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Verbotswahn! - Warum gerade jetzt?

Der Terror der Tugend - von Jens Jessen - Die Zeit vom 22.03.2007

Rauchen, trinken, fliegen - im Namen von Gesundheit und Umwelt sollen überall unsere Freiheiten eingeschränkt werden.

Ein Rausch des Verbietens hat die Republik erfasst. Wer derzeit das Treiben der gesetzgebenden Körperschaften in diesem Lande verfolgt, muss zu dem Schluss kommen, dass sich deutsche Politik, Medien und Mehrheitsgesellschaft zu einem einzigen gemeinsamen Ziel verschworen haben: Das Leben soll ungemütlicher werden. Alkohol und Tabak, Hunde und schnelle Autos, Flugreisen und Computerspiele, Fernsehen und Fast Food - alles, was Spaß, ein wenig Wärme und Abwechslung und Komfort verspricht, das Selbstbewusstsein stärkt oder Fluchten aus dem Alltag organisiert, die preiswerten Vergnügungen des kleinen Mannes zumal, soll eingeschränkt, reglementiert, verteuert, wenn nicht gar verunmöglicht werden. Es ist bestürzend und in seiner Systematik nahezu grotesk. Woher der Furor der Disziplinierung, die Lust an der Einschränkung ausgerechnet jetzt, in einer Zeit, von der man gewiss nicht sagen kann, dass sie an Überfluss und bedrohlich wachsendem Wohlstand leide?

Die offiziellen Erklärungen der verbietenden Elite nennen zwar den Klimawandel, die Volksgesundheit, die gefühlte oder tatsächliche Bedrohungslage auf unseren Straßen, sie können bissige Hunde und prügelnde Computerkids anführen. Den Zeitpunkt aber und die Auswahl begründen können sie nicht. Alkohol und Tabak sind in ihrer Schädlichkeit seit Jahrhunderten bekannt, die Abgase von Autos und Flugzeugen seit Jahrzehnten berechnet, aber niemals zureichend besteuert worden; warum also jetzt? Über den Einfluss verderblicher Medien wird seit Erfindung des Buchdrucks gestritten; zum Schutz vor Verführung hat die Kirche seinerzeit den Index Romanus eingeführt und wegen Vergeblichkeit wieder abgeschafft.

Ebenso ist gesundes und ungesundes Essen seit Menschengedenken in der Welt; und immer galt die traurige Wahrheit: dass es die Armen sind, die sich schlecht ernähren. Nirgendwo aber werden die Willkür und die populistische Irrationalität der Verbote deutlicher als in den ständig verschärften Hundeverordnungen, auf denen sich der gefährlichste Hund nicht findet, weil er der beliebteste in Deutschland ist: der Schäferhund. Statt dessen findet sich neben einigen zu Recht indizierten Kampfhunden ein Dutzend Rassen, von denen, ihrer Seltenheit halber, gar keine Vorfälle bekannt sind. Sie haben aber unheimliche ausländische Namen. Sie sind keine realen Bedrohungen, sie sind die Projektionen unserer Amtsstubenängste vor dem, was sich womöglich nicht kontrollieren lässt.

Eine solche Hundeverordnung, freilich ungeschrieben, gibt es auch für die menschliche Gesellschaft. Auf ihr stehen die Freizeitgebräuche der potentiell gefährlichen sozialen Klassen, Milieus und Altersgruppen, die von der bürgerlichen Bildungspädagogik nicht erreicht und von der grünen Propaganda zu ökologischem Verhalten nicht gebracht werden konnten. Nehmen wir uns die Liste der geplanten Verbotsgesetze noch einmal vor. Der Klassencharakter lacht einen geradezu schamlos an: Alkohol und Tabak, Hunde und Autos, billige Fernreisen und Computerspiele, Fernsehen und Fast Food.

Alle diese angeblich wegen ihrer medizinischen oder ökologischen Bedenklichkeit indizierten Freizeitspäße entsprechen aufs Haar genau den Klischees proletarischer Lebensführung. Suff und Qualm: die Proletenkneipe. Hunde und Autos: der Proletensport. Mallorcaflüge: der Proletenurlaub. Fernsehen, Videospiele und Fast Food: alles, was dumm, brutal und dick macht. Nur einer Frage weichen die Politiker aus, die zum Wohle des Volkes solcherlei Freizeitgestaltung verbieten wollen: ob es sich dabei nicht um eine logische Wahl von Menschen handelt, die ohne berufliche Aussichten und berechtigten Ehrgeiz sind.

Nach den letzten Hartz-IV-Kürzungen wird niemand mehr behaupten können, dass den Arbeitslosen und alimentierten Unterschichten noch immer zu viel Geld für billige Amüsements zur Verfügung stünde. Die Sozialreformen und Arbeitsmarktveränderungen der letzten Jahre haben ihnen nacheinander und systematisch die Hoffnung genommen: auf Beschäftigung, auf Förderung, auf sozialen Wiederaufstieg, auf Anerkennung und Respekt der Gesellschaft. Und nun? Warum sollen ihnen nun ausgerechnet auch die Vergnügungen gestrichen werden, die noch in ihrer finanziellen Reichweite liegen oder den Üblichkeiten ihrer Milieus entsprechen?

Manches spricht dafür, dass man den neuen oder alten Unterschichten die Vergnügungen nicht mehr gönnt, mit denen sie ihre Misere kompensieren, weil es hier um eine ganz andere Kompensation geht: nämlich für die Ohnmacht der Politiker gegenüber den Phänomenen der Globalisierung. Denn gerade Arbeitslosigkeit und soziale Marginalisierung sind das Ergebnis jener globalen Wirtschaftskonkurrenz, die von Politikern im nationalen Rahmen nicht mehr kontrolliert und gestaltet, neuerdings nicht einmal sozialpolitisch abgefedert werden kann. Das Einzige, womit der Politiker noch Handlungsfähigkeit beweisen kann, sind Gesetze volkspädagogischen Zuschnitts: Die Gefahr ist gering, mit ihnen das scheue Kapital zu vertreiben, und die Chance groß, wenigstens die Mittelschicht zu überzeugen, es geschähe etwas.

Freilich rücken die neuesten Verbotsgelüste auch den bürgerlichen Mobilitätsidealen langsam näher. Die masochistische Gelassenheit, mit der die Mittelschicht Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen oder stark verteuerte Flüge diskutiert, legt allerdings den Schluss nahe, dass auch hier noch andere als bloß ökologische Bedürfnisse verhandelt werden. Ein Indiz liegt schon darin, dass über ein freiwilliges Ende ungehemmten Wachstums just in dem Moment nachgedacht wird, da der Zenit westlichen Wachstums ohnehin überschritten ist und die Probleme der Zukunft nicht mehr in Europa, sondern in der Dritten Welt produziert werden. Man könnte sagen: Der westliche Bürger geißelt sich jetzt, da er abdankt, für die Sünden der Vergangenheit und das schlechte Beispiel, das er in die Welt gesetzt hat.

Das ist aber möglicherweise noch zu rational gedacht. Ein erkennbar autoaggressives Moment steckt in der neuen Verbotslust. Es ist, als ob sich die europäische Wut auf die Chinesen oder Amerikaner, die man zur ökologischen Umkehr nicht bereden kann, nun gegen den Europäer selbst richtet - wie in jenem obskuren seelischen Prozess, der Opfer dazu bringt, sich selbst zu verstümmeln, wenn sie des Täters nicht habhaft werden können. In diese Richtung deutet auch die oft bloß symbolische Qualität des Umweltschutzes - wie im Falle der Mülltrennung durch den Bürger, die in Wahrheit besser fabrikmäßig geschähe.

Die Rechtfertigung erfolgt meist mit der Begründung: Jeder müsse mit dem Umweltschutz vor der eigenen Haustür anfangen. Die offenbare Nutzlosigkeit solcher bloß individueller Anstrengungen geht einher mit einer verschärft missbilligenden Beobachtung des Nachbarn. In jeder Verbotsserie steckt die Möglichkeit zur Eskalation. Sie beruht auf der Konkurrenz, die nicht nur den Markt des Konsums, sondern auch den Markt der Askese beherrscht. Wer sich selbst, aus welcher Einsicht oder welchen Neurosen auch immer, etwas verbietet, sieht es nicht mehr gerne, wenn es sich ein anderer noch erlaubt. Der Keusche missbilligt den Nachbarn beim Sex, der Magersüchtige schon den Anblick praller Einkaufstüten, der Holzsandalenträger die chromgegerbten Pumps der eleganten Dame. (Wie denn überhaupt die Freudlosigkeit und neiderfüllte Hässlichkeit, die mit den allerersten alternativen Eiferern in die ökologische Bewegung trat, viel zu ihrem mönchischen Realitätsverlust beigetragen hat.)

Denn das ist das Gefährlichste am Geist des Verbietens, wenn er einmal aus der Flasche ist, dass er sich wie eine Infektion ausbreitet, der als Erstes die Toleranz zum Opfer fällt. Wo viel verboten ist, wird leicht noch mehr verboten, weil das Unverbotene so stark auffällt und am Ende nur noch in Form des ausdrücklich Erlaubten geduldet wird. Übrigens ist es falsch, in solchen Exzessen des Verbietens immer den Staat oder frustrierte Politiker am Werk zu sehen; der Staat ist hier zumeist nur ein Agent der Gesellschaft, die ihre finsteren, zensurierenden und egalitären Urinstinkte auslebt.

Deshalb ist das Zweite, was der Verbotsseuche zum Opfer fällt, stets das Politische. Der Tugendterror kann Versagen nur am Individuum verfolgen; der Umweltfrevel eines Systems, der politisch bekämpft werden müsste, wird ihm verborgen bleiben, wenn es sich um ein System handelt, das keine individuelle Verantwortung kennt. Und das, zum Letzten, wird das auch ökologisch Fatale an den neuen, bloß individuelles Verhalten aufs Korn nehmenden Verboten sein. Der gegängelte Bürger wird sich in Sicherheit wiegen; um so beruhigter, je unerträglicher die staatlichen Auflagen. Eine solche Gesellschaft aber, die den einzelnen Bürger, und nur diesen, für alle denkbaren Umweltsünden zur Rechenschaft zieht, kann auf der internationalen Bühne leicht zum blinden Komplizen der größten Katastrophen werden.

http://www.zeit.de/2007/13/Verbotsmanie


Hier noch ein weiterer überaus bemerkenswerter Artikel, auch nicht von mir und nicht gerade kurz, aber allemal lesenswerter als der alltägliche Müll der weitgehend gleichgeschalteten Printmedien:

Joe Jackson

RAUCH, LÜGEN UND DER STAAT ALS SUPER-NANNY

Jahrtausende lang war der Tabak ein Freund der Menschheit - erst auf dem amerikanischen Kontinent, seit 500 Jahren aber auch fast überall sonst auf der Welt. Er diente der Entspannung, Anregung und der Heilung verschiedener Leiden. Er war unverzichtbarer Teil sozialer und spiritueller Rituale. Er war Währungsmittel. Ganze Staateswesen gründeten sich auf ihn - unter ihnen, könnte man mit einigem Recht behaupten, auch die Vereinigten Staaten von Amerika.

Halt! Streichen Sie das! Rauchen ist eine verkommene, dreckige Angewohnheit, die Sie fast unvermeidlich umbringen wird. Niemand raucht freiwillig; das sind schlicht jämmerliche Süchtige, verführt von üblen Tabakkonzernen. Tabak ist eine Seuche, die vom Antlitz der Erde getilgt werden muss.

Wie die meisten Menschen heutzutage, war ich bis vor ein paar Jahren geneigt, eher dem zweiten Absatz Glauben zu schenken als dem ersten. Ich war ein mäßiger Raucher und hätte fast aufgehört. Aber einiges an der reinen Hysterie der Antiraucherbewegung und die Löcher und Widersprüchlichkeiten in ihren Argumenten ließen mich misstrauisch werden. Irgendwann in den späten Neunzigern landete ich in Los Angeles und als mein Taxi losfuhr, sprang mir eine riesige rote Werbetafel ins Auge: PASSIVRAUCHEN TÖTET! Ich dachte mir: sogar starke Raucher brauchen ein paar Jahrzehnte, um Lungenkrebs zu bekommen. Dann müsste ein Nichtraucher doch bestimmt 300 Jahre lang leben, um das auch zu schaffen - vorausgesetzt, er würde regelmäßig dem Rauch ausgesetzt.

Wie sollte man denn überhaupt heraus bekommen, ob es denn das Rauchen war, das ihn umgebracht hat - oder nicht vielleicht doch der fürchterliche Smog von L.A.?

Seither bin ich tiefer in das Thema Rauchen eingestiegen und habe nachgeforscht. Ich habe Statistiken studiert, Ärzte und Wissenschaftler gesprochen und ein Netzwerk aus vielen Forschern und Aktivisten befragt, die alle versuchen, der Wahrheit näher zu kommen. Heute bin ich überzeugt, dass die Gefahren des Rauchens - und ganz besonders des "Passivrauchens" - exzessiv übertrieben dargestellt werden. Die Gründe hierfür haben mehr mit Politik, Macht und Profit zu tun als mit objektiver Wissenschaft. Ich glaube, dass die Antiraucherbewegung - speziell Lobbygruppen wie ASH (Action on Smoking and Health) - über viel zu viel Geld und Einfluss verfügen und dass ihre Verlogenheit und ihre Einschüchterungspraktiken auch diejenigen von uns beunruhigen sollten, die Tabak hassen.

Dieser Essay hat vier Teile. Der erste untersucht die Risiken des Rauchens; der zweite befasst sich mit dem "Passivrauchen", der dritte mit Rauchverboten und der vierte (und vielleicht wichtigste) behandelt den übergreifenden sozialen und politischen Kontext. Am Ende des Essays finden sich Quellen- und Literaturangaben und Tipps, wie man sich weiter engagieren und informieren kann. Ich möchte eine Einführung in die angesprochenen Themen bieten, kein Lehrbuch - daher fehlen Fußnoten mit Quellenangaben. Ich versichere dem Leser aber, dass alle Behauptungen und Angaben anhand meiner Liste am Ende des Artikels verifiziert und belegt werden können!

Joe Jackson, im April 2007

TEIL 1

ALLGEMEIN BEKANNT UND AKZEPTIERT

Es ist inzwischen "allgemein bekannt und akzeptiert", dass Rauchen zu den schlimmsten Dingen gehört, die man sich antun kann. "Alle Experten sind sich einig". Klar, "alle Experten" waren ja auch einst einhellig der Überzeugung, Selbstbefriedigung mache blind, Homosexualität sei eine Krankheit und Marihuanagenuss mache Leute zu Massenmördern. In den Siebzigern und Achtzigern sagten Ärzte in Großbritannien den Müttern, sie sollten ihre Babies zum Schlafen auf den Bauch legen. Die Fälle von plötzlichem Kindstod nahmen zu, bis diese Praxis durch den Kampf einer einzigen Kinderkrankenschwester beendet wurde. 15.000 Babies etwa, so weiß man heute, hatten mit ihrem Leben bezahlt.

Die meisten Beschäftigten im Gesundheitswesen, die meisten Institutionen und Interessengruppen arbeiten intensiv und meinen es gut. Aber genauso gut können sie ahnungslos, voreingenommen oder bestechlich sein und in zunehmendem Maße leider auch verbandelt mit der Pharmaindustrie. Politiker werden gerne als Lügner und Betrüger hingestellt - doch gegenüber der medizinischen Zunft findet man sehr selten eine gesunde Skepsis. Warum nur?

Ich habe den Eindruck, wir Menschen müssen einfach an jemanden glauben. Unser Glaube an politische und religiöse Führer hat schwer gelitten, aber im gleichen Maße hat unser Vertrauen in Mediziner und Wissenschaftler zugenommen, und nur zu gerne lassen wir uns von ihnen heute unseren Lebensstil und sogar Gesetze vorschreiben. "Gesundheit" ist der neue Götze - wer wollte schon gegen "Gesundheit" sein? Und "Wissenschaft" wird mit Integrität und Zuverlässigkeit gleichgesetzt. Sie ist unsere moderne Religion geworden.

Unglücklicherweise steckt in den Verlautbarungen von Mediengurus und Politikern verdammt wenig wirkliche Wissenschaft. Statt dessen werden wir unablässig mit Wissenschaftsmüll gefüttert: Fakten ohne Zusammenhang, haltlose Behauptungen auf der Basis zweifelhafter Methoden und schlaue Statistik-Tricksereien. Wie der typische Kneipenphilosoph, der zu einer Menge Themen immer etwas "Kluges" hinauszuposaunen weiß, so transportiert der Durchschnittspolitiker oder Mediengewaltige gerne das, was zu seinen Vorurteilen oder unausgesprochenen Zielen "wissenschaftlich" passt.

WAS MAN IM HINTERKOPF BEHALTEN SOLLTE

Gleich komme ich zum Thema "Rauchen", aber ich finde es sehr wichtig, einem stärkeren Misstrauen gegenüber Gesundheitsexperten das Wort zu reden - erst recht gegenüber Menschen, die den Begriff "Gesundheit" benutzen, um ihre eigentlichen Absichten zu bemänteln. Außerdem möchte ich emotionale Vorurteile und Modeerscheinungen gegen die Vernunft abgrenzen. Während des halben Jahrhunderts, das ich auf diesem Planeten verbracht habe, habe ich nirgendwo eine schlimmere Vermischung dieser beiden Seiten wahrgenommen als in der Debatte - oder eben Nicht-Debatte - um das Rauchen.

Schon immer haben manche Leute gerne und begeistert geraucht, andere konnten gar nichts damit anfangen. Für letztere stinkt es einfach. Deshalb glauben sie bereitwillig jede Schauergeschichte, die sie darüber hören.

Schon immer gab es auch Leute, die uns das Rauchen vermiesen wollten. Ein recht unsympathischer Haufen, nebenbei: vom türkischen Sultan Murat IV. (der Raucher kastrieren ließ) bis hin zu Adolf Hitler. Abgesehen von den jeweiligen persönlichen Überzeugungen zum Thema Tabak sollte man registrieren, dass Antiraucher die Gefahren des Rauchens immer übertrieben haben. Das mussten sie auch, denn offenbar reicht es nicht, den Leuten und ganz besonders jungen Leuten zu erzählen, dass etwas, was ihnen Freude bereitet, sie letztlich ungefähr 40 Jahre später krankmachen würde. Aber lassen Sie mich konkreter werden.

LUNGENKREBS UND DIE BEQUEMEN ZAHLEN

Heutzutage sind wir besessen vom Thema Krebs. Vielleicht, weil uns die Vorstellung, es könne etwas geben, das jenseits der Macht von Ärzten und Wissenschaftlern liegt, zu Tode erschreckt. Ich möchte das nicht abtun - mein Vater starb an Krebs. Aber ich finde, wir sind zu eifrig bei unserer Suche nach Sündenböcken (vor kurzem konnte man lesen, Krebs bekäme man auch durchs Haarefärben, durch Softdrinks und durch Oralsex). Krebs ist, um es einmal ins Positive zu wenden, meist eine Krankheit älterer Menschen. Seine Verbreitung erklärt sich auch dadurch, dass wir heute viel länger und gesünder leben als je zuvor.

Lungenkrebs ist die Krankheit, die man gemeinhin mit dem Rauchen assoziiert, obwohl die Verbindung zwischen beiden eher statistisch als kausal zu sein scheint. Mit anderen Worten: Es wurde statistisch aufgezeigt, dass Raucher eher an Lungenkrebs erkranken, und nicht, dass dieser Krebs ausdrücklich durch das Rauchen ausgelöst wurde. Diese Unterscheidung ist wichtiger, als man zunächst annehmen mag. Die Antiraucher argumentieren viel mit der Statistik, aber Statistik ist keine Naturwissenschaft.

Wenn man kein Problem damit hat, jemandem seine Vergnügungen mit Einschüchterung und Schikane auszureden, dann macht es Sinn, Lungenkrebs zu bekämpfen, indem man Menschen dazu bringt, ihre letzte Zigarette auszudrücken. Aber die Beweislage zugunsten der These, Lungenkrebs und Rauchen gehörten ursächlich zusammen, ist viel schlechter, als man uns einreden möchte. Zum Beispiel gibt es viel Uneinigkeit über den tatsächlichen Risikofaktor.

Der allgemeine Konsens zum Thema beruht offensichtlich immer noch auf den grundlegenden Studien von Professor Sir Richard Doll in den Fünfzigern und Sechzigern, die heute noch als wissenschaftliche Eckpfeiler gelten. Doll errechnete, dass 160 von 100.000 Rauchern an Lungenkrebs erkrankten, aber nur 7 von 100.000 Nichtrauchern. Also ist das Risiko der Raucher 24 mal (anders ausgedrückt: um 2.400 Prozent) höher. Aber Vorsicht mit Schätzungen über "erhöhtes Risiko", besonders, wenn sie als Prozentzahlen daherkommen. Das ist nämlich ein guter Indikator dafür, dass hier eher Schrecken verbreitet werden soll als Information.

Kauft man etwa 25 Lotterielose statt eines einzigen, so steigt die Gewinnchance um 2.500 Prozent. Auch wenn diese Zahl beeindruckend aussieht - die wirkliche Gewinn-Wahrscheinlichkeit ist und bleibt minimal.

So gesehen und immer unter der Annahme, Professor Doll habe Recht, hat man also immer noch eine Chance von 99,8 Prozent, nicht an Lungenkrebs zu erkranken. Dies ist nichts anderes als eine andere Darstellung oder Neuverpackung der bekannten Zahlen. Doch so klingt es gleich viel weniger erschreckend. Besonders, wenn man nun mal den Tabak liebt.

NOCH MEHR UNBEQUEME ZAHLEN

Statistik bietet immer eine Version der Wirklichkeit an - und lässt viele andere außen vor. Zum Beispiel: Die erhöhten Risikoabschätzungen der Antiraucherfraktion ignorieren die Tatsache, dass eine Mehrheit von Lungenkrebsfällen sich innerhalb der normalen Sterbestatistik bewegt oder sogar darüber. Anders gesagt: Wenn man ausgerechnet an Lungenkrebs stirbt, dann wahrscheinlich ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem man sonst an irgend etwas anderem gestorben wäre, ob man nun raucht oder nicht.

Es gibt viele widersprüchliche Statistiken, wenn man genauer hinsieht. Indianer, die amerikanischen Ureinwohner, haben eine halb so hohe Lungenkrebsrate wie weiße US-Bürger - auch wenn sie deutlich mehr rauchen. In China rauchen nur sehr wenige Frauen, doch weltweit gehört ihre Lungenkrebsrate zu den höchsten. Seit etwa 1930 haben fast weltweit die Lungenkrebsfälle zugenommen und bei manchen Gruppen, z.B. amerikanischen Frauen, steigen sie weiterhin trotz der Tatsache, dass die Anzahl der Raucher und Raucherinnen beständig abgenommen hat. Japan, eines der Länder der Welt, in dem mit am meisten geraucht wird, hält sich in der Weltrangliste der Lebenserwartung unter den ersten drei Nationen. Dennoch sind die Lungenkrebs- und Herzinfarktzahlen in den letzten drei Dekaden gestiegen, während gleichzeitig weniger geraucht wurde. Vielleicht, weil Ernährung und Lebensstil der Japaner immer amerikanischer geworden sind? Ich weiß es wirklich nicht, aber ich bin sehr dafür, solch "unbequeme" Fakten zu untersuchen, statt sie unter den Teppich zu kehren.

Und wenn man noch tiefer gräbt, dann wird es um so undeutlicher. Sogar der Begriff "Raucher" wird in verschiedenen Studien ganz verschieden definiert. Manche befassen sich ausschließlich mit starken Langzeit-Zigarrettenrauchern (Zigarren- und Pfeiferauchen bergen ein geringeres Risiko). Die einen definieren jeden, der in seinem Leben 100 Zigaretten geraucht hat, als "Raucher", andere schließen Personen mit ein, die vor 20 Jahren aufgehört haben und so weiter.

Die Antiraucher behaupten, Rauchen sei für etwa 90 Prozent der Lungenkrebsfälle verantwortlich, doch die "Lung Cancer Alliance", eine amerikanische Lobbygruppe, führt an, die Hälfte der Lungenkrebsopfer habe niemals geraucht.

Alle Krebsarten haben mehrere Risikofaktoren (etwa 40 wurden für Lungenkrebs ausgemacht), und tatsächlich weiß kein Mensch, warum manche Leute erkranken und andere nicht. Lungenkrebs lässt sich am leichtesten mit dem Zigarettenrauchen in Verbindung bringen, doch auch wenn dies so ist, kann die Gefahr nicht annähernd so groß sein, wie man uns zur Zeit weismachen will. Seit die Packungen drastische Warnungen vor Lungenkrebs tragen, haben viele Menschen aufgehört zu rauchen. Aber egal, wie viele es auch sein lassen, für die Anti-Tabak-Eiferer sind es niemals genug. Und deshalb haben sie sich etwas Neues einfallen lassen.

DIE MIT DEM RAUCHEN VERBUNDENE KRANKHEIT

Dies ist eine der cleversten Erfindungen der Antiraucher. Die Behauptung, eine Krankheit sei "mit dem Rauchen verbunden" ist nicht dasselbe als wenn man sagt, eine Krankheit sei vom Rauchen verursacht oder dass es handfeste Beweise dafür gebe. Sie bedeutet schlicht: Jemand hat beschlossen, dass das Rauchen für eine bestimmte Erkrankung ein Faktor sein könnte.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden mehr und mehr Krankheiten auf die Liste gesetzt - oft ohne überzeugende Beweise. Herzkrankheiten gehörten zu den ersten, obwohl sie ungefähr 300 Risikofaktoren zur Grundlage haben. Und das, obwohl einige größere Untersuchungen (zum Beispiel die der Einwohner von Framingham in Massachusetts, die seit 1948 fortgeführt wird) nicht nur gezeigt haben, dass die Kausalverbindung sehr schwach ist, sondern auch, dass moderate Raucher weniger Herzkrankheiten haben als Nichtraucher.

In jüngster Vergangenheit ist es Mode geworden, das Rauchen so ungefähr für alles verantwortlich zu machen - von der "Arterienverkalkung" (die jeden Menschen trifft, wenn er älter wird) über Erblindung (na ja, wenigstens ist die Selbstbefriedigung daran nicht mehr schuld), bis hin zu AIDS. Gerne versucht man auch, sobald ein Raucher stirbt, sein Ableben irgendwie mit dem Rauchen in Verbindung zu bringen.

Neuere Hysterieanfälle in den Medien begleiteten die Behauptung, Rauchen "könne" Impotenz und Unfruchtbarkeit verursachen. Doch während beider Weltkriege haben die Leute mehr geraucht als zu jeder anderen historischen Epoche. Und was hatten wir in den Fünfzigern? Einen Babyboom! Andere Schreckgespenster haben es auf die Zigarettenpäckchen geschafft: "Rauchen lässt Ihre Haut altern" heißt es da. Für manche mag das gelten - aber es gibt wichtigere Faktoren, etwa die Sonne oder schlicht das Altwerden.

Unbestreitbar sind viele Statistiken über das Rauchen (und ganz besonders über das "Passivrauchen") ganz einfach erstunken und erlogen. Kürzlich wurde bewiesen, dass Gebärmutterhalskrebs durch ein Virus verursacht wird. Doch bis dahin wurden willkürliche 13 Prozent der Fälle dieser Krebsart dem Rauchen als Verursacher zugeschrieben, einfach so! Viele Schätzungen über die Sterbezahlen von Rauchern stammen aus einem Computerprogramm. Es heißt SAMMEC (Smoking Attributable Morbidity, Mortality, and Economic Cost) und abhängig von den Angaben, mit denen man das Programm füttert oder eben nicht, ist es in der Lage, die gewünschten Zahlen zu liefern.

Das Tolle an der "mit dem Rauchen verbundenen Krankheit" ist der Eindruck, den man damit hervorrufen kann: den einer rasenden, wütenden Epidemie. Die britische Regierung sagt, 100.000 bis 120.000 Todesfälle (je nach dem, wer gerade vor dem Mikrofon steht) im Jahr seien auf "mit dem Rauchen verbundene Krankheiten" zurückzuführen. Es soll so wirken, als ob alle diese Todesfälle ganz spezifisch und beweisbar mit dem Rauchen zusammenhingen - doch das ist Humbug. Die Zahl enthält Nichtraucher, die an Bronchitis oder Schlaganfall sterben, wie Raucher, die im Alter von über 80 Jahren einem Herzinfarkt erliegen. Sie umfasst Personen, die vor Jahrzehnten das Rauchen aufgegeben haben. Die Zahl lügt nicht gerade heraus, aber sie führt bewusst in die Irre, sie macht Angst - und ich finde, wer sie in die Welt setzt, sollte sich schämen!

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

Das ist ein uraltes und oft ignoriertes wissenschaftliches Axiom. Es gibt sichere und gefährliche Mengen von fast allem auf der Welt. Ein ganz klein wenig Arsen macht nichts. Eine Unmenge Orangensaft kann einen umbringen. Aber die Antiraucher wollen uns nun eine wissenschaftliche Absurdität aufs Auge drücken: dass Tabak in jeder beliebigen Menge lebensgefährlich sei.

Es scheint doch einsichtig, dass es einen Unterschied macht, ob man fünf oder fünfzig Zigaretten am Tag raucht. Um Gottes Willen - wir könnten ja unseren gesunden Menschenverstand benutzen! Tatsächlich gibt es durchaus viele Anzeichen dafür, dass gemäßigter Tabakkonsum - bis zehn Zigaretten am Tag - unschädlich ist und eindeutige gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Abgesehen vom Vergnügen (nach heutigem medizinischen Denken eine zu vernachlässigende Kategorie) mindert es Stress, hilft bei der Gewichtskontrolle und schützt gegen oder lindert zumindest die Symptome etlicher Krankheiten - unter ihnen auch Alzheimer, Parkinson, Colitis ulcerosa und Krebsarten des Darms und der Gebärmutter. Mehrere Ärzte haben mir dies unter vier Augen bestätigt, aber natürlich wird man so etwas niemals von medizinischen Einrichtungen zu hören bekommen - oder von den Lobbygruppen, die so schwer daran gearbeitet haben, Rauchen als Staatsfeind Nummer Eins zu etablieren.

Vor ein paar Jahren hatte ich das Vergnügen, den mittlerweile verstorbenen Dr. Ken Denson kennenzulernen. Er war er Chef des Thame Thrombosis and Hemostasis Research Centre in Oxfordshire. Dr. Denson war einer der seltenen und inspirierenden Gegner der "Raucher-Hexenjagd", wie er es nannte.

Zehn Jahre hatte Dr. Denson über das Rauchen geforscht und in mehreren Fachartikeln in medizinischen Zeitschriften eloquent den Standpunkt vertreten, das Beweismaterial sei, wenn man es nur unvoreingenommen und im gesamten betrachte, zweifelhaft. Er hatte unzählige Studien zu Tage gefördert, die etwa aufzeigten, dass Veränderungen in der Ernährungsweise Risiken auslösen können, dass gemäßigte Raucher, die Sport trieben, weniger krank waren als Nichtraucher, und so weiter und so fort. Dr. Denson wunderte sich, warum derlei Studien komplett ignoriert wurden, solche aber, die auch nur das geringste Risiko andeuteten, wie die letzte Wahrheit hinausposaunt werden. Er war der Meinung, dass Ärzte die Raucher im Stich lassen, wenn sie Null-Toleranz predigen anstelle von Ausgewogenheit und Mäßigung. Er wollte lieber von "Raucherbezogenen" Krankheiten sprechen als von "Rauchbezogenen", da eine Mehrzahl von Rauchern generell einen ungesünderen Lebensstil pflegen.

In Großbritannien erzählt man uns heute, dass die Arbeiterklasse und die Armen viel mehr an Krankheiten leiden als die Mittelklasse - und natürlich sei der Hauptgrund das Rauchen. Doch ärmere und weniger gebildete Menschen haben nun einmal eine schlechtere Gesundheitsversorgung, ernähren sich falsch, trinken zuviel, arbeiten zu schwer, bewegen sich zu wenig, sind eher Stress und Umweltgiften ausgesetzt und so weiter... alles Faktoren der "Rauch-bezogenen" Krankheiten, die sich vom Rauchen unmöglich trennen lassen. Man findet immer etwas, das man als die Geißel der Arbeiterklasse hinstellen kann. In den 20er Jahren war es in Amerika der Alkohol, heute ist es die Zigarette.

DIE LEIER VON DEN ARMEN SÜCHTIGEN

Antiraucher sind überzeugt, dass die Menschen nur rauchen, weil sie "süchtig nach Nikotin" sind, und dass die meisten Raucher in Wahrheit aufhören wollen. Aber Raucher genießen das Rauchen und nur wenige Menschen wollen etwas sein lassen, das sie gerne machen. Wenn man sie allerdings genug nervt und einschüchtert, dann werden sie irgendwann glauben, dass sie aufhören sollten.

"Sucht" ist kein klar definierter wissenschaftlicher Terminus. "Süchte" lassen sich nur schwer von Gewohnheiten, Ritualen oder Vergnügungen trennen, die wir stets wiederholen, weil sie, nun ja, vergnüglich sind. Wahrscheinlich ist jeder nach irgend etwas "süchtig", sei es nun Alkohol, Zucker, Koffein, legale und illegale Drogen, Sex, Fernsehen, Diäten, Glücksspiel, Shoppen, Computerspiele, Fußball, Autos oder das Fitness-Studio. Natürlich weiß ich, dass manche sich nur schwer mäßigen können. Aber das ist doch eine Frage der Persönlichkeit oder vielleicht der genetischen Prägung und nicht der "Fehler" der fraglichen Substanz - oder dessen, der sie verkauft.

Die elisabethanischen Engländer im späten 16. Jahrhundert waren die ersten Raucher in Europa, denen auffiel, dass das Tabakrauchen eine Angewohnheit werden konnte, die man nur schwer wieder los wird. Doch Iain Gately hat in seiner exzellenten Geschichte des Tabaks (La Diva Nicotina) aufgezeigt, dass sie von unserem heutigen Suchtbegriff befremdet gewesen wären. Sie gingen nämlich davon aus, alle Menschen hätten von Gott das Geschenk des freien Willens erhalten. Die Vorstellung, ein Mensch könne von einer Pflanze abhängig sein, wäre ihnen absurd vorgekommen. Für mich ist diese Sicht sehr viel sinnvoller als die modische unserer Tage, die überall nur hilflose Opfer erspäht, die allesamt entweder vor sich selbst oder vor so schlimmen Mächten wie den Tabakkonzernen beschützt werden müssen, die man praktischerweise für riesige Schadenersatzleistungen vor Gericht schleifen kann.

Nikotin ist unschädlich. Es ist eine natürlich vorkommende Substanz, die nicht nur im Tabak steckt, sondern etwa auch in Tomaten. Die potentiell schädlichen Inhaltsstoffe einer Zigarette sind Teer und Kohlenmonoxid, die beim Verbrennungsprozess entstehen. Hinzu kommen andere bekannte Karzinogene und Gifte in minimalen Dosen (alle Ex-Hippies, die ihr zu fanatischen Antirauchern geworden seid, aufgepasst: Dies gilt auch für andere Sachen, die man rauchen kann!). Nun ja, wenn also Nikotin so gefährlich ist, warum versuchen es uns dann die Ärzte voller Begeisterung in Form von Pflastern, Kaugummi oder für Inhalatoren zu verkaufen? Diese Frage macht übrigens ein ganz neues Fass auf, doch davon später mehr.

Die Antiraucher müssen auf der "Sucht" herumreiten, weil sie entweder nicht glauben können oder nicht zugeben wollen, dass Menschen nicht nur freiwillig rauchen, sondern es auch noch genießen. Mit dem Wort "Sucht" kann man Raucher noch weiter brandmarken und verächtlich machen - als haltlose Junkies! Ganz klar, wenn man aus purem Zwang ohne jeglichen Genuss raucht, dann kann man es auch gleich sein lassen. Denn wenn man schon etwas tut, das nicht nur potentielle Gesundheitsrisiken birgt, sondern zunehmend dafür sorgt, dass man wie der letzte Dreck behandelt wird, sollte man wenigstens etwas Lustgewinn daraus ziehen. Aber viele Tausende haben aus eigenem Willen aufgehört, viele rauchen mit mehr Mäßigung oder nur gelegentlich oder sind zur Zigarre gewechselt. Solche Leute treffe ich ständig, aber für die Antiraucher gibt es sie gar nicht. Ich selbst rauche nur, wenn ich mir einen Drink genehmige. Vielleicht gibt's mich auch nicht.

WIE MAN GESUND LEBT

Ich denke, dass es zwei verschiedene Ansätze gibt, wie man ein gesundes Leben führen kann. Der eine besteht darin, mit allen Mitteln zu vermeiden, was die landläufige Meinung momentan für gefährlich hält, sich von "Experten" und Statistiken bestimmen zu lassen, jeden menschlichen Mangel mit tiefem Schuldgefühl zu registrieren und ganz allgemein dem Glauben anzuhängen, wenn man sich nur genug anstrenge, dann würde man das ewige Leben auf Erden erlangen. Das ist sehr amerikanisch. Der andere geht so: Man genießt das Leben, bleibt recht maßvoll, misstraut den sogenannten "Experten" und nimmt das Leben, wie es kommt.

Diese Geisteshaltung ist europäisch - oder war es einmal. Natürlich sind das zwei grobe Stereotypen, aber sie sind nicht vollständig von der Hand zu weisen und die meisten Menschen neigen eher in die eine oder in die andere Richtung. Probleme gibt es erst dann, wenn die eine Gruppe der anderen den Lebensstil diktieren will. Besonders dann, wenn es keinen wirklichen Beweis dafür gibt, dass ihr Ansatz besser funktioniert als der andere.

Ich bin der Ansicht, dass der Krieg gegen den Tabak zu einem viel breiteren Ansatz gehört: Uns von traditionellen Vergnügungen, Heilmitteln und Tröstungen abzubringen und im Gegenzug uns zu Konsumenten von technischen oder pharmazeutischen Alternativen bzw. von Therapien zu machen. So hat man uns mit einer absurden Menge von Regeln und Gegenregeln zum Thema Ernährung überschüttet. Vor dreißig Jahren sprach man nicht von "Ernährung" - wir hatten Essen, und das hatte uns immerhin über Jahrtausende hinweg einigermaßen am Leben gehalten. Heute manövrieren wir uns durch ein Minenfeld von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Antioxidantien, Aminosäuren, Omega-3-Säuren und so weiter. Auf diese Weise bei einer so grundlegenden Beschäftigung wie dem Essen schon völlig verwirrt, müssen wir uns mehr und mehr auf die Ratschläge von "Experten" verlassen. Ein gutes Geschäft für die "Experten" - der Rest der Menschheit hat allerdings heute nicht nur mehr Stress und Ängste, sondern auch mehr Fettleibigkeit und Diabetes als je zuvor.

Das große Ganze möchte ich weiter unten in diesem Essay noch beleuchten, hier nur soviel: Die Antiraucher benutzen meiner Meinung nach den Tabak unter anderem als Sündenbock für Gesundheitsprobleme, die viel mehr mit Ernährung und anderen Faktoren zu tun haben. Ich akzeptiere, dass Rauchen ein Risiko birgt. Aber "Rauchen tötet" ist ein sinnloses Statement, weil man nicht beweisen kann, dass das Rauchen der spezifische und alleinige Grund des Todes irgendeiner einzelnen Person ist, und weil die große Mehrheit der Langzeit-Raucher ein ganz normales Alter erreicht. Das bestätigt uns auch die eigene Lebenserfahrung, wenn wir uns zwischendurch mal dem hypnotisierenden Effekt der Statistiken entziehen.

Ich möchte mich auch genauso wenig zum Nichtrauchen zwingen lassen wie zum Fleischverzicht oder zum Antialkoholismus. Auch wenn ich im ersten Falle ein geringeres "erhöhtes Darmkrebsrisiko" habe und im zweiten ein geringeres für Leberschäden. Wir sind dabei, uns zu einer seltsam risikoscheuen Kultur zu entwickeln - aber auf ganz selektive Weise. Jede verschreibungspflichtige Arznei hat potentiell üble Nebenwirkungen, die jährlich Tausende ums Leben bringen. Doch wenn uns was weh tut oder wir einfach schlecht drauf sind, zucken wir die Schultern und werfen das Zeug ein. Tausende sterben jährlich im Straßenverkehr, aber wir zucken die Schultern und steigen ins Auto. Doch wenn ein Risiko mit Lustgewinn assoziiert ist, dann versuchen wir das Vergnügen daran zu verdrängen und machen uns das Leben zu einem stressigen Hindernislauf.

Das ist pervers. Menschen sind vergnügungssuchende Wesen. Was wohl der Gesundheit mehr nützt? Lust oder Angst? Vergnügen und freie Wahlmöglichkeiten sind nicht nur "nett, wenn man sie kriegen kann" - sie sind unverzichtbar. Unsere Ärzte und Politiker haben dies offensichtlich vergessen und wurden in der Folge böswillig und diktatorisch.

TEIL 2

DER HEILIGE GRAL

Immer wieder halten uns die Rauchhasser vor, niemand habe das Recht, ihnen Rauch "aufzuzwingen". Aber wir lassen uns täglich vieles "aufzwingen" - Umweltverschmutzung, krebserregende Stoffe, Gestank, Lärm - alles Dinge, die man im Gegensatz zum Tabakrauch nur schwer durch Belüftung oder räumliche Abtrennung in den Griff bekommen kann. Besser als ein selbstgerechtes moralisches Argument wäre doch die schlichte Frage, ob uns etwas tatsächlich schadet.

"Passiver Rauch", "Umgebungsrauch" oder englisch ETS (Environmental Tobacco Smoke) war den Antirauchern stets der heilige Gral. Sollte man seine Schädlichkeit beweisen können - und sei es nur in der Wahrnehmung der Menschen - dann wären alle Argumente der Raucher über Rechte, Wahlfreiheit und Toleranz vom Tisch gewischt. In den Siebzigern begannen die politisch schlaueren Aktivisten der Antiraucherbewegung davon zu reden, man müsse beweisen, dass Tabakrauch unschuldigen Dritten schade. Die Antiraucher wurden jedoch immer frustrierter, dass trotz ihrer weithin veröffentlichten wissenschaftlichen (und pseudowissenschaftlichen) Enthüllungen, verschiedener Anti-Tabak-Kampagnen, verschärfter Tabak-Besteuerung und immer mehr Beschränkungen der Tabakindustrie die Leute die Frechheit besaßen, weiter in großer (wenn auch abnehmender) Zahl zu rauchen. Bei einer WHO-Konferenz äußerte 1975 der ehemalige höchste Beamte des britischen Gesundheitswesens, Sir George Godber: "...es wäre zentral, eine Atmosphäre zu schaffen, in der aktive Raucher so wahrgenommen werden, dass sie denen um sie herum schweren Schaden zufügen, besonders ihren Familien und allen Kindern, wenn diese unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt werden.

"Die Antiraucher fingen an, nach "Beweisen" zu suchen. Eine der ersten Studien, die ihnen in die Hand fielen, war die des japanischen Professors Hirayama, die ein mögliches Risiko des Passivrauchens zeigte. Obwohl das so ermittelte Risiko äußerst gering war, die Methodik dubios, und obwohl sogar der Chef von Hirayamas Forschungsinstitut davor warnte, die Untersuchung allzu ernst zu nehmen, wurde sie doch als "ermutigend" empfunden. Die Zahl der ETS-Studien begannen rapide zu sprießen. 1990 konnte der bekannte amerikanische Antiraucher-Aktivist Stanton Glantzstolz verkünden: "Das Beste, was die Wissenschaft beim Thema "Passivrauchen" liefern konnte - außer Leuten wie mir die Hypotheken zu finanzieren - war, dass sie legitimiert hat, wenn Menschen keinen Zigarettenrauch mögen. Das ist eine starke emotionale Kraft, die man auswalzen und nutzen muss. Wir sind jetzt dran, und die Bastarde nehmen Reißaus".

WO SIND DIE LEICHEN?

Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass "Passivrauch" - wie er uns im Alltagsleben begegnet - niemandem schadet, außer vielleicht in ganz außergewöhnlichen Fällen. Das Problem mit meiner Ansicht ist, dass man sich schon bemühen muss, um sie zu verstehen und dass sie ein wenig Zeit zur Erklärung braucht, während die Antiraucher fetzige Parolen drauf haben: "Passivrauchen tötet!". Man muss kein Genie sein - das ganze Beweismaterial liegt online vor. Sowohl FOREST wie auch FORCES International bieten auf ihren Websites die Details aller jemals durchgeführten ETS-Studien zum Download an (siehe die Liste am Ende dieses Essays). Sollen sie und andere Forscher all das im Detail erklären, hier die Zusammenfassung:

LAUSIGE METHODEN

Man möchte ja annehmen, dass ETS-Studien von noblen und brillanten Wissenschaftlern in weißen Kitteln produziert werden, die auf unfehlbare Art und Weise Licht ins Dunkel bringen - auf Wegen, die wir auf keinen Fall verstehen können. Aber es ist einfach unmöglich, den Langzeiteffekt von Tabakrauch in der Atemluft bezogen auf einzelne Menschen zu messen und zu isolieren. Daher sind die meisten ETS-Studien Wissenschaftsmüll, der zum Beispiel auf albernen Fragebögen basiert. Die Befragten sollen sich daran erinnern, wer während ihrer Kindheit in ihrer Umgebung geraucht hat, wie viel geraucht wurde, ob die Fenster geöffnet waren etc. Solche Studien trennen auch niemals die Faktoren fein säuberlich auf - etwa den, dass nichtrauchende Ehepartner stets die Ernährungsgewohnheiten und anderen Lebensstilrisiken mit dem rauchenden Partner teilen.

INKONSISTENZ

Zum heutigen Zeitpunkt gibt es etwa 70 Studien zum Thema ETS. Da man viele von ihnen noch weiter unterteilen kann (in die Kategorien "Kindheit", "Ehe", "Arbeitsplatz" etwa), kommt man schließlich sogar auf 147 Studien. Von diesen 147 haben gerade einmal 24 ein erhöhtes Risiko nachgewiesen. Aber...

STATISTISCHE BEDEUTUNGSLOSIGKEIT

Diese 24 Studien haben auch nicht annähernd so etwas wie einen Beweis gefunden, der uns die Sorgenfalten auf die Stirn treiben müsste. Die Zahlen sind so niedrig und so unzuverlässig, dass sie ohne weiteres einer ganzen Menge widerstreitender Faktoren zugeordnet werden können. Aus guten Gründen ist die Epidemiologie (das Studium von den Ursachen und der Bekämpfung massenhaft verbreiteter Krankheiten) keine "harte Naturwissenschaft": weil sie soviel Ungenauigkeit mit sich bringt.

Epidemiologen haben eine Grundregel: Alles, was unter einer Verdoppelung oder Verdreifachung (also 200-300 Prozent) eines Risikos liegt, ist bedeutungslos. Das heißt, das oft zitierte "um 25 Prozent erhöhte Krankheitsrisiko" durch ETS für Nichtraucher ist in Wahrheit eine unerhebliche Zunahme eines ohnehin schon unerheblichen Risikos.

DIE UMFANGREICHSTEN STUDIEN BEWEISEN NICHTS

Die Untersuchungen, die ein ETS-Risiko belegen, sind nicht einmal die qualitativ besten. Die bisher größten und wissenschaftlich glaubwürdigsten Studien sind die über zehn Jahre in Europa durchgeführte der WHO (veröffentlicht 1998) und die über 39 Jahre erstellte aus Kalifornien der beiden Professoren Enstrom und Kabat (veröffentlicht im British Medical Journal 2003). Beide konnten keine wirkliche Gefährdung durch das "Passivrauchen" belegen. Genauer gesagt: Die WHO gab zu, dass die Ergebnisse ihrer Studie statistisch nicht signifikant waren, schloss sie weg und redete nicht mehr darüber; Enstrom und Kabat schlussfolgerten, ein Risiko sei nicht auszuschließen, es sei aber zu gering, um es überhaupt messen zu können.

HOCHGELOBTE STUDIEN ERWEISEN SICH ALS UNZUVERLÄSSIG

Das Rauchverbot in Kalifornien, das die große Lawine ins Rollen brachte, basierte auf einer Studie der Umweltschutzbehörde EPA, die eine solche Pervertierung wissenschaftlicher Regeln war, dass ein Bundesgericht sie für ungültig erklärte und verwarf. Obwohl die Behörde das Urteil des Richters Osteen mit dem rein formalen Argument verwerfen lassen konnte, er habe keine Rechtsgewalt über sie, wurden doch seine Erkenntnisse zur wissenschaftlichen Qualität der Arbeit niemals widerlegt. Andere hoch gehandelte Untersuchungen waren reiner Betrug - etwa jene, die behauptete, Herzinfarkte in der Kleinstadt Helena, Montana, seien sofort und wegen eines allgemeinen Rauchverbots zurückgegangen.

SELEKTIVE DATENVERWENDUNG

Antirauchergruppen bekräftigen immer wieder den Mythos vom "Passivrauchen", indem sie sich die Rosinen aus den paar Studien herauspicken, die ihnen gefallen, und auf ihnen basierend Statistiken hochrechnen. Viele von ihnen sind in Wahrheit "Meta-Analysen", in denen schon bestehende, sorgsam ausgewählte Untersuchungen geschickt kombiniert und statistisch "zusammengerührt" werden, die letztlich dann eine "ganz neue Studie" ergeben.

VOREINGENOMMENHEIT

Praktisch alle ETS-Studien sind von erklärtermaßen gegen das Rauchen eingestellten Gruppen erbracht worden und wurden größtenteils von Pharmakonzernen finanziert, die ein wirtschaftliches Interesse daran haben, uns von den Glimmstängeln abzubringen und dafür auf Nikotinpflaster und Antidepressiva zu setzen.

WO SIND DIE LEICHEN

Schätzungen über Tausende von ETS-Toten sind nichts anderes als statistische Computerprojektionen. Es gibt auf der ganzen Welt keinen Totenschein, der Passivrauchen als Todesursache angibt. Es gibt keinen einzigen dokumentierten Todesfall, der speziell auf das Passivrauchen zurückzuführen wäre. Die Antiraucher wurden immer wieder aufgefordert, wenigstens einen zu liefern - und haben das jedes mal verweigert. Heute heißt es schlicht, ihre Position sei "bewiesen" - und die Diskussion damit beendet.

Statistisch (schon wieder!) fand sich ein höheres Krebsrisiko beim Verzehr von Pilzen, beim Tragen von BHs oder beim Halten eines Vogels als Haustier als durch Umgebungsrauch. Ein Barkeeper hat ein statistisch viel höheres Risiko, bei einem Fahrradunfall umzukommen oder dadurch, dass er als Linkshänder Gegenstände für Rechtshänder verwendet, als durch Tabakrauch, dem er ausgesetzt ist. Ich schwöre, dass ich mir das nicht zurecht gelegt habe.

INTUITION, ABERGLAUBE UND INQUISITION

Viele Menschen haben heutzutage das Gefühl, es sei klar bewiesen, dass "Passivrauchen" schädlich sein muss; logisch, wenn sie voraussetzen, dass "Aktivrauchen" so todbringend ist. Dies bringt mich zurück zu meiner früheren Anmerkung am Anfang dieses Essays, dass mir das Konzept von ETS sofort und intuitiv höchst zweifelhaft erschienen ist.

Ich wollte unter allen Umständen vermeiden, dass ich in die Falle meiner eigenen vorgeprägten Überzeugungen gehe. Ich gründe meine Folgerungen über das "Passivrauchen" auf jahrelange ernsthafte Recherche. Die Argumente der Forscher, die ETS für einen Schwindel halten, finde ich wesentlich gründlicher durchdacht und überzeugender als die der Antiraucherfraktion. Die haben in der Regel nämlich nicht mehr zu bieten als ein simples: "Passivrauchen tötet, weil wir sagen, dass es so ist". Die Weltgesundheitsorganisation WHO etwa besteht weiterhin darauf, dass "Passivrauchen tötet", obwohl ihre große eigene Studie bewies, dass dem nicht so ist. Ein klassisches Beispiel dafür, wie man sich in seinem Vorhaben nicht durch Fakten beirren lässt.

Leider ist das typisch. Die Antiraucherbewegung ähnelt besonders seit der "Entdeckung" des "Passivrauchens" einer religiös motivierten Erweckungsbewegung und betreibt keine wahrhaftige Wissenschaft mehr. Man soll glauben und keine lästigen Fragen stellen. Wer es dennoch wagt, muss wohl mit dem Teufel (also den Tabakkonzernen) unter einer Decke stecken. Mediziner und Gesundheitsprofis, die Zweifel äußern, werden schnell wieder "auf Linie" gebracht. So geschah es auch Prof. Doll selbst, als er in einem Rundfunk-Interview zugab, dass der Effekt von ETS so gering sei, dass er ihn nicht beunruhige, und auch Dr. Richard Smith, dem ehemaligen Herausgeber des British Medical Journal, als er die Wissenschaftler Enstrom und Kabat verteidigte.

Die Antiraucher wollen ständig die Realität zensieren und die Geschichte umschreiben. Beispiele dafür finden sich fast täglich. So hat etwa die amerikanische Post, als sie eine Briefmarkenserie zum Gedenken an große klassische Bluesmusiker herausbrachte, auf der einzigen bekannten Photographie von Robert Johnson die Zigarette wegretuschiert. Präsident Franklin D. Roosevelt wurde auf die gleiche Weise sein Erkennungszeichen los, die Zigarettenspitze, und im letzten Jahr durfte beim Edinburgh-Festival der Darsteller von Winston Churchill auf der Bühne keine Zigarre rauchen.

Die Antiraucher üben erheblichen Druck auf Hollywood aus, und neuerdings sieht man auch in Filmen, die in den Vierzigern spielen, niemanden mehr rauchen - außer vielleicht die verkommensten Figuren im Streifen. Damit nicht genug: Die Antiraucher haben eine Multimillionen-Dollar-Kampagne mit Plakaten überall, von Bussen bis zu Mülltonnen, gestartet, damit in keinem Film mehr das geringste Rauchwölkchen zu sehen ist, der nicht die Einstufung "R" ("Keine Jugendfreigabe") trägt. In der Antiraucherideologie heißt bereits jegliche Anerkennung der Tatsache, dass es Tabak überhaupt gibt, dass man für ihn Werbung macht.

Bei aller Macht, die die Antiraucherbewegung hat, ist es doch erstaunlich, wie oft sie sich wie ein paranoides totalitäres Regime aufführt, das Angst hat, man könne auch nur die kleinen Risse in seiner Fassade erkennen. Ein anderes Beispiel von vielen: 2004 sponserte die britische Tobacco Manufacturer's Association eine Konferenz zum Thema "Passivrauchen" am Royal Institute in London. Bei diesem Anlass äußerten sich mehrere Wissenschaftler gegen den Betrug mit ETS, Vertreter der Antiraucher-Lobbygruppe ASH und anderer Tabakgegner wurden zur Diskussion eingeladen. Sie weigerten sich nicht nur teilzunehmen, sie attackierten öffentlich auch das Royal Institute, das es gewagt hatte, Gastgeber der Veranstaltung zu sein. Wenn Gesundheit die neue Religion ist, dann sind die Antiraucher ihre Spanische Inquisition.

Man könnte den Vergleich noch erweitern: Dann ist der Surgeon General (der Bevollmächtigte der US-Regierung für das Gesundheitswesen) der Papst, der bis zum bitteren Ende über Dogma und Doktrin wacht. Als Surgeon General Richard Carmona 2006 in Rente ging, ließ er noch schnell verlauten, dass die Debatte über ETS "vorbei" sei. Aber sein Bericht offenbarte nichts Neues: das altbekannte "um 20 bis 30 Prozent erhöhte Risiko", "keine gefahrlose Dosis", "Belüftung bringt nichts" und so weiter. Dazu noch eine Menge skandalöser Angstmacherei ("es gibt Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Brustkrebs") und Sciene-Fiction-Statisik. Natürlich möchte der oberste Gesundheitswächter, dass wir glauben, die Debatte sei "vorbei". Aber eine echte Debatte hat es nie gegeben und sollte sie doch noch einmal stattfinden, werden ein paar Leute seines Schlages ziemlich alt aussehen. "Passivrauchen" ist für den Surgeon General das, was für Präsident Bush die "Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein" waren.

NADELN UND VORSCHLAGHÄMMER

Zurück zum "aktiven" und "passiven" Rauchen. Die umfangreichste ETS-Studie bisher wurde vom US National Center for Environmental Health publiziert. Im Fokus standen 10.000 dem Rauch ausgesetzte Nichtraucher und ihr Cotininspiegel. Cotinin ist ein Nikotinderivat, das anzeigen soll, wie stark eine Person dem "Passivrauch" ausgesetzt war. Der durchschnittliche Cotininspiegel der Nichtraucher lag bei einem 500stel von dem der Raucher. Und, ganz nebenbei: Es gibt noch andere Cotininquellen, etwa Gemüse, und der Nachweis kleinster Cotininmengen im Blut von Testpersonen heißt noch lange nicht, dass ihnen dies schadet.

Jeder Versuch, irgend etwas zum Thema "Passivrauchen" zu beweisen, ist wie der Versuch, einen Faden mit einem Vorschlaghammer durch ein Nadelöhr zu bekommen. 28 Studien haben eine Risikominderung anstelle einer Erhöhung nahegelegt. Man könnte sich also auch eine Argumentation zusammenbasteln, wenn man es denn politisch wollte, dass "Passivrauchen" den Menschen gut tut.

Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass ein paar sehr vom Pech verfolgte Menschen, die einer Menge Qualm ausgesetzt wurden, krank werden oder sogar sterben können. Aber diese Gefahr besteht immer, wenn Menschen mit irgendeiner Substanz in Berührung kommen. Wenn man etwas nur dringend genug beweisen will, ausreichend Studien veranstaltet und mit den Zahlen jongliert, dann kann man fast alles "beweisen" - soviel sollte klar sein. Aber die Behauptung, "Passivrauchen" sei eine schwere allgemeine Gesundheitsgefährdung, ist verlogene Angstmacherei im höchsten Ausmaß. Was also geschieht wirklich?

Wer all diese Studien nur genau genug liest, muss unweigerlich zu folgender Schlussfolgerung gelangen: Die Absicht ist keineswegs, die Allgemeinheit zu schützen, sondern Raucher zu stigmatisieren und das Rauchen als "sozial inakzeptabel" darzustellen. Man sollte meinen, die Antiraucher müssten froh sein, dass "Passivrauch" wenigstens niemandem schadet, aber weit gefehlt: Das zuzugeben hieße, sich die wirksamste Waffe aus der Hand nehmen zu lassen.

TEIL 3

DIE NACKTE BAR

Im Moment, während ich dies alles schreibe, sind Rauchverbote eine politische Mode, die sich von Nordamerika aus immer weiter über Europa ausbreitet. In Großbritannien kommt das totale Rauchverbot in weniger als einem Jahr. Heutzutage verbieten Politiker so gern. Im Falle Rauchen, glauben sie, lässt es sie gut ("gesund") aussehen, und Gegenwehr gibt es kaum (die Mehrheit raucht nicht, und ihr ist es egal). Die Raucher hingegen sind eine dumme und dreckige Brut, stimmt's? Was zählen die schon?

Es ist viel emotionsgeladener Blödsinn über Rauchverbote im Umlauf, und ich möchte einiges davon zurechtrücken. Es gibt drei mögliche Begründungen für Rauchverbote, und diese werden von den Antirauchern durcheinandergewirbelt wie von Hütchenspielern. Keine von ihnen kann einer genauen Überprüfung standhalten.

1. "Manche (viele) Menschen mögen keinen Rauch"

Na klar, aber dies ist eher eine Frage des Geschmacks und vielleicht sogar der Mode (jüngst fand ich einen Artikel des Motivationsforschers und Psychologen Ernest Dichter, der feststellt, dass die meisten Menschen sich an den Geschmack des Tabaks gewöhnen müssten, während eigentlich jedermann seinen Geruch möge. Der Artikel stammt aus dem Jahre 1947). Die Regierungen müssen schon ziemlich verrückt sein, um Gesetze auf der Basis von Geschmack und Mode zu erlassen. Ich habe nichts gegen Rauch in einem Pub, aber sehr wohl gegen ein paar andere Dinge: Hunde (bin allergisch), Großbildleinwände, in ihre Handys schreiende Leute, laute Musik, schlechte Musik, schlechtes Bier. Könnte ich bitte ein oder zwei Verbote nach meinem Geschmack haben?

Wenn Gäste keinen Rauch mögen, dann sollte die Belüftung verbessert werden. Wenn das nicht reicht: abgetrennte Nichtraucherräume, und wenn das immer noch nicht reicht: die Auswahl zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen und ebensolchen Veranstaltungen. Angelegenheiten von Geschmack oder Mode sollte der freie Markt entscheiden, nicht der Staat.

Raucher mögen eine Minderheit sein (wenn auch eine beträchtliche), aber es wäre falsch verstandene Demokratie, wenn man glaubt, die Vorlieben der Mehrheit sollten jedermann verbindlich vorgeschrieben werden. Schon Thomas Jefferson warnte vor der "Tyrannei der Mehrheit". Ich glaube sowieso nicht, dass die Mehrheit Rauchverbote will. Eher schon, dass sogar im momentan hitzigen Diskussionsklima die meisten, wenn sie die Wahl hätten, vernünftige und nachvollziehbare Beschränkungen und ansonsten Entscheidungsfreiheit bevorzugen würden. Rauchen war Jahrhunderte lang ein Bestandteil der britischen Pub-Kultur, und die meisten Pubbesucher sind immer noch bereit, den Rauch hinzunehmen, so lange die Luft nicht allzu verräuchert ist und so lange Menschen, die wirklich unter dem Rauch leiden, rauchlose Orte zur Auswahl haben. Ich habe Mitgefühl mit solchen Menschen, aber zu verlangen, dass das Rauchen in allen Pubs des Landes verboten werden muss nur für den Fall, dass sie eines Tages auch mal dorthin gehen wollten, ist blanker Egoismus.

Gleichzeitig gibt es auch Gäste, für die ein Tresen ohne Aschenbecher nackt ist und eine Kneipe mit Rauchverbot keine richtige Kneipe. Als würde ein Fish&Chips-Imbiss Salz und Essig verbieten - in England eine abscheuliche Vorstellung...

2. "Rauchverbote zwingen die Raucher zum Reduzieren oder Aufhören"

Von einem freiheitlichen Standpunkt aus betrachtet ist dies die unzulässige Politisierung einer persönlichen Entscheidung. Vom praktischen Standpunkt aus funktioniert es so nicht. Rauchen ist immer noch erlaubt, und die Hardcore-Raucher, die wirklich aufhören "sollten", tun es trotzdem nicht. Statistiken, die einen Rückgang des Tabakkonsums nach Einführung von Rauchverboten belegen wollen, sind wenig beeindruckend. Ihre Ergebnisse lassen sich zudem schwer vom allgemeinen Trend trennen. Die Raucher in Irland, sagt eine Quelle aus der Tabakindustrie, rauchen heute eine Zigarette weniger am Tag. In Italien sind mehr Zigaretten verkauft worden. Verbote bringen ein paar zum Aufhören, die meisten von uns machen sie nur sauer und widerspenstig.

Natürlich gibt es Raucher, die aufhören wollen und die Rauchverbote in dem Glauben befürworten, sie würden ihnen dabei helfen. Sie werden von den Antirauchern geradezu geliebt und sind in den Medien eindeutig überrepräsentiert. Ich persönlich finde sie ziemlich jämmerlich (weil sie erwarten, dass der Staat ihnen die Entscheidung abnimmt) und egoistisch (weil die Verbote auch Millionen anderer Raucher treffen, die keinerlei Absicht haben, aufzuhören). Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

3. "Die Öffentlichkeit muss ganz besonders am Arbeitsplatz von den Auswirkungen des Passivrauchens in geschlossenen Räumen geschützt werden"

Dies ist die einzige halbwegs nachvollziehbare Begründung für Rauchverbote, aber sie ist unehrlich - und viele ihrer Befürworter wissen das auch! Selbst wenn etwas dran wäre, warum versuchen oder planen sie dann auch, das Rauchen vor Bars, in Parks oder an Stränden zu untersagen? Wann haben Sie das letzte Mal einen Antiraucher sich entschuldigen hören - für die Unannehmlichkeiten der Rauchverbote für uns Raucher? Oder Ihnen bequeme Sitzplätze an der frischen Luft fürs Rauchen unter Heizstrahlern anbieten sehen?

Im Gegenteil: Einige US-Bundesstaaten oder Städte haben den Einwohnern sogar verboten, in ihren Autos zu rauchen oder auf ihrer eigenen Veranda. Sie ermutigen Meldungen an die Behörden, wenn "Passivrauch" aus dem Nachbargarten herüberweht. Raucherräume in Betrieben wurden geschlossen, und draußen stellt man nun Schilder auf: "Rauchen verboten im Umkreis von 10 Metern um diesen Eingang". Mitarbeiter werden dann schikaniert, wenn sie längere Rauchpausen machen. Raucher, die man vor die Tür gejagt hat, werden jetzt weiter verfolgt, weil sie Lärm oder Dreck verursachen. Aber Aschenbecher werden nicht bereit gestellt, weil man so "das Rauchen fördern" würde.

Ist es nicht eindeutig, was hier geschieht? Rauchverbote sollen das Rauchen so schwierig und unbequem machen wie es nur geht; sie sollen Raucher brandmarken und das voranbringen, was die Antiraucher die "De-Normalisierung" des Rauchens nennen.

POPULÄRE PROHIBITION?

Antiraucher behaupten, Rauchverbote seien populär und gut fürs Geschäft. Wie üblich steckt ein Körnchen Wahrheit in der Argumentation, nämlich die, dass es an vielen Orten einfach zu verraucht war, so dass viele Nichtraucher, unter ihnen auch solche, die Verbote zuerst abgelehnt hatten, recht zufrieden mit den Auswirkungen des Rauchverbots sind. Aber wenn ein Verbot erst einmal zum strafbewehrten Gesetz geworden ist, dann bleibt den Leuten wenig mehr übrig, als das Beste draus zu machen. Die Raucher sind zu sehr in der Defensive, als dass sie auf der Straße randalieren würden. Die Gastronomie bricht nicht zusammen. Rauchen ist nicht der einzige Grund, warum Leute ausgehen.

Trotzdem: Es gibt kein einziges Rauchverbot, das aus einem Wählerwillen hervorgegangen wäre. Gäbe es den so verbreiteten Wunsch nach Antiraucher-Gesetzen, dann bräuchte man diese Gesetze gar nicht. Und dass Verbote gut fürs Geschäft sind, ist schlichtweg unwahr. Sicherlich ändern einige Betriebe mit Erfolg ihren Charakter. Aber Rauchverbote haben Geld und Jobs gekostet, wo immer sie eingeführt wurden - zumindest, wenn man denjenigen Glauben schenken will, die es wissen sollten: den Kneipen-, Restaurant- und Nachtclub-Betreibern. Eine unabhängige Untersuchung über die Auswirkungen des New Yorker Rauchverbots im ersten Jahr ergab in Bars und Clubs folgende Verluste: 2.650 Arbeitsplätze, 50 Millionen Dollar an Einkommen und 71,5 Millionen Dollar beim Bruttosozialprodukt des Bundesstaates (eingeschlossen Sekundäreffekte: vom Bierverkauf bis zur Anzahl der Jukeboxes). Bürgermeister Bloomberg (Ex-Raucher, heute Antitabak-Kreuzzügler) behauptet, die Gastronomie verdiene besser als vor dem Rauchverbot. Aber sein "Gastronomie"-Begriff umfasst alles, vom Hotel über den Burgergrill bis zum Schnapsladen und er verschweigt, dass das Rauchverbot in Kraft trat, als sich die Wirtschaft in New York nach dem Schock des 11. September 2001 zu erholen begann. Wieder einmal die üblichen Tricks der Antiraucherfraktion.

Inzwischen lassen viele New Yorker Bars ihre Gäste illegal rauchen, aber alle müssen sie Hinweisschilder anbringen, die dazu auffordern, "Verstöße zu melden" - also seine Mitmenschen zu verpfeifen. Die britische Regierung hat ähnliches vor - und das mit einer gebührenfreien Telefonnummer zum Petzen. Das sind Stasi- oder KGB-Methoden - Methoden von verhassten Regimes, denen nichts anderes blieb, als ihren Bürgern Angst voreinander einzujagen. Es heißt, Kellner müssen vor dem Rauch "geschützt" werden, während andere weiterhin als Kohlekumpel und Feuerwehrleute arbeiten, auf Rettungsschiffen oder Bohrinseln im Einsatz sind. Das ist absurd. Selbst wenn ein winziges Risiko bestehen sollte, so kann es einfach durch vernünftige Belüftung ausgeschlossen werden.

Wer sich ernsthaft mit dem Forschungsstand beschäftigt, muss zu dem Schluss kommen, dass Rauchverbote nicht dem "Schutz" von irgend jemandem dienen sollen. Sie sind vielmehr dazu gedacht, Raucher zu stigmatisieren und Rauchen mit Gewalt "gesellschaftlich inakzeptabel" werden zu lassen. Der Umstand, dass es nicht mehr Protest gibt, kann nur durch einen völligen Mangel an gesunder Skepsis gegenüber denen erklärt werden, die im Namen der"Gesundheit" sprechen. Gesundheit ist die neue Religion, und Antiraucher sind ihre Spanische Inquisition.

LÜGEN, ELENDE LÜGENUND MEINUNGSUMFRAGEN

Die "Antis" behaupten auch, Meinungsumfragen zeigten die öffentliche Unterstützung für Rauchverbote, aber dazu muss man erst einmal
1. den Bürgern eine Heidenangst vor dem "Passivrauchen" einjagen,
2. ihnen das Zugeständnis abringen, öffentliche Orte und Arbeitsplätze sollten von dieser Geißel erlöst werden,
3. Kneipen, Clubs und Restaurants als "öffentliche Orte" klassifizieren.
Aber ein Pub ist kein "öffentlicher Ort". Er wird nicht durch Steuern finanziert, niemand muss ihn betreten. Er ist Privateigentum und Wirte haben das Recht, ihre eigene Linie zum Thema Rauchen (oder Hunde oder Handys) durchzusetzen. Und was "Arbeitsplätze" angeht: Orte des Nachtlebens beziehen gerade daraus ihre Daseinsberechtigung, dass man an ihnen weit weg von der Arbeit ist und nicht gemaßregelt werden kann wie ein unartiges Schulkind. Die paar Leute, die dort arbeiten, sollten dies unter dieser Voraussetzung tun. Selbst wenn ein geringes Risiko besteht, warum dürfen Beschäftigte in diesen Jobs dieses Risiko nicht akzeptieren, während andere weiterhin als Kohlekumpel und Feuerwehrleute arbeiten, auf Rettungsschiffen oder Bohrinseln usw. im Einsatz sind? Ein Motorradkurier fügt seinen Lungen an einem Arbeitstag mehr Schaden zu als ein Barkeeper in einem gut belüfteten Club. Nebenbei bemerkt: 95 Prozent aller britischen Barkeeper sind gegen ein Rauchverbot, wie eine Umfrage der Zeitschrift der britischen Pub-Wirte, The Publican, ergab.

Die Antiraucher quietschten förmlich vor Begeisterung und ignorierten die genannten Fakten, als ein paar Gastronomievertreter sich ebenfalls für totale Rauchverbote aussprachen und gar nicht erst für Kompromisse. Der Grund dafür wurde tunlichst verschwiegen: Sie befürchteten, dass die Betriebe, die ihren Gästen das Rauchen noch erlauben dürfen, einen "unfairen" Wettbewerbsvorteil haben könnten. Letztlich hat aber kein Argument, das sich auf Bürgerrechte, Wahlfreiheit, wirtschaftliche Erwägungen, Toleranz oder Tradition berief, Rauchverbote aufhalten können. Die Ärzte setzten sich über alles hinweg, als ob Pubs heute nicht nur "öffentliche Orte" oder "Arbeitsplätze" seien, sondern auch Wellness-Oasen oder Kliniken. Natürlich wollen die Ärzte Rauchverbote. Aber Ärzte ans Ruder der Politik zulassen ist, als würde man den Klempnern die architektonische Gestaltung unserer Städte anvertrauen.

DEN RAUCH LOSWERDEN, NICHT DIE RAUCHER

Das Ironische an der momentanen Welle der Rauchverbote ist, dass es heute absolut keine Entschuldigung mehr dafür gibt, dass es irgendwo total verräuchert ist. Moderne Luftreinigungs-Systeme sind in der Lage, permanent Rauch abzusaugen (und weitere unsichtbare Schadstoffe und Allergene) und frische Luft herbeizuführen. Gute Technik hierfür ist weithin erhältlich, und sie macht die Luft in einem Raucherlokal deutlich sauberer als die schmutzige Großstadtluft draußen. Rauchpartikel messen ca. einen Mikrometer; ein gutes Luftreinigungs-System filtert alles bis zu einer Größe von 1/30stel Mikrometer heraus. Es ist bewiesen, dass die Luft in einem Raucherlokal mit guter Luftreinigung sauberer ist als die Luft in einem Nichtraucherlokal ohne solch ein System. Der Geruch ist kaum mehr wahrnehmbar und mit Sicherheit weniger merklich als der Geruch des Essens, des Biers oder gar der anderen Gäste.

Nichts davon kommt bei den Antirauchern wirklich gut an. Pervers, aber je verräucherter die Atemluft ist, desto glücklicher sind sie, denn genau das hilft ihnen, die Atmosphäre mit Intoleranz zu vergiften und Verbote durchzupeitschen. Sie haben getan, was sie konnten, um das Thema "Luftreinigung" ja nicht zur Diskussion zuzulassen. Werden sie darauf angesprochen, behaupten sie schlicht, kein System sei "gut genug". James Repace, ein professioneller Antiraucheraktivist in den USA, äußerste vor kurzem, es bräuchte schon Winde in "Hurrikanstärke", um die Luft in einer verrauchten Bar zu säubern. Überraschend für alle von uns, die den gleichen Effekt durch Öffnen eines Fensters zu erreichen pflegen. Und es stimmt einfach nicht. Durchschnittliche Luftreinigungs-Systeme sind "gut genug" für Laboratorien, die mit hochgiftigen Chemikalien arbeiten, und für die Infektions-Abteilungen von Krankenhäusern. Warum sie für eine Bar nicht ausreichen sollten, ist mir schleierhaft.

Also Vorsicht vor Antirauchern, die erzählen, dass Luftreinigungs-Systeme zwar die Luft weniger schädlich machen könnten, aber niemals alle Giftstoffe und Karzinogene herausfiltern könnten. Das mag technisch gesehen richtig sein, aber was wir auch tun und wohin wir auch gehen, wir werden solchen Schadstoffen immer wieder ausgesetzt sein. Denken Sie dran: "Die Dosis macht das Gift". Ja, Tabakrauch enthält Arsen - Leitungswasser auch. Tabakrauch enthält Benzol - Kaffee auch. Stets sind die Mengen toxischer Chemikalien so vernachlässigbar gering, dass sie auch über längere Zeit hinweg keinen Schaden anrichten werden.

DER WAHRE SCHADEN

Ich bin der Meinung, Rauchverbote richten großen Schaden an - und nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet. Sie fördern Intoleranz, gesellschaftliche Spannungen und ein Klima der Denunziation. Sie schließen einen großen und gesetzestreuen Anteil der Bevölkerung aus. Sie sind ein beunruhigender Präzedenzfall für alle Arten von gesellschaftlicher Umerziehung. Und sie etablieren die "Super-Nanny" im Nachtleben - Aufpassertum, wo es keinesfalls hingehört!

Mal ehrlich: Ich habe die Schnauze voll zuzusehen, wie liberale Argumente gegen Rauchverbote von den "Passivrauch"-Angstmachern hasserfüllt in der Luft zerrissen werden. Die Wahrheit ist ganz einfach, dass - ganz egal, was der Surgeon General meint - die einzige plausible Begründung für Rauchverbote falsch und unwahr ist. Sollte dem nicht so sein, und "Passivrauchen" wäre tatsächlich ein ernstes Gesundheitsrisiko für die Öffentlichkeit, dann müsste Tabak komplett verboten werden, damit wir nicht weiter unsere Familien, Haustiere und Zimmerpflanzen ermorden. Wenn "Passivrauchen" so übel ist, dann ist Tabak schlimmer als Heroin oder Kokain. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand am "Passiv-Spritzen" oder "Passiv-Schnupfen" gestorben ist. Falls die dünne Beweislage zum Thema "Passivrauchen" auch Verbote in Bars rechtfertigt, dann sollten wir die Musik dort ebenfalls verbieten (sie könnte zu laut sein und das Gehör schädigen) oder die Zubereitung von Speisen (weil besonders beim Grillen oder Frittieren krebserregende Substanzen entstehen).

Am schlimmsten aber leidet unter der Rauchverbotshysterie die Wahrheit. So erklärt Dr. Elizabeth Whelan, Vorsitzende des American Council on Sciene and Health - wahrlich keine Anhängerin des Tabaks: "...Die Rolle des Passivrauchens bei der Entstehung chronischer Krankheiten hat keine wissenschaftliche Grundlage. Es gibt keinen Beweis dafür, dass auch nur ein New Yorker, sei es Gast oder Angestellter - je gestorben ist, weil er Tabakrauch ausgesetzt war. Der Kausalzusammenhang zwischen Passivrauch und frühem Tod ist [...] einfach nicht zu belegen."

Teil 4

Vor ein oder zwei Jahren stieg ich in Florida in einem Hotel ab, in dem jedes Zimmer ein Nichtraucherzimmer war und geschmückt mit großen Hineisen, wer rauche, müsse eine"Säuberungsgebühr" von 200 $ bezahlen. Mir wurde fast schwindlig beim Nachdenken darüber, was für schlimme Sachen ich anstellen könnte, ohne eine solche Strafe zahlen zu müssen. Also bat ich den Hotelmanager um eine Erklärung. Das Rauchverbot in Florida gilt nur für Örtlichkeiten, die Essen anbieten, und ganz sicher nicht für das private Zuhause. Während meiner Zeit in Florida war ich nun mal das Hotelzimmer mein Zuhause. Man erklärte mir schlicht, das sei nun mal die Politik des Hauses, und von da an wurde ich mit großer Verachtung behandelt.

Zurück in England nahm ich einen Zug von London nach Portsmouth, meiner Heimatstadt, und sah ein Hinweisschild, das mir folgendes erklärte: Das einzige Raucherabteil war ausrangiert worden, weil es einen Unfall gegeben habe, bei dem Zigarettenasche irgendwie in die Klimaanlage geraten sei. Daneben eine Telefonnummer, die man anrufen konnte, falls man dies "zu diskutieren" wünsche. Das Gespräch verlief dann folgendermaßen:

Ich: Ich wollte mal nachfragen, warum Sie das Raucherabteil ausrangiert haben.

Southwest-Trains-Angestellter (klingt sehr überrascht): Ja, ganz richtig, alle unsere Züge werden ab Juli Nichtraucherzüge sein.

Ich: Wirklich nur wegen eines einzigen Zwischenfalls? Was wollen Sie denn tun, wenn es einen Unfall mit z.B. einem Koffer gibt? Oder einem Fahrrad? Oder wenn sich jemand mit heißem Kaffee verbrüht, verbieten Sie dann Kaffee im Zug?

ST: Na ja, also... das ist eigentlich nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist, dass die Mehrheit unserer Kunden eine rauchfreie Umgebung wünscht.

Ich: Aber der überwiegende Teil des Zuges ist eine rauchfreie Umgebung. Es gibt gerade noch einen Raucherbereich, der aus einem halben Waggon besteht - bei insgesamt sechs, acht oder bisweilen zehn Waggons insgesamt, aus denen dieser Zug besteht.

ST: Ja, Sir, ich versteh schon, was Sie meinen, aber unsere Politik ist nun einmal: komplett rauchfrei.

Ich: Na gut, aber wenn diese Politik schon beschlossene Sache ist, warum macht man sich dann noch die Mühe, den Fahrgast zur "Diskussion" aufzufordern? Man kann ja sowieso nichts machen, also wozu diskutieren?

ST: Herrgott... ich hab das so satt. Ich bin selbst Raucher!

Ich: Tatsächlich?

ST: Ja, und ich muss diese Anrufe beantworten... na ja, viele Anrufe gibt's ja nicht, denn - wie Sie ganz richtig sagen - es gibt ja nichts, was man dagegen tun könnte. Es macht mich echt krank, aber ehrlich - was soll ich denn machen? Tut mir sehr leid...

Solche Geschichten sind vergleichsweise harmlos verglichen mit Vorkommnissen, von denen ich gehört habe: Raucher, denen alles mögliche angetan wurde bis hin zur körperlichen Gewalt. Was ich aber sagen will, ist dies: Rauchverbote werden nicht verhängt, weil ihre Verfechter es gut mit unserer Gesundheit meinen oder weil es eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt. Sie werden ganz einfach verhängt, weil ihre Befürworter es sich leisten können, weil es nun mal widerstandslos geht.

TRETER UND SPUCKER

In einer früheren Version dieses Essays habe ich zum Spaß vorgeschlagen, Raucher sollten an den Pranger gestellt und dort mit faulem Gemüse beworfen werden. Genau genommen ist das eine gute Analogie: Zu Zeiten, als man Menschen an den Pranger stellte, war es den Bürgern gestattet, ja es war sogar erwünscht, dass sie die Missetäter traten und bespuckten. Mag ja sein, dass manchmal ganz üble Gesellen am Pranger standen. Aber wundert man sich nicht doch ein wenig über all diese braven Bürger, die gerne die Gelegenheit wahrnahmen, ein bisschen zuzutreten und rumzuspucken unter ihrem selbstgerechten Heiligenschein?

Raucher müssen heute Treter und Spucker erdulden. Warum? Ein Psychiater, den ich kenne, meint, die Menschen müssten ihre Ängste vor und den Hass auf den Krebs auf die Raucher projizieren. Ich glaube eher, dass es in der Gesellschaft ein tief verwurzeltes Bedürfnis gibt, eine Minderheit zum Draufhauen zu haben. Dann kann man sich überlegen fühlen - und all die anderen Minderheiten darf man ja heutzutage nicht mehr fertig machen. Was auch immer der Grund ist, die Jagd auf uns ist eröffnet, und keine grundlose Einschränkung oder Beleidigung ist verboten. Eine britische Zeitung beschrieb das Rauchen kürzlich als "Masturbieren in der Öffentlichkeit". Auch die Toten sind von Missbrauch nicht ausgenommen. Als Leonard Bernstein und Johnny Carson mit 74 und 79 Jahren an Lungenkrebs starben, wurden sie vom Antiraucher-Kampfblatt New York Times schamlos zur Brust genommen, weil sie es gewagt hatten, ihren Fans noch ein paar Jahre mehr ihrer Anwesenheit auf Erden vorzuenthalten. Der kettenrauchende chinesische Staatsführer Deng Xiaoping wurde als "schlechtes Beispiel für die Jugend" angeprangert, als er es wagte, mit 92 Jahren das Zeitliche zu segnen.

Eines der gemeinsten Märchen ist für mich die Behauptung, Raucher würden dem Gesundheitswesen eine unfaire Last auferlegen, weil ihre Krankheiten doch schließlich "selbstverschuldet" seien. Denken Sie doch kurz einmal darüber nach. Fast jede mögliche Krankheit ist "selbstverschuldet". Was ist mit AIDS? Was ist mit den Joggern, die einen Herzinfarkt kriegen? Diese Aufzählung lässt sich unendlich fortführen; zur Zeit kann man beobachten, wie sich dieses Denkmodell langsam breit macht: Menschen werden diskriminiert wegen Übergewichts, und das Gesundheitsestablishment versucht mehr und mehr, uns aufzuzwingen, was es für einen "gesunden Lebensstil" hält und denen die medizinische Hilfe zu verweigern, die sich dem nicht fügen wollen.

Auf jeden Fall sind das dieselben Leute, die uns erzählen, dass Raucher jünger sterben, also dem Staat Geld sparen. Und: Vergessen wir nicht, was die Raucher an Steuern beim Finanzminister abliefern? In Großbritannien sind das so ungefähr zehn Millionen Pfund im Jahr. Raucher sind keine Last, sondern ein Nutzen!

Die ekelhafte Feindseligkeit, die sich Raucher von der Antiraucher-Bewegung und ihren industriellen und medialen Nachplapperern gefallen lassen müssen, hat mich von Anfang an misstrauisch gegenüber diesen Herrschaften gemacht. Wenn mich ein Mediziner darauf hinweist, dass Rauchen meine Gesundheit schädigt, dann könnte man das unter "da macht jemand seinen Job" verbuchen. Wenn er anfängt, mich blöd, krank, asozial, verkommen, stinkend usw. zu nennen, dann läuft etwas anderes ab.

Ich glaube, entweder zeigen diese Antiraucher ästhetische Vorurteile, die ihnen nicht zustehen, oder sie geben stillschweigend zu, dass das Rauchen eine so starke Anziehungskraft hat, dass ehrlich gemeinte Gesundheitswarnungen nicht genug sind.

Es gibt jedoch handfeste Gründe für die Hysterie der Antiraucher, die über modische Trends und Vorurteile hinausgehen.

REICHE DES BÖSEN (1)

Vor gar nicht so langer Zeit sponserten Tabakkonzerne Veranstaltungen, sorgten für hohe Werbeeinnahmen und wurden ganz allgemein als Stützen des Gemeinwesens wahrgenommen. Dann kam die Warnung des US Surgeon General, dass Rauchen Krebs erzeugen könne. Ein Zeitlang wehrte sich "Big Tobacco" - aber beweisen konnten die Konzerne nicht, dass ihre Produkte keinen Lungenkrebs auslösen (genauso wenig, wie ihre Gegner das Gegenteil) - und die Gerichte neigten der Ansicht des Surgeon General zu. Als die Verfahren mehr und mehr zu Ungunsten der Tabakkonzerne ausgingen, gingen diese vom Widerstand zur Kapitulation über.

Schließlich schlossen die Tabakfirmen 1998 einen Deal mit ihren Gegnern, das sogenannte Master Settlement Agreement. Demzufolge mussten sie ihre Preise erhöhen und das Geld direkt an Antitabak-Kampagnen weiterleiten; sie durften nicht mehr werben; sie mussten ihre PR- und Forschungsabteilungen dichtmachen; sie mussten ihre gesamtem Unterlagen aushändigen und sich ganz generell wie Musterknaben aufführen. Dafür bekamen sie einen gewissen Schutz gegen weitere Klagen, sonst aber nicht vielmehr als das Recht, im Geschäft zu bleiben.

Ich bin kein großer Anhänger der Tabakindustrie. Ich bin sicher, dass es auch bei ihnen genügend Lügner und Ganoven gibt. Aber sie sind in unglaublicher, ja verfassungsfeindlicher Weise zu Opfern gemacht worden. Sie mögen im Grunde zynisch sein, weil sie weder soziale noch moralische Verpflichtungen kennen. Sie existieren, um Geld zu verdienen. Aber das gilt für jeden Konzern.

Mit den großen Prozessen gegen die Tabakfirmen wurde klar, dass es künftig finanziell und politisch wesentlich profitabler sein könnte, gegen das Rauchen zu sein als dafür. Anwälte, Steuerbehörden und alle möglichen Gesundheits-Lobbygruppen, die Geldquellen suchen, haben sich zu einer Zeit an den Trend gehängt, als immer mehr Geld für die sogenannte "Tabakkontrolle" zur Verfügung gestellt wurde (ca. 880 Millionen Dollar jährlich in den USA allein aus dem Master Settlement Agreement). Natürlich will kein Politiker als "Gesundheitsfeind" betrachtet werden oder als Verteidiger der Tabakkonzerne - denn eigenartigerweise werden die in die Enge getriebenen Unternehmen immer noch als ungeheuer mächtiges "Reich des Bösen" angesehen. Jede Bewegung braucht ihren Schurken...

REICHE DES BÖSEN (2)

So wie die Natur kein Vakuum bestehen lassen kann, so haben sich andere Interessen dort breit gemacht, wo einst Big Tobacco regierte. Vor allem ein Industriezweig, dessen Reichtum, Macht und Einfluss sich inzwischen zu Höhen aufgeschwungen haben, die vor 20 oder 30 Jahren noch unvorstellbar gewesen wären: Big Pharma oder die pharmazeutische Industrie.

Ich wundere mich immer wieder, dass man nicht sieht, dass in der Debatte ums Rauchen auf beiden Seiten organisierte Interessen bestehen. Selbstverständlich sollten Argumente für sich selbst und auf ihre Stichhaltigkeit hin betrachtet werden. Aber wenn die Antiraucher soviel Wind um die Einflussnahme durch Big Tobacco machen und jedes Gegenargument, egal, ob berechtigt oder nicht, als"Propaganda der Tabakindustrie" verwerfen, dann sollte man zumindest nicht unerwähnt lassen, dass auch sie sich den Vorwurf der Voreingenommenheit machen lassen müssen.

Es gibt auf der Welt etwa 1,2 Milliarden Raucher. Überzeuge sie alle, dass Rauchen tötet und dass sie unbedingt Suchttherapien brauchen und sofort gibt es einen Riesenmarkt für pharmazeutisches Nikotin in Form von Pflastern, Kaugummis und Inhalatoren. Raucher sind dann auch eine Zielgruppe für Antidepressiva.

Kein Wunder also, dass Big Pharma heute eine Haupttriebkraft hinter der Antiraucherbewegung ist. Der Pharmariese Johnson & Johnson hat über seine Robert-Wood-Johnson-Stiftung mehr als eine halbe Milliarde Dollar für Antitabak-Kampagnen ausgegeben. Etliches von der Forschung, die die Antiraucher zitieren, wird auf die eine oder andere Weise von Pharmakonzernen finanziert. Es gibt zahllose Beispiele für Politiker, die von den Pillenherstellern dafür belohnt werden, dass sie Stellung gegen das Rauchen beziehen. Novartis, Hersteller von Nikotinpflastern, unterstützt die britische Labour-Partei mit Spenden und hat versucht, mit der Regierung ins Geschäft zu kommen, damit die Firma ihre Produkte über den staatlichen Gesundheitsdienst NHS an den Kunden bringen darf. In Italien steht der für das dortige Rauchverbot verantwortliche Minister momentan wegen Bestechung durch die Pharmaindustrie vor Gericht.

REICHE DES BÖSEN (3)

Eine weitere treibende Kraft hinter der Antiraucherbewegung ist die Weltgesundheitsorganisation WHO - eine Organisation, deren Name allein bei den meisten Menschen Ehrfurcht auslöst, doch bei denen, die genauer hinsehen, allerdings auch mehr und mehr Kritik. Die WHO wurde1948 von der UNO gegründet und sollte den Kampf gegen übertragbare Krankheiten und Unterernährung vor allem in der Dritten Welt führen, wo diese Hilfe auch dringend benötigt wird. In den letzten Jahren allerdings hat sich die WHO mehr und mehr auf Lifestyle-Themen verlegt, also etwa Rauchen, Ernährung, Übergewicht und Verkehrssicherheit, und dies vor allem in wohlhabenden westlichen Ländern. Dies sind auch die Länder, in denen die WHO ihre Büros und ihre Angestellten hat (ihr Hauptquartier ist in Genf) und mittlerweile gibt sie beachtliche drei Viertel ihres Budgets allein für deren Unterhalt aus.

Es sind dies auch die Länder, aus denen die WHO ihr Geld bekommt. In jüngster Zeit hat die WHO diese Geldzuflüsse gesichert, indem sie sich erstens der modischen Ängste des liberalen Bürgertums in Amerika und Europa annahm und zweitens mit Big Pharma unter eine Decke schlüpfte. 1999 rief die WHO das "Partnerschaftsprojekt zur Tabakabhängigkeit" ins Leben. Ihre offiziellen Partner sind drei große Pharmakonzerne: Glaxo Welcome, Novartis Consumer Health und Pharmacia & Upjohn. Die WHO ist auch eng verbunden mit dem Internationalen Währungsfonds IWF, von dessen Direktoren und Beratern viele zuvor Direktoren und Berater der Pharmaindustrie waren.

2005 schufen die WHO und ihre Partner das Rahmenabkommen zur Tabakkontrolle, das von mehr als 100 Ländern unterzeichnet wurde. Dadurch verpflichten sich diese Staaten, die Tabakwerbung zu untersagen, die Menschen über die Schrecken des "aktiven" und "passiven" Rauchens zu "unterrichten" und Nichtraucher durch Rauchverbote zu "schützen" (bei gewisser Flexibilität in den Details).

Tatsachen wie beispielsweise, dass solche Aktivitäten die Verfassungen mancher Unterzeichnerstaaten verletzen, dass nicht einmal die eigenen Forschungen der WHO eine Gefährdung durch "Passivrauchen" nachweisen konnten und dass sogar im relativ tabakfeindlichen Großbritannien das staatliche Amt für Statistik herausfand, dass 68 Prozent der Bevölkerung keine Rauchverbote wollen, werden einfach beiseite gewischt. Ganz zu schweigen von der Frage, wieviel Macht eine Institution haben darf, die weder gewählt wurde noch in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen werden kann.

WARUM ICH VERDAMMT WÜTEND BIN

Das hat mehrere Gründe.

Erstens bin ich stinksauer, dass ich, ein verantwortungsvoller Erwachsener, nirgendwo im Lande mehr zu einem Drink in geselliger Runde eine rauchen darf. Was mich noch mehr aufregt: Der britische Gesundheitsdienst ist in einem schlimmen Zustand, wirft Ärzte und Schwestern raus, schließt Krankenhäuser, lässt Menschen monatelang auf überlebenswichtige Operationen warten und verwendet dann Millionen Pfund Steuergelder - mein Geld! - für schmierige Fernsehwerbespots mit Spezialeffekten wie bei Steven Spielberg, in denen böse Tentakeln aus "Passivrauch" unschuldige Opfer umschlingen. Das soll Angst und Schrecken verbreiten und Raucher wie ich werden ohne echten Beweis als Mörder hingestellt.

Ich bin stinksauer, dass die USA die großen Menschheitsprobleme wie Terrorismus, Armut, Gewaltverbrechen oder Umweltkatastrophen links liegen lassen, aber jedes Jahr über eine Milliarde Dollar für einen verlogenen Antiraucherfeldzug ausgeben.

Ich bin stinksauer, dass AIDS, Typhus und lebensgefährliche Durchfallerkrankungen in der Dritten Welt wüten und dass mehr als zwei Millionen Kinder jährlich einfach deshalb sterben müssen, weil sie keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Dagegen gibt die Weltgesundheitsorganisation Millionen Dollar aus, um den wohlhabenden Bürgern reicher Länder ihre Vergnügungen zu vermiesen - Bürgern im übrigen, die zum allergrößten Teil ein langes und im Weltmaßstab außerordentlich gesundes Leben haben werden.

Ich bin stinksauer über die Selbstgerechtigkeit im augenblicklichen Antiraucherklima, das in Wahrheit zum großen Teil ein politisches und ökonomisches Phänomen ist. Der unvergleichliche Erfolg der Antiraucherbewegung in den letzten sieben bis acht Jahren steht in engem Zusammenhang mit den unvergleichlich hohen Geldspritzen aus dem Master Settlement Agreement und dem Pakt der WHO mit den Pharmakonzernen (zuzüglich natürlich der Strafbesteuerung des Tabaks und anderer weniger greifbarer Faktoren wieder "Political Correctness"). Einfach gesagt: Die Tabakindustrie ist von einer reichen und mächtigen Antiraucherindustrie aus dem Feld geschlagen worden und die führt sich auf wie ein Hooligan auf der Straße: Der Gegner ist schon zu Boden geschlagen und nun wird auch noch tüchtig auf ihn eingetreten.

Jede prohibitionistische Bewegung hat im Grunde Macht und Profit im Blick, die sie als Gesundheit und Moral verkauft. Jederzeit lässt sich ein menschliches Vergnügen als risikobehaftet darstellen und dann öffnen sich ganz schnell die Pforten für neue Steuern, Gerichtsprozesse, Regulierung, restriktive Gesetzgebung und Diskriminierung. Was mit dem Absinth geschah, wiederholt sich exakt mit dem Tabak: Die gleiche Pseudo-Wissenschaft, selektive und maßlose Propaganda, Angstmache, Stigmatisierung der Konsumenten und die gleichen handfesten wirtschaftlichen Interessen, die als solche verkannt werden (beim Absinth die der französischen Weinwirtschaft).

Schließlich bin ich stinksauer, dass die Volksgesundheit in all ihren Verästelungen so schnell Macht und Einfluss an sich reißt, dass es mit einem demokratischen Prozess nicht mehr zu vereinbaren ist. Dies zeigt sich auf vielen Ebenen: Bürgermeister Bloombergs Gesundheitsinspektoren haben in New York Rechte zum Betreten und Durchsuchen von Räumlichkeiten, die weit über die der Polizei hinausgehen; beispielsweise haben sie private Büros überfallen und Bürger mit Geldstrafen belegt, weil sie das Verbrechen "Besitzen eines Aschenbechers" begangen hatten. Aber es geht noch viel weiter, wenn die WHO demokratisch gewählten Regierungen ihre Politik vorschreibt. Manchen mag es als Verschwörungstheorie erscheinen, aber die Beweislage legt den Schluss nahe, dass die Gesundheitsinstitutionen und ihre Pharma-Alliierten einen supranationalen "Gouvernantenstaat" etablieren wollen, der uns immer mehr unseren Lebensstil vorschreiben wird, ob wir nun wollen oder nicht.

GESUNDHEITSFASCHISMUS

In den letzen Jahren bin ich regelmäßig in ein Londoner Fitness-Studio gegangen und habe dort auf einem Laufband trainiert. Nebenbei sah ich auf dem TV-Schirm über mir stundenlang Musikvideos ohne Ton. Na ja... manche sind lustig und machen Spaß, aber alle unterliegen offenbar einem strengen Regelwerk. Niemand in ihnen scheint älter als 25. Alle sind schlank und attraktiv und zeigen gerne ihre gestylten Bauchmuskeln. Das energiegeladene Dauergetanze hört nicht auf. Irgendwann ging mir ein Licht auf, was mich an diesen Videos störte: Sie erinnerten mich an Leni Riefenstahls Propagandafilme für die Nazis, in denen große Massen perfekter junger arischer Exemplare Sport und Gymnastik vorführten, um die deutsche Nation aufzupeitschen.

Und dann gibt es im Fernsehen "Reality"- und "Makeover"-Shows, in denen Menschen sich demütigen lassen, um am Ende jünger, dünner und gestylter auszusehen. Klar ist es gut, fit und gesund zu sein. Aber es ist auch "angesagt" und narzisstisch. Wir laufen Gefahr, eine Gesellschaft aus lauter chronisch verängstigten Gesundheitsfanatikern zu werden.

Der Gesundheitsfanatiker ist neurotisch besessen vom eigenen Gesundheitszustand (und damit ein enger Verwandter des Hypochonders, der stets glaubt, krank zu sein). So eine Geistesverfassung macht uns anfällig für alle möglichen Arten von Manipulation - ebenso wie die Parallelobsession des Sicherheitsfanatikers. Der Begriff "Null-Risiko" ist ebenso in Mode, aber ich finde, je mehr wir diese Risikolosigkeit des Lebens vom Staat erwarten und verlangen, desto mehr werden wir zu Kleinkindern degradiert. Ein reifer Mensch sollte akzeptieren, dass "Null-Risiko" eine einzige Illusion ist.

Das Thema Rauchen ist nur Teil eines viel größeren Zusammenhangs, innerhalb dessen "Volksgesundheit" immer weniger mit der Heilung von Kranken zu tun hat und immer mehr mit der sozialen Manipulation der Gesunden.

Und wir machen auch noch mit. Wir lassen zu, dass unsere Vergnügungen, Gewohnheiten, Launen und Mängel neu definiert werden - plötzlich sind sie "Syndrome", die (lukrative) Therapiemaßnahmen erforderlich machen. Wir suchen ständig nach Sündenböcken und Patentrezepten und sehen das Leben - vor allem in den USA - als ziemlich freudloses Spiel mit harten Regeln, das am Ende derjenige gewinnt, der am längsten lebt. Blöd nur, dass wir darüber vergessen, was den Spaß am Spiel ausmacht.

Haben wir den fruchtbaren Boden für den Heiligen Krieg gegen den Tabak bereitet? Oder wird unsere Kultur zur Zeit von Antirauchern und ähnlichen Kreuzzüglern bestimmt?

Beides trifft zu, finde ich.

Auf jeden Fall läuft es mir kalt den Rücken hinunter.

Ich habe ein recht düsteres Bild gezeichnet und manche Leser denken bestimmt: So schlimm wird's schon nicht sein. Mag sein. Ich gebe ja zu, dass viele Antiraucher gute Absichten haben. Aber ich muss auch sagen, was ich sehe: viele sind ignorant, naiv, voreingenommen oder haben einfach Freude daran, andere zu drangsalieren. Zu den schlimmsten gehören diejenigen Ex-Raucher, die den Verlust einer geliebten Gewohnheit nun durch Hass kompensieren. Mit welcher Motivation auch immer - Antiraucher haben Angstmacherei und Pseudo-Wissenschaft benutzt, um Millionen von Rauchern zu Sündenböcken zu stempeln und eine mächtige Prohibitionsbewegung aufzubauen, die sich jeder Kritik und Rechenschaft entzieht.

Ich ziehe einigen Trost aus meiner Überzeugung, dass sie zwar die meisten Schlachten, aber letztendlich nicht den Krieg gewinnen können. Man kann Tabak nicht "ent-erfinden" oder aus der Welt schaffen; es wird immer viele Menschen geben, die ihn lieben. Die Gegenbewegung wird kommen, Hoffnungsschimmer sind schon zu sehen. Das niederländische Parlament hat im Gegensatz zum britischen eine gründliche und vernünftige Debatte zum Thema "Passivrauchen" geführt und 2005 gegen ein Rauchverbot gestimmt. Statt dessen wird die holländische Gastronomie bessere Lüftungssysteme und mehr Nichtraucherräume bis 2009 einführen. In den Medien Großbritanniens oder der USA war davon natürlich nicht ein einziges Wort zu hören oder zu lesen.

In nächster Zukunft aber wird alles noch schlimmer werden. Nicht nur für Raucher, sondern auch für alle, deren Lebensgewohnheiten als "riskant" oder "ungesund" angesehen werden. Wer von uns Widerstand leisten will, der muss informiert sein. Wir brauchen gar nicht auf unsere "Rechte" zu pochen, denn solange wir als Selbstmörder und Mörder gelten, haben wir keine Rechte. Wir müssen viel mutiger und entschlossener gegen die wissenschaftliche Unehrlichkeit der Antiraucher vorgehen und ihre Interessenkonflikte aufdecken. Diese Dinge kann man alle vor Gericht beweisen.

In der Zwischenzeit rate ich Ihnen: Vergnügen Sie sich und feiern Sie, wo immer man ihnen noch den Freiraum dafür lässt - tun Sie, was Sie können, um geistig gesund zu bleiben.

Und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Der Staat als Super-Nanny (PDF-Datei)

http://www.joejackson.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Jackson


Kommentar: Eine exzellente Analyse! Der Autor irrt eigentlich nur an einer Stelle: Wenn er im Zusammenhang mit der - zumindest in den USA und Großbritannien - offenbar bereits von Staats wegen gewünschten und geförderten Denunziation von Verstößen gegen das Rauchverbot von "Stasi- oder KGB-Methoden" spricht, dann tut er der Stasi Unrecht, denn die Stasi hat zwar "Inoffizielle Mitarbeiter" angeworben und sie mit ganz konkreten Aufgaben betraut, aber eine pauschale Aufforderung an das ganze Volk zur Hexenjagt auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die nur auf der Grundlage von gekauften pseudowissenschaftlichen Lügen-"Studien" kurzerhand als "Volksschädlinge" abgestempelt wurde (früher Christen, Hexen und Juden, heute Raucher), die hat es in der humanistischen DDR nie gegeben - und hätte es auch niemals geben können!

Grundlage der nationalsozialistischen "Rassenhygiene" (auch eine Frage der "Volksgesundheit" wie der Nichtraucherschutz!) waren bekanntlich ebenfalls "Studien" von "Experten", die ähnlich unseriös waren wie die Anti-Raucher-Studien, aus denen lediglich hervorgeht, daß Aktiv- und Passivraucher genau dieselbe Lebenserwartung haben wie alle anderen, nämlich zwei Drittel über 75 Jahre!

Diese schwerstverbrecherische Dämonisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe auf der Grundlage reiner Lügen und natürlich aus Habgier der Machthaber und Entscheidungsträger, die gab es bisher nur bei der Christenverfolgung im Römischen Reich, bei der wahnhaften katholischen Hexenjagt in der "Heiligen Inquisition" und bei der Jagd auf versteckte Juden im Dritten Reich (Blockwartsystem) - und nach dem Willen der heutigen menschenverachtenden Allparteienkoalition (inklusive ehemaliger Linker) soll es sie nun erstmals seit 1945 auch hier bald wieder geben...

In voller Kenntnis der Tatsache, daß der Staat gar nicht in der Lage ist, Hunderttausende von Kneipen, Bars, Cafés, Imbißstuben, Restaurants, Diskotheken, Hotels, Friseursalons und Taxis lückenlos zu überwachen, setzen die plutokratischen Staaten nun erstmals seit 1945 ganz gewußt wieder auf den Eifer und das Sendungsbewußtsein von selbsternannten Hilfssheriffs, um erstmals seit 60 Jahren wieder ein Blockwartsystem durch die Hintertür einzuführen und die Gesellschaft damit ganz langsam auf das neue faschistische Zeitalter vorzubereiten...

faschismus.jpg

H O M E

Ab hier sind alle Seiten gleich!
Helmut Schmidt
Ab hier sind alle Seiten gleich!
Helmut Schmidt

STASI 3.0 IM-Hotte bei Anne Will! Ei der Daus! Viele kluge Sachen hat er gewußt, der IM-Hotte: sogar, wie viele Krebsstoffe in jeder Zigarette sind. Und damit hat er sogar Recht! Zumindest teilweise! Richtig(er) ist aber, daß das ganze Universum ausschließlich aus giftigen Substanzen besteht: "Omnia sunt venena, nihil est sine veneno. Sola dosis facit venenum." = Kurz: "Allein die Menge macht das Gift." Das wußte sogar schon der olle Paracelsus, und das ist weit und breit der einzige, dem ich glaube, weil er der einzige ist, bei dem man sicher sein kann, daß er noch nicht auf der Schmiergeld-Liste der Placebo-Hersteller stand, denn die "Seuche" der zweitgrößten Profitmaschine der Weltgeschichte (gleich nach Panzern, Bomben und anderen Mordinstrumenten) war im 16. Jahrhundert noch nicht bekannt... Die wirklich interessanten Fragen wurden aber wieder nicht beantwortet: z.B. wieso das Statistische Bundesamt auch ohne Rauchverbot immer neue Rekorde der Lebenserwartung PDF meldet und wo in dieser Statistik PDF die vielen Hunderttausend angeblichen Tabaktoten zu finden sind? Werden wir mit einem Rauchverbot vielleicht bald die Rente mit 77 bekommen? Oder hat es gar keine Auswirkung auf die Lebenserwartung? Warum haben gerade die Industrieländer mit einer besonders hohen Raucherquote auch eine besonders hohe Lebenserwartung (z.B. Japan), während ausgerechnet in den raucherfeindlichen USA die Lebenserwartung sinkt? Pro Hirnfrei Kann es vielleicht sein, daß Uranstaub trotz aller Desinformationen noch etwas giftiger ist als Tabak? Würde das japanische Rentensystem mit einem Rauchverbot eventuell sogar zusammenbrechen? Es wird so viel gelabert, aber niemand beantwortet diese Fragen... Warum nicht?

Helmut und Loki

Auch Speiserestaurants senken schon die Preise, weil sie seit dem 01.01.2008 offenbar den tiefsten Einbruch aller Zeiten erleben. Aber auch dieses Angebot interessiert MICH überhaupt NICHT! Ich würde im Gegenteil sogar gerne etwas mehr bezahlen, wenn der Wirt seinen Laden zum Raucherlokal erklären dürfte, was ihm aber im aufziehenden plutokratisch-stalinistischen Neofaschismus des 21. Jahrhunderts verboten ist. Die Invasion der Nichtraucher ist ja wohl ganz offensichtlich auch ausgeblieben!? IM-Hotte sitzt offenbar sogar zu Hause und schreibt Anzeigen, wenn er im Fernsehen jemanden rauchen sieht... So, wie es ist, muß ich also zwangsläufig zu Hause bleiben, bin genötigt, mir mehr schlecht als recht selber etwas zu brutzeln, während der Wirt seine leeren Tische bewacht und wahrscheinlich bald Hartz-IV beantragt. Die Option einer typisch maoistisch-orwellschen Selbstanprangerung für "Abweichler" vor der Tür (Dieses Sinnbild ist absolut unverkennbar und deshalb zweifellos auch gewollt!) ist jedenfalls KEINE akzeptable Alternative - weder heute, noch morgen, noch irgendwann! PDF PDF
So oder so ähnlich scheinen Millionen zu empfinden. Gastronomie bedeutet eben viel mehr als nur den Verkauf von Speisen und Getränken, denn die bekommt man in Selbstbedienungskantinen oder im Supermarkt wesentlich preiswerter. Die Gastronomie verkauft Wohlbefinden, und das ist ein Gesamtpaket aus Speisen, Getränken, freundlicher Bedienung plus angenehmer Umgebung. Doch einen subjektiveren Aspekt als "angenehm" kann es gar nicht geben. Die einen können sich nur im Gebirge entspannen, die anderen nur am Strand. Für die einen ist das Kochen ein Hobby, für die anderen eine Strafarbeit. Die einen fühlen sich nur in einem Nichtraucherlokal wohl, die anderen ausschließlich in einem Raucherlokal. Ich z.B. würde mich auch zum Essen stets nur in ein Raucherlokal begeben - allein deshalb habe ich eine große US-amerikanische "Kulturkette" schon seit vielen Jahren nicht mehr betreten! Mit "Gewöhnung" hat das rein gar nichts zu tun: Wer etwas nicht mag, der wird es auch durch Zwang niemals als angenehm empfinden. Wenn aber ein Regime anfängt, den Menschen vorzuschreiben, was im Einklang mit der herrschenden Ideologie "angenehm" zu sein hat, dann ist die Grenze zur Tyrannei überschritten. Niemand hat das besser ausgedrückt als Heinrich Heine in seinem Sklavenschiff: "Musik! Musik! Die Schwarzen soll'n hier auf dem Verdecke tanzen. Und wer sich beim Hopsen nicht amüsiert, den soll die Peitsche kuranzen." Die WHO definiert "Gesundheit" seit 1946 offiziell als "ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein als das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen", d.h. auch Gesundheitsterror kann "krank" machen, denn er erinnert ganz fatal an das, was es schon einmal gab: "Zäh wie Leder, schnell wie die Windhunde und hart wie Kruppstahl"... Aber genau das scheint eben die Staatsdoktrin der heutigen Machthaber zu sein, und wenn die Realität nicht ganz zur Ideologie paßt, dann wird sie eben durch Zensur passend gemacht. Damit wird klar, daß diese Neue Weltordnung Video so neu gar nicht ist, sondern nur die modernisierte Erscheinungsform eines unseligen alten Phänomens. Und wer hat den Nutzen?
Natürlich ging es in dieser Kampagne niemals um "Gesundheit", sondern ausschließlich um die Ablenkung von Kriegsvorbereitungen, Kriegsabenteuern, Kriegsverbrechen und natürlich um die Gewinne in den beiden größten "Profitmaschinen" der Menschheitsgeschichte, die alles Geld der Welt haben, um sich die passenden Gesetze für ihre wirtschaftliche "Gesundheit" zu kaufen: Rüstung und Pharmazie. Das ist eben Plutokratie = die Herrschaft des Geldes...

Da ich einige Mails erhalten habe mit dem Tenor, wie ich mir anmaßen könne, Nichtraucher zwingen zu wollen, das "Gift" der Raucher mit zu inhalieren, möchte ich diese Frage ein für allemal öffentlich beantworten in der Hoffnung, daß solche Zuschriften künftig überflüssig werden: Genau das maße ich mir nämlich NICHT an, denn ich war, bin und bleibe der Meinung, daß sich Moslems in Moscheen, Juden in Synagogen und Christen in Kirchen ungehindert treffen sollten, ohne daß sich eine dieser Gruppen anmaßt, einer anderen dieses Recht abzusprechen. Weitere Beispiele wären leicht möglich. Genauso war, bin und bleibe ich der Meinung, daß sich Raucher in gekennzeichneten Raucherlokalen und Nichtraucher eben in Nichtraucherlokalen bzw. Nichtraucherräumen treffen sollten, ohne daß die einen den anderen dieses Recht streitig machen. Anders ist die Situation nur in Räumen, die beide Gruppen gezwungenermaßen aufsuchen müssen, etwa Behörden. - In der ehemals demokratischen BRD unter den Kanzlern Brandt und Schmidt nannte man so etwas "Interessenausgleich", der damals ein gesellschaftlicher Grundkonsens war, welcher im Gegensatz zum demagogisch-faschistischen Mehrheitsbegriff steht, der da lautet: "Arier" sind die Mehrheit, also haben alle anderen keine Rechte mehr! Diese demagogische Begriffsverzerrung hat heute erstmals seit 1945 wieder Eingang in die reale Politik gefunden. Demokratische Mehrheitsbildung und der Interessenausgleich zwischen Mehrheiten und Minderheiten sind aber zwei untrennbare Seiten ein und derselben Medaille: Demokratie ohne Interessenausgleich ist in Wahrheit nur noch eine verschleierte Diktatur. Die Abschaffung des Interessenausgleichs findet aber heute auf breiter Front statt, so z.B. auch beim Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital, wo sich mit dem Totschlagargument der "Globalisierung" zunehmend nur noch die Interessen des Kapitals durchsetzen. Der Abschaffung des Interessenausgleichs im Innern folgte in den 30er Jahren die Abschaffung des Interessenausgleichs im Äußeren - was bekanntlich im 2. Weltkrieg mündete. Heute geht die Abschaffung des Interessenausgleichs innerhalb der westlichen Plutokratien einher mit einer "globalisierten" Alleinvertretungsanmaßung, die bereits zwei verheerende Kolonialkriege zur Folge hatte und früher oder später auch wieder in einem Weltkrieg enden wird! Video Video Video Video
Mehr habe ich zu diesem Thema auch bei weiteren Mails NICHT zu sagen. PDF PDF

Daniel Cohn-Bendit Daniel Cohn-Bendit: Verbote verbieten!
Wir wollten uns die Freiheit nehmen, so zu leben, wie wir denken und nicht so, wie man leben sollte... Wir kämpften gegen eine Gesellschaft von Verboten... Wenn man den 68ern gesagt hätte, in den Kneipen dürfe nicht mehr geraucht werden, hätten die Barrikaden gebaut... (Homepage, Blog)

Atommüll Wie die USA ihren Atommüll entsorgen: Sie machen
Munition daraus und schießen ihn in die Dritte Welt!
Aber zu Hause wird das "gefährliche" Rauchen verboten!
Atommüll

PDF Informationsblatt zum Thema Uranwaffen im PDF-Format PDF

Dazu noch der Fallout von zahllosen Kernwaffentests

Rauchverbot + Atomarer Größenwahn = CDU/CSU
(Vom Großen Bruder lernen heißt siegen lernen!)

FDP - Atombomben raus, aber die Regierung mauert!

Ohne erwiesenen Kausalzusammenhang kein Handlungsbedarf,
jedenfalls beim Atom - beim Rauchen reichen Behauptungen!

PDF Berliner "Nichtraucherschutzgesetz" mit Erläuterungen des DEHOGA Berlin PDF

PDF Berliner NRSG mit Abstimmungsliste vom Verein "Rauchen in Rixdorf e.V." PDF

Die NEIN-Stimmen der Grünen sollte man nicht mißverstehen - denen ist das
NRSG viel zu wenig totalitär, viel zu wenig Staat, viel zu wenig Überwachung,
viel zu wenig Ausgrenzung, viel zu wenig Erniedrigung, viel zu wenig Willkür!
Als Regierungsmitglieder haben sie den Überfall auf Afghanistan mit getragen;
heute treten sie mit Lügen für die totale Ausgrenzung von Rauchern ein...

Nur die NEIN-Stimmen der FDP sind "echte" NEIN-Stimmen!

Friedbert Pflüger Friedbert Pflüger, CDU Berlin, dieser Kämpfer gegen "staatliche Willkür", wenn es um die Schließung des Flughafens Tempelhof geht, stimmte FÜR die willkürliche Diskriminierung von Rauchern im Bereich privater Freizeitgestaltung und FÜR die Existenzvernichtung von Tausenden Kleingewerbetreibenden und Arbeitnehmern in der privaten Gastronomie! - Warum wohl? - Als Oppositionsführer hätte er die Politik des rot-roten Senats doch gar nicht unterstützen müssen; das macht er ja auch nicht bei der Schließung des Flughafens Tempelhof! Welche Motive könnte er sonst noch haben? - Auf seiner Homepage bekennt er sich stolz zu seiner Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2006 und zu seiner Freundschaft mit Henry Kissinger, also dem Mann, der US-Außenminister war, als die CIA am 11. September (!!!) 1973 den rechtmäßig gewählten chilenischen Präsidenten Salvador Allende gestürzt und den faschistischen Blutsäufer Pinochet an die Macht gebombt hat. (Tolle Freundschaft - in dieser Gesellschaft würde ICH Hautausschlag bekommen!) - Geht man aber mal davon aus, daß das Rauchverbot überhaupt nichts mit den Gründen zu tun hat, die von der Propaganda vorgeschoben werden, sondern daß es sich vielleicht um einen Beschluß der "G100 Herrscher der Welt" auf der Bilderberg-Konferenz (wo die Welt nach wirtschaftlichen Interessen aufgeteilt wird) zur Profitsteigerung in der Pharmazie (Platz 2 der Weltrangliste) handelt, dann wird natürlich klar, daß solche Beschlüsse selbstverständlich parteiübergreifend umgesetzt werden (müssen?), was auch die Hast sowie die völlige Tatsachenresistenz und parteiübergreifende Einigkeit erklären würde... Einen noch tieferen Sinn bekommt das Ganze, wenn man sieht, daß nicht nur Herr Pflüger, sondern sogar ehemalige linke "Grüne" mit Bushs Falkenfraktion (PNAC) zusammenarbeiten, die schon im Jahr 2000 über ein "neues Pearl Harbor" nachgedacht hat, welches dann "rein zufällig" gewissermaßen als "Self-Fulfilling Prophecy" ein Jahr später Realität wurde... (Geld und Moral Video Video)

"Bilderberg" - Weltregierung oder Debattierklub? Aber warum geheim? Video Video
Gerhard Wisnewski (AZ-9/11-ungelöst) über "Global Governance"

Gerhard Wisnewski

Special zum Thema Klimawandel (Klimadiktatur) auf CROP FM

Klimadiktatur

Oskar Lafontaine Eine mitreißende Rede hat er auf dem Parteitag gehalten, der Oskar Lafontaine, eine Rede, die ich fast ohne Einschränkung unterschreiben könnte. Als erste hat sich natürlich die SPD beeilt, die LINKE flugs für "politikunfähig" zu erklären. Klar, denn solche "kommunistischen Umtriebe" wie die Forderung nach der (Wieder-) Einführung einer Börsenumsatzsteuer, die in "kommunistischen" Staaten wie Großbritannien und den USA auch erhoben wird, das NEIN zu Kolonialkriegen oder zur Verschleuderung von Volksvermögen zu Spottpreisen sowie die Abkehr von der Steuerbefreiung der "Heuschrecken", d.h. jede Behinderung von hegemonialem Expansionismus und "globalisierter" Finanzspekulation, das ist natürlich "Teufelswerk" für eine "moderne" SPD, die heute noch um einiges reaktionärer ist, als es die Kohl-CDU jemals war... Geschlossen hat der Oskar seine Rede mit der Aufforderung an die Parteimitglieder, ihre Mitgliedschaft nicht kleinlaut zu verschweigen, sondern selbstbewußt zu vertreten! Sinngemäß sagte er, sie sollten in der Kneipe nicht verschämt zu Boden blicken, sondern stolz ausrufen: "Na klar, ich bin bei den LINKEN, du etwa noch nicht!" - Hört sich toll an; ich hätte auch überhaupt kein Problem damit, den LINKEN beizutreten und meine Mitgliedschaft genau so offensiv zu vertreten, doch das einzige (das absolut einzige!) Hindernis dafür wurde leider von den LINKEN selber mit aufgebaut! Denn wie sollte ich jemals das Programm der LINKEN in der Kneipe propagieren, wenn ich gar keinen Zutritt mehr habe? Ich bin jedenfalls nur als Parteimitglied UND Raucher zu haben - eine "Persönlichkeitsspaltung" wird es garantiert nicht geben, und zwar in keiner Partei! - In meinem ganzen Leben habe ich öffentliche Verkehrsmittel immer nur mit dem Wunsch betreten, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, um sie wieder verlassen zu können. Mehr interessiert mich daran nicht. Deshalb muß ich dort weder essen, noch trinken, noch rauchen. Doch mit dem Wunsch, es so schnell wie möglich wieder zu verlassen, habe ich definitiv noch nie ein Lokal betreten! Mit einer "Änderung der Gewohnheiten" hat das überhaupt nichts zu tun, und eine maoistische Selbstanprangerung vor der Tür für "Feinde der Kulturrevolution", die kommt noch nicht einmal im Traum in Betracht! Wenn überhaupt, dann kann eine "Gewohnheitsänderung" allenfalls im völligen Verzicht, aber bestimmt niemals in der Akzeptanz liegen! Deshalb MUSS ich mich also notgedrungen für die Partei einsetzen, die als einzige noch Werte der ehemals demokratischen BRD wie Selbstbestimmung und Interessenausgleich vertritt und die noch nicht den demagogisch-faschistischen Mehrheitsbegriff der NSDAP (Arier sind die Mehrheit, also haben alle anderen keine Rechte mehr!) adaptiert hat: Und das ist z.Zt. nun mal ausschließlich die FDP! Mitglieder der FDP haben mehrfach erfolgreich gegen "Sicherheits"- und Überwachungsgesetze der CDU, der SPD und der Grünen geklagt, sogar gegen den AWACS-Einsatz der Bundeswehr 2003 hat die FDP erfolgreich geklagt, während die LINKE nur Forderungen aufstellt, für die sie ohnehin keine Mehrheit findet, andererseits sich aber mit geradezu stalinistischem Fanatismus daran beteiligt, frei erfundene Lügen zu verbreiten, um auf vermeintliche "Minderheiten" einzudreschen und diese mit "absichtsvoll schikanösen Gesetzen" zu drangsalieren und auszugrenzen, wie Hans-Ulrich Jörges so trefflich konstatierte. Um sich wirklich zu etablieren, hätten sie sich etwa für einen Ausgleich zwischen allen Interessen - z.B. auf der Grundlage der sehr ausgewogenen Zielvereinbarung mit dem DEHOGA - stark machen können; es hätte eigentlich schon ausgereicht über die Vereinbarung nur das Wort "Gesetz" zu schreiben. Doch diese wurde vorzeitig und einseitig gekündigt, weil sie für die selbsternannten Zuchtmeister einer neuen totalitaristischen Weltordnung ohnehin nur eine Alibifunktion für viel radikalere Zielsetzungen hatte. Noch nicht einmal das offenkundige Ausbleiben der vollmundig angekündigten "Nichtraucherinvasion" führt bei denen zum Nachdenken, sondern eher zum Nachlegen: Ungeachtet aller Haushaltsnöte, streben sie eine personelle Aufblähung des Überwachungsapparates an, die den Anfängen zur totalen staatlichen Ausspähung der Privatsphäre von 1933 bis 1945 nicht ganz unähnlich ist und auf jeden Fall die alltäglich übliche Praxis der DDR weit übertrifft (erst die Freizeitgestaltung lückenlos überwachen und "unarisches" Verhalten abstrafen, dann vielleicht die Einhaltung des "Suppensonntags" am heimischen Herd kontrollieren, eben scheibchenweise), um das, was von Anfang an Lüge ohne Beweis und mithin Unrecht war, nach Stalins Vorbild doch noch irgendwie zu "Recht" zu "biegen". Angesichts dieser Tatsachenresistenz müssen sie sich auch die Frage gefallen lassen, wessen Interessen sie wirklich vertreten und ob sie vielleicht längst die "Allüren" anderer "Volkszertreter" angenommen haben? So lange das so ist, wie es ist, gehört die LINKE leider noch nicht an die Regierung, sondern eher schon auf die "Weide" der Opposition, auf der andere ehemals demokratische Volksparteien herangereift sind, auch wenn sie hinterher ihre anfänglichen Ideale längst wieder verraten haben... PDF PDF PDF Video Video Video
Bevor die LINKE ihren demokratischen Läuterungsprozeß in der Opposition nicht abgeschlossen und elementare Grundwerte wie Selbstbestimmung und Interessenausgleich gelernt hat, kann man nur inständig hoffen, daß möglichst wenige auf ihre vermeintlichen "Alternativen" hereinfallen, die keine sind, weil sie dafür auf absehbare Zeit gar keine Mehrheiten hat. Zur Zeit bietet sie nur "Zählkandidaten" für Wähler, die von anderen Parteien enttäuscht sind; doch wenn es um die Abschaffung elementarer Freiheiten geht, dann zieht sie - über alle ideologischen Grenzen hinweg - mit anderen an einem Strang. Deshalb kann es auf absehbare Zeit nur darum gehen, möglichst viele Werte der ehemals demokratischen BRD zu retten bzw. sogar wieder herzustellen, und das ist nach Lage der Dinge im Augenblick ausschließlich mit der FDP möglich FDP und erfolgversprechend. Um alles andere kann man sich später kümmern...

FDP Die PDS, bevor sie anfing, mit dem willkürlichen Rauchverbot im Bereich privater Freizeitgestaltung die klar nachvollziehbaren Kapitalinteressen der Pharmalobby zu vertreten und Millionen auf der Grundlage von Lügen zu diffamieren, zu drangsalieren und auszugrenzen. Fast könnte man sagen, diese Partei verfällt sofort in alte SED-Praktiken, sobald sie an der Macht (und an den Pfründen?) geschnuppert hat, d.h. man könnte es sagen, wenn es denn stimmen würde, aber es stimmt so keineswegs! Denn die SED hatte ohne jeden Zweifel ihre historischen Wurzeln im Zeitalter der Aufklärung, der Emanzipation, des Humanismus und der freiheitlichen Revolution von 1848, und viele ihrer aufrichtigen und moralisch vorbildlichen Gründer kämpften in der antifaschistischen Arbeiterbewegung der 20er und 30er Jahre auch gegen faschistische "Neu-Menschen-Herrlichkeit": rassenrein, staubfrei, rauchfrei, zuckerfrei, fettfrei, zäh wie Leder, schnell wie die Windhunde und hart wie Kruppstahl. Auch die NAZIS haben für alles stets eine positiv klingende Begründung gefunden, in der das Orwellsche Zauberwort "Schutz" einen festen Platz hatte.. Bis zum 19. Jahrhundert wurden den Untertanen Freiheiten allenfalls gnädig und "von oben herab" gewährt, konnten aber auch jederzeit wieder willkürlich entzogen werden bis hin zu Leibeigenschaft und Sklaverei. Generationen haben dafür gekämpft, den usurpatorischen Machthabern das Menschenrecht auf Selbstbestimmung abzutrotzen. Mit alledem hat die "moderne" LINKE rein gar nichts mehr zu tun. Heute erleben wir das Gegenteil: Rechte werden wie ehedem vor 1848 allenfalls noch großzügig und "von oben herab" gewährt, können aber auch jederzeit wieder willkürlich entzogen werden. Das Volk wird ganz langsam wieder zum Diener der Obrigkeit. Selbstbestimmung wird heute "demokratisch" abgeschafft, genauso wie auch Hitler - nach intensiver Gehirnwäsche der Massen durch Hugenbergs Lügenfabriken (offiziell "Medien" genannt) "demokratisch" gewählt wurde. Aber "Demokratie" ohne Interessenausgleich (zwischen Ariern und Juden, zwischen Christen und Moslems, zwischen Einheimischen und Einwanderern und natürlich auch zwischen Rauchern und Nichtrauchern) ist keine Demokratie, sondern Diktatur! Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen könnten, wie die LINKE heute sogar die größten Lügen deckt; sie bietet lediglich "Zählkandidaten" für den Teil der Bevölkerung, der von anderen Parteien unversöhnlich enttäuscht ist, doch in allen entscheidenden Fragen kommt sie den Interessen des Kapitals genauso wenig in die Quere wie alle anderen! Pro forma stellt sie kühne Forderungen, für die sie aber sowieso keine Mehrheit hat und die sie demzufolge auf absehbare Zeit auch nicht einlösen muß, aber wenn es darauf ankommt, knallharte Kapitalinteressen zu decken, dann hilft sie entweder durch Schweigen oder sie zieht sogar voll mit... Wozu die "Grünen" 20 Jahre gebraucht haben, das hat die "moderne" LINKE im Rekordtempo nachgeholt... PDS FDP

Oscar Wilde: "Laß nie Fakten einer guten Story in die Quere kommen."

Pfizer macht Berlin zur Pharma-Hauptstadt (ZEIT, Tagesspiegel) Na bitte, da haben wir's doch! An solche "Zufälle" weigere ich mich zu glauben! Der Rot-Rote-Senat bedankt sich beim Marktführer von Nikotin-Placebos mit einem gesetzlich unterstützten Zwangsmarketing auf der Grundlage von Lügen für die "gute" Zusammenarbeit. Hier wurde also nicht der Wille des Volkes, sondern reinste Kapitalinteressen mit beachtlicher Tatsachenresistenz (und einer geradezu feudalistischen Arroganz von oben herab) auf Biegen und Brechen durchgeboxt! Alles andere sind vorgeschobene Propaganda-Lügen! - Was würden die "modernen" LINKEN eigentlich tun, wenn Rheinmetall (lt. Prof. Günther Entwickler von Uranmunition) Berlin zur Rüstungshauptstadt machen würde? Würden sie dann vielleicht sogar Uranmunition für unbedenklich erklären? PDF Video

Das neue "Grundgesetz" der ehemals demokratischen BRD: Man suche
die Spur des Geldes, und schon hat man die Antwort auf alle Rätsel!!!
PDF Zielvereinbarung zwischen "Gesundheitsministerium" und DEHOGA PDF

Der gekaufte Staat: Lobbyisten machen ihre Gesetze selber!

Können sich Bürger oder Kleingewerbetreibende
eine Lobby bei den "Volksvertretern" überhaupt leisten?

Benito Mussolini: " Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er
die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.
"

Und jetzt nochmal einen Blick auf die Abstimmungsliste zum
Profitschutzgesetz, pardon, zum "Nichtraucherschutzgesetz" im Berlin,
um herauszufinden, welche Partei heute die "Volkspartei" ist bzw.
welche Partei diesem Begriff noch am nächsten kommt...

Lehrfilm für Politiker und solche, die es sein wollen

Die Geschichte des Rauchens von Karl Pawek

Raucher aller Länder, vereinigt euch!

das_maerchen_von_der_boesen_tabaklobby.pdf
wissen_schafft_aufklaerung_gegen_luegen.pdf
professor_ropohls_schnelle_fakten.pdf
pressestimmen_zur_wahrheit.pdf
der_staat_als_supernanny.pdf
offener_brief_an_das_dkfz.pdf
die_10_gebote_des_dkfz.pdf
extrablatt_fuer_toleranz.pdf
viel_staub_um_nichts.pdf
hans_ulrich_joerges.pdf
das_sagt_das_dkfz.pdf
die_treibende_kraft.pdf
freiheit_aushusten.pdf
gegen_raucher.pdf
starker_tobak.pdf
zwischenruf.pdf
heisse_luft.pdf

Extrablatt
Netzwerk Rauchen
Rettet das Internet
BESCHISS
Zeit-Fragen
Das neue Zeitalter
SPD und Bahnreform WEHNERWERK
Freiheit statt Angst Auf Nummer sicher
Vorstandstantiemen

Wie macht man ein Unternehmen so richtig "fit für die Globalisierung"?
Unrentable Betriebe schließen, in "Billiglohnländer" verlagern, oder das Inventar gleich nach Fernost verkaufen? Lohnkosten senken durch Personalabbau oder "Outsourcing" in Tochtergesellschaften bzw. Zeitarbeitsfirmen mit geringerem Lohnniveau und längeren Arbeitszeiten? Die Vorstands- und Aufsichtsratsgehälter einfrieren... Moment mal, da fehlt doch was!? Warum hat man denn in den Medien noch nie etwas von dieser einfachen Sparmöglichkeit gehört? Kann es denn sein, daß all die vielen "Experten" dieses Sparpotential noch gar nicht erkannt haben? Wie wär's denn, wenn man - analog zum Mindestlohn - auch einen gesetzlichen Höchstlohn einführt???
Nun kann man Vorstände und Aufsichtsräte (oder nebenberufliche "Berater") selbstverständlich nicht mit dem gewöhnlichen "Fußvolk" vergleichen, denn die Herrschaften tragen die schwere Last der Verantwortung natürlich nicht nur 8 Stunden am Tag, sondern rund um die Uhr, jeden Tag. Aber dem kann man doch ganz leicht Rechnung tragen: Der Tag hat 24 Stunden, das Jahr hat 365 Tage, macht also 8.760 "Arbeitsstunden" pro Jahr, multipliziert mit - sagen wir - 25,00 EUR Stundenlohn ergibt das einen gesetzlichen Höchstlohn von 219.000,00 EUR im Jahr, also etwa ein (offizielles) Kanzlergehalt.
Leistung muß sich lohnen, heißt es. Vollkommen richtig! Aber was ist "Leistung" überhaupt? Kann irgend jemand mehr als 8.760 "Arbeitsstunden" pro Jahr "Leistung" erbringen? Staats- und Regierungschefs erhalten für diese Leistung in etwa das o.g. (offizielle) Jahresgehalt. Leistung ist zweifellos auch die Haftung eines persönlich verantwortlichen Unternehmers, aber genau das gibt es ja nur bis zum sog. "Mittelstand", jedoch nicht in Konzernen, solange nicht eindeutige Verbrechen i.S.d. StGB begangen werden, und selbst wenn, dann erfolgt oft genug auch noch die Verfahrenseinstellung gegen eine symbolische "Geldbuße" in Höhe von vielleicht 10% der Beute, die Grundlage des Verfahrens war.
Ist "Leistung" auch spekulative Profitmaximierung ohne Wertschöpfung (Heuschrecken), die meistens sogar mit der Vernichtung von wirtschaftlichen Werten verbunden ist? Nach solchen Kriterien ist die Mafia ein sehr "leistungsfähiges" Unternehmen, und auch Räuber vollbringen nach diesen Kriterien eine hervorragende "Leistung", wenn sie in 5 Minuten 10.000, 100.000 oder eine Millionen EURO erbeuten... Video Video Video Video Video Video
Natürlich kann man den Unternehmen nicht verbieten, für besonders "wertvolle" Mitarbeiter noch mehr auszugeben als für den Kanzler, aber man könnte auf jeden Fall etwaige Mehrausgaben per Körperschafsteuergesetz zu "nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben" erklären und damit die Steuerlast etwas erhöhen. Schließlich sind "unangemessene" Aufwendungen für Bewirtung bzw. Dienstwagen ebenfalls "nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben" - warum also nicht auch "unangemessene" Gehälter? Gegen mehr Steuereinnahmen hat doch bisher noch keine "Volkspartei" etwas gehabt (Mehrwertsteuer, Kürzung der Pendlerpauschale etc.)... Oder hat man im "abgehobenen Haus" vielleicht nur "Appetit" auf das Geld der "kleinen" Leute? Das kann doch nicht sein?
Um die Sache wirklich "rund" zu machen, wäre es sinnvoll, gesetzliche Höchst- und Mindestlöhne mit einem definierten Faktor aneinander zu koppeln (mehr Mindestlohn = mehr Höchstlohn). Natürlich ist es leicht einzusehen, daß mit zu hohen Mindestlöhnen personalintensive Branchen kaputt gemacht werden könnten. Das will aber niemand - das wollen nur diejenigen, die mit Lügen ein Drittel der Gesamtbevölkerung und mehr als die Hälfte der tatsächlichen Gäste aus der Gastronomie aussperren wollen! Doch wer überhaupt keine Untergrenze will, für den ist die logische Untergrenze nur noch die Sklaverei oder die Leibeigenschaft, und das ist Menschenverachtung pur! Über die Höhe dieser Untergrenze kann man diskutieren, aber die totale Ablehnung ist die Einstellung von Sklavenhaltern! Das Argument, "sozial ist, was Arbeit schafft", ist zynisch, denn Arbeit gibt es auch in der Sklaverei mehr als genug! Die Exportwirtschaft wäre von Mindestlöhnen sowieso nicht betroffen, weil sie ein hohes Ausbildungsniveau hat und die Löhne dort schon heute über jedem denkbare Mindestlohn liegen, doch Friseusen in Thüringen stehen nun mal nicht in Konkurrenz mit ihren Kolleginnen in Kalkutta - wer so etwas behauptet, der lügt! Mit demselben "Argument" könnte man auch die Benzinpreise in Deutschland auf 10 CENT absenken, damit es zwischen deutschen Tankstellen und ihrer "Konkurrenz" am Persischen Golf keine "Wettbewerbsverzerrung" gibt...

Albrecht Müller Albrecht Müller, früher u.a. Redenschreiber des ehemaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller unter Bundeskanzler Willy Brandt: "mehr Demokratie wagen; das Bildungsprivileg brechen" - anstatt Demokratie abbauen und höhere Bildung durch finanzielle Zugangsbeschränkungen (Studiengebühren) für die Nachkommen der materiell Privilegierten zu reservieren. Nach meiner Überzeugung gehört Albrecht Müller - genauso wie seine damaligen Chefs - zu den Leuten, die in der heutigen ehemaligen Volkspartei SPD überhaupt keine Chance mehr hätten...
Unsere Oberen fühlen sich wie Helden,
weil sie gegen unseren Willen regieren


NachDenkSeiten    Interview    MP3-Datei
Interview mit Albrecht Müller, NachDenkSeiten

Albrecht Müller, NachDenkSeiten

Interview mit Albrecht Müller über die SPD

Albrecht Müller über die SPD

Interview mit Dr. Wolfgang Lieb, NachDenkSeiten

Dr. Wolfgang Lieb, NachDenkSeiten

Die Reformlüge Falls die Entwicklung so weitergeht, dann mag das in 10 oder 20 Jahren anders sein, aber noch gibt es Möglichkeiten zur unabhängigen Information, anstatt sich immer nur passiv - mit Verlaub - "Gülle" ins Hirn pumpen zu lassen. Wenn ich einen Freund hätte, der niemals Bücher liest, dann würde ich ihm zu allererst "Die Reformlüge" von Albrecht Müller mit Nachdruck ans Herz legen. Man muß noch nicht einmal selber lesen, sondern kann sich das Hörbuch beim Autofahren, bei der Hausarbeit oder ganz bequem im Sessel vorlesen lassen.
Albrecht Müller entlarvt anhand von statistisch gesicherten und anerkannten Daten und Fakten, daß die sogenannten "Reformen" der vergangenen Jahre fast ausschließlich mit einem raffinierten demagogischen "Wahrnehmungsmanagement" und durch polemische Agitation von und für bestimmte (elitäre) Interessengruppen mit Täuschungen, Halbwahrheiten, Desinformationen und sogar mit knallharten Lügen gerechtfertigt wurden. "Und wenn alle die Lüge akzeptierten, wenn alle Berichte gleich lauteten, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit." (George Orwell 1984, Remix)
Albrecht Müller nennt sogar "Roß und Reiter", d.h. wer woran mit verdient, welche sogenannten "Experten" aus nachvollziehbaren persönlichen Motiven wessen Interessen vertreten, aber dennoch in den Medien wahrheitswidrig als "unabhängigen Experten" präsentiert werden. Auch das mag in 10 oder 20 Jahren anders sein, aber noch ist es so, daß man in diesem Lande Tatsachen behaupten darf, wenn sie sich belegen lassen. Hätte Müller auch nur eine Unwahrheit verbreitet, dann hätte man mit ihm längst - salopp gesagt - in den Gerichtssälen die Fußböden aufgewischt! Daß dies nicht geschehen ist, dürfte wohl der beste Wahrheitsbeweis sein, den es geben kann... (1984, Remix)
Die Parole "mehr Eigenverantwortung" suggeriert "mehr Freiheit", bedeutete aber bisher stets nur mehr "Freiheiten" für das Großkapital (De-Regulierung, Steuerbefreiung, Ausverkauf von Volksvermögen zu Schleuderpreisen etc.), für den Menschen dagegen immer mehr Zwangs-Beiträge (Gesundheitswesen, Altersvorsorge, Streichung der Eigenheimzulage bzw. der Pendlerpauschale etc.) ohne jede Entscheidungsfreiheit, also das genaue Gegenteil von dem, was suggeriert wird. Wenn von "Subventionsabbau" die Rede ist, dann ist zu allererst die steuerliche "Subvention" des Arbeitsweges oder der Nachtarbeit gemeint, nicht jedoch die (neu eingeführte) Subvention der "Heuschrecken" durch die Steuerbefreiung von Veräußerungsprofiten, die keine Arbeitsplätze schafft, sondern vernichtet und keine Wertschöpfung beinhaltet, sondern nur die spekulative Bereicherung von wirtschaftlichen Eliten. Für den Menschen bedeutet das Schlagwort "mehr Freiheit" heutzutage fast immer weniger Freiheit, "mehr Eigenverantwortung" in Wahrheit weniger Eigenverantwortung, d.h. mehr ist gleich weniger, getreu dem Orwellschen Begriff "Doublethink". Der vorläufige, aber mit Sicherheit nicht der letzte Höhepunkt dieser merkwürdigen "Befreiung", die aber in der Realität immer das genaue Gegenteil mit sich bringt, ist das willkürliche Rauchverbot im Bereich der privaten Gastronomie. Video Video
Obwohl es dem Autor nur um die Reformlügen geht, versteht man nach der Lektüre dieses Standardwerkes auch die Prinzipien der Massenmanipulation und der Gehirnwäsche, der wir alle permanent ausgesetzt sind, und die in Verbindung mit der "Schockdoktrin" (Naomi Klein) benutzt werden, um ganz andere (unausgesprochene) Ziele zu erreichen. Wer selbst dann noch nicht kapiert, wie auch die Terrorismus- und Passivrauch-Hysterien zielstrebig mißbraucht werden, um damit ganz andere Ziele zu realisieren, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen... "Dumm, arglos oder korrupt - da kann sich jeder aussuchen, was auf ihn zutrifft", sagt Albrecht Müller. Korrupt sind bestimmt nur die wenigsten, die genau wissen, was sie tun, warum sie es tun und die den "Erfolg" ihres Tuns auf ihren Konten sehen; die meisten - in der Bevölkerung genauso wie in der Politik - sind zweifellos nur ‚arglose' Mitläufer, die unkritisch das nachplappern, was ihnen allenthalben vorgebetet wird... (Machtwahn, Die Reformlüge, ein Standardwerk zur Aufklärung, das von Jahr zu Jahr immer aktueller wird!)

Machtwahn: Angst als gesellschaftliches Steuerungsinstrument...

Albrecht Müller, NachDenkSeiten

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Nur weil einige wenige am unteren Ende der Gesellschaft das soziale Netz mißbraucht haben, müssen ALLE mit der (krankmachenden) Angst leben, auch nach 40 Jahren Arbeit durch Hartz IV (fast) vollständig enteignet und dann in die Altersarmut geschickt zu werden, falls sie am Ende ihres Berufslebens nur für ein paar Jahre arbeitslos werden sollten - eine Möglichkeit, die heute sogar schon bis in die gehobene Mittelschicht hinein absolut real geworden ist (ausgenommen Beamte und Politiker). Wenn das keine Menschenverachtung ist, was dann? Dabei drängt sich ohnehin die Frage auf, was bisher (und erst Recht heute) das größere gesellschaftliche Problem war und ist: Ein gewisser fast unvermeidlicher Sozialmißbrauch am unteren Ende der Gesellschaft, der auch durch Hartz IV nicht ausgeschlossen werden kann, oder der Macht- und Bereicherungsmißbrauch am oberen Ende der Gesellschaft? Außerdem beinhaltet diese Argumentation geradezu zwangsläufig schon die "Notwendigkeit" für Hartz V, Hartz VII oder höher, denn solange der "Mißbrauch" nicht völlig ausgeschlossen ist, was nur möglich ist, wenn man die Menschen einfach verhungern läßt, müßte ja nach dieser "Logik" nochmal "nachgelegt" werden? Warten wir doch mal die nächsten (angeblichen) "Globalisierungszwänge" ab! Andererseits paßt das natürlich ganz perfekt zur herrschenden Ideologie: Nur weil es (angeblich) ein paar "Terroristen" gibt, die uns (angeblich) allen an die Gurgel wollen, müssen ALLE Bürger in einem Ausmaß überwacht und erkennungsdienstlich erfaßt werden, das es definitiv weder bei der GESTAPO noch bei der STASI jemals gegeben hat, weil die Möglichkeiten noch gar nicht vorhanden waren... (Machtwahn) (Reformlüge)

International Center for Pension Reform "International Center for Pension Reform" = "Internationales Zentrum für Rentenreform", Gründer und Präsident José Piñera, Mitglied der "Bilderberg-Gruppe", "Ghostwriter" der "Agenda 2010" in Chile... Nomen est omen? Zufall? Hat da vielleicht jemand abgeschrieben? Oder werden solche Dinge heute schon von einer geheimen antidemokratischen Weltregierung des Kapitals zentral beschlossen und von willfährigen scheindemokratischen Marionetten in den nationalen Parlamenten nur noch abgenickt? Die Art und Weise, wie seit einigen Jahren so gut wie alles von einer scheinbaren "Mehrheit" in der Politik vollkommen erkenntnisresistent und "linientreu" wie in allen bisherigen Diktaturen (wo es auch immer formale "Abstimmungen" gab) auf Biegen und Brechen durchgeprügelt wird, sollte irgendwie zu denken geben: Sozialabbau weltweit! Umstellung von halbwegs gerechten staatlichen Sozialversicherungen auf reine Kapitalinteressen unter Ausschluß von Kleinverdienern! De-Regulierung des Kapitals und Regulierung des Menschen weltweit! Steuerabbau für das Großkapital und Abbau von Steuer-"Subventionen" für den Menschen: Pendlerpauschale, Eigenheimzulage, Sparerfreibetrag etc. Terrorhysterie weltweit! Ausbau der Überwachung weltweit! Rauchverbot weltweit! Sind diese Fragen nicht berechtigt? Warum sonst brüsten sich "unsere" Eliten, gegen das Volk zu regieren? Wäre so etwas unter Willy Brandt und Helmut Schmidt überhaupt nur denkbar gewesen???... (Rente?)
Damals zwar nicht - ich bin 1998 leider auch der SPD auf den Leim gegangen - aber im Nachhinein betrachtet, wäre doch Kohl eine wirklich liberale und absolut volksnahe Wahlalternative zu ROT-GRÜN gewesen, finde ich jedenfalls - er hätte besser 32 als "nur" 16 Jahre regieren sollen! Rückschlüsse auf die Wählbarkeit der heutigen Nach-Kohl-CDU läßt das aber leider auch nicht zu... Merkel Merkel Merkel
Dieser Herr "Weltrentenreformer" hat schon als (Zwangs?) Arbeitsminister im Auftrag des faschistischen Blutsäufers Pinochet die Umformung der ehemals funktionierenden staatlichen Rentenversicherung des südamerikanischen Landes in eine Privatvorsorge für Besserverdiener mit extrem hohen Verwaltungskosten und Milliardenprofiten für die (internationale) Finanzwirtschaft konzipiert... Kann es denn überhaupt sein, daß sich die ehemalige Volkspartei SPD und die ehemals linken Grünen von dem Wirtschaftsideologen eines faschistischen Blutsäufers haben "beraten" lassen??? "Ganz Deutschland macht einen Haken an die Altersvorsorge" - wie auch immer - in Chile 1973 mit Massenmord und Konzentrationslagern für Systemkritiker, hierzulande (vorerst) "nur" mit Gehirnwäsche... Irgendwann muß doch jeder kapieren, daß eine Umlagerente mit 4% Verwaltungskosten nie so gut funktionieren kann wie eine Privatrente mit dem 5 bis 10fachen "Schwund" für aggressive Werbung, explodierende Vorstandsgehälter und Dividenden... Jeder denke sich selber seinen Teil...

NachDenkSeiten: Langsam fliegt der Riester-Renten-Schwindel auf!
Verkehrte Welt: Diskussionsstreik als Instrument der Aufklärung.

Rentenangst Das IWG in Bonn macht nun schon seit 30 Jahren Propaganda gegen die gesetzliche Rente und für die sog. "Privatvorsorge" (Die Beiträge der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Rentenversicherung sind doch ebenfalls private Vorsorge, oder bekommt man diese etwa geschenkt?). Meinhard Miegel, seines Zeichens Chef des IWG, erwartet von uns allen Ernstes zu glauben, daß die gesetzliche Rente mit 1,4% Verwaltungskosten (lt. PHOENIX) ein Auslaufmodell sei und daß die Rente bei den Versicherungskonzernen viel besser aufgehoben wäre, wo aus den Beiträgen zuallererst Vertriebskosten, Provisionen, Werbung, Vorstandsgehälter, Gewinne und Dividenden finanziert werden, die mindestens das Zehnfache ausmachen, in manchen Ländern bis zu 40% der Beiträge oder sogar bis zur völligen Pleite der Rentenfonds mit der Folge des Bettlerdaseins für diejenigen, die darauf hereingefallen sind. (Siehe auch den Betrug mit der "SecuRente" in Deutschland, für die namhafte Politiker geworben haben!) Lt. PHOENIX zahlen "Riesterer" in den ersten 5 Jahren fast nur die "Kosten" der Versicherungskonzerne, bevor sie langsam anfangen, für sich selbst zu sparen! Mit den Interessen der Versicherungskonzerne hat das Schlechtreden der gesetzlichen Rente selbstverständlich nichts zu tun!? Auch das erwartet Herr Miegel von uns zu glauben. Als Krönung gab dieser Herr gegenüber PHOENIX auch noch zu, daß sein "Institut" gerade jetzt, also 30 Jahre nach dem Beginn der Propagandakampagne gegen die Umlageversicherung, erstmalig die Zusammenhänge zwischen der demographischen Entwicklung und dem Anstieg der Produktivität analysiert; ein Ergebnis konnte er jedoch bis zum Interview noch nicht vorweisen - klar, 30 Jahre waren ja auch zu kurz, um die wichtigste Grundlage jeder Altersvorsorge zu untersuchen... (Wäre allein die Zahl der Kinder ausschlaggebend, dann müßten die reichsten Rentner der Welt in China und Indien leben!) Ist das nun eigentlich ein "Forschungsinstitut" oder eher eine Propagandaküche für leicht nachvollziehbare Kapitalinteressen? - Siehe auch "Die Reformlüge" von Albrecht Müller, bisher das herausragende Standardwerk in diesem Jahrhundert zur Aufklärung gegen Desinformation... Video Video Mehr?


http://www.globalmarshallplan.org

Lippenbekenntnisse, an den obigen Verhältnissen etwas zum Positiven ändern zu wollen, hat es schon genug gegeben und sind deshalb genauso glaubwürdig wie das längst gebrochene Versprechen, die Mautbrücken an unseren Autobahnen sollten nicht zur Überwachung, sondern ausschließlich zur Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren dienen (was mit Vignetten viel billiger und ohne jahrelange technische Anlaufschwierigkeiten auch viel schneller möglich gewesen wäre). Möglichkeiten, die erst einmal bestehen, die werden auch irgendwann genutzt! Eine positiv klingende Begründung wurde bisher immer gefunden, genauso wie auch jeder Aggressor der Weltgeschichte stets eine positiv klingende Rechtfertigung für seine Aggression gefunden hat...
Die zügellose Ausplünderung unseres Planeten sowie die Umverteilung von unten nach oben und von arm zu reich ist eine unausweichliche Folge des herrschenden Weltwirtschaftssystem, und daran will ganz sicher kein Machthaber irgend etwas ändern. Allein die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben von rund einer Billion Dollar jährlich würde vollkommen ausreichen, um in wenigen Jahren alle diese Mißstände zu beseitigen. Die "Sicherheit" der USA wäre auch bei einer Halbierung der jährlichen Rüstungsausgaben auf 250 Milliarden Dollar keineswegs mehr bedroht als heute - unsere natürlich auch nicht. Vielleicht hätten sie dann sogar mehr Freunde und weniger Feinde in der Welt, gegen die sie sich "verteidigen" müssen!? Das einzige, was tatsächlich "bedroht" wäre, das wären die Maximalprofite einer kleinen, aber alles beherrschenden Wirtschaftselite...

Auch um von diesen Tatsachen abzulenken,
werden Tabaktote frei erfunden, die es nicht gibt!
Haltet den Dieb! ...ein alter Hut,
funktioniert aber immer wieder!

Smoking Causes Web-Links
GELDMACHT Das Weltwährungssystem | Wie Geld funktioniert | FEDRES
Prof. Dr. Margrit Kennedy: ""Verständen die Menschen
Video  das System, dann hätten wir morgen ein anderes!" Video
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Video Meyer Amschel Rothschild: "Gebt mir die Kontrolle über die Währung
einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht."
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Brecht: Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Video

Warum die "demographische Katastrophe" eine Lüge ist: Werte entstehen nur durch Arbeit - es existiert kein anderer Vorgang der Wertschöpfung! Berufstätige ernähren in jeder Gesellschaftsform alle nicht Berufstätigen mit: Das sind Kinder, Arbeitslose, arbeitsunfähige Kranke, Leute, die von den Kapitalzinsen ihres Vermögens leben (Geld kann man nicht essen!), aber keineswegs nur Rentner! Darüber hinaus gibt es auch Menschen, die zwar arbeiten, die aber mehr am Konsum teilhaben, als sie selber durch Arbeit zur gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung beitragen: z.B. Vorstände und Aufsichtsräte mit astronomischen Gehältern! Zu allen Zeiten und in jeder Gesellschaftsform findet also ein Transfer statt von denen, die arbeiten, auf diejenigen, die nicht arbeiten bzw. von denen, die mehr arbeiten, auf diejenigen, die weniger arbeiten. Dieser Transfer kann direkt innerhalb der Familie oder Sippe geschehen, er kann aber auch gesamtgesellschaftlich über Steuern und Versicherungen erfolgen, egal in welcher Rechtskonstruktion diese organisiert sind. Auch Zinsen, Börsenhandel, Glücksspiel und Spekulationsgewinne sind keine Wertschöpfung, sondern nur Transfer: Die einen zahlen oder verlieren etwas, die anderen bekommen es! In jedem Fall erfolgt ein Transfer von denen, die arbeiten, auf diejenigen, die nicht arbeiten, und zwar gleichzeitig, denn sonst würden letztere verhungern! Geld erleichtert nur den Handel und die Umverteilung von Werten, verschleiert diese aber auch; es hat jedoch rein gar nichts mit der Wertschöpfung zu tun! Die Wertaufbewahrung durch Vermögensbildung ist ebenfalls eine Täuschung, denn würde die menschliche Zivilisation zusammenbrechen (etwa nach dem 3. Weltkrieg, wenn Bush so weitermacht), dann würde danach jedes zuvor angehäufte Kapital nichts mehr nützen, denn Geld kann man nicht essen! (Das Weltwährungssystem)
Wo es mehr Rentner gibt, da gibt es weniger Kinder, d.h. die Gesamtzahl der Transferempfänger in einer Gesellschaft erhöht sich auf diese Weise kaum. Deshalb sind auch "Strafbeiträge" für Kinderlose reine Propaganda zur Ablenkung von den wirklichen Mißständen! Es ist eine Tatsache, daß eine jährliche Produktivitätssteigerung von nur 1,5% absolut ausreicht, um jede denkbare "demographische Katastrophe" zu kompensieren. In der Geschichte der BRD lag der Produktivitätsfortschritt bisher aber durchschnittlich weit über diesem Wert. Die Rentenpropaganda soll also nur verschleiern, daß bei der Privatrente jede Menge "Transferempfänger" am oberen Ende der Gesellschaft mitverdienen wollen, die bei der staatlichen Umlagerente - zu ihrem großen Leidwesen - leer ausgehen, und sie soll natürlich davon ablenken, daß von dem Produktivitätsfortschritt der vergangenen Jahre hauptsächlich die "Transferempfänger" am oberen Ende der Gesellschaft profitiert haben...
Ein anderes volksverdummendes Propagandaschlagwort ist "Dienstleistungsgesellschaft" - die gibt es nämlich nicht! Dienstleistungen werden zwar auch benötigt für das Funktionieren einer Gesellschaft, aber alle Menschen, arbeitende und nicht arbeitende, Produzenten und Dienstleister, Bauern und Buchhalter, Handwerker und Bürgermeister, Fließbandarbeiter und "Wirtschaftsexperten", Kinder und Rentner, Arbeitslose und Abgeordnete, Putzfrauen und Bundeskanzler, Hartz-IV-Empfänger und Vorstandsmitglieder - ALLE leben ausschließlich nur von der Produktion, nicht von Dienstleistungen! Eine "Dienstleistungsgesellschaft" wäre nicht lebensfähig, eine "Produktionsgesellschaft" schon! Dieses Schlagwort wurde von Leuten in die Welt gesetzt, die ein Eigeninteresse an der Ausdehnung des sogenannten "Dienstleistungsanteils" haben, denn wenn nur alle Sozialversicherungen (Renten-, Pflege- und Krankenversicherungen etc.) privatisiert werden, dann würde sich die propagandistisch verteufelte "Staatsquote" reduzieren und der Dienstleistungsanteil wachsen - und bei allen neoliberalen Wirtschaftsfaschisten würden dann die Champagner-Korken knallen, weil dadurch Leute (zusätzlich) mitverdienen, die bei einer staatlichen Umlageversicherung in die Röhre gucken. Die Radikalsten aus dieser "Fraktion" verlangen sogar eine gesetzliche Pflicht zur Privatvorsorge, d.h. sie wollen die verhaßten staatlichen "Zwangskassen", an denen sie nicht mitverdienen, durch private Zwangskassen ersetzten, an denen sie mitverdienen... Honi soit qui mal y pense... (Die Reformlüge) Video Video
Die sogenannte "Staatsquote" ist ohnehin eine demagogische "Totschlägerwaffe" sondergleichen, wie sie sich auch Joseph Goebbels nicht besser hätte ausdenken können: "Wir müssen nur die Staatsquote reduzieren, und schon wird die Wirtschaft florieren!" mußten wir uns bereits unzählige Male anhören, und viel zu viele plappern das einfach nach, ohne vorher ihr Gehirn einzuschalten. Aber was bedeutet das denn? Die Sozialversicherungen privatisieren? Das Stromversorgung privatisieren? Die Bahn privatisieren? Die Autobahnen privatisieren? Die Hochschulen kommerzialisieren? Irgendwann vielleicht sogar die gesamte Bildung privatisieren? Kurzum, alles privatisieren, was zur Daseinsvorsorge der Bürger gehört, und die (zuvor vom Volk bereits bezahlten) Vermögenswerte möglichst zu rein symbolischen Schleuderpreisen an neue Eigentümer verhökern - mit der Folge, daß fürderhin nicht nur die Kosten dieser Leistungen gedeckt, sondern darüber hinaus auch noch fette Gewinne für eine kleine, aber extrem einflußreiche Minderheit erwirtschaftet werden müssen, und außerdem mit der Folge, daß sich immer mehr Bürger immer weniger davon leisten können, daß immer mehr Kinder niemals im Leben eine Chance auf eine (kostenpflichtige) höhere Bildung haben. Und wer bezahlt diese ausschließlich private Bereicherung? - Wenn die alte Bundesbahn ihre Preise so sehr erhöht hätte wie die DB AG dann hätte sie ebenfalls Gewinne gemacht und kein Defizit aufgebaut. Wenn die ehemals öffentlich-rechtlichen Energieversorger ihre Preise genauso erhöht hätten wie die privaten, dann wären die Milliardengewinne in die Landes- und Gemeindekassen geflossen und hätten der Finanzierung von Kindergärten, Schulen und (kostenlosen) Hochschulen dienen können, anstatt immer nur eine winzige Minderheit immer reicher zu machen...
Das Schlagwort von der "Staatsquote" ist also eine der größten Propagandalügen aller Zeiten: "Schlank" soll der Staat nämlich nur im Bereich der Daseinsvorsorge sein; er soll dagegen sogar extrem "fett" sein und immer "fetter" werden, wenn es um Kriegseinsätze und Bürgerkontrolle geht! Die USA geben schon mehr als die Hälfte ihres Staatshaushaltes für Rüstung und den "Schutz" der Bevölkerung vor "Terrorismus" aus - anderen "Schutz" gibt's nicht mehr! Das hat natürlich Vorbildwirkung, denn vom "Großen Bruder" lernen heißt siegen lernen, wie Frau Merkel noch aus der Schule wissen sollte. Auch unsere Machthaber erklären gelegentlich sogar schon den "Schutz" vor dem Terrorismus zum "Menschenrecht", um ihre Sondergesetze zu rechtfertigen, aber dieselben Leute haben noch nie von einem Menschenrecht auf Würde im Alter oder auf gleiche Bildungschancen gesprochen, unabhängig von der sozialen Herkunft! De-Regulierung für das Kapital - Regulierung für den Menschen! Neoliberale sind nämlich keineswegs liberal, jedenfalls nur bedingt: Sie sind extrem "liberal" gegenüber Kapitalinteressen, aber sie sind faschistisch-totalitär illiberal gegenüber dem Menschen. - Kriegseinsätze bringen gigantische Profite und den Zugriff auf die Ressourcen der Welt. Die Privatisierung der Daseinsvorsorge bringt zusätzliche Profite, die es vorher noch gar nicht gab, und drängt obendrein die Schwächsten des Volkes ins gesellschaftliche Abseits, denn so einen "schlanken" Staat können sich in Wahrheit nur diejenigen leisten, die auf den größten Vermögen hocken! Die permanent zunehmende autoritäre Überwachung bringt noch mehr Profit und sichert gleichzeitig die Profite. Diese wirtschaftsfaschistische Ideologie kennt keine Menschen mehr, sondern nur noch Kostenfaktoren, "Human Resource Management" in allen Bereichen: Arbeitnehmer, Arbeitslose, Kranke, Behinderte, Alte - alles nur Kostenfaktoren? Nur Druck schafft "Leistung" (ein Menschenbild wie in der Sklaverei), Fordern ohne Fördern mit der "Strafe" der Existenzvernichtung ohne Gerichtsbarkeit? Was, wenn in 20 Jahren wieder eine Propagandakampagne vom Zaun gebrochen wird nach dem Motto: "Wir können uns diese Kostenfaktoren nicht mehr leisten?" Euthanasie? Soylent Green? Wer da noch den Verschsprechungen von Politikern glaubt, der ist wirklich nicht mehr zu retten! (Die Aussage, wir können uns keine Kriegseinsätze leisten, die wird man aber garantiert niemals hören!) Vermutlich wissen viele noch nicht einmal, was sie reden und wessen "Geschäft" sie dienen!? Selbst Norbert Blüm, der sich heute als "einsamer Rufer" für die Umlagerente stark macht, hat doch bereits zugegeben (sinngemäß), daß er nur als "Hofnarr" mißbraucht wurde und nie mitgespielt hätte, wenn ihm von Anfang an klar gewesen wäre, wohin die "Reise" wirklich gehen soll... Die offenkundig verfolgte Absicht, nach und nach alle Informationsquellen zu kontrollieren, um sie jederzeit "verstopfen" zu können und kritische Journalisten mundtot zu machen, bildet heute den Grundstein für die finsterste Zukunft der Weltgeschichte - es ist alles nur noch eine Frage der Zeit... (1984, Remix, 1984 Hörbuch)
Ist es - außer Albrecht Müller - schon mal jemandem aufgefallen, daß fast alle Lügen mit Floskeln beginnen: "Es ist unbestritten..." oder "Wir wissen doch alle..." oder "Es muß doch jedem klar sein"... Damit soll jeder eigenständige Denkansatz schon im Keim erstickt und unreflektiertes Nachplappern gefördert werden: Wenn etwas ohnehin feststeht, dann muß man doch nicht mehr darüber nachdenken; und wem etwas entgegen der behaupteten Prämisse nicht "klar" ist, ja der stellt sich doch fast schon selber ein Armutszeugnis aus! "Es muß doch allen klar sein, daß der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert" oder "Es ist unbestritten, daß Passivrauch tödlich ist..." Ein "Experte" stellt Behauptungen auf, ohne Beweise zu liefern, andere zitieren diese Behauptungen, und die (Mainstream-) Presse berichtet darüber. Wieder andere berufen sich auf die Presse, und fertig ist die Propagandakampagne, aber nirgends in der ganzen "Argumentation" ist ein stichhaltiger Beweis zu finden. Mit Formulierungen, die Zweifel gar nicht mehr zulassen, macht man sich das angeborene Gruppenstreben der Massen zunutze, denn schließlich will niemand Außenseiter sein und (aus Dummheit?) etwas hinterfragen, was für alle anderen "völlig klar" zu sein scheint... Aber das ist Orwell in höchster Perfektion... Man braucht Selbstbewußtsein, um trotzdem auf den Tisch zu hauen und zu bekennen: Ich bin ‚dümmer' als alle anderen! Mir ist es absolut NICHT klar! Ich brauche eine Erklärung, die alle Aspekte berücksichtigt und alle denkbaren Einwände logisch nachvollziehbar widerlegt! (Die Reformlüge) (Machtwahn) Video Video Video
Rente mit 77! Seit dem "Startschuß" vom 11.09.2001 geht es Schlag auf Schlag: "Sicherheitsgesetze" müssen her, denn die "Sicherheit" ist bedroht! Überwachung muß her, damit uns kein "Terrorist" durch die Lappen geht! Innere und äußere "Sicherheit" müssen verschmolzen werden, damit gegen Taliban und Demonstranten irgendwann dieselben Kriegswaffen eingesetzt werden können! Alle Daten müssen gespeichert werden, denn man kann sie ja irgendwann mal gebrauchen! Und wenn das Bundesverfassungsgericht solche Gesetze "kassiert", dann sind die Richter eben "sicherheitspolitische Geisterfahrer"... Für die nächste Richtergeneration kann man sich ja dann Leute aussuchen, die "kooperativer" sind und in dasselbe "Horn" blasen!? Vorbild USA! Die Sozialsysteme müssen "umgebaut" werden, damit wir "zukunftsfähig" bleiben! Das Volksvermögen muß privatisiert werden (Strom, Bahn), damit der Staat "schlanker" wird und sich auf seine "Kernaufgaben" (Hochrüstung? Krieg? Terrorabwehr? Überwachung? Gesundheitskontrolle?) konzentrieren kann! Das Statistische Bundesamt meldet jedes Jahr neue Rekorde der Lebenserwartung; deshalb muß die Rente "reformiert" werden, weil uns die "demographische Katastrophe" sonst in den Ruin treibt! "Gesundheitsgesetze" müssen her, weil wir angeblich viel zu "ungesund" (?) leben (Fett, Rauchen, Alkohol). Das Rauchen muß verboten werden, weil Hunderttausende daran sterben (nachdem sie zu zwei Dritteln ein überdurchschnittliches Lebensalter erreichen!) Und kaum ist die Rente mit 67 beschlossen, da fordert der "Sicherheitsminister" schon nach wenigen Monaten die Rente mit 70, und einer der radikalsten neoliberalen Wirtschaftsextremisten legt gleich noch die Rente mit 77 nach! Wer bietet mehr? - Bringt das Rauchverbot aber eine meßbare Lebensverlängerung, dann muß ganz schnell auch die Rente mit 80 in Betracht gezogen werden (Wetten daß?) - was einer Abschaffung der gesetzlichen Rente gleichkäme, denn wer früher in Rente will, der muß sich dann eben privat versichern! Bringt das Rauchverbot - wie zu erwarten - keine zusätzliche Lebensverlängerung, dann bleibt es eben bei der Rente mit 70 (oder 77?), aber das zur Durchsetzung dieses Willküraktes aufgebaute Überwachungs- und Blockwartsystem, das bleibt dann selbstverständlich trotzdem bestehen! Gewohnheitsrecht! Schlag auf Schlag! Das "Eisen" muß geschmiedet werden, solange es heiß ist, und getreu der "Schockdoktrin" muß das Volk überrumpelt werden, bevor es kapiert, was ihm geschieht! Dieser Wahnsinn hat also Methode, und wer glaubt, dies sei das Ende, der irrt: Es ist der Anfang! Das Ende ist der hochmoderne totalitaristische Orwell-Staat, der die technischen Möglichkeiten des 3. Jahrtausends mit der genußfeindlichen repressiven Untertanenideologie des Mittelalters vereint...
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Die Lüge von den Lohn-Nebenkosten: Ich habe hier gerade eine Handwerkerrechnung. Um zu veranschaulichen, wie irrelevant dieses Problem in Wahrheit ist, runde ich einfach mal alle Zahlen auf: Stundensatz 50,00 EUR, davon Stundenlohn 15,00 EUR (geschätzt, aber real sicher viel weniger), Rentenversicherung 20%, Krankenkasse 16%, Arbeitslosenversicherung 6% (wird gerade gesenkt), Pflegeversicherung 2%, macht zusammen 44% (offiziell 41% in 2007), bezogen auf die 15,00 EUR Stundenlohn = 6,60 EUR! Davon gehen 3,30 EUR zu Lasten des Arbeitnehmers und 3,30 EUR zu Lasten des Arbeitgebers. Bezogen auf den Stundensatz von 50,00 EUR sind das gerade einmal 6,6% Arbeitgeberbelastung! Selbst wenn man den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung ganz abschaffen würde, wovon jedenfalls bisher noch nicht die Rede war, dann würde das in dem Stundensatz von 50,00 EUR eine Kostenreduzierung um 3,30 EUR bedeuten. Da es aber bei der "Reduzierung der Lohnnebenkosten" (bisher!) immer nur um wenige Prozentpunkte geht, reduziert sich die tatsächliche Einsparung in diesem konkreten Beispiel auf winzige Pfennigbeträge! Es glaubt doch wohl niemand, daß von dieser Kostenersparnis auch nur ein CENT jemals beim Endverbraucher ankommen würde!?
Da in modernen Großbetrieben mit hoher Automatisierung die Personalkosten oft sogar schon deutlich unter 10% der Gesamtkosten liegen, wird offensichtlich, daß Einsparungen in diesem Bereich kaum jemals mehr als winzigste Promillebeträge ausmachen können. Tatsache ist aber auch, daß sich diese Kleinstbeträge in einem Konzern durchaus auf Millionenbeträge summieren können, mit denen dann wohl eher die Vorstandsgehälter erhöht als neue Mitarbeiter eingestellt werden, denn die werden ja sogar entlassen, nur um die Aktienkurse spekulativ in die Höhe zu treiben!? Tatsächlich würde die Einsparung eines einzigen Vorstandsposten sicherlich eine viel größere Kostenreduzierung bringen als jede Manipulation an den Lohn-Nebenkosten. Trotzdem können die Lohn-Nebenkosten durchaus auch ein Problem sein, allerdings nur in personalintensiven Kleinbetrieben mit geringer Automatisierung(smöglichkeit). Um dieses Problem zu beheben, hat die ehemals sozialdemokratische SPD bereits in den 70er Jahren den Vorschlag unterbreitet, den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung durch eine aufkommensneutrale Wertschöpfungsabgabe zu ersetzen, die tendenziell personalintensive Kleinbetriebe entlasten und hoch automatisierte Konzerne stärker belasten würde. Dadurch wäre der "Faktor Arbeit" genau dort entlastet worden, wo (relativ) die meisten Menschen beschäftigt werden, und er wäre geringfügig mehr belastet worden, wo (relativ) die wenigsten Arbeitsplätze geschaffen werden. Dieses "echte" Beschäftigungsprogramm hätte keine Steuergelder gekostet, und es hätte auch nicht die viel verteufelte "Staatsquote" erhöht, dennoch wurde es von den Vorläufern der heutigen neoliberalen Menschenknechter und Kapitalbefreier schon damals als "Maschinensteuer" gebrandmarkt und wie Teufelswerk diffamiert. Die "moderne" SPD, die den Konzernen jeden Wunsch von den Augen abliest, tut jetzt gerade so, als ob es sich um kommunistische Ketzerei handeln würde, wenn sich heute die LINKE mit diesem ureigensten SPD-Konzept schmückt...
Die Lohn-Nebenkosten sind kein Problem; das Schlagwort ist aber eine politische Kampfparole, um die Gesellschaft weiter zu entsolidarisieren und (mindestens) die Artikel 9, 14 und 20 des Grundgesetzes auszuhebeln, d.h. um die Gewerkschaften zu entmachten, die Sozialbindung des Kapitals aufzuheben und das Sozialstaatsgebot allmählich auszuhöhlen - kurz: Die Lohn-Nebenkosten müssen als Totschlagargument für alles Mögliche herhalten bis hin zur Gesundheitsreform, doch in Wahrheit geht es immer nur um die Umverteilung von unten nach ganz oben... Empfehlung: "Die Reformlüge"

Bilderberg Bilderberg-Gruppe, die Hohepriester der Globalisierung  Video

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"Bilderberg" - Weltregierung oder Debattierklub? Aber warum geheim? Video Video
Warum setzen die etablierten Medien jeden (offiziellen) Staatsbesuch mit allem Brimborium ganz groß in Szene, während sie über die Bilderberg-Konferenzen kein Wort verlieren? Könnte es sein, daß sie nur das berichten, was sie verbreiten dürfen? - Kapitalabhängige Medien sind als Informationsquelle völlig ungeeignet; aus ihnen erfährt man nämlich IMMER nur das, was man erfahren SOLL, und in den öffentlich-rechtlichen Medien (ARD, ZDF), die mit ihrer (kapitalunabhängigen) Finanzierung über Gebühren nach dem 2. Weltkrieg ausdrücklich als unabhängiges Bollwerk gegen eine neue Diktatur geschaffen wurden, wird der kritische Journalismus immer weiter zurückgedrängt... Bei Wahrheit Berufsverbot!
Gerhart Baum ehem. Innenminister der BRD

Gerhart Rudolf Baum    Video

1978 bis 1982 Bundesminister des Innern
unter Bundeskanzler Helmut Schmidt  (Link2)
(Amtsvorgänger von Schäuble und Schily)

Wir sind weit über Orwell hinaus...

Die Erosion der Grundrechte schreitet rapide fort. Die Staatsorgane haben sich angewöhnt, die Grundrechte nicht mehr zu achten"... Video Video Video Video Video Video Video

Homepage    Wikipedia    NRhZ-Online

PDF-Datei    Interview    MP3-Datei

"Alles, was technisch möglich ist, wird eines Tages gemacht werden!"

Gerhart Rudolf Baum, Bundesinnenminister von 1978 bis 1982

Interview mit Gerhart Rudolf Baum

Wenn ein ehemaliger Bundesinnenminister, der in seiner Amtszeit die tatsächliche Bedrohung durch die "RAF" mit Besonnenheit und Augenmaß gemeistert hat, ohne eine Hysterie künstlich aufzubauschen oder die Bürgerrechte auszuhöhlen, wenn dieser besonnene Politiker heute sagt, wir werden bald unser "Blaues Wunder" erleben, dann ist es bestimmt "5 vor 12"... Video Video Video Video Video Video Video

Siehe auch Burkhard Hirsch, von 1975 bis 1980 Innenminister von Nordrhein-Westfalen und von 1994 bis 1998 Vizepräsident des Bundestages: Link1  Link2
Hirsch: "Wenn Schäuble eine andere Republik will, dann soll er gehen!"


Prof. Dr. Peter-Alexis Albrecht | ZDF-Mediathek
Ausschnitt aus der Verfilmung von George Orwells Roman 1984
(jedem zu empfehlen, der einen Blick in die Zukunft werfen will)

Wie Terroristen die Vorratsdatenspeicherung umgehen können: Link!

Politiker haben Angst vor dem Internet, weil es das einzige Medium ist, in dem es noch unabhängige Meinungen und Informationen gibt, die nicht von Kapitalinteressen kontrolliert werden. Deshalb vergeht kaum ein Tag, an dem nicht einer von ihnen fordert, das Netz stärker zu überwachen...
Im Grunde genommen ist die postdemokratische BRD heute in einer vergleichbaren Situation wie die frühere DDR. Die systemkonformen, d.h. heutzutage die kapitalabhängigen Medien tun alles, um die offiziellen Zwecklügen aufrecht zu erhalten und Zweifel daran möglichst zu unterdrücken: terroristische Bedrohung, gefährliche "Schurkenstaaten", Zwänge der "Globalisierung", demographische Katastrophe und last but not least natürlich auch die "tödliche Gefahr des Passivrauchs"... In der DDR gab es einen unkontrollierten Informationsfluß aus dem "grenzenlosen" Äther; heute gibt es einen unkontrollierten Informationsfluß über das bisher noch unzensierte Internet. Beides verursacht(e) den jeweiligen Machthabern schlaflose Nächte. Um ihre Interessen durchsetzen zu können, wurde und wird in beiden Fällen fieberhaft nach Möglichkeiten gesucht, die "störenden" unzensierten Informationen einzudämmen und möglichst zu unterbinden. Genau das erleben wir jetzt! Gegen auch nur halbwegs intelligente "Terroristen" sind die geplanten Überwachungsmaßnahmen wirkungslos; allenfalls Kinder und ein paar der dümmsten Kleinkriminellen können damit überführt werden. Das wäre natürlich geradezu aberwitzig unverhältnismäßig, wenn es denn der Zweck wäre. Doch der eigentliche Zweck ist die Einschüchterung von kritischen Journalisten und deren Informanten sowie die sukzessive Beseitigung von mißliebigen Meinungen und Informationen aus der Öffentlichkeit, so daß es irgendwann keine Zweifel mehr an offiziellen Verlautbarungen geben kann und soll. In Zukunft würden die dreist erlogenen Begründungen der Kriege in Vietnam, in Afghanistan und im Irak und selbstverständlich auch die "tödlichen Gefahren des Passivrauchs" für alle Zeiten "wahr" bleiben, wenn nirgendwo mehr kritischen Meinungen und Informationen verbreitet werden können - ein geradezu (Wunsch-) "traumhafter" Zustand für alle Machthaber, denn die Unwissenheit des Volkes ist immer die Stärke der Machthaber! Unwissenheit ist Stärke; Krieg ist Frieden; Sklaverei ist Freiheit... ("Zwiedenken" = "Doublethink" - Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie penetrant überschwenglich gerade der Staatssicherheitsminister von "Freiheit" spricht, wenn er ganz offenkundig das Gegenteil verfolgt?) "Und wenn alle die von der Partei oktroyierte Lüge akzeptierten, wenn alle Berichte gleich lauteten, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit." (Orwells Vision bald Realität?) Aber wenn das Realität wird, dann beginnt das finsterste Zeitalter der Weltgeschichte, denn wo die alleinige "Wahrheit" ist, da ist auch die unbegrenzte Macht! (Link1) (Link2)

Systematische Massenverblödung durch die Mainstream-Medien auf einem Niveau, das auch Affen ansprechen würde. Wer dieser Gehirnwäsche lange genug ausgesetzt ist, der glaubt auch, daß Bin Laden das Pentagon angegriffen hat, läßt sich zum "Schutz" vor "Terroristen" einen RFID-Chip in den "Arsch" implantieren sowie "ungesunde" Genußmittel verbieten, andererseits aber kritiklos und mit Kadavergehorsam in (für das Großkapital) "gesunde" Kolonialkriege hetzen... Als Kontrastprogramm zur intellektuellen Abflachung flimmern mit zunehmender Häufigkeit Deutsche in Uniform als Sympathieträger und "Helden" über die Mattscheibe, und die Zuschauer werden OHNE jede Altersbegrenzung und OHNE die dringend notwendigen Warnhinweise über die gesundheitlichen Folgen von Kriegen fast täglich mit "Dokumentationen" über High-Tech-Waffen indoktriniert, die bei Kindern und Jugendlichen offenkundig den Eindruck erwecken sollen, Krieg sei in erster Linie ein tolles Videospiel! Die "Gesundheitspolitiker" wollen "Schockfotos" auf Tabakwaren, doch keineswegs auf militaristischen Publikationen! - Wenn das aber keine vorsätzliche Gehirnwäsche ist, dann hat es sowas noch nie gegeben! Joseph Goebbels war dagegen fast schon ein "Weisenknabe", denn wirklich "gut" ist Propaganda nur, wenn sie nicht gleich als solche zu erkennen ist! (Free Rainer) (Politblog) (3sat)

medienmonopol "Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel." (M. A. Verick) (Link1) (Link2)
Und genau das erleben wir doch zunehmend: Krieg bringt Profit und Kontrolle über Ressourcen, ergo wird den Menschen die völlig irrationale Angst vor "Schurkenstaaten" in die Köpfe gehämmert; Überwachung bringt Profit und noch mehr Kontrolle der Massen, ergo wird den Menschen die Angst vor "Terroristen" in die Köpfe gehämmert; private Altersvorsorge bringt Profit und Entsolidarisierung der Gesellschaft, ergo wird den Menschen die Lüge von der "demographischen Katastrophe" in die Köpfe gehämmert; und auch das Rauchverbot bringt Profit (Nicorette statt Zigarette) und noch mehr (Blockwart-) Kontrolle, ergo wird die Passivrauchlüge verbreitet etc. Und das ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Entwicklung in eine düstere Zukunft, die jede Phantasie überfordert, denn mit den technischen Möglichkeiten steigen auch die Mißbrauchsmöglichkeiten: Vor 15 Jahren war es (mit einigem Aufwand) bereits möglich, ausgestorbene Saurier auf der Leinwand täuschend echt "wiederzubeleben" - bald wird es möglich sein, virtuelle "Nachrichten" in Echtzeit zu produzieren, die niemand mehr von der Realität unterscheiden kann; damit wären natürlich der Manipulation überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt! Einziger "Störfaktor" sind Meinungen und Informationen, die nicht der Kontrolle des Kapitals unterliegen, und genau deshalb müssen das Internet und auch der unbestechliche investigative Journalismus durch schleichende Kontroll- und Zensurmaßnahmen allmählich mundtot gemacht werden... Denn laut Schäuble bedeutet der unkontrollierte Informationsfluß einen "Verlust an staatlicher Souveränität", aber der Ausverlauf von Volksvermögen zum Schleuderpreis (Energieversorgung, Wasserversorgung, Bahn etc.) offenbar nicht - natürlich nicht, denn diese Privatisierungen bringen doch gigantische (Privat-) Profite... Bisher wurde auch praktisch jedes Versprechen gebrochen, das jemals zur Beruhigung und Verharmlosung vorgeschoben wurde: Mautbrücken, angeblich eingeführt zur Finanzierung der Autobahnen, angeblich Mißbrauch ausgeschlossen und selbstverständlich überhaupt nicht vorgesehen, aber wenn es tatsächlich nur um die Maut gegangen wäre, dann hätte man das mit Vignetten auch viel billiger und vor allem schneller (ohne jahrelange technische Anlaufschwierigkeiten und Einnahmeverluste!) haben können. Heute werden die "Dinger" längst in das landesweite Überwachungsnetz integriert. (1984, Remix)

Wo und wie kann man sich heutzutage überhaupt noch informieren?
NNG NO Lies Radio Frühere Diktaturen haben meist versucht, alle Informationen zu zensieren. Aus dem Blickwinkel von Diktatoren ist das wahrscheinlich auch keine schlechte Idee; sie hat aber den entscheidenden Nachteil, daß die Zensur hundertprozentig lückenlos funktionieren muß, sonst kann sie auch "nach hinten losgehen"... Denn wenn unter den alltäglichen stereotypen Propagandalügen nur eine einzige wahre Information durchkommt, dann erregt sie u.U. so viel Aufmerksamkeit, daß damit fast die ganze Zensur wieder zunichte gemacht wird. - Daraus haben die heutigen Machthaber gelernt: Die Lösung lautet nicht, alle Informationen direkt im "Politbüro" zu bearbeiten, sondern die Bürger mit einer solchen Unmenge von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Desinformationen, Märchen, Theorien und knallharten Lügen, wenig niveauvoller Unterhaltung, aber umso mehr niveauloser "Gehirnerweichung" zuzuschütten, daß kaum noch jemand in der Lage ist, die wenigen brauchbaren Informationen aus der Masse von wertlosem Müll heraus zu filtern. - Was kann man also tun? Neue Impulse Man muß erst einmal damit anfangen, möglichst konsequent alles auszublenden, was sowieso keine brauchbaren Informationen enthält, d.h. prinzipiell erst einmal alle Mainstream-Medien, alle Rundfunk- und Fernsehsender zur "Primetime" und alle Presseerzeugnisse mit großer Auflage. Von diesen Medien bekommt man ohnehin nichts anderes als vom Medienbeauftragten des DDR-Politbüros, eben nur unter einem anderen politischen Vorzeichen. Ausnahmen findet man allenfalls noch bei Monitor, Panorama, Kontraste, Frontal21 bzw. auf 3sat, Arte oder PHOENIX. Auch die sogenannten "Nachrichtensendungen" sind als Informationsquelle kaum noch geeignet, weil sie fast nur noch devote "Hofberichterstattung" und regierungsamtliche Verlautbarungen verbreiten wie "Terrorgefahr", "Feinstaubgefahr" oder "Passivrauchgefahr" - bis auf die Namen ist zur "Aktuellen Kamera" des DDR-Fernsehens kein Unterschied mehr vorhanden. Wenn man nicht viel Zeit investieren kann oder will, dann reicht es schon aus, regelmäßig nur http://politblog.net und http://www.nachdenkseiten.de zu lesen, um allemal besser informiert zu sein als mit Fernsehen rund um die Uhr, und das gilt für Raucher und Nichtraucher, für Genußmenschen und Asketen, für Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger, für Christen, Atheisten und Moslems, für "Linke" und "Rechte", für Dicke und Dünne, für Rentner und Jugendliche, für Berufstätige und Arbeitslose, für Inländer und Einwanderer, für Schwarze und Weiße gleichermaßen, denn zwischen diese einzelnen Interessengruppen einen Keil zu treiben und sie gegeneinander auszuspielen, das ist ein grundlegender Bestandteil der Strategie. Nichtraucher werden gegen Raucher ausgespielt, Inländer gegen Ausländer, vorzugsweise anhand der Kriminalstatistik, obwohl Kriminalität noch nie ein Problem von Rasse oder Nationalität war, sondern eher von sozialer Ausgrenzung und sozialer Apartheid im Bildungswesen! Die höchste Kriminalität und die meisten Gefängnisinsassen gibt es dort, wo die Diskrepanz zwischen arm und reich am größten ist: in den USA, und das ist kein Zufall, sondern eine Gesetzmäßigkeit! Daran würde sich auch nichts ändern, wenn man zur Abschreckung nur noch Köpfe rollen lassen würde! - Wenn aber diese Strategie des gegeneinander Ausspielens Erfolg hat, dann werden am Ende ALLE die Verlierer sein... PDF PDF

"Terroristen" können die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen:
in Internet-Cafés, mit öffentlichen Fernsprechern oder Briefen,
vielleicht sogar in Arabisch und verschlüsselt. Die Überwachung
richtet sich gegen das eigene Volk und gegen kritische Journalisten;
sie ist aber auch ein Milliardengeschäft, das über die Preise von
den Überwachten letztendlich sogar noch selbst bezahlt werden muß!

STOP RFID Schneller als gedacht: Britische Schule testet RFID-Chip in der Schulkleidung, natürlich nur zum "Schutz" der Kinder, immer schön positiv begründen, etwas später dann bei Kranken, damit ihnen schnell "geholfen" werden kann. Scheibchenweise: RFID-Chip in der Schulkleidung, RFID-Chip im Paß, RFID-Chip im Ausweis und früher, als wir glauben, RFID-Chip zwangsweise im Körper implantiert, um "Terroristen" besser entlarven zu können - wer keinen RFID-Chip hat, der ist dann automatisch ein "Terrorist"... Auch neuronale Schnittstellen wird es viel schneller geben, als wir uns das heute vorstellen können; und fertig ist die totale Kontrolle, nicht nur des Aufenthaltsorts, sondern auch der Gedanken! Das ist die elektronische "Fußfessel" nicht nur für verurteilte Verbrecher, sondern für ALLE! - Was ist menschenverachtender: tätowierte "KZ-Nummern" (aus denen man keine Intimdaten ablesen konnte!) oder der Zwangs-Chip, dessen Mißbrauchsmöglichkeiten jede Phantasie übersteigen. Also ICH würde mir lieber meine Ausweisnummer auf den Arm tätowieren lassen, 1984 denn der (angebliche) Zweck der Sicherheitsfanatiker, nämlich die eindeutige Identifikation, wäre damit voll erfüllt, doch ein Mißbrauch von Intimdaten, etwa durch die Privatwirtschaft, wäre damit ausgeschlossen! Orwell konnte sich das alles noch gar nicht vorstellen, aber "Borg Drohnen" werden langsam real! Gerhart Rudolf Baum: "Wir sind weit über Orwell hinaus"... (Wie alles anfing 1 | Wie alles anfing 2)    Video

Die neuesten Überwachungsbestrebungen aus GB und USA: Link1, L2, L3
Fanfare    Terahertz-Kamera sieht aus der Entfernung durch Kleidung !!!
Fanfare  Sicherheitsrisiko
Fanfare  Die Verfassung als "Sicherheitsrisiko" - Schäuble, beschütze uns!
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Schäuble: "Diejenigen, die sagen, Guantanamo ist nicht die richtige Lösung, müssen bereit sein, darüber nachzudenken, was dann die bessere Lösung ist. Denn allein mit der Kritik ist kein Problem gelöst." - Vollkommen richtig! Doch wer Probleme damit hat, sich an den Verbleib von geschenkten Geldkoffern zu erinnern, für den mag es ja durchaus auch schwierig sein, sich überhaupt noch Alternativen zur Vogelfreiheit bzw. zur mittelalterlichen Inquisition vorzustellen, was aber nicht heißen kann, daß es keine Alternativen zur Barbarei mehr gibt!? Wie wäre es z.B. mit der Einhaltung des Kriegsvölkerrechts oder mit der Unschuldsvermutung für "Verdächtige"? Weder Stalin noch Hitler haben das Kriegsvölkerrecht generell mißachtet und Gefangenen sowohl nationales wie auch internationales Recht vorenthalten. Hollywood hätte wohl kaum eine Kommedy-Serie über das "lustige Leben" in "Stalag13" gedreht, wenn die Rechte von Gefangenen generell mißachtet worden wären!? Das Prinzip "Schuld bei Verdacht" ist ein Rückfall ins Mittelalter, besonders wenn man bedenkt, wie schnell man auch hier und heute wieder unter "Terrorverdacht" geraten kann! Eine effiziente "Problemlösung" könnte beispielsweise auch mit der Untersuchung von "9/11" durch unabhängige Experten beginnen. Vielleicht könnten diese ja erklären, wie 110 Stockwerke in knapp 10 Sekunden, also mehr als 10 Stockwerke pro Sekunde, mit offenbar ungebremster Freifall-Beschleunigung kerzengerade in sich zusammengefallen sind und sich dabei in Staub und "transportfreundlichen Schotter" aufgelöst haben!? Entweder würde man bei einer unvoreingenommenen Untersuchung neue physikalische Gesetze entdecken, die allemal einen Nobelpreis wert wären, oder der "Krieg gegen den Terror" müßte gar nicht mehr in der Fremde mit militärischen, sondern nur noch zu Hause mit juristischen Mitteln ausgetragen werden... Welchen Grund kann es aber geben, daß nach den "Richtlinien der Homeland Security" angesehene Architekten, welche die offizielle Version zum "Einsturz" der World-Trade-Center-Gebäude in Zweifel ziehen, bei einem "Hearing" in einem Atemzug mit Taliban kriminalisiert wurden? Ist das bereits der mittelalterliche Zwang zum kritiklosen Glauben? Sind Fragen schon wieder Ketzerei wie zur Zeit von Galileo Galilei oder Giordano Bruno? Wird es wieder 400 Jahre dauern, bis die "Ketzer" rehabilitiert werden? Warum werden die offenen Fragen denn nicht einfach mal beantwortet? Oder können diese genauso wenig erklärt werden wie das Dogma von der "unbefleckten Empfängnis" und müssen deshalb von der "Inquisition" geschützt werden? (O-Ton Schäuble / Etwa so?)

Briefe aus Auschwitz! - Sowohl 3sat als auch der MDR berichten über das Schicksal der deutschen Jüdin Lilli Jahn. Zitat: "Diskret verschweigt Lilli in ihren Briefen an die Kinder aus dem Arbeitslager ihr tatsächliches Elend, Kälte, Hunger, Not, Zwangsarbeit!" (Zitat Ende) Alles schlimm genug und unbestritten verbrecherisch, aber dürfen die Gefangenen der "Freiheit" in Guantanamo, das Schäuble offenbar als alternativlos ansieht, überhaupt Briefe schreiben? Vielleicht kann Murat Kurnaz diese Frage beantworten? (Mehr?)

Kabarettisten erklären, was anders überhaupt nicht zu verstehen ist:
Wolfgang Schäuble!
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Mielke und die Freiheit

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Terrorverdacht Benutzung von soziologischen Fachbegriffen in Tateinheit mit kritischer Gesinnung:

Terrorverdacht! (1984, Remix)

http://www.polylog.tv
www.rbb-online.de/polylux
http://annalist.noblogs.org
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

Man ist sich ja seines Lebens nicht mehr sicher! Hoffentlich gibt es bald einen RFID-Chip mit neuronaler Schnittstelle, damit solche "Gefährder" rechtzeitig von der Gedankenpolizei erkannt und vom "Ministerium der Liebe" beizeiten zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft umerzogen werden können...

Freace

Es wird immer offensichtlicher, wohin die "Reise" geht: Ein Tabubruch jagt den nächsten: Bundeswehr im Inland, Durchsuchungen zur Datenbeschaffung, und selbst die treueste Mainstream-Presse, die bisher bereitwillig jeden politisch gewollten "Trend" unterstützt und unters Volk gebracht hat, gerät nun langsam ins "Fadenkreuz" der "Verdachts"-Paranoiker. Kann diese Häufung noch Zufall sein? (Berliner Morgenpost) (BZ) (Tagesspiegel1) (Tagesspiegel2) Nach der Verabschiedung der Vorratsdatenspeicherung kann erstmals seit 1945 kein Informant mehr per Telefon oder Internet Kontakt zur Presse aufnehmen, ohne befürchten zu müssen, daß die "Sicherheitsorgane" mit hören und mit lesen. Durch die Beschlagnahme von Post wurde nun auch auf diesem Gebiet ein deutliches Signal gesetzt, welches da heißt: Jeder Informant von Presse, Funk und Fernsehen muß auf allen Kommunikationswegen damit rechnen, daß jede beliebige Information jederzeit von den "Sicherheitsorganen" abgefangen werden kann. In Verbindung mit dem ebenfalls voranschreitenden Ausbau von Überwachungskameras und mit der rasanten Weiterentwicklung vollautomatischer Systeme zur Personenerkennung werden womöglich auch bald die Eingänge zu Pressehäusern einer lückenlosen Kontrolle unterliegen - ähnlich wie der Eingang zur Ständigen Vertretung der ehemals demokratischen BRD in der DDR, nur eben viel perfekter und um mindestens 20 Jahre "moderner"... In der Summe dürfte dies das Ende der Pressefreiheit bedeuten. Wenn dann auch noch die offenkundigen Zensurbemühungen im Internet "erfolgreich" vorangetrieben werden, dann sind die beiden wichtigsten und vielleicht letzten Barrieren auf dem Weg zur Diktatur verschwunden. Selbst die Verabredung an neutralen Orten oder die konspirative Übergabe von Dokumenten über "tote Briefkästen" wie in finstersten nationalsozialistischen oder stalinistischen Zeiten dürfte schwerfallen, wenn es keine Möglichkeit mehr zur unkontrollierten fernmündlichen oder fernschriftlichen Verabredung gibt... Im Nationalsozialismus und im Kommunismus hat es freilich auch eine Überwachung der Telekommunikation gegeben, allerdings quasi auf "Steinzeitniveau", wo für jede Leitung ein Mitarbeiter gebraucht wurde bzw. sogar 3 Mitarbeiter rund um die Uhr, d.h. sie war zwangsläufig so lückenhaft, daß sie kaum eine wirkliche Gefahr darstellte - die heutigen Möglichkeiten bieten da eine ganz andere "qualitative Perspektive", nämlich die lückenlose "Perfektion"... Gerhart Rudolf Baum: "Alles, was technisch möglich ist, wird eines Tages gemacht werden!" und "Wir werden bald unser 'Blaues Wunder' erleben!" - Staatsterror Alles ist "verdächtig", und wer nicht verdächtig ist, der ist sogar am verdächtigsten, weil er sich so "unverdächtig" verhält und damit bestimmt irgendeine finstere konspirative Absicht verfolgt!? Laut Alex Jones (PrisonPlanet) (Infowars) (Terrorstorm auf Deutsch) reicht heute nach den "Sicherheitsrichtlinien" der Bush-Administration bereits "freundliches Verhalten" gegenüber den "Sicherheitsorganen" oder das "Zitieren der Verfassung" für einen (anfänglichen) "Terrorverdacht" und weitere "präventive" Beobachtung aus... eben die Verfassung als "Sicherheitsrisiko" im Präventionsstaat: "Innenminister Schäuble hat geschafft, was seinen Vorgängern nie gelungen war: Werden seine Pläne umgesetzt, wird jeder Bürger zum Ausländer im eigenen Land." (Süddeutsche1, #2, Indymedia, Zeit, 3sat, Politblog, DatenspeicherungVideo Video Video Video Video Video

Sabine LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
1992 bis 1996 Bundesministerin der Justiz


Zitat:
Die Online-Durchsuchung ist ein massiver Eingriff in den Kernbereich privater Lebensgestaltung... Unsere Verfassung darf nicht zum Spielball von Machtinstrumenten werden...

Homepage  Wikipedia  Interview  MP3-Datei

Kohl war bestimmt kein "Sängerknabe", aber die (Rückwärts-) "Reformen" und dieser massive staatliche Verfolgungswahn mit Lauschangriff, "Sicherheitsgesetzen" und maximaler Gängelung friedlicher Bürger, der begann erst mit den Parteien, die sich früher einmal "sozial" nannten...
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehem. Bundesjustizministerin

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Eine Superpolizei nach US-Vorbild: Schäuble plant einen Komplettumbau des BKA zu einer Art Superpolizei. Neben der heimlichen Online-Durchsuchung soll dem BKA u.a. ermöglicht werden, verdeckte Ermittler und V-Leute einzusetzen, Wohnungen, Telefone und Internetanschlüsse abzuhören, Rechner, Wohnungen und Büros zu durchsuchen, Rasterfahndungen durchzuführen, Verbindungsdaten abzufragen oder Mobiltelefone zu orten. Die richterliche Kontrolle und die Pflicht, Betroffene zu informieren, sollen zurückgedrängt und das Auskunftsverweigerungsrecht eingeschränkt werden. Mehr... Noch mehr...

BKA 2.0

Freiheit ist Sicherheit Big Brother City - eine Kamera für 14 Einwohner, und es werden immer mehr! In London herrschen bereits Zustände, die sogar Orwells Phantasie noch übertreffen. Wer seine Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu bekommen, der wird irgendwann weder das eine noch das andere haben! (PHOENIX)
Nicht nur der "Große Bruder", sondern auch der "Kleine Bruder" wird immer mehr zum Bestandteil des Überwachungsnetzes. Bürger können bereits die Bilder von staatlichen Überwachungskameras als "Fernsehprogramm" abonnieren, und die offizielle Propaganda bezeichnet das auch noch als "demokratisch"... Als im Dritten Reich das ganze Volk von Hunderttausenden Blockwarten überwacht wurde, da war das also eine "demokratische" Maßnahme der "Demokraten" Adolf Hitler, Hermann Göring und Joseph Goebbels - und sie wurde natürlich auch niemals mißbraucht, denn sie diente ja schließlich nur zur wirksamen Verfolgung von Verbrechern und Terroristen nach dem "Anschlag" vom 28.02.1933?
1984 Da das britische "Modell" von der EU finanziell gefördert wird, soll es wohl ein "Feldversuch" für ganz Europa sein!? Wenn das so weitergeht, dann wird China in 10 Jahren das freieste Land der Welt sein, und zwar, ohne daß sich dort etwas ändern müßte - es ist eben alles relativ... (Wie alles anfing) (Mehr) Video Video Video Video Video Video

AK VORRAT Thomas Dehler: "Recht ist, was der Freiheit dient!"
Ein "Recht" auf "Sicherheit" gibt es nur im Gefängnis oder im Faschismus! Wer die "Sicherheit" über die Freiheit stellt, der führt wahrscheinlich etwas ganz anderes im Schilde. Die Hitler-Diktatur war am 30.01.1933 auch noch lange nicht vollendet. Der "Terroranschlag" vom 28.02.1933 war ein Vorwand, um neue "Sicherheitsgesetze" zum "Schutz" der Menschen zu rechtfertigen, und von da an wurde die "Sicherheit" immer weiter gesteigert. Das Resultat ist bekannt... Mehr...

Die neuesten Überwachungsbestrebungen aus GB und USA: Link1, L2, L3
Fanfare    Terahertz-Kamera sieht aus der Entfernung durch Kleidung !!!
Andreas von Bülow 9/11 und die CIA
Golfkrieg-SyndromHow The Towers Fell
Andreas von Bülow 9/11 und die CIA

Andreas von Bülow    Audio    Video

von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie
Immer mehr Persönlichkeiten aus der Zeit, als die BRD noch ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat war, der die Interessen der Bevölkerungsmehrheit vertreten und sogar eine ganz reale terroristische Bedrohung bewältigt hat, ohne elementare Freiheiten auszuhöhlen, wenden sich gegen die heutige offizielle Lügenpropaganda. Es versteht sich (leider) fast von selbst, daß solche Leute heute in ihren ehemaligen Volksparteien praktisch keine Stimme mehr haben, durch Mißachtung "gestraft" und auch von den weitestgehend gleichgeschalteten Mainstream-Medien so gut wie totgeschwiegen werden... Heute werden Kritiker "nur" totgeschwiegen - aber was geschieht in 10 oder 20 Jahren, wenn auch das Internet noch gleichgeschaltet ist und nirgendwo mehr unabhängige Meinungen unzensiert publiziert werden können? - Ex-Innenminister Baum sagt, wir werden noch unser "Blaues Wunder" erleben!
Wikipedia  Interview  Prison Planet  Buch  Video

Alex Jones live auf www.Infowars.com
Andreas von Bülow, ehem. Bundesminister und Staatssekretär

Andreas von Bülow über 9/11

Interview mit Gerhard Wisnewski, Journalist, AZ-9/11-ungelöst

Gerhard Wisnewski

Interview mit Gerhard Wisnewski über den "Klimawandel"

Gerhard Wisnewski

Professor Dr. Steven Jones on Alex Jones Infowars Radio show

Dr. Steven Jones

ENDGAME - ALEX JONES - Blueprint for Global Enslavement  (kurz)  (lang)
TerrorStorm von Alex Jones   (HOME)   (kurz)   (lang ENG)   (lang DEU)
Loose Change auf Deutsch   |   The Day of Secrets   |   BBC-Verschwörung

PENTAGON Boeing 757 oder Cruise Missile? - Wie paßt eine Boeing 757 durch ein 5-Meter-Loch? Offiziell sollen die Tragflächen vor dem Gebäude "abgebrochen" sein, aber warum lagen sie dann nicht auf dem Rasen? Zwei jeweils 6 Tonnen schwere Triebwerke haben sich angeblich (wegen der hohen Geschwindigkeit?) in "Staub" aufgelöst, aber warum lag dann ein kleines Turbinenrad im Schutt, das allenfalls in eine Cruise Missile paßt? Warum gibt es von hunderten Überwachungskameras am Pentagon keine Bilder, sondern nur von einer lächerlichen Parkplatzkamera, auf denen jedoch so gut wie nichts zu sehen ist? Wenn es aber eine Cruise Missile war, wurde diese dann etwa auch von einem (ganz kleinen Däumling-) "Terroristen" mit Teppichmesser entführt? Warum hat sich dieser "Terrorist" so viel Mühe gegeben, mit einer Kehrtwende in den Teil des Gebäudes zu fliegen, das gerade renoviert wurde, obwohl er das Büro des Kriegsministers auf geradem Wege hätte erreichen können? - Fragen über Fragen, nur keine Antworten... (Video) (Verschwörung?) Internationale Stimmen Video Video

Hani Hanjour Hani Hanjour, der "Wunderknabe" von Flug 77, dem man kurz zuvor KEINE einmotorige Propellermaschine zur Miete anvertrauen wollte, weil er von einem Fluglehrer als miserabler Pilot mit unzureichenden Englischkenntnissen eingeschätzt wurde, der aber am 11. September 2001 mit einem gekaperten 100-Tonnen-Jet ein Flugmanöver vollbracht haben soll, für das er Anerkennung unter den besten Testpiloten der Welt gefunden hätte. Aber Lügen müssen ja auch nicht stimmen, sie müssen nur hartnäckig genug wiederholt werden, denn wenn alle Berichte gleich lauten, dann geht die Lüge in die Geschichte ein und wird irgendwann zur "Wahrheit"... (George Orwell 1984)

Flug 93
Power Hour
Listen Free
Wahrheitsbewegung
History Commons community
Uni Kassel
Aktenzeichen 9/11 ungelöst | Historische Wahrheitssuche
Unanswered Questions | Bei Wahrheit - Berufsverbot !!!
9/11-2007
? Oklahoma-City
911 Timeline 911 StandDown
WTC WTC
Scholz Broeckers Hauss
Falseflag Eggert United
DieBandbreite  Habt Ihr das vielleicht selbst gemacht?  WTC1  WTC7  (?)
Loose Change Prison Planet
Press for Truth  9/11 Revisited  Einsturz?  Sprengung?  Abriß?  Doomsday
Videocommunity
Naomi Klein "The Shock Doctrine"  (Teil1)  (Teil2)  (Ghostplanes)
Justice For 9/11 Teil 1  Justice For 9/11 Teil 2  Miracle of Science
Golfkrieg-Syndrom Golfkrieg-Syndrom Golfkrieg-Syndrom Richard Gage, AIA, Architect - "How The Towers Fell"
Vom Lügen und Inszenieren von Fakten in den Medien Joris Luyendijk: Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges
ARTE
Golfkrieg-SyndromGolfkrieg-Syndrom
WHY WE FIGHT

1961 hat bereits der damalige US-Präsident Eisenhower (der selbst nach Becksteins oder Schäubles Maßstäben wohl kaum ein "Terrorsympathisant" gewesen sein kann?) vor dem gefährlich wachsenden Einfluß des militärisch industriellen Komplexes auf die Politik gewarnt! Heute ist diese Entwicklung fast ein halbes Jahrhundert weiter - heimlich, still, leise und wirklich gefährlich... Warum also gerade jetzt friedliche Raucher und die harmlose Tabakindustrie von der Politik in allen Plutokratien in die "Sudelecke" gedrängt werden und selbst für ehemalige "Linke" Zigaretten plötzlich gefährlicher zu sein scheinen als Uranmunition, während die Rüstungsindustrie allein seit Eisenhower in Vietnam, in Afghanistan, im Irak Irak und in vielen anderen "kleinen" Kriegen Millionen Zivilisten ermordet hat, das läßt sich, wenn überhaupt, nur noch als kapitalgesteuertes Ablenkungsmanöver verstehen... Lügen (Die Kriegsgeschäfte der USA)

Obwohl mittlerweile so viele erdrückende Indizien vorliegen, daß von Vietnam über Afghanistan bis zum Persischen Golf fast alle Kriege und "Interventionen" auf Lügen basieren und sogar Medien wie ARTE, 3SAT oder CNN immer öfter unbequeme Fragen zu "9/11" stellen, nehmen das "unsere" Marionetten in der Politik und in den gleichgeschalteten Massenmedien einfach überhaupt nicht zu Kenntnis und plappern noch immer ihre einstudierten Texte von der "finsteren terroristischen Bedrohung" und natürlich auch von den "tödlichen Gefahren des Passivrauchs", gegen die wir alle unbedingt mit Einschränkungen der Freiheit "beschützt" werden müssen. Im September 2001 haben sie (fast) alle wie auf Kommando unisono "das Ende der Spaßgesellschaft" verkündet, und das meinen sie offenbar auch heute noch erst!? Warum? Dummheit? Einschüchterung? Gute Bezahlung? (ARTE-Video) (The Empire of a World Superstate) (Ring of Power)

ARTE-Video    (Fenster)    (extern)       (WHY WE FIGHT)    (War sells)
Why we fight - Amerikas Kriege  Ring of Power  Die Kriegsgeschäfte der USA
Die wahre Geschichte des Golfkrieges  (Fenster)  (extern)  (Terrorstorm)
Die SA war die Parteiarmee der NSDAP. Wessen Privatarmee ist Blackwater?
Na klar, was sonst: Blackwater erhält Immunität vom US-Aussenministerium!
Was das bedeutet, bedarf wohl keiner Erläuterung!? (Link1) (Link2)

Eine "Schattenarmee" als "Prätorianergarde" der Bush Administration? Selbst die eigenen republikanischen Abgeordneten werden getäuscht, belogen und an der Nase herumgeführt (Video)! Als 2006 der "Patriot Act" verlängert werden sollte, hat Bush damit gedroht, das Gesetz auch dann weiter zu benutzen, wenn es von den Abgeordneten nicht verlängert wird (Quelle: Alex Jones, Terrorstorm)! Doch wenn ein Staatschef "Gesetze" benutzt, die gar keine Gesetze sind, dann nannte man das früher einmal eine Diktatur - heute wahrscheinlich nicht mehr, denn auch unser "Verteidigungsmister" hat ja schon damit gedroht, Passagierflugzeuge auch ohne Rechtsgrundlage abzuschießen. (Link) Heute scheint das alles ein bißchen anders zu sein: Nach den Bush-Direktiven landen bereits Leute in "Terrordateien", die sich auf die Verfassung berufen, und daß er die Konventionen über die Behandlung von Kriegsgefangenen nicht anerkannt, dazu hat er sich doch offen bekannt (Quelle: Alex Jones, Terrorstorm - Er ist auch schon "drin"!)... " L'État c'est moi - Der Staat bin ich!"... (YouTube)

Irak  Söldner unterliegen keiner demokratischen Kontrolle - und das KapitalIrak
Irak  Wenn Privatarmeen etwas verbreiten, dann bestimmt keine "Freiheit"...  Irak
Peter Schaar Selbst der gegenwärtige Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, wagt es (noch), den "Hardlinern" öffentlich zu widersprechen: Er hat gerade ein Buch über " Das Ende der Privatsphäre" geschrieben!
Mit einer Gehirnwäsche, wie es sie seit 1945 nicht mehr gegeben hat, versuchen uns die heutigen Machthaber mit allen Mitteln einzutrichtern, daß "Sicherheit" das höchste Gut auf Erden sei...
Aber "Sicherheit" ist kein Menschenrecht - die soziale Sicherheit wurde sogar zielstrebig abgeschafft - Freiheit und Selbstbestimmung sind die Menschenrechte, denn die höchste "Sicherheit" hat man naturgemäß in einem Hochsicherheits-Gefängnis... (1984, Remix) Video Video Video Video

1984 Nach Orwell gehört das "Zwiedenken" = "Doublethink" zu den wichtigsten Fundamenten des Terrorstaates, d.h. für wissenschaftliche Zwecke ist 2+2=4, aber wenn es die Obrigkeit anordnet, dann ist 2+2=5, ergo 4=5! Oder etwas anschaulicher: Wir müssen die Freiheit abschaffen, um die Freiheit zu "verteidigen"! Und das alles auf der Grundlage von Lügen und künstlich geschürten Hysterien! "Doublethink" bedeutet also, die Menschen müssen durch unablässige Gehirnwäsche dazu gebracht werden, zwei widersprüchliche Aussagen gleichzeitig als "wahr" zu akzeptieren! Dafür gibt es unzählige Beispiele: Offiziell von der "Verbesserung der Bildungschancen" plappern, dann aber durch Studiengebühren den Bildungszugang de facto auf die Nachkommen von Besserverdienern beschränken. Chancengleichheit plappern, dann aber die Kinder von Besserverdienern mit 3.648,00 EUR Steuervorteil pro Jahr fast doppelt so hoch fördern wie die Kinder von Schlechtverdienern, doch die Studiengebühren werden natürlich (aus Gründen der Gerechtigkeit?) von allen in gleicher Höhe erhoben. Bildungsgerechtigkeit für "unbezahlbar" erklären, aber für die Kriegseinsätze kann nichts zu teuer sein. (Anti-) Diskriminierungsgesetze verabschieden, dann aber mehr Diskriminierung betreiben als jemals zuvor seit 1945. Stammzellen aus "ethischen" Gründen schützen, aber Passagierflugzeuge zur "Terrorabwehr" abschießen wollen. Von "Fördern und Fordern" plappern, dann aber nur das "Fordern" umsetzen, doch die Förderung = Weiterbildung von Arbeitslosen weit unter das Niveau der Kohl-Ära absenken. Mehr "Mobilität" fordern, dann aber durch Kürzung der Pendlerpauschale Mobilität bestrafen. Den "Standort Deutschland" erst schlechtreden, dann aber die Körperschaftsteuer sogar noch unter das Niveau der USA absenken. Den ständig steigenden Handelsbilanzüberschuß als "Erfolg" preisen, dann aber verschweigen, daß dies ein Beweis dafür ist, daß die Masse der Bevölkerung von dem Zuwachs nichts mehr abbekommt - sonst wäre die Handelsbilanz nämlich ausgeglichen wie in der ehemals sozialen Marktwirtschaft der BRD. Durch "Gesundheitsreformen" die Menschen schröpfen, aber die Maximalprofite der Pharmaindustrie NICHT nur NICHT antasten, sondern sogar noch künstlich steigern, und zwar mit der willkürlichen Diskriminierung von Rauchern auf der Grundlage von Lügen und der damit erhofften Absatzsteigerung von Nikotinplacebos. "Doublethink" ist auch, wenn das Statistische Bundesamt von Jahr zu Jahr immer neue Rekorde der Lebenserwartung meldet, während das Orwellsche "Gesundheitsministerium" als Maßnahme zur Volksdisziplinierung = "Drill" (der immer dazu dient, selbstbestimmtes Denken zu beseitigen) und als Hintertür zum Ausbau der totalen Überwachung das Rauchen verbietet und dies auch noch mit Hunderttausenden "Tabaktoten" begründet, die durch das "Gift" angeblich sogar jedes Jahr viel zu früh dahingerafft werden. Jahrelange Reizüberflutung mit vollkommen belanglosem Mediendreck trägt gezielt dazu bei, daß solche Widersprüche von der Mehrheit gar nicht mehr wahrgenommen werden...
Lingua Tertii Imperii: "Worte können sein wie winzige Arsendosen: Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da." (Victor Klemperer) (Link: Orwell Today)

Montagsdemo

Frau Merkel kennt auch nur "Null Toleranz bei innerer Sicherheit!" - Von "null Toleranz beim Datenmißbrauch durch die Privatwirtschaft" (den jeder durch den ausufernden Telefonterror der Werbebranche kennt) oder "null Toleranz bei der Mißachtung der verfassungsmäßigen Sozialbindung des Kapitals" (Artikel 14 Absatz 2 Grundgesetz) war von ihr bislang recht wenig zu hören! Aber das Zitieren der Verfassung wird ohnehin zunehmend "gefährlich" - in den USA kann dies unter Umständen bereits einen "Terrorverdacht" begründen! Dabei würde die konsequente Verfolgung und Ahndung des offenkundigen Datenmißbrauchs in der Wirtschaft mit Sicherheit viel weniger Aufwand erfordern als die Datenerfassung und Überwachung von 82 Millionen friedlichen Bürgern oder auch die Überwachung von Hunderttausenden Lokalen auf das willkürliche Rauchverbot! Doch der Kontrapunkt zur totalen Regulierung des Menschen ist offenbar die "unbegrenzte Toleranz" bei der "De-Regulierung" des Kapitals; nur die Freiheit des Menschen muß abgeschafft werden, um sie zu "verteidigen", die Freiheit des Kapitals wird "verteidigt" durch "De-Regulierung", und das muß nach Orwell gar kein Widerspruch sein. Befremdlich ist nur, daß dieses Konzept von ehemaligen Grünen und Linken teilweise sogar mit getragen wird! (Video)

Sicherheit Wie lange wird es noch dauern, bis man in einer Datenbank für "Terrorverdächtige" landet, wenn man sich auf das Grundgesetz oder auf ehemalige Regierungsmitglieder beruft? Oder gibt es diese (un-) heimliche "Terrordatei" vielleicht schon? Einfach machen, wäre sicher auch hier einfacher, als sich auf "lange Diskussionen" einzulassen... Die westliche Propaganda unterstellte der DDR immer eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit - zu Recht, doch die heutigen Widersprüche sind noch viel größer, aber auch die Propaganda ist ungleich "besser", denn "gute" Propaganda zeichnet sich dadurch aus, daß sie möglichst wenig als Propaganda auffällt, sondern von den meisten als "Information" mißverstanden wird... Die "Sicherheit" der BRD schickt sich an, die Staatssicherheit der DDR hinter sich zu lassen - wenn sie es nicht schon längst getan hat!? In der Sprachregelung, die Frau Merkel einmal in jüngeren Jahren gelernt hat, hieß das: Überholen ohne einzuholen! Link1  Link  Link3 Video

Fanfare

Vorschlag für eine Fanfare zur Ankündigung der Verkündung
neuer Sicherheitsgesetze, Verbote oder Reformen: Hörprobe!

Das Präludium von Franz Liszt - Früher: Das OKW gibt bekannt!

Präludium von Franz Liszt

Vor über 30 Jahren hat Ulrike Meinhof gesagt, man könne mit einem Auge erkennen, daß sich dieses System in Richtung Faschismus entwickelt - dafür brauche man noch nicht einmal beide Augen (Quelle: PHOENIX am 18.10.2007 um 18:30 Uhr). Damals - also in einer Zeit, als Brandt und Schmidt Bundeskanzler waren - hielt ich diese Aussage noch für übertrieben. Doch heute muß ich ihr (leider) im Nachhinein Recht geben. Diese Frau hatte Weitsicht...
Nach jahrzehntelanger Vorbereitung von der Kommunisten-Hysterie der "McCarthy-Ära" über die "Kuba-Krise" und den Vietnam- bis zum 1. Golfkrieg hat im Jahre 2001 ein massiver finaler Weltkrieg gegen die Freiheit begonnen, mit dem die strategischen Positionen der Welt neu "geordnet" und die globale Diktatur des Großkapitals etabliert werden sollen. Seither werden die Völker mit Lügenkampagnen von einer Hysterie in die nächste getrieben, um mit dieser "Schocktherapie" 150 Jahre bürgerlicher und sozialer Emanzipation wieder rückgängig zu machen. Als Anlaß dienten moderne Neuinszenierungen des "Reichstagsbrandes" bzw. des "Überfalls auf den Sender Gleiwitz", denn kein Aggressor der Weltgeschichte hat sich jemals selber als Aggressor bekannt, sondern immer den Angegriffenen die Schuld in die Schuhe geschoben...
Mit einer wahrhaft bombastischen "Inszenierung" wurde am 11. September 2001 ein Angriffskrieg gegen Afghanistan gerechtfertigt, u.a. um einen strategischen Zugang zu den Ölvorkommen am Kaspischen Meer zu erobern. 2003 wurde mit Lügen (die heute schon gar nicht mehr bestritten werden) eine Aggression gegen den Irak vom Zaun gebrochen, um die strategischen Positionen in dieser Region weiter auszubauen. Die "Strategie der Spannung" sorgt dafür, daß diese Positionen auch mit dauerhafter Militärpräsenz gehalten werden können, denn Frieden wäre das Ende der Besatzung, weil sie sich nicht mehr rechtfertigen ließe. Als Orwellsche Begriffsverdrehung wurde zur propagandistischen Rechtfertigung für Angriffskriege erstmals der Euphemismus "Präemptivkrieg" als Steigerungsform für "Präventivkrieg" eingeführt, mit der praktisch jede beliebige Aggression gerechtfertigt werden kann - man braucht eben nur zu behaupten, es gäbe Massenvernichtungswaffen oder irgendwo hätten sich "Terroristen" versteckt. Nach diesem Schema wird der Iran ebenfalls als "Feindstaat" behandelt, weil er selber Öl hat und darüber hinaus einen direkten Zugang zu den Ölvorkommen am Kaspischen Meer bietet. Kriegsgefangene werden von den USA in neuer globaler Barbarei de facto als "vogelfrei" behandelt, auf die weder nationales noch internationales Recht anzuwenden sei - ein Rückfall hinter alle Konventionen des 20. Jahrhunderts... (1984, Remix, God Bless America?)
Die mit dieser Kanonenbootpolitik selbst provozierte "Terrorgefahr" - soweit es sich nicht ohnehin um selbstgemachten "False-Flag-Terror" handelt - dient nun auch noch als fadenscheiniger Vorwand, um gegen alle Menschen eine Überwachung und erkennungsdienstliche Erfassung einzuführen, wie es sie bisher noch nicht einmal in Diktaturen für überführte Kriminelle gegeben hat. Zu dieser Entwicklung gehören aber auch die Rückwärts- "Reformen" sowie das willkürliche Rauchverbot, womit eine Emanzipation der bürgerlichen Revolution von 1948 mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden soll. Genau wie die Angriffskriege, so wurden auch diese Maßnahmen mit knallharten Propagandalügen gerechtfertigt...
Nun könnte man fragen, warum im Zuge dieser Entwicklung ausgerechnet auch solche harmlosen Laster wie das Rauchen oder der Alkohol ausgerottet werden sollen? 1. weil alle Diktaturen einen übersteigerten Wert auf Sekundärtugenden legen, die hauptsächlich zum Kriegführen taugen - das gilt für klerikal-faschistische und säkular-faschistische Diktaturen gleichermaßen. Denn Freiheit war schon immer etwas "schmuddelig", "verkommen", verrucht, verraucht, undiszipliniert und "unkontrollierbar", während Diktaturen immer "tugendhaft", "blitzblank" und "sauber" sind wie die Klos in einer SS-Junkerschule! Schmuddelig und verraucht ist dann immer erst das Gemisch aus Schlamm, Blut und zerfetzten Leichen, welches jede Diktatur irgendwann verursacht. 2. Von der erhofften Profitsteigerung in der Pharmaindustrie profitieren eine Menge Nutznießer des System. 3. Die meisten großen und kritischen Denker bzw. Literaten der Weltgeschichte waren Raucher, und wenn sich irgendwas überhaupt nicht mit einer Diktatur verträgt, dann ist es der unabhängige freie menschliche Geist! Das Rauchverbot ist also - neben allen anderen Aspekten - auch eine gezielte Maßnahme zur geistigen Gleichschaltung, und dafür sind Lügen genauso "opportun" wie zur Rechtfertigung von Angriffskriegen. PDF PDF
Gegen den unabhängigen freien menschlichen Geist richtet sich auch die sogenannte "Rechtschreibreform". Erstmals in der deutschen Geschichte wurde die offizielle Rechtschreibung nicht dem Mehrheitsgebrauch des Volkes bzw. der Dichter und Denker angepaßt, sondern umgekehrt wie ein zaristisches Ukas von oben diktiert. Wenn es überhaupt eine Präzedenz dafür gibt, dann ist diese allenfalls in der "Reichsschrifttumkammer" zu finden. Zweifellos haben aber auch genug Profiteure daran verdient - man denke nur an die Neuauflage unzähliger Lehrbücher... Im Zuge der neuen plutokratischen Globaldiktatur, die beängstigend an eine überdimensionale Sekte erinnert, wurde erstmals eine Rechtschreib-"Reform" unter Umgehung aller ach so demokratischen Instanzen von der Obrigkeit gegen das Volk verfügt, wobei das eigentliche Ziel gar nicht die Rechtschreibung war, sondern neben dem Profit auch ein Test, um herauszufinden, ob 20 Jahre progressive Massenverblödung durch immer mehr bunte, aber überwiegend sinnfreie Massenmedien ausreichten, um endlich ganz massiv gegen das Volk regieren zu können. Die Parallelen zu Orwells "Neusprech" drängen sich da geradezu auf. Angriffskriege, Rückwärts- "Reformen", Neusprechdiktatur und Rauchverbote sind nur unterschiedliche Aspekte ein und derselben Entwicklung, die eine totale "Regulierung" des Menschen bei gleichzeitiger zügelloser "De-Regulierung" des Großkapitals zum Ziel hat. Von der "Tonkin-Lüge" (Nordvietnam soll die tausendfach überlegene US-Flotte mit ein paar lächerlichen Schnellbooten "angegriffen" haben!), die als Rechtfertigung für die Vietnamkrieg mit dem Großeinsatz von chemischen Massenvernichtungsmitteln (Agent Orange) diente, über die Inszenierung vom 11. September 2001 und den erwiesenermaßen erlogenen Kriegsgrund für den Überfall auf den Irak Irak bis hin zur Ausmerzung bürgerlicher und sozialer Menschenrechte zieht sich ein einziger "Roter Faden"... (Die Wiege des Bösen)

Uran-Munition
Uran-Munition

In Jugoslawien, Afghanistan und im Irak wurden bereits mehrere hundert Tonnen Uranmunition verschossen. Halbwertzeit: 4,5 Milliarden Jahre! Mehrere Hunderttausend US-Soldaten sind daran bereits erkrankt, von Einheimischen und deren