütze den irakischen Widerstand, dienen diese Vorwürfe als Vorwand für einen
Angriff auf den Iran. Die Kriegsvorbereitungen sind in vollem Gange: Im Sommer 2008 wird die US-Luftwaffenbasis
Diego Garcia bereit sein, um dort riesige
Uran-Bomben von 15 Tonnen Gewicht an B-2-Bomber zu montieren. Zwei mögliche Szenarien als Auslöser für den
Krieg sind nach Hörstel denkbar: Entweder ein von den Geheimdiensten inszenierter Zwischenfall
(9/11 2.Teil?), der dann in einer
Eskalationsmaschinerie zu einem
Krieg gegen den Iran
hochläuft, oder Israel führt einen (Präventiv?) Schlag gegen die
"atomare Bedrohung aus dem Iran",
und dann "müssen" die
USA
und die
NATO in den
Krieg eingreifen. Eine deutsche Beteiligung ist unter der jetzigen Kanzlerin wahrscheinlich. Die einzige Chance gegen diesen
drohenden Krieg kann nur in öffentlicher Aufklärung und der konsequenten Verbreitung der tatsächlichen Kriegsgründe liegen.
(U1,
U2)
Laut Hörstel gibt es keine
"Kollateralschäden" im Sinne von unbeabsichtigten zivilen Opfern, weil die US-Militärdoktrin in voller Absicht alles mißachtet, was einer "effizienten Kriegführung" im Wege steht! Die Ermordung von Zivilisten ist Bestandteil der US-amerikanischen Luftwaffendoktrin!
(Interview)
Das Völkerrecht wird nicht "zufällig", sondern vorsätzlich
mißachtet, und
Uranmunition wird auch nicht "zufällig", sondern vorsätzlich eingesetzt, obwohl sie
das Genmaterial von Mensch und Tier für die nächsten Milliarden Jahre schädigt. Ärzte und Hospitäler werden offenbar "beeinflußt", damit sie dieses
Kriegsverbrechen NICHT untersuchen!
(Krisenregion Mittlerer Osten)
Lt.
Dr. Robert Bowman, ehemaliger Direktor des "Advanced Space Programs Development" der U.S. Air Force, bedeutet allein die geplante Pipeline durch
Afghanistan einen wirtschaftlichen Vorteil von 1.000 Milliarden Dollar für die beteiligten Konzerne! Der Gesamtwert der Öl- und Erdgasvorkommen, die vom
Kaspischen Meer auch über diese Pipeline transportiert werden soll, wird nach dem
Autor Karl Schwarz auf 11.000 bis 12.000 Milliarden Dollar geschätzt. Wenn man also nach einem wirklich schwerwiegenden Motiv für den
Afghanistankrieg sucht... Heilige Scheiße! -
Cui bono? = Wer hatte ein Motiv? Wer hatte die Mittel? Wer hat den Nutzen? - Die Freiheit Deutschlands wird ganz sicher nicht am
Hindukusch verteidigt - verteidigt wird hier einzig und allein
die "Freiheit" der (einfluß-) reichsten Konzerne der Weltgeschichte, deren Interessen von keinem Volk der Welt jemals gewählt wurden und demzufolge rein diktatorisch sind.
Unsere Freiheit, die wird ausschließlich zu Hause verteidigt,
und zwar gegen die "Taliban" im eigenen Lande... Wenn man sich bei dieser Gelegenheit auch nochmal veranschaulicht, daß sich das Profitpotential des
Mittleren Ostens fast schon wie
"Peanuts" ausnimmt gegen den Wert der zum großen Teil noch unerschlossenen, vielfach sogar noch unerforschten Rohstoffreserven Rußlands in den weiten
Sibiriens, wo es noch Millionen von Quadratkilometern ohne Verkehrswege gibt, dann bekommt auch der
Expansionismus der NATO und die geplanten
Raketen- Abwehr- "Schutz" - Schirme an der NATO-Ostflanke plötzlich einen sehr tiefen Sinn, der aber ganz gewiß überhaupt nichts mit
"Ali Babas" angeblichen
Atomambitionen zu tun hat...
(siehe auch Webster Tarpley, Autor)
Anmerkung:
Kann es wirklich Zufall sein, daß ausgerechnet in dieser Zeit noch nie dagewesene
"Sicherheitsgesetze"
mit geradezu panischer Hast auf Biegen und Brechen durchgepeitscht werden, daß erstmals seit 1945 die
Bundeswehr nicht nur zum Katastrophenschutz, sondern mit
Panzern und
Bombern
zur "Aufklärung" friedlicher Demonstrationszüge eingesetzt und dabei erstmals in Deutschland
Guantanamo-Käfige
gegen offenbar hochgefährliche Demonstranten (?) erprobt werden? Und kann es denn Zufall sein, daß erstmals seit über 150 Jahren mit kopfloser Eile die freiwillige
Zielvereinbarung
mit dem Gaststättenverband für mehr Nichtraucherplätze (50%, nicht 100%!) ein Jahr vor Ablauf abrupt gekündigt und dann ein Rauchverbot im Privatbereich der Freizeitgestaltung mit allen Mitteln und großer Eile durchgeprügelt wird, oder soll damit vielleicht die Bevölkerung in zwei unversöhnliche "Fraktionen" gespalten und von allen wirklichen Gefahren und sogar von ganz konkreten
Kriegsverbrechen
(Hörstel spricht von Genozid!)
abgelenkt werden? Die Folgen von
Uranmunition
sollen offenbar nicht untersucht oder dokumentiert werden - auch
ehemaligeLinke kümmern sich heute scheinbar viel mehr um "tödliche" Zigaretten als um "harmlose"
Urangranaten.
"Schockfotos"
sollen demnächst offenbar nur von "gefährlichen" Tabakwaren, aber keineswegs von "harmlosen"
Uranwaffenoder gar vom Krieg generell abschrecken - denn davon sollen sie ja nur "ordentlich" ablenken!? -
Haltet den Dieb! Uralt, aber es funktioniert wohl noch immer! -
Trotz Hunderttausender Veteranen, die am
Golfkriegssyndrom
leiden, zu Invaliden geworden oder verstorben sind, wird lt. Hörstel bisher nur ein einziger Fall weltweit als durch
Uranwaffen verursacht anerkannt, doch gleichzeitig bzw. genau im "richtigen" Augenblick wird die Öffentlichkeit mit
"Studien zu den tödlichen Gefahren des Passivrauchs" überflutet, in denen offenkundig
hauptsächlich Altersschwache
ohne jeden nachgewiesenen Kausalzusammenhang willkürlich zu "Nikotintoten" erklärt werden - wer da noch an Zufall glaubt, der sollte sich wirklich die Hose mit der Kneifzange anziehen!
Hörstel:
"Das Thema Uranwaffen wird mit Macht,
mit großem Druck überall totgeschwiegen!" -
Ist das "nur"
Ignoranz oder Dummheit, eventuell
Korruption oder sogar Einschüchterung???
Uranmunition gefährlicher als Atombomben? -
Langfristig JA! Warum?
In
Atombomben ist die Menge an
Uran oder
Plutonium allein durch die
"Kritische Masse" auf wenige Kg begrenzt. Deshalb konnten auch
Hiroschima und
Nagasaki schon nach relativ kurzer Zeit wieder bewohnt werden. Diese natürliche Begrenzung gibt es jedoch weder in Kernkraftwerken noch bei der
Uranmunition. In
Tschernobyl wurde viel mehr
Radioaktivität freigesetzt als in
Hiroschima oder
Nagasaki, und in den Kolonialkriegen seit 1991 wurden sogar hunderte Tonnen
Uranmunition verschossen, von denen ein großer Teil beim Aufprall verdampfte oder zerstäubte und unkontrolliert in der Umwelt verteilt wurde...
Die Atomindustrie produziert seit Jahrzehnten Abertausende Tonnen an hoch radioaktivem und hoch giftigem Müll.
Die Entsorgungsfrage ist vollkommen ungelöst, denn
die Kontinente der Erde verschieben sich durchschnittlich um ca. 5cm pro Jahr - das hört sich zwar wenig an, summiert sich aber in 100 Millionen Jahren auf rund 5000km, d.h. die Kontinente "wandern" in weniger als einer Milliarde Jahren um den Globus: Die Antarktis lag auch schon mal am Äquator! Als die Saurier noch lebten, da war Mitteleuropa ein tropischer Inselarchipel, und sowohl die Alpen wie auch der Himalaja waren damals Meeresboden. Es hat weniger als 50 Millionen Jahre gedauert, um ehemaligen Meeresboden bis in mehrere Tausend Meter Höhe zu Gebirgen aufzufalten. In einem Zyklus von wenigen Dutzend Millionen Jahren "wachsen" Gebirge und verwittern wieder zu Staub, Sand und Geröll. Vor diesem Hintergrund Bergwerke als "sichere"
Endlager für hoch radioaktiven Giftmüll zu bezeichnen, das ist geradezu lächerlich absurd und ausschließlich als abgebrühte
Zwecklüge für leicht nachvollziehbare kurzsichtige
Kapitalinteressen zu verstehen, denn diese Endlager müßten mindestens zehnmal länger "sicher" sein, als die
Steinkohle für ihre
Entstehung gebraucht hat - ca. 300 Millionen Jahre!
Plutonium behält seine Giftigkeit für alle Zeiten, und radioaktives
Uran hat eine
Halbwertzeit von 4,5 Milliarden Jahre, d.h. nach 4,5 Milliarden Jahren ist die Radioaktivität erst auf die Hälfte gesunken, nach 9 Milliarden Jahren auf ein Viertel usw. usf. Auf diesem Planeten existiert demzufolge kein Endlager, das dafür lange genug "sicher" ist...
Doch dann kam derselbe "Erfindungsgeist" ins Spiel, der aus reiner
Profitgier auch schon
"Zyklon B" und
"Agent Orange" hervorgebracht hat: Da
Uran mit das höchste
"Spezifische Gewicht" aller Stoffe hat, eignet es sich besonders "gut" für
Geschosse mit hoher Durchschlagskraft, und da es beim Aufprall auch noch zum Teil verdampft bzw. in feinsten "Feinstaub" verwandelt wird, der sich auch noch spontan entzündet und feindliche Soldaten (und
"Terroristen") bei lebendigem Leibe verbrennt, waren die Militaristen vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen:
Aus dem unlösbaren und unbezahlbaren Problem der "sicheren"
Endlagerung wurde quasi über Nacht eine phantastische neue
Profitquelle, die mit jeder Detonation in bestimmten Kreisen gleichzeitig auch die Kontostände "explodieren" läßt. Wenn das nicht absolut "genial" ist...
Der einzige "Schönheitsfehler" war, daß nach dem
Golfkrieg 1991 auch die eigenen Soldaten massenhaft
auf "unerklärliche" Weise erkrankten und starben - die fremden
"Kollateralschäden" werden sowieso nur geschätzt, heruntergespielt und verharmlost...
Jede Veröffentlichung zu diesem Thema war aber eine schwere "Bedrohung" für diese neu erschlossene
Profitquelle. Ist es wirklich nur "Zufall", daß ausgerechnet zu dieser Zeit ganz massiv
"Studien" in Auftrag gegeben wurden mit dem Zweck, zu beweisen, daß nicht Uran oder Plutonium, sondern Tabak die giftigste Substanz im Universum sei, von der es - entgegen der Lehre des
Paracelsus - angeblich keine unbedenkliche Dosis geben soll? Uran- und Plutoniumstaub wird dagegen bis heute "mit Macht und großem Druck" für unbedenklich erklärt, wie
Christoph Hörstel feststellt:
ohne "harte" Beweise kein Zusammenhang! Basta! Beim Tabak reicht dagegen jede unbewiesene Behauptung für schikanöse Willkürakte... Seither wird die
profitable Umwandlung von Atommüll in Waffen immer weiter ausgebaut, für die man natürlich auch "Absatzmärkte", sprich Kriege braucht! Lt.
Christoph Hörstel sind für künftige Kolonialkriege bereits bis zu 15 Tonnen schwere
Uranbomben in Vorbereitung - man stelle sich nur diese
Profitexplosionen vor! Dafür kann man alles und jeden "einkaufen",
"Studien" bestellen, hochdotierte Vorstandsposten für Ex-Politiker schaffen und jede "Wahrheit" an die eigene Ideologie anpassen...
Das Feindbild Tabak ist aber auch noch aus anderen Gründen besonders gut geeignet, denn man kann damit mehrere "Fliegen mit einer Klatsche" schlagen: 1. Profit aus der
Zwangsvermarktung von Nikotinplacebos, 2. Ablenkung von allen echten Problemen und Gefahren, 3. Spaltung der Bevölkerung, denn das gegeneinander Ausspielen hat schon immer den Widerstand geschwächt
(Nichtraucher gegen
Raucher, Junge gegen Alte, Christen gegen Moslems, früher auch Gläubige gegen Ketzer oder Arier gegen Juden usw.), und 4. kommt es auch noch den wirren und heuchlerischen Moralvorstellungen
religiöser Fundamentalisten in der westlichen Führungskaste entgegen, für die schon immer Tabak, Alkohol und freizügiger Sex "Teufelswerk" waren, das für alles Übel der Welt verantwortlich sein soll, aber noch niemals
Krieg, denn seit den Kreuzzügen haben sie unzählige Male Waffen und Kriege gesegnet...
Als die BRD noch demokratisch war, da gab es sogar in der CDU sehr vernünftige Leute wie z.B.
Jürgen Todenhöfer. Doch mit Äußerungen wie
"das Traurige ist, dass die Öffentlichkeit auf die pinocchialen Manipulationen der Kriegstreiber immer wieder hereinfällt"
wäre er heute nicht nur in der CDU, sondern wahrscheinlich in allen etablierten Parteien völlig chancenlos.
Solche unbequemen Denker braucht man seit dem Beginn des
Weltkrieges gegen die Freiheit weder als Abgeordnete noch als Berater. Wer heute in der Politik etwas werden will, der muß Dogmen rezitieren (z.B. Terror-"Gefahr", Feinstaub-"Gefahr",
Passivrauch-"Gefahr") und möglichst phantasievoll begründen, warum wir immer mehr
"Sicherheit" brauchen...
Mehr?
Nur mit ganz realen Gefahren wie
Krieg oder
Uranstaub (im Gegensatz zu Hirngespinsten wie
"Feinstaub" oder
"Passivrauch") damit braucht man heute gar nicht mehr zu kommen! Völlig sakrosankt ist sogar die Frage nach den wahren Ursachen der angeblichen
"Terrorgefahr"... "Bestenfalls" wird man "nur" ignoriert, doch wenn man zufällig Journalist ist, dann muß man schon heute (wieder) mit
Berufsverbot rechnen... Vorerst jedenfalls, denn was in 10 Jahren sein wird, darüber kann man nur spekulieren. Der
G8-Gipfel hat vielleicht einen kleinen
Vorgeschmack auf diese Zukunft ermöglicht? Sicher ist jedenfalls, daß es am Anfang des 20. Jahrhundert viel weniger nach
Krieg und Tyrannei aussah als am Anfang dieses Jahrhunderts, doch das 20. Jahrhundert hat immerhin schon mehr als 100 Millionen Tote durch
Krieg und Tyrannei gefordert...
PHOENIX:
Während bei ihren Eltern noch ein Kaiserportrait in der Stube hing, erlebte Ella Voigt die Liberalität (!!!) der
"Goldenen Zwanziger";
später sagte sie: "Hitler bringt Krieg! Ihr werdet euch noch alle umgucken!" Und sie hatte recht! -
Nachdem viele von uns noch Adenauer-Bilder mit dem "Mief vergangener Zeiten" zwar kaum in der guten Stube,
aber sicher noch in Amtszimmern kennenlernten, durften wir nun ein paar Jahrzehnte relativer Liberalität genießen -
vielleicht wird man sie später ja auch einmal die "Goldenen Siebziger" bzw. die "Goldenen Achtziger" nennen!?
Doch nun erleben wir das
"da capo"
diktatorischer Genuß- und Lustfeindlichkeit sowie staatlichen Gesundheitsterror:
Zäh wie Leder, schnell wie die Windhunde und hart wie Kruppstahl!?
Obwohl es jetzt schon lange keine "Rote Gefahr" mehr gibt, sind heute die
Rüstungsausgaben gegen ein paar
"Terroristen mit Teppichmessern"
höher als gegen die ganze Sowjetarmee!!! -
"Geschichte wiederholt sich (zwar) nicht, aber sie reimt sich!"
(Mark Twain) -
Ihr werdet euch noch alle wundern, welche Kriegsabenteuer in Zukunft bevorstehen...
(???)