Toleranz verbindet, Intoleranz verfeindet
Kommentar zum (Nicht-) Raucherschutz
Rauchen gehört zum Weltkulturerbe
Protest gegen das Rauchverbot
Alle "Argumente" zum Nichtraucherschutz überzeugen ausschließlich dort, wo Raucher und Nichtraucher gezwungenermaßen in einem Raum zusammenkommen müssen, wo es also keine Wahlmöglichkeit zwischen ausgewiesenen Raucher- und Nichtraucherräumen gibt! Nur genau darum geht es in der aktuellen Hetzkampagne überhaupt nicht, denn sonst würde der einzig logisch nachvollziehbare Zwang eine Kennzeichnungspflicht sein, um die freie Wahl zu erleichtern, anstatt sie abzuschaffen! Das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Wahlmöglichkeit zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen soll nun mit Stumpf und Stiel und mit totalitärer Absolutheit ausgerottet werden, d.h. jede Wahlmöglichkeit soll radikal beseitigt werden!
Zwar beteuern die Inquisitoren, es gehe nicht um eine Diskriminierung von Rauchern, sondern nur um den "Schutz" von Nichtrauchern, aber dann strafen sie sich gleich selber Lügen, indem sie jede Wahlmöglichkeit - etwa für Gaststätten - ablehnen, obwohl doch durch einen klare Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherlokalen eine Beeinträchtigung von Nichtrauchern gegen ihren Willen absolut ausgeschlossen wäre! Der absolutistische Anspruch ist ein markantes Indiz, daß es hier um alles Mögliche geht, aber ganz sicher nicht um Nichtraucher-"Schutz"...
Sollte das alles so realisiert werden, bedeutet dies für mich, daß meine Ausgaben für Lokalbesuche dann notgedrungen auf null sinken. Geselliges Beisammensein wäre dann eben nur noch in privatem Rahmen möglich, also schlimmer als im Untergrund einer Diktatur, denn Geselligkeit war auch im Dritten Reich keine "konspirative Handlung" - hier soll es nun aber bald so weit sein! Selbst wenn ich nur noch zwei oder drei reine Genußzigaretten pro Tag rauchen würde, so wären diese absolut untrennbar mit dem Genuß eines Essens oder mit dem Kaffeetrinken verbunden; wenn diese Kombination nur noch in privatem Rahmen möglich ist, dann ist sie eben nur noch im privaten Rahmen möglich, aber nicht mehr in der Gastronomie, die damit durch diktatorisches Dekret zu einer Art "Auslaufmodell" aus ganz offenkundig und entgegen früherer Propaganda überaus freiheitlichen DDR-Zeiten werden würde! Unter gar keinen Umständen würde ich jemals in einem Lokal für den halben Genuß den vollen Preis bezahlen und mich dann auch noch erniedrigen und wie ein Hund vor die Tür jagen lassen - dazu würde eine masochistische Ader gehören, die ich nicht besitze...
Bei einem totalitaristischen Rauchverbot ohne jeden Interessenausgleich für unterschiedliche Ansprüche würde ich die Gastronomie schlichtweg als durch ein diktatorisches Prohibitionsdekret abgeschafft betrachten; unter gar keinen Umständen wird es jemals eine "Gewöhnung" an so eine historisch einmalige Situation geben, jedenfalls NIEMALS bei mir - genauso, wie ich auch schon heute die Länder mit einem totalitären Rauchverbot nie wieder besuchen würde, noch nicht einmal geschenkt (!), solange diese Situation Bestand hat! Allenfalls Lieferdienste hätten dann noch eine kleine Chance auf einen gewissen Restumsatz...
Da ergeben sich für die Zukunft teilweise neue, teils aber auch ganz nostalgische Perspektiven: Man verabredet sich mit Freunden dann eben nur noch privat, um bei Alkohol, Zigaretten und Würstchen darüber zu diskutieren, welche der Gängelungsparteien denn nun die unwählbarste und welcher Gängelungspolitiker wohl der verlogenste und mithin der verachtenswerteste von allen ist, während der Wirt an der Ecke einem einzelnen Nichtraucher tief ins Auge blickt und darauf wartet, daß dieser noch einen zweiten Gemüsesaft bestellt... Es bietet sich geradezu an, in Zukunft private Geselligkeiten am besten auch gleich noch mit einem gemeinsamen Ausflug nach Polen zu verbinden, um dort sowohl den Alkohol wie auch die Zigaretten einzukaufen - selbstverständlich nur in den erlauben Mengen: vier Personen, vier Stangen Zigaretten, vier Flaschen Wodka - wenn dieser Staat keinen Wert mehr darauf legt, vielleicht dann ein anderer? Vielleicht entwickelt sich daraus ja sogar auch eine Art "Speakeasy-Kultur" wie in der Zeit der genauso fanatischen US-Prohibition in den 20er Jahren, während die Nichtraucher die ganze Gastronomie für sich alleine hätten - jedenfalls den Teil, der dann noch überlebt. Selbst "Nichtraucherlokale" mit "Totentanz" in der Gaststube, aber dafür mit getarnten Hinterzimmern, in denen "der Bär steppt", wären dann wieder denkbar, wären vielleicht sogar eine überaus lukrative Einnahmequelle für irgendeine Mafia? Möglicherweise entwickeln sich sogar auch aus Vereinsräumen "konspirative" Rauchergaststätten mit einem bescheidenen Speiseangebot, aber auf Qualität kommt es ja gar nicht an, Hauptsache nicht so freudlos und ungemütlich wie die offiziellen (Staats-) Lokale, in denen dann wahrscheinlich irgendwelche verbiesterten Wadenbeißer über die Zucht und Ordnung der Staatsrekruten (früher auch Bürger genannt) wachen - so ziemlich alles wäre besser als diese willkürliche Inquisition... Natürlich besteht dann auch die Möglichkeit, daß mit Razzien und allen Mitteln staatlicher Gewalt dagegen vorgegangen wird, aber zumindest wäre damit dann auch der endgültige BEWEIS erbracht, daß es in der ganzen Kampagne von Anfang an keine einzige Sekunde lang um Nichtraucherschutz, sondern nur um Staatsterror und Bevölkerungsdrill im Zuge der Ablenkung von und der Vorbereitung auf den bevorstehenden 3. Weltkrieg gegen das "Böse" handelte...
Die Überlegung, man müsse nur alle Alternativen radikal und total genug mit Stumpft und Stiel ausrotten, und schon werden sich alle irgendwie mit der Prohibition abfinden, diese Überlegung wird nicht funktionieren; sie hat nicht funktioniert während der US-Prohibition, und sie wird es auch diesmal nicht tun! Auch die Abschaffung politischer Alternativen (die es hier zur Zeit auch nicht gibt, jedenfalls weniger als jemals zuvor seit 1945) hat niemals dazu geführt, daß es keine Opposition mehr gab! Die Machthaber haben sich immer nur zusätzlichen Haß eingehandelt, der sich dann beim nächsten Umschwung entlud, auch wenn durch nackte Repression vieles nicht mehr offen ausgesprochen werden konnte und durfte - unter dem "Teppich" heißt nämlich noch lange nicht "weg"; und aus den Augen bedeutet auch nicht aus dem Sinn! Dann wird eben die Raucher-Kultur im privaten Untergrund blühen, wo es viel weniger "offiziellen Einblick" gibt, was dann andererseits natürlich auch wieder ein willkommener Vorwand für immer mehr Orwellsche Überwachungsmaßnahmen bis hin zur Gedankenpolizei sein könnte. Tabak wird damit von einem harmlosen Genußmittel zu einem Symbol der Emanzipation! Und wenn dann bald die plutokratischen "Revolutionsgardisten" durch die Straßen ziehen, um zwar nicht den Schleierzwang, sondern diesmal eben den Nichtraucherzwang zu kontrollieren, dann ist das zumindest eine sehr interessante Analogie zu den FDJ-Aktionen der 50er Jahre, die damals kontrollierten sollten, ob in den Haushalten genau diejenigen Propagandamedien empfangen wurden, die heute die Dämonisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe bis hin zur Pogromhetze gegen Raucher verbreiten, wodurch die damaligen FDJ-Aktionen im Nachhinein einen tiefen Sinn und eine zutiefst humanistische Rechtfertigung beim Schutz der Freiheit vor menschenverachtender Propaganda bekommen, an die damals freilich noch niemand dachte...
Die Vorstellung, man müsse nur den "Deckel" drauf tun und diesen dann noch mit einem Amboß beschweren, ist einfach absurd; es ist deshalb unbegreiflich, warum noch immer Machthaber auf diesen vermeintlich so bequemen "Trick" verfallen!? Honecker hat zum Schluß offenbar genauso gedacht, aber er hat sich verrechnet, wie auch die Vordenker der US-Prohibition eine fundamentale Fehlkalkulation begingen! Doch es gibt eben immer wieder Machthaber, die solche elementaren Grundwahrheiten in ihrer unendlichen Selbstherrlichkeit und Abgehobenheit einfach ignorieren - das war immer so, und das ist offenbar auch jetzt wieder genauso. Die Machthaber dieses Landes befinden sich genau auf diesem Weg - kein Wunder, wenn sie immer teurere Panzerlimousinen zu brauchen glauben; an ihrer Stelle und mit ihrer Politik würde es mir wahrscheinlich auch nicht anders gehen!? Die Kontrolle der Gedanken mag ja irgendwann mal möglich sein, aber noch ist es nicht so weit, und solange es noch Menschen gibt, die sich nicht jede Willkür bieten lassen, wird es auch nicht soweit kommen...
In erster Linie ist es eine Frage des Charakters und der Selbstachtung, ob man sich jede willkürliche Hetze gegen Minderheiten bieten läßt, ohne dagegen aufzustehen, oder ob man Konsequenzen daraus zieht und diese dann auch unbeirrt vertritt. "Konsequenzen" verdienen allerdings diese Bezeichnung nur, wenn sie gerade nicht dem entsprechen, was die Machthaber erwarten! Ziviler Ungehorsam ist da sicher das mindeste, was jeder gegen diese beispiellose Anmaßung tun kann! Die Machthaber mögen ja Dank ihrer derzeitigen Machtmittel in der Position sein, die Ausrottung eines legitimen Genußmittels zu versuchen, aber sie sind (Gott sei Dank noch) nicht in der Machtposition, Raucher mit Gewalt in Nichtraucherlokale zu prügeln - frei nach dem Sklavenschiff von Heinrich Heine: "Die Raucher sollen gefälligst singen und lachen und tanzen, und wer sich nicht amüsiert, den soll die Peitsche kuranzen!" Doch wenn es so weitergeht, wenn den Anfängen nicht gewehrt wird, dann wird auch das noch irgendwann Realität werden! Freiheit stirbt fast immer ganz langsam, und wer heute glaubt, nicht betroffen zu sein, für den wird es vielleicht schon morgen etwas geben, wovon er betroffen sein wird...
Jeder Raucher mit Anstand würde auf die Barrikaden gehen, wenn jemand auf die verbrecherische Idee käme, Nichtrauchern das Recht auf eigene Nichtraucherlokale abzusprechen... Und selbst wenn ich die Absicht hätte, das Rauchen aufzugeben, dann ausschließlich aus eigenem Antrieb, aber ein "Befehl von oben", der wird (zumindest bei mir) grundsätzlich immer nur das genaue Gegenteil bewirken...
Die Gastronomie im weitesten Sinne war bisher zu allen Zeiten ein wichtiges "Ventil", das nicht zuletzt auch bei der Aufrechterhaltung von Machtstrukturen stets hervorragende Dienste geleistet hat (panem et circenses) und das niemand unterschätzen sollte, doch dieses "Ventil" soll nun erstmals seit Jahrtausenden und erstmals in der sogenannten Zivilisationsgeschichte aus vollkommen maßloser und unendlicher Überheblichkeit einiger Machthaber für beinahe die halbe Bevölkerung de facto ersatzlos abgeschafft werden!? Wenn Adolf Hitler das versucht hätte, dann wäre er schon 1934 wieder aus dem Amt gejagt worden, und zwar nicht von einer kleinen Widerstandsgruppe, sondern von der Volksmehrheit; da hätte er selbst die Gefolgschaft der SA verloren, wenn er in dieser Weise "übergeschnappt" wäre! Aber sooo blöd war er gar nicht, ganz im Gegenteil sogar, denn obwohl er selber ein erklärter militanter Nichtraucher, sogar ein regelrechter Raucherhasser war, der in der heutigen "Rauchfrei-Bewegung" bestimmt eine wirklich gute Figur abgeben, sich vielleicht sogar zu deren Anführer aufschwingen würde (wenn er nichts bessere zu tun hätte)! Doch wenn man ein "Ventil" verstopft, die Menschen sogar in die Illegalität zwingt, dann führt das zu einer Druckerhöhung im "Kessel", bis dieser irgendwann explodiert - und das ist keine subjektive Meinung, sondern objektive Physik...
Adolf Hitler interpretierte den Tabak natürlich rassistisch als die "Rache des roten Mannes an den Weißen für den aufgedrängten Branntwein" und Baldur von Schirach lobte den "Führer", weil er keinen Alkohol trank und nicht rauchte! Stolz verkündete die NS-Propaganda, daß die "Führerkollegen" Hitler, Franco und Mussolini allesamt vorbildliche asketische Nichtraucher waren, weil sie sich eben rund um die Uhr ausschließlich selbstlos für ihre Völker "aufopferten", während die "Erzfeinde der abendländischen Kultur", also die "zionistisch-bolschewistische Weltverschwörung" aus Churchill, Roosevelt und Stalin leidenschaftliche Raucher und Alkoholkonsumenten waren (Göbbels: "Churchill, der Whisky-Säufer" und "Eine deutsch Frau raucht nicht!")! Doch all diese Propaganda hat selbst damals absolut nichts genützt! Denn allein von 1933 bis 1939 stieg der Tabakkonsum in Deutschland um rund 58%; und während des Zweiten Weltkrieges konnte man den Soldaten das "Beruhigungsmittel" Tabak sowieso nicht wegnehmen, denn das wäre wahrscheinlich der einzige Grund für eine Massendesertion gewesen, da der Anteil der Raucher damals in allen Armeen der Welt praktisch bei 100% lag! Doch hätte es überhaupt etwas noch Irrsinnigeres geben können, als den Leuten aus "gesundheitlichen Gründen" ein Genußmittel zu verbieten, während sie gleichzeitig in die "ungesündeste Sache der Welt" gehetzt worden wären? Dieser (Extrem-) Zynismus bliebt wohl erstmals in der Weltgeschichte den USA vorbehalten...
Adolf Hitler konnte das deutsche Volk zwar gegen Juden und Bolschewisten aufhetzen, aber selbst er als ein extrem militanter Nichtraucher und Alkoholhasser, der das Rauchen in seiner Umgebung generell überhaupt nicht duldete (was auch sein gutes Recht war und auch heute keinem Nichtraucher abgesprochen wird), wußte sehr genau, daß jedes Volk "Ventile" braucht und daß er seine Macht mit einem generellen Rauch- oder Alkoholverbot sofort "verspielt" hätte - da war er ungleich klüger als heutige Machthaber, die aus reiner Profilierungs- und Karrieresucht und ohne objektive Notwendigkeit ein "Ventil" nach dem anderen verstopfen und dafür auch noch bewundert und gefeiert werden wollen!? Wahrscheinlich sind sie mittlerweile der Realität schon so weit entrückt, daß sie selber daran glauben!?
Das Rauchen ist also - historisch betrachtet - nicht zuletzt auch ein Freiheitssymbol für Emanzipation und Selbstbestimmung sowie gegen die allumfassende Gängelung durch irgendein Regime - eine konkrete Gefahr, die heute so hoch ist wie seit 70 Jahren nicht mehr! Schaut man sich die kompromißlose Radikalität heutiger militanter Nichtraucher (auch in den Parteien) an, dann wird man zumindest daran erinnert, in welchem ideologischen Umfeld diese "Bewegung", die sich häufig auch noch Nichtraucher-"Bewegung" nennt (nomen est omen?) ihren Ursprung hatte - und sie arbeitet ja tatsächlich auch mit vergleichbaren Methoden persönlicher Diffamierung Andersdenkender: Einzelnen Politikern, die sich noch einen Rest von Liberalität bewahrt haben und von der kompromißlos totalitären "Linie" eines absolutistischen Rauchverbots abweichen, wird zumindest "Korruption" oder eine Art "Verschwörung" mit der Tabakindustrie gegen die Volksgesundheit unterstellt, also ein frappierendes Analogon zur angeblichen "zionistisch-bolschewistischen Weltverschwörung" gegen die abendländische Kultur durch die "Raucher" und "Säufer" Churchill, Roosevelt und Stalin; gleichgelagerte Kapitalinteressen wurden ihnen natürlich auch damals schon unterstellt. Freilich sind keine zwei Ereignisse in der Weltgeschichte vollkommen gleich, aber die Parallelen sind dennoch manchmal absolut frappierend: Erst persönliche Diffamierungen, dann unter Umständen Psychoterror durch "Mahnwachen", die den "Mahnwachen" der SA vor jüdischen Geschäften nicht ganz unähnlich sind, danach vielleicht physische Übergriffen und dann?
In solchen Diffamierungskampagnen wird ganz bewußt auch immer mit einem mittelalterlichen Folterinstrument gearbeitet: dem Pranger, dessen Erscheinungsbild natürlich technisch "modernisiert" wurde, so daß heute auch Medien die Funktion des mittelalterlichen Prangers erfüllen können! Früher kamen Hexen und Ketzer an den Pranger, unter Stalin Konterrevolutionäre, danach Juden in Deutschland, "Kommunisten" in den USA der McCarthy-Ära, heute Gegner des Rauchverbots, bald auch die Raucher selbst und irgendwann vielleicht auch Umweltsünder, Fettleibige und letztendlich wieder einmal politisch Andersdenkende... Durch Folter erpreßte öffentliche Selbstbeschuldigungen wie in Orwells Vision 1984 hat es während der chinesischen "Kulturrevolution" auch schon gegeben! Wer sich dem angeblichen Mehrheitswillen nicht anschließt, der kann auch ohne die Guillotine nur mit Hilfe der (manipulierten) Öffentlichkeit de facto "hingerichtet" werden, und zwar durch die Mittel moderner Medien noch viel wirkungsvoller als auf einem mittelalterlichen Marktplatz...
Schon bisher gab es Nichtraucherlokale, wenn ich mich nicht irre, auch eine große US-amerikanische "Kulturkette". Ich persönlich hätte auch bisher niemals etwas dagegen gehabt, an einer Ecke ein ausgewiesenes Nichtraucherlokal und dafür an der nächsten Ecke ein ausgewiesenes Raucherlokal zu finden. Im Gegenteil, ich hätte nicht nur niemals etwas dagegen gehabt, ich hätte es sogar ausdrücklich begrüßt, weil dadurch für jeden unterschiedlichen Anspruch etwas vorhanden wäre und alle irgendwie zu ihrem Recht gekommen wären; zudem hätte es die Vorauswahl eines Lokals sogar außerordentlich erleichtert. Diese Auswahl würde Nichtrauchern gleichermaßen nur Vorteile bringen, wenn es denn in dieser Kampagne jemals um die Lösung eines Problems gegangen wäre, was aber allem Anschein nach niemals der Fall war...
Doch diese freie Auswahl soll nun weg, und zwar radikaler und totaler, als es die Welt jemals gesehen hat... Und wenn das Rauchverbot in Gaststätten erst einmal "in Sack und Tüten" ist, dann wird es auch weitergehen - mit ziemlicher Sicherheit! Danach kommt dann das Rauchverbot im Freien, um auch noch die Terrassen in der Gastronomie zu "erfassen" - auch dafür werden phantasievolle "Experten" ganz sicher irgendwelche "Argumente" finden; wenn das ebenfalls "durch" ist, dann kommt das Rauchverbot auf privaten Balkonen (nicht rauchende Nachbarn dürfen ja nicht mehr "gefährdet" werden); anschließend kommt das Rauchverbot in Privatwohnungen bei geöffnetem Fenster und schließlich die Voraussetzung einer Entlüftungs- und Filteranlage über Dach, um überhaupt in Privaträumen noch rauchen zu dürfen; zuletzt (oder vorletzt?) dann das Rauchen als schwerwiegende Verletzung des Mietvertrages ins BGB, das zur fristlosen Kündigung berechtigt, und schon hat man für Raucher in etwa dieselbe Situation geschaffen, wie sie für Juden nach den Nürnberger Rassegesetzen (also ca. 6 Jahre vor der Wannseekonferenz) herrschte!? - Die USA als "Vorbild" und "Führungsmacht" befinden sich bereits auf der zweiten Stufe, dem zunehmenden Rauchverbot im Freien! Und die Flut von "Studien", die sich in einem nie dagewesenen Wettstreit der Hirnrissigkeit gegenseitig zu überbieten versuchen, reißt einfach nicht ab. (Passiv-) Rauchen im Freien soll nun nach neuester "Expertenmeinung" (fast) genauso "giftig" sein wie das (Passiv-) Rauchen in geschlossenen Räumen; andere meinen, Rauchen wäre radiokativer als Tschernobyl, und Hiroshima-Strahlungsopfer hätten eine höhere Lebenserwartung gehabt als Raucher usw. usf.
Nur mit den Unmengen von Gift, die über Vietnam versprüht oder mit den Hunderttausenden Plutonium-Granaten, die 1990 und 2003 im Irak verschossen wurden, damit beschäftigen sich diese "Experten" nicht... Noch heute werden aufgrund dieser kriegsverbrecherischen Massenvergiftungen mißbildete Kinder geboren; noch heute werden Menschen in Vietnam, Laos und Kambodscha von amerikanischen "Blindgängern" zerfetzt, aber das ist alles kein Thema, solange nur gegen rauchende "Killer" gekämpft wird! Könnte es nicht vielleicht sein, daß es für die einen "Studien" eine Menge Geld von interessierter Seite gibt und für die anderen eben nicht? Vielleicht hatten diese "Experten" aber auch genau diese Massenmord-Aktionen im Hinterkopf, als sie die kühne Behauptung aufstellten, daß es zwischen dem Rauchen im Freien und in geschlossenen Räumen (fast) keine Unterschiede geben soll, denn es wird sicherlich keinen nennenswerten Unterschied ausgemacht haben, ob der dioxinhaltige Kampfstoff "Agent Orange" nun flächendeckend oder "nur" an eng begrenzten Orten (bzw. wie es im US-Militärjargon heißt: "chirurgisch") eingesetzt wurde... In der zügellosen Propagandaschlacht gegen den "teuflischen" Tabakqualm da kann man auch ruhig mal ein wenig über das Ziel hinaus schießen und im "Eifer des Gefechts" die Eigenschaften von Holocaust-Waffen in ein harmloses Genußmittel hinein dichten, um gleich "zwei Fliegen mit einer Klappe" zu schlagen: Ablenkung von tatsächlichen Kriegsverbrechen und Dämonisierung einer friedlichen Bevölkerungsgruppe...
Im Zuge dieser Kampagne werden Massenmord-Waffen verharmlost und Opfer von Holocaust-Kriegen als (sächliche!) "Kollateralschäden" verhöhnt; mit lächerlichen Firlefanz-Aufdrucken auf Tabakwaren wird verhindert, daß dringend notwendige Warnungen vor der Verstrickung in Kolonialkriege überhaupt noch wahrgenommen werden; und mit dem scheinheiligen Fingerzeig auf die böse Tabakindustrie, die an "potentiellen" (statistischen) Toten des Rauchens verdient, für die es aber keinen einzigen verifizierbaren Beweis gibt, wird davon abgelenkt, daß die Chemie- und Rüstungsindustrie ein Vielfaches dieser Profite aus ganz realen (also nicht nur "potentiellen" und hypothetischen) Leichen saugt: Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak und allem, was da noch kommen mag... Und die "Speerspitze" diese Ablenkung sind sogar die ehemaligen Linken, die ihr ehemaliges Gewissen offenbar beim Aufstieg an die Macht abgegeben haben...
Manche mögen Alkohol, andere nicht; manche mögen Fastfood, andere nicht; manche mögen Gummibärchen, andere nicht (ich könnte sie auskotzen, wenn ich sie essen würde); manche mögen das Rauchen, andere nicht - all dies ist völlig legitim. Das vermeintliche "Problem" wäre also mit einer Kennzeichnung von Raucherräumen sofort aus der Welt, aber diese Lösung wird mit allen Mitteln bekämpft, damit man sich nicht mit wirklichen Problemen beschäftigen muß, damit man von den "Kollateralschäden" der vergangenen und gegenwärtigen Kriege und von den Vorbereitungen der künftigen "Kreuzzüge" ablenken kann. Gelegentlich heißt es auch, man dürfe bei der "Einführung des Nichtraucherschutzes nicht ins Hintertreffen geraten"! Ganz davon abgesehen, daß es hier gar nicht um "Nichtraucherschutz" geht, so stellt sich die Frage: Warum eigentlich nicht? Bei der Einführung von Mindestlöhnen und bei den Bildungschancen für sozial Schwache ist Deutschland doch auch das Schlußlicht! Nach Meinung der OECD, die sicher nicht im Verdacht stehen kann, linken "Populismus" zu verbreiten, ist Deutschland neuerdings auch noch das Schlußlicht bei den Rentenerwartungen für sozial Schwache! - Auf anderen Gebieten sind "wir" dagegen mit an der Weltspitze: z.B. Rüstung und Rüstungsexporte, d.h. beim Export nicht etwa von Zigaretten, sondern von Mordinstrumenten! Müssen wir jetzt auch noch bei der Einführung eines Orwellschen Faschismus mit totalitärer Überwachung und Disziplinierung an der Weltspitze mitmischen? Aber davon wird abgelenkt mit dem Propaganda-Slogan "Raucher töten" - Genaugenommen ist das Klagen über den "Rückstand beim Nichtraucherschutz" sogar eine Ablenkung innerhalb der Ablenkung! Wer über den "Rückstand beim Nichtraucherschutz" lamentiert, der muß nicht mehr über den Rückstand bei Mindestlöhnen reden... Nicht Tabak ist das "Teufelszeug", sondern die Mordwerkzeuge sind es, für die jedes Jahr eine Billion (1.000.000.000.000,00) Dollar ausgegeben werden, und wenn eine Billion dafür ausgegeben wird, dann bedeutet dies zwangsläufig auf der anderen Seite, daß diese Billion zuvor von den Ärmsten auf der Welt geraubt wurde, und es bedeutet aber auch, daß diese Billion hinterher eine winzige Minderheit immer reicher macht, alles bezahlt mit Leichen, Krüppeln, Blut, Hunger, Krankheiten und Elend - allesamt NICHT "Opfer des Passivrauchens"! Diese Billion Jahr für Jahr würde auch ausreichen, um nach und nach alle Probleme der Welt zu lösen - und die einzigen, die darunter "leiden" würden, wären die Kriegsprofiteure! Aber genau davon sollen diese schwachsinnigen Firlefanz-"Studien" mit der Überschrift "Raucher töten" ablenken... Will man wissen, wer ein Interesse daran hat, dann muß man nur herausfinden, wer dafür bezahlt...
Beispiel, wie mit unseriösen "Studien" ganz reale Politik gemacht wird...
Früher hieß es einmal, "von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen", heute "hämmert" es möglicherweise im Kopf der Bundeskanzlerin, "von den USA lernen, heißt siegen lernen"!? Der Unterschied fällt ja auch kaum auf!? - Spätestens auf der letzten Stufe der "Rauchentwöhnung" in dieser geschickt abgestuften Eskalation (militärisch: flexible response) ist dann die Wiedereinführung eines höchst effektiven faschistischen Blockwartsystems "durch die Hintertür" gelungen, in dem "besorgte" Volksgenossen mit geschulten "Spürnasen" durch die Hausflure schleichen, um "Ordnungswidrigkeiten" an die Raucherpolizei zu melden... Wenige Jahre später werden diesen emsigen Blockwarten dann neben ihren guten "Spürnasen" auch noch leistungsfähige Ohren "gewachsen" sein, um nonkonfrome politische Äußerungen an irgendeine staatliche Dienststelle zum "Schutz (was auch sonst?) der (geistigen) Volksgesundheit" (und natürlich auch zur Terrorbekämpfung) zu melden... und fertig ist ein System, das viel schlimmer sein wird als alles jemals Dagewesene, und zwar, weil auch die technischen Möglichkeiten unvergleichlich effizienter sein werden als jemals zuvor in der Weltgeschichte! Spätestens seit Orwell wissen wir doch, daß die staatliche "Fürsorge" für die "Volksgesundheit" zu den effizientesten Kontrollmechanismen und mithin auch den "besten" Machtmitteln in einem faschistischen Regime gehören kann! - Das ist die eigentliche Gefahr, um die es hier geht, und nicht die "potentielle Gefährdung" von Nichtrauchern aufgrund von "Wahrscheinlichkeiten", die sich aber allein durch eine simple Kennzeichnung ganz einfach und vollständig vermeiden ließe!
Neu ist zwar die faktische Beseitigung einer ganzen Branche für einen erheblichen Teil der Bevölkerung, aber neu ist keineswegs die propagandaistische Hetzjagd auf eine dämonisiete Bevölkerungsgruppe! Der römische Faschismus (der nur nicht so genannt wurde) hat über Jahrhunderte eine Hetzjagd auf Christen betrieben und diese de facto als "Untermenschen" gebrandmarkt und abgeschlachtet. Der katholische Faschismus des Mittelalters (besser bekannt als "heilige Inquisition") hat jahrhundertelang Andersdenkende verfolgt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der Nationalsozialismus hat dasselbe aufgrund ethnischer Herkunft getan. Und heute steigert sich kontinuierlich die Hetzjagd auf Raucher, was selbst in den offiziellen Sprachregelungen der Propagandamedien zum Ausdruck kommt: "Raucher in der Defensive!" (also ein Ausdruck der Kriegführung, was darauf hindeutet, worum es letztendlich geht) oder "Für Raucher wird die Luft knapp!" u.ä. Das "Argument", Raucher müßten einfach nur ihr Laster aufgeben und dürften dann selbstverständlich auch Nichtrauerlokale aufsuchen, dieses "Argument" ist gar keins, denn die Verfolgten der Inquisition hätten schließlich auch "nur" den kirchlichen Dogmen rechtzeitig ewige Treue schwören müssen und wären dann ebenfalls wieder in "die Herde des Herren" aufgenommen worden... Es galt und gilt also stets das Prinzip "willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein"... Und es kann nicht der Hauch eines Zweifels daran bestehen, daß keine einzige Hetzjagd der Weltgeschichte jemals von heute auf morgen sofort und schlagartig gleich mit der Ermordung der Zielgruppe begonnen hat - jede Hetzjagd begann stets ganz allmählich und steigerte sich nur in "harmlosen" kleinen Dosen bis zum Äußersten... Es gibt immer eine Chance, den Anfängen zu wehren, aber wenn diese Chance verpaßt wird, dann gibt es irgendwann keine Chance mehr...
Das Rauchen von Zigarren, Zigaretten oder von mir aus auch (Wasser-) Pfeifen gehört zum Weltkulturerbe wie Wein, Whisky, Cognac, Champagner, Bier, Schokolade u.v.m., die genauso wenig lebensnotwendig sind, aber das Leben erst lebenswert machen. Ein Leben ohne Genuß (-mittel) ist genauso lebenswert wie eine Gefängnisstrafe, bei der jede Verlängerung auch nur eine Strafverschärfung, aber keinen "Qualitätsgewinn" darstellt. Die meisten Genußmittel sind wesentlich älter als das "Recht", das sich jetzt anschickt, uns diese nach und nach zu verbieten!
Möglicherweise lebe ich ja etwas länger mit einer "Prohibition", aber vielleicht will ich das gerade dann auch nicht mehr, denn nach Lage der Dinge steht dieses Land kurz vor der größten Unfreiheit und fundamentalistischen Abschaffung elementarster Selbstbestimmungsrechte seit Jahrzehnten: Die freie Wahl für jeden Raucher, ein ausgewiesenes Raucherlokal zu betreten und einem ausgewiesenen Nichtraucherlokal fernzubleiben, von der Nichtraucher in gleichem Maße profitieren würden, die soll nun durch eine einseitige absolutistische Diktatur ersetzt werden. Dabei hätte eine räumliche Trennung den unschätzbaren Vorteil, daß sich Raucher und Nichtraucher sogar völlig aus dem Weg gehen könnten, doch genau das wollen ja militante Nichtraucher überhaupt nicht, denn sie wollen Macht über andere ausüben und suchen diese Konfrontation geradezu! Die ganze Kampagne hat also überhaupt nichts mit Gesundheitsschutz zu tun, aber dafür eine äußerst frappierende Ähnlichkeit mit einer fundamentalistisch-religiösen Revolution rückwärts zur "Weltverbesserung" durch selbsternannte Missionare...
Natürlich ist das Rauchen nicht "lebensnotwendig" im Wortsinn, aber dasselbe gilt für fast alles andere genauso! Es ist mit Sicherheit wesentlich kürzer, das aufzuzählen, was "lebensnotwendig" ist, als das, was nicht "lebensnotwendig" ist. Objektiv "lebensnotwendig" sind Atemluft, Trinkwasser, Nahrungsaufnahme (im Sinne von bloßer Nährstoffzufuhr, egal in welcher Form) und Wetterschutz/Unterkunft (in dieser Reihenfolge). Bei der Käfighaltung von Geflügel sind ebenfalls alle objektiven Anforderungen an die Aufrechterhaltung des Lebens erfüllt, aber eben nicht mehr! Alles andere, was immer es auch sei, ist objektiv keine "Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung des Lebens", sondern reine Annehmlichkeit, reiner (verzichtbarer?) Luxus, aber dieser "Luxus" macht eben den Unterschied zwischen nackter "Existenz" und "Leben" überhaupt erst aus!
Für mich persönlich (und für eine Menge Leute in meinem Bekanntenkreis) steht deshalb unverrückbar fest, daß ich das Wort "Gastronomie" aus meinem Wortschatz streichen werde, wenn diese kein Ort des subjektiven Wohlfühlens, der Gemütlichkeit und der Entspannung mehr ist. Mal eben so unterwegs in ein Café gehen, einen Kaffee und ein Mineralwasser bestellen und dazu eine Rauchen, das fällt dann eben weg! Auch Autobahnraststätten sind dann nicht mehr einladend, wenn man dort ebenfalls nicht mehr wirklich (d.h. subjektiv) entspannen kann. Das könnte sogar ein klassischer "Bärendienst" für die Verkehrssicherheit werden, wenn man auf "Deibel komm raus" und gegen die eigenen Bedürfnisse genötigt ist, lange Strecken unter allen Umständen durchhalten zu müssen, weil ja vor dem heimischen Sessel leider nirgendwo mehr eine Möglichkeit zum subjektiven Abschalten, Entspannen und Regenerieren in Sicht ist!? An die vielen, vielen LKW-Fahrer, auf die genau dasselbe zutrifft, mag ich dabei eigentlich gar nicht denken! Mir jedenfalls sind LKW-Fahrer wesentlich lieber, wenn sie regelmäßig eine Pause machen, in der sie richtig (d.h. subjektiv) entspannen und "abschalten" und aus der sie dann auch subjektiv zufrieden und regeneriert ihre Fahrt fortsetzen können! Einen LKW-Fahrer, der de facto genötigt war, seine Nahrungsaufnahme in der Art seiner Notdurft zu "verrichten" und dann während der Fahrt nervös und unausgeglichen nach den Zigaretten "fingert", um endlich das nachzuholen, was er doch auch selber viel lieber ganz ruhig und gelassen in seiner Pause gemacht hätte, den möchte ich jedenfalls nicht unbedingt auf der Spur neben mir haben...
Die Sklavenhalter-Methode "ihr habt jetzt gefälligst zu entspannen, sonst wird euch die Peitsche kuranzen", die mag vielleicht einer arroganten Herrenmenschen-Attitüde entsprechen, sie wird aber in der alltäglichen Praxis NIEMALS funktionieren! Die Unfälle, die allein hieraus resultieren, sind "potentiell" mindestens genauso lebensgefährlich wie das Passivrauchen, aber mit dem fundamentalen Unterschied, daß man sich dieser Gefahr nicht so leicht entziehen kann wie Nichtraucher, die ausgewiesene Raucherlokale ober Raucherbereiche eben einfach nur zu meiden brauchen, um jede "Gefahr" für sich auszuschließen...
Vor langer Zeit bin ich grundsätzlich immer mit Thermosflasche und Stullen auf Reisen gegangen - auch das ist durchaus eine Option, die man notgedrungen wiederbeleben könnte - finstere Zeiten erfordern nun mal auch unkonventionelle Ideen, in diesen Fall Nostalgie pur...
Eine Behörde MUSS man gelegentlich aufsuchen, ein Verkehrsmittel MUSS man gelegentlich "benutzen", aber man MUSS keine Gaststätte "benutzen", schon lange nicht, wenn sie überhaupt kein attraktives Angebot mehr bereithält... Das Rauchen ist zwar nicht "lebensnotwendig", aber der Kaffee unterwegs oder das Restaurantessen am Abend sind es genauso wenig! Dann eben nur noch zu Hause - da kann man sich dann auf die Anlässe wieder so richtige freuen wie in längst vergangenen Zeiten; und ein Lieferdienst für Speisen ist auch nicht teurer, eher billiger als die Gastronomie! Das ist tatsächlich nur eine Frage der "Gewöhnung", da haben die Prohibitionisten vollkommen recht (!), aber sicher nicht der "Ab-Gewöhnung", sondern der "Um-Gewöhnung"... Wir werden ja sehen, ob die Nichtraucher so viel öfter in die rauchfreie Gastronomie gehen, um die vertriebenen Raucher zu kompensieren... Alle glaubhaften (also nicht manipulierten) Informationen aus anderen Ländern lassen das genaue Gegenteil vermuten...
Ausgesprochene "Szene-Lokale", die bisher sowieso schon viel mehr Besucherandrang hatten, als sie überhaupt aufnehmen konnten, die werden natürlich weiterbestehen, aber der Rest des Marktes, der wird sich "gesund" schrumpfen (müssen). Die Gastronomie ist nun mal die personalintensivste Branche überhaupt; die Personalquote in der Gastronomie liegt bis zu viermal so hoch wie in produzierenden Großkonzernen mit hohem Automatisierungsgrad - wenn man ausnahmsweise mal die Schwarzarbeit hinein rechnet... In nur einem Jahr 3 Prozentpunkte Verlust durch die Umsatzsteuererhöhung, die aufgrund der Konkurrenzsituation kaum an den Endverbraucher weitergegeben werden konnte, und dann noch 10, 20, 30 oder mehr Prozent Einbuße durch die mutwillige Vertreibung von Rauchern - das ist gleichbedeutend mit einem Monat Zwangsschließung (oder mehr) pro Jahr bei fortlaufenden Fixkosten; das wird ein größeres "Massensterben" in der Gastronomie verursachen als die Bombenangriffe des 2. Weltkriegs! Man muß wirklich kein Ökonom sein, um das zu kapieren, und die Machthaber sind auch nicht blöd, sondern "nur" skrupellos, denn das interessiert sie einfach nicht, weil es (noch) keinen Einfluß auf ihre sicheren Pfründe hat; selbst die ehemaligen Linken schützen in der Praxis offenbar lieber Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie als in der Gastronomie... Immerhin ist das auch eine Form des "Nichtraucherschutzes" - man "versetzt" Tausende von Mitarbeitern aus der Gastronomie in die (rauchfreie?) Arbeitslosigkeit! - Ach ja, dafür gibt es dann natürlich die 2. und 3. Stufe der Prohibition: das Rauchverbot im Freien und das Rauchverbot in Privaträumen, überwacht von mehr "ehrenamtlichen" Spitzeln, Denunzianten und "Bockwarten", als es im Faschismus und Kommunismus zusammengenommen jemals gegeben hat...
Das kommt dabei heraus, wenn die (bis auf winzigste, kaum noch sichtbare Nuancen) weitestgehend gleichgeschalteten "Blockparteien" von rechts bis links ihre "Schutzinstinkte" gemeinsam ausleben - die einen greifen wahrscheinlich auf persönliche Erfahrungen aus der Zeit bis 1989 zurück, während andere bestimmt auch "Weisheiten" aus der Zeit bis 1945 beisteuern können; und was sich aus diesem phantastischen Konglomerat ergibt, das übertrifft früher oder später alles, was es jemals zuvor gegeben hat... Man mixe einfach die "Stilelemente" des Faschismus mit denen des Kommunismus, filtere die wenigen Freiheiten gezielt heraus, die es zweifellos auch in diesen Zeiten gegeben hat (Apartheid in der Gastronomie gab es damals nicht), eliminiere den abscheulichen Ballast der ehemaligen sozialen Marktwirtschaft und füge noch ein paar "moderne" Gängelungen aus Übersee hinzu - und fertig ist Orwells 1984 + X...
Die ehemaligen Linken haben sich durch ihr extrem beflissenes Wirken in der gegenwärtigen Ablenkungskampagne bestimmt schon einen gleichberechtigten "Platz an der Sonne" neben ihren "Genossen" aus den andere "Blockparteien" verdient, wenn es um die Verteilung von Aufsichtsrats- und Vorstandsposten für abgehalfterte Politiker nach ihrem Ausscheiden geht!? Alles, was sie dafür tun müssen, ist, der Pharmaindustrie ein paar Milliarden Extra-Profite bei der "Rauchentwöhnung" und der Rüstungsindustrie Ruhe an der "Heimatfront" bei der Vorbereitung des 3. Weltkriegs zu verschaffen; wer mit "Nichtraucherschutz" vollauf beschäftigt ist, der befaßt sich nicht mehr mit Protesten gegen Aufrüstung und Rüstungsexport; wer gegen Tabak protestiert, der kann unmöglich gleichzeitig gegen Bomben und Raketen protestieren - eine ganz elementare Logik, aber zu allen Zeiten extrem wirkungsvoll! Daß dabei ein paar Tausend Arbeitsplätze in der Gastronomie vernichtet werden, spielt absolut keine Rolle, weil die Gastronomie weder großzügige Parteispenden noch Versorgungsposten zur Verfügung stellen kann. - Nicht die Taliban in Afghanistan sind unser Problem, unser Problem sind die "Taliban" im eigenen Lande, doch davon wird mit allen Mitteln moderner Propaganda abgelenkt...
Sind Raucher "Marionetten" der Tabakindustrie? Jawohl, sie sind es zweifellos! Genauso, wie sie auch "Marionetten" der Lebensmittelindustrie, der Bekleidungsindustrie, der Ölkonzerne, der Tourismusindustrie, der Telekommunikationskonzerne, der Medienmonopole und nicht zuletzt auch der neoplutokratisch-monopolistischen Stromabzocker sind! Bisher waren Raucher als Wähler auch noch willfährige "Marionetten" der Parteien - mal sehen, wie lange noch!? Doch ich möchte einmal die Menschen sehen, die vollkommen autark ist - das dürfte heutzutage noch nicht einmal auf die letzten Urwaldbewohner zutreffen... Zweifellos kann man den Grad seiner vermeintlichen "Unabhängigkeit" steigern, wenn man sich auf das objektiv Lebensnotwendige beschränkt, aber warum sollte man dann überhaupt noch "leben" bzw. existieren?
Als Atheist muß ich fragen: Gibt es ein Leben VOR dem Tod, oder sollen wir alle bald wieder auf das "göttliche Himmelreich" vertröstet werden, um alle irdischen Entbehrungen leichter ertragen zu können? Urlaub, Reisen, Freizeitgestaltung, Hobbys, Spiele, Genußmittel, Kunst, Kultur - all das ist objektiv keineswegs "lebensnotwendig"... Im Grunde genommen könnte man die gesamte menschliche Kultur im weitesten Sinne sofort "einstampfen", ohne daß dadurch auch nur für einen einzigen Menschen auf dieser Welt eine "lebensbedrohliche" Situation eintreten würde, denn nichts davon ist wirklich "lebensnotwendig". Doch was wäre das noch für ein "Leben"? Das wäre das "Leben" einer Borg-Drohne aus finstersten Science-Fiction-Visionen, etwa auf dem Niveau dressierter Küchenschaben, was für manchen größenwahnsinnigen Machthaber zweifellos eine überaus verlockende Vorstellung wäre! Es kann aber nicht der geringste Zweifel daran bestehen, daß selbst die Gefängnisse der DDR unvergleichlich mehr "Lebensqualität" boten! Jean-Paul Sartre bezeichnete das Rauchen sogar als eine intellektuelle Inspiration, ohne die das Leben weniger lebenswert wäre! D'accord...
Lebensqualität und Menschenwürde bestehen auch darin, Risiken freiwillig eingehen zu dürfen, sei es Skifahren, sei es Fallschirmspringen oder andere Risikosportarten. Es ist eine objektive Tatsache, daß ein gefahrloses Training auf einem Laufband bzw. Ergometer einen viel besseren Gesundheitseffekt bietet als jede Risikosportart. Warum also nicht alle Risikosportarten verbieten und nur noch gefahrloses Gerätetraining zulassen? Der meßbare Erfolg wird damit ganz objektiv sogar noch besser erzielt, und das Unfallrisiko sinkt auf null. Allein wegen der Gesundheitskosten wäre es ein Diktat der Vernunft, dies zu tun, ganz zu schwiegen von den Umweltfolgeschäden dieser Sportarten. Aber es hätte eben nichts mehr mit Lebensqualität zu tun; es wäre eine Reduktion auf biologische Funktionen, weiter nichts. Analog verhält es sich mit dem Rauchen; und kein Nichtraucher wird davon jemals beeinträchtigt, solange das Zusammentreffen freiwillig bleibt...
Auch Gaststätten sind in keiner Weise "lebensnotwendig". Wenn in Südafrika jahrzehntelang die meisten Gaststätten für Weiße reserviert waren, dann sind die Schwarzen daran offenkundig auch nicht zugrunde gegangen, und wenn in Zukunft hierzulande alle Gaststätten ausschließlich für Nichtraucher reserviert bleiben und Raucher in den Untergrund gezwungen werden sollen, dann werden sie auch daran gewiß nicht verrecken; sie werden sich eben nur Alternativen im privaten Bereich schaffen müssen, denn anders als die Schwarzen während der Apartheid, sollen Raucher ja hierzulande nicht mehr das Recht auf eigene öffentlich zugängliche Begegnungsstätten haben, genauso, wie auch den Juden im Dritten Reich durch die Schließung von Synagogen (die sich genauso wenig in Staatseigentum befanden, wie sich auch die Gastronomie dieses Landes bis heute jedenfalls noch nicht in Staatseigentum befindet) das Recht auf eigene Begegnungsstätten entzogen wurde, was für sich genommen keineswegs existenzbedrohend war, da sie sich genauso wie die Raucher ebenfalls in privatem Rahmen weiterhin treffen konnten.
Die erste Hetzkampagne begann also (relativ harmlos) mit dem Entzug öffentlicher Begegnungsstätten, und die heutige Hetzkampagne gegen Raucher beginnt ebenfalls (relativ harmlos) mit dem Entzug öffentlich zugänglicher Begegnungsstätten. Was aus der ersten Hetzkampagne innerhalb von 10 Jahren wurde, das ist historisch belegt; belegt ist auch, daß am Anfang kaum ein Mensch wirklich vorausgesehen hat, was am Ende daraus werden würde; und was aus der neuen Hetzkampagne innerhalb von 10 Jahren wird, das kann ebenfalls nur die Zukunft erweisen. Sicher ist allerdings, daß die Ziele und die Zielgruppen solcher Hetzkampagnen beliebig austauschbar sind; die Systematik funktioniert immer, solange ein effizienter Propagandaapparat zur Verfügung steht, der es fertigbringt, einer Gruppe Überlegenheit einzureden und der anderen das Stigma der Minderwertigkeit anzuheften! Die absolut kompromißlose Radikalität, mit der beide Kampagnen geführt wurden bzw. werden, läßt den Ausgang absolut offen. In beiden Fällen beruht der Vorwand für diese Willkürmaßnahmen auf einer maßlos aufgeblähten Greuelpropaganda als einziger Rechtfertigung: Die Juden waren eine Bedrohung für die "Gesundheit" der Volksgemeinschaft, und die Raucher sollen bekanntermaßen ebenfalls eine Bedrohung für die Volksgesundheit sein! Eine nachvollziehbare Begründung für die erste Behauptung hat es nie gegeben, und eine nachvollziehbare Begründung, wie Raucher denn nun in einem ausgewiesenen Raucherlokal Nichtrauchern jemals schaden sollten, die gibt es ebenfalls nicht...
Im Hinblick auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit war also das Südafrika der Apartheid viel liberaler und toleranter als das Deutschland der Vergangenheit und das Deutschland der Zukunft, wenn es nach dem Willen der Machthaber geht...
Wer hätte sich vor 35 Jahren (also in einer Zeit, als Willi Brandt "mehr Demokratie wagen" wollte und als die Linken gegen jede Autorität - kiffend! - auf die Barrikaden gestiegen sind) träumen lassen, daß man den Machthabern (und allen voran auch den Linken!) dieses Landes einmal das Bild von Pieter Willem Botha, Walter Ulbricht oder Erich Honecker als leuchtende Beispiele für Toleranz und weltoffene Liberalität vorhalten müßte? Ganz offenkundig haben die ehemaligen Linken ihren "Marsch durch die Institutionen" damit abgeschlossen, daß sie heute noch viel autoritärer sind als alles, was sie früher einmal zu bekämpfen vorgaben... Damals hieß es bei vielen "Hast du Haschisch in der Tasche, hast du immer was zu nasche!" und heute wollen uns diese Leute - oder von mir aus auch deren Nachfolger - aus ihrer unendlichen Hybris und Machtkorrumpiertheit mit aller staatlichen Gewalt ein Genußmittel "auspeitschen", daß viel harmloser ist als das, was sie oder ihre Vorgänger seinerzeit propagierten! Das ist eine Wende in das diametrale Gegenteil! Das ist ein beredtes Beispiel, wie sehr Macht und die damit einher gehenden wahnhaften Allmachtsphantasien ganz offensichtlich jeden korrumpieren können...
Vor gerade einmal 20 Jahren sind die ehemaligen Linken gegen eine (an heutigen Möglichkeiten gemessene) primitive Volkszählung auf die Barrikaden gestiegen und haben allein deswegen schon das Schreckgespenst von George Orwells Roman 1984 an die Wand gemalt und so getan, als ob mit der Volkszählung schon wieder der Faschismus Einzug halten würde! Nach nur zwei Jahrzehnten treten dieselben Leute für die umfassendste flächendeckende Überwachung ein, die dieses Land jemals erlebt hat, und zwar Faschismus und Kommunismus eingeschlossen! Um in Hunderttausenden von Kneipen, Bars, Cafés, Imbißstuben, Restaurants, Diskotheken, Hotels, Friseursalons und Taxis etc. das totalitaristische Rauchverbot praktisch durchzusetzen und Bußgelder zu verhängen, dafür braucht man nun mal nicht nur die Polizei und die Gewerbeämter, sondern auch jede Menge "ehrenamtliche" Spitzel und Denunzianten wie weiland die Stasi oder die GESTAPO, die ein Klima der Angst verbreiten, das bis in die letzten Winkel des ganzen Landes reicht! In jedem Fall wird mit dem totalitären Rauchverbot erstmals in der Geschichte der BRD eine solche Atmosphäre der Totalüberwachung flächendeckend in das ganze Land Einzug halten; und wenn dieses System der flächendeckenden Bevormundung und der Denunziation erst einmal fest etabliert ist und im Bewußtsein der Bevölkerung als "normal" empfunden wird, dann ist es auch ausbaufähig und kann jederzeit auf andere Sachverhalte erweitert werden! "Prohibitionsagenten" (wie in der US-Prohibition 1919 bis 1932) werden zum Vorläufer der Orwellschen Gedankenpolizei. Als nächstes werden dann möglicherweise Energieverschwendung, "umweltschädliches" oder ganz allgemein nicht gesundheitskonformes Verhalten in das Visier des Überwachungsstaates und seiner Spitzelarmee geraten. Dann werden die IM-Berichte nicht nur lauten: Der Gastwirt an der und der Ecke erlaubt abends (wenn die Luft "rein" ist) das Rauchen (weil er nämlich sonst in seinem Laden ganz alleine wäre), sondern der Nachbar "A" trennt seinen Müll nicht, der Nachbar "B" fährt mit einem kaputten Katalysator herum, oder der Nachtbar "C" frißt ständig Chips und Schokolade, trinkt dazu Cola und wiegt 140 kg - müssen denn die Volksgenossen wirklich auch noch für seine Krankheitskosten aufkommen? - Sie müssen es natürlich nicht, denn im Zuge der nächsten "Gesundheitsreformen" werden dann nach und nach die Kosten für jedes potentiell gesundheitsschädliche Verhalten (nicht nur für das Rauchen) aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gestrichen und zum "Schutz" der Solidargemeinschaft und zur "Befreiung" der Allgemeinheit von vermeidbaren Kosten (natürlich alles nur positiv!) "individualisiert"...
Kurzum: Vor nur 20 Jahren waren die Volkszählung und Ronald Reagans Hochrüstung ("Star Wars" und "Nachrüstung" gegen die angebliche sowjetische "Vorrüstung") die Grundübel der Welt - heute ist es das (Passiv-) Rauchen! Ist das nun Dummheit oder eine raffiniert ausgebuffte Ablenkung und Täuschung von Leuten, die längst selber zu (Mit-) Profiteuren des Systems geworden sind, das sie damals noch bekämpften und grundlegend verändern wollten? Nun, die Veränderung ist wahrlich gelungen, nur leider etwas anders, als damals propagiert...
Tatsache ist, daß Brandt und Schmidt in der ehemaligen Volkspartei SPD heute überhaupt keine Chance mehr hätten - würden sie derselben Generation angehören wie Schröder, dann wären sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit spätestens 1999 genauso abserviert worden wie Lafontaine, der damals das einzige "Hindernis" der menschenfeindlichen "Reformen" war und deshalb zur Aufgabe genötigt wurde, weil er keinen Rückhalt mehr in der "Reformpartei" hatte - Brandt und Schmidt wäre es zu dieser Zeit gewiß auch nicht anders ergangen... Die heutigen kritischen Vorträge und Publikationen des Kettenrauchers Helmut Schmidt zur Weltwirtschaft, zu Kriegseinsätzen, zum Prinzip der Selbstbestimmung und zur Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Völker wären in der "modernen" SPD nicht mehr mehrheitsfähig! Die heutigen "Volksvertreter" kämpfen lieber gegen die "potentiellen" Gefahren des Rauches und der "Fettleibigkeit", um nicht über die konkreten Gefahren von Kriegen sprechen zu müssen...
Bedenkt man diese dramatische Wandlung in das genaue Gegenteil, dann möchte ich dieses Land in weiteren 30 oder 40 Jahren wirklich nicht mehr miterleben müssen und bedauere zutiefst alle, die durch den "Fluch" ihrer späten Geburt oder durch ein ungnädiges Schicksal dazu verdammt sein werden... Schon nach dem (alternativlosen) Rauchverbot wird ein seit Jahrzehnten integraler Bestandteil des alltäglichen Lebens und des subjektiven Wohlbefindens, der bisher weder vom Nationalsozialismus, noch von der Apartheid, noch von der UdSSR, noch von der DDR, noch von der ehemals demokratischen BRD jemals in Frage gestellt wurde, ganz einfach ersatzlos entfallen. Wenn es dann noch nicht einmal mehr Rauchergaststätten mit Clubcharakter geben sollte, dann wird der letzte Restaurantbesuch meines Lebens unwiderruflich noch in diesem Jahr stattfinden - eine "Gewöhnung" an diesen historisch beispiellosen Zustand, den wird es aber niemals geben! Da bin ich auf dieses Land in weiteren 30 Jahren wirklich überhaupt nicht mehr gespannt - denn es wird wohl eher Dantes Tor zur Hölle gleichen als irgend etwas anderem!? Die Realität wird schlimmer werden als Orwells Vision, und zwar allein schon deshalb, weil Orwell nur über das technische Hintergrundwissen der Jahres 1948 verfügte, dem Entstehungsjahr des Romans 1984; die heutigen Möglichkeiten und erst recht nicht die Möglichkeiten des Jahres 2048 konnte sich George Orwell noch überhaupt nicht vorstellen...
Die West-Propaganda sprach einmal im Zusammenhang mit der DDR von "innerer Emigration" - in ein paar Monaten soll das nun auch schon die Realität, und zwar die einzige Realität der BRD sein... Dann besteht das Leben eben nur noch aus Arbeit, Schlafen und privaten (konspirativen) Treffen, aber um Gaststätten werde ich dann jedenfalls nur noch einen riesengroßen Bogen machen, denn ich habe einfach überhaupt keine Lust darauf, mir dort nach Feierabend und "zur Entspannung" auch noch Ärger mit einer Art Raucher-GESTAPO einzuhandeln oder mich wie in finstersten stalinistischen Zeiten permanent umzudrehen und zu rätseln, ob der Typ am Nachbartisch vielleicht ein "IM" der Raucher-Stasi sein könnte - in so einem totalitaristischen Klima bleibt eben nur noch die innere Emigration und der Aufbau einer Art konspirativen privaten Raucherzelle, um noch die Reste eines Lebens VOR dem Tod zu retten. Alles, was die westliche Propaganda der DDR jemals vorgeworfen hat, was aber in der alltäglichen Realität des Lebens niemals auch nur annähernd so schlimm war, wie dargestellt, das wird nun hier nach und nach Wirklichkeit. Die DDR als "Hort der Menschenrechte" - damals Propaganda, aber im nachträglichen Vergleich immer mehr meßbare Realität! Vielleicht sollte ich mir dann sogar ein Portrait von Erich Honecker und von irgendeinem menschenverachtenden plutokratischen Gängelungspolitiker an die Wand hängen, um mich immer wieder an den Unterschied zwischen Toleranz und Intoleranz zu erinnern!? Wenn das Rauchen wirklich so schädlich ist, wie es uns alltäglich (unter gleichzeitigem Verschweigen und Vertuschen der Schädlichkeit von Kriegshandlungen) mit der Propagandapeitsche eingebleut wird, dann sollte ich meinen Tabakkonsum sogar tunlichst verdoppeln, denn eine Zukunft mit totaler Gängelung und Überwachung und obendrein am Vorabend des 3. Weltkrieges, die will ICH gar nicht erleben - da wäre ein "rechtzeitiges" Ableben gleichbedeutend mit einer Art "Haftentlassung"! Diese Zukunft überlasse ich sehr, sehr, sehr gerne ganz allein den militanten Nichtrauchern; sollen die sich doch daran ergötzen, wie sich der 3. Weltkrieg "zusammenbraut" und beginnt - Hauptsache, sie haben nur noch rauchfreie (und leere) Kneipen...
Doch diese exorzistische Hysterie gegen das (Passiv-) Rauchen hat nun mal in Wahrheit einen ganz anderen Zweck: Sie soll zuerst und vor allem davon ablenken, daß die aktive und passive Teilnahme an Kriegen noch viel "ungesünder" ist als jedes aktive oder passive Rauchen - und zwar ganz konkret, nicht nach wild "hochgerechneten" nebulösen Wahrscheinlichkeiten! Standby-Schaltungen mögen ja durchaus eine vermeidbare Energieverschwendung sein, aber im Vergleich mit der Feinstaub- und CO2-Emission aller bisherigen, gegenwärtigen und zukünftigen Kriege sind sie ganz gewiß kein vorrangiges Problem! Doch davon spricht komischerweise niemand von denen, die die Neuauflage der "Prohibition" fordern, noch nicht einmal die neuen und alten Linken, die sich im Gegenteil sogar ganz besonders bei der Gängelung mündiger Bürger hervortun und damit nun endgültig zum integralen Bestandteil einer zum Kotzen uniformen und politbüroartig überheblichen CDU-CSU-FDP-SPD-GRÜNE-PDS-Gängelungs-Phalanx geworden sind! Wer von den angeblich krebserregenden Partikeln in Rauchergaststätten labert, ohne auch über den Uranstaub aus 250.000 Panzergranaten im Irak zu sprechen, der ist einfach nur ein Heuchler, dem man am besten nicht mehr zuhören sollte! Andererseits ist das fast schon wieder verständlich, denn die ehemaligen Linken haben natürlich noch einen gehörigen "Nachholbedarf" bei der Verteilung von Pfründen und Posten und stürmen deshalb besonders beflissen in vorauseilendem Gehorsam allen anderen voran...
Die Gegenüberstellung zwischen den Emissionswerten eines Urlaubsfliegers mit denen des Eurofighters oder den Emissionswerten eines Kampfpanzers mit denen eines PKWs, der wird von der CSU bis zur PDS mit der Geschlossenheit ehemaliger Blockparteien unterdrückt und systematisch totgeschwiegen. Keiner kommt auf die Idee, die Umweltbelastung von Standby-Schaltungen einmal mit der Umweltbelastung des Irakkrieges oder die konkreten Giftgasopfer in Vietnam mit der "potentiellen" Gefahr des Rauchens zu vergleichen!? Dabei hätte man gerade von den angeblichen Linken (wenn sie denn überhaupt noch solche wären) eine gleichermaßen intensive Informations- und Aufklärungskampagne über die gesundheitlichen Folgen aktiver und passiver Kriegsteilnahme erwarten können, um die Relationen endlich mal wieder so zurecht zu rücken, wie sie tatsächlichen sind!? Doch das Grundübel der Welt scheint jetzt für alle nur noch ein Genußmittel zu sein, das es in unzähligen Variationen seit Jahrtausenden in allen Kulturen der Weltgeschichte gab und gibt und das ganz offensichtlich dem Überleben der Menschheit bisher noch nie abträglich war. Wenn das keine Ablenkung ist, was ist es dann?
Es ist so abgedroschen, aber es kommt immer wieder, und Millionen fallen darauf herein: 1918 war der erste Weltkrieg zu Ende, in dem auch Hunderttausende Amerikaner verreckt waren oder verstümmelt nach Hause kamen. Die Kriegsproduktion mußte zwangsläufig wieder etwas zurückgefahren werden, was zweifellos auch unzählige Arbeitslose zur Folge hatte. Die Kriegsversehrten bekamen ihren "verdienten" Arschtritt und mußten in einem Klima sozialer Kälte ohne soziales Netz zusehen, wie sie zurecht kamen - nach heutiger Diktion würde man das vielleicht auch zynisch die "Stärkung ihrer Eigenverantwortung" nennen, die ihnen aber vorher bei der Kriegsteilnahme entzogen worden war - immer so, wie es den Machthabern gerade in den Kram paßt! Da brauchte man schon eine gehörige Ablenkung, um keine Elendsaufstände oder sogar eine Revolution wie kurz zuvor 1917 in Rußland zu riskieren, und plötzlich wurde nicht etwa soziales Unrecht, sondern der Alkohol durch Verfassungsänderung zum Grundübel der Welt erklärt! Und das war dann aber auch eine Ablenkungskampagne, wie sie intensiver und gründlicher kaum noch vorstellbar gewesen wäre, als sich die gesamte Polizei "from coast to coast" schwerpunktmäßig nur noch mit der Jagd nach dem "Teufel" Alkohol befaßte und die spektakulärsten Fälle dann auch noch von Hollywood reißerisch verfilmt wurden!? Diese Hexenjagt gegen Alkoholsünder dauerte von 1919 bis 1932 und löste sich dann ganz plötzlich wieder in das auf, was sie von Anfang an war: heiße Luft! - Was wurde damit überhaupt erreicht? Die gesamte Produktion sowie der Konsum von Alkohol verschwanden keineswegs, sondern fanden nur noch im Untergrund statt. Die (Beschaffungs-) Kriminalität explodierte in einem bis dahin nie dagewesenen Ausmaß. Der Staat verzichtete durch das willkürliche Verbot auf die Steuereinnahmen aus diesem Produkt, und Millionen Menschen wurden kriminalisiert, Tausende aufgrund dieser geradezu zaristischen Willkür in den Kerker geworfen! Doch der eigentliche Zweck, nämlich die Ablenkung von allen "echten" Problemen war erfüllt: Durch einen aufgeblähten Popanz wurde der innere Zusammenhalt einer Nation gerettet...
Nach dem Ende der Prohibition schien der Alkohol für die Machthaber in den USA plötzlich kein "Teufelswerk" mehr zu sein!? Roosevelt wurde sogar hauptsächlich deswegen zum Präsidenten gewählt, weil er das Ende der Alkohol-Prohibition versprach - für die Masse der Menschen war die Aufhebung der Prohibition zweifellos ohnehin die einzige konkrete Wahlaussage, mit der die Mehrzahl der Durchschnittsbürger etwas "anfangen" konnte! Doch selbst diese bescheidene Wahl gibt es heute auch nicht mehr, weil alle "Blockparteien" der gleichgeschalteten "BRDDR" von rechts bis links gemeinsam am Aufbau eines totalitaristischen Orwell-Staates arbeiten! - Die USA sind heute sogar für die brutalsten Saufparties der Welt bekannt, und alle "harten" Drogen sind zwar noch immer (formal) verboten, aber die USA sind trotzdem der größte Drogenimporteur der Welt, und in der Realität sind viele dieser "harten" Drogen auch absolut "salonfähig" bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Sogar Fälle von einträchtiger (profitabler) Zusammenarbeit zwischen Drogenkartellen und staatlichen "Drogenbekämpfern" sind in den USA bereits aufgedeckt geworden. Es würde absolut jeder realistischen Lebenswahrscheinlichkeit widersprechen, wenn nicht auch Entscheidungsträger, die für das heutige Rauchverbot in den USA verantwortlich sind, zu den Konsumenten der verbotenen "harten" Drogen (z.B. Kokain) gehören würden, wie auch amerikanische "Volksvertreter", die als "Moralwächter" die Prostitution verteufeln, gelegentlich als Kunden derselben erwischt wurden - eben wie überall: Wasser predigen und gleichzeitige Wein saufen, also heuchlerische Verlogenheit in aller höchster Vollendung und Perfektion! Doch in Wahrheit erfüllen natürlich Alkoholprohibition und Alkoholexzesse ganz genau denselben Zweck, nämlich die Ablenkung von allen wirklichen Problemen, Gefahren und Ungerechtigkeiten...
Parallel zum größten Sozialabbau der Geschichte, zur Ablenkung von 50 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung, von einer Hochrüstung wie im 2. Weltkrieg und von einer Vielzahl von "Friedenskriegen" wurde dann zur Abwechslung mal eine Tabakprohibition für alle "kleinen" Leute verfügt - für die "Upper Class" hat sie dagegen genauso wenig Auswirkungen wie hierzulande! Den Menschen wurde mit den "Gefahren des Rauchens und Passivrauchens" gründlich das Hirn vernebelt, um sie von den Gefahren der Kriege und von der akuten Gefährdung von Millionen Menschen ohne Krankenversicherung abzulenken. Die Einführung einer Krankenversicherung für alle wurde sogar durch höchst präsidialen Willen mit aller Macht und mit allen "legalen" Winkelzügen verhindert. Da brauchte man dann natürlich wieder mal eine gehörige Ablenkung: Nicht Kriege oder unterlassene Hilfeleistung sind "gefährlich", sondern das Passivrauchen, und alle plappern es nach, weil es ihnen in allen Medien und auf allen Kanälen mit sektenartiger Gehirnwäsche eingebleut wird... Man kann kaum so viel fressen, wie man angesichts solch extremer Scheinheiligkeit und Heuchelei kotzen möchte!
"Unsere" sogenannte "Gesundheitsministerin" spricht sich gelegentlich sogar für das Recht auf Selbstbestimmung aus - allerdings nicht die Selbstbestimmung, daß sich Raucher für Raucherlokale und Nichtraucher für Nichtraucherlokale entscheiden dürfen, nein, davon hält sie überhaupt nichts... sie hält dagegen eine klare Pflicht, daß sich jeder eindeutig für oder gegen eine Organspende nach seinem Ableben entscheiden muß, für unzumutbar! Wohlgemerkt, es ging niemals darum, irgend jemanden gegen seinen Willen zu einer Organspende zu zwingen, denn das wäre in der Tat verbrecherisch, es geht nur um eine unzweideutige Erklärung, ob oder ob nicht, ähnlich einer klaren Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherlokalen, und das kann doch wohl keine "Zumutung" sein!? Aber genau das hält sie für "unzumutbar"... Vielleicht hält sie ja selbstbestimmte Entscheidungen generell für "unzumutbar" und will deshalb auch die Entscheidung von Rauchern und Nichtrauchern über die Art ihrer Freizeitgestaltung ebenfalls abschaffen!? - Ehrlich, bei soviel bigotter (Extrem-) Heuchelei bleibt mir "die Spucke" weg...
Neben der reinen Ablenkung ist diese Prohibitionskampagne aber noch aus einem anderen Grund beinahe schon ein "Geniestreich" der Machthaber, vor dem man eigentlich den Hut ziehen müßte: Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung befindet sich sowieso fest im Würgegriff der monopolistischen Medienkraken in Presse, Funk und Fernsehen und plappert bereitwillig immer das nach, was ihr in großen Lettern eingetrichtert wird - da muß man sich gar keinen Illusionen hingeben; das ist einfach so... Und die denkende Minderheit, die vor wenigen Jahrzehnten noch einig in der Opposition gegen den Vietnamkrieg, gegen die "Nachrüstung" oder gegen die Volkszählung war, die wurde durch die "Schutz"- Kampagne der Machthaber jetzt noch einmal gespalten und noch wirkungsloser als jemals zuvor, so daß der Widerstand gegen die Globalisierung oder gegen Hartz IV heute in den Augen der Machthaber eigentlich nur lächerlich wirken kann! - Aber bitte schön, wenn mir jemand das Recht entziehen will, meine restlichen Feierabende in einer Atmosphäre zu verbringen, in der ich mich wohlfühle (vielleicht nur wie in den Studentenkneipen der 70er Jahre), dann ist es mir persönlich völlig "wurscht", ob dieser Terror nun von der CSU, den GRÜNEN oder von der PDS ausgeht, dann gibt es eben keine Gemeinsamkeiten mehr! Punktum! Auf die Zukunft der Menschheit würde ich vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklung sowieso keinen CENT mehr verwetten - ich wette da lieber auf noch nie dagewesenen Maximalprofite der Pharma- und der Rüstungsindustrie in den kommenden Jahrzehnten, bevor dann sowieso alles zu Ende geht... Egal, welcher "Think Tank" die strategische Ablenkung mit der Tabakprohibition erdacht hat - es ist die raffinierteste und wahrscheinlich auch erfolgreichste Propaganda- und Marketingstrategie der Weltgeschichte! Gäbe es einen Nobelpreis für Propaganda - hier wäre er "summa cum laude" verdient...
Allein schon aufgrund dieser Tatsachen müßten eigentlich bei jedem nur noch halbwegs denkfähigen Menschen alle Alarmglocken schrillen, sobald irgendwo wieder mal ein Popanz aus dem Hut gezaubert wird. Die Frage muß nicht lauten, ob (Passiv-) Rauchen schädlich ist, denn dieses "Problem" wäre allein mit einer Kennzeichnung von Raucherlokalen sofort aus der Welt, sondern was mit dieser Propagandakampagne und mit dieser Hexenjagt auf Raucher und Gastwirte tatsächlich erreicht bzw. verborgen werden soll!? Warum war das Rauchen seit dem militanten Nichtraucher Adolf Hitler und den Genußmenschen Roosevelt und Churchill nie ein Problem und warum "kocht" es gerade in den letzten Jahren so extrem in die Höhe? Nichts geschieht ohne Grund, erst recht keine Propagandakampagne, die von den Profitinteressen der alles beherrschenden Medienkonzerne abhängt. Die Profitinteressen der Pharmaindustrie bei der Rauchentwöhnung gab es auch schon vorher. Was ist also in den letzen Jahren anders? - Der "Krieg gegen den Terror", d.h. der Angriff auf Afghanistan, der Angriff gegen den Irak, und die Angriffe gegen den Iran und Nordkorea, die nur deshalb (noch) nicht stattgefunden haben, weil der Feldzug im Irak offenbar so gar nicht "planmäßig" verlaufen ist... Wer diese Koinzidenz für "Zufall" hält, der sollte sich besser auch seine Hose mit der Kneifzange anziehen...
Kriegsopfer in der Zivilbevölkerung werden zwar hin und wieder ganz marginal und "verschämt" erwähnt, aber das wahre Ausmaß wird höchstwahrscheinlich sogar extrem vertuscht, denn ob im Süden Afghanistans seit 2001 nun jeden Tag "nur" Dutzende, Hunderte oder vielleicht sogar Tausende Zivilisten durch amerikanische Bombenangriffe zerfetzt oder lebendig "gegrillt" werden, danach "kräht kein Hahn", und darüber berichtet auch kaum jemand, denn der Süden Afghanistans scheint so extrem "gefährlich" zu sein, daß sich noch nicht einmal der Draufgänger Peter Scholl-Latour dorthin traut, d.h. die Welt erfährt noch nicht einmal ansatzweise, was dort wirklich geschieht - bestenfalls sehen wir die Spitze eines gigantischen Eisbergs! Im Irakkrieg hat das Militär bekanntlich auch nur Journalisten zugelassen, die sich als "embedded journalists" der Zensur "freiwillig" unterworfen haben... Wenn dadurch "Terror" provoziert wird, dann ist das alles andere als verwunderlich, aber er ist den Machthabern ein willkommener Anlaß, den "Schutz" und die Überwachung immer weiter zu steigern! Auch haben die EU-Gesundheitsminister bisher noch nicht öffentlich davor gewarnt, daß es "schädlich" ist, sich in einem amerikanischen "Bombenregen" aufzuhalten; und damit auch niemand auf die Idee kommt, unangenehme Fragen nach zivilen Kriegsopfern zu stellen, dafür gibt es dann das ohrenbetäubende Propagandageschrei um die angeblichen "Todesopfer" des (Passiv-) Rauchens. Die lächerlichen Zwangsaufdrucke auf Zigarettenschachteln dienen dazu, die Öffentlichkeit zu "blenden" und von der Frage nach den Bildern zerstückelter Zivilisten abzulenken!? Ablenkung ist eben die halbe Show: "Haltet den Dieb!" - uralt, aber es funktioniert noch immer! Diese ganze "Teufelsaustreibung" legt nur den Schluß nahe, daß sich die BRD und die USA viel mehr "einig" sind, als es den Menschen überhaupt bewußt werden soll und darf...
Wer sich aber bereitwillig von einer Hysterie in die nächste schubsen läßt, bei dem ist die "Gefahr" des selbständigen Nachdenkens eher gering. Millionen Leser von Zeitungen mit dicken, fetten Buchstaben plappern bereitwillig immer das nach, was sie gerade eingetrichtert bekommen. Eine Grundwahrheit der Weltgeschichte ist nämlich, daß Popanze immer dazu dienen, ganz andere Zeile und Tatsachen zu verschleiern. Doch nicht das aktive oder passive Rauchen gefährdet oder gefährdete jemals zuvor den Fortbestand der Menschheit, wofür unsere Existenz der sichtbare Beweis ist, sondern einzig und allein der missionarisch-totalitaristische Hegemonialanspruch der plutokratischen Groß- und Vasallenmächte, der mit fast unausweichlicher Konsequenz in den Dritten Weltkrieg führen und der genauso wie alle Kriege der Weltgeschichte auch nicht einfach "ausbrechen", sondern von Machthabern aus Macht- und Profitinteressen "gemacht", also "angezettelt" werden wird. Allein die Propagandaphrase vom "Kriegsausbruch" ist eine Orwellsche Volksverdummung sondergleichen, denn sie suggeriert, daß es sich um etwas Unabwendbares handelt, wofür niemand so recht die Verantwortung trägt...
Gratulation PDS, anderthalb Jahrzehnte nach dem Anschluß der DDR und der Assimilation der Blockparteien durch die plutokratischen Altparteien, die sich an ihre neuen Herren genauso aalglatt und beflissen anpaßten wie zuvor an die alten, habt Ihr nun endlich exakt denselben Grad der Wählbarkeit oder besser der Unwählbarkeit erreicht wie alle anderen: Abgehobenheit, Gier nach Pfründen und Posten, Machtrausch ausleben (auch eine Drogensucht?), Bürger gängeln, schurigeln und drangsalieren in einem Ausmaß, das die SED nie erreicht hat und in so einer perfekten, nahezu allumfassenden "Vollkommenheit" auch niemals erreicht hätte... Unter den Augen der Stasi war das tatsächliche Lebensgefühl allemal freiheitlicher, als es schon bald unter den Augen der Nichtraucherpolizei in der künftigen "Staatsgastronomie" der BRD sein soll...
Im "Windschatten" dieser Ablenkungskampagnen und Hexenjagden wird die Bundeswehr zu einem kolonialistischen Expeditionskorps aufgerüstet, um sie für die "Vaterlandsverteidigung" in den entlegensten Regionen der Welt "fit" zu machen; und die USA verabschieden gleichzeitig den größten Rüstungshaushalt seit 60 Jahren, d.h. selbst das Wettrüsten mit der Sowjetunion und der Vietnamkrieg war inflationsbereinigt "billiger" als die heutige "Friedensrüstung" gegen ein paar "Terroristen" - oder gegen wen? Gemessen am Rüstungsbudget, hat der 2. Weltkrieg für die USA nie aufgehört, oder er ist eben nahtlos in den 3. Weltkrieg übergegangen - eins von beiden. Wie "gehirngewaschen" und gleichgeschaltet muß man eigentlich schon sein, um das noch "normal" zu finden!? Aus der nach dem Ende des "kalten" Krieges lauthals verkündeten "Friedensdividende" wurde mal wieder das genaue Gegenteil: eine noch weiter gesteigerte Hochrüstung, die beweist, daß die Sowjetunion eben auch nur ein Popanz war, und die nichts mehr mit der Notwendigkeit der Verteidigung zu tun hat, sondern nur noch als Vorbereitung für einen "heißen" Krieg Sinn macht, und zwar für einen sehr großen oder ganz viele kleine oder beides. Nach dem Ende des "kalten" Krieges ist der "Frieden" heute fast genauso teuer wie der 2. Weltkrieg, doch immer nur die sozialen Menschenrechte sind angeblich "nicht finanzierbar"... Aber die "progressivsten" Kräfte haben heute offenbar keine anderen Sorgen als den Kampf gegen "Luftverpester", die ihnen angeblich die Kneipenbesuche vermiesen oder sogar ihre Gesundheit gefährden!? Die Gesundheitsgefahr von Kriegen existiert offenbar nicht mehr? Wahrscheinlich bin ich heutzutage der einzige, der das irgendwie ein bißchen "skurril" findet?
Sollte es nicht dem Dümmsten zu denken geben, daß es in der gesamten Weltgeschichte noch nie ein Regime gab, das zur Abwechslung mal den Krieg für "nicht finanzierbar" erklärte? Das hat es noch nie gegeben und ist in absehbarer Zukunft wohl auch nicht zu erwarten. Bis zum heutigen Tage sind immer nur Bildung, Kultur oder das Gesundheitswesen "nicht finanzierbar" - bei der "Verteidigung" am Hindukusch scheint es solche Probleme nicht zu geben...
Ein "Mehr" an Militär - und erst recht keine Hochrüstung, die ganz offensichtlich weit über die Notwendigkeit der eigenen Selbstverteidigung hinausgeht - hat aber noch niemals in der Weltgeschichte zu einem Mehr an Frieden geführt! Warum sollte es also diesmal anders ein? - Jede Zigarette wird irgendwann geraucht, jede Flasche Whisky wird irgendwann getrunken (ob mit oder ohne Prohibition, das ist völlig egal!); und jedes Militär wird irgendwann genau für den Zweck eingesetzt, für den es geschaffen wurde, und das ist in der Regel nun mal nicht der Ackerbau, sondern der Krieg! Es kann schließlich kein Zufall sein, daß ausgerechnet Staaten wie Schweden oder die Schweiz, die sich ausdrücklich zur Neutralität und zur reinen Selbstverteidigung bekannt haben, auch seit Jahrhunderten ganz offensichtlich nicht mehr angegriffen wurden (auch nicht von Hitler oder Stalin!) und auch in keinen Krieg mehr "verwickelt" wurden. An Vorwänden, um so eine "Verwicklung" herbeizuführen und positiv zu begründen, hat es jedenfalls nie gemangelt und wird es mit Sicherheit auch niemals mangeln...
Unter dem lauten Propagandageschrei um Nichtraucher- und Klimaschutz hierzulande verkünden amerikanische Machthaber völlig ungeniert, daß sie ihre Wertvorstellungen mit Flugzeugträgern und Bomberflotten in alle Winkel der Welt zu "exportieren" beabsichtigen und daß sie den "Auftrag" dazu sogar von Gott höchstpersönlich bezogen haben wollen. Raffinierter geht's kaum noch: Nicht die eigne Macht- und Profitgier sind der Grund für die aggressive Missionierung der Welt, sondern der Auftrag "von jenseits der Sterne", dem sich natürlich niemand widersetzen darf, und wer es trotzdem tut, der ist eben das genaue Gegenteil von Gott, der vertritt das Böse und steht mit dem "Teufel" im Bunde! Wo ist da noch der Unterschied zur mittelalterlichen Inquisition, zu Kreuzzügen und Hexenverbrennungen - alles nur göttlicher Wille, kein Menschenwerk!? Und da Gott über den Menschen (-rechten) steht, kann man bei dieser Gelegenheit selbstverständlich auch gleich noch rechtsfreie Internierungslager und Foltergefängnisse einrichten. Die Inquisition feiert also "fröhliche" Urständ...
Da aber Milliarden Menschen diese Missionierung nicht ohne Widerstand hinnehmen werden, weil sie z.B. andere Weltanschauungen und Wertvorstellungen haben, wird vielleicht bald die letzte Zigarette gelöscht, aber dafür die Zündschnur zum Dritten Weltkrieg entfacht - und keiner hat's gemerkt, weil alle noch von der Nikotin- und CO2-Gehirnwäsche ganz "benebelt" sind... Der rein hypothetischen Lebensverlängerung durch "Nichtraucherschutz" werden noch in diesem Jahrhundert Millionen ganz reale Kriegstote der absehbaren neuen "Kreuzzüge" gegenüberstehen. Und die Teilnahme daran wird dann keineswegs "freiwillig" sein wie etwa das Betreten eines ausgewiesenen Raucher- oder Nichtraucherlokals! Nur diejenigen, die heute aus Gängelungssucht, Profilierungswahn und Machtgier Anit-Raucher-Gesetze machen, die werden auch dann unverändert in Panzerlimousinen und von Leibstandarten bewacht in ihre vom Volk finanzierten Bunker fahren und von dort beobachten, ob ihre Untertanen "draußen im Lande" auch "richtig" funktionieren im Kampf gegen das "Böse"; und wenn sie dies wollen, dann werden sie selbstverständlich auch weiter rauchen wie ein gewisser Altkanzler, der zum Hohn aller gegängelten Untertanen vor laufenden Kameras in Fernsehstudios, in Flugzeugen und sogar in New Yorker Restaurants seinem Laster demonstrativ frönt... Es versteht sich also von selbst, daß eine neue Prohibition auch auf die rauchenden Mitglieder der heutigen Bundes- und Landesregierungen selbstredend überhaupt keine praktischen Auswirkungen haben wird. "Sie predigen Wasser und saufen Wein", beim Rauchen genauso wie bei Rentenkürzungen und gleichzeitigen Diätenerhöhungen - dieser Ausspruch war lange nicht so hochaktuell wie heute...
Selbst für ein singuläres Rauchprivileg von "Adligen", wie es auch in der Realität dieses Landes vor laufenden Kameras ganz offenkundig schon heute demonstrativ praktiziert wird, gibt es bereits historische Parallelen: Vom Tabak als anerkannter Medizin- und Heilpflanze, über ein Rauchverbot bei Todesstrafe für das (gemeine) Volk bis hin zu einem ausdrücklichen Privileg für hochwohlgeborene Adlige, von dem der Plebs gefälligst die Finger zu lassen hatte, hat es in den vergangenen Jahrhunderten bereits nahezu alle denkbaren Variationen gegeben. Die praktische Regelung der BRD wird nach allen bisherigen Erfahrungen in der Realität höchstwahrscheinlich darauf hinauslaufen, daß das Rauchen nur für das (gemeine) Volk in der Öffentlichkeit verboten, aber für Machthaber in der alltäglichen Praxis de facto überall erlaubt sein wird wie bisher (siehe oben)... Längst lehrt die Erfahrung, daß die Diskrepanz zwischen theoretischer Gesetzgebung und tatsächlicher Lebenswirklichkeit in der heutigen BRD noch viel größer ist als in der früheren DDR. Die Tatsache, daß das Rauchen bisher über Jahrhunderte alle weltlichen und kirchlichen Ächtungsversuche überstanden und vielleicht gerade wegen der mehrfach wiederholten Gängelungsversuche als ein Freiheitssymbol für elementare Selbstbestimmung bis heute (sogar Hitler und seine Spießgesellen) überdauert hat, gibt Anlaß zu der Hoffnung, daß es auch die heutigen Machthaber noch überdauern wird...
Beckmann zu Helmut Schmidt: "Wenn Sie in Amerika sind, wo rauchen sie denn da?" - "Überall, sogar im amerikanischen Fernsehen!" Am 12.06.2007 äußerte Schmidt, dessen Analysen und Prognosen zur Weltpolitik und Wirtschaft als brillant gelten, in der Sendung "Maischberger", daß dieses Rauchverbot genauso vergänglich sein wird wie die US-Prohibition von 1919 - diese Einschätzung kann man prinzipiell nur teilen und begrüßen. Allerdings würde das auch bedeuten, daß jetzt erst einmal 10, 12 oder mehr Jahre willkürliche Verfolgung und Ausgrenzung bevorstehen, in deren "Windschatten" weiterhin die Folgen von Kolonialkriegen und (Rückwärts-) "Reformen" vertuscht und verharmlost werden können und daß die Überwachung immer weiter ausgebaut wird, womit der eigentliche Zweck dieser "Übung" erfüllt wäre! Schlimm ist nur, daß diese Ablenkung tatsächlich funktioniert... Doch auch wenn das Rauchverbot erwartungsgemäß irgendwann wieder verschwindet, so werden die mit dieser "Gauklernummer" eingeführten "Reformen" und das engmaschige Überwachungsnetzwerk nicht wieder rückgängig gemacht!!!...
Genußmittel z.B. auf der Basis gegorener Fruchtsäfte oder durch Inhalation von Inhaltsstoffen gehören seit mindestens 40.000 Jahren zum kulturellen Erbe der Menschheit und haben den Fortbestand der Menschheit nachweisbar zu keiner Zeit gefährdet - im krassen Gegensatz zu den Kriegsvorbereitungen heutiger Machthaber, die nicht nur Volksvermögen vernichten, sondern zur Durchsetzung ihrer größenwahnsinnigen Hegemonialansprüche mit der gesamten Menschheit einschließlich des gesamten kulturellen Erbes "Russisches Roulette" spielen! Diese Genußmittel gehören - wie das wesentlich jüngere religiöse Brauchtum der Menschheit - zum Weltkulturerbe, auf das die Menschen einen Anspruch haben, ob das den Machthabern nun paßt oder nicht, und sind demzufolge ein angeborenes Menschenrecht, das durch keine Macht der Welt außer Kraft gesetzt werden kann - es sei denn durch schiere Tyrannei! Ein Verbot dieses Erbes wäre absolut gleichbedeutend mit dem Verbot jüdischen Brauchtums durch die Nationalsozialisten, das fast 10 Jahre vor der Wannseekonferenz einsetzte und ein Beispiel dafür ist, daß Steigerungen jederzeit möglich sind, wenn der Anfang erst einmal gemacht wurde!
Neben der Ablenkung erfüllen diese Kampagnen aber noch einen anderen subtilen Zweck: Sie sind eine sehr gute "Generalprobe" für künftige Kriegshysterien, denn ohne Hysterie hätte kein einziger Krieg der Weltgeschichte jemals stattfinden können! Das ist schlichtweg eine ganz elementare Grundwahrheit: "Krieger" müssen den Feind hysterisch hassen, denn kein "normaler" Mensch kann ohne systematisch antrainierte "Ausraster" einem anderen den Schädel einschlagen, den Bauch aufschlitzen oder die Därme herausreißen!? "Krieger" müssen stets glauben, daß einzig und allein sie das Gute vertreten, daß "Gott mit ihnen" ist und daß der "Teufel", das Böse oder sogar die "Achse des Bösen" stets nur auf der anderen Seite zu finden ist - absurderweise aber auf allen Seiten gleichermaßen! Das Ergebnis dieser durch Propaganda und Drill erzeugten Rage sind dann Katyn, My Lai, Abu Ghraib, Guantanamo Bay und unzählige andere "namenlose" Orte, aber das ist nur die winzige Spitze eines gigantischen "Eisbergs"...
Das ungeschminkte Gesicht der "Freiheit" in Abu Ghraib und Guantanamo...
Nicht vor Passivrauch sollte man Angst haben, sondern vor Leuten, die für Hysterien überhaupt nur empfänglich sind, denn sie bildeten zu allen Zeiten in allen Epochen das ideologische Fundament für Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Völkermorde und Kriege! Ohne Massenhysterie wäre all das unvorstellbar gewesen! Erst vor wenigen Jahren haben die kapitalgelenkten Medien der USA die Mehrheit der Bevölkerung in Kriegshysterie gestürzt - das Ergebnis ist bekannt. Eine Minderheit von Intellektuellen war zwar für die Hysterie nicht empfänglich, aber sie war zahlenmäßig zu gering, um noch irgendwas verhindern zu können. Tatsache bleibt jedoch, daß diese Kriege ohne Massenhysterie niemals möglich gewesen wären...
Kein Aggressor der Weltgeschichte hat sich jemals selber als "Aggressor" dargestellt oder zugegeben, daß er andere nur aus Habgier und Machtwahn unterjochen, versklaven, ausplündern oder vernichten wollte; Aggressoren waren natürlich in ihrer Selbstdarstellung immer nur "unschuldige Opfer" der Umstände, der Bedrohung oder der Verschwörung anderer und haben natürlich nie etwas anderes als den Frieden gewollt und stets nur das "Recht" oder sogar die Humanität "verteidigt", wenn sie von den Bösen auf der anderen Seite dazu "genötigt" wurden; und die gefährlichsten von allen machen sich dabei selber zum "Diener" oder zum Vollstrecker höherer Mächte, ob sie das nun "Vorsehung" oder ganz einfach nur "Gott" nennen! Alle Kriege der Weltgeschichte waren also grundsätzlich immer nur "Verteidigungskriege", und alle Kriegsparteien waren grundsätzlich immer nur "Verteidiger" in ihrer Selbstdarstellung bis hin zu "Präventivkriegen", mit denen man den bösen Feinden natürlich stets nur "zuvorkommen" wollte, um "Schlimmeres" zu verhindern! - Vor wenigen Jahren haben die USA dann auch noch völkerrechtliche Definitionen einseitig an ihre Interessen "angepaßt" und mit der kreativen Wortschöpfung des "präemptiven" Krieges die letzten Reste des Völkerrechts abzuschaffen versucht, um fortan jede beliebige Aggression als "Verteidigung" rechtfertigen zu können. Die Vereinten Nationen werden schlichtweg ignoriert, wenn sie sich nicht der eigennützigen Sichtweise der USA anpassen. Das ist so ungefähr dasselbe wie der Austritt Hitlers aus dem Völkerbund - bis zum nächsten Weltkrieg war es dann nur noch eine Frage der Zeit...
Macht korrumpiert, und grenzenlose Macht korrumpiert auch grenzenlos! In der Geschichtsschreibung (nach dem bevorstehenden Dritten Weltkrieg) wird es wahrscheinlich einmal heißen, daß der einseitige Untergang der Sowjetunion (ohne eine ausgewogene Abrüstung auf beiden Seiten) die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte war und in der Folge die Initialzündung zum Dritten Weltkrieg ausgelöst hat, weil die einzige verbliebene militärische Großmacht danach kein Gegengewicht mehr hatte und auf der "Weltbühne" nach Belieben völlig ungehindert "die Sau raus lassen" konnte, ohne sich noch um irgendwelche (lästigen) Rechtsnormen kümmern zu müssen - außer dem "Recht" des Stärkeren und der eignen unbeschränkten Machtvollkommenheit natürlich! Das Völkerrecht gilt für die USA offenbar sowieso nur noch, wenn es rein zufällig mit den eigenen Machtinteressen "kompatibel" ist, und selbst das eigene nationale Recht und die viel gepriesenen Menschenrechte, die man zuvor so heuchlerisch von der Gegenseite eingefordert hat, gelten nun offenbar ebenfalls nicht mehr bei der weltweiten Verschleppung von "Verdächtigen" in rechtsfreie Konzentrationslager und Foltergefängnisse. Das Ziel heiligt offenkundig jedes erdenkliche Mittel, und wenn dem Ziel sogar noch ein "göttlicher Auftrag" zugrunde liegt, wie es der US-Präsident ja bekanntlich für sich beansprucht, dann ist jedes irdische Recht sowieso außer Kraft gesetzt!? Vielleicht wird in den Geschichtsbüchern nach dem Dritten Weltkrieg (sofern es danach noch Geschichtsbücher geben sollte) als Fußnote stehen, daß niemand etwas gegen diese Entwicklung unternommen hat, weil alle Welt nur noch mit Scheinproblemen beschäftigt war wie dem "Glaubenskampf" gegen Jahrtausende alte Kulturgüter der Menschheit wie Alkohol und/oder Tabak...
Die Selbstdarstellung einer Kriegspartei ist also überhaupt kein geeignetes Kriterium, um Gut und Böse zu unterscheiden, und deshalb gilt: Wer angreift und zuerst in das Territorium eines anderen Volkes eindringt, egal mit welcher mehr oder weniger raffiniert ausbaldowerten Begründung, der ist der Aggressor, und niemand sonst. Nicht die Taliban haben mit Landungsschiffen einen Brückenkopf in Neuengland, Kalifornien oder vielleicht sogar an der Nordsee errichtet, um dann mit ihrer Panzerarmee auf Hamburg, New York oder Los Angeles vorzurücken; es war genau umgekehrt: Die USA haben 10 Jahre lang dieselben Taliban mit unzähligen Milliarden Dollar als "Bollwerk" gegen die bösen Russen aufgerüstet und dann 2001 unter dem Vorwand des 11. Septembers mit Beteiligung der Bundeswehr angegriffen! Im Irak war es genau dasselbe: erst aufrüsten, dann wieder in die Steinzeit bomben, denn den Kriegsgewinnlern ist das sowieso vollkommen schnuppe, da sie ja an beiden Vorgängen gleichermaßen profitieren! - Ach ja, und wer hat eigentlich viele Jahre lang im Iran ein absolutistisches, mittelalterliches und feudales Folterregime als "Bollwerk" gegen die bösen Russen unterstützt und damit überhaupt erst die islamische Revolution provoziert, die seinerzeit ganz offenkundig auch von einer überragenden Volksmehrheit getragen wurde? Wer hat also den Grundstein für die heutige iranische Regierung überhaupt erst gelegt, die angeblich zur "Achse des Bösen" auf dieser Welt gehört? Es waren natürlich die USA und ihre Vasallen, die immer zwischen bösen und "guten" Tyrannen unterschieden haben: "gute" Tyrannen = die eigenen, "böse" Tyrannen = die nicht (mehr) nach ihrer Pfeife tanzen... Das nennt man heute wohl höhere Moralität? Zur "Achse des Guten" gehörten dagegen der Schar von Persien, Pinochet oder auch Saddam Hussein, als er noch die Interessen Washingtons vertrat... Wer das "Heuchelei" nennt, der ist heute bestimmt schon ein Fall für den Verfassungsschutz? Aber Heuchelei ist ja sowieso ziemlich weit verbreitet, nicht zuletzt auch beim sogenannten Nichtraucherschutz...
Nationales oder Völkerrecht zum "Schutz" der Allgemeinheit mal eben außer Kraft zu setzen, das hat ohnehin eine längere Tradition, als den meisten überhaupt bewußt sein dürfte: Niemand spricht heute mehr davon, daß die USA im 2. Weltkrieg alle US-Bürger japanischer Herkunft in Konzentrationslager gepfercht haben; sie wurden also nur aufgrund ihrer rassischen Herkunft unter den Generalverdacht der "Kollaboration mit dem Feind" gestellt und "vorsorglich" bestraft, bevor sie sich überhaupt strafbar machen konnten - es geschah also sicherlich auch nur zu ihrem eigenen "Schutz"!? Genau wie heute bei "Terrorverdächtigen", von denen sich die meisten ebenfalls nur wegen ihrer Herkunft oder ihres Aussehens "verdächtig" gemacht haben, reichte auch damals der "Verdacht" bereits vollkommen aus für eine Sicherungsverwahrung auf unbestimmte Zeit. Legal, illegal, scheißegal - das Recht des Stärkeren war und ist offenbar das einzige "Recht", was für die USA zählt, wenn's drauf ankommt! In Zukunft wird sich diese Praxis eher noch verschärfen als reduzieren!? Nichts ist da noch unmöglich...
Das ungeschminkte Gesicht der "Freiheit" in Abu Ghraib und Guantanamo...
Erst am 10.05.2007 gab es wieder mal einen kleinen "Börsencrash", und das nur deshalb, weil das Gerücht über eine Mobilmachung gegen den Iran die Runde machte... Das war nun bloß ein relativ "harmloses" Ereignis, aber es verdeutlicht einmal mehr, daß niemand wirklich voraussehen kann, was die Zukunft bringen wird. Im Jahre 1900 hätte kein Mensch den Ersten, geschweige denn den Zweiten Weltkrieg voraussagen können, von den diversen Folgekriegen gar nicht zu reden. Genauso ist es heute: Kriege gegen die Staaten, die von der US-Propaganda als die "Achse des Bösen" apostrophiert werden, die werden früher oder später sowieso stattfinden - die Frage ist nur, ob mit oder ohne die Bundeswehr!? Auch eine ganz große "Entscheidungsschlacht" um die wirtschaftliche Weltherrschaft ist schon mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abzusehen, wenn man davon ausgeht, daß China mit seinem gegenwärtigen Entwicklungstempo die USA spätestens in der Mitte dieses Jahrhunderts weit hinter sich lassen wird. Das "scheue Reh Kapital" wird dann dorthin abwandern, wo die "Musik" spielt, und das Finanzzentrum der Welt wird dann von der Wallstreet nach Schanghai "umziehen"... Man muß kein Prophet sein, um erahnen zu können, daß sich die USA damit nicht so einfach abfinden werden, denn hauptsächlich wegen ihres gigantischen und seit Jahrzehnten unaufhaltsam zunehmenden (schwindelerregenden) Handelsbilanzdefizits werden sie dann pleite sein und sich weder ihren trügerischen Wohlstand noch ihre bisherige Hochrüstung weiterhin leisten können...
Dem Vernehmen nach beschäftigen sich US-Strategen schon lange mit dem künftigen "Problem" China. Dazu kommen dann aber noch die Krisen und Konflikte, die heute wirklich noch niemand vorhersehen kann. Deshalb ist und bleibt es meine unerschütterliche Überzeugung, daß die heutige Jugend spätestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts im 3. Weltkrieg verglühen wird und daß die Überlebenden danach die Toten beneiden werden, denn der nächste Weltkrieg wird alles bisher Dagewesene mindestens um den Faktor 10 übertreffen... Ich persönlich habe davor überhaupt keine Angst, weil ich nicht davon ausgehe, diese Zeit noch zu erleben - und zwar weder als Nichtraucher noch als Raucher noch als Gesundheitsasket! Und wer diese meine Prognose für "Spinnerei" hält, der soll sich doch meinetwegen lieber mit den "wirklichen Gefahren" des Lebens wie dem Passivrauchen beschäftigen. Meine Toleranz hat damit absolut keine Probleme! Nur die Zukunft wird den knallharten Beweis liefern, ob ich recht hatte oder nicht. Ich gönne jedem Nichtraucher vollkommen neidlos und von ganzem Herzen, über hundert Jahre alt zu werden, um diese "strahlende" Zukunft in rauchfreien Kneipen zu erleben, auch wenn es drum herum nur noch rauchende Trümmer und Überlebende geben wird, die sich wegen der Reste der Zivilisation und der letzen Nahrungsmittel gegenseitig die Schädel einschlagen...
Schon vor 2000 Jahren glaubte man, die Geschichte sei zu Ende! Das Römische Reich hatte seine größte Ausdehnung erreicht und war "saturiert"; jenseits dieser Gebiete gab es doch offenbar sowieso nichts Interessantes mehr - nur wilde Tiere und "Barbaren"!? Was sollte also noch groß passieren? Folglich glaubte schon Augustus Caesar, die Welt wäre nun in ein Stadium der ewig währenden "Pax Romana" eingetreten, doch schon nach wenigen Jahrhunderten war auch das Römische Reich nur noch Geschichte... Nach dem 1. und 2. Weltkrieg gab es Stimmen, die sinngemäß wieder genau dasselbe vermuteten. Das vermeintlich Böse in der Welt war besiegt - was sollte also danach noch kommen außer dem ewigen Frieden? Nach dem Untergang der Sowjetunion gab es dann abermals "Experten", die erneut dieselbe "Weisheit" verkündeten. Doch es war ganz offenkundig IMMER ein Irrtum! Die Geschichte ging jedesmal weiter, und zwar GENAUSO WIE ZUVOR, eher noch SCHLIMMER! Anders wird es auch diesmal nicht kommen! Man muß schon ziemlich naiv sein, um das nicht zu sehen oder nicht sehen zu wollen!
Die "Geschichte" wird erst zu Ende gehen, wenn sich die Menschheit selber ausrottet und damit der Evolution auf diesem Planeten eine neue Chance gibt. Wenig mehr als 500 Millionen Jahre (so eine Art kosmischer Vormittag) haben ausgereicht, um von den ersten Oktopoden, Mollusken und Wirbeltieren über die Saurier bis zu uns eine unglaubliche Vielfalt hervorzubringen. Zwischendurch wurde die Evolution sogar mehrmals "resettet", um neuen Evolutionssprüngen eine Chance zu geben. Nicht nur die Saurier sind verschwunden; bereits vor 230 Millionen Jahren sind schon einmal 95% aller Lebensformen durch Klimaänderung dahingerafft worden, wodurch die Saurier überhaupt erst ihre Chance in der Evolution bekamen. Die menschliche Phantasie reicht bei weitem nicht aus, um sich auch nur annähernd vorzustellen, was die nächsten 500 Millionen Jahre Evolution noch alles hervorbringen könnten, wenn sich die Menschheit erst einmal selber ausgerottet haben wird; und nach den nächsten 500 Millionen Jahren kommen dann wieder 500 Millionen Jahre usw. usf.
Da das Ziel der Evolution weder "Intelligenz" noch der Mensch ist (allein diese Annahme wäre größenwahnsinnig wie der plutokratische Hegemonialanspruch), wäre eine Wiederholung der Menschheit viel unwahrscheinlicher als der Jackpot in einer Lotterie nicht etwa 7 aus 49, sondern eher schon 7 aus 999! Das Ziel der Evolution ist das Ausfüllen ökologischer Nischen, und zwar auf die in jeder Hinsicht effizienteste Weise. Bewährt haben sich die "Konstruktionen", die bereits hunderte von Millionen Jahren überdauert haben, etwa Skorpione oder Haie. Der Mensch dagegen ist sowohl als Raubtier wie auch als Fluchttier so eine Art "Krüppel", der nur ein paar unbedeutende Jahrmillionen überleben konnte, weil er um soviel "intelligenter" war, wie seine ökologischen Konkurrenten schneller oder stärker waren. Doch "Intelligenz" widerspricht eigentlich sogar dem Optimierungsgrundsatz der Evolution: Unser Gehirn macht durchschnittlich nur 2% unserer Körpermasse aus, verbraucht aber 20% der aufgenommenen Energie. Eine solche "Verschwendung" ist bei keiner anderen Spezies in der Natur zu finden, weder zu Lande, noch zu Wasser, noch in der Luft, und zeigt ganz deutlich, daß "Intelligenz" eine reine "Notlösung" der Evolution war, um das Überleben einer ansonsten völligen "Fehlkonstruktion" doch noch irgendwie zu sichern oder es wenigstens zu versuchen, die anderenfalls überhaupt keine Entwicklungschance gehabt hätte. Es war ein Versuch, wie die Evolution auch sonst durch "Trial and Error" fast alles versucht, um ökologische Nischen zu besetzen, doch dieser Versuch ist nun mal leider fundamental gescheitert (viel mehr "gescheitert" als der freiwillige Nichtraucherschutz), weil er nicht zur dauerhaften Besetzung einer ökologischen Nische, sondern zur nachhaltigen Zerstörung von Ressourcen und zur Selbstausrottung durch Weltkrieg geführt hat. Eine Wiederholung dieses "Experiments" ist also eher unwahrscheinlich, egal, wie viele Milliarden Jahre die Evolution noch zur Verfügung hat...
Die ersten Zeugnisse der sogenannten "menschlichen Zivilisation" werden auch gleichzeitig die letzten sein: die Pyramiden der Pharaonen, aber auch diese werden spätestens nach läppischen 100.000 Jahren (eine kosmische Sekunde) wieder zu Staub zufallen und vom Winde verweht sein. Alles andere wird eine wesentlich kürzere "Halbwertzeit" haben und schon nach wenigen Jahrhunderten wieder völlig verschwunden sein, und nicht einmal der größte Militärapparat der Weltgeschichte wird daran irgend etwas ändern - er wird in dem Untergang, den er selber herbeiführt, das Schicksal aller anderen "menschlichen Errungenschaften" teilen...
Die Sonne wird ihren "Brennstoffvorrat" aber erst in 4 bis 5 Milliarden Jahren aufgebraucht haben; und es werden noch mindestens 2 Milliarden Jahre vergehen, bevor sich die kosmischen Rahmenbedingungen für diesen Planeten grundlegend ändern. Die Evolution wird erst "so richtig loslegen", wenn wir uns selber beseitigt haben werden. Und wir haben es verdient, denn wer sich mit einem "Kreuzzug" um die Beseitigung eines Genußmittels befaßt, während gleichzeitig fast die Hälfte des Bruttosozialprodukts der ganzen Menschheit in die Vorbereitung der eigenen Vernichtung investiert wird, der hat es doch wirklich nicht anders verdient...
Nun soll zur "Rettung der Welt" der globale Temperaturanstieg auf 2 Grad begrenzt werden!? Klasse! Abgesehen davon, daß es sowieso nicht "klappen" wird, allein deshalb nicht, weil die Amis dabei höchstwahrscheinlich nicht "mitspielen" werden, wären 2 Grad natürlich besser als 5 Grad. Doch die meisten Leute, deren größtes Problem der "Nichtraucherschutz" ist, machen sich offenbar überhaupt nicht klar, was auch das schon bedeutet: Wenn 5 Milliarden Kubikkilometer Luft durchschnittlich um "nur" 2 Grad erwärmt werden, dann ist das eine Energiemenge, welche die Energien aller Kernwaffen der Welt leicht übersteigt, wie jeder selber nachrechnen kann, der in Physik etwas aufgepaßt hat. In jeder meßbaren globalen Erwärmung steckt also genug Energie für jede Menge zusätzliche Wirbelstürme, von Dürreperioden mal ganz zu schweigen...
Die sogenannte menschliche Zivilisation hat bisher überhaupt noch nie eine "wirkliche" Katastrophe erlebt: weder eine Eiszeit, noch eine globale Dürre, noch einen Supervulkan-Ausbruch, noch einen Mega-Tsunami, noch einen wirklich großen Meteoriteneinschlag, noch ein Aussetzen des Erdmagnetismus - nichts davon, und alles andere war vergleichsweise nur "Spaß"... All das hat es zwar schon gegeben, aber nichts davon in "geschichtlicher" Zeit... Ereignisse diese Art könnten die menschliche Zivilisation schlagartig beenden, was sowieso irgendwann passieren wird, doch wie es aussieht, werden wir der Natur ohnehin mit dem 3. Weltkrieg zuvorkommen, so daß wir uns über andere Katastrophen dann keine Gedanken mehr machen müssen!? In jedem Fall wird das, was nach so einer Katastrophe kommt, für die Überlebenden wesentlich schlimmer sein als die Katastrophe selbst! Der globale Zusammenbruch aller zivilisatorischen Errungenschaften wird mehr Todesopfer fordern als die eigentliche Katastrophe, und die restlichen Überlebenden werden eine Regression in eine vorindustrielle Gesellschaft erleben, in der nur noch das Gesetz des Stärkeren herrscht. Falls sich die Menschheit von so einer Katastrophe jemals wieder erholen sollte, so wird dies Jahrhunderte dauern, in denen es eine Wiederholung altertümlicher oder mittelalterlicher Gesellschaftsformen geben wird... Aber mit solchen Visionen sollte man sich am besten gar nicht beschäftigen, wenn es doch viel wichtigerer Dinge gibt wie den Kampf um flächendeckend rauchfreie Kneipen...
Kämpfen kann man vielleicht für die Menschenrechte, für die Selbstbestimmung und gegen willkürliche Gängelung, weil es die nackte Würde des Menschen betrifft, aber man muß schon - mit Verlaub - ziemlich "bescheuert" sein, wenn man (direkt oder indirekt) für die Kapitalinteressen einer raffgierigen Minderheit oder sogar für die Aufteilung einer Landkarte kämpft, die sich in nur 50 Millionen Jahren auf ganz natürliche Weise so sehr verändert, daß sie ohnehin niemand wiedererkennen würde... Der Himalaja, der Hindukusch, an dem neuerdings angeblich das deutsche Vaterland verteidigt werden muß, und die Alpen waren Meeresboden, als noch die Saurier die Erde bevölkerten, denn "lächerliche" 5 Zentimeter Plattentektonik pro Jahr, das macht in "nur" 50 Millionen Jahren immerhin 2.500 Kilometer aus... Kein Wunder, daß die USA "ihre Interessen" auch in 10.000 km Entfernung von der Heimat verteidigen müssen, denn die "Feinde der Freiheit" könnten sich ja - heimtückisch, wie sie nun mal sind - gewissermaßen "über Nacht" in nur 200 Millionen Jahren bis an die Küste von Neuengland treiben lassen, um dann "gods own country" im Morgengrauen zu überrennen und alles niederzumachen... Nein, da muß man wirklich aufpassen - da ist schon äußerste Wachsamkeit gefragt...
Wer an das Märchen vom "Ende der Geschichte" und vom immerwährenden Frieden unter der "Pax Americana" glaubt, der glaubt vielleicht auch an die Unsterblichkeit des Menschen als Spezies, aber beides ist einfach nur Blödsinn. Die Geschichte geht weiter im D-Zug-Tempo, und die nächsten Kriege werden viel schneller bevorstehen, als es die meisten wahrhaben wollen. In der Entwicklungsgeschichte dieses Planeten (bisher immerhin 4,5 Milliarden Jahre, also das 450.000fache der gesamten "glorreichen" menschlichen Zivilisation und das 50 Millionenfache der Lebenserwartung eines einzigen menschlichen Individuums, egal, ob Raucher oder Nichtraucher) wird sich die Menschheit sogar als eine besonders kurzlebige Spezies erweisen, denn was sind schon 3,5 Millionen Jahre seit "The missig Link Lucy" oder lächerliche 10.000 Jahre sogenannter "Zivilisation" seit den ersten Zeugnissen menschlicher Seßhaftigkeit, wenn schon jetzt das Ende der "Tragödie" abzusehen ist... Weltkriege oder Aufbrauch der Ressourcen - eigentlich ist das egal, denn das Resultat wird dasselbe sein: Die Evolution kann bald einen "Neustart" vornehmen wie schon oft zuvor! Die einzige "Rettung" könnte eine grundlegende Verhaltensänderung der Spezies Mensch sein, allerdings nicht durch Rauchentwöhnung, sondern ausschließlich durch eine wirklich radikale "Kriegsentwöhnung" und durch ökologische Nachhaltigkeit. Letztere mag ja fast noch machbar sein, aber die "Kriegsentwöhnung" ist überhaupt gar nicht absehbar, solange selbst die "progressivsten" Kräfte kein anderes Problem haben als den "Kampf" gegen Raucher - immerhin ein beredtes Zeugnis dafür, wie wirkungsvoll die propagandaistische Ablenkung in allen Kreisen der Bevölkerung ist...
Aber wie soll denn auch jemals die Saat der Kriege, nämlich das Verlangen, ganz willkürlich über andere zu bestimmten, aus der Welt verschwinden, wenn genau diese "Saat" auch im kleinen von den vermeintlich aufgeklärtesten Menschen noch immer ober besser sogar in ständig zunehmendem Maße kultiviert wird? Was im kleinen nicht funktioniert, das wird im großen erst recht NIEMALS funktionieren. Da kann man es noch nicht einmal mehr den USA verübeln, wenn sich deren Allmachtsphantasien über die ganze Welt ebenfalls immer weiter steigern!? Es ist eine Propagandalüge, daß mit dem Rauchverbot irgend jemand "beschützt" werden soll, denn wenn es um Gesundheitsschutz ginge, dann könnte man damit erst einmal bei der Kriegsvermeidung anfangen und jede Kriegsbeteiligung beenden...
Die neueste (selbstverständlich absolut "friedliche" und rein "defensive" oder sogar präemptive?) "Verteidigungsmaßnahme" gegen das "Böse" in der Welt (das komischerweise immer dort angesiedelt ist, wo es strategische oder Rohstoffinteressen gibt) sind zur Zeit die "Abwehrraketen" für Polen und Tschechien, angeblich gegen iranische (bzw. nordkoreanische?) Angriffsraketen und zum "Schutz" für Israel und die USA!? (Zur Erinnerung: Angebliche Angriffsraketen mit ABC-Sprengköpfen waren der Vorwand für den letzten Irakkrieg - gefunden wurden sie aber bis heute nicht!) Polen und Tschechien liegen zwar bekanntlich auch nicht im Mittleren Osten, schon gar nicht zwischen Israel und Iran, und der kürzeste Weg vom Iran in die USA, der führt leider auch nicht über Prag, sondern über die Arktis, aber solche "Feinheiten" spielen natürlich keine Rolle, wenn es um die "Verteidigung der Freiheit" geht (welche Freiheit eigentlich noch, wenn sogar Raucher in den "konspirativen Untergrund" gezwungen werden?). Doch wer eine Anti-Raucher-Hysterie mitmacht, der glaubt natürlich auch noch solche offiziellen Begründungen!? - Als Abwehrmaßnahme machen diese Raketen also überhaupt keinen Sinn; aber einen Sinn machen sie durchaus, nämlich als zügellose Machtdemonstration, um allen potentiellen Feinden zu zeigen, wer der "Boss" ist und wer auf der Welt einfach alles machen kann, was er will (seit es kein Gegengewicht mehr gibt).
Die Sowjetunion, die angeblich jahrzehntelang die Freiheit der ach so freien Welt bedroht hat, die gibt es schon lange nicht mehr. Eigentlich müßte das doch der angeblich ersehnte Anlaß für das Ende der ständigen "Nachrüstungen" gewesen sein, wo es doch gar keine "Vorrüstung" mehr gab. Aber nein, die Rüstungsspirale drehte sich auch nach der Auflösung der UdSSR vollkommen ungehindert weiter, gerade so, als ob sich überhaupt nichts geändert hätte. 10 Jahre lang war sogar weit und breit kein Gegner mehr zu sehen, der als Vorwand für "friedliche Nachrüstungen" herhalten konnte, bis dann die "Erlösung" durch den 11. September 2001 kam und der "Krieg gegen den Terror" mit einer entsprechenden Propagandaschlacht beginnen konnte. Das 21. Jahrhundert hat gerade erst begonnen, und schon wird im "Kampf für Frieden und Freiheit" ohne jeden vernünftigen Grund ein neuer Konfliktherd mutwillig provoziert, obwohl selbst Pentagon-Strategen die Vorwarnzeit für einen Angriff aus dem Osten nach dem Ende der Sowjetunion nicht mehr in Stunden oder Tagen, sondern in Jahren angeben, und die offizielle Begründung schon durch einen Blick auf den Globus als Lüge entlarvt werden kann!
Es ist so gut wie sicher, daß die nächste Provokation (selbstverständlich im Rahmen reiner "Verteidigung") nicht lange auf sich warten lassen wird, sobald diese "Abwehrraketen" erst einmal stehen - eben Stück für Stück und scheibchenweise, bis zur "Verteidigung" mal wieder ein Weltkrieg unumgänglich ist, an dem natürlich ausschließlich diejenigen schuld sein werden, die zuvor von der Propaganda als die "Bösen" gebrandmarkt worden sind; die "Bösen" saßen aber merkwürdigerweise noch nie in Terrorregimen, die von den USA unterstützt wurden - Pinochet war natürlich ein "guter" Folterknecht, der im Auftrag von "Gott", der "heiligen Inquisition" und den USA (was sicher alles dasselbe ist) gemordet hat und keineswegs durch einen "Befreiungskrieg" von einer "Koalition der Willigen" aus dem Amt gejagt wurde...
Wenn die USA auch weiterhin in diesem Tempo Konfliktherde provozieren, die es ohne Provokation gar nicht geben würde, dann müßte es doch "mit dem Teufel zugehen", wenn sich nicht daraus in den kommenden Jahren auch wieder mal eine "Gefährdung des Weltfriedens" konstruieren ließe, gegen die dann eine neue "Koalition der Willigen" zu den Fahnen gerufen werden müßte... Ohne Not wird Rußland jetzt gedemütigt und damit genötigt, den USA wieder eine "konkurrenzfähige" Militärmacht entgegenzustellen, und schon ist wieder ein neuer Grund für "Nachrüstungen" da, wenn der "Krieg gegen den Terror" als Vorwand nicht mehr "zeiht"... Man stelle sich nur einmal vor, die Russen würden umgekehrt ebenfalls "Abwehrraketen" zur "Selbstverteidigung" vor den Toren der USA stationieren... was wären dann wohl die Folgen?
Jetzt scheint nun auch noch Venezuela direkt unter den wachsamen Augen des "großen Weltpolizisten" sehr leichtsinnig "mit dem Feuer zu spielen", denn eine Verstaatlichung der Ölindustrie in strafverschärfender Tateinheit mit einem Austritt aus der in Washington (wo auch sonst?) ansässigen Weltbank und dem IWF, das muß in den Augen eines US-Präsidenten von Gottes Gnaden so ungefähr dasselbe sein wie eine Gotteslästerung im Vatikan des 15. Jahrhunderts!? Das kann eigentlich nur die "heilige Inquisition" auf den Plan rufen und mit Teeren, Federn, Exorzismus und einer läuternden Katharsis auf dem Scheiterhaufen geahndet werden!? Wenn Hugo Chávez vor der Hinrichtung Reue bekennt und vielleicht sogar beichtet und ob seiner "Sünden" Abbitte leistet, dann könnte er mit viel Glück eventuell noch mit einer "Begnadigung" zur Garotte "belohnt" werden...
In jedem Fall wäre es atypisch, wenn die CIA nicht längst an Plänen arbeiten würde, wie man diesen "Gotteslästerer" wieder loswerden könnte; wer weiß, wann dort die ersten (gut getarnten) Kernwaffenfabriken "entdeckt" werden!? Als sich Salvador Allende an solchem "Teufelswerk" wie kostenlosen Schulspeisungen versuchte, wurde Augusto Pinochet an die Macht gebombt, um dem Volk solche "teuflischen Irrwege" wieder aus dem Hirn zu foltern... Im Irak hat es wahrscheinlich keine 3 Jahre von der letzten US-Militärhilfe bis zu den ersten Bombenangriffen auf die Bevölkerung gedauert - mal sehen, wie lange sich die USA nun diesen "Spuk" in Venezuela ansehen... Doch selbst, wenn sie wider Erwarten erst einmal nichts unternehmen sollten, was allerdings angesichts der reichen Ölvorkommen dieses Landes nicht sehr wahrscheinlich ist (15% der US-amerikanischen Ölimporte kamen bisher aus Venezuela), die "Achse des Bösen" steht unter Beobachtung, und früher oder später geht's wieder "rund", um nach und nach alle Völker der Welt in die einzig wahre "Freiheit" zu bomben...
Wie so etwas gemacht wird, weiß man doch spätestens seit der "Operation Northwoods", einer streng geheimen Planung aus der Zeit der Kubakrise (1962), die mittlerweile bekannt wurde. Es handelte sich um einen Plan, die Öffentlichkeit und die UNO zu täuschen und zu manipulieren, um einen (Verteidigungs-) Krieg gegen Kuba zu rechtfertigen. Dieser Plan sah vor, mit Hilfe der Medien ein Feindbild zu produzieren und zeigt, wie politische Gegner mit den Mitteln der Propaganda systematisch zu Todfeinden gemacht werden können, um in der Öffentlichkeit Zustimmung für einem (Verteidigungs-) Krieg zu erreichen. Zu diesem Zweck sollten "Beweise" für terroristische Aktivitäten der Kubaner produziert werden. Der Generalstab der USA machte dabei noch nicht einmal vor Angriffen gegen die eigenen Landsleute halt! Konkret sollten "Vorfälle" um Guantanamo (!) stattfinden, um den glaubhaften Eindruck zu vermitteln, diese Übergriffe wären von feindlichen kubanischen Streitkräften ausgeführt worden...
Söldner kubanischer Herkunft sollten in kubanische Uniformen gesteckt werden oder als kubanische Agenten in Erscheinung treten, Unruhen und Aufstände anzetteln, US-Stützpunkte angreifen, Munitionslager sprengen, Flugzeuge entführen, Flugzeuge sprengen, Schiffe versenken, Feuer legen und sogar Terroranschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA verüben. Noch nicht einmal vor Angriffen gegen Nachbarländer schreckten die Pentagon-Strategen zurück: "Kubanische" Flugzeuge mit amerikanischen Piloten sollten nachts Brandbombenangriffe gegen die Dominikanische Republik fliegen. "Kubanische" Waffenlieferungen sollten am Strand "abgefangen" werden, um eine Unterstützung des kommunistischen Untergrundes durch Kuba zu suggerieren. US-Piloten sollten mit fingierten MIG-Kampfflugzeugen die zivile Luft- und Seefahrt bedrohen. Weitere Planungen sahen den inszenierten "Abschuß" eines US-Militärflugzeugs über internationalen Gewässern durch die Kubaner vor - und, und, und...
Das war nun bloß ein einzelner Geheimplan, der nach Jahrzehnten bekannt wurde und dessen Ausführung von Kennedy in dieser Form niemals genehmigt wurde. Aber wenn die Planungsstäbe der CIA überhaupt solche Pläne ausarbeiten, dann wäre es schon mehr als naiv anzunehmen, daß dies ein Einzelfall war!? In der Tat fand doch schon 1961 die sogenannte "Invasion in der Schweinebucht" statt, wo eine viel zu geringe Anzahl von Exil-Kubanern ebenfalls von der CIA ausgerüstet und in ein regelrechtes "Himmelfahrtskommando" nach Kuba geschickt wurde. Militärisch war diese Aktion von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil die wenigen Angreifer nicht den Hauch einer Chance auf Erfolg hatten; das muß auch den Strategen völlig klar gewesen sein, denn die waren (und sind) zwar skrupellos, aber mit Sicherheit nicht blöd! Einen Sinn bekommt dieses "Abenteuer" nur, wenn man unterstellt, daß Kennedy durch die Schaffung vollendeter Tatsachen durch die CIA damit genötigt werden sollte, die US-Army zur "Rettung" dieses verlorenen Häufchens hinterher zu schicken. Er hat es jedoch nicht getan, und die wenigen Invasoren sind demzufolge in wahrsten Sinne des Wortes verblutet...
Erst nach der Schweinebucht-Affäre hat die Sowjetunion damit begonnen, Raketen auf Kuba zu stationieren, was bekanntlich zur "Kubakrise" und um Haaresbreite bereits 1962 auch zum 3. Weltkrieg geführt hätte, der nur abgewendet werden konnte, weil die UdSSR nachgegeben und die Raketen wieder abgezogen hat. Jahre zuvor hatte Eisenhower bereits Atomraketen in der Türkei an der Grenze zur Sowjetunion stationieren und "Aufklärungsflüge" über dem Territorium der UdSSR durchführen lassen, was diese bekanntlich nie zum Anlaß nahm, um ernsthaft einen 3. Weltkrieg heraufzubeschwören; sie hat lediglich 1960 eine U2 abgeschossen und den Piloten Gary Powers nach einer symbolischen Verurteilung wegen Spionage im Austausch gegen den KGB-Spion Abel wieder freigelassen...
Mann stelle sich nur einmal den umgekehrten Fall vor, nämlich daß die UdSSR nicht nur Raketen auf Kuba stationiert, sondern von dort aus auch noch "Aufklärungsflüge" über die USA unternommen hätte - dann würden wir heute mit Sicherheit schon alle nicht mehr hier sein! Aber die USA dürfen eben einfach alles auf der Welt, und zwar heute noch sehr viel mehr als jemals zuvor! Vielleicht werden irgendwann auch mal die Geheimpläne bekannt, mit denen die beiden Irakkriege und die vielen anderen Krisen "eingefädelt" wurden oder ob es wirklich nur ein "Zufall" war, daß Kennedy auf mysteriöse Weise 1963 erschossen wurde, nachdem er die CIA-Soldaten in der Schweinebuch "im Stich gelassen" und seine Unterschrift unter die "Operation Northwoods" verweigert hatte... George Bush dürfte eine Solche Gefahr jedenfalls kaum drohen, denn der wird sicher vor Freude "quietschen", wenn ihm die CIA immer wieder neue "Geheimpläne" vorlegt...
Die Raucher-Hysterie ist also nur eine Ablenkung und "Generalprobe" für künftige Kriegshysterien! Damit werden auf der einen Seite natürlich auch bestimmte Profitinteressen verfolgt, aber andererseits wird die Manipulationsfähigkeit der Medien getestet. Erst werden Raucher als "Feinde" gebrandmarkt, dann werden Kriegsgegner zu "Todfeinden" erklärt, die niedergerungen werden müssen... Die Ziele sind beliebig auswechselbar, denn wo das eine funktioniert, da wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das andere funktionieren! - Würde Scheinheiligkeit Auftrieb verleihen, dann wären der Bundestag, das Kanzleramt und das Weiße Haus schon längst Raumstationen in einer Erdumlaufbahn...
Früher war die Sowjetunion das "Reich des Bösen", heute gibt es "Schurkenstaaten", die in Schach gehalten werden müssen. Der Export von Ideologie, den man den Russen vorgeworfen hat, der wird heute von der Gegenseite praktiziert. - Es war nur Glück für die Menschheit, daß der Irakkrieg dermaßen fundamental gescheitert ist, denn sonst würden wir schon längst auch auf einen Irankrieg zurückblicken, und der Aufmarsch gegen den nächsten "Schurkenstaat" wäre höchstwahrscheinlich schon wieder in vollem Gange!?
Anderthalb Jahrzehnte nach dem Ende der Sowjetunion ist längst bekannt, daß nicht der Westen den Russen hinterher gerüstet hat, sondern daß die Sowjetunion stets die aller größten Probleme hatte, um der westlichen Hochrüstung auch nur annähernd folgen zu können. Aber die Propaganda hat uns 40 Jahre lang das genaue Gegenteil erzählt, und diese Propagandalügen wurden ja offensichtlich von einer Mehrheit geglaubt: Da wurde einfach "Schrott" mitgezählt, um die Statistik einer Bedrohung aufrecht zu erhalten! Man sollte eben doch nur den Statistiken glauben, die man selber gefälscht hat; und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...
Tag für Tag wird die Öffentlichkeit mit allen Mitteln auf "Abwehrkampf" konditioniert und auf mehr Überwachung und weitere Freiheitsverluste vorbereitet, weil z.B. angeblich irgendwelche finsteren Bösewichte, die niemand kennt, auf einer Flugzeugtoilette quasi im Vorbeigehen einen flüssigen Sprengstoff mixen wollten, für dessen Herstellung ein Chemiker unter idealen Laborbedingungen einen ganzen Arbeitstag benötigt hätte. - Als es noch einen funktionierenden Rechtsstaat gab, da waren vermeintliche "Absichten" noch lange nicht strafbar, sondern nur vollendete Versuche, doch das gilt wohl nicht mehr seit Guantanamo? Die Strafbarkeit von unterstellten "Absichten" ist aber die Grundlage jeder Inquisition! Hexen wurden wegen ihrer "Absichten" verbrannt, nicht weil es verifizierbare Beweise für ihren "Bund mit dem Teufel" gab; und heute werden verdächtige "Terroristen" wegen ihrer angeblichen "Absichten" in rechtsfreie Foltergefängnisse verschleppt - morgen dann vielleicht schon ganz "normale" Bürger, wenn sie es wagen, nur das "falsche" zu denken oder gar zu sagen!? - Hexen, Christen, Juden, Kommunisten, Raucher - das macht überhaupt keinen prinzipiellen Unterschied, denn die Systematik der Hexenjagd läßt sich mit der "richtigen" propagandistischen "Begleitmusik" auf jede beliebige Zielgruppe anwenden! - Zitat Simon Wiesenthal: "Es hat nicht begonnen mit Gaskammern; es hat begonnen mit blindem Gehorsam!" - So ist es keineswegs ausgeschlossen, daß auch "verdächtigen" Rauchern irgendwann etwas ähnliches blüht!
George Orwell war wohl doch ein genialer Visionär, geirrt hat er sich offenbar nur mit der Jahreszahl 1984, doch 50 Jahre später (2034) könnte das alles längst bittere Realität sein, wenn es so weitergeht wie zur Zeit, Stück für Stück, aber unaufhaltsam!? Eine Hexenjagt auf Raucher hat allerdings noch nicht einmal George Orwell vorausgesehen; dafür hat offenbar selbst seine Phantasie nicht ausgereicht - darauf haben plutokratische Systempolitiker das "Copyright". Aber die Anti-Raucher-Hysterie ist ja auch nur ein "Aufwärmtraining" zur weiteren Konditionierung der Massen, denn wer sich heute in eine Hysterie gegen Raucher stürzen läßt, der läßt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit morgen auch in jede andere Hysterie treiben. Der Begriff "Gehirnwäsche" ist keine hohle Phrase, sie funktioniert ganz real und ist das wirkungsvollste Machtinstrument bei der Manipulation von Massen und zur Durchsetzung ganz anderer Interessen. Wer sich heute darüber "freut", der sollte sich bewußt sein, daß es morgen auch ihn treffen kann - bei einem ganz anderen Thema, an das heute noch niemand denkt...
Von den selbsternannten Terrorbekämpfern geht aber in Wahrheit eine viel größere Gefahr aus als vom Terrorismus, der nur eine durchaus verständliche Reaktion von Menschen ist, die eben nicht über teure Panzerarmeen, Flugzeugträger und Bomberflotten verfügen; sie führen einfach nur den "Krieg des kleinen Mannes" gegen äußere Einmischung und tun nichts anderes als die Partisanen im 2. Weltkrieg, die es ohne vorherigen militärischen Überfall auch niemals gegeben hätte. Im 2. Weltkrieg hat die Wehrmacht in Norwegen ein Marionettenregime unter dem Ministerpräsidenten Quisling eingesetzt, und trotzdem hat der Untergrund weiter mit allen (terroristischen?) Mitteln gegen die Besatzung gekämpft; der spätere Bundeskanzler Willi Brandt war als Emigrant sogar daran beteiligt. In Frankreich wurde Marschall Pétain als Staatschef von deutschen Gnaden eingesetzt, und trotzdem hat der Untergrund weiter mit allen (terroristischen?) Mitteln gegen die Besatzung gekämpft! War das nun "Terrorismus" oder legitimer Freiheitskampf? - 2001 haben die USA in Afghanistan ebenfalls die vorhandene Regierung beseitigt (die sie vorher selber mit langjähriger Militärhilfe als Bollwerk gegen die "bösen" Russen überhaupt erst an die Macht gebracht hatten) und ein ihnen genehmes Quisling-Regime eingesetzt, aber der Widerstand der Partisanen geht trotzdem weiter. War das eine "Terrorismus" und das andere "Freiheitskampf", war vielleicht beides "Terrorismus", oder war beides "Freiheitskampf". In allen Fällen bezeichneten sich die Besatzer auch als "Befreier", also die übliche Selbstdarstellung... Wer hat nun das Recht, darüber zu urteilen? Ich jedenfalls kann beim besten Willen keinen fundamentalen Unterschied zwischen diesen Begebenheiten sehen...
Man kann "Terror" nicht mit Krieg bekämpfen - das ist bisher stets gescheitert, und es wird auch in Zukunft immer wieder scheitern! Sogar die britischen Kolonialherren und die sowjetischen Besatzer haben letztendlich vor dem afghanischen Widerstand kapituliert, auch wenn sie es nicht ausdrücklich zugegeben haben, denn wer Krieg sät, der wird immer wieder nur Krieg "ernten"... Die "Terrorbekämpfung" im Irak führt seit Jahren nicht zu einer Abnahme, sondern zu einer Zunahme des Widerstandes, und das wird auch so weitergehen! Die "Herzen der Menschen" gewinnt man ganz bestimmt nicht mit Krieg - eine solche Annahme ist entweder einfach nur exorbitant dumm oder eben eine abgebrühte Propagandalüge!? Wer das Recht des Stärkeren praktiziert, der wird die Schwachen demütigen, und daraus kann nur Gewalt resultieren - eine Gewalt, die nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Verzweiflung resultiert! Man kann den Terror auch nicht durch den Ausbau der Überwachung aller Bürger bekämpfen, wie es hier aus ganz anderen Gründen zur Zeit praktiziert wird. Auch kann man um Deutschland herum keine "Mauer zur Terrorismusabwehr" errichten, wie die Kriegsbefürworter immer als Totschlagargument einwenden. Aber man könnte den Terrorismus sehr wohl bekämpfen mit der bedingungslosen Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts aller Völker einschließlich der Verfügungsgewalt über deren Ressourcen und dem Verzicht auf jegliche Bevormundung von außen, doch von wirklicher Selbstbestimmung OHNE Bevormundung wollen die Machthaber ja nun mal nichts wissen, weder bei fremden Völkern noch bei einheimischen Rauchern und Nichtrauchern...
Audiatur et altera pars = lat. "man höre auch die andere Seite" - genau das passiert aber nie! Es gibt immer nur das apodiktische Urteil: Wir sind die Guten - die anderen sind die Bösen; wir bestimmen, was "Menschenrechte" sind; wir bestimmen, was "Freiheit" ist, und wer sich nicht an unsere Definition hält, der gehört eben zur "Achse des Bösen"... Mehrere Milliarden Menschen teilen aber nun mal nicht den US-amerikanischen Freiheitsbegriff, der mehr mit "Vogelfreiheit" als mit wirklicher Freiheit zu tun hat. Auf der einen Seite totalitaristische Gängelungen (Prohibition von Genußmitteln), auf der anderen Seite Großimporteur von harten Drogen, gegen die in der Praxis weit weniger unternommen wird! Und dann jede Menge Scheinfreiheiten, die in Wahrheit gar keine Menschenrechte sind, sondern Privilegien, weil man sie nur in Anspruch nehmen darf, wenn man sie auch bezahlen kann! Insbesondere die Menschenrechte auf Bildung und/oder medizinische Versorgung (die nichts mit Prohibition oder mit der Schaffung von gläsernen Patienten zu tun hat) muß man sich speziell in den USA materiell leisten können, um ihrer teilhaftig werden zu dürfen! Der US-amerikanische "Freiheits"-Begriff beinhaltet zwar das "Recht", ohne Bildung, Ausbildung und medizinische Versorgung auf der Straße zu verrecken, schließt aber andererseits das Recht aus, in einer Kneipe ein Bier UND eine harmlose Zigarette genießen zu dürften! Und auch hierzulande läuft der "Umbau des Sozialstaates" nur darauf hinaus, daß originäre Menschenrechte immer mehr zu Privilegien für Wohlhabende "umgebaut" werden (z.B. Studiengebühren oder Kopfpauschalen).
Für "Menschenrechte", die an die soziale, ethnische oder weltanschauliche Herkunft geknüpft sind, gibt es aber noch ein anderes Wort als "Freiheit" - man kann so etwas auch "Apartheid" oder "Nürnberger Rassegesetze" nennen, denn mit letzteren wurden ebenfalls Menschenrechte an die Herkunft geknüpft! Das Kriterium der Segregation kann dabei keinen Unterschied ausmachen! Ob es nun heißt, Weiße dürfen studieren, Schwarze aber nicht, oder ob es heißt, Arier dürfen studieren, Juden aber nicht, oder ob es heißt, Wohlhabende dürfen studieren, sozial Schwache aber nicht - das macht alles überhaupt keinen Unterschied; mit dem Menschenrecht auf medizinische Versorgung verhält es sich ganz genauso - ist eine dieser Regelungen faschistisch, dann sind es alle, und ist eine dieser Regelungen nicht verbrecherisch, dann ist es keine davon! - Die Hoffnung der Menschheit liegt ganz bestimmt nicht in der amerikanischen Definition der "Freiheit", sondern in den Menschen, die diese zynische "Freiheit" aus Überzeugung ablehnen! Tatsächlich waren elementaren Menschenrechte wie Bildung und medizinische Versorgung OHNE Ansehen der Herkunft selbst im Irak Saddam Husseins eher garantiert als in den USA, doch man sucht natürlich lieber nach "Splittern" in fremden Augen, um von den "Balken" im eigenen Auge abzulenken... alles wie eh und je: Haltet den Dieb!
Nicht Afghanistan und andere Länder müssen den Drogenanbau beenden, nein, die USA und die übrigen westlichen Plutokratien müssen den Drogenimport stoppen, und dann entfällt nämlich ganz automatisch auch der Markt für den Drogenanbau in den Ländern der sogenannten "Dritten Welt"... Doch dazu sind die westlichen Plutokratien entweder nicht in der Lage oder gar nicht willens, und weil sie ihre Probleme nicht intern lösen können, praktizieren sie wirtschaftliche und militärische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder und führen zur Ablenkung und Verschleierung einen "Krieg" gegen harmlose Genußmittel im eigenen Lande...
Der Begriff "asymmetrische Kriegführung" war doch immerhin eine Erfindung der USA, die damit in der ihnen eigenen Überheblichkeit meinten, daß sich alle Gegner einfach nur von ihrer überlegenen Technik überrollen und abschlachten lassen sollten - nun scheinen sie sich aber tatsächlich zu wundern, daß andere diese "Spielregeln" nicht akzeptieren und ihrerseits ebenfalls nur mit den Mitteln kämpfen, die sie tatsächlich haben und die keineswegs "heimtückischer" sind, als ganze Landstriche aus 10.000 Meter Höhe mit Bombenteppichen zu überziehen!
Zivile Opfer wurden nicht von angeblichen Terroristen, sondern von den USA zynisch als "Kollateralschäden" bezeichnet! Der "Kollateralschaden" des 1. Golfkrieges belief sich nach inoffiziellen Angaben der USA auf weit über 100.000 Zivilisten, und der Kollateralschaden des Gegenangriffs auf die USA war nun mal das Wold Trade Center. Beides ist schlimm genug, aber eine Abstufung verbietet sich von selbst, denn beide hätten sich ganz leicht vermeiden lassen, aber nur durch den generellen Verzicht auf Krieg! Wenn die Machthaber der westlichen Plutokratien einfach nur das Selbstbestimmungsrecht der Völker bedingungslos respektieren und ihre Expeditionskorps nach Hause holen würden, dann gäbe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überhaupt keine "terroristische Gefahr"... Warum auch? Mit welchem Ziel denn? - Nur mit dem Selbstbestimmungsrecht stehen sie ja auf "Kriegsfuß". Im kleinen bei Rauchern und im großen bei Staaten mißachten sie die "Eigenverantwortung" von Individuen und Völkern gleichermaßen... Dem Raucher verordnen sie, was "gesund" ist, und den Völkern verordnen sie, was nach ihrer Meinung "demokratisch" ist, und wer sich nicht daran hält, der bekommt die "Peitsche" zu spüren: Raucher die Geldstrafe, Völker den (Befreiungs-) Krieg...
Die angebliche "Terrorgefahr" wird überhaupt erst durch Einmischung in die inneren Angelegenheit anderer Völker provoziert, obwohl man sie durch die bedingungslose Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts genauso beseitigen könnte, und dann wird die zuvor provozierte "Terrorgefahr" mit immer mehr Einschränkungen elementarer Freiheiten und einem Generalverdacht gegen alle Bürger "bekämpft" und das ganze dann noch als positive Wohltat verkauft... Es gibt aber gar keine "legitimen Interessen" der westlichen Plutokratien im Mittleren Osten oder anderswo auf der Welt; die Rohstoffe dieser Regionen sind das Eigentum der dortigen Völker, und wenn man mit diesen friedlichen Handel treibt und sie als gleichberechtigte Partner respektiert, dann werden sie diese auch verkaufen. Aber wenn die USA oder die BRD einen "legitimen Anspruch" auf die Ölvorkommen des Orients erheben, dann hätten die dortigen Völker einen ebenso "legitimen Anspruch" auf die Kupferminen der USA oder die Kohlevorkommen des Ruhrgebiets! Es ist einfach nur dieser unsägliche Ungeist des Kolonialismus, der sich hinter den "legitimen Ansprüchen" der westlichen Plutokratien in allen Regionen der Welt verbirgt und damit erst den angeblichen "Terrorismus" provoziert!
Unabhängig von allen jemals vorgeschobenen Begründungen, Vorwänden oder Anlässen, gab es für alle Kriege der Weltgeschichte immer nur einen wirklichen Grund: Stets hat irgend jemand irgendwo einen "legitimen Anspruch" auf die Rechte oder Ressourcen anderer geltend gemacht, und solange das so fortgesetzt wird wie bisher, wird auch die Weltgeschichte genauso weitergehen wie bisher: Nach dem 1. Weltkrieg kommt der 2. Weltkrieg; nach dem 2. Weltkrieg kommt der 3. Weltkrieg, nach dem 3. Weltkrieg kommt der 4. Weltkrieg - die Geschichte ist NICHT zu Ende, sie geht kontinuierlich weiter, und zwar so lange, bis diese größenwahnsinnige Spezies, die von größenwahnsinnigen Machthabern angeführt wird, endlich den Platz auf diesem Planeten wieder freimacht und der Evolution in kommenden Äonen eine neue Chance gibt, es noch einmal zu versuchen und dann vielleicht etwas besseres hervorzubringen...
Ein grundlegendes Problem der Weltgeschichte ist allerdings auch, daß diejenigen, die Ihre "legitimen Ansprüche" auf die Rechte anderer mit Erfolg durchgesetzt haben, die Geschichte schreiben und nach belieben "gestalten" können; gerade an der Spitze des plutokratischen Systems ist wahrlich genug Kapital vorhanden, um dafür ganze Armeen von Historikern einkaufen zu können: "Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere, und zurück bleibt die Lüge." (Berthold Brecht) "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit!" (George Orwell) - Der Anspruch der USA auf die Siedlungsgebiete der Ureinwohner oder später auf die mexikanischen Provinzen im heutigen Südwesten der USA (mit spanischen Ortsnamen) war zweifellos genauso unrechtmäßig wie der Anspruch Adolf Hitlers auf den "Lebensraum in Osten" - der Unterschied ist lediglich, daß der eine Anspruch erfolgreich durchgesetzt wurde und demzufolge positiv dargestellt wird, während der andere Anspruch gescheitert ist und demzufolge negativ hingestellt wird, obwohl von einer objektiven Warte aus betrachte, beide gleichermaßen verwerflich waren, um da keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen...
Das sind nun bloß zwei Beispiele - möglich wären aber hunderte, wenn nicht sogar Tausende in der Weltgeschichte, denn auch andere waren da keineswegs zurückhaltender: Das sogenannte "Britische Empire" war mit über 28 Millionen Quadratkilometern noch um rund ein Drittel größer als die Sowjetunion und damit das zweifellos größte und mithin auch aggressivste "Reich" der Weltgeschichte, denn meines Wissens sind die Kolonien dem "Geltungsbereich der englischen Verfassung" keineswegs freiwillig "beigetreten", sondern wurden knallhart erobert! Die meisten Konflikte der sogenannten Dritten Welt beruhen noch heute auf der absolut willkürlichen Grenzziehung der Kolonialmächte, die sich einen feuchten Kehricht um die tatsächlichen Siedlungsgebiete der Völker geschert haben, als sie ihre Eroberungen nach und nach wieder freigeben mußten. Auch der 1. Irakkrieg hatte seine tatsächliche Ursache in dieser willkürlichen Grenzziehung der britischen Kolonialmacht, die den Irak als vermeintlich wertlose Wüste bereits in den 30er Jahren seinem Schicksal überlassen, aber das Ölgebiet Kuwait noch bis in die 60er Jahre wirtschaftlich ausgebeutet hat. Doch der Sieger schreibt eben nun mal ganz alleine die Geschichte und stellt sich natürlich stets so positiv wie irgend möglich dar. - Die DDR ist weg, ergo wird auch hier alles in den Dreck gezogen. Edle "Werte, Humanität und Freiheit" gibt es immer nur auf der Seite der Sieger...
Die Nichtraucher-Kampagne ist auch so ein augenfälliges Beispiel für Heuchelei in aller höchster Virtuosität. Würde es tatsächlich um den Schutz der Gesundheit gehen, dann würde wohl zu allererst ein Verbot des Angriffskrieges ohne jede Ausnahme stehen müssen, die sogar ohne jeden Verlust an Lebensqualität oder Selbstbestimmung möglich wäre - ganz im Gegenteil sogar! Taliban und andere dürften demzufolge erst dann angegriffen werden, wenn sie zuvor in Neuengland gelandet wären und mit der Aggression begonnen hätten. Würden sich alle Staaten der Welt verfassungsmäßig und in internationalen Abkommen auf reine Selbstverteidigung beschränken, dann würde es gar keine Kriege geben (können). Sanktionen der Völkergemeinschaft müßten dann gegen diejenigen verhängt werden, die sich dem Gewaltverzicht verweigern, egal, ob es sich dabei um die USA, Rußland, Nordkorea, Iran oder China handelt! Eine Mehrheit aller Nationen der Welt würde sich einer solchen Regelung bestimmt nicht widersetzen, einzig und allein die westlichen Plutokratien würden dabei niemals "mitspielen", weil damit ihre ganze auf Expeditionskorps ausgerichtete Hochrüstung sofort obsolet wäre und sie ihren ideologischen Weltherrschaftsanspruch aufgeben müßten...
Die noch gar nicht existenten Kernwaffen des Iran wären ganz leicht zu verhindern, wenn die USA einfach mal mit gutem Beispiel vorangingen und Ihre eigenen Kernwaffen inklusive ihrer gesamten Nuklearindustrie unter die Oberhoheit der UNO stellen und den Rest der Welt auffordern würden, diesem Beispiel zu folgen. Sanktionen bis hin zum totalen Ausschluß aus allen internationalen Strukturen könnten dann mit Recht gegen die wenigen Staaten verhängt werden, die sich diesem Beispiel verweigern würden. - Natürlich wird dies nie geschehen, denn das größte Interesse an Kernwaffen haben nicht der Iran oder Nordkorea, sondern diejenigen, die das erklärte Ziel verfolgen, dem Rest der Welt ihre eigene Ideologie aufzuzwingen. Der Iran und Nordkorea haben leider nur die völlig richtige "Lehre" aus der jüngeren Geschichte ziehen müssen, daß der Irak unangreifbar gewesen wäre, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, bei einem Angriff als Vergeltung New York oder Washington zu zerstören. Es wäre geradezu widersinnig, wenn nicht andere dieselbe "Lektion" auch noch lernen würden...
Würde es bei der Tabakprohibition tatsächlich um den "Schutz" von Verbrauchern und nicht nur um ganz profanen Opportunismus und krankhaften Machtrausch von Profilierungssüchtigen gehen, dann hätten die Entscheidungsträger ihre "fürsorglichen Schutzinstinkte" schon oft genug zuvor ausleben können, wo sie es aber auch nicht oder sogar das genaue Gegenteil getan haben. - Beispiel gefällig? - Mehr als ein Jahrhundert lang war die Telekommunikation eine Dienstleistung, bei der die Anbieter gegen Entgelt Telekommunikationsverbindungen zwischen den Teilnehmern (Endverbrauchern) verkauft haben, egal, ob die Netzanbieter nun privatwirtschaftlich oder im Rahmen staatlicher Postbehörden organisiert waren. In den 90er Jahren haben jedoch "findige Köpfe" messerscharf erkannt, daß in diesem Bereich Profite "schlummern" wie im Drogenhandel, die es nur zu aktivieren galt. Neben den Zahlungsarten Bargeld, Scheck, Überweisung und Kreditkarte, so die beispiellos heimtückische Überlegung, könnte man ja auch durch die einfache Anwahl von Telefonnummern ohne jeden Zugangsschutz Schuldverhältnisse entstehen lassen, die überhaupt nichts mit der Dienstleistung der Telekommunikation zu tun haben: z.B. Einkauf von Klingeltönen, "Beratungen" oder Sexdienste ohne ordentliche Rechnungstellung. Damit war quasi über Nacht die unsicherste Zahlungsart in der Geschichte der Weltwirtschaft erfunden, und die "Verbraucherschützer" haben das nicht verhindert, sondern nachhaltig gefördert!
Denn wer das Bargeld eines anderen haben will, der muß ihn überfallen, niederschlagen oder sogar ermorden und damit ein Kapitalverbrechen begehen; wer über einen Scheck oder durch Überweisung an das Geld anderer Leute herankommen will, der muß Urkundenfälschung begehen; für EC- oder Kreditkarten gilt Vergleichbares. Der "bequemere" Weg ist da allemal, leichtgläubige Erwachsenen oder sogar geschäftsunfähige Minderjährige durch mehr oder weniger gekonnte Täuschungen zur Anwahl einschlägiger Telefonnummern (0190, 0900, 0137 oder fünfstellige Handynumern) zu verleiten, womit dann auf einen Schlag auch noch die (überaus lästige) Problematik der Geschäfts(un)fähigkeit Minderjähriger raffiniert "ausgehebelt" wurde, die sogar schon der deutsche Kaiser als ein schützenswertes Menschenrecht anerkannt und eingeführt hat. Daß diese extrem unsichere Zahlungsart in erster Linie für den ungehinderten Mißbrauch geschaffen wurde, wird allein darin offensichtlich, daß sie überhaupt keinen Schutzmechanismus enthält! Technische Gründe kann es dafür auf gar keinen Fall geben, denn allein für den Abruf einer ungleich harmloseren Mailbox benötigt man eine Zugangs-PIN, während allein durch das arglose oder leichtfertige Wählen eines geschäftsunfähigen Kindes (Telefon-) Rechnungen von Tausenden Euro verursacht werden können, die aber für die Eltern trotzdem verbindlich sind! Wie gut dieses "Geschäft" funktioniert, kann man auf beinahe allen Fernsehkanälen sehen: Sexdienste und Klingeltöne sind der "Renner". Zehntausende "Idioten" rufen an, um meist lächerliche Fragen auf Hilfsschulniveau (damit sich auch wirklich jeder mental retardierte Erwachsene und jedes Kind angesprochen fühlt) zu beantworten, liefern dabei "freiwillig" jeweils 50 CENT ab, und von den horrenden Einnahmen werden dann ein paar hundert EURO als "Gewinn" für die richtige Beantwortung schwachsinniger Fragen wieder ausgeschüttet! - Das sind Profite wie im Heroinhandel; das ist praktisch eine Lizenz zum Gelddrucken, doch jeder muß das Risiko tragen, daß Besucher oder unbedarfte Kinder darauf hereinfallen und mal eben dort anrufen!
Die einfache Wahlmöglichkeit, an diesen zynischen "Mehrwert- oder Premiumdiensten" teilzunehmen oder eben durch einfache Willenserklärung nicht (mehr) teilzunehmen, die für jeden Nichtraucher beim Betreten eines Raucherlokals absolut selbstverständlich ist, diese einfache Wahlmöglichkeit existiert nicht, weil es die Machthaber nicht wollen! Im EDV-Zeitalter würde sich der Aufwand für die generelle Sperrung eines Anschlusses für alle "Mehrwertdienste" auf einen Mausklick reduzieren, doch das paßt den Machthabern eben nicht, weil sie auf dieses Geschäft nicht verzichten wollen. Hunderttausende nur durch Telefonrechnungen überschuldete oder insolvente Jugendliche und Erwachsene sind ein beredtes Beispiel. Man muß ein Kind nur dazu verleiten, arglos eine bestimmte Telefonnummer zu wählen, und schon haben die Eltern ein "Abonnement" über Klingeltöne am Hals, die kein Mensch braucht! Früher nannte man so etwas arglistige Täuschung, heute ist es "Recht" - und zwar das "Recht" derselben Leute, die auch die Wahlfreiheit für Raucher und Nichtraucher beim Betreten eines Lokals mit Stumpf und Stiel ausrotten wollen...
Ein nur durchschnittlich intelligenter Homo Sapiens müßte also schon ziemlich - mit Verlaub - bescheuert sein, einen Vertrag über diese mit Abstand unsicherste Zahlungsart in der Geschichte der Weltwirtschaft freiwillig abzuschließen, wenn er denn "freiwillig" wäre. Doch genau das haben dieselben Machthaber, die heute feststellen, daß der "freiwillige Nichtraucherschutz gescheitert" sei, auch messerscharf vorausgesehen und deshalb die Freiwilligkeit auf diesem Gebiet erst gar nicht zugelassen! In dem sicheren Wissen, daß diese "Mehrwertdienste" (Zockerdienste) kein marktfähiges Produkt sind, solange die Teilnahme daran "freiwillig" bleibt und dafür geworben werden muß wie für jedes andere Produkt, haben sie bei der "Reform" der Telekommunikation eine äußerst perfide Zwangskoppelung zwischen dem Grundbedürfnis der Telekommunikation und der Teilnahme an solchen gleichermaßen überflüssigen wie auch zynischen "Premiumdiensten" ohne Wahlmöglichkeit und ohne jeden Zugangsschutz in ihrer unendlichen Machtvollkommenheit verfügt! Wer dieses Risiko nicht tragen will, der kann entweder nur ganz auf das Grundbedürfnis der Telekommunikation verzichten oder ist - selbst wenn er überhaupt kein Interesse daran hat - auch gegen seinen erklärten Willen gezwungen, den "Zockermarkt" aufmerksam zu beobachten und Rufnummernbereiche (0190, 0900, 0137 oder ?????) gegen zusätzliches Entgelt (besser: Ablaßhandel) einzeln sperren zu lassen, also sich von der Zwangsteilnahme gegen finanziellen Ablaß frei zu kaufen! Die Möglichkeit, die Teilnahme an diesen zynischen "Mehrwertdiensten" beim Abschluß eines Telekommunikationsvertrages generell abzulehnen oder pauschal zu kündigen, wurde jedenfalls "nach Recht und Gesetz" ausgeschlossen! Ein seit Kaiserszeiten sittenwidriger Koppelvertrag wurde hier ganz bewußt zum "gesetzlichen" Standard erhoben, dem man sich nur schwer entziehen kann. Eine generelle Kündigung ALLER "Mehrwertdienste" wird nach meiner Erfahrung nicht akzeptiert, d.h. ich bin ausdrücklich genötigt, mich mit den Nummernbereichen der Zockerdienste zu beschäftigen, obwohl sie mich einfach nur einen Dreck interessieren und ich diese Art der "Dienstleistung" lediglich generell loswerden will! - Warum ist das so? Können dabei möglicherweise auch persönliche Profitinteressen der Machthaber (etwa durch "Beraterverträge" oder Aufsichtsratsposten) eine Rolle gespielt haben - ein Interesse, das dieselben Leute bei kleingewerbetreibenden Gastronomen offenbar nicht haben, wenn sie ihnen elementare Selbstbestimmungsrechte rauben und vielen zweifellos auch die Existenzgrundlage zerstören wollen...
Eine Zwangsmitgliedschaft in der SED hat es niemals gegeben; eine Zwangsmitgliedschaft in der KPdSU hat es niemals gegeben; eine Zwangsmitgliedschaft in der NSDAP hat es ebenfalls niemals gegeben (was sich allein anhand der tatsächlichen Mitgliedszahlen von weniger als 10 Millionen beweisen läßt), doch selbst wenn es sie jemals gegeben hätte, dann wäre sie dennoch ungleich harmloser gewesen als die Zwangsteilnahme an der unsichersten Zahlungsart der Weltgeschichte! Erst die Neoplutokratie der BRD hat die faktische Zwangsteilnahme an der unsichersten Zahlungsart aller Zeiten erfunden. Hätten sich irgendwelche Diktatoren der Vergangenheit eine Methode ausgedacht, um Erwachsene durch die erschlichene Zustimmung ihrer geschäftsunfähigen Kinder zu enteignen, dann wären sie allein dafür schon gehängt worden! Plutokratische Systempolitiker machen jedoch exakt dasselbe und gerieren sich dabei noch als "Verbraucherschützer", die erwachsenen Menschen obendrein noch vorschreiben wollen, wie sie ein Lokal zu betreiben haben oder was für ein Lokal sie überhaupt betreten dürfen, das aber niemand zwangsweise betreten muß...
Haben Eltern etwa die Wahlmöglichkeit, für ihre Kinder einen Handy-Vertrag OHNE alle "Mehrwertdienste" abzuschließen und OHNE das damit zwangsläufig verbundene und völlig überflüssige finanzielle Risiko tragen zu müssen? NEIN! (Die Klingeltöne könnten die Kinder ja auch dann noch bestellen, wenn sie mit 18 uneingeschränkt geschäftsfähig sind und eine rechtswirksame Willenserklärung dazu abgeben; aber genau das soll ja hier mit gesetzlicher Unterstüzung umgangen werden!) Haben Erwachsene vielleicht die Wahlmöglichkeit, für sich einen Telekommunikationsvertrag OHNE diese absolut überflüssigen, aber zynischen Mehrwertdienste abzuschließen, wenn sie diese sowieso niemals brauchen? NEIN! Diese Wahlmöglichkeit besteht einfach nicht, weil die Machthaber schon vorab völlig richtig und messerscharf erkannt haben, daß die "Freiwilligkeit" bei der Teilnahme an der unsichersten Zahlungsart aller Zeiten ohne Zwangskoppelung an ein legitimes Grundbedürfnis jämmerlich scheitern würde, wie angeblich auch die Freiwilligkeit beim Nichtraucherschutz in der Gastronomie gescheitert sein soll, was aber keineswegs der Fall ist, da bisher kein einziger Fall bekannt ist, wo Nichtraucher mit Gewalt zum Betreten eines Raucherlokals gezwungen wurden!?
Als selbständig denkender Mensch verlange ich beim Abschluß eines Telekommunikationsvertrages lediglich dieselbe Wahlmöglichkeit, die für jeden Besucher eines Lokals (bisher) selbstverständlich war: Der Nichtraucher kann zwischen einem Raucher- oder Nichtraucherlokal wählen, und ich will mit der gleichen Selbstverständlichkeit zwischen einem Telekommunikationsvertrag mit oder ohne zynische Zockerdienste wählen können. Doch diese Wahl wird mir seit Einführung der Zockerdienste verweigert: Es gibt von allen Netzanbietern nur das monopolistische Angebot "Alles oder gar nichts". Gegen meinen erklärten Willen bin ich also gezwungen, den "Zockermarkt" permanent zu beobachten und meine Anschlüsse gegen finanziellen Ablaß für diese Nummernbereiche einzeln sperren zu lassen, obwohl ich ganz genau weiß, daß ich diese zynischen "Mehrwert- und Premiumdienste" weder jemals gebraucht habe, noch jemals brauchen werde! Diese Nummern nicht bewußt zu wählen, das reicht einfach nicht aus, denn sie können jederzeit von Besuchern und/oder Kindern arglos oder sogar von Dialern automatisch gewählt werden, und der Anschlußinhaber muß dafür haften, egal, wie die Verbindung zustande gekommen ist! Allein daran wird deutlich, daß solche Dienste ausschließlich zur staatlichen Förderung des Betruges eingerichtet wurden! Nur eine generelle Sperrung, also eine pauschale Kündigung ALLER zynischen "Mehrwertdienste", hätte die gewünschte Wirkung! Mit Firmen, die nur über Zockernummern zu erreichen sind, will ich ebenfalls nichts zu tun haben, und wenn ich eine wie auch immer geartete "Beratung" benötige, dann verlange ich dafür eine ordentliche Rechnung nach § 14 (4) UStG, die ich dann auch bezahle, aber am Telefonzocken will und werde ich niemals teilnehmen! Doch dieses Recht wird mir von denselben Machthabern verweigert, die mir jetzt auch noch die Wahlmöglichkeit beim Betreten eines Lokals zwangsweise entziehen wollen...
Die Zwangseinführung der zynischen "Mehrwert- und Premiumdienste" hatte ganz offenkundig nur den Zweck, Verbrechen zu erleichtern, die früher einmal eindeutig strafbar waren, als es noch einen Rechtsstaat gab, nämlich Täuschung und Betrug! Wer kann wohl ein Interesse an der gewaltsamen Zwangskoppelung zwischen Telekommunikation und Glücksspiel gehabt haben? Dem Verbraucher wäre mit einer Wahlmöglichkeit (natürlich kein Verbot!) am besten gedient gewesen. Doch die Interessen des Verbrauchers sind den Machthabern in Wahrheit völlig egal! Das Nachsehen hätten nur Konzerne und Politiker mit eigenem Profitinteresse aus der heimtückischen "Abschöpfung" unbedarfter Erwachsener und Kinder gehabt!
Jede Form der Telefon- oder Internet-Abzocke ließe sich mit einer einzigen Maßnahme sofort und vollständig unterbinden: nämlich durch eine einfache gesetzliche Regelung im BGB, daß Verträge grundsätzlich und ausschließlich nur durch eine Unterschrift im Original oder durch persönlichen "Handschlag" von Angesicht zu Angesicht (der ohne Zeugen sowieso nicht nachweisbar ist) zustande kommen, aber NIEMALS durch Mausklick oder Telefonbefragung allein. Seriöse Internet-Bestellungen wären trotzdem möglich, indem der Kunde nur einmal eine original unterschriebene Vereinbarung über Telefon- oder Internet-Geschäfte mit der Post an seriöse Anbieter seiner Wahl schickt. Aber da ist er wieder: der Begriff der "freien Wahl", mit dem die Machthaber auf "Kriegsfuß" stehen! Eine freie Wahl bei der generellen Teilnahme oder Nichtteilnahme an der Telefon-Abzocke, die haben sie (gewiß nicht aus Dummheit, sondern wohlweislich) von vorne herein ausgeschlossen, und die freie Wahl zwischen Raucher- und Nichtraucher-Lokalen, die wollen sie jetzt mit Stumpf und Stiel ausrotten. Warum wohl?
Ich verwende übrigens ganz bewußt nicht (mehr) den Ausdruck "Demokratie", weil die Gesellschaftsordnung der westlichen Plutokratien (Plutokratie = griech. Geldherrschaft) rein gar nichts mit "Volksherrschaft" zu tun hat (Ausnahme Schweiz, obwohl auch dort die Ergebnisse durch Massenmanipulation "gelenkt" werden können), sondern eher schon mit systematischer Volksverdummung; selbst der Ausdruck "Neoliberalismus" ist völlig irreführend, weil "liberal" (lat. freigebig, nach Freiheit strebend) weder etwas mit der Prohibition von Genußmitteln noch mit der Zwangseinführung der unsichersten Zahlungsart der Weltgeschichte zu tun hat. Die sogenannte "Demokratie" ist nichts anderes (mehr) als der Versuch, der willkürlichen plutokratischen Raubherrschaft gewisse scheinbar zivilisierte "Spielregeln" zu verleihen, also die totale Willkür der vulgären Kapitalherrschaft nur etwas zu camouflieren und damit ein bißchen "erträglicher" (und vor allem natürlich wählbarer) zu gestalten. Die plutokratischen Systemparteien, und zwar mittlerweile leider auch die linken, spielen nur so etwas wie ein Schauspiel mit verteilten Rollen nach dem Muster "guter Bulle, böser Bulle", d.h. für (fast) jeden wird programmatisch irgend etwas angeboten, damit die Menschen weiter zu den Wahlen gehen und den Machthabern eine Scheinlegitimation verleihen, aber in Wahrheit wählt man natürlich immer nur beliebig auswechselbare Galionsfiguren, mit deren Austausch sich rein gar nichts ändert. Tatsächlich wählt man also lediglich "Nasen", jedoch keine wirklichen Programme. Das aktuellste Beispiel ist dieses unsägliche und geradezu haßerfüllte Kesseltreiben gegen Raucher, in dem sich viele der früheren "Revolutionäre" und angeblichen "Bürgerrechtler" sogar als die radikalsten fundamentalistischen Eiferer entpuppen, die eher an mittelalterliche Inquisitoren als an "Volksvertreter" erinnern... Von der "antiautoritären Erziehung" als eine bewußte Rebellion gegen den autoritären kapitalistischen Staat vor 30 Jahren bis hin zur autoritärsten Volkserziehung vielleicht seit Sparta oder dem Dritten Reich - alle Achtung, das ist ein Wandel!
Gerade wenn ehemalige Linke als "Nichtraucherschützer" über dieses Thema fanatisch geifern, dann erlebe ICH jedesmal einen Flashback: Wollt ihr den totalen Krieg; wollt ihr ihn totaler und radikaler, als ihn die Welt jemals gesehen hat? - Wollt ihr das totale Rauchverbot; wollt ihr es totaler und radikaler, als es die Welt jemals gesehen hat MIT Bußgeldern und OHNE Ausnahmen, denn alles, was wir machen, das ist natürlich unfehlbar und alternativlos! Nicht die Ziele, aber der fundamentalistische Fanatismus sind doch frappierend ähnlich und würden auch sehr gut zu Stalin, Mao, Mielke oder Honecker passen - nein, pardon, letzerem würde man bitteres Unrecht antun, denn dermaßen radikal habe ich ihn jedenfalls nicht in Erinnerung...
Zur Zeit mögen sie ja die Machtmittel haben, um ihre diktatorischen Wahnvorstellungen mit all ihrem Fanatismus auch durchzusetzen; es ist sogar möglich, daß ich mir nur aufgrund staatlichen Willkürterrors das Rauchen abgewöhne, aber das hat dann überhaupt nichts mit Überzeugung, sondern nur mit einer klaren Eskalation von der Verdrossenheit hin zur unüberwindlichen Verachtung zu tun! Mit diesen Mitteln "erobert" man bestimmt keine Herzen, man erzwingt höchstens den Gehorsam von Sklaven, aber nichts anderes! Doch da waren die ehemaligen Linken offenbar schon richtige Musterschüler des "Großen Bruders", der ebenfalls seit Jahren versucht, die "Herzen" der Völker mit Bombenteppichen als "Gastgeschenk" zu erobern! Früher wollten sie von der Sowjetunion das Siegen lernen, heute haben sie nur die Himmelsrichtung gewechselt; sonst hat sich nichts geändert! Und natürlich darf man auch nicht "den Anschluß verpassen" bei der Teilnahme an "Befreiungskriegen", beim Ausbau der Überwachung, bei der Abschaffung von individuellen Freiräumen, und natürlich beim "Nichtraucherschutz" - ein "Musterschüler" verpaßt nicht den Anschluß, er stürmt beflissen voran bei der "Reformierung" dieses Landes zu einem rundum "geschützten" Nichtraucher-"Protektorat BRDDR", und wer diesen "Schutz" verletzt, der kriegt die "Keule" drüber gezogen! Da kommt dann wohl das Erbe der Tschekisten durch... Nur die Machtmittel, um auch weiterhin einen Urnengang der Untertanen zu ihren Gunsten zu erzwingen, den haben sie Gott sei Dank (noch) nicht, denn dazu haben sie ein wenig zu früh enthüllt, wes Geistes Kind sie sind! Für ihre lukrativen "Pöstchen" als "Drogenbeauftragte" oder drittrangige Regionalminister brauchen sie deshalb ab sofort natürlich ebenfalls keine wie auch immer geartete Unterstützung mehr zu erwarten; sie haben sich (aus alter Gewohnheit?) offenbar vorgenommen, das dumme Volk abzuwählen und werden hoffentlich in umgekehrter Richtung eine ähnliche Erfahrung machen...
Doch kein Regime der Weltgeschichte war jemals "ewig", kein Regime wird jemals "ewig" sein, jedes Regime ist irgendwann - und sei es erst nach 1.000 Jahren - an der eigenen Hybris zugrunde gegangen, wenn die Volksferne der Machthaber in einen permanenten "Schwebezustand" über de Köpfen des Volkes übergegangen war. Hierzulande wird es bestimmt nicht so lange dauern!? Nach der durchaus sehr verheißungsvollen Aufbruchstimmung der 70er Jahre (mehr Demokratie wagen, nicht weniger!) haben alle Parteien der heutigen asozialen Gängelungs-BRD die Abgehobenheit moderner Sonnenkönige erreicht: Wer kein Brot hat, der soll doch Kuchen fressen; wer arbeiten will, der soll auch für jeden Hungerlohn seine Heimat verlassen; wer sich nicht in einem konsequent auf freien Mißbrauch getrimmten Telefonnetz abzocken lassen will, der soll doch Briefe schreiben; und wer rauchen will, der soll doch in den Keller gehen und in ein paar Jahren vielleicht sogar als "Drogenkonsument" im Kerker verschwinden (Prohibition USA)... Alles ist möglich, wenn man den Anfängen nicht wehrt!
Dennoch wird sich das Rauchverbot unter dem heuchlerischen Vorwand des "Verbraucherschutzes" (der auf anderen Gebieten ja auch kategorisch verweigert wird) wohl erst einmal nicht mehr abwenden lassen. Die Machthaber von der CSU bis zur PDS befinden sich bereits in einem kollektiven orgiastischen Gängelungsrausch und werden deshalb so kurz vor dem gemeinsamen "Höhepunkt" natürlich keinen "Rückzieher" mehr machen bei dem Versuch, das Volk wieder einmal gründlich zu "ficken"... Unzählige "Drogenbeauftragte", selbsternannte "Experten" und kleine verbiesterte Möchtegern-Diktatoren spielen sich fürchterlich auf und nutzen diese einmalige Chance, sich selber im Fernsehen bewundern zu dürfen (Mal ehrlich, wer interessiert sich denn sonst schon für die Gesichter von Drogenbeauftragten?) und sehen darin natürlich eine willkommene Gelegenheit, ihrer Eitelkeit zu frönen und sich nach Kräften zu profilieren, um damit nicht zuletzt auch ihren "Marktwert" bei der künftigen Verteilung von Pfründen und Posten zu steigern. Die Gängeler sind auch Süchtige, allerdings nicht nach Nikotin, sondern nach Profilierung - manche allerdings auch nach beidem... Nicht vor dem Passivrauchen sollte man Angst haben, sondern vor solchen Eiferern, die zu anderen Zeiten höchstwahrscheinlich genauso gut auch als (schein-) heilige Inquisitoren mit "göttlichem" Auftrag zugange gewesen wären...
Was kann man dagegen unternehmen? - Nicht mehr sehr viel; dazu ist es bereits zu spät, denn das Politbüro des ZK der pfründegierigen Einheitsfront hat es beschlossen und wird davon erst einmal genauso wenig freiwillig abrücken wie das historische Vorbild von seinen Dekreten. Man kann aber auf jeden Fall den Machthabern dieselbe abgrundtiefe Verachtung entgegenbringen, die sie für die elementare Selbstbestimmung erwachsener Menschen übrig haben; man kann ihnen durch Nicht(be)achtung bei jeder sich bietenden Gelegenheit zeigen, daß man sie für moralisch genauso minderwertig hält, wie sie den Bürger für unmündig halten. Wenn die Machthaber dem Volk die Achtung vor der Selbstbestimmung kündigen, dann ist es wohl legitim, daß die Bürger den Machthabern zumindest die Unterstützung kündigen!? Für mich persönlich bedeutet dies, daß ich ab sofort nur noch ungültig wählen werde, weil nach Lage der Dinge die Wahlzettel heutzutage nicht mehr akzeptable Angebote enthalten als bei den Wahlen in der DDR, und zwar solange, bis diese inakzeptable Gängelung wieder zurückgenommen wird - konsequent, wenn nötig für immer! Irgendwann ist jedes Maß voll - nach jahrelanger stillschweigender Verdrossenheit ist für mich jetzt der "Limes" überschritten! Die "freie Wahl", von wem man namentlich "gefickt" werden will, also die Differenzierung zwischen den beteiligten (Block-) Parteien in der Einheitsfront der Gängeler ist heute nur noch reine Zeitverschwendung...
Eine Wahlenthaltung ist für mich persönlich leider keine Alternative, denn in den USA liegt die Wahlbeteiligung fast immer unter 50% der Wahlberechtigten; dennoch hat dies absolut überhaupt keinen Einfluß auf die Machtverhältnisse!
Wenn nur 48% der Wahlberechtigten zur Wahl gehen und 52% sich der Stimme enthalten, also zu Hause bleiben, dann reichen bereits die Stimmen von 25% der Wahlberechtigten aus, damit eine Partei mit einer absoluten parlamentarischen Mehrheit von 52,08% regieren kann - aus 25% wird also nur durch Nichtwähler eine relative Mehrheit von 52,08%! Eine Partei, die lediglich von 3% der Wahlberechtigten gewählt wird, hat bei einer solchen Wahlbeteiligung schon 6,25% der abgegebenen Stimmen und würde damit in Deutschland bereits die 5%-Hürde überspringen, obwohl sie nur von 3% der Wahlberechtigten gewählt wurde!
Die Nichtwähler fallen praktisch "unter den Tisch", weil die Wahlbeteiligung zwar bekanntgegeben wird, aber hinterher niemand mehr darüber redet oder danach fragt. Für 4 Jahre kann dann eine Partei, die gerade mal 25% der Walberechtigten hinter sich hat, mit einer "absoluten Mehrheit" regieren und sich stolz als "stärkste Volkspartei" mit einem Rückhalt in der "Mehrheit" der Bevölkerung rühmen - ein Beispiel, wie auch mit korrekten Daten die Realität völlig "verzerrt" werden kann!
Würden die 52% Nichtwähler statt dessen zur Wahl gehen, aber ungültig wählen, indem sie z.B. mehrere oder alle Parteien bzw. Kandidaten ankreuzen oder auch eine (Phantasie-) Partei auf den Wahlzettel schreiben, die es gar nicht gibt, etwa "Freiheitspartei" oder "Raucherpartei", dann müßten die ungültigen Stimmen mitgezählt werden, und das amtliche Wahlergebnis würde sich für die Partei A (siehe Tabelle unten) von 52,08% auf 25% der abgegebenen Stimmen reduzieren! Das würde zwar nichts an der Regierung ändern, da die Wähler mit ungültiger Stimmabgabe nach wie vor nicht im Parlament vertreten wären, aber das sind sie ja als Nichtwähler ebenfalls genauso wenig, doch es würde ganz offensichtlich etwas an der (moralischen) Legitimation der Regierenden ändern, denn man könnte ihnen dann jederzeit vorhalten, mit nur 25% der Wähler das ganze Land zu beherrschen!
Machthaber freuen sich nachvollziehbar über zwei Arten von Wählern: 1. die eigenen und 2. die Nichtwähler - die eigenen, weil sie ihnen nützen, und die Nichtwähler, weil sie ihnen zumindest NICHT schaden, aber sie ärgern sich ganz bestimmt nur über eine Art von Wählern, nämlich diejenigen, die ungültig wählen, weil sie als einzige Wählergruppe, den prozentualen Anteil der Gewählten an den abgegebenen Stimmen spürbar absenken und mithin die formale Legitimation der Machthaber reduzieren. Das ist das letzte, was die sich wünschen, und deshalb die einzige Möglichkeit, um Machthaber für ihre volksferne Politik zu "bestrafen"...
|
Fiktives Beispiel |
Anteile der |
Anteile der |
Anteile bei |
|
Wählergruppen | |||
|
Stimmenthaltungen |
52,00 % |
0,00 % |
0,00 % |
|
Ungültige Stimmen |
0,00 % |
0,00 % |
52,00 % |
|
Partei A |
25,00 % |
52,08 % |
25,00 % |
|
Partei B |
20,00 % |
41,67 % |
20,00 % |
|
Partei C |
3,00 % |
6,25 % |
3,00 % |
|
Insgesamt: |
100,00 % |
100,00 % |
100,00 % |
Auch mit einer ungültigen Stimmabgabe kann man im Augenblick zwar weder ein Rauchverbot noch die Totalüberwachung direkt verhindern, doch mit jeder ungültigen Stimmabgabe anstatt einer (bequemeren) Wahlenthaltung reduziert sich das prozentuale Wahlergebnis der Machthaber. Wenn das genug machen würden, dann wäre das vielleicht irgendwann einmal ein kleiner Denkanstoß für diejenigen, die noch nicht in die aller höchsten Regionen der Abgehobenheit aufgestiegen sind? Für mich persönlich kommt deshalb nur noch die ungültige Wahl in Frage! Die Machthaber sollten schon merken, daß auch Raucher Wähler sind, aber das merken sie eben nicht, wenn die Raucher nur in die "innere Emigration" gehen...
Vor dem Hintergrund der kontinuierlich sinkenden Wahlbeteiligung wird ja nun auch schon immer öfter über die Einführung einer "Wahlpflicht" laut "nachgedacht" - genauso, wie vor der Einführung auch über das Rauchverbot laut "nachgedacht" wird! Die Wahlbeteiligung strebt immer neuen Negativrekorden zu, teilweise schon unter denen der USA, und deshalb werden auch hierbei die Rufe nach der "Peitsche" immer lauter! Nach dem Bußgeld für Raucher würde das also auch noch ein Bußgeld für Nichtwähler bedeuten, was sicherlich auch eine hervorragende zusätzliche Einnahmequelle wäre, wenn die Großdruckereien nach jedem "Wahltag" gleich Millionen von Bußgeldbescheiden verschicken könnten! Aber mit Einnahmen hätte das natürlich nichts zu tun, sondern nur mit der "Fürsorge" um die "freie Wahl" der Bürger! Wie in früheren Diktaturen sollen die Menschen zu ihrem "Glück" gezwungen werden! Nur die Überlegung, die Wahlbeteiligung durch eine weniger volksferne Politik zu erhöhen, auf diese "abartige" Idee kommt natürlich niemand!? Auch die ehemaligen Linken haben solche "kranken bourgeoisen" Ideen längst aufgegeben! Wo würden wir da auch hinkommen, wenn sich die Parteien in einer "Demokratie" nach den Bürgern richten würden!? Wer so etwas glaubt, der hat die "Demokratie" einfach noch nicht richtig verstanden, denn wer hat doch gleich gesagt, man sollte die Parteien bloß nicht an ihren Wahlversprechen messen? - Vox populi, vox bovi!
Im Zusammenhang mit dem kontinuierlichen Ausbau der Überwachung wären dann in einer weiteren "Ausbaustufe" auch Strafen für die "falsche" Wahl - technisch gesehen - nicht mehr für alle Zeiten ausgeschlossen, und was technisch machbar ist, das wird auch irgendwann passieren, jedenfalls ist das die einzig mögliche Lehre aus der Vergangenheit!? Eines nicht allzu fernen Tages hätten wir dann eine (quasi automatisierte) Bestrafung für Raucher, für Nichtwähler, für "Falschwähler" und eventuell auch für Fettleibige (?) gleichermaßen... Diese Denkweise ist aber typisch: Die Freiwilligkeit beim Nichtraucherschutz ist angeblich "gescheitert", ergo Strafe! Die Freiwilligkeit bei der Einführung von Zockernummern in der Telekommunikation ist gescheitert, ergo Zwangskoppelung an ein Grundbedürfnis! Die "freiwillige" Wahlbeteiligung ist gescheitert, ergo Strafe! Nur auf die naheliegendste Idee, nämlich die Anreize durch eine volksnahe Politik zu steigern, auf diese Idee kommt heute praktisch niemand mehr - im Gegenteil sogar: Menschenfreundliche volksnahe Politik wird "Populismus" gescholten und als unseriös diffamiert; aber diesen Vorwurf muß sich heute eigentlich keine Partei mehr bieten lassen, noch nicht einmal mehr die ehemaligen Linken!
Die Unterschiede zwischen den Parteien werden immer geringer, ergo muß der Plebs mit Strafen gezwungen werden, die "richtige" Wahl im Sinne der Machthaber zu treffen, d.h. die Untertanen sollen sich "ganz frei" und "freiwillig" selber aussuchen, von wem sie "gefickt" werden wollen, und das ganze nennt sich dann auch noch "Demokratie"... Orwell läßt grüßen: Einfach nur eine gleichgeschaltete Diktatur, der alle zu gehorchen haben, damit war vielleicht Hitler zufrieden, aber heute reicht das schon lange nicht mehr aus - die Untertanen sollen die Diktatur "aktiv" und "freiwillig" wählen, sie sollen die Unfreiheit "freiwillig" wählen, sie sollen aktiv "wählen", daß es keine Wahl mehr zwischen Nichtraucher- und Raucherlokalen geben soll, in denen kein Nichtraucher gegen seinen Willen beeinträchtigt werden kann, und wer diese Unfreiheit nicht "freiwillig wählt", den soll die "Peitsche kuranzen"... Alle Parteien treten für die "alternativlose" Diskriminierung von Rauchern ein, da soll man dann also "freiwillig" zwischen totalitär-radikal und schauspielerisch etwas "gemäßigt" totalitär-radikal "wählen", doch das Ergebnis wird sowieso dasselbe sein... Man kann das Wort "Rauchverbot" genauso gut auch durch den Begriff "Reform" substituieren - damit verhält es sich in ähnlicher Weise! Mir jedenfalls reicht diese Art von Orwellschen "freien Wahlen" nicht mehr aus, denn "Wahl" bedeutet Alternativen - anders macht dieses Wort nach meiner beschränkten Auffassungsgabe nämlich keinen Sinn...
Aber wie alles in diesem Universum ist nichts ewig: Sogar das große "Vorbild" der amerikanischen Alkoholprohibition ist nach 13 Jahren zusammen mit den verantwortlichen Machthabern wieder im Orkus der Geschichte verschwunden, was natürlich nicht heißen soll, daß uns auch diese Gängelung nicht noch durchaus bevorstehen könnte. Erste "Studien" (und Studien haben ja fast immer das Ergebnis, für das der Auftraggeber zahlt), daß der Alkohol auf der Liste der "gefährlichsten Drogen der Welt" an 5. Stelle stehe, während das Nikotin - man höre und staune - nur den 9. Platz belegen soll, lassen befürchten, daß die Machthaber schon bald neue Anlässe und Vorwände finden werden, die Bürger vor ihrer eignen Unmündigkeit zu "schützen", um sich selber dabei erneut profilieren zu können... Konsequenterweise müßte also als nächstes wieder einmal eine Alkoholprohibition folgen, sobald die Tabakprohibition "unter Dach und Fach" ist - alles andere wäre mal wieder total inkonsequent und durch und durch verlogen, zumal nach den einschlägigen "Studien und Gutachten" vom Alkohol angeblich noch mehr "Drogentote" verursacht werden als vom Nikotin...
Das Ergebnis einer Studie läßt sich in der Regel genauso leicht vorhersagen wie der Ausgang eines Schulexperiments zur Gravitation: Mit der Beantwortung der Frage nach dem Auftraggeber bzw. dem "Hauptspender", der das für eine Studie verantwortliche Institut finanziert, damit ist dann auch die Frage nach dem Zweck und dem Ergebnis beantwortet: Eine Studie im Auftrag der Tabakindustrie wird natürlich eine raucherfreundliches Ergebnis haben, während eine Studie, die auf irgendeinem Wege von der Pharmaindustrie finanziert wird, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein entgegengesetztes Ergebnis haben wird, da die Pharmaindustrie natürlich möglichst viele Medikamente zur Rauchentwöhnung verkaufen will. Studien haben also normalerweise überhaupt keine Aussagekraft zu den angeblichen Inhalten, sondern nur zu den Interessen der Auftraggeber und Auftragnehmer, weshalb man alle Studien mit Fug und Recht so lange bezweifeln sollte, bis Auftraggeber und Auftragnehmer zweifelsfrei feststehen...
Beinahe von Tag zu Tag wird diese Hysterie immer weiter in die Höhe gepeitscht - immer mehr geltungssüchtige A... aus allen möglichen Ecken wittern bei diesem Thema ihre ganz große Profilierungschance: Neuerdings sollen Wasserpfeifen sogar noch "zehnmal giftiger" sein als das "normale" Rauchen, und es wird schon ein Verbot gefordert, obwohl Passivraucher bei einer räumlichen Trennung und Kennzeichnung von Gaststätten davon überhaupt nicht betroffen sind! Gerade die Linken und Grünen, die sonst immer so für "Multikulti" zu sein vorgeben, lehnen also untrennbare Bestandteile der fremden (und der einheimischen) Kultur ab. Wie alle Machthaber und Machtbeteiligte drehen sie alles grundsätzlich so zurecht, wie es ihnen gerade in den Kram paßt: Kopftücher ja, Wasserpfeifen und Tabak nein! Doch die fremden Kulturen sind hier nicht durch Krieg eingedrungen, sie wurden durch Anwerbung hergeholt, ergo ist es die verdammte Pflicht der Machthaber, sie so zu respektieren, wie sie sind, inklusive Wasserpfeifen; anderenfalls hätten sie eben von vorne herein eine Abgrenzungspolitik wie Honecker betreiben müssen, alles andere wäre wieder einmal mehr nichts anderes als widerlichste Heuchelei...
Die vielen "Studien", die zur Zeit wie Kaninchen bei einer Weltmeisterschaft der Illusionisten überall massenhaft "aus den Hüten gezaubert" werden, sollte man am besten völlig ignorieren! Denn "giftig" ist einfach alles - es kommt immer nur auf die Dosis an: Man kann mit Tabak über 100 Jahre alt werden, man kann aber auch ohne Tabak als Säugling sterben! Nur mit einem MG-Schuß im Kopf, da ist die "Lebenserwartung" dann doch eher etwas geringer als z.B. bei einem Job in einer Raucherkneipe, aber das ist kein Thema für die ganze Expertenschar, denn genau davon soll ja ganz offenkundig abgelenkt werden!? Kühe sollen nun auch mehr Treibhausgase produzieren als PKWs; erst soll Vitaminmangel zu Krebs führen, aber nach ein paar Jahren sollen dann plötzlich Vitamin-Überdosierungen die Lebenserwartung fast genauso verkürzen wie das (Passiv-) Rauchen; erst sollen Hormonpräparate gesundheitsfördernd sein, dann sind sie plötzlich wieder krebserregend; und als letzter "Geistesblitz" muß nun sogar der "Brandschutz" als "Argument" zur Rechtfertigung der Raucherjagd herhalten! Das wäre natürlich sogar ein vorzügliches Universal-Argument für ein universelles Rauchverbot, ohne überhaupt noch den "Umweg" über vage "Wahrscheinlichkeiten" bemühen zu müssen... Beinahe täglich gibt es neue "Erkenntnisse", mit denen die Öffentlichkeit vom selbständigen Denken abgehalten werden soll.
Auch gibt es sicher nur wenige Themen, wo "seriöse Experten" nicht sogar schon diametral entgegengesetzte "Erkenntnisse" gewonnen hätten. Immer mehr medial zu kurz Gekommene wollen mit aller Gewalt auf den "Zug" der aktuellen Hysterien aufzuspringen, um von der großen Profilierungswelle im Rahmen der gegenwärtigen Ablenkungskampagnen auch noch irgendwie zu profitieren. Dieses Festival des Schwachsinns kennt offenbar überhaupt keine Grenzen mehr: Jetzt sollen sogar schon drei Zigaretten in einem geschlossenen Raum genauso viel Feinstaub verursachen wie ein für 30 Minuten laufender Dieselmotor... Hier wären tatsächlich mal ein paar Gutachten angebracht, allerdings nicht über die angeblichen Gefahren des (Passiv-) Rauchens, sondern über den Geisteszustand der Urheber solcher Hirnrissigkeiten...
"Trittbrettfahrer" gibt es offenbar nicht nur als Folge spektakulären Kriminalfälle, sondern genauso bei den Themen Gesundheit und Umwelt. Hauptsächlich unter diesem und unter dem Aspekt klarer Profitinteressen sind die Studien zu den "Gefahren" des (Passiv-) Rauchens zu verstehen; so bekommt diese Kampagne überhaupt erst einen nachvollziehbaren Sinn... Die Frage muß immer lauten: Wer hat welches (materielle) Eigeninteresse daran? Wer bezahlt dafür? Wer ist der wichtigste "Spender" der Institution, die das "Gutachten" erstellt hat? Welches Eigeninteresse hat der unterzeichnende "Experte"? Erst nach der lückenlosen Beantwortung dieser Fragen, hat eine Studie (egal welche) überhaupt irgendeine Aussagekraft - und sei es nur zu den damit verbundenen Profitinteressen; irgendeine Aussagekraft zum Inhalt haben Studien jedenfalls frühestens dann, wenn absolut zweifelsfrei nachgewiesen ist, daß es keine wie auch immer geartete Beziehung zwischen einer betroffenen Interessengruppe und dem verantwortlichen Institut gibt - bis dahin ist der Inhalt vollkommen und 100%ig irrelevant!
Apropos Dieselmotor und Rauchen: Wie steht es eigentlich mit dem sogenannten "Motorsport", wobei ich persönlich eigentlich noch nie begriffen habe, was es mit "Sport" zu tun hat, 50 Liter Sprit auf 100 km durch den Auspuff zu jagen!? Da ich jedoch ein toleranter Mensch bin und für mich die Selbstbestimmung in Ermangelung religiöser Wertvorstellungen ein echtes "Heiligtum" ist, verstehe ich durchaus, daß diese Art der Beschäftigung manchen Leuten vielleicht Vergnügen bereitet oder ihnen irgendeine andere Form innerer Befriedigung verschafft, doch die Bedeutung des Wortes "Sport" hat sich mir in diesem Zusammenhang in über 50 Jahren noch nicht erschlossen!? - Aber egal. In jedem Fall haben wir es hier mit einem Sachverhalt wie in der Gastronomie zu tun: Menschen begeben sich ohne äußeren Zwang freiwillig dorthin. Ich vermisse allerdings die "Studien" über die CO2-, Feinstaub- und sonstige Giftemissionen bei solchen Veranstaltungen, denn wenn Zigarettenrauch im Freien (fast) genauso "giftig" sein soll wie in geschlossenen Räumen, dann wäre es doch eigentlich an der Zeit, auch einmal die "gesundheitlichen Gefahren" des (Passiv-) Inhalierens von tonnenweise verbranntem Kraftstoff und rußhaltigem Reifenabrieb etwas näher zu untersuchen, denn es ist mehr als unglaubwürdig, daß Tankwagenladungen an verbranntem Sprit und Wagenladungen von Feinstaubabrieb aus rußhaltigen Reifen weniger schädlich sein sollen als ein paar Gramm Zigarettentabak. Daß die Leute sich dort freiwillig hinbegeben, kann nicht von Bedeutung sein, denn es spielt ja bei den freiwilligen Besuchern der Gastronomie ebenfalls keine Rolle. Naheliegend wäre also eine "Zielvereinbarung" zwischen dem "Gesundheitsministerium" und den Rennsportverbänden mit dem Ziel, die Geschwindigkeit bei solchen Veranstaltungen zum "Schutz" der Besucher etwa auf 30 km/h zu begrenzen - "Entschleunigung" war sogar mal ein "grünes" Schlagwort, als es um die Gängelung von Bürgern ging; warum also nicht in Bereichen anfangen, die ausschließlich der nicht lebensnotwendigen Freizeitgestaltung dienen? Nach ein oder zwei Jahren könnte dann das (Orwellsche) "Gesundheitsministerium" diese freiwillige Zielvereinbarung für "gescheitert" erklären und Rennsportveranstaltungen zum "Schutz" vor passiver Inhalation mit einem Fahrverbot belegen, welches die perfekte Ergänzung zu Kneipen mit einem Rauchverbot wäre...
Aber nichts dergleichen passiert. Wenige Gramm eines harmlosen Genußmittels lösen ein Geschrei aus wie ein Giftgasangriff - die millionenfache Menge vergleichbarer Substanzen bei anderen Veranstaltungen ruft dagegen so gut wie keine Reaktion hervor. Kriegsflugzeuge, die bei eingeschaltetem Nachbrenner 100 Liter Kerosin nicht etwa pro Stunde, sondern pro Minute verfeuern, und "Drei-Liter-Autos" mit Stahlplattenkarosserie, auch Panzer genannt, die drei Liter pro Kilometer verbrauchen, werden auf organisierten Massenveranstaltungen stolz präsentiert und von den weitestgehend gleichgeschalteten Medien mit begeisternden Worten beschrieben, um die Öffentlichkeit aus naheliegenden Motiven dafür einzunehmen. Doch wo bleibt da der "Schutz" vor den "passiven" Belastungen? Fehlanzeige! Mit einem Aufwand von mehreren hundert Milliarden Dollar, die bereits für die Kriege in Afghanistan und dem Irak ausgegeben wurden, sind nicht nur Hunderttausende von Zivilisten bei lebendigem Leibe geröstet oder zerfetzt worden, es wurden auch Millionen Tonnen an Schadstoffen freigesetzt, doch auf die Kampagnen dagegen wartet man vergebens. Selbst aus der "Ecke" der ehemaligen Linken ist so gut wie nichts zu hören. Kein "Experte" macht eine "Studie"; kein "Gesundheitsminister" warnt vor den gesundheitlichen Folgen; kein "Grüner" beklagt die Umweltschäden, kein "Linker" beweint zerfetzte Kinder, aber alle Mietmäuler plärren unisono: Tabak sei giftiger als Dioxin, schädlicher als ein Lungenzug am Auspuff, radioaktiver als Tschernobyl, krebserreegender als die Hiroschimabombe und gefährlicher für den Nachwuchs als "Agent Orange" usw. usf. Das sauge ich mir doch nicht aus den Fingern - ganz genau dieser zynische Schwachsinn wird doch ständig über die weitestgehend gleichgeschalteten Medien verbreitet! Und da soll noch jemand behaupten, daß Hysterien nicht gesteuert werden!? Kampagnen mit dem Ziel, Hysterien auszulösen, um von "echten" Problemen abzulenken oder Marketingkampagnen voranzutreiben, die sind sogar ausnahmslos gesteuert, und zwar von knallharten Kapitalinteressen...
Für Studien und deren Ergebnisse gilt wie für alles andere in dieser Gesellschaft auch das "Grundgesetz" des Kapitalismus: Für Geld bekommt man alles, und was man für Geld nicht bekommt, das bekommt man für MEHR Geld! Wenn wirklich immer alle Kapitalinteressen lückenlos bekannt wären, was fast nie der Fall ist, dann wäre auch das Ergebnis jeder einzelnen "Studie" vorhersagbar. Die sogenannten "Experten", die ständig über die Bildschirme flimmern (und zwar nicht nur zum Thema Rauchen, sondern auch zu alle anderen Themen, die künstlich hochgekocht werden) sind mehrheitlich nichts als Mietmäuler, die einfach nach dem Grundsatz handeln: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing!" Allein aus diesem Grunde hätte eine Studie zu den "Gefahren des (Passiv-) Rauchens" überhaupt erst dann irgendeine inhaltliche Aussagekraft, wenn sie nachweisbar weder von der Tabak- noch von der Pharmaindustrie finanziert wurde und wenn sie erwiesenermaßen zu gleichen Anteilen paritätisch von nicht rauchenden und von rauchenden Wissenschaftlern erstellt worden wäre. Letztere gibt es doch bestimmt auch noch, denn ich kannte in den 70er Jahren, als es noch keine künstlich angeheizte Pogromstimmung gegen Raucher gab, sogar einen Arzt in Berlin, der selber in seinem Sprechzimmer die stärksten filterlosen Zigaretten rauchte, die es überhaupt zu kaufen gab, und die er seinen Patienten zur Auflockerung der Gesprächsatmosphäre sogar gelegentlich anbot... das waren Zeiten; das war eine freiheitliche Gesellschaft, in der man trotz Tabakrauch wirklich noch "frei atmen" konnte...
Allergien nehmen immer mehr zu - das scheint sogar wahr zu sein. Aber woran liegt das denn? Liegt das an Kneipen, in denen geraucht wird, oder liegt das an einer vollkommen aseptischen Meister-Proper-Umwelt, in der die heutige Jugend aufzuwachsen gezwungen ist? - Ich selber bin als Kind oft genug nach Hause gekommen wie ein Kanalarbeiter, weil ich in Schlammlöchern gespielt habe, wo ich ständig mit Milliarden (tödlicher?) Bakterien in Kontakt gekommen bin, und zwar pro Quadratzentimeter meines Körpers! Im Hühnerstall meiner Oma war ich mehr (tödlichen?) Geflügel-Viren ausgesetzt, als die Milchstraße Sterne hat. Und wenn ich dann nach Hause kam, dann war ich noch der (tödlichen?) Belastung des Passivrauchens durch meinen Vater ausgesetzt! Und? Hat es mir geschadet? Bis heute kein Anzeichen von Allergie, und die schlimmste "Krankheit" meines Lebens war eine Woche Schnupfen! Zufall? Ausnahme? Glück gehabt? Oder ist in Wahrheit nicht die größte aller Gefahren doch der paranoide Schutz-Wahn? Was dem Leben auf diesem Planeten in 500 Millionen Jahren nicht geschadet hat, das kann nicht plötzlich alles "gefährlich" sein, nur weil ein paar gedungene geltungssüchtige Arschlöcher dies behaupten, um damit entweder Profit- oder Orwellsche Machtinteressen zu befördern...
Das Gesündeste ist wahrscheinlich, wenn man sich von keiner dieser "Informationskampagnen" verrückt machen läßt, all diese Profilierungsstudien am besten ignoriert und sich nur noch so verhält, wie man sich, unbeeinflußt von allen "Expertenmeinungen", subjektiv am wohlsten fühlt - mit oder ohne "Bionahrung", mit Vitaminpillen oder ohne Vitaminpillen, mit Süßigkeiten oder ohne Süßigkeiten, mit Alkohol oder ohne Alkohol und natürlich auch mit Tabak oder ohne Tabak. Egal, wie man sich auch immer entscheidet, wichtig ist nur, daß es sich um eine unbeeinflußte Entscheidung handelt. Die Evolution ist hunderte von Millionen Jahre auch ohne alle "Expertenweisheiten" exzellent ausgekommen. Verteufelungen, egal aus welcher "Ecke", dienten in Wahrheit immer nur zur Durchsetzung irgendwelcher Machtinteressen. Deshalb sollte man auf die Sintflut von Studien und einseitigen Dämonisierungen überhaupt nichts geben - je intensiver sie sind, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß ganz andere Interessen dahinter stehen und um so weniger sollte man sich darum kümmern, denn diese Flut von Pseudoinformationen ist in Wahrheit genauso viel wert wie eine Blöd-Zeitung von vorgestern...
Verböte man das Skifahren, so könnte es nach elementarer Logik ab sofort keine Skiunfälle mehr geben; verböte man Autos, so könnte es nach elementarer Logik ab sofort keine Autounfälle mehr geben; verböte man Flugzeuge, so könnte es nach elementarer Logik ab sofort keine Flugzeugabstürze mehr geben, und würde man ab sofort keine Kriege mehr führen, so könnte es auch keine Kriegstoten mehr geben. Aber wo gibt es denn so einen klaren Zusammenhang beim Aktiv- bzw. Passivrauchen oder beim Alkohol? Könnten nach einer Tabakprohibition etwa das Wort "Lungenkrebs" oder nach einer Alkoholprohibition der Begriff "Leberzirrhose" aus dem Pschyrembel gestrichen werden? Wohl kaum! "Experten" rechnen aus bloßen Wahrscheinlichkeiten, deren Kriterien niemand nachvollziehen kann, die Zahl der angeblichen Todesopfer unter den Passivrauchern, Alkoholkonsumenten oder Fettleibigen im wahrsten Sinne des Wortes "hoch" und präsentieren dann gelegentlich sogar ungerade Zahlen, die offenbar nach einer seriösen Zählung aussehen sollen, obgleich es sich wohl eher um bloße Schätzungen "ins blaue" handeln dürfte, bei denen das Wunschergebnis ganz am Anfang der "Studie" stand!?
Schaut man sich diese "Studien" einmal an, dann wird man feststellen, daß die überwältigende Mehrheit (ca. zwei Drittel) der angeblichen Todesopfer des Rauchens bereits 75 Jahre oder älter war, d.h. sie hatten zum Zeitpunkt ihres Ablebens bereits die Grenze der durchschnittlichen Lebenserwartung erreicht. Unterstellen diese "Experten" vielleicht, daß diese Menschen ohne passives oder aktives Rauchen die ersten Unsterblichen der Weltgeschichte geworden wären? Der generellen Glaubwürdigkeit solcher Kampagnen würde diese Behauptung auch keinen Abbruch mehr tun, denn sie würde genau dem Niveau der Kampagnen entsprechen. Im Vergleich mit solchen "Studien" ist das Kaffeesatzlesen geradezu eine seriöse Wissenschaft. Diese "Studien" sind genauso an den Haaren herbeigezogen wie die NS-"Studien" zur Rassenhygiene, einfach nur pseudowissenschaftliche Volksverdummung und Propaganda...
Höchstwahrscheinlich würde eine wirklich unabhängige und seriöse Studie zu diesem Thema sogar das Ergebnis haben, daß es in Wahrheit nicht einen einzigen Toten gibt, der absolut zweifelsfrei und unter Ausschluß aller anderen "potentiellen" Ursachen eindeutig dem Rauchen zuzuordnen ist. Das einzige "Problem" ist, daß es keine wirklich unabhängigen und von vorne herein ergebnisoffenen Studien gibt, weil niemand dafür bezahlt. Möglich sind solche Erhebungen aber sehr wohl: Jeder einzelne Kriegstote ist absolut eindeutig einer Kriegseinwirkung zuzuordnen und keiner "potentiellen statistischen Gefährdung". Aber darüber darf es nun mal keine Studien geben, weil sie ganz konkreten Kapitalinteressen zuwider laufen, und deshalb werden sie auch nicht in Auftrag gegeben. Dieses extrem lautstarke Propagandageschrei um Firlefanz-"Studien" zum "Nichtraucherschutz" und zur "Fettleibigkeit" hat nicht die Aufgabe der Information, sondern nur der Ablenkung von allen "harten" Tatsachen. Und die ehemaligen Linken beteiligen sich so beflissen daran, weil sie heute die gleichen "Diäten" und die gleichen Gehälter beziehen wie ihre Kollegen aus den anderen "Blockparteien" und demzufolge auch genau dieselben persönlichen Interessen verfolgen wie ihre Kollegen. Vor 30 Jahren war das anders, und deswegen haben sie sich damals auch komplett anders verhalten.
Wären die Relationen noch "in Ordnung", dann müßten die ehemaligen Linken die heutigen Ablenkungskampagnen des Kapitals beantworten, indem sie (wie zur Zeit des Vietnamkrieges) die Bilder von lebendig "gegrillten" und zerfetzten Zivilisten in Afghanistan und dem Irak hochhalten und die Ablenkungskampagnen mit doppelter Lautstärke zu übertönen versuchen. Aber das ist natürlich Wunschdenken, weil die Interessen heute ganz anders "verteilt" sind...
Einer der berüchtigtsten Finanziers von Studien über die "Gefahren des Rauchens", über Fettleibigkeit oder auch über die Notwendigkeit von "Reformen" zum Nachteil der Bevölkerungsmehrheit hat komischerweise auch noch nie eine Studie über den Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der Beteiligung an Kriegen in Auftrag gegeben, sondern im Gegenteil sogar mit "Studien" zur "weltpolitischen Verantwortung" den Weg für die künftige Kriegsbeteiligung der Bundeswehr ideologisch vorzubereiten versucht. Die Motive liegen auf der Hand: In der Rauchentwöhnung stecken Profite; in Schlankheitskuren stecken Profite; und in Kriegen stecken für die Profiteure die mit Abstand größten Profite der Weltgeschichte...
Wenn solche "Studien" immer mit viel Geld und aller verfügbaren Medienmacht der Öffentlichkeit eingepeitscht werden, dann ist es viel wahrscheinlicher, daß damit etwas ganz anderes erreicht werden soll, als der Inhalt weismachen will! Und wo bleiben denn im Zuge dieser vorgeblichen Gesundheitsschutz-Hysterie eigentlich die Studien über den Zusammenhang zwischen den weltweiten Kernwaffentests seit Jahrzehnten und solchen oder anderen Krankheiten. Wo bleiben die Studien über die Wirkung kriegerischer Feinstaubbelastung und brennender Ölfelder am Persischen Golf auf den Lungenkrebs? Kann es nicht sein, daß die einen "Studien" gepuscht werden, um andere zu unterdrücken, weil die einen mit nachvollziehbaren Profitinteressen verbunden sind, die anderen aber nicht? In der Tat wurde allein im 20. Jahrhundert die Lebenserwartung von mehr als 150 Millionen Menschen (Raucher und Nichtraucher) drastisch reduziert, und zwar ganz real, nicht nur wahrscheinlich: durch Kriege! Aber darüber machen diese Leute eben keine "Studien". Ich könnte auch eine Studie anbieten, nach der 99,9% aller Soldaten mit einem Kopfschuß das Rentenalter nicht mehr erreichen und wäre gerne bereit, diese "Studie" zum Sonderpreis von nur 99.999,99 EUR sofort zu verkaufen...
Beispiel, wie mit unseriösen "Studien" ganz reale Politik gemacht wird...
Die angeblichen "Studien" sind als Lügen entlarvt, ein Nichtraucherschutz wäre mit der Pflicht zur eindeutigen Kennzeichnung in "null Komma nichts" erledigt - wenn also die Kampagnen trotzdem weitergehen, dann ist damit der Beweis erbracht, daß es hier um ganz andere Absichten geht: nämlich Ablenkung von allen wirklichen Problemen und Aufbau eines Blockwartsystems mit dem Ziel, die Überwachung auf allen Ebenen kontinuierlich immer engmaschiger zu gestalten, bis ein vollkommen anderes System erreicht ist, als es 1949 im Grundgesetz beabsichtigt war! Wie dieses (ungefähr) aussehen wird, das ist in Orwells 1984 nachzulesen... Die einschlägigen Bestrebungen erstrecken sich aber auf alle Bereiche der Gesellschaft, und deshalb darf sich die Betrachtung niemals nur auf das Problem eines Rauchverbots beschränken!
Tatsache bleibt in jedem Fall, daß das Rauchen in allen unterschiedlichen kulturellen Variationen nun mal zum uralten menschlichen Weltkulturerbe gehört; es ist demzufolge Bestandteil des angeborenen Menschenrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, und jede willkürliche Einschränkung ist eine Menschenrechtsverletzung, ein verwerflicher Willkürakt! - Und wollt Ihr nicht singen und lachen und tanzen, dann soll Euch die Peitsche kuranzen... In einer anderen Epoche hätten diese Gängeler auch auf einem Sklavenschiff eine richtig "gute Figur" als Aufseher abgegeben und wären dort sicher genauso fanatisch beim Auspeitschen von Sklaven gewesen wie heute bei der Gängelung von Bürgern...
Raucher und Nichtraucher hatten schon immer die freie Wahl, Lokale aufzusuchen oder dies zu lassen - sie hatten sogar die Möglichkeit, neue Lokale zu eröffnen, wenn der Markt nicht das passende Angebot für ihren Geschmack bereithielt. Jedenfalls war es einmal so, als es noch eine demokratische soziale Marktwirtschaft gab und sich das Leben der normalen Menschen (nicht nur der Polit- und Wirtschaftsbonzen) ständig verbesserte, anstatt sich permanent in jeder Hinsicht nur noch zu verschlechtern. Und nun soll auch noch die Möglichkeit beseitigt werden, daß Raucher für sich und Gleichgesinnte ausgewiesene Raucherlokale einrichten und betreiben, die kein einziger Nichtraucher jemals zwangsweise betreten müßte! Das ist einfach nur noch widerlichster Machtmißbrauch von Leuten, die weder Achtung noch Unterstützung verdienen...
Jeder vernünftige Raucher hätte die Notwendigkeit von Regelungen dort eingesehen, wo es keine Alternativen, also keine freie Wahl gibt. Selbst ein Rauchverbot für Autofahrer (nicht für Mitfahrer!) wäre durchaus einsichtig, nicht weil es schädlich sein soll, sondern weil das Autofahren nun mal ganz objektiv eine hochkomplexe Tätigkeit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen ist, der ein Mensch entwicklungsgeschichtlich eigentlich gar nicht gewachsen ist und die deshalb auch keinerlei Ablenkung verträgt - weder Rauchen, noch Essen, noch Trinken, noch Telefonieren, noch sonstwas! Solange es Straßenverkehr gibt, in dem Menschen das Steuer in der Hand haben, wird es mit naturgesetzlicher Konsequenz auch Unfälle geben; man kann sie vielleicht reduzieren, aber niemals vollkommen ausschließen; das ist absolut unmöglich, denn das Autofahren beruht nun mal auf einer technischen Entwicklung von wenig mehr als 100 Jahren; während hinter dem Laufen sogar 500 Millionen Jahre Evolution stehen, und selbst das funktioniert noch nicht immer vollkommen perfekt, also 100%ig unfallfrei...
Im Gegensatz zur Gastronomie kann es aber niemals getrennte Straßen und Autobahnen für Verkehrsteilnehmer geben, die sich beim Fahren ablenken lassen und solchen, die sich dabei nicht ablenken lassen (egal wodurch). Anders als in der Gastronomie haben also alle Verkehrsteilnehmer vollkommen unterschiedslos und OHNE eine realistische Wahlmöglichkeit die potentielle Gefährdung mitzutragen, die von jeder manuellen Nebenbeschäftigung beim Autofahren ausgeht, die nicht unmittelbar mit der Fahrzeugführung zusammenhängt. Deshalb wäre es absolut vernünftig und logisch, für jeden Führer eines Kraftfahrzeugs (nicht für Mitfahrer!) grundsätzlich alle manuellen Ablenkungen zu verbieten, ohne dabei zwischen Telefonieren, Rauchen, Essen, Trinken oder Petting überhaupt zu differenzieren...
Doch ein Rauchverbot im reinen Freizeitbereich, und die Gastronomie ist nichts als Freizeitgestaltung, gewissermaßen eine Erweiterung des eigenen Wohnzimmers, wo niemand gegen seinen Willen hingehen muß, das ist eben nichts anderes als Machtwahn und nackte Willkür! Dem "Gesundheitsschutz" wäre mit einer klaren Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherlokalen bzw. einer klaren Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherräumen perfekt gedient, aber darum geht es ja nun mal nicht! Das Rauchverbot ist hier eine rein willkürliche Zwangsmaßnahme zur Ablenkung von allen wirklichen Problemen, mit der Lokale anderen staatlichen Zwangsinstitutionen wie Behörden oder Gefängnissen gleichgeschaltet und noch unter das Niveau von Stasi-Gefängnissen abgesenkt werden sollen, in denen es definitiv nie ein Rauchverbot gab, es sei denn als berechtigte Strafe für konkrete kriminelle Verfehlungen. Und das Schlagwort "Arbeitsschutz" kann in diesem Zusammenhang überhaupt nur jemand in den Mund nehmen, dessen Blick von keinerlei Praxiskenntnis "getrübt" ist!
In meinem ganzen Leben habe ich nur eine einzige Kellnerin kennengelernt, die Nichtraucherin war, aber ich kenne auf Anhieb mehrere Restaurantköche, die in ihrem Arbeitsbereich ständig qualmen, obwohl das auch heute schon aus hygienischen (nicht gesundheitlichen) Gründen verboten ist! Ein generelles Rauchverbot hätte nur zur Folge, daß viele Mitarbeiter in der Gastronomie (und anderswo) künftig noch öfter zur "Toilette" gehen werden - sofern sie nach den willkürlichen Einschränkungen überhaupt noch Arbeit haben! Das ist ganz einfach die Realität, von der aber Leute, die auf Kosten des Volkes mit Panzerlimousinen, Leibstandarten und überhöhter Geschwindigkeit durch die Gegend fahren und die sich weder um Parkverbote in der Stadt noch um Rauchverbote in Fernsehstudios oder Flugzeugen kümmern, aus ihrer unendlichen Arroganz nichts wissen wollen...
Ich selber habe einmal in einem Büro gearbeitet, in dem ALLE geraucht haben, und ich war überaus froh darüber! Auch hat das die "Arbeitsproduktivität" keineswegs reduziert, wie von vielen "Experten" behauptet wird, sondern sogar deutlich erhöht, weil dadurch nämlich viele unnötige "Toilettenbesuche" entfallen konnten! Ein aufgezwungener "Nichtraucherschutz", für den es dort mangels Nichtrauchern überhaupt keinen Bedarf gab, der hätte die Arbeitsproduktivität sogar drastisch reduziert und wäre zudem von allen nur als willkürlicher Terror empfunden worden! Von einem erhöhten Krankenstand konnte ebenfalls nicht die Rede gewesen sein - ganz im Gegenteil sogar, denn in einem Arbeitsumfeld, in dem man sich subjektiv wohlfühlt wie in einem heimischen Arbeitszimmer, ist der Krankenstand erfahrungsgemäß stets ganz besonders gering! Und selbst wenn dies nicht statistisch repräsentativ ist, so kann ich aus meiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtung nur sagen, daß gerade diejenigen, die stets betont "gesund" gelebt haben, in der Praxis am häufigsten und am längsten "krank" waren... Als Arbeitgeber würde ich jedenfalls vorzugsweise immer Raucher einstellen, weil es die robusteren und vor allem meistens auch umgänglicheren Menschen sind, auch wenn ich natürlich niemals so blöd wäre, dieses Kriterium laut auszusprechen...
Da mein Vater sogar ein ausgesprochener Kettenraucher war, der weder im Büro, noch im Auto, noch zu Hause selten ohne Zigarette anzutreffen war, bin ich vom frühsten Säuglingsalter an als "Passivraucher" aufgewachsen, und es hat mir bis heute niemals geschadet! In über 50 Jahren war meine "schlimmste Krankheit" eine Woche Schnupfen - Kuren und Krankenhausaufenthalte kenne ich überhaupt nicht; meine Arztbesuche fanden bisher maximal in 10-Jahres-Intervallen statt! Dagegen habe ich aber mehrere "kerngesunde" Nichtraucher meines Jahrgangs und aus meinem Umfeld bereits um Jahrzehnte überlebt! Nach der gängigen Promotion-Kampagne der Pharmaindustrie zur Absatzförderung von Tabak-Placebos und ihrer Helfershelfer in der Politik und den Medien dürfte es mich also schon lange nicht mehr geben, weil ich bisher so gut wie alle Voraussetzungen für ein frühzeitiges Ableben erfüllt habe! Auch mein Vater war praktisch bis zu seinem letzten Tag kerngesund wie ein "Grizzlybär" und ist dann einfach nur tot umgefallen - ohne die üblichen Alterskrankheiten, ohne Krankenhausaufenthalte, ohne die auch bei Nichtrauchern im Alter normalerweise zunehmende Arztbesuche - die Krankenversicherung hat er praktisch jahrzehntelang so gut wie gar nicht in Anspruch genommen... Hätte die Propaganda mit den wild zusammengebastelten "Wahrscheinlichkeiten" irgendeine reale Grundlage, dann müßte ich - würde ich Nichtraucher sein - also die besten Voraussetzungen haben, um den Dritten Weltkrieg noch voll miterleben zu "dürfen", worauf ich aber sehr gerne verzichten kann - denn dieses "Privileg" überlasse ich nun mal bereitwillig denen, die heute auf der Suche nach dem Feindbild Tabak (und später möglicherweise auch wieder auf der Suche nach dem Popanz Alkohol) mit Scheuklappen gut dressiert durch die Gegend laufen, auf daß ihnen irgendwann vielleicht doch nochmal ein Licht aufgehen möge, bevor es dann endgültig "dunkel" wird...
Entgegen der offiziellen Staatspropaganda kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, daß es nichts mit "Kindesmißhandlung" zu tun hatte, mit einem Raucher als Vater aufzuwachsen. Nach meiner unerschütterlichen Überzeugung wäre die schlimmste Form der "Kindesmißhandlung" heute sogar, überhaupt noch Kinder in die Welt zu setzen in der Gewißheit, daß sie dazu verdammt sein werden, in einem Staat aufwachsen zu müssen, in dem das Menschenrecht auf Selbstbestimmung immer weiter eingeschränkt wird, in dem die Totalüberwachung zunehmend perfektioniert wird, der der Vision von George Orwells 1984 von Jahr zu Jahr immer ähnlicher wird, wo sie der mit Abstand intensivsten, weil technisch perfektesten Gehirnwäsche der Weltgeschichte ausgesetzt sein werden, wo sie zwar weder vor überflüssigen Klingelton-Abos noch vor Einberufungsbefehlen in Kolonialkriege "beschützt", aber dafür mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit früher oder später sowieso im Dritten Weltkrieg verrecken werden - das allerdings dann als kerngesunde Nichtraucher, weil sie vor dieser "größten aller Gefahren" von klein auf durch den "Großen Bruder" in Politikergestalt "beschützt" wurden...
Nicht etwa rauchende Eltern machen sich der "Kindesmißhandlung" schuldig, sondern geltungssüchtige Machthaber, die sich selber feige hinter Leibstandarten in Panzerlimousinen und Bunkern verkriechen und von dort aus die ehemaligen Kinder später in Uniformen stecken und zu Killern "ausbilden" lassen, damit diese sich für ihre Macht- und Profitinteressen in Kolonialkriegen abschlachten lassen! Diese Feststellung ist erforderlich, um die propagandistischen Ablenkungen und Verdrehungen wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen...
Überaus bedenklich ist jedoch die Art und Weise, wie diese Ablenkungskampagne innerhalb weniger Jahre bis zum Siedepunkt künstlich hochgekocht wurde; nachdem das Rauchen vom Kaiser über Stresemann, Hitler, Stalin, Chruchill, Roosevelt, Mao, Adenauer, Ulbricht, Brandt, Honecker bis hin zu Kohl mehr als 100 Jahre lang überhaupt kein Problem war, verging vom Werbeverbot über die lächerlichen Zwangsaufdrucke bis hin zur ersten Stufe der bevorstehenden Prohibition kaum mehr Zeit als vom Ermächtigungsgesetz bis zu den Nürnberger Rassegesetzen!
Nichts in der Weltgeschichte passierte jemals ohne Grund - auch wenn dieser nicht für jedermann sofort offensichtlich war, einen Grund gab es aber immer; ergo muß diese kopflose Eile ebenfalls einen konkreten Grund haben!? Zwar läßt sie nach wie vor überhaupt keine Rückschlüsse auf die Schädlichkeit des Rauchens zu, sondern allenfalls über die Dringlichkeit eines groß angelegten Ablenkungsmanövers! Warum haben es die Machthaber aber plötzlich so überraschend eilig, daß sie sogar die gemeinsame Zielvereinbarung mit dem Hotel- und Gaststättenverband einseitig aufkündigen und kurzerhand apodiktisch erklären, daß "die Freiwilligkeit beim Nichtraucherschutz gescheitert" sei!? - Meine größte Befürchtung liegt darin, daß ich mit meiner seit mindestens 10 Jahren bestehenden Schätzung über den Beginn des 3. Weltkrieges frühestens in der Mitte des 21. Jahrhunderts möglicherweise viel zu "optimistisch" gewesen sein könnte!? Über die Tatsache an sich würde ich noch jederzeit Wetten abschließen, aber in Bezug auf den Zeitpunkt würde ich mich heute nicht mehr festlegen wollen - vielleicht ist es ja gar nicht mehr 5 Minuten vor 12, sondern nur noch eine Minute (oder weniger) vor 12!?
Der erklärte "Krieg gegen den Terror" wird von mehr als einer Milliarde Menschen als ein Kreuzzug gegen den Islam empfunden - das ist das gefährlichste "Spiel mit dem Feuer" seit Jahrzehnten und wird mindestens zu einer lang andauernden Feindschaft zwischen den Kulturen führen! Das ehemals gute Ansehen Deutschlands unter den islamischen Völkern wird durch "unsere" direkte und indirekte Kriegsbeteiligung völlig zunichte gemacht. Irgendwann werden die islamischen Völker die ständigen Demütigungen durch das westliche Militär uns allen anlasten. Dadurch wird eine "Terrorgefahr" überhaupt erst provoziert, die es vorher gar nicht gab, die aber ein offenbar sehr willkommener Anlaß für eine kontinuierliche Verschärfung der "Sicherheitsgesetze" und für den Ausbau der Überwachung ist. Und um davon abzulenken, wurden von interessierter Seite unseriöse Firlefanz-"Studien" in Auftrag gegeben und mit viel Geld zur Konditionierung der Öffentlichkeit in die Medien gepowert, bei denen das Ergebnis am Anfang stand und wo die "Daten" mit allen Mitteln der Täuschung so zurecht "gebastelt" wurden, daß sie mit dem Wunschergebnis übereinstimmten und als Grundlage für einen "Kreuzzug" gegen das Rauchen (und nun auch gegen "Fettsucht") dienen konnten! Das ist aber nicht das Schlimmste - das Schlimmste ist, daß sich ehemalige Linke als "Speerspitze" für die Ablenkungskampagne einspannen lassen und damit die Profite der Kriegsgewinnler sichern und das "Geschäft" derer betreiben, die ein großes Interesse am Ausbau der Überwachung haben!
Beispiel, wie mit unseriösen "Studien" ganz reale Politik gemacht wird...
Das eigentliche "Problem" wäre also mit einer klaren Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherlokalen bzw. Raucher- und Nichtraucherräumen vollständig gelöst: Raucher könnten ihre Freizeit in Raucherlokalen verbringen, Nichtraucher in Nichtraucherlokalen und beide brauchten sich noch nicht einmal mehr über den Weg zu laufen, was für beide Seiten zweifellos ein Segen wäre. Die in der Realität verschwindende Minderheit von nichtrauchenden Arbeitnehmern in der Gastronomie könnte sich auch ganz gezielt in den ausgewiesenen Nichtraucherlokalen bewerben; dort tätige Raucher müßten sich natürlich auch den dortigen Gepflogenheiten anpassen wie in jedem anderen Betrieb auch - eben genauso, wie ein Handwerker sich in der Regel auch nur in einem Handwerksbetrieb, aber eher seltener in einem Steuerbüro bewerben würde. Die Mehrheit der rauchenden Mitarbeiter in der Gastronomie will diese "Schutzmaßnahme" überhaupt nicht und empfindet sie ebenfalls nur als reine Willkür!
In der früheren halbwegs demokratischen BRD soll es einmal so etwas wie "Interessenausgleich" als grundlegende Staatskultur gegeben haben, aber das scheint lange her und längst vergessen zu sein!? Ganz offenkundig geht es bei dieser Kampagne überhaupt noch nicht einmal ansatzweise um die Lösung eines Problems, denn diese wäre ja ganz leicht möglich und hätte längst geschehen können (siehe oben), sondern um einen fundamentalistischen Glaubenskrieg, um knallharte Profitinteressen der Pharmalobby bei der "Rauchentwöhnung", um Profilierungs- und Machtwahn von Karriere-"Süchtigen", die sich in vorauseilendem Gehorsam mit besonderem pseudoreligiösen Eifer um die besten Plätze an künftigen "Futtertrögen" drängen, und in der Endkonsequenz natürlich nicht zuletzt auch um ein "gekonntes" Ablenkungsmanöver, in dessen "Windschatten" mit der "Brechstange" die Tür zum totalitaristischen Orwellschen Überwachungsstaat immer weiter "aufgehebelt" werden soll...
Für militante fundamentalistische Nichtraucher wäre ein echter Interessenausgleich sogar eine Katastrophe, denn denen geht es erfahrungsgemäß zu allerletzt um die friedliche Lösung eines Problems, sondern nur um Konfrontation und um totalitaristisches Machtstreben über Andersdenkende wie in der mittelalterlichen Inquisition (Wer meinen "Glauben" nicht teilt, der kommt auf den Scheiterhaufen!); es geht ihren nicht darum, über die Räume zu bestimmen, in denen sie sich tatsächlich aufhalten, denn das könnten sie doch völlig unbestritten jederzeit haben; sie könnten sogar ganz sicher sein, daß kein Raucher jemals ihre Nichtraucherlokale betreten würde, aber darum geht es ja nicht; es geht ihren vielmehr darum, über die Räume zu bestimmen, in denen sie sich nicht aufhalten - jedenfalls ist das die einzige Schlußfolgerung, die man aus dem grundsätzlich kompromißlos verbiesterten Verhalten dieser Leute ziehen kann, denn die Regelung, Nichtraucher bekommen alle Lokale, ob sie tatsächlich dort einkehren oder nicht, und Raucher bleiben einfach nur zu Hause, das hat nun mal überhaupt nichts mit "Interessenausgleich" zu tun, sondern nur mit dem Alleinherrschaftsanspruch einer Art (möchtegern) Staatspartei nach übelsten historischen Vorbildern, allerdings viel totalitärer, als es die südafrikanische Apartheid erwiesenermaßen jemals war, denn dort wurde den Schwarzen zu keiner Zeit das Recht auf eigene öffentlich zugängliche Begegnungsstätten abgesprochen...
Es ist vollkommen unstrittig, daß die Freiheit von Rauchern dort endet, wo sie sich mit der Freiheit von Nichtrauchern überschneidet. Mehr noch: Die Freiheit eines jeden Menschen endet genau dort, wo sie mit der Freiheit eines anderen Menschen "kollidiert", und das gilt natürlich auch, wenn Bomben und Granaten auf Zivilisten im Irak oder in Afghanistan hinab "regnen" - hier ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar von einer diametralen "Kollision" der Interessen zwischen den Angreifern und den Anwohner auszugehen, dennoch haben sich die Angreifer einen feuchten Kehricht darum gekümmert! - Aber so "schlimm" sind Raucher ja gar nicht, denn sie wären schon vollkommen zufrieden, wenn Nichtraucher ganz gezielt ausgewiesene Nichtraucherlokale und Raucher genauso selbstverständlich ausgewiesene Raucherlokale aufsuchen und wenn sich Nichtraucher als Kellner oder Köche in ausgewiesenen Nichtraucherlokalen und rauchende Kellner und Köche in ausgewiesenen Raucherlokalen bewerben können. Wenn man Schrippen kaufen will, dann geht man normalerweise auch nicht in ein Bekleidungsgeschäft, sondern zum Bäcker; und wenn ein Nichtraucher ein rauchfreies Bier trinken möchte, dann geht er ebenfalls nicht in einen "saubilligen" Elektronikladen, sondern in ein Nichtraucherlokal!? Diese Wahl war bisher selbstverständlich - die Anwohner im Irak oder in Vietnam hatten dagegen keine Wahl, denn sonst hätten sie die Angreifer wahrscheinlich einfach nur "abgewählt", doch das ging ja leider nicht, weil die Angreifer nun mal nicht allzu viel von freien Wahlmöglichkeiten halten - weder in der heimischen Gastronomie, noch in fremden Ländern. Das Ziel der Machthaber ist nun offenbar, nicht den Einwohnern der fremden Länder dieselben Wahlmöglichkeiten zu geben, die bisher Raucher und Nichtraucher seit eh und je hatten, sondern umgekehrt, den Rauchern und Nichtrauchern die bislang selbstverständlichen Wahlmöglichkeiten zu entziehen - wahrlich eine "Gleichschaltung" der ganz besonderen Art...
Die meisten Stasi-Vernehmer haben jedem zivilisierten "Gast" ungleich mehr Respekt, Achtung und Toleranz entgegengebracht als alle heutigen plutokratischen Gängelungspolitiker zusammengenommen! - Jawohl, als ein Mensch, der das Bildungssystem der DDR von klein auf genossen, danach dann auch den nach meiner selbstgemachten Erfahrung unerwartet humanen Stasi-Knast, die soziale Marktwirtschaft der 70er Jahre mit menschlichem Antlitz sowie die zunehmend entmenschte Neoplutokratie von heute nacheinander kennengelernt hat, kann ich mir das Urteil erlauben, daß die überwältigende Mehrzahl der hauptberuflichen Stasi-Mitarbeiter in der Tat hochgebildete Humanisten waren, die in ihrem kleinen Finger allemal mehr Toleranz besaßen als die meisten heutigen Machthaber... In der heutigen Neoplutokratie dieses Landes ist das beachtliche "Kunststück" gelungen, aus fast allen bisherigen Gesellschaftsordnungen der Welt nur negative Aspekte zusammenzufassen und alles Positive dabei (zunehmend) auszuklammern: Speziell aus den USA wurden praktisch alle Unfreiheiten importiert, aber die wenigen dort üblichen Freiheiten ausgesperrt - eben immer nur das, was den Machthabern gerade genehm ist... Wenn es so weitergeht, wie es bisher den Anschein hat, dann werde ich zumindest endgültig wissen, wann und wo in der deutschen Geschichte bisher die mit Abstand freiheitlichste "demokratische Grundordnung" realisiert war - jedenfalls ganz sicher nicht hier und heute... Mit der Kenntnis aller Entwicklung(en) der jüngeren Geschichte hätte ich vor einem halben Menschenalter jedenfalls nicht die DDR "verraten", sondern mich eher schon um ein Volontariat bei Karl-Eduard von Schnitzler beworben - nicht weil es wirklich das einzige Ideal, aber offenbar doch das geringere Übel gewesen wäre... Hinterher ist man leider immer klüger...
Der wahre Grund für diese Gängelung ist aber nun mal nicht Schutz, sondern Ablenkung, psychologische Konditionierung und Gehirnwäsche: Denn ob dieser Kriegsteilnehmer, von dem man noch nicht einmal mehr sagen kann, ob er nun aktiv oder "nur" passiv an einer buchstäblichen "Schlacht" beteiligt war, wohl die gleiche Entscheidungsfreiheit hatte wie bisher alle Raucher und Nichtraucher? Aber die Entscheidungsfreiheit soll ja generell immer weiter reduziert werden. Die Untertanen sollen sich langsam, aber stetig daran gewöhnen, daß der "Große Bruder" von Jahr zu Jahr immer "wachsamer" wird, immer mehr Opfer und immer mehr Gehorsam erwartet. Weder Kriegsteilnehmer, noch Kneipenbesucher sollen in Zukunft noch eine Wahl haben; alle sollen gleich sein, und zwar auf dem unmenschlichsten Niveau... Wer sich als Restaurantbesucher schon einmal daran "gewöhnt", daß Befehle einfach nur zu befolgen sind und daß es eine "Todsünde" ist, denn Sinn zu hinterfragen, der wird in dem bevorstehenden 3. Weltkrieg wahrscheinlich auch viel problemloser im Sinne der Machthaber "funktionieren", wenn der Einberufungsbefehl zum Kreuzung gegen das "Böse" ins Haus flattert...
Die erzwungenen Aufdrucke auf Zigarettenschachteln waren natürlich von Anfang an vollkommen wirkungslos, weil sie sich selbst als mißlungene Gehirnwäsche klassifizieren, solange nicht dieselben "Volkspädagogen" auch in vergleichbaren Kampagnen vor den "gesundheitlichen Folgen" von Kriegen warnen und von der Teilnahme gleichermaßen "abraten"; aber genau davon sollte ja abgelenkt werden! Selbst die geforderte Verschärfung dieser Abschreckungskampagne wird lediglich die Urheber als flagrante Heuchler entlarven, solange nicht gleichzeitig auch alle Militärpublikationen mit verstümmelten Leichen "verschönt" werden müssen! Wenn solche Versuche trotzdem unternommen werden, dann zeigt das nur, mit welcher Abgebrühtheit die Urheber die Realität auf den Kopf zu stellen versuchen!
Wer mit vage zurecht gebastelten Statistiken und buchstäblich "hochgerechneten" Wahrscheinlichkeiten, die ein "Experte" dem nächsten "zuspielt", der sie dann nochmal "korrigiert" und wieder nach oben "aufrundet", die aber keiner seriösen Prüfung standhalten, aus heuchlerischer "Sorge" um die Menschen ein legitimes Genußmittel verteufelt, das aber der Menschheit seit Jahrtausenden ganz offenkundig nicht geschadet hat, und dann aber auf der anderen Seite die absolut konkreten (also nicht nur statistisch "hochgerechneten") Gefahren von Kriegen (Kriegstote gibt es nämlich nur im Krieg, jedoch nicht beim Rauchen!) verschweigt, der ist überhaupt keine respektable Instanz, weder menschlich noch fachlich, sondern nur ein Heuchler, und zwar ein sehr unglaubwürdiger...
Ich persönlich habe ja sogar großes Verständnis dafür, wenn jemand ganz einfach keinen Tabak-Qualm mag; da kann man dann unter zivilisierten Leuten immer ein Arrangement finden, mit dem beide Seiten irgendwie "leben" können, jedenfalls war das früher einmal problemlos möglich. Ich mag auch keine Leute, die so besoffen sind, daß sie sich nicht mehr unter Kontrolle haben und ziehe mich dann grundsätzlich ohne jede Anfeindung freiwillig zurück. Das beste und wirkungsvollste Arrangement (also kein Diktat) wäre natürlich eine klare Kennzeichnung von Raucher- und Nichtraucherbereichen bzw. Raucher- und Nichtraucherlokalen. In wirklich öffentlichen Räumen wie Behörden, die sowieso nicht der Gemütlichkeit dienen, habe ich jedenfalls auch bisher noch nie geraucht. Doch gerade diese künstlich aufgesetzte und immer weiter forcierte Greuelpropaganda mit einer scheinbar wissenschaftichen Begleitmusik und dem totalitaristischen Alleinherrschaftsanspruch, die erinnert nur an Propagandakampagnen vergangener Epochen, die ebenfalls mit scheinbar seriöser Argumentation unterlegt waren, und genau diese Propaganda ist es, die diese Kampagne endgültig als eine ganz klare Orwellsche Kampagne zur gezielten Disziplinierung und Konditionierung der Öffentlichkeit entlarvt...
Machthaber treten - ohne dabei rot anzulaufen - vor die Öffentlichkeit und behaupten mit geradezu unglaublicher Abgebrühtheit, der Tabak sei die "größte Gefahr für die Volksgesundheit" überhaupt! Aber das ist ganz einfach nur eine Propagandalüge, denn nicht der Tabak, sondern der Krieg ist seit Anbeginn der sogenannten "Zivilisation" objektiv die größte Gefahr für die Gesundheit eines jedes Volkes und eines jedes Individuums, die es jemals gab! Doch genau diese objektive Wahrheit soll eben vertuscht, verschleiert und unterdrückt werden, und zwar neuerdings nicht nur von den sogenannten "Etablierten", sondern auch und sogar mit ganz besonderem (Blockwart-) Eifer von ehemaligen Linken, die früher einmal vorgaben, für Gerechtigkeit, Freiheit und allumfassende (auch informationelle) Selbstbestimmung einzutreten. Aus der ehemals propagierten "antiautoritären Erziehung" für Kinder wurde mittlerweile die autoritärste "Volkserziehung" seit 1945, die zumindest partiell (Steigerungen sind natürlich jederzeit noch möglich) alles übersteigt, was es beispielsweise in der DDR jemals gegeben hat! - Wo man auch hinschaut, in wenigen Jahren wurde in diesem unserem Lande einfach alles ins Gegenteil verdreht: Reformen, Freiheit, "Schutz", Selbstbestimmung usw. usf.
Eigentlich ist das ja ein Ding aus dem Irrenhaus oder eben der widerwärtigste Zynismus seit dem KZ-Motto "Arbeit macht frei". Nicht nur Zivilisten, sondern auch den Soldaten der westlichen Plutokratien soll ja das Rauchen in den Kneipen der Heimat mit der heuchlerischen "Fürsorge" um die gesundheitlichen Folgen unter Strafandrohung verboten werden. Doch dieselben Soldaten dürfen sich natürlich jederzeit für die strategischen Hegemonial- und Profitinteressen ihrer Machthaber in fernen Ländern die "Birne" wegschießen lassen. Dieser "Sonderfall" wurde offenbar von der "Gesundheitsfürsoge" noch gar nicht erfaßt!? Was ist das nun? Dummheit, ekelerregender Zynismus oder vorsätzliche Ablenkung von allen tatsächlichen Problemen?
Die heutigen Machthaber haben offenbar noch immer nicht kapiert, daß man mit zunehmender Propaganda keineswegs glaubwürdiger, sondern im Gegenteil immer unglaubwürdiger wird...
Wenn Krieg aus Hegemonialstreben, Profilierungssucht und Profitgier mal wieder auf dem "Wunschzettel" der Machthaber steht, und das wird früher der Fall sein, als es viele wahrhaben wollen, dann gibt es eben Krieg - auf fremden Ozeanen, in fremden Wüsten, Urwäldern oder Hochgebirgen wird dann "das Vaterland verteidigt", und jeder hat daran teilzunehmen, entweder als Kanonenfutter oder - wenn er sehr viel "Glück" hat - "nur" als Steuerzahler an der "Heimatfront", während die Kriegsgewinnler natürlich nicht mit explodierenden Bomben, sondern ausschließlich mit explodierenden Maximalprofiten konfrontiert werden...
Wer ein Restaurant besuchen will, der hat mangels alternativer Wahlmöglichkeit gefälligst ein Nichtraucherlokal aufzusuchen, oder er soll Dreck fressen; eine Selbstbestimmung soll es nicht mehr geben, weder für Gäste noch für Gewerbetreibende... Im Vergleich dazu war aber die Gewerbefreiheit selbst der Ulbricht-DDR ohne jeden Zweifel noch ungleich liberaler... Die DDR als Musterbeispiel für Gewerbefreiheit, Toleranz, demokratischen Interessenausgleich zwischen ALLEN Bevölkerungsgruppen ohne strukturelle Apartheid und weltoffene Liberalität - wer hätte sich das vor 40 Jahren vorstellen können... Heute ist es fast schon Realität - es ist eben tatsächlich alles nur "relativ" - relativ "unfrei", verglichen mit der BRD der 70er Jahre, aber relativ frei, verglichen mit der BRD der Gegenwart und erst recht der BRD der Zukunft... Es ist ganz einfach nur eine Tatsache, daß das alltägliche Leben auch in der DDR der 60er Jahre von tabuloser Ausgelassenheit und zügelloser Lebensfreude gekennzeichnet war, während der Alltag hier und heute zunehmend von quasi mittelalterlichen pseudoreligiösen Tabus wie eben der absolut willkürlichen Verteufelung von Jahrtausende alten Genußmitteln bestimmt wird... Das "11. Gebot" der Machthaber mit göttlichem Sendungsbewußtsein (dem zweifellos noch weitere "Gebote" folgen werden): Du sollst nicht rauchen, denn es ist ein heidnischer Brauch gottloser Wilder, eben die "Rache des roten Mannes an den Weißen für den aufgedrängten Branntwein"...
Wer einen Telefonanschluß haben möchte, der hat das völlig überflüssige Risiko der ungeschützten und frei zu mißbrauchenden Zockernummern für sich und seine Angehörigen mitzutragen - ob er den Dreck nun haben will oder nicht, das spielt keine Rolle, denn eine Wahlmöglichkeit ist dabei nun mal völlig unvereinbar mit den offenkundigen Profitinteressen von Machthabern und war deshalb von Anfang an nicht vorgesehen! Verbraucherschutz ist hier überhaupt kein Thema; sittenwidrige Koppelverträge sind der "gesetzliche" Standard... Hätte Ulbricht den Besuch eines Restaurants mit dem Tragen eines Parteiabzeichens zwangsgekoppelt, was es aber niemals gab, dann wäre das auf jeden Fall noch ungleich harmloser gewesen...
Wahrscheinlich reicht keine Phantasie aus (noch nicht einmal meine oder die von George Orwell), sich wirklich vorzustellen, welche düsteren Exzesse die gesellschaftliche Entwicklung der nächsten Jahrzehnte in diesem unserem Lande noch bringen wird, bevor diese "Zivilisation" sowieso im 3. Weltkrieg verglüht, wovon ich felsenfest überzeugt bin, da die Veränderungen, die nötig wären, um das noch abzuwenden, absolut nicht in Sicht sind, solange das "Progressivste" in diesem unserem Lande der Kampf gegen "rauchende Killer" ist. Noch einmal 30 Jahre lang "Reformen" rückwärts, noch einmal 30 Jahre Ausbau der staatlichen "Schutzmaßnahmen" = Überwachung und Gängelung, da ist dann absolut nichts (Er-) Lebenswertes mehr zu sehen - nur Mitleid für die Unglücklichen, die das miterleben müssen! Selbst als Atheist bin ich fast geneigt, zu allen Göttern aller Religionen der Weltgeschichte zu beten, um das nicht mehr miterleben zu müssen! Dafür bin ich dann auch gerne bereit, bis zum letzen Atemzug weiter zu rauchen...
Strafe war früher einmal (auch im offensichtlich toleranten Rechtsstaat DDR!) nichts anderes als eine Beschränkung der Freiheit als Sanktion auf eine vorherige unrechtmäßige Handlung. Das willkürliche Verbot eines Genußmittel, das erwiesenermaßen älter ist als die ganze sogenannte menschliche Zivilisation, ist offenkundig eine Beschränkung der Freiheit, nur daß der Sanktionscharakter auf eine vorherige unrechtmäßige Handlung nicht gegeben ist. Es ist also eine "Strafe" ohne vorherige "Straftat", ergo ein reiner Willkürakt, der seit der Leibeigenschaft und Sklaverei kaum eine Parallele hat! Da es objektiv auch keine Beeinträchtigung von Personen geben kann, die aus ihnen freistehenden Gründen nichts mit diesem Genußmittel zu tun haben wollen, wenn nur die vorhandenen bzw. leicht realisierbaren Möglichkeiten einer räumlichen Trennung genutzt werden, entfällt auch diese Begründung für den geplanten Willkürakt...
Das alles und noch viel mehr ist die schöne neue freiheitlich plutokratische Grundordnung, die ihren Ursprung in Kohls heuchlerischer "geistig moralischer Wende" hatte. Eine Spätfolge eben dieser Wende zum "Besseren" war bekanntlich auch, daß ein Ex-Kanzler sein privates (Ganoven-) Ehrenwort in einer illegalen Spendenaffäre straflos über seinen Amtseid stellen konnte und hinterher nicht nur weiterhin als "Ehrenmann" gefeiert, sondern sogar schon für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde... Muß es da wirklich noch wundern, daß selbstverständlich auch Rauchverbote in der alltäglichen Praxis dieses Landes de facto niemals für Machthaber gelten (werden)? Dieselben Leute haben sich jedoch früher darüber mokiert, daß Honecker, Mittag und Krenz in Wandlitz mehr Bananen bekamen als das "gemeine" Volk - eben Heuchelei und Scheinheiligkeit in aller höchster Perfektion und Vollendung... Tatsache ist, daß die damals Gescholtenen im direkten Vergleich zu heutigen Machthabern nichts als ein Club bewunderungswürdiger Asketen mit der demütigen Bescheidenheit von Mönchen waren...
Seit mehr als 25 Jahren wird nun schon die Bedeutung des Wortes "Reform" in fast unmerklich kleinen Schritten Stück für Stück ins Gegenteil verkehrt. 100 Jahre lang bedeutete das Wort "Reform" immer eine Wandlung zum Besseren; seit 25 Jahren aber nur noch eine Wandlung zum Schlechteren - nach und nach wird ganz langsam, aber sehr zeilstrebig alles zunichte gemacht, was in den Jahrzehnten davor erkämpft worden ist; Begründungen, also Vorwände, die überhaupt nichts mit den wahren Gründen zu tun haben, wird man immer finden! Seit mehr als 25 Jahren wird das politische Koordinatensystem der BRD permanent immer nur nach rechts gezerrt und geschoben, so daß die SPD von heute die CDU der 70er Jahre schon längst rechts "überholt" hat; die sogenannten Grünen sind heute viel weniger "liberal" als die FDP der 70er Jahre; selbst die PDS des 21. Jahrhunderts ist weniger "freiheitsliebend" als die SPD der Ära Brandt, was an ihrem verbissenen Gängelungsfanatismus mehr als deutlich wird; insgesamt sind praktisch alle Parteien "radikaler" und "fundamentalistischer" im negativsten Wortsinn geworden, so daß man die ach so "freien Wahlen" heute genauso gut auch einem Ziehungsgerät der Lotterie überlassen könnte - das Ergebnis wäre in der Praxis keineswegs anders, aber dafür allemal ehrlicher, weil es ja ohnehin mehr um die proportionale Aufteilung von Pfründen als um Unterschiede in der Politik geht - also eine frappierende Ähnlichkeit zur Lotterie!
Und diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen - die heutige BRD ist dramatisch unfreier als die BRD von 1975 - und dieser Prozeß ist noch immer in vollem Gange; es ist sogar zu befürchten, daß er gerade erst unter dem heuchlerischen Vorwand der "Terrorismusabwehr" und der allumfassenden Orwellschen "Fürsorge um die Gesundheit und das Wohlergehen der Untertanen" so richtig "Fahrt" aufnimmt: Nach dem Rauchverbot in Gaststätten kommt höchstwahrscheinlich das Rauchverbot im Freien, womit sich dann die "Sorge um die Gesund der Nichtraucher" endgültig als reine Propagandalüge enttarnen wird; irgendwann kommt dann auch mal wieder eine Alkoholprohibition, und der gläserne Bürger sowie der gläserne Patient mit umfassenden Gängelungen in allen Bereichen des Lebens, die sind technisch sowieso schon machbar, werden also auch bald durch gesetzliche "Schutzmaßnahmen" unterlegt werden...
Was für ein "geistig moralischer" Fortschritt gegenüber der "alten" BRD der 70er Jahre... Die Anzahl der Rundfunk- und Fernsehkanäle hat sich seither vervielfacht, doch die Meinungsvielfalt hat sogar dramatisch abgenommen - die Konzentration der Meinungsmonopole wird immer offensichtlicher: Auf immer mehr Kanälen wird überall dasselbe geplappert, sei es "Nichtraucherschutz", "demographische Katastrophe", Gesundheitsreform(en), "Schurkenstaaten", "Terrorgefahr" oder "weltpolitische Verantwortung" (nur ein Euphemismus für die Kriegslüsternheit der Konzerne), weil eben überall auch dieselben Kapitalinteressen dahinterstehen - Politik und Meinungsindustrie bilden heute einen untrennbaren Filz. Natürlich sind die heutigen Machthaber zwar abgebrüht und skrupellos, aber keineswegs so blöd wie frühere, und deshalb werden hin und wieder auch mal andere Meinungen zugelassen, aber diese sind vom prozentualen Anteil her so unbedeutend und werden ohnehin gleich immer mit gegensätzlichen Darstellungen überlagert, daß dies überhaupt nichts an dem generellen Kampagnen-Charakter der gesamten "Berichterstattung" ändert. Die Machthaber wissen sehr genau, daß solche gelegentlichen "Minderheitsmeinungen" im Bewußtsein der Volksmassen völlig untergehen und dann in der Praxis keine wirkliche Rolle mehr spielen, aber sie eignen natürlich hervorragend dazu, den Vorwurf einer "Gleichschaltung" zu entkräften! "Außenseitermeinungen" werden erst dann völlig abgeschafft, wenn die Entwicklung zum totalen Überwachungsstaat weit genug vorangeschritten ist!
Mit einem solchen Propagandaapparat kann man einfach jede auch noch so hirnrissige "Studie" über die "Gefahren des Passivrauchens" den Leuten so lange "um die Ohren hauen", bis sie wirklich jeder Kretin im Schlaf nachplappert! Getreu der Erkenntnis von George Orwell kann jede beliebige Lüge ganz leicht zur "Wahrheit" gemacht werden, wenn sie nur über möglichst viele und scheinbar voneinander unabhängige Quellen und "Experten" verkündet wird. Sogar die allumfassende "Gesundheitsfürsorge" hat George Orwell bereits als ein überaus wirkungsvolles Machtinstrument zur lückenlosen Kontrolle und Gängelung des ganzen Volkes erkannt und exzellent beschrieben - nichts anderes passiert heute, wenn mit dem Vorwand der "Fürsorge" (erst einmal) das halbe Volk gegängelt wird; für die andere Hälfte wird man früher oder später zweifellos einen anderen Vorwand aus dem unerschöpflichen Repertoire der "Gesundheitsfürsorge" zur Gängelung finden! Wie wäre es z.B. mit höheren KV-Beiträgen für alle, die "den falschen Body Mass Index" haben? Die Phantasie der Gängeler ist bestimmt noch lange nicht erschöpft! Wer sich heute freut, der freut sich zu früh! Es wird immer so weitergehen, wenn diese "Volkspädagogen" nicht bald gestoppt werden...
"Angedacht" wurde bereits vieles, und wenn die plutokratischen "Denkfabriken" - in der Regel gemeinnützige "Stiftungen" oder "Vereine", die vom Großkapital mit Spenden natürlich ohne jede Zweckbindung absolut "selbstlos" unterstützt werden (Welche Rechtsform hat eigentlich das viel zitierte Krebsforschungszentrum?) - erst einmal angefangen haben, zu "denken", dann kommen auch bald die ersten "Studien"... Aus diesen ersten "Studien" wird dann sehr schnell eine Flut von "Studien", und wenig später kann man alle Medienkanäle rauf und runter zappen und wird fast überall in die "besorgten" Gesichter von menschenfreundlichen "Experten" schauen müssen, die mit "wissenschaftlicher" Akribie vorrechnen, daß die Leute mit dem "falschen Body Mass Index" der Volksgemeinschaft mehr Kosten verursachen als der ganze Rüstungshaushalt - was dann wohl heißen soll, daß man diesen ganz leicht verdoppeln könnte, wenn ALLE Volksgenossen "zäh wie Leder, schnell wie die Windhunde, hart wie Kruppstahl, blond wie Adolf Hitler, groß wie Josef Göbbels oder schlank wie Hermann Göring" wären...
Schon kursiert die Forderung nach höheren Steuern auf Süßigkeiten, natürlich nicht zum Abzocken, sondern nur aus "Sorge" um die Volksgesundheit! Und wie lange wird es dann noch dauern, bis die EU Warnhinweise auf Schokolade verfügt? Wenn diese Kampagne lange genug anhält, dann werden bald alle Menschen mit dem "falschen Body Mass Index" in der Öffentlichkeit Spießruten laufen wie die Raucher und die Gewinne der Pharmaindustrie aus Schlankheitspillen werden "hochgehen" wie der "Pilz" einer Atombombe, womit sich die "selbstlosen Spenden" dann doch wieder - natürlich vollkommen unerwartet! - gelohnt hätten... Gibt es außer mir noch jemanden, der da eine Parallele zur Nichtraucher-"Schutz" erkennt?
Möglicherweise erleben wir gerade wieder den Beginn einer solchen Kampagne: Die Deutschen leben über ihre Verhältnisse, fordern zu viel, sind nicht "flexibel" genug, arbeiten zu wenig, haben zu viel Urlaub, starten zu spät in den Beruf, gehen viel zu früh in Rente, "vergreisen" (ein Wort aus der Propagandaküche des Unmenschen, gewissermaßen eine qualitative Vorstufen zum "Volksschädling" oder zum "lebensunwerten Leben"), produzieren zu wenig "Menschenmaterial" für die Fronten des Dritten Weltkriegs, rauchen zu viel und nun sind sie auch noch zu fett, wie es gerade aus allen gleichgeschalteten "Volksempfängern" dröhnt... Bald werden dann "Experten" aus eben diesen "Volksempfängern" verkünden, daß die von den Fettleibigen verursachten Gesundheitskosten für die "Volksgemeinschaft" untragbar sind (natürlich im Gegensatz zu den Kriegskosten in Afghanistan oder den Kosten neuer Rüstungsprojekte) und daß demzufolge mal wieder die "Eigenverantwortung" zu "stärken" sei...
Bald kommen dann "fürsorgliche" Warnhinweise auf Süßigkeiten, danach vielleicht eine Steuererhöhung auf Süßigkeiten, natürlich auch nur aus "Fürsorge", nicht etwa zur Abzocke!? Bei der nächsten "Gesundheitsreform" wird dann womöglich das "Kostenrisiko individualisiert" (wie es bereits in Teilbereichen geschehen ist) und damit die allgemeine Entsolidarisierung der Gesellschaft weiter vorangetrieben. Dazu wird es dann freilich auch erforderlich sein, die individuellen "Risikofaktoren" möglichst genau zu ermitteln und aktenkundig zu machen. Man braucht wirklich kein Hellseher zu sein, um vorauszusagen, daß der Beruf des Soldaten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bestimmt nicht als ein zu individualisierender Risikofaktor klassifiziert werden wird. Das angebliche Mittel zum Zweck, nämlich die Erfassung der "Risikofaktoren", wird aber in Wahrheit der eigentliche Zweck der Maßnahme sein: Die Überwachung wird peu à peu immer lückenloser, und die Gängelung nimmt immer weiter zu, unaufhaltsam wie ein langsam fließender Lavastrom, der alles irgendwann niederwalzt...
Zu den erfaßten "Risikofaktoren" wird dann früher oder später auch ein vollständiges genetisches Abbild jedes einzelnen Menschen gehören. Damit werden dann nicht nur Rückschlüsse auf "Suchtgefährdungen" (natürlich zum "Schutz" der Allgemeinheit vor den tödlichen "Gefahren" des Passivrauchens), sondern auch auf "Erbkrankheiten" oder sogar Charaktereigenschaften bis hin zur "Gefährdung der Volksgemeinschaft" durch nonkonformistische politische Überzeugungen gehören. Alles, was technisch machbar ist, wird mit der naturgesetzlichen Konsequenz der Schwerkraft auch irgendwann passieren! Viel schneller, als wir uns das heute überhaupt vorstellen können, werden die technischen Voraussetzungen vorhanden sein, um allein anhand des genetischen Fingerabdrucks zwischen "lebenswertem" und "lebensunwertem Leben" zu unterscheiden! Der Registrierung des genetischen Fingerabdrucks wird sich aber auch niemand entziehen können, weil dann sofort der Verdacht des Terrorismus die Folge wäre, und dieser hat ja schon seit ein paar Jahren die Konsequenz, daß sowohl nationale wie auch internationale Menschenrechte zum "Schutz" der Allgemeinheit vor den "Gefahren des Terrorismus" einfach außer Kraft gesetzt werden...
Ein etwaiger künftiger Faschismus wird alles jemals Dagewesenen bei weitem übertreffen, nicht etwa weil die Machthaber in persona heute noch schlimmer wären als frühere Diktatoren, sondern weil sie über ein Arsenal an technischen Möglichkeiten verfügen werden, das es nie zuvor in der Weltgeschichte gegeben hat! Wer sich heute schon als kompromißloser Eiferer bei dem Verbot eines harmlosen Genußmittels auszeichnet, dem sollte man niemals wieder in irgendeiner Hinsicht Vertrauen entgegenbringen, weil die Gefahr viel zu groß ist, daß die Radikalität auch mit den technischen Möglichkeiten und den daraus resultierenden Machtmitteln immer weiter zunimmt... Macht korrumpiert, und mehr Macht korrumpiert auch immer mehr...
Wem bereits heute die durch Wahlen verliehene Macht dermaßen diktatorisch zu Kopf steigt, dem sollte man prinzipiell alles zutrauen, nur nichts Gutes mehr. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Wahl durch Zettelfalten von der elektronischen Wahl abgelöst wird. Zum "Schutz" vor Mißbrauch und Wahlbetrug wird es dafür aber auch eine unverwechselbare elektronische Authentifizierung jedes einzelnen Wählers geben müssen. Natürlich werden dann alle Machthaber wie heute bei den biometrischen Daten hoch und heilig versprechen, daß auch die elektronischen Wahlen nur anonym, aber niemals personenbezogen ausgewertet werden. Aber wie oft haben wir schon die Einstellung erfahren müssen: "Was interessiert mich mein blödes Geschwätz von gestern?"... und schon können alle Wahlen nur durch Knopfdruck auch personenbezogen ausgewertet werden: Wähler, Nichtwähler, ungültige Stimmabgabe (die man elektronisch ganz einfach technisch unmöglich machen könnte!) - alles wird dann transparent sein! Bei einer Wahlpflicht könnten sogar die Bußgeldbescheide vollautomatisch erstellt werden; "verdächtiges" Wahlverhalten könnte ganz automatisch in eine Datenbank der Terror-Unterstützer übernommen werden mit allen Folgen, die daraus resultieren könnten... Wer "falsch" wählt, der wird dann nie in den Staatsdienst oder den öffentlich-rechtlichen Dienst gelangen, ohne jemals zu erfahren, warum nicht... Das Resultat wird die erste Diktatur der Weltgeschichte sein, in der das Volk nicht nur zu gehorchen hat, sondern die Unfreiheit auch aktiv "frei wählen" muß, um sich nicht irgendeinem folgenschweren "Verdacht" auszusetzen...
Die Freiheit der Kunst steht nun auch schon im Fadenkreuz unserer "großen Volksfürsorger"; "jugendgefährdende Inhalte" bedrohen unsere Kinder - verbieten, verbieten, verbieten, dröhnt es mal wieder aus den "Volksempfängern"! Doch als schon einmal Politiker von Amts wegen die Definition der Kunst festlegten, da wurde auch der Begriff "entartete Kunst" aus der Taufe gehoben! Wenn aber der "Einstieg" in die staatliche "Kunsthoheit" erst einmal erfolgt ist, dann ist der "Dammbruch" vollzogen und dann ist es auch hier nur noch eine Frage der Zeit, bis peu à peu immer mehr nonkonforme Inhalte unter die Zensur fallen. Irgendwann werden dann auch gesellschaftskritische Inhalte zum "Schutz" der geistigen Volksgesundheit "indiziert" werden...
Die Gefahr ist so hoch wie nie, weil die "Geschäftsgrundlage" einer ehemals freiheitlichen Gesellschaft nun mal zusammen mit dem ehemaligen "Ostblock" untergegangen ist. Die ständig zunehmenden "Schutzmaßnahmen" sind eine unmittelbare Folge. Heute gibt es keinen Grund mehr für gesellschaftliche "Feigenblätter" jedweder Art. Warum sollte man sich auch noch "tarnen", wenn es überhaupt keine Konkurrenz mehr auf der Welt gibt; für wen sollte man noch die "Fahne der Freiheit" propagandaistisch hochhalten, wenn es keinen "Eisernen Vorhang" mehr gibt, hinter dem man die Menschen damit gegen ein anderes System aufhetzen könnte?
Immer häufiger wird semantisch alles auf den Kopf gestellt: Aus Rückschritten werden "Reformen", aus Überwachung wird "Schutz" und aus Gängelung wird "Fürsorge", wie es George Orwell vorausgesehen hat. Die "Volksgesundheit" ist ein überaus mächtiger "Hebel" zur Einführung von Zwangsmaßnahmen aller Art, denn dieser Begriff ist fast ausnahmslos positiv besetzt, so daß man kaum mit Widerspruch rechnen muß. Man erinnere sich nur mal an den berüchtigten NS-Propagandafilm, in dem Juden in ständigem Wechsel mit Ratten-Populationen gezeigt wurden. Die "Message" dieses Film war, daß es nur um die "Volksgesundheit", um die Bekämpfung von Schädlingen, Seuchen und Syphilis ging, also alles ausnahmslos "positiv"...
Die objektiv "unwirtschaftlichsten" Kranken sind aber zweifellos weder Fettleibige noch Raucher, die unter Umständen vielleicht bereits jahrzehntelang die Solidargemeinschaft mit getragen haben, sondern diejenigen, die als Behinderte gleich erwerbsunfähig zur Welt kommen! In der Entsolidarisierung bzw. Individualisierung von Krankheitskosten liegt damit zwangsläufig auch die Gefahr, daß irgendwann einmal "lebensunvertes Leben" nur noch nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten "behandelt" wird... Die "Individualisierung" von Solidargemeinschaften ist ein überaus gefährliches Gibt, besonders, weil man sie so schön "logisch" und durchweg positiv begründen kann! Doch wenn der Anfang der "Erosion" erst einmal passiert ist, dann wird sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch weitergehen, ganz langsam, Stück für Stück, peu à peu, denn "steter Tropfen höhlt den Stein"; Äonen falten Meeresböden zu Gebirgen auf und spülen sie wieder zurück ins Meer - zumindest diese "Reformen" werden in der Politik nicht ganz so lange dauern... Das ist nämlich das gesellschaftliche Krebsgeschwür, mit dem sich die vielen "Krebsforscher" mal befassen sollten...
Eines nicht allzu fernen Tages wird dann der "Große Bruder" mit seiner "Liebe" alles und jeden umklammern wie eine Würgeschlange ihr Opfer, bis man keine Luft mehr bekommt; er wird alle "lieben", die ihn ebenfalls "lieben" und die von der "Gedankenpolizei" einen "Persilschein" bekommen haben, und er wird mit den Mitteln der Inquisition diejenigen "läutern" und "heilen", die an der Seele "krank" sind, weil sie sich der (erdrückenden) Liebe des Großen Fürsorgers verweigern... 1948 nur die böse Fiktion eines Schriftstellers, aber schon bald die Realität...
Bezeichnenderweise wird die heutige Jugend sogar schon von klein auf an den Begriff "Big Brother" gewöhnt, als ob es sich hierbei nicht um die Beschreibung eines abgrundtief teuflischen faschistischen Terrorregimes mit allumfassender totaler Überwachung, sondern nur um ein ganz harmloses Gesellschaftsspiel handeln würde! Eine "Show" mit dem Titel "Auschwitz" wäre da kaum noch geschmackloser! Der sog. 68er Generation hätte man mit so einer gequirlten Scheiße bestimmt nicht das Hirn verkleistern können! Wenn es heute offenbar doch möglich ist, dann ist dies nur das Resultat von 25 Jahren fast ausschließlich kapitalgesteuerter Gehirnwäsche aus dem Äther. Die "JAMBA-Generation" ist möglicherweise schon so perfekt konditioniert, daß mit ihr wahrscheinlich nicht nur ein Rauchverbot, sonders in der Folge auch der faschistische Orwellsche Terrorstaat zu verwirklichen ist!? In winzig kleinen und scheinbar völlig harmlosen Dosen sind die Menschen offenbar an alles zu gewöhnen, auch wenn die Dosen in der Summe ein tödliches Gift ergeben - nicht so harmlos wie Nikotin, sondern eher wie Zyklon B!
"Gewöhnen" oder besser "desensibilisieren" ist sogar ein psychologischer Fachbegriff, ein Fachbegriff der Verhaltenstherapie: Die systematische "Desensibilisierung" ist ein Verfahren gegen Angststörungen, bei dem der Patient ganz langsam an den Auslöser der Angst gewöhnt wird, bis diese Angst immer weiter abnimmt. Und die natürliche Abneigung eines freiheitsliebenden Menschen gegen Totalüberwachung und totale Gängelung muß aus der Sicht der Machthaber ja auch so eine Art "Krankheit" sein, die es zu "therapieren" gilt!? Nicht nur das Ziel der Gängelung, sondern die Gängelung an sich ist in einem Orwellschen Überwachungsstaat eine Maßnahme zur "Förderung der Volksgesundheit" - was sonst, denn ob Orwell, amerikanischer Ideologieexport oder Rauchverbot - alles muß positiv dargestellt werden, um es durchsetzen zu können! Als ein Mensch, der vom Bildungssystem der DDR in der angeblich so schlimmen Ulbricht-Ära über die ehemals freiheitlich-demokratische Grundordnung der 70er Jahre bis heute alles selber erfahren durfte, muß ich feststellen, daß das heutige hysterische Kesseltreiben gegen Raucher die mit Abstand intensivste Propagandakampagne ist, die ich selber jemals erlebt habe - falls es also jemals noch intensivere Kampagnen gegeben haben sollte, so lagen diese "vor meiner Zeit" und mithin weit außerhalb meiner persönlichen Erfahrungen...
Auf fast allen "Informationskanälen" dieser schönen neuen bunten Medienwelt laufen tagtäglich verherrlichende "Reportagen" mit reißerischer Kommentierung über Kriegsschiffe, Kriegsflugzeuge, Hightech-Waffen und "Future-Worriors", die das "Videospiel" in ihren Helmen immer dabei haben; zerfetzte und lebendig verbrannte Zivilisten oder Soldaten werden aber nicht gezeigt! Als "Kontrapunkt" treten statt dessen zwischendurch immer wieder "Experten" auf, die nicht etwa die "gesundheitlichen Folgen" von Kriegen anprangern, sondern mit ihren wild zurecht gebastelten "Wahrscheinlichkeiten" die "Greuelpropaganda" gegen das (Passiv-) Rauchen immer weiter anheizen. Nicht nur medizinische, sondern auch sogenannte Wirtschafts-"Experten" geben sich dafür her und stellen im wahrsten Sinne des Wortes "Hochrechnungen" über die angeblichen volkswirtschaftlichen Kosten des (Passiv-) Rauchens auf, in die sie von Behandlungskosten bis zu den "Steuerausfällen" der vermeintlich zu früh verstorbenen (Passiv-) Raucher absolut alles hineinrechnen, was man nur irgendwie an den Haaren herbeiziehen kann, doch über dieselben Folgekosten von Kriegen, stellt aber keiner dieser "Experten" eine "Hochrechnung" auf! - Ist das nun "Information" oder Manipulation? Warum werden denn nicht auch brennende Menschen, verkohlte Leichen, zerfetzte Körper, gespaltene Schädel, heraushängende Därme, abgetrennte Arme und Beine, Blutfontänen aus den Wunden und schreiende Verwundete gezeigt, die noch kurz zuvor als stolze "Helden" in eindrucksvollen Operettenuniformen paradiert sind?
Ach ja, das kann man den unmündigen Untertanen natürlich genauso wenig "zumuten" wie die Selbstbestimmung über ein Genußmittel!? Das ist sicher wieder nur eine ausschließlich gut gemeinte positive "Schutzmaßnahme", mit der das Volk vor seiner eigenen Unreife beschützt werden soll, obwohl es doch nur die einzige "echte" Realität des Krieges ist: 10 Millionen mal im 1. Weltkrieg, 50 Millionen mal im 2. Weltkrieg, 100 Millionen mal in all den "Friedenskriegen" zur "Verteidigung der Freiheit" seit 1945 und wahrscheinlich mindestens 500 Millionen mal im dem bevorstehenden 3. Weltkrieg, der unvermeidlich kommen muß und kommen wird, wenn die plutokratischen Machthaber ihren globalen Hegemonialanspruch nicht endlich aufgegeben. - Das alles soll aber der unmündige Plebs natürlich erst mitbekommen, wenn er sich mittendrin befindet und wenn es für jeden Widerstand zu spät ist... Zur Ablenkung wird nun erst mal Jagd auf Raucher gemacht, werden Gastwirte mit Berufsverbot bedroht, und Nichtraucher werden vor ihrer eigenen Entscheidungsfreiheit "geschützt" - denn wer sich damit beschäftigt, der hat keine Zeit mehr, über die richtigen Probleme nachzudenken... Die Ideologie, die dem allen zugrunde liegt, lautet ganz einfach: Der Plebs soll sich gefälligst nicht durch Nikotin oder Alkohol selber umbringen, sondern den Machthabern jederzeit als Kanonenfutter "nutzbringender" zur Verfügung stehen. Bestandteil dieser Ideologie ist wohl auch das religiöse Dogma, daß Selbstmord Sünde sei und die ewige Verdammnis in der Hölle nach sich ziehen soll. Lediglich das Töten und getötet werden in Kriegen, das fällt natürlich nicht unter die Definition der "Todsünde", sondern wird von systemkonformen Pfaffen ausdrücklich "gesegnet", was nur ein Indiz mehr für die ungeheuerliche Verlogenheit und Heuchelei der weltlichen und auch religiösen Machthaber ist...
Passivrauchen mag ja "potentiell" tödlich sein, wie von militanten Nichtrauchern behauptet wird, doch lediglich mit einer völlig unbestimmten "Wahrscheinlichkeit", die aber sogar ganz leicht vermieden werden kann, wenn militante Nichtraucher einfach nur gekennzeichnete Raucherlokale meiden! Eine Kennzeichnung wäre sogar für Raucher ein Segen und eine überaus sinnvolle Maßnahme, um die Wahl einer Freizeiteinrichtung zu erleichtern und sich nicht versehentlich in die überaus unangenehme Gesellschaft verbiesterter Zeitgenossen zu begeben! Raucher sind nämlich außerordentlich tolerant; sie würden nichts lieber tun, als militante Nichtraucher ganz und gar unter sich zu lassen, ohne sich in deren Angelegenheiten irgendwie einzumischen (anders als umgekehrt)! - Straßenverkehr ist auch "potentiell" tödlich; Flugverkehr ist ebenso "potentiell" tödlich, und zwar nicht nur für Fluggäste, sondern auch für Unbeteiligte, die aber (im Gegensatz zu Nichtrauchern) keine Möglichkeit haben, nur Gebiete zu betreten, in denen garantiert nie ein Flugzeug abstürzt! - Schüsse in den Kopf sind sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich, doch genau das scheint für "Gesundheitsschützer" offenbar das "kleinste" aller Probleme zu sein, obwohl genau das allein im 20. Jahrhundert und bis zum heutigen Tage für mehrere Dutzend Millionen Menschen die knallharte Realität (keine unbestimmte Wahrscheinlichkeit!) war, der sie sich in der Regel auch nicht durch die Wahl ihres Aufenthaltsortes entziehen konnten wie jeder Nichtraucher. Auch in Vietnam und dem Irak hatten viele Millionen Zivilisten bekanntlich keine Wahlmöglichkeit, sich nur in Gebieten aufzuhalten, die nicht bombardiert wurden. Dasselbe galt auch für die Opfer des Massakers von My Lai, die sicher sehr gerne freiwillig einen Ort aufgesucht hätten, der nicht auf dem Weg von Lietanant William Calley lag, doch diese fehlende Wahlmöglichkeit hat sie dann das Leben gekostet, und zwar nicht "potentiell", sondern ganz real! Nichtraucher haben jedoch diese Wahl, doch die Wahrheit ist ganz offenkundig, daß militante Nichtraucher diese Wahl unter keinen Umständen haben wollen, sondern die Konfrontation; sie wollen im Gegenteil sogar jede Wahlmöglichkeit beseitigen, und zwar für Raucher, d.h. sie vertreten ganz klar einen totalitaristischen Anspruch über das Selbstbestimmungsrecht anderer, der nur noch vergleichbar mit der "heiligen" Inquisition im Mittelalter ist!
Diese Gleichschaltung der Politik mit allen Medien ist die raffinierteste aller Zeiten. Die Freiheit stirbt heute nicht mehr durch "Machtergreifung" oder durch lautstarke Saalschlachten, sondern in winzig kleinen Schritten, die kaum jemand als Bedrohung wahrnimmt! Vor 25 Jahren war der heutige Zustand dieses Landes schlichtweg überhaupt noch nicht vorstellbar, und genauso wird es in weiteren 25 Jahren sein, wenn der unablässigen Erosion elementarer Freiheiten nicht doch noch Einhalt geboten wird. Das kann aber nicht funktionieren, wenn sich sogar die Linke - ob nun aus Dummheit oder aus primitiver Pfründegier - daran beteiligt...
Das Perfide an der Entwicklung zum Orwellschen Terrorstaat ist ja gerade, daß kein einziger Schritt in diese Richtung das Ziel erkennen läßt. Jede Maßnahme für sich ist beinahe harmlos, nur die Summe ist gefährlich, wie auch die meisten Sprengstoffe aus völlig harmlosen Chemikalien bestehen, die erst in der richtigen Kombination ihre Brisanz entwickeln! Man muß jede Einzelmaßnahme nur geschickt genug begründen und von möglichst vielen "Experten" verbreiten lassen, und schon schreit eine Mehrheit: "Ja, wir wollen das!" Obwohl bestimmt kaum jemand das Endprodukt haben will!? - "Ja, verbietet uns bitte das Rauchen, denn es ist doch ungesund! Danke der Fürsorge, liebe Machthaber! - Ja bitte, baut die Überwachung aus, denn wir wollen doch vor den vielen bösen Terroristen beschützt werden, die uns überall auflauern! - Ja, schickt unsere Soldaten nach Afghanistan, bevor die Bösewichte herkommen und uns unter den Schleier zwingen"... usw. usf. Es kann auch kein Zweifel daran bestehen, daß vor 2.000 Jahren eine Mehrheit der römischen Bürger für die Hinrichtung aller Christen war und in frenetische Beifallsstürme ausgebrochen ist, wenn diese im Colosseum massenhaft abgeschlachtet wurden! Im Dritten Reich hätte zweifellos auch eine Mehrheit des Volkes dafür gestimmt, die Wirtschaft von der "bedrohlichen zionistischen Vorherrschaft" zu säubern! Doch war das nun Recht oder Gehirnwäsche? Dieselbe Qualität haben heute die viel zitierten propagandistischen (Suggestiv-) Umfragen zum Nichtraucherschutz! Selbstverständlich sind alle vernünftigen Raucher für einen wirksamen Nichtraucherschutz, aber durch konsequente Kennzeichnung und Wahlmöglichkeit, nicht durch Prohibition! - Mit der richtigen Propaganda kann man jedoch alles als "Wohltat" verkaufen, auch wenn die Summe dieser "Wohltaten" irgendwann das genaue Gegenteil ergibt...
Protagonisten des Rauchverbots und Gegner der Selbstbestimmung für Raucher und Nichtraucher gehen sogar schon dazu über, Anhänger der Wahlfreiheit öffentlich als "Drogenhändler" zu beschimpfen, ohne daß sie gleichzeitig Kriegsbefürworter (vielleicht sogar aus der eigenen Partei) auch "Todeshändler" oder "Blutsäufer" nennen. Allein darin wird die ungeheuerliche Doppelzüngigkeit und die maximale Verlogenheit dieser heuchlerischen Kampagne deutlich - das Schlimmste wird verharmlost, und das Harmloseste wird verteufelt, genauso, wie der seit über hundert Jahren positive Begriff der "Reform" in wenigen Jahren total "vergewaltigt" und die Bedeutung in das genaue Gegenteil verdreht wurde...
Erst gibt es "humanitäre Militäreinsätze", danach heißt es dann "Aufklärung ohne Kampfauftrag", wo doch wirklich jeder Trottel wissen müßte, daß "Aufklärung" ein untrennbarer Bestandteil militärischer Kriegführung ist. Wenn dann die Gegenseite auf diese unprovozierte Kriegsteilnahme ebenfalls mit kriegerischen Mitteln reagiert, dann wird aus dem "humanitären Aufklärungseinsatz" plötzlich eine "militärische Selbstverteidigung", und schon ist der Weg frei, um bald auch ganz unverhohlen an Angriffskriegen ohne aufwendig gedrechselte verbale Torsionen teilnehmen zu können. Krieg ist aber Krieg, und zwar auch dann noch, wenn die Worte in einem verbalen Hütchenspiel von Mediengauklern so lange im Kreis gedreht werden, bis etwas ganz anderes dabei herauskommt...
Sicherlich wird es noch eine Weile dauern, bis der Orwellsche Terrorstaat wirklich "vollendet" sein wird, denn wenn er bereits "fertig" wäre, dann wäre diese Homepage mit ziemlicher Sicherheit auch nicht mehr möglich! Doch jeder Schritt ist ein Schritt in diese Richtung - in wenigen Jahrzehnten wird die Welt erneut weltkriegsreif sein, allein schon deshalb, weil die USA niemals zulassen werden, von China als Weltwirtschaftsmacht überholt zu werden und wie schon viele andere Weltreiche zuvor - von Rom über das Britische Empire bis zur Sowjetunion - auf dem Abstellgleis der Geschichte zu landen. Einen "Casus belli", d.h. einen Anlaß bzw. Vorwand, der den Angreifer zum "Opfer" und den Angegriffenen zum "Bösewicht" macht, der wird sich immer finden, denn daran ist bisher noch nie ein Krieg "gescheitert"... Den scheinbaren Wohlstand und die beispiellose Hochrüstung über Jahrzehnte konnten die USA nur aus einem ständig steigenden Handelsbilanzdefizit finanzieren, d.h. die USA verbrauchen permanent wesentlich mehr, als sie selber produzieren, in diesem Jahr schon wieder über 600 Milliarden Dollar, was nur möglich ist, weil sich die Finanzströme der Welt in der Wallstreet konzentrieren. Der scheinbare Wohlstand der USA beruht nur auf diesem höchst trügerischen Umstand! Sobald das aber irgendwann zu Ende geht, haben die USA den größten Staatsbankrott der Weltgeschichte am Halse; sie befänden sich dann in einer ähnlichen Situation wie die DDR 1989, eben einfach nur pleite, wenn auch ein paar Nummern größer; dann müßten entweder die Hochrüstung oder der Wohlstand der Bevölkerung, wahrscheinlich aber beides, drastisch reduziert werden! Die wirtschaftliche Weltherrschaft und die "Freiheit" des Kapitals sind also für die USA definitiv eine Frage des nackten Überlebens! Nur solange sich die Kapitalströme an der Wallstreet konzentrieren, sind die USA wirtschaftlich (relativ) "gesund", weshalb sie diese "Freiheit der Weltwirtschaft" auch so vehement "verteidigen" (müssen)! Siehe "G8"! - Und nun kann sich jeder vernünftige Mensch mit einem Rest an eigenständigem Denkvermögen einmal selber überlegen, was dann passieren wird, wenn das "scheue Reh Kapital" massenhaft nach Schanghai strömt: Absturz in die Bedeutungslosigkeit oder ein "Befreiungsschlag" in Form eines Weltkrieges, der die Welt wieder einmal neu ordnen soll!?... Natürliche Personen, die dauerhaft über ihre Verhältnisse leben, haben schließlich irgendwann auch nur noch die Alternative: Privatinsolvenz oder einen Banküberfall als letzten verzweifelten "Befreiungsschlag"...
Eine interessante Analyse des Wirtschaftswissenschaftlers André Gunder Frank...
André Gunder Frank ist auch links über das Menü Papiertiger USA zu erreichen...
Ein "Papiertiger" an sich wäre ja nicht sooo gefährlich, aber einer, der ganz alleine mehr für Rüstung ausgibt als die 12 stärksten Militärmächte nach den USA zusammengenommen, der kann schon sehr gefährlich werden, und sei es nur unter dem Zwang der Selbsterhaltung (siehe oben)... Die USA verbrauchen also viel mehr, als sie selber produzieren, und da Wohlstand bekanntlich nicht aus quantenmechanischer Fluktuation, sondern nur aus Arbeit resultiert, heißt das zwangsläufig, daß die USA aufgrund ihres ständig zunehmenden Handelsbilanzdefizits immer mehr Wohlstand aus dem Rest der Welt "importieren" und Armut "exportieren" - genau das nennt André Gunder Frank (siehe oben) den "Export von Entropie"... Bei der EU im allgemeinen und Deutschland im besonderen ist es genau umgekehrt: Durch den ständigen Handelsbilanzüberschuß wird hauptsächlich Armut "importiert" und Wohlstand "exportiert", letzterer schwerpunktmäßig in die USA... Natürlich resultieren aus unserem Handelsbilanzüberschuß auch Gewinne, aber diese kommen heute nicht (mehr) der Bevölkerung zugute wie vor der sogenannten "Globalisierung", sondern fließen als Kapitalströme um die Welt und landen letztendlich in der Wall Street, wo sie das Handelsbilanzdefizit der USA und mithin auch die Hochrüstung sowie den "Import" von Wohlstand finanzieren... Würden die Gewinne aus dem europäischen Handelsbilanzüberschuß hier verbleiben, dann würde auch mehr importiert werden, wodurch wiederum der Handelsbilanz-Überschuß sinken würde. Sowohl ein Handelsbilanzüberschuß wie auch ein Handelsbilanzdefizit sind Indizien für soziales Unrecht, entweder auf der einen oder auf der anderen Seite... Das ist die Quintessenz der modernen "Globalisierung" und auch der Hauptgrund, weshalb die USA jede Beschränkung des "freien Welthandels" und jede Kontrolle der globalen Kapitalströme kategorisch ablehnen... Die USA "pokern" mit allen Mitteln, um ihr eigenes "Kartenhaus" vor dem Einsturz zu bewahren, aber der Einsatz dieses Pokerspiels ist die ganze Menschheit und die ganze menschliche Zivilisation...
Die obige Grafik zeigt ganz deutlich, daß die deutsche Handelsbilanz in etwa bis zur "geistig moralischen Wende" Anfang der 80er Jahre in Durchschnitt praktisch ausgeglichen war, d.h. durch Exporte wurden Gewinne erzielt, die auch wieder für Importe ausgegeben wurden. Niemand wurde dabei drastisch übervorteilt, weder im Inland noch im Ausland. Der Produktivitätszuwachs im Inland kam auch immer der Bevölkerung zugute (obwohl es auch damals schon Multimillionäre und Milliardäre gab, die überdurchschnittlich davon profitierten), während der heutige Produktivitätszuwachs letztendlich nur noch der amerikanischen Hochrüstung zugute kommt. Doch erst nach der "geistig moralischen Wende" entstand ein dauerhafter Handelsbilanzüberschuß, der dem unbedarften Bürger von der Propaganda als "Erfolg" der "modernen" CDU-FDP-Wirtschaftspolitik "verkauft" wurde. Verschwiegen wurde dabei natürlich, daß dies auch eine Absenkung des Lebensstandards bedeuten mußte, weil die Überschüsse aus dem Export immer weniger der inländischen Bevölkerung zugute kamen, sondern immer mehr in die internationalen Finanzströme flossen, die sich letztendlich an der Wall Street konzentrieren, um das Handelsbilanzdefizit der USA zu kompensieren. Die "geistig moralische Wende" war also die eigentliche Wende von der ehemals sozialen Marktwirtschaft hin zur skrupellosen Raubtier-Plutokratie! Die Geburtenrate in Deutschland ist auch nach der "geistig moralischen Wende" erst so richtig eingebrochen, wodurch die angebliche "demographische Katastrophe" erst ausgelöst wurde, die heute zur Begründung von Rentenkürzungen an den Haaren herbeigezogen wird! Überaus bedenklich ist, daß sowohl der deutsche Handelsbilanzüberschuß als auch das amerikanische Handelsbilanzdefizit nach der Jahrtausendwende geradezu in ein exponentielles Wachstum übergegangen sind, was im Inland in Form von Lohndumping und Sozialkürzungen (Hartz IV und Rentenkürzungen) und international in einer Massenverelendung der sogenannten "Dritten Welt" und nicht zuletzt auch in der US-amerikanischen Hochrüstung und resultierenden Kriegen zum Ausdruck kommt... Wer das alles für Zufall hält, der sollte sich besser ab sofort die Hose mit der Kneifzange anziehen...
Wer von den Machthabern heute zur persönlichen Imagepflege vollmundig die "Beseitigung der Armut in der Dritten Welt" oder soziale Gerechtigkeit im Inland verspricht, der sagt entweder aus Unwissenheit die Unwahrheit oder er lügt gewußt und vorsätzlich. In der Struktur des gegenwärtigen Weltwirtschaftssystems ist die Umverteilung von Arm zu Reich (nicht umgekehrt!) mit naturgesetzlicher Konsequenz verankert, wobei mit "arm" nicht nur die Armen in der Dritten Welt, sondern auch die Armen in den Industrieländern und selbstverständlich auch hierzulande gemeint sind. Wer in dem bestehenden System etwas anderes verspricht, der könnte genauso gut auch die Abschaffung der Schwerkraft versprechen - ein Versprechen, das sowieso niemand einhalten kann, egal, wer davon labert! Die Umverteilung von "ganz unten" nach "ganz oben" wurde in den letzen Jahrzehnten längst empirisch belegt, und dieser empirische Beweis wird auch in der Zukunft seine Bestätigung finden. Wer etwas anderes behauptet, der lügt oder er ist dumm, und wer das dann auch noch glaubt, der ist fast genauso schlimm wie die Lügner...
Bis aber alle weltwirtschaftlichen "Seifenblasen" tatsächlich mit einem "große Knall" zerplatzen, wird es (zum "Schutz" und zur Ablenkung der Bevölkerung) natürlich noch eine Vielzahl von propagandistischen "Trainigsläufen" geben, d.h. konkret Hysterien, willkürliche Gängelungen und Verbote, die es in dieser Häufung und Radikalität in noch keinem Regime der Weltgeschichte jemals zuvor gegeben hat (z.B. CO2-Hysterie, Feinstaub-Hysterie, Rauch- und Alkoholverbote), um den bedingungslosen Gehorsam der Massen zu testen, quasi militärisch zu drillen und weiterzuentwickeln... Nonkonformisten werden irgendwann von der "Gedankenpolizei" verfolgt werden, um in rechtsfreien Konzentrationslagern wie Guantanamo Bay oder Abu Ghraib zu verschwinden. Einen ersten Anlauf zur Einführung einer "Gedankenpolizei" hat es doch bereits gegeben, und zwar die McCarthy-Ära in den USA von 1948 bis 1956, als unzählige Intellektuelle, die sich der "Subversion" durch eine eigene nonkonformistische Meinung "schuldig" gemacht hatten, verfolgt, mit Berufsverbot belegt oder in die Emigration getrieben wurden! Der stalinistische "Archipel GULAG" ist Vergangenheit, der plutokratische "Archipel GULAG" ist noch immer eine sehr konkrete Drohung der Zukunft, die irgendwann wieder ganz real werden könnte, wenn nichts dagegen unternommen wird...
Doch auch die McCarthy-Ära wurde dem Volk ja als eine positive Errungenschaft "verkauft". Mit intensiver propagandistischer Gehirnwäsche wurden elementare Freiheitsrechte bis hin zur Gedankenfreiheit abgeschafft, um die ach so finstere Bedrohung durch die bösen Kommunisten abzuwenden. Wann und wo in der Weltgeschichte ist überhaupt jemals eine Verschlechterung auch mit negativen Argumenten begründet worden? Das hat es bestimmt noch nie gegeben!? Jede Verschlechterung, jede "Reform rückwärts" wurde stets positiv "verkauft"! Denn jede Lüge kann zur "Wahrheit" werden, wenn sie mit dem richtigen psychologischen "Waschmittel" bearbeitet und "seriös" präsentiert wird. Da drängen sich natürlich auch Parallelen zu heute auf: Ein paar vermeintliche Terroristen müssen dafür herhalten, um ein Jahrhundert Kampf um individuelle Freiheiten peu à peu wieder rückgängig zu machen. Zwangsläufig muß man sich die Frage stellen, wem nützen diese Terroristen überhaupt (cui bono); wessen Interessen dienen sie denn wirklich? Wäre die Bezeichnung "Agent Provocateur" zumindest in Einzelfällen tatsächlich so abwegig? Mit geheimdienstlichen Mitteln könnten "Terroristen" durchaus auch "gelenkt" werden, ohne daß sie sich dessen überhaupt bewußt sein müßten. Die Erfahrung lehrt doch wohl, daß Geheimdienste keine Skrupel kennen und daß sie offenbar zunehmend auch außerhalb des Rechts und ohne die ach so lästige demokratische Kontrolle operieren (Abu Ghraib, Guantanamo Bay, Folterflüge). Bei Eisbergen ist angeblich immer nur ein Sechstel sichtbar - bei Geheimdiensten dürfte dieses Verhältnis wahrscheinlich noch viel ungünstiger sein. So gesehen, sind Terroristen - unabhängig von ihren subjektiven Zielsetzungen - in erster Linie "nützliche Idioten" für Machthaber und weniger eine Bedrohung für "normale" Bürger; sie sind willkommene Rechtfertigungen für "Terrorbekämpfer" und Freiheitsabschaffer, um die Bürger mit immer mehr "Schutz" und "Fürsorge" erdrücken zu können! Eben alles nur positiv!?
Wer wirklich etwas zum Positiven verändern will, der wird niemals Gewalt dazu einsetzen, und zwar weder gegen Sachen, noch gegen Menschen, solange es nur noch irgendein legales Mittel dafür gibt - nicht weil es sich nicht moralisch rechtfertigen ließe, sondern weil es genau das ist, was sich die Machthaber insgeheim wünschen, um ihre Orwellschen Pläne weiter vorantreiben zu können. Was wurde denn am 11. September 2001 wirklich erreicht? Den Machthabern wurde ein willkommener Kriegsgrund geliefert, den sie ansonsten viel schwerer hätten finden können; Dank ihrer permanenten Hochrüstung waren sie aber schon lange bestens dafür gewappnet. Ein Gebäude, das noch mehr asbestverseucht war als der Palast der Republik, wurde in wenigen Minuten "abgerissen", während ein "normaler" Abriß nach einem Baugutachten aus den 90er Jahren ohnehin in absehbarer Zukunft fällig gewesen wäre, aber mehrere Jahre in Anspruch genommen und wahrscheinlich mindestens genauso viel gekostet hätte wie der Neubau. Der "warme Abriß" wurde von Millionen kleinen Versicherungsnehmern bezahlt, während der "kalte Abriß" voll zu Lasten der New York Port Authority gegangen wäre. Und die 3.000 Toten sind für die Machthaber ohnehin nur eine statistische Rechengröße, die keine wirkliche Rolle spielt - außer in ihren vor Heuchelei nur so triefenden verlogenen Volksreden...
Militärstrategen rechnen immer nur statistisch: Ein bestimmter Krieg kostet wahrscheinlich soundso viel an Munition, soundso viel Treibstoff, soundso viel Materialverluste und eben auch eine bestimmte "Menge" an Soldaten und "Kollateralschäden" - ein "Kollateralschaden" von "nur" 3.000 Personen ist für die hoch dotierten "Strategen" an ihren Schreibtischen, die ihre Kriege ohnehin immer nur in geheizten und klimatisierten Büros führen, eher noch ein sehr "billiger" Krieg. Normal denkende Menschen sollte so eine Denkweise eigentlich abstoßen, aber Schreibtischstrategen sind nun mal nicht mit "normalen" Maßstäben zu beurteilen... In dieser Weise hat Ludendorff schon im 1. Weltkrieg die Erfolgsaussichten "seiner" Schlachten "berechnet", indem er nämlich die wahrscheinlichen Kosten (auch die "Kosten" an anonymem Menschen-"Material") mit dem möglichen "Gewinn" im Falle eines Sieges verglichen hat. Wichtig war und ist dabei natürlich auch immer, daß der "Schaden" des Feindes voraussichtlich höher ausfällt als der eigene. Hochrangige Militärstrategen sind in erster Linie Hasardeure, die leidenschaftlich "pokern", nur daß sie nicht ihr eigenes Vermögen einsetzen, sondern das Leben anderer Leute, während sie dabei vorzugsweise in den sichersten Bunkern sitzen, die man für Geld bekommen kann, und zwar für das Geld des Volkes, versteht sich! Es sollte sich wirklich niemand der höchst naiven Illusion hingeben, daß dies anderswo oder heute anders gehandhabt wird als damals - und schon lange nicht im Pentagon! Da zählen eben nur die statistischen Wahrscheinlichkeiten, genauso wie bei den "hochgerechneten Gefahren des Passivrauchens"!
Der 3. Weltkrieg ist bisher nur deshalb nicht geführt worden, weil er statistisch nicht führbar war, d.h. die Kosten-Nutzen-Analyse ist negativ ausgefallen, solange die Sowjetunion mit annähernd gleichen Mitteln zurückschlagen konnte. Doch das hat sich geändert! Tatsächlich waren niemals alle "Strategen" dieser Meinung. Während der Kubakrise 1961 hatten die "Falken" im US-Generalstab bereits Pläne in der Schublade, bei einem nuklearen "Schlagabtausch" nicht nur die UdSSR, sondern auch gleich noch China (präemptiv) mit aus dem Weg zu räumen, obwohl China überhaupt nichts mit dieser Krise zu tun hatte. (China war damals so geheimnisvoll wie die Rückseite des Mondes, weil bis in die 70er Jahre kaum ein Ausländer dort einreisen durfte!) Nach der friedlichen Beilegung der Kubakrise durch einseitige Zugeständnisse der Sowjetunion sollen einige "Falken" im US-Generalstab sogar von einem "schwarzen Tag in der Geschichte" gesprochen haben, weil ihnen die "Ehre" versagt geblieben ist, als "Befreier" der Welt von der "roten Gefahr" in die Geschichte eingehen zu dürfen... Ich würde nicht darauf wetten, daß es diese Sorte von Schreibtischstrategen heute nicht mehr gibt...
1933 war ein terroristischer Anschlag, nämlich der Reichstagsbrand, willkommener Anlaß für das Ermächtigungsgesetz und die Abschaffung von Bürgerrechten und Freiheiten. Das Ganze diente natürlich nur dem "Schutz" der Volksgemeinschaft vor finsteren "Volksschädlingen"... 2001 war ebenfalls ein terroristischer Anschlag der offenbar nicht minder willkommene Vorwand zur Abschaffung von Rechten für "Terrorverdächtige" und zum Ausbau der Überwachung für alle Bürger. Das Ergebnis waren Abu Ghraib, Guantanamo Bay, Foltergefängnisse in Vasallenstaaten und CIA-Flüge mit entführten "Verdächtigen" rund um die Welt. Zum "Schutz" der Allgemeinheit vor diesen mutmaßlichen Bösewichten wurden sowohl die Genfer Konvention als auch das nationale Recht der USA für Beschuldigte kurzerhand außer Kraft gesetzt... Im Mittelalter wurden zum "Schutz" aller "gottesfürchtigen Menschen" vor den Mächten der Finsternis "Hexen" von der "heiligen Inquisition" entführt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt... Wo ist da noch der Unterschied? Wie weit soll das noch gehen?
Welche Maßnahmen wurden unter dem Vorwand der "Terrorabwehr" nicht schon alle ergriffen, und was wurde damit eigentlich erreicht? Von den Zielen, die als Vorwand herhalten mußten, so gut wie gar nichts! Noch nicht einmal Osama Bin Laden wurde bisher gefunden! 25 Millionen Dollar Kopfgeld nach Western-Manier (dead or alive), jahrelange Kriege im Irak und Afghanistan mit den entsprechenden "Kollateralschäden" in der Zivilbevölkerung (konkret: Hunderttausende Tote, Millionen Verstümmelte, unzählige Milliarden Sachschäden und natürlich auch gigantische Kriegsausgaben, die für sinnvolle Projekte und wirkliche Entwicklungshilfe nicht mehr zur Verfügung stehen!), Schaffung von rechtlosen (Frei-) Räumen für die Terrorbekämpfer bei der Verfolgung von "Verdächtigen", Verschärfung der Generalüberwachung aller Menschen in den westlichen Plutokratien frei nach dem Motto: Jeder ist schuldig, bis seine Unschuld bewiesen ist! Und es ist noch lange kein Ende abzusehen; es geht immer noch weiter, peu à peu, bis der ganze plutokratische Machtbereich so "sicher" ist wie ein einziges großes Internierungslager, doch die vorgeschobenen Ziele werden dann mit aller höchster Wahrscheinlichkeit noch immer nicht erreicht sein. Trotzdem wird alles von der Propaganda stets als positive Wohltat verkauft: "Schutz", "Fürsorge" und "Sicherheit" - und weil man gerade mal so schön dabei ist, wird jetzt auch gleich noch die "Volksgesundheit" verbessert... Aber das ist Orwell total, wie er "im Buche steht"; das ist nichts anderes mehr!
Die Option einer Terrorbekämpfung bei den Ursachen, etwa durch Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts aller Völker, die steht natürlich nicht zur Diskussion, weil sie den Profitinteressen des Großkapitals zuwiderläuft, und da dieses auch die Medienwelt monopolistisch beherrscht, werden auch immer nur die gewünschten "Wahrheiten" verkündet, natürlich von vielen "unabhängigen Experten" und aus ganz vielen "unabhängigen" Quellen, genauso, wie es Orwell beschrieben hat... Vielleicht "darf" aber Osama Bin Laden auch gar nicht gefunden werden? Durch die Enthüllungen von Michael Moore (Fahrenheit 9/11) sind ja die seit Jahrzehnten bestehenden freundschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Familien Bush und Bin Laden aufgedeckt worden - ist es da wirklich so abwegig, daß Osama Bin Laden möglicherweise gar nicht gefunden werden "darf" oder daß er vielleicht von aller höchster Stelle gelegentlich einen Tip bekommt, welcher Aufenthaltsort noch "sicher" ist???
Selbstverständlich wird es im 3. Weltkrieg nicht mehr darum gehen, daß ein Staat dem anderen etwas Land abnimmt wie früher; es geht nur noch um die weltweite plutokratische Profitherrschaft (ohne moralische oder gar demokratische Fesseln), in der es keinen sozialen "Ballast" und keine "überflüssigen" Werte mehr gibt wie Menschenwürde oder Selbstbestimmung. Alles ist Ware, und was keine Ware ist, das ist nicht existent: Menschen, Gesundheitsvorsorge, Bildung, Renten usw. Es wird alles geben, noch viel mehr als heute, aber nur für die, die es auch bezahlen können. Es wird medizinische "Wunder" geben, aber eben nur für die, die sich das auch leisten können. Für diese könnte die Zukunft das Paradies sein, aber für die, die das alles nicht bezahlen können, die Hölle auf Erden! Für Menschen, die sich aufgrund ihrer "minderen" sozialen Herkunft keine Ausbildung leisten können (alles Ware), wird das Militär mit seinem bedingungslosen Kadavergehorsam die einzige Chance sein, aus dem hoffnungslosen Elend aufzusteigen. Das US-Militär ist schon heute voll von solchen Leuten - die Söhne und Töchter von wirtschaftlichen und politischen Machthabern waren im Irak kaum vertreten...
Alles, was in diesem Lande in den vergangenen 25 Jahren "reformiert" wurde, waren ganz kleine "Reformen" in genau diese eine Richtung. Noch viel mehr als heute werden hierzulande schon bald akademische Grade de facto erblich sein wie Adelstitel in früheren Jahrhunderten. Wer die "falsche" soziale Herkunft, also keine betuchten Eltern hat, der müßte bei sinkenden Reallöhnen am unteren Ende der Gesellschaft schon heute einen Vollzeitjob als Ungelernter ausüben, um sich mit Mühe und Not (nebenbei!) noch ein Studium mit Studiengebühren leisten zu können. In der praktischen Auswirkung ist das nichts anderes als ein Berufsverbot; das ist eine neue Apartheid, nur daß das Segregationskriterium jetzt nicht mehr die rassische, sondern nur noch die soziale Herkunft ist. Obwohl das Menschenrecht auf Chancengleichheit im Bildungswesen der BRD auch früher noch nie wirklich realisiert war, so hat sich seit Kohls "geistig moralischer Wende" der Anteil der Studierenden aus gut situierten Schichten mehr als verdoppelt, während er sich aus den unteren sozialen Schichten mehr als halbiert hat. Dieser Trend wird sich mit der Einführung von Studiengebühren noch weiter beschleunigen. Die Zukunft wird also in "diesem unserem Lande" eine Zukunft des sozialen Rassismus werden! Was früher die Schwarzen oder die Armenier oder die Juden waren, das werden in Zukunft die sozial Schwachen sein, ungeachtet der ethnischen Abstammung, und deshalb kann und darf es auch keine Feindschaft mehr zwischen den Völkern und Rassen, sondern allenfalls noch zwischen "unten" und "oben" geben, weil diese "Feindschaft" von oben nach unten schon längst ganz real praktiziert wird...
Marcel Reich-Ranitzki wurde kürzlich die Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität verliehen, weil ihm 1938 wegen seiner "falschen" rassischen Herkunft die Immatrikulation verweigert wurde - mal sehen, ob irgendwann einmal auch diejenigen die Ehrendoktorwürde bekommen werden, denen heute - und in Zukunft noch mehr - wegen ihrer "falschen" sozialen Herkunft das Menschenrecht auf Bildung verwehrt wird? Gäbe es eine Weltmeisterschaft in Heuchelei, dann würden plutokratische Systempolitiker mühelos alle Titel erringen...
Die widerlichsten, verwerflichsten und moralisch abartigsten Heuchler sind aber sicher diejenigen, die aus dem Blickwinkel ihrer eigenen Pfründe-Hochburg aus durchsichtiger Motivation konkrete soziale Mindeststandards für alle ablehnen und dafür immer wieder das Totschlagargument der "Globalisierung" anführen. Da sie jedoch keineswegs blöd, sondern nur vollkommen skrupellos sind, wissen sie ganz genau, daß die deutsche Exportindustrie die stärkste und erfolgreichste der Welt ist und daß gerade in diesem Bereich nicht etwa die niedrigsten, sondern in der Regel sogar die höchsten Arbeitnehmerlöhne des ganzen Landes gezahlt werden, weil es sich auch überwiegend um hochqualifizierte und hoch produktive Arbeitsplätze handelt. Das sittenwidrigste Lohndumping findet dagegen fast ausschließlich in den Branchen statt, die mit der Globalisierung nicht das geringste zu tun haben. Eine Friseurin in Deutschland steht nämlich nicht in Konkurrenz mit einer Friseurin in Pakistan, und wenn für alle dieselben Mindeststandards gelten, um wenigsten irgendeine moralische Untergrenze einzuziehen, dann wird es deshalb in Zukunft noch genauso viele Friseursalons oder Gaststätten geben wie bisher - es sei denn, letztere werden durch mutwillige Verbrauchergängelung aufgrund manipulierter Lügen-"Studien" kaputt gemacht!
Selbstverständlich gibt es personalintensive Branchen, die man mit einem zu hohen Mindestlohn in den Ruin treiben könnte. Doch mit der Argumentation der Globalisierung könnte man genauso gut auch die Spritpreise in Deutschland auf 10 CENT absenken, damit die deutschen Tankstellen auch noch mit den Tankstellen am Persischen Golf oder in Venezuela konkurrieren können. Aber das fordert natürlich niemand, denn der Sprit hat nun mal seinen Preis, unter dem er einfach nicht zu haben ist, und genauso muß auch die Arbeit wenigstens irgendeinen moralisch halbwegs vertretbaren Mindestpreis haben (und 6 EUR brutto könnte sich jede Branche leisten!), unter dem sie ebenfalls nicht zu haben ist, anderenfalls wäre auch die Sklaverei mit rein wirtschaftlichen Argumenten zu rechtfertigen... Doch einige Machthaber wollen nun mal einen wirklich zügellosen "Wettlauf nach unten", der seine "natürliche" Grenze erst in der Sklaverei hat! Eine gesetzliche Grenze oberhalb der Sklaverei soll es also nicht geben, und um davon abzulenken, sollen nun erst einmal Raucher und Nichtraucher gesetzlich gegängelt werden...
Die Wahrheit ist also, daß es weder eine "globalisierte Konkurrenz" zwischen den Tankstellen in Deutschland und den Zapfsäulen am Persischen Golf, noch zwischen Friseusen in Thüringen und Friseusen in Kalkutta gibt! "Randerscheinungen" im unmittelbaren Grenzbereich (Ost und West) gibt es seit Jahrzehnten, aber das hat die Politik auch noch nie von Steuererhöhungen abgehalten, selbst wenn dadurch Tankstellen in Grenznähe dicht machen mußten! Das hat sie bisher einen Dreck gekümmert, genauso, wie es sie jetzt einen Dreck kümmert, wenn viele Kneipen zumachen müssen, weil sie mit ihrer lügenhaften "Schutz"-Kampagne die Raucher diffamieren und nach Hause vertreiben! Das "Totschlagargument" der Arbeitsplätze ist also nur eine weitere Lüge in einer unüberschaubaren Reihe von Lügen! Tatsache ist auch, daß die Exportindustrie von einem Mindestlohn überhaupt nicht betroffen wäre, weil Deutschland nämlich gar keine billigen Massenwaren produziert und exportiert, sondern genau umgekehrt billige Massenwaren importiert - exportiert werden fast nur hochwertige Investitionsgüter, die von hochqualifizierten Arbeitnehmern produziert werden, die auch jetzt schon (relative) Spitzenlöhne bekommen! Wahr ist aber auch, daß es hierzulande in Politik und Wirtschaft massenhaft vollgefressene Drecksäcke gibt, die jeden Monat mehr kassieren (nicht verdienen!) als Millionen Kleinverdiener im ganzen Jahr und die den Menschen einfach keinen gerechten Mindestlohn gönnen, weil eben nur selber fressen dick macht... Ein Verwandter von mir sagt seit Jahren, er wählt immer die "Schweine, die schon dran sind, denn die sind bereits ‚satt' - die anderen müssen erst noch satt werden, und das wird dann noch teurer; Änderungen zum Positiven gibt es sowieso nicht"... Recht hat er, leider: Der Wechsel von Kohl zu Schröder brachte in 7 Jahren mehr "Reformen" rückwärts als in den 16 Jahren Kohl zuvor, und das regionale Mitregieren der PDS brachte mit der geplanten Totalüberwachung der Gastronomie mehr absolutistische Bestrebungen als die 50 Jahre davor...
Zu den größten Wunschträumen dieser "Spezies" gehören auch "Kopfpauschalen" und "Kopfsteuern", um damit die Gesellschaft endgültig und vollständig zu entsolidarisieren: Beträgt eine "Kopfpauschale" z.B. 250 EUR, dann sind das für jemanden mit 1.000 EUR pro Monat (weniger als 6 EUR pro Stunde bei Vollzeitarbeit) satte 25%, bei 2.000 EUR aber nur noch 12,5%, bei 4.000 EUR nur noch 6,25% und bei 8.000 EUR nur noch magere 3,125% usw. usf. Das Prinzip, daß jeder nach seiner Leistungsfähigkeit an einer Solidargemeinschaft beteiligt werden sollte, würde damit auf den Kopf gestellt und progressive Beiträge würden durch degressive (abnehmende) Beiträge ersetzt werden. Der Gipfel der Verhöhnung des gesunden Menschenverstandes liegt aber darin, daß ein "Professor aus Heidelberg" im Auftrage der Kanzlerin erklärte, daß die Finanzierungslücke im Gesundheitswesen nur dadurch zu schließen sei, daß Besserverdienende einen geringeren Prozentsatz zahlen als Schlechtverdienende...
Wenn sie wenigstens das, was sie tatsächlich wollen, auch beim Namen nennen würden, wäre das noch immer schlimm genug, aber es dann auch noch mit einer genau entgegengesetzten, hirnrissigen und logikwidrigen Begründung verkaufen zu wollen, das ist so ziemlich die schlimmste Volksverdummung aller Zeiten und eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes, also purer Zynismus! Der soziale Ausgleich soll dann angeblich über Steuern finanziert werden. Doch dieser "soziale Ausglich über Steuern" der kann jederzeit nach Kassenlage entweder wieder abgebaut oder irgendwann auch wieder ganz abgeschafft werden, wenn er - im Gegensatz zu den Kriegsabenteuern - als "nicht mehr finanzierbar" hingestellt wird. Das würde genauso schnell gehen wie die Verabschiedung der Hartz- oder der Sicherheits-Gesetze. Allein das System der Krankenversicherung wäre damit vollständig entsolidarisiert! Und genau das ist das eigentliche Ziel, um das es hier geht! Der vorgenannte Professor sagt es ja auch ganz deutlich: Er möchte die Krankenversicherung auf das Niveau einer Kfz-Versicherung herab zerren, d.h. wer ein hohes Risiko verursacht, wer z.B. als Anfänger einen Ferrari fährt oder alt und krank ist, der zahlt vielleicht 10.000 EUR Jahresbeitrag, und wer ein geringes Risiko trägt, d.h. wer Moped fährt oder jung und kerngesund ist, der zahlt eben beispielsweise nur 100 EUR! Einen Ferrari zu fahren oder alt und gebrechlich zu sein wäre dann de facto dasselbe, und beides müßte man sich eben "leisten" könnten oder darauf "verzichten"...
Mit der Rentenversicherung passiert genau dasselbe: Das demographische Totschlagargument dient dazu, die solidarische Rentenversicherung zu diffamieren und scheibchenweise durch eine privatwirtschaftliche Altersvorsorge zu ersetzen. Das Ziel lautet: Weg mit der Solidarität, und dann nur noch jeder für sich! Natürlich ist es richtig, daß vor 100 Jahren das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern günstiger war als heute. Doch das hat überhaupt nichts zu bedeuten, denn die vergleichsweise wenigen Erwerbstätigen heute haben eine unvergleichlich höhere Produktivität und Wertschöpfung als die zahlreicheren Erwerbstätigen vor 100 Jahren! Man braucht also nur die Wertschöpfung der Wirtschaft in dem gleichen Maße zur Finanzierung der solidarischen Versicherungen heranzuziehen wie vor 100 Jahren (nicht mehr!), d.h. die Wertschöpfung als Maßstab, egal, ob sie von Arbeitnehmern oder von Automaten erzielt wird (!), und schon gibt es keine Finanzierungslücke mehr, sondern eine Einnahmen-Explosion!
Arbeitnehmer, die wegrationalisiert wurden, haben doch nicht etwa zu einer geringeren Wertschöpfung geführt - das genaue Gegenteil ist der Fall, nur daß diese Wertschöpfung jetzt nicht mehr zur Finanzierung der solidarischen Sozialversicherungen herangezogen wird, sondern nur noch zur Mehrung privaten Reichtums dient! Doch zur Gehirnwäsche werden wahre Horrorgeschichten verbreitet, daß in wenigen Jahren jeder Arbeitnehmer einen Rentner versorgen müsse, und schon denken Millionen unkritische Bürger, sie müßten bei ständig sinkenden Reallöhnen und ohne gesetzlichen Mindestlohn schon in naher Zukunft fast ihr gesamtes Einkommen zur Finanzierung einer einzigen Rente abliefern! Aber das ist eine eiskalte abgefeimte Propagandalüge, bei der sogar Josef Göbbels rot angelaufen wäre! Tatsächlich würden allein schon die staatlichen Milliardenzuschüsse zur Riester- und Rührup-Rente (die heute in die Kassen der Versicherungskonzerne fließen und damit nur noch der privaten Profitmaximierung dienen) beinahe schon ausreichen, um die solidarische Rentenversicherung wieder auf den richtigen Weg zu bringen! Bei der Umschichtung von den solidarischen Versicherungssystemen in die private Versicherungswirtschaft geht es um Dutzende Milliarden EUR jedes Jahr - da sind alle "Studien", die öffentlichen Auftritte von (gekauften) "Experten" und lukrative "Auffangposten" für abgehalfterte Politiker wirklich nur lächerliche "Peanuts"...
Die solidarische Renten- und Krankenversicherung muß aus den Beiträgen der Versicherten nur die Leistungen und die Verwaltung bezahlen - mehr nicht! Die private Versicherungswirtschaft muß dagegen aus den Beiträgen und den staatlichen Zuschüssen aus Steuermitteln die Leistungen UND Rückstellungen UND die Verwaltung UND die Konzernpaläste UND die Werbung UND die Außendienstmitarbeiter UND die maßlos explodierenden (obszönen) Vorstands- und Aufsichtsratsbezüge UND die trotzdem noch permanent ansteigenden horrenden Konzerngewinne UND die Dividendenausschüttungen für die Aktionäre finanzieren! Welche Versicherung ist da wohl systembedingt nicht nur gerechter, sondern - jawohl - auch wesentlich effizienter, und wessen Interessen werden denn hier wirklich vertreten - etwa die der Versicherten? Wie viele Politiker fallen denn nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt in ganz weich "gepolsterte" Vorstands- oder Aufsichtsratssessel, nachdem sie auch noch horrende "Übergangsgelder" vom Steuerzahler (über die Verbrauchsteuern auch zu Lasten von Rentnern und Hartz-IV-Empfängern) kassiert haben, damit die "Ärmsten" bloß nicht plötzlich in den sozialen Abgrund stürzen und womöglich sogar noch selber Hartz IV beantragen müssen?
Mit der hoch gepriesenen Riester- und Rührup-Rente wurde also der langsame "Todesstoß" für die solidarische Rentenversicherung eingeleitet. Welche Entscheidungsträger daran ganz persönlich verdient haben, das hat der Nationalökonom Albrecht Müller (Nachdenkseiten, siehe unten) aufgedeckt. Die private Rentenversicherung ist nur existenzfähig, weil sie Jahr für Jahr mit Milliardenzuschüssen aus Steuergeldern subventioniert wird, denn sonst wären entweder die Beiträge so hoch oder die Ausschüttungen so gering, daß sie niemand abschließen würde - sie wäre eine Geldvernichtungsmaschine wie die "SecuRente" der offenbar zahlungsunfähigen "Göttinger Gruppe", mit der sich wegen Anlagebetrug gerade die Staatsanwaltschaften befassen. Die staatlichen Milliardenzuschüsse zu den privaten Rentenversicherungen stammen ganz "solidarisch" auch aus den Verbrauchssteuern von Kleinstrentnern, Hartz-IV-Empfängern und Kleinstverdienern, die sich wegen des Lohndumpings selber gar keine Privatrente leisten können, fließen aber zu allererst in obszöne Vorstandsgehälter, Konzerngewinne und Dividendenausschüttungen, die in diesem System garantiert niemals zu kurz kommen werden...
Mit den staatlichen Zuschüssen aus Steuergeldern hätte man natürlich genauso gut auch die gesetzliche Rentenversicherung sanieren können, von der auch sozial Schwache profitiert hätten, aber das war ja politisch nicht gewollt. Und wer hat das eigentlich alles "verbrochen"? Weder Adenauer noch Kiesinger, Brandt und Schmidt sowieso nicht, aber auch der "geistig moralische" Wendepolitiker Kohl haben die gesetzliche Rentenversicherung nicht abzuschaffen versucht - letzterer hat sie nur durch versicherungsfremde Kosten der "Wiedervereinigung" finanziell "gemolken", um der langsamen Abschaffung den Weg zu bereiten, doch dabei hätte noch nicht einmal sein Sozialminister Blüm "mitgespielt", der sich auch heute noch gegen die Aushöhlung der solidarischen Rentenversicherung ausspricht. Der wirklich entscheidende "Schlag" wurde aber von der ehemaligen Volkspartei SPD in Komplizenschaft mit den ehemaligen linken Grünen geführt, also von denselben Leuten, die jetzt mit dem Rauchverbot Tausende Arbeitsplätze in der Gastronomie vernichten und die radikalste Gängelung seit dem Mittelalter sowie das dafür erforderliche umfangreichste Überwachungssystem der deutschen Geschichte einführen wollen. Um auch bei der künftigen Verteilung von Pfründen wieder mit von der Partie zu sein, ist dann auch die ehemals linke PDS gleich noch mit auf diesen Zug aufgesprungen...
Hintergründe der "Rentenreform" und der demographischen Lüge...
Wenn an der demographischen Rentenlüge und der Nichtraucherschutz-Lüge auch nur ein Fünkchen Wahrhaftigkeit wäre, dann müßte das Rauchen nicht verboten, sondern sogar noch gefördert werden! Gäbe es einen verifizierbaren Zusammenhang zwischen dem Rauchen und einer verkürzten Lebenserwartung, dann wäre das Rauchen sogar ein wirkungsvoller Beitrag zur Abwendung der angeblichen "demographischen Katastrophe", weil allein damit Jahr für Jahr unzählige Milliarden EUR an Rentenzahlungen "eingespart" werden könnten. Wenn Dutzende Millionen Raucher durchschnittlich ein paar Jahre weniger Rente beziehen würden, als sie es als Nichtraucher tun würden, dann wäre dies eine geradezu "lebensrettende" Einsparung für die Solidargemeinschaft! Richtig ist aber statt dessen, daß es hauptsächlich von der genetischen Disposition abhängt, ob ein nicht rauchender Säugling schon nach wenigen Monaten am plötzlichen Kindstod stirbt oder ob ein Raucher wie Juppi Heesters über 100 Jahre alt wird und dabei gesund bleibt, der sein ganzes Leben lang bestimmt kaum irgendeinem Genußmittel abgeneigt war... Natürlich wenden die Propagandisten des Rauchverbots dann wieder ein, daß Raucher angeblich höhere Krankheitskosten verursachen als Nichtraucher, wodurch die Einsparung bei den Renten angeblich wieder zunichte gemacht wird. Aber auch das ist natürlich nur eine Zweckbehauptung ohne jeden verifizierbaren Beweis. Tatsache ist, daß weder Raucher noch Nichtraucher - egal, ob sie nun 20, 60 oder 100 Jahre alt werden - in den seltensten Fällen kerngesund sterben. Richtig ist vielmehr, daß praktisch jeder Mensch am Ende seiner natürlichen Lebenserwartung deutlich erhöhte Krankheitskosten verursacht, und zwar unabhängig vom absoluten Alter und unabhängig davon, ob es sich um Raucher oder Nichtraucher handelt.
Hätte die Propagandalüge von den angeblichen Todesopfern des Passivrauchens irgendeine reale Grundlage, dann würde dies im Umkehrschluß zwangsläufig auch bedeuten, daß die "demographische Katastrophe" heute noch viel dramatischer wäre, wenn man das Rauchen schon vor 100 Jahren verboten hätte, denn dann müßten ja heute Millionen von Menschen noch um viele Jahre älter werden, und die Rentenkassen hätten dann schon vor langer Zeit pleite sein müssen!??? - Aber das ist natürlich alles Mumpitz, denn es gab hierzulande in den vergangenen 100 Jahren tatsächlich nur zwei Ereignisse, die irgendeinen meßbaren Einfluß auf die Lebenserwartung der Menschen hatten: der 1. und der 2. Weltkrieg! Hauptsächlich sind es nämlich (aktive und passive) Kriegsteilnehmer, die kerngesund sterben oder als Versehrte über Jahrzehnte deutlich erhöhte Krankheitskosten verursachen, obwohl sich diese zumindest für die Zukunft ganz einfach und ohne jede Einbuße an Lebensqualität sofort zu 100% vermeiden ließen, nämlich durch den ausnahmslosen Verzicht auf jegliche bewaffnete Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und Völker, solange diese nicht selber die Angreifer sind. Der Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Lebenserwartung ist also keineswegs nachgewiesen, während der Zusammenhang zwischen Krieg und Tod bzw. Verstümmelung mehr als eindeutig ist! Doch diese Grundwahrheit wollen die Heuchler komischerweise alle nicht hören: weder die "Nichtraucherschützer", noch die "Gesundheitsexperten", noch die "Gutachter", noch die linken und grünen Moralapostel, Weltverbesserer und Hexenjäger...
In dieselbe Kategorie wie die Rentenlüge gehört auch das Märchen von den zu hohen Lohnnebenkosten. Um diese Lüge als infame Lüge zu entlarven, dafür braucht man wirklich kein Betriebswirtschaftsstudium, sondern nur etwas gesunden Menschenverstand: Denn wenn der Endverbraucher heute z.B. für eine Handwerkerstunde 60,00 EUR bezahlen muß, dann bekommt davon der Arbeitnehmer vielleicht 12,00 EUR brutto; der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung macht darauf kaum mehr als 2,50 EUR aus. Selbst wenn man die Arbeitgeberbeteiligung an der SV ganz und gar abschaffen würde, dann wäre die Auswirkung auf die Preiskalkulation so gering, daß sie der Endverbraucher höchstwahrscheinlich niemals zu spüren bekäme. Eine Reduzierung der Lohnnebenkosten um nur 2 oder 3 Prozentpunkte wäre dagegen dermaßen gering, daß sie kein Unternehmer jemals wirklich an den Endverbraucher weitergeben würde. Dagegen macht allein die Umsatzsteuer von diesem Endpreis fast 10,00 EUR aus - ein Verzicht auf die Erhöhung der Umsatzsteuer (oder sogar eine Reduzierung) hätte also viel mehr ausgemacht, als jede Reduzierung der Lohnnebenkosten jemals ausmachen könnte! Richtig ist vielmehr, daß die Lohnnebenkosten ausschließlich in personalintensiven Branchen überhaupt ein relevanter Faktor sind; in Großkonzernen mit einem hohen Automatisierungsgrad und Zulieferern im Ausland sind die deutschen Lohnnebenkosten weniger als "Peanuts" - jede Reduzierung würde hier nur den Dividenden oder den Vorstandsgehältern zugute kommen, denn wenn viele "Kleine" jeweils etwas für wenige "Große" abgeben, dann kann sich das durchaus lohnen! Der eigentliche Zweck dieser Lüge ist die Entsolidarisierung der SV, denn nur dafür macht sie einen logisch nachvollziehbaren Sinn! Doch diese Wahrheit wird auch mit Hilfe von Ablenkungsmanövern wie dem "Nichtraucherschutz" auf allen gleichgeschalteten "Informationskanälen" vertuscht, und die Mehrzahl der Menschen läßt sich nach Strich und Faden verarschen und verdummen...
Die ständigen "Reformen" der solidarischen Renten- und Krankenversicherung seit über 20 Jahren waren und also aber reine Propagandaveranstaltungen und sachlich kontraproduktiv (sofern es um die Versicherten gehen würde, was offenkundig nicht der Fall ist!); sie dienen ausschließlich der scheibchenweisen Abschaffung aller sozialen Errungenschaften eines ganzen Jahrhunderts mit dem klaren Ziel, die solidarischen Sozialversicherungen Stück für Stück in einen zusätzlichen Subventionstopf für die reichsten Versicherungskonzerne umzuwandeln; jeder "kleine" Steuerzahler, auch wenn er sich gar keine private Zusatzversicherung leisten kann, zahlt über Verbrauchssteuern (z.B. die Mehrwertsteuererhöhung) zwangsweise seinen Beitrag zu diesen Konzernsubventionen! Würde dieses Geld statt dessen in die Solidarversicherungen fließen, dann hätte jeder etwas davon - außer den Konzernen natürlich! Selbst ehemalige Minister wie Blüm oder Lafontain, die sich dieser Entwicklung widersetzen wollten, wurden politisch "abserviert", "kaltgestellt", totgeschwiegen und aufs "Abstellgleis" geschoben...
Mit der "Logik" der Kopfpauschalen hat der russische Zar schon vor 250 Jahren Millionen Menschen in die Leibeigenschaft geprügelt, d.h. versklavt, indem er für Millionäre und für Arme dieselben "Kopfsteuern" einführte, die für Reiche lächerliche "Peanuts" und für Arme dennoch unbezahlbar waren, wodurch sie ihre Bürgerrechte verloren und dann Leibeigene oder Sklaven im sibirischen GULAG wurden...
Genau diese Art von "Gerechtigkeit" schwebt heute den "Neoliberalen" vor. Margaret Thatcher, das große Vorbild aller Neoliberalen, hat bereits in den 80er Jahren in Großbritannien in einigen Bereichen gegen jeden Widerstand Kopfpauschalen und Kopfsteuern (Poll Tax) eingeführt, bei der es keine Berücksichtigung persönlicher Verhältnisse wie Einkommen, Vermögen, Familienstand oder Leistungsfähigkeit mehr gab. Millionäre oder Hilfsarbeiter - jeder zahlt exakt denselben Betrag, der Millionär vielleicht ein Promille, der Hilfsarbeiter dagegen einen erheblichen Prozentsatz seines Einkommens! Punktum! - Das ist die "Gerechtigkeit", die auch uns noch bevorsteht, wenn die skrupellosen "Neoliberalen" nicht bald gestoppt werden! - Und genau hier kommt wieder das Rauchverbot ins Spiel! Dieses Land soll sich jetzt jahrelang mit dem "Teufelswerk" Nikotin beschäftigen, Häscher werden Jagt auf Raucher machen, Raucher und Gastwirte mit horrenden Bußgeldern belegen, letzteren sogar die Konzession entziehen, also ein Berufsverbot verhängen wie einst bei den Juden. Etwas später werden Spitzel Privatwohnungen ausspionieren, um Raucher zu denunzieren. Und wenn sich irgendwann einmal der "Pulverdampf" verzogen haben wird wie nach der US-Prohibition 1932, dann werden wir bis über beide Ohren in irgendwelchen fernen "Friedenskriegen" stecken und hier im Lande werden gleichzeitig die größten sozialen Ungerechtigkeiten aller Zeiten zum Vorschein kommen, und keiner wird es gemerkt haben, weil alle intensiv mit der "Teufelsaustreibung" der Raucher beschäftigt waren. Nicht die Taliban in Afghanistan sind unser Problem, wie man uns weismachen will, unser größtes Problem ist, daß dieses Land von Tag zu Tag immer mehr in die Hände eines quasi "Taliban"-Regimes gerät. Wo ist der Unterschied zwischen Schleierzwang und Nichtraucherzwang? Wo ist der Unterschied zwischen einem Bildungsverbot für Frauen und einem faktischen sozial-rassistischen Bildungsverbot für sozial Schwache, wie es hier gerade auf dem Umweg über Studiengebühren eingeführt wird, die ein erheblicher Teil er Bevölkerung ganz objektiv niemals bezahlen kann? - Egal, was man heute auf den Faltzetteln der pseudodemokratischen Volkskammer-, pardon Bundestags-Scheinwahlen ankreuzt, man wählt immer "Taliban", nur daß sie sich hier etwas anders nennen, aber der Inhalt der Mogelpackungen ist stets derselbe... Ablenkung ist eben die halbe "Show", wie jeder Zauberkünstler weiß, und scheibchenweise kann man jede Schweinerei als "Wohltat" verkaufen...
Ein sehr beliebtes Totschlagargument aller Machthaber gegen Argumente, Betrachtungen und Schlußfolgerungen, die ihnen nicht in den Kram passen, ist oft auch die "Alternativlosigkeit" für alles, was sie unbedingt durchsetzen wollen! Stalin war "alternativlos", Mussolini war "alternativlos", Hitler war "alternativlos", der Caudillio war "alternativlos", Mao Tse-tung war "alternativlos", Honecker war "alternativlos", und obendrein war bei ihm auch noch alles "unumkehrbar", und die Politik von Schröder und Merkel ist natürlich genauso "alternativlos" und "unumkehrbar" wie die von allen historischen "Vorbildern"... Doch wenn die Weltgeschichte eins gelehrt hat, dann vor allem, daß überhaupt gar nichts ewig, "alternativlos" oder "unumkehrbar" ist; alles ist endlich und sehr wohl umkehrbar!
Selbstverständlich haben auch private Beteiligungen an Investitionen und Gewinnen z.B. in Aktiengesellschaften ihre vernünftige wirtschaftliche Berechtigung und einen durchaus nachvollziehbaren Sinn, wenn damit neue Produktionen aufgebaut und neue zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch was in diesem Lande passiert, das ist etwas ganz anderes: Investitionen wie etwa die Bahn oder die Energieversorgung, die bereits über Jahrzehnte zu 100% vom Volk bezahlt worden sind, die werden nun aus durchsichtigen politischen Interessen der staatlichen Daseinsfürsorge entrissen, um die bereits investierten Werte und die Gewinne daraus zum Schleuderpreis zu privatisieren. Mit den Preiserhöhungen nach der Zerschlagung der "alten" Bundesbahn hätte genauso gut auch das angebliche Defizit der "alten" Bundesbahn abgebaut werden können, mit dem die Zerschlagung über viele Jahre hinweg seit der neoliberalen Wende gebetsmühlenartig begründet wurde. Die vermeintlichen "Schulden" sind aber im Zuge der Privatisierung natürlich beim Steuerzahler verblieben und werden nun noch einmal vom Volk bezahlt, während die durch die vielen Preiserhöhungen mittlerweile erwirtschafteten Gewinne (Milliardenüberschuß allein im Jahre 2006) für alle Zeiten in die private Bereicherung fließen sollen. - Genauso verhält es sich mit der Energieversorgung: Die gesamte Infrastruktur wurde bereits einmal vom Volk zu 100% bezahlt, aber dann weit unter Wert privatisiert. Heute sind die Strompreise mehr als doppelt so hoch wie die Produktionskosten und trotzdem ist offenbar noch nicht einmal mehr genug Geld vorhanden für eine ordentliche Instandhaltung des Leitungsnetzes, weil die Überschüsse heute vorrangig nicht im Betrieb bleiben, sondern in horrende Konzerngewinne, Dividenden der Aktionäre und selbstverständlich - wie könnte es anders sein - in obszöne Vorstandsgehälter und "Beraterverträge" fließen. Doch wer etwas dagegen sagt, der fängt sich als Abwehrreaktion sofort das Totschlagargument "Neiddebatte" ein...
Verstehen kann man all diese "Privatisierungen" (Bahn, Energie, Rentenversicherung) nur, wenn man die Frage klärt, welche Entscheidungsträger in welcher Form davon persönlich profitieren. Erst mit der Klärung dieser Frage würde das alles ganz schnell einen nachvollziehbaren Sinn bekommen, zwar keinen Sinn für das Volk, aber einen sehr "handfesten" Sinn für die Profiteure. Alle früheren Klischees über sogenannte "Bananenrepubliken", die treffen heute fast schon genauso auf dieses Land zu - speziell dieses Land nach der "geistig moralischen Wende" 1982...
Seit Beginn der Industrialisierung hat der Kapitalismus auch ohne (Heuschrecken-) Hedge-Fonds u.ä. hervorragend funktioniert. Obwohl es eigentlich keinen Grund gibt, den Frühkapitalismus zu verharmlosen oder nachträglich schön zu reden, so bleibt doch die Tatsache, daß selbst der Kapitalismus des 19. Jahrhunderts bereits eine ständig zunehmende gesellschaftliche, d.h. soziale Bindung des Kapitals entwickelte oder besser entwickeln mußte, um den emanzipatorischen Strömungen, die von Karl Marx, Friedrich Engels, August Bebel oder später Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ausgingen, den "Wind aus den Segeln" zu nehmen...
Industriekonzerne sind schon im 19. Jahrhundert immer mehr dazu übergegangen, Siedlungen und soziale Einrichtungen für ihre Belegschaft bauen zu lassen, weil sie vollkommen richtig verstanden hatten, daß zufriedene Arbeiter auch produktive Arbeiter sind, mehr noch, daß zufriedene Arbeitnehmer sich selber sogar viel effizienter "ausbeuten", als es eine "Ausbeutung" unter Druck "von oben" jemals bewirken könnte, denn die Leibeigenschaft oder die Sklaverei wurden keineswegs abgeschafft, weil plötzlich die Humanität gesiegt hätte, sondern weil sie auch nicht sonderlich produktiv waren! Motivierte Arbeiter sind nun mal ungleich effizienter als Sklaven, bei denen jeder Handschlag mit einem Peitschenhieb (oder wenigstens der Androhung eines solchen) erzwungen werden muß - das ist schlicht und ergreifend unwirtschaftlich. Diese fundamentale Erkenntnis war das eigentliche Erfolgsrezept der sogenannten "Gründerjahre" zwischen 1871 und 1914. Eine solche mehr oder weniger freiwillige soziale Bindung des Kapitals war durchaus eine sinnvolle "Investition", die sich betriebswirtschaftlich "rechnete"...
Aus dem Blickwinkel des späten 19. Jahrhunderts war es doch keineswegs sicher, daß es nicht in absehbarer Zukunft zu einer proletarischen Revolution kommen würde wie 1917 in Rußland. Soziale Investitionen oder auch die Schaffung der solidarischen Rentenversicherung waren kein Altruismus, sondern eher so etwas wie eine Analogie zu dem, was heute hochtrabend "Sicherheitspolitik" oder "Terrorbekämpfung" genannt wird. Die damaligen Machthaber hatten nämlich begriffen, daß man eine "Gefahr" nur bei den Ursachen wirkungsvoll bekämpfen kann, aber niemals bei den Symptomen, wo es die heutige "Politik" versucht...
Die heutige Situation ist dagegen vollkommen anders: Nach dem Sieg über die alternative Weltordnung droht dem Kapital gegenwärtig überhaupt keine absehbare "Gefahr" mehr. Damit ist nun auch schon seit mehr als anderthalb Jahrzehnten jede "Geschäftsgrundlage" für die ehemalige soziale Marktwirtschaft und mithin für eine soziale Bindung des Kapitals vollständig entfallen! Genaugenommen ist diese "Geschäftsgrundlage" sogar schon in den 80er Jahren zusehends geschwunden, und zwar proportional zu den seinerzeit immer mehr hervortretenden Schwächen des sogenannten "Ostblocks". Die zeitliche Koinzidenz zu der verlogenen "geistig moralischen Wende" in der ersten Hälfte der 80er Jahre ist alles andere als ein Zufall! Bis zu diesem Zeitpunkt war nämlich die soziale Markwirtschaft eine schiere Überlebensfrage des Kapitalismus, also ein Mittel zur Aufrechterhaltung des inneren Friedens, denn in den 50er und 60er Jahren war es doch keineswegs sicher, welches Gesellschaftssystem letztendlich weltweit obsiegen würde! Doch als dieser "Sieg" absehbar war, da war dann auch der Konsens obsolet...
Der Kapitalismus ist also heute in einer unglaublich "komfortablen" Situation wie schon seit mindestens 150 Jahren nicht mehr! Er muß auf nichts mehr Rücksicht nehmen, weder in der Weltwirtschaft noch in der Weltpolitik, und genau darin liegt die größte Gefahr der Menschheitsgeschichte, weil auch die Machtmittel, und zwar nicht nur die wirtschaftlichen und zwangsläufig damit verbundenen politischen, sondern vor allem auch die militärischen Machtmittel noch um ein Vielfaches wirkungsvoller sind als jemals zuvor in der Weltgeschichte!
Ein soziales "Feigenblatt" nach dem anderen wird achtlos weggeworfen; ein "Schamgefühl" gibt es überhaupt nicht mehr, der Kapitalismus wird zur vulgärsten raubgierigen Plutokratie aller Zeiten! Alles ist Ware, und was keine Ware ist, das existiert nicht! (Heuschrecken-) Hedge-Fonds fallen über intakte Wirtschaftswerte her, reißen sie an sich, vernichten Arbeitsplätze, saugen Werte und Menschen bis zum letzten "Blutstropfen" aus und werfen sie wieder weg. Es geht nicht mehr darum, irgend etwas zum Nutzen der Gesellschaft aufzubauen oder zu entwickeln (wenn überhaupt, dann nur noch als eine Art "Abfallprodukt"), es geht immer nur noch darum, den Profit für eine winzige ultrareiche und ultragierige Minderheit zu maximieren, und alles, was dabei im Wege steht, das wird gnadenlos plattgemacht! Das universelle "Totschlagargument" ist dabei stets die "Globalisierung", mit der jede Kritik und jeder alternative Denkansatz sofort ungespitzt in den Boden gerammt werden. Aber nicht die Machthaber sind schuld, sondern die "Globalisierung". Erinnert doch irgendwie an: "Nicht WIR waren es; Adolf Hitler war es!"
Im ehemals real existierenden Sozialismus und auch im Nationalsozialismus gab es eine umfassende Betreuung für Kinder und Jugendliche. Das ist ganz einfach eine Tatsache, die wohl niemand ernsthaft bestreiten kann. Vollkommen wertfrei betrachtet, kostet eine solche Betreuung Geld, egal in welchem System, egal in welchem Staat, das aber heute angeblich fehlt, angeblich nicht finanzierbar ist!? Dafür kann es jedoch nur zwei logische Erklärungen geben: Entweder des heutige Wirtschaftssystem ist um soviel weniger effizient als die früheren (???), oder die heutige Verteilung der Mittel ist fundamental anders!? Wie lautet wohl die richtige Antwort?
Gerade wurde bekannt, daß die Kaste von Machthabern, die permanent und lauthals verkündet, daß die "Freiwilligkeit beim Nichtraucherschutz gescheitert" sei und deshalb unbedingt die schwere "Keule" mit drakonischen Strafen hervorgeholt werden müsse, um den Plebs zur Räson zu bringen, daß genau diese Leute bei der Kontrolle von Heuschrecken-Fonds ganz und gar auf "freiwillige Selbstverpflichtungen" setzen wollen, sozusagen als "Ehrenwort" unter Edelleuten, vielleicht wie das berühmte "Ehrenwort" eines Ex-Kanzlers unter seinesgleichen!? Sic! Der "dreckige Plebs", den sie nur alle 4 Jahre als Wahlvieh brauchen, dieser "dreckige Plebs" ist also in ihren Augen vollkommen unmündig und vertrauensunwürdig, während ihnen bei "Heuschrecken" das "Ehrenwort" zur Selbstmäßigung absolut ausreicht! Alle Achtung! Wenn das nicht die Abgehobenheit von selbsternannten "Sonnenkönigen" ist, was ist es dann? Das ist nicht mehr "nur" Hybris, das ist die 12. Potenz der Hybris! Wie abgestumpft, gehirngewaschen und gleichgeschaltet muß man eigentlich sein, um "sowas" jemals wieder zu wählen? Alles, was man den DDR-Machthabern jemals vorgeworfen hat, war im Vergleich dazu nachgerade harmlos, gewissermaßen nur leichte Verirrungen von ansonsten grundanständigen Humanisten...
Immer mehr "Freiheiten" und mehr "Rechte" für das Kapital, immer mehr "Freiheiten" und "Rechte" für die Machthaber, aber immer mehr Überwachung, weniger Freiheit und weniger Selbstbestimmung für den "gemeinen" Plebs, der jetzt noch nicht einmal mehr über Privatangelegenheiten selber entscheiden soll, die selbst der Nationalsozialismus und der Kommunismus erwiesenermaßen stets als Privatsphäre anerkannt haben! Das Kapital wird immer weiter "dereguliert", während der Mensch immer mehr "reguliert" wird; das Kapital wird immer "freier" und das Individuum wird immer unfreier! Die "Deregulierung" des Kapitals und die "Regulierung" des Menschen sind sogar reziprok proportional und beschleunigen sich wie im freien Fall: Mehr "Freiheit" für das Kapital zieht immer mehr "Schutz" für den Bürger nach sich! Das Kapital muß angeblich immer mehr "Freiheiten" bekommen - freiwillige, aber absolut unverbindlichen "Selbstbeschränkungen" sind das äußerste, was man dem Kapital zumuten kann, weil es sonst "flieht" - doch der Mensch kann ohne jede Rücksicht bis aufs Blut "reguliert" und gegängelt werden, weil er nicht mehr "fliehen" kann - außer in den Tod, da es ja keine Alternative zur Plutokratie mehr auf der Welt gibt! Das Rauchverbot ist wesentlich mehr, als das Wort vermuten läßt: Es ist der endgültige Einstieg in den endgültigen Ausstieg aus jeder individuellen Selbstbestimmung; es ist der endgültige Einstieg in den Aufbau einer Orwellschen Zukunftsgesellschaft, die immer mehr aus Terror besteht und in der Menschen irgendwann nur noch "frei" programmierbare Cyborgs sein werden, mit denen die Machthaber einfach alles anstellen können! Jeder weitere Ausbau der Überwachung und jede weitere Einschränkung der Individualität wird zweifellos immer mit einem positiven Etikett wie "Schutz" oder "Fürsorge" versehen werden, aber am Ende - ob nach 50, 100 oder 150 Jahren - wird dann irgendwann der Mensch nur noch eine kybernetische Drohne sein, die keinen eigenen Willen mehr haben darf...
Der Mensch wird zu Tode "beschützt", aber das Kapital wird bis zur völligen Anarchie "befreit"... Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes (Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.) wurde in der Praxis längst "dereguliert"; die Einhaltung ist absolut "freiwillig", eine bedeutungslose Phrase zur Volksverdummung, viel weiter von der Realität entfernt als "Korb III" der KSZE von der Lebenswirklichkeit der DDR; zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt eine Schlucht, die tiefer ist als der Grand Canyon! Um jedoch davon abzulenken, wird der Orwellsche "Schutz" des Menschen unablässig immer weiter auf die Spitze getrieben: verbieten, "schützen", drangsalieren, schurigeln, drillen, dressieren wie beim Militär, damit gar keine selbständigen Gedanken und kritischen Fragen mehr aufkommen! Nicht etwa der Artikel 14 Absatz 2 GG wird mit Strafen gegen Verstöße "geschützt", nein, statt dessen wird das umfangreichste Überwachungssystem der Weltgeschichte etabliert und die größte Spitzelarmee der deutschen Geschichte aufgebaut, um in Hunderttausenden von Kneipen, Bars, Cafés, Imbißstuben, Restaurants, Diskotheken, Hotels, Friseursalons und Taxis das totalitaristische Rauchverbot durchzusetzen und Verstöße mit drakonischen Strafen zu ahnden - alles im Namen der "Fürsorge" des "Großen Bruders"... Die von "Frontal21" aufgedeckte Planwirtschaft bei der Eintreibung von Bußgeldern kann dann noch weiter ausgebaut und deutlich profitabler organisiert werden. Doch das Ganze dann nicht etwa "Diktatur", sondern auch noch "Freiheit" zu nennen, die nach dem Bekenntnis der USA der ganzen Welt aufgezwungen werden müsse, das ist die schlimmste Orwellsche Begriffsverdrehung überhaupt! Und nicht etwa "Faschisten", sondern sogar die ehemaligen Linken sind die fanatischsten "Beschützer", die als "Sturmabteilung" bei der Durchpeitschung reiner Kapitalinteressen voran preschen... Ein Dickicht von fragwürdigen "Wahrheiten", Halbwahrheiten, Desinformationen und (Ganz-) Lügen muß zur Rechtfertigung herhalten und wird per Ukas zum Gesetz erhoben, damit es niemand mehr hinterfragen darf. Heute Rauchverbot, morgen KZ - der Unterschied ist nur noch graduell, aber keineswegs prinzipiell! Kein Großmarkt hat genug "Fressen" auf Lager, wie man eigentlich angesichts solch extremer Heuchelei wieder "auskotzen" möchte...
Man stelle sich nur einmal vor, Ulbricht hätte in der DDR nur genau dasselbe getan, was heute hier geschieht! Nach der damaligen Sprachregelung hätte dieselbe Propagandamaschinerie, die heute zur Hatz auf Raucher bläst, um von ermordeten Zivilisten in Kolonialkriegen abzulenken, ohne jeden Zweifel lautstark getönt: "Neuester Zonenterror! ‚Pankow' (wie damals die DDR-Regierung genannt wurde) schafft die letzten Reste der Freiheit ab und führt in Kneipen den Kasernenhofdrill ein!" BILD hätte wahrscheinlich sogar zu einer heuchlerischen Spendenaktion aufgerufen: "Spendet Zigaretten für die armen Brüder und Schwestern in der ‚ZONE', die unter dem Terror der roten Faschisten schmachten"... Genau das wäre damals ohne den geringsten Zweifel geschehen - es ist nur deshalb nicht dazu gekommen, weil die Ulbricht-DDR ganz offensichtlich viel liberaler war als die heutige BRDDR und der plutokratischen Propaganda diese willkommene "Steilvorlage" für eine große Propagandaschlacht niemals lieferte...
Die sogenannte westliche Freiheit war also nichts anderes als ein propagandistisches "Kampfmittel" im ideologischen Weltkrieg gegen den Sozialismus. Nach dem "Endsieg" der Plutokratie ist die Geschäftsgrundlage der "Freiheit" entfallen, und das Resultat sehen wir jetzt...
Falls es in 100 oder 150 Jahren noch eine menschliche Zivilisation geben sollte (woran ich grundsätzlich zweifle), dann wird aber ein Faschismus herrschen, der so unvorstellbar teuflisch sein wird, daß wir ihn uns heute in unseren kühnsten Horror-Phantasien noch nicht einmal annähernd vorstellen können, weil wir noch gar nicht alle Entwicklungen abzusehen imstande sind, die dem künftigen Orwell-Faschismus zur Unterjochung der Menschheit zur Verfügung stehen werden. Der Einstieg begann mit den Rückwärts-Reformen, mit denen sukzessive erst einmal 100 Jahre Emanzipation der gesellschaftlich Benachteiligten langsam, aber unaufhaltsam wieder zunichte gemacht wurden und noch immer werden. Weiter geht es mit "fürsorglichen" Gängelungen zum "Schutz" von (Nicht-) Rauchern und Fettleibigen - der dafür erforderliche Ausbau der Überwachung wird nicht nur das Mittel zu diesem Zweck, sondern der eigentliche Zweck sein, weil der generelle Ausbau der Überwachung auch Voraussetzung für weitere "Verbesserungen" des Schutz-Staates sein wird. Der von den Plutokratien überhaupt erst provozierte "Terrorismus" ist schon heute der willkommene Vorwand, um auch die Streitkräfte wie in früheren Diktaturen im Inland zur Überwachung und Disziplinierung der eigenen Bevölkerung einsetzen zu können. Parallel dazu erfolgt zunächst einmal die "biometrische" Erfassung jedes einzelnen Menschen, später kommt dann ebenfalls ganz langsam und schleichend die vollständige genetische Erfassung aller Menschen hinzu - und wer sich dagegen wehrt, der wird im Zuge der Abwehr-Hysterie den Verdacht des "Terrorismus" auf sich ziehen...
Welche zusätzlichen technischen Möglichkeiten sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch ergeben werden, darüber könnte man nur vage Spekulationen anstellen und würde wahrscheinlich trotzdem niemals alle technisch denkbaren Möglichkeiten voraussehen können. Absolut sicher ist jedoch, daß jede weitere "alternativlose Reform" und jede künftige "Schutzmaßnahme" genauso "harmlos" und positiv begründet werden wie die bisherigen. Ebenso sicher ist, daß es auch in Zukunft reichlich "Polit-Pinocchios" geben wird, die stets hoch und heilig versprechen werden, daß keine der Maßnahmen zum Nachteil der Menschen mißbraucht werden wird - doch genauso wie heute, werden sie auch künftig nach dem Motto handeln: Was interessiert mich mein blödes Geschwätz von gestern! Nach einem Jahrhundert solcher Entwicklungen wird man dann auf den primitiven "Karteikarten-Faschismus" des 20. Jahrhunderts mit seinen äußerst beschränkten technischen Möglichkeiten wie an ein harmloses und idyllisches "freiheitlich-demokratisches" Paradies zurückdenken - falls man dann noch ohne Befehl oder kollektive Zielvorgabe selbständig denken darf, was alles andere als sicher ist, denn technisch könnten Gedanken dann zweifellos auch über einen (im Interesse der Allgemeinheit und zur Terrorabwehr) gleich bei der Geburt implantierten Nano-Chip kontrolliert werden...
Wer kann schon zuverlässig voraussagen, daß bei der biometrischen Erfassung und beim Rauchverbot mit der Generalüberwachung von Hunderttausenden Kneipen, Bars, Cafés, Imbißstuben, Restaurants, Diskotheken, Hotels, Friseursalons und Taxis Schluß sein wird? - Das ist nicht das Ende, das ist der "harmlose" Anfang eines "Schutzes" von der Wiege bis zur Bahre!
Das bisher Realisierte reicht den Machthabern jedenfalls noch lange nicht aus; es geht immer weiter! Der Standort Deutschland wird auf allen Propagandakanälen schlechtgeredet: Die Löhne sind viel zu hoch! Es wird viel zu wenig gearbeitet! "Wir" leben über unsere Verhältnisse - wobei mit "wir" natürlich das Volk, aber keineswegs die Bonzen gemeint sind! Die Steuerlast ist viel zu hoch - na klar, denn hier fehlt ja eindeutig noch die "Kopfsteuer" für den Bürger und die "Flattax" für Konzerne, und bevor diese nicht realisiert sind, wird es auch keine Ruhe geben! Die Umsatzrendite der Unternehmen liegt nur auf dem Niveau von Sparbuchzinsen - Oh Gott, wie schlimm, da müssen die armen Konzerne ja noch Geld mitbringen, soll jeder arglose Untertan denken und Verständnis für weitere (alternativlose und unumkehrbare?) Einschnitte aufbringen! Daß die Kapitalrendite, auf die es einzig und allein ankommt, hierzulande mit an der Weltspitze liegt, das wird natürlich ganz bewußt verschwiegen. - Von dieser perfekten Propaganda in aller höchsten Vollendung hätte sogar Josef Göbbels noch eine ganze Menge lernen können...
Die Arbeitgeberverbände propagieren gerade auch eine "Reform" der Berufsgenossenschaften. "Reform = Verbesserung zugunsten der Mehrheit oder zugunsten der Schwächsten in der Gesellschaft? - Nein, bestimmt nicht, denn wir leben ja schließlich nicht in "Lummerland"... Da ist natürlich wieder die Rede von Überversorgung, womit selbstredend nicht die Überversorgung von Politikern, Aufsichtsräten und Vorständen gemeint ist, sondern die "Überversorgung" von Unfallopfern, die hierzulande skandalöserweise bekanntlich alle in Luxusvillen mit goldenen Wasserhähnen wohnen und in gepanzerten Staatskarossen durch die Gegend chauffiert werden...
Ein "normaler" Mensch kann diese Phantasie-Ergüsse der Machthaber nicht mehr nachvollziehen, geschweige denn vorausahnen - sie sind immer wieder für Überraschungen gut! Kaum ist eine "Reform" unter Dach und Fach, wird die nächste "Reform" in Angriff genommen, und ein Ende ist da noch lange nicht abzusehen - im Gegenteil: Jeder "Erfolg" macht "Appetit" auf mehr! Die Orwellschen Begriffsverdrehungen werden immer skurriler: Jede Kürzung wird zur "Reform", jede Gängelung zur "Fürsorge", jede Überwachung zum "Schutz", jeder Verlust an Selbstbestimmung wird zur "Freiheit" oder sogar zum "Recht auf Freiheit" (Rauchfreiheit), und der Ausverkauf von Hochschulen an reine Kapitalinteressen sowie der faktische Ausschluß von Schlechtverdienern und deren (minderwertige) Abkömmlinge aus dem Menschenrecht auf Bildung, der wird nicht in einem "Apartheidgesetz", sondern in einem ausschließlich positiven "Hochschulfreiheitsgesetz" geregelt! Diese Orwellschen Begriffsverdrehungen sind eigentlich gar keine mehr, denn solche phantasievollen Wortschöpfungen übertreffen die Phantasie jedes Schriftstellers. Genauso gut hätte Josef Göbbels die Inhaftierung von Regimegegnern auch "Oppositionsbefreiungsmaßnahme" nennen können, denn Arbeit mach ja bekanntlich frei, doch so viel Phantasie bei der Volksverdummung hat es in der Weltgeschichte noch nie gegeben...
Was es auch sei, alles ist "Freiheit", wir wählen die "Freiheit" statt Sozialismus, an allen Ecken und Enden werden wir stets nur mit neuen "Freiheiten" und Wohltaten "beglückt"; Negatives gibt es gar nicht mehr und selbst wenn, dann nur von außen, von dort, wo alles Böse herkommt, aber davor werden wir ja immer perfekter "beschützt"... Deckt sich das jedoch wirklich mit der tatsächlichen Lebenserfahrung der Mehrheit, oder gibt es auch Leute, die daran zweifeln???
Wahrscheinlich darf "Mein Kampf" hierzulande nur deshalb nicht verlegt werden, damit den Lesen die frappierenden Parallelen zwischen Hitlers "Lehren" zur "Volksaufklärung" und der heutigen Propaganda nicht auffallen: "Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungsbereich zu ziehen, so kann die ‚Vorsicht' bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein!" (Zitat Adolf Hitler) - Und heute? Genau das erleben wir doch ständig! Es "paßt" einfach alles: Wir sind die Guten, die anderen sind die Bösen; unsere Raketen sind "Abwehrraketen", die anderen sind "Angriffsraketen"; real existierende amerikanische Kernwaffen sind gute Waffen, israelische Kernwaffen werden gleich ganz verschwiegen, und geplante, d.h. noch gar nicht existierende iranische Kernwaffen sind die bösen Waffen; hier herrscht Freiheit, anderswo Unfreiheit; unser Militär "schützt" die Freiheit, andere stehen dagegen für Unterdrückung; Überwachung ist Schutz, keine Überwachung ist Fahrlässigkeit; nicht Krieg, sondern das Rauchen ist "potentiell" tödlich, ergo bedeutet ein Rauchverbot im Umkehrschluß "Leben"; als nächstes ist Fettleibigkeit "tödlich", ergo ist eine Steuererhöhung auf Süßigkeiten keine Abzocke, sondern eine selbstlose humanistische Großtat usw. usf. - immer nur schwarz-weiß, Zwischentöne, Differenzierungen, Kompromisse und Interessenausgleich gibt es nicht! Hitler hätte seine helle Freude an der aktuellen Propaganda; Diktator konnte er nur in einer ganz bestimmten historischen Situation werden, genauso, wie sich auch Merkel nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen "entfalten" konnte. 50 Jahre später geboren, könnte Adolf Hitler heute ohne weiteres ein angesehener emeritierter Professor für Kommunikation sein und als Berater für Rüstungs-, Pharma- und Medienkonzerne sowie für Regierungen astronomische Honorare für pfiffige Promotionkampagnen kassieren - die Hexenjagt auf Raucher trägt sowieso schon seine propagandistische "Handschrift", zumal er diese zweifellos auch ganz persönlich so unterstützen würde, wie sie tatsächlich stattfindet...
Wohlgemerkt: Nutznießer der Kampagnen sind immer nur Großkonzerne und internationale Kapitalfonds, denn Kleingewerbetreibende werden hierzulande fast genauso "gelackmeiert" wie Arbeitnehmer, Rentner, Kranke, Kinderreiche und sozial Schwache, denn Kleinunternehmer haben kein Geld für lukrative Parteispenden, können abgehalfterten Politikern natürlich auch keine Aufsichtsratsposten anbieten und haben demzufolge auch keine "Lobby" unter den "Volksvertretern"... Ach ja "Lobby" - was für ein schöner Euphemismus, aber eigentlich nur ein anderes Wort für Korruption, wenn man den Sachverhalten mal etwas auf den Grund geht...
Dieser Staat ist heute nur noch ein Beutestück für unersättliche Profiteure und arschkriechende Speichellecker; die Mehrheit der Bürger sind nur noch Untertanen ohne "Lobby" und ohne Teilhabe am Erfolg. Die früheren Unterschiede zwischen den Parteien wurden längst bis zur Unkenntlichkeit verwischt. Abgrenzungen gibt es nur noch verbal, aber nicht mehr in dem, was "hinten" rauskommt. Debatten sind reine Scheingefechte; wenn's drauf ankommt, dann sind sich alle einig - wie beim Rauchverbot. Die Nationalhymne sollte besser umgeschrieben werden: "Einigkeit der Abzocker, Paladine und Kriegstreiber, Recht des Stärkeren und zügellose Freiheit für das Kapital..." Und um die Menschen vom selbständigen Denken abzuhalten, dafür gibt es dann die vielen Hysterien und Ablenkungsmanöver vom Umwelt- bis zum Nichtraucherschutz, unterstützt von gleichgeschalteten Medien und einer Vielzahl von "nützlichen Idioten", die gar keine Ahnung haben, woran sie sich in Wahrheit beteiligen, wenn sie sich für diese Kampagnen einspannen lassen. Der "kleine" Mann soll ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn er seinen Müll nicht sortiert oder wenn er sich mal einen Flug ans Mittelmeer vom Munde abspart, und er soll sich wie ein Schwerkrimineller fühlen, wenn er abends in einer Kneipe rauchen will, damit er nie auf die Idee kommt, zur Abwechslung mal über wirkliche Verbrechen nachzudenken...
Die Macht des Kapitals wächst unaufhörlich, und es fordert immer weitergehende "Freiheiten", egal, wie es gerade genannt oder umschrieben wird. Doch mehr "Freiheiten" für das Kapital, das bedeutet zwangsläufig auch immer weniger Freiheit für das Individuum! Mit sozialen Zugeständnissen hat das Kapital über ein Jahrhundert lang sogar "Freiheiten" aufgegeben, natürlich nicht altruistisch, sondern mit dem Ziel des eigenen Machterhalts (divide et impera = lat. teile und herrsche). Aber diese "Geschäftsgrundlage" ist nun weg; es gibt sie nicht mehr, und daraus folgt, daß das Kapital die aufgegebenen "Freiheiten" zurückfordert und darüber hinaus immer mehr "Freiheiten" (=Macht) usurpieren wird! Ein vom Kapital beherrschter Orwellscher Terrorstaat wäre sogar das ideale Umfeld für die "freie Entfaltung" aller Kapitalinteressen, und deshalb geht die Entwicklung genau in diese Richtung! - Zitat nicht von Lenin oder Stalin, sondern von Benito Mussolini: "Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist." - Warum hat der italienische Diktator eigentlich schon vor 80 Jahren für sein eigenes System eine Definition gewählt, die absolut perfekt auch auf die heutigen Hegemonialplutokratien zutreffen würde?
Selbstbestimmung und individuelle Freiheiten nehmen permanent ab! Zu diesen persönlichen Freiheiten gehören natürlich auch die Rechte, die ein Individuum gegenüber dem Kapital oder dem Staat (was leider immer mehr dasselbe ist) hat, und deshalb geht es auch bei dem Rauchverbot in Wahrheit mitnichten um irgendeine Form der "Fürsorge", es sei denn, man versteht darunter die Fürsorge des "Großen Bruders" - aber die wird sich früher oder später als sehr trügerisch entpuppen, doch wenn es soweit ist, dann wird es definitiv zu spät sein. Mit dem Rauchverbot und mit jeder weiteren willkürlichen Gängelung und jeder zusätzlichen Überwachung wird die "Mauer" um das Orwellsche KZ Stein für Stein immer weiter anwachsen - ganz langsam und "unmerklich" (wenn man es nicht merken will) von einem unscheinbaren "Bordstein" über eine "Grundstücksmauer" bis zu einem undurchdringlichen "Schutzwall", denn wie wir tagein, tagaus hören müssen, geht es ja stets nur um den "Schutz" der Untertanen - entweder vor sich selbst, vor "Schäden" aller Art oder vor dem Bösen in der Welt...
Vor dem Untergang des ehemals real existierenden Sozialismus wäre auch ein Rauchverbot im Westen völlig undenkbar gewesen, weil es nämlich nicht zu dem über Jahrzehnte hinweg von allem Medien gepflegten Propagandabild vom "freien Westen" und vom "unfreien Osten" gepaßt hätte. Solange der Ostblock existierte, waren auch die relativen Freiheiten im Westen relativ sicher. Die Menschen im Westen waren 40 Jahre lang sogar die größten Nutznießer des Ostblocks, denn alle Freiheiten und Menschenrechte waren zu allererst Mittel zum Zweck in der Propagandaschlacht gegen ein konkurrierendes politisches System. Doch mit dem Wegfall dieses (Konkurrenz-) Systems ist nun mal die "Geschäftsgrundlage" für diese höchst zerbrechlichen Errungenschaften und individuellen Freiheiten vollständig entfallen, und die Folgen dieser Tatsache erleben wir heute in Form einer ständig anwachsenden "Lawine" von (Rückwärts-) "Reformen", die alle ehemaligen wirtschaftlichen, politischen und individuellen Freiheiten und Errungenschaften unaufhaltsam wegreißt und auf Nimmerwiedersehen verschwinden läßt...
Weder die Kampagne zur Dämonisierung des Rauchens bzw. zum "Schutz" von Nichtrauchern, noch die sozialen (Rückwärts-) Reformen könnten und würden heute stattfinden, wenn es die Wiedervereinigung nicht gegeben hätte, wenn der Ostblock noch existieren würde, weil dann die objektive Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung des propagandistischen Erscheinungsbildes der BRD mit einer freiheitlichen Gesellschaft noch immer bestehen würde - niemand würde unter diesen Voraussetzungen "Studien" zum "Nichtraucherschutz" finanzieren, und die Politik würde noch immer ihre scheinheiligen Forderungen nach mehr "Freiheit" für die "armen Landsleute in Mitteldeutschland" erheben. Statt einer Propagandaschlacht gegen die "Gefahren des Passivrauchens" würde heute noch immer die Propagandaschlacht gegen die "Gefahr aus dem Osten" toben, und dazu würde das Kesseltreiben gegen Raucher einfach überhaupt nicht passen!
Denn es hätte selbst mich als unbedarften Teenager bereits vor Jahrzehnten etwa bei einer ausgelassenen Klassenfeier arg ins "Grübeln" gebracht, wenn es damals schon Meldungen über Razzien der Raucherpolizei in Westberliner Kneipen gegeben hätte, und genauso wäre es vielen anderen mit Sicherheit auch gegangen! Doch das durfte eben nicht sein, und deshalb wurde auch der "Schutz" der Nichtraucher auf die Zeit nach der Wiedervereinigung verschoben! Kurzum: Erst der Sieg der Freiheit im Osten bedeutete den Tod der Freiheit im Westen und in der Folge natürlich auch wieder den erneuten Tod der jungen Freiheit im Osten - also ein klassischer Pyrrhussieg für die Menschen, aber ein phänomenaler "Endsieg" für das Kapital weltweit...
Nun mag man einwenden, wie denn ein Rauchverbot mit den alles beherrschenden Profitinteressen der Machthaber in Politik und Wirtschaft in Einklang zu bringen sei, wo doch die Tabakindustrie ebenfalls ein Wirtschaftszweig mit Milliardenumsätzen ist? Doch der scheinbare Widerspruch ist gar keiner:
-
Der Tabakkonsum wird insgesamt nicht oder nur ganz wenig einbrechen - er wird nur in den privaten Bereich verlagert, d.h. die Tabakkonzerne werden nicht darunter leiden und auch die Steuereinnahmen werden deshalb keineswegs sinken. Und selbst wenn sie geringfügig sinken sollten, dann wird zum Ausgleich unter dem heuchlerischen Vorwand der "Gesundheitsfürsorge" die Tabaksteuer angehoben werden...
-
Durch den Verbotsterror und das geschürte öffentliche Klima einer Hexenjagd und Raucherinquisition werden jedoch Millionen Raucher genötigt, zusätzliche Milliarden EURO für sinnlose Medikamente zur Rauchentwöhnung auszugeben, die nur den Herstellern nützen; und natürlich gibt es auch schon "Telefonabos" nach dem Motto: "Wählen Sie eine bestimmte Zockernummer, und Sie haben auch noch ein kostspieliges Anti-Raucher-Abo am Halse"...
Das Rauchverbot ist also keineswegs mit irgendwelchen Einbußen an Profiten oder gar Pfründen für Politiker verbunden - es winken ganz im Gegenteil sogar zusätzliche Profite, die es ohne den Verbotsterror in dieser Größenordnung überhaupt nicht geben würde, d.h. ein Rauchverbot ist eine ganz konkrete Maßnahme zur Profitmaximierung...
Außerdem steht in einer Plutokratie natürlich jeder mit jedem in Konkurrenz, und da bilden selbstverständlich die Tabakindustrie und die Pharmalobby ganz sicher keine Ausnahme. Jeder Kämpft für sich um einen möglichst großen Marktanteil: Die Tabakindustrie will ihre Produkte verkaufen, und die Pharmaindustrie will das ebenfalls, und beide haben in dieser Auseinandersetzung dieselbe Zielgruppe, nämlich die Raucher; beide kämpfen prinzipiell um dieselben Gelder, die nur einmal ausgegeben werden können, entweder für Tabakwaren oder für wirkungslose Placebos zur Rauchentwöhnung. Ideal wäre für beide Konkurrenten, wenn die Raucher weiterhin rauchen, aber zwischendurch auch immer wieder Medikamente zur Rauchentwöhnung kaufen würden. Eine einmalige wirksame Entwöhnung kann dagegen niemals im Interesse der Pharmalobby liegen, da diese nur einen einmaligen Profit einbringen würde. Genauso wie bei den diversen Schlankheitspillen wäre es das Traumziel der Lobbyisten, den Kunden in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen immer wieder neue "Kuren" verkaufen zu können, egal, ob zur Rauchentwöhnung oder zum Abnehmen. Genaugenommen kann es nur das Ziel der Pharmaindustrie sein, neben der Abhängigkeit vom Rauchen noch zusätzlich weitere Abhängigkeiten von regelmäßigen Entwöhnungskuren zu erzeugen. Der absolute Idealfall wäre es für beide Interessengruppen, das Umsatzvolumen aus Tabakwaren plus Raucherkuren und ggf. plus Schlankheitskuren (deshalb auch die neue Kampagne) insgesamt zu steigern...
Stellt sich nur noch die Frage, warum die Politik mehrheitlich Partei für die Profitinteressen der Pharmaindustrie ergreift? - Weil die Pharmalobby wesentlich größer ist als die Tabaklobby und demzufolge auch viel mehr Parteispenden und Auffangposten für Politiker bereitstellen kann...
Alle "Gesundheitsreformen" der vergangenen Jahrzehnte haben doch immer wieder eins bewiesen: Es geht grundsätzlich immer nur denen "an den Kragen", die sich keine kapitalkräftige Lobby bei den Machthabern leisten können. Versicherte, Patienten und durchaus auch die Ärzteschaft waren grundsätzlich die Verlierer, während die Maximalprofite der Pharmaindustrie praktisch niemals ernsthaft tangiert wurden.
Ein Rauchverbot bringt also keinerlei Profiteinbußen in den machthabenden Wirtschaftskreisen dieses Landes - ganz im Gegenteil sogar: Für die Pharmaindustrie ist es sogar - rein wirtschaftlich betrachtet - eine absolut vernünftige Werbemaßnahme (viel effizienter als jede teure Fernsehwerbung), die Prohibitionskampagne mit zu finanzieren, um neue Märkte für wirkungslose Medikamente zu erschließen! Mit den Einnahmen, die sich allein aus dem Verbotsterror realisieren lassen, kann man locker jede Menge "Experten" einkaufen, die dann in den (gleichgeschalteten) Medien die "wissenschaftliche" Grundlage für die Raucherinquisition liefern, wie auch klerikale "Gelehrte" als "Lobbyisten" der Kirche die "wissenschaftliche" Grundlage für die Inquisition des Mittelalters geliefert haben...
30 Millionen mal vielleicht mindestens 100 EUR für "Rauchentwöhnung", das sind immerhin auch schon 3 Milliarden EUR, wobei 100 EUR pro Raucher natürlich nur eine ganz willkürliche und sicher viel zu geringe Schätzung ist. Ein paar Millionen Produktionskosten für Placebos, dazu für jedes "Expertengutachten" ein paar Hunderttausend EUR Honorar, d.h. in dieser "Marketingkampagne" steckt ganz leicht das Tausendfache der Aufwendungen an Profit! Davon kann jedes südamerikanische Drogenkartell nur neidisch träumen! Was könnte man dafür alles "einkaufen"? Experten? Politiker? Parteien? Publizisten? Journalisten? Medien?...
Gegenwärtig fördert die Politik diese überaus lukrative Marketingkampagne der Pharmaindustrie genauso, wie sie auch die Profitsteigerung der Telekommunikations- und Medienkonzerne durch die alternativlose Zwangseinführung der 0190-0900-0137-?????-Zockernummern gefördert hat. Die sich gerade anbahnende bundes































































































































































































































































































































































































































































































