Das Recht, in der Öffentlichkeit zu rauchen: 1848 der Obrigkeit abgetrotzt, vom Kaiser RESPEKTIERT, vom Nichtraucher Hitler RESPEKTIERT, von Stalin RESPEKTIERT, von Mao RESPEKTIERT, von Castro RESPEKTIERT, von Ulbricht RESPEKTIERT, von Honecker RESPEKTIERT, von Saddam RESPEKTIERT! – 2007 von plutokratischen Machthabern aus reiner Profitgier und auf der Grundlage abenteuerlichster LÜGEN (siehe unten) wieder abgeschafft! Zusammen mit dem Ausbau der Überwachung ist das nicht nur ein Schritt, sondern der halbe Weg zum neuen FASCHISMUS!
Ein neues Zeitalter hat begonnen - und kaum einer hat's gemerkt!
Der 1. August 2007 war ein wirklich historisches Datum! Erstmals seit 1945 wurde in Deutschland wieder ein Gesetz mit allen Mitteln durchgepeitscht und in zwei Bundesländern bereits in Kraft gesetzt, das ausschließlich mit Lügen begründet wurde und einen extrem schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre der Bürger darstellt: das Nichtraucher-"Schutz"-Gesetz (NRSG)!
Noch ohne jede inhaltliche Betrachtung begann dieser unvergleichliche Willkürakt schon mit einer Lüge beim Anlaß: In der Öffentlichkeit wurde immer der Eindruck erweckt, als ob es irgendeine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem Gaststättenverband über den Nichtraucherschutz in ALLEN Gaststätten gegeben hätte, die nicht eingehalten wurde. Das war die erste Lüge, denn die Hotel- und Gaststättenverbände besitzen selber keinen einzigen Betrieb, können also auch keine betriebswirtschaftlichen Entscheidungen für ihre Mitglieder treffen (für Nichtmitglieder erst recht nicht); auch gehören die Verbände weder zur Exekutive noch zur Legislative des Staates; sie haben noch nicht einmal den öffentlich-rechtlichen Status der IHK oder der Notarkammer. Als rein privatrechtliche Vereinigungen können sie lediglich die Interessen ihrer Mitglieder nach außen vertreten oder Empfehlungen an Mitglieder herausgeben; für Nichtmitglieder können sie noch nicht einmal sprechen; eine Weisungsbefugnis haben sie natürlich ebenfalls nicht. Die Mehrheit der gastronomischen Betriebe gehört aber noch nicht einmal den Verbänden an, weil sie sich diese Mitgliedschaft gar nicht leisten kann. Dennoch dürften die Mitglieder (in der Regel größere Betriebe) die angestrebte Quotenregelung schon längst umgesetzt haben, und für Nichtmitglieder können die Verbände gar nicht sprechen – diese auch mit einzuschließen wäre eine originäre Aufgabe der zuständigen Ministerien gewesen. Das war die Ausgangssituation.
Gewerkschaften, die ebenfalls sog. „nicht rechtsfähige Vereine“ sind, können auch nur für ihre Mitglieder Verträge schließen, weil sie durch ihre Satzungen dazu ermächtigt wurden; doch die Gewerkschaften können ebenfalls keine Tarifverträge für allgemeingültig erklären, sondern ausschließlich das zuständige Ministerium kann dies tun, wodurch sie dann auch für Nichtmitglieder verbindlich werden. Da die Verbände also keine Gesetze oder auch nur rechtsverbindliche Weisungen erlassen können, wäre es Sache des Gesetzgebers gewesen, aus der geschlossenen „Zielvereinbarung“ (die vom Prinzip her nichts anderes war, als die unverbindlich niedergeschriebene Hoffnung, daß im Sommer die Sonne wieder scheint) ein Gesetz zu machen: soundso viel Prozent für Nichtraucher in ALLEN Lokalen, fertig! Nur die tatsächlich erlassenen Gesetze haben nun überhaupt nichts mehr mit dieser viel zitierten, aber vollkommen unverbindlichen „Zielvereinbarung“ zu tun, die offenbar nur als Alibi für ganz andere Ziele herhalten muß, denn die generelle Aussperrung von Rauchern aus der Gastronomie und deren Verbannung in den Privatbereich war niemals Gegenstand einer solchen unverbindlichen Absichtserklärung...
Zielvereinbarung als PDF-Datei zum Download
Tatsache ist, daß diese unverbindliche Zielvereinbarung von Seiten der Regierung sogar schon ein Jahr vor Ablauf am 1. März 2008 für "gescheitert" erklärt und statt dessen die nahezu vollständige Vertreibung von Rauchern aus der gesamten Gastronomie in die Wege geleitet wurde! Warum? Hatte man Angst, daß sie von den Mitgliedern des Verbandes bis zum 1. März 2008 erfüllt werden könnte und daß danach nur noch die Möglichkeit zu einer verbindlichen Vorschrift für Nichtmitglieder des Verbandes geblieben wäre, was dann aber ganz offenkundig den Zielen der übermächtigen und nahezu unbegrenzt zahlungskräftigen Pharmalobby zur generellen Ächtung und zur außerordentlich gewinnbringenden "Therapierung" möglichst aller Raucher zuwider gelaufen wäre? Tatsache ist, daß die DEHOGA alles Menschenmögliche getan hat, was sie als privatrechtliche Organisation ohne Weisungsbefugnis tun konnte, bis hin zu einem Nichtraucherführer im Internet:
DEHOGA-Nichtraucherfuehrer im Internet
Alle verfügbaren Indizien deuten also darauf hin, daß diese Regierung niemals ein ernsthaftes Interesse an einem angemessenen und ausgewogenen Nichtraucherschutz vor unfreiwilligen Belästigungen hatte, sondern lediglich nach einem Vorwand suchte, um ganz andere Ziele umzusetzen. Ein demokratischer Interessenausgleich, wie er in der BRD unter den Kanzlern Willi Brandt und Helmut Schmidt vor langer Zeit einmal üblich war, sollte offenbar sogar verhindert werden!?
Die Begründung zur Berliner Fassung dieses Gesetzes stützt sich ausdrücklich auf Daten einer sogenannten "Studie" des DKFZ, die man sicher mit Fug und Recht als eines der unseriösesten Machwerke aller Zeiten betrachten kann (NRSG).
Die einzige brauchbare "Information" dieser sogenannten "Studie" besagt nämlich, daß 64 Prozent (also fast zwei Drittel!) der angeblichen (nur auf Vermutungen beruhenden) "Tabaktoten" unter den Männern 75 Jahre und älter wurden, also strenggenommen sogar ein eher überdurchschnittliches Lebensalter erreichten; bei den angeblichen weiblichen „Tabaktoten“ wurden sogar fast 80% älter als 75 Jahre! Nach den offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug im Jahre 2003 die Lebenserwartung bei Männern 75,6 Jahre und bei Frauen 81,3 Jahre. Diese offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamtes bilden natürlich einen Durchschnitt aller Todesfälle vom Säugling bis zum über 100jährigen Greis.
Ganz offenkundig nimmt also die Lebenserwartung ständig zu, aber warum denn nur, wo doch das Aktiv- und Passivrauchen angeblich so viele Todesopfer verursacht!? Wo sind denn die vielen „Nikotintoten“ in der offiziellen Statistik? Oder lügt vielleicht auch das Statistische Bundesamt zugunsten der Tabakindustrie!? In dieser Kampagne war ja bisher noch keine Behauptung schwachsinnig genug, daß sich nicht doch irgendein Dödel gefunden hätte, um sie zu verbreiten...
Die Lebenserwartung hat sich sogar verdoppelt in einem Zeitraum, in dem diese ohne jeden Zweifel und ganz real sogar zwei dramatische Einbrüche erlitten hat: nämlich durch die Millionen Toten der Weltkriege und durch noch viel mehr Kriegsversehrte, von denen in der Folge bestimmt viele wesentlich früher verstorben sind als ohne eine Kriegsverwundung!? Ein bißchen Tabak und Alkohol war für diese Menschen nach den Kriegsjahren bestimmt keine Gefahr mehr; eher ist der Rest ihres Lebens dadurch noch etwas lebenswerter geworden. Doch der negative Einfluß der Kriege auf die Lebenserwartung ist ja für die heutigen Rauchverbotsbeschließer kein Thema – sie beschäftigen sich lieber mit unseriösen statistischen Taschenspielertricks, um ihre ideologischen und durch ganz profanes Profitstreben motivierten Vorhaben mit Scheinargumenten noch irgendwie zu rechtfertigen...
ZDF-HEUTE-Meldung vom 28. August 2007: Die Lebenserwartung ist entgegen der Greuelpropaganda schon wieder auf 76,6 Jahre bei Männern und 82,1 Jahre bei Frauen gestiegen! – Ja, was stimmt denn nun? Hunderttausende „Tabaktote“, die alle viel zu früh dahingerafft wurden (und das angeblich sogar jedes Jahr!) oder eine Lebenserwartung, die sich trotz Tabakkonsum und trotz des „kreuzgefährlichen Passivrauchs“, aber bislang noch ohne jedes Rauchverbot offenbar völlig ungestört in einem raketengleichen Steigflug befindet!? Einer lügt doch hier ganz offensichtlich, daß sich „die Balken biegen“ – entweder das Statistische Bundesamt oder die Rauchverbotsbeschließer, die ganz andere Ziele verfolgen!? Zwei widersprüchliche „Wahrheiten“ können jedenfalls unmöglich gleichzeitig „wahr“ sein... Nur wenn man den Rauchverbotsbeschließern ganz andere Motive als die vorgeschobenen Begründungen unterstellt, dann bekommt das alles einen Sinn...
Wäre die Kurve der durchschnittlichen Lebenserwartung vielleicht noch steiler angestiegen, als sie es ohnehin tat, hätte sie möglicherweise sogar das Wirtschaftswachstum weit hinter sich gelassen, wenn es keinen Tabak gäbe!? Wie sähe es aber dann mit der angeblichen „demographischen Katastrophe“ aus, die auch nur eine Promotion-Kampagne der Finanzwirtschaft war und ist, um die Profite aus der privaten Rentenversicherung zu maximieren!? Müßte das Renteneintrittsalter dann vielleicht auf 70, 75 oder 80 Jahre angehoben werden, wenn der Tabak irgendwann ganz verboten wäre? Wenn sich die Lebenserwartung der angeblichen Hunderttausenden Nikotintoten nach und nach um Jahre oder sogar Jahrzehnte verlängern würde, wäre das die absolut logische Konsequenz! Müßte dann die arbeitende Bevölkerung nicht noch viel mehr Rentner versorgen als heute!? Oder müßten dann die Renten vielleicht auf Sozialhilfe-Niveau abgesenkt werden!? Wäre das Umlage-System der gesetzlichen Rentenversicherung ohne die „rauchenden Giftschleudern“ nicht längst zusammengebrochen!?
Das wäre doch mal ein richtiger „Geniestreich“: Heute das Rauchverbot mit Lügen und jeder erdenklichen faschistoiden Gewalt in der Praxis durchprügeln, bei dieser Gelegenheit die Überwachung durch Blockwarte endlich wieder auf NSDAP-Niveau bringen, in den nächsten Jahren zusätzliche Milliardengewinne aus der "Therapierung" von "süchtigen" Rauchern erpressen, und dann in 5 oder 10 Jahren erneut eine kapitalgestützte Propagandakampagne entfesseln, um stolz zu verkünden, daß durch die (segensreiche) Maßnahme der Nikotinkontrolle schon Hunderttausende vor dem grauenvollen Tabaktod gerettet wurden, was aber als „Nebeneffekt“ die „demographische Entwicklung“ so ungünstig beeinflußte, daß nun eine spürbare Rentenkürzung leider „alternativlos“ und unumgänglich sei... Ich kann mir so richtig vorstellen, wo dann überall die Champagner-Korken knallen würden...
Wer will darauf wetten, daß es nicht so kommt???...
Alles Fragen, die bisher noch keiner der Verbotsforderer und Verbotsbeschließer beantwortet hat, weil es nämlich extrem „unbequeme“ Fragen sind, die für das „Kartenhaus“ der Lügen dieselbe Wirkung hätten wie ein kräftiger Windstoß...
Seit 1871 hat sich die Lebenserwartung verdoppelt, und der Tabakkonsum hat ebenfalls zugenommen, ergo ist die Zunahme der Lebenserwartung eine direkte Folge des erhöhten Tabakkonsums, und die Regierung will nun das Rauchen verbieten, um die demographische Entwicklung wieder zu korrigieren. Diese Schlußfolgerung ist zwar nicht wissenschaftlich fundiert, aber sie ist allemal mindestens genauso plausibel wie das Lügengebäude der Prohibitionisten!!!???
Ich finde diese Schlußfolgerung aber gar nicht so absurd, denn wenn man einen Muskel trainiert, dann wird er stärker, nicht schwächer! Trainiert man das Immunsystem mit maßvollen Reizen – auch durch Nikotin – dann wird es ebenfalls stärker und verlängert mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben... Diese Wahrscheinlichkeit ist mindestens genauso plausibel wie die "Wahrscheinlichkeiten", mit denen die "Verbotsstudien" manipuliert wurden und bei denen nur offensichtlich ist, daß sie die Verkaufszahlen der Pharmaindustrie steigern sollen: "Nicorette statt Zigarette"...
Es ist NICHT erwiesen und NICHT anerkannt, daß Rauchen schädlich ist!
Es ist ein kristallklares Glaubensedikt zur Tarnung von Profitinteressen,
und die Umsetzung unterscheidet sich kaum von den Methoden der Taliban!
Auf der Grundlage bloßer Vermutungen, hinter denen ganz andere Motive stehen, werden Verbindungen zwischen einem Genußmittel und Krankheiten willkürlich hergestellt, die mindestens so alt sind wie die Menschheit selbst, und die selbstverständlich immer öfter auftreten, je älter die Menschen werden. Einen Kausalzusammenhang gibt es ganz bestimmt zwischen Kriegen und Kriegsopfern, d.h. kein Krieg, keine Kriegsopfer! Zwischen dem Rauchen (oder anderen Genußmitteln) und irgendwelchen Krankheiten existiert kein derartiger Kausalzusammenhang. Die behaupteten „Wahrscheinlichkeiten“ berücksichtigen – wenn sie denn überhaupt stimmen – immer nur einen Teilaspekt. Genetische Disposition, andere Risikofaktoren, etwa durch Beruf, Lebensstil und Lebensumstände bleiben dabei unberücksichtigt. Für solche Schätzungen wird also immer nur ein winziger Teilaspekt willkürlich herauszugreifen, und das ist einfach nur unseriöser Humbug oder vorsätzliche Greuelpropaganda. Mit der gleichen Plausibilität könnte man auch Verbindungen zu anderen Ursachen herstellen, nur die werden eben verschwiegen, weil sie nicht in das ideologische Weltbild der ausschlaggebenden Interessengruppen passen. Wie wär’s denn z.B. mit folgenden:
1945 haben die USA als erste mit der nuklearen Aufrüstung begonnen; sie haben auch als erste in der Türkei Atomraketen an der Grenze zur Sowjetunion stationiert. Die Sowjetunion, China und andere haben auf die nukleare Vorrüstung der USA selbstverständlich mit nuklearer Nachrüstung reagiert. Insgesamt wurden auf allen Seiten mehrere Tausend Kernwaffentests durchgeführt, bis Anfang der 70er Jahre überwiegend sogar in der Atmosphäre. Wenn es aber nach dem „Gottesurteil“ vom Washingtoner „Olymp“ vom Tabak „keine unschädliche Dosis“ gibt, wieso trifft dann dasselbe nicht auch auf die Hinterlassenschaften von mehrere Tausend Atombomben zu? Da wird die veröffentlichte, also die gekaufte Meinung von „Experten“ natürlich lauten, daß die verbreiteten Dosen, denen wir alle ausgesetzt waren, viel zu gering sind. Aber wenn es beim Tabak heißt „keine unschädliche Dosis“, warum dann nicht beim radioaktiven und giftigen (Plutonium ist nicht nur radioaktiv, sondern auch extrem giftig) Fallout? Weil es Tatsache ist, oder weil es die „Expertenmeinungen“ nicht hergeben? Falls es also eine Zunahme bestimmter Erkrankungen gegeben haben sollte, warum ist diese dann nicht auf die Rückstände der Kernwaffen zurückzuführen, die sich über die Atmosphäre weltweit verteilt haben? Weil das eine ideologisch paßt und das andere ideologisch eben nicht paßt!?
Mit Ausnahme von Gewaltopfern stirbt kein einziger Mensch ohne eine körperliche Funktionsstörung (meist auch Krankheit genannt), genaugenommen stirbt sogar überhaupt kein Mensch (auch kein anderes Lebewesen) ohne eine körperliche Funktionsstörung, weil Funktionsstörungen ja auch durch Gewalteinwirkung (z.B. Krieg) hervorgerufen werden können. In einer der vielen als Reportage getarnten PR-Sendungen der Rüstungsindustrie hat mal jemand gesagt, die Aufgabe von Schußwaffen läge darin, „beim Gegner den Blutdruck zu senken, um ihn in seiner Aktivität einzuschränken“... Ich denke, besser kann man es kaum ausdrücken...
Wer in früheren Zeiten mit 30 an einer Lungenentzündung verstorben ist, der konnte logischerweise mit 80 auch keinen Krebs mehr entwickeln. Deshalb nimmt mit zunehmender Lebenserwartung ganz automatisch auch die Anzahl der Krankheiten zu, was sogar die DKFZ-„Studie“ eindrucksvoll belegt: Zwei Drittel der angeblichen Tabaktoten sind an einer Krankheit verstorben, nachdem sie die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht oder sogar weit überschritten hatten. Wie überraschend! Nur der Zusammenhang mit dem Genußmittel Tabak, der ist genauso wenig nachgewiesen wie mit einem schneereichen Winter in Neuseeland. Selbst wenn die statistische Lebenserwartung durch ein Rauchverbot ansteigen würde, was bestimmt nicht passiert, dann würde die Zahl der Krankheiten erst recht zunehmen, obwohl dann der Tabak dafür gar nicht mehr verantwortlich sein könnte, und außerdem wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mal wieder ein überaus willkommener Anlaß für die Machthaber, um erneut die Renten zu kürzen...
Der einzige Mensch, der jemals in meinem Bekanntenkreis an Lungenkrebs verstorben ist, der war knapp 24 Jahre alt, Leistungssportler und Nichtraucher. Natürlich würden die Prohibitionisten entweder aus ideologischen oder aus Profitgründen wieder mal ohne jeden Beweis nur so aus Prinzip behaupten, er sei ein „Opfer des Passivrauchs“ gewesen, aber es ist mindestens genauso wahrscheinlich, daß er zu einer Zeit gezeugt wurde, als besonders viel radioaktiver und giftiger Fallout aus hunderten von Kernwaffentests in der Erdatmosphäre war oder daß er ganz einfach eine genetische Disposition für diese Krankheit hatte. Doch Tatsachen interessieren ja nicht, wenn Ideologie im Vordergrund steht...
Durch keine einzige seriöse Methode wurde bisher ein Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Anzahl der Reissäcke in China bzw. der Lebenserwartung in Deutschland verifizierbar nachgewiesen, es sei denn, man schreibt die objektiv gestiegene Lebenserwartung der "Heilpflanze" Tabak zu. Die ganze Kampagne ist also ein reiner Willkürakt zur Förderung von Kapitalinteressen, und nichts sonst...
Jeder Wissenschaftler, der eine Hypothese aufstellt und diese beweisen kann, der muß auch erklären können, warum widersprüchliche Hypothesen unwahr sind. Weder das eine noch das andere ist bisher geschehen! Doch in ein und demselben Sachverhalt kann es unmöglich zwei sich widersprechende "Wahrheiten" geben. Wenn dann trotzdem eine der Hypothesen ohne Beweis für "wahr" erklärt wird, dann ist das keine Wissenschaft mehr, sondern Glauben, und wenn diese dann auch noch zum Gesetz erhoben wird, dann ist das ein Glaubensedikt...
Der 1. August 2007 war also ein wahrhaft historisches Datum, nicht nur, weil an diesem Tag zum erstenmal seit 1945 in Deutschland wieder ein Gesetz erlassen und in Kraft gesetzt wurde, das auf Lügen basiert, sondern weil dieses Gesetzt das erste Glaubensedikt seit Jahrhunderten sein dürfte. Als Atheist weiß ich natürlich nicht, wann tatsächlich zum letzten Mal in Deutschland ein Glaubensedikt erlassen wurde, es könnte aber durchaus das Potsdamer Glaubensedikt von 1685 gewesen sein, welches allerdings kein Verbot und keinen Willkürakt, sondern das äußerst liberale Ansiedlungsrecht (möglicherweise sogar das erste liberale „Flüchtlingsgesetz“ der Weltgeschichte?) für die aus Frankreich vertriebenen Hugenotten zum Inhalt hatte. Neben den nationalsozialistischen Rassegesetzen dürfte das zutreffendste Analogon zum Nichtraucher-„Schutz“-Gesetzt dann wohl die ebenso willkürliche und auf Lügen beruhende Verfolgung der Hugenotten unter Ludwig XIV gewesen sein, die eine Fluchtwelle von Hunderttausenden in das damals offenbar erstaunlich liberale Preußen auslöste. Das lügenhafte NRSG steht also gar nicht in der Tradition des liberalen Potsdamer Glaubensedikts, sondern eher schon in der Tradition des „Sonnenkönigs“...
Denn Tatsache ist nun mal, daß das Rauchen nicht den geringsten Einfluß auf die Lebenserwartung der Bevölkerung hat, weil es einfach überhaupt keinen verifizierbaren Zusammenhang gibt, was sogar die DKFZ-„Studie“ eindrucksvoll belegt – es sei denn, die Herrschaften wären tatsächlich der Meinung, daß ausgerechnet die angeblichen „Nikotintoten“ ohne Tabak überdurchschnittlich alt geworden oder sogar unsterblich gewesen wären? Wenn ja, warum? Warum liegt denn das Durchschnittsalter der angeblichen „Tabaktoten“ auf einem beeindruckend hohen Niveau oberhalb der vom Statistischen Bundesamt ermittelten durchschnittlichen Lebenserwartung? Tatsache ist auch, daß ausnahmslos jeder Mensch im Alter an irgendeiner Funktionsstörung (Krankheit) stirbt, ob das nun irgendeine Art von Krebs oder Verkalkung oder Kreislaufschwäche oder was auch immer ist; wäre das nicht so, dann wären wir alle unsterblich! Wieso ist jemand, der nach 80 oder 90 Lebensjahren stirbt ein „Nikotintoter“, wenn er geraucht hat, und wenn er nicht geraucht, aber Jahrzehnte zuvor in einer Kneipe gearbeitet hat, dann plötzlich ein „Opfer des Passivrauchens“ und nicht einfach ein „Opfer ganz normaler Altersschwäche“? Doch diese Fragen und erst recht die Antworten darauf fürchten die Prohibitionisten natürlich wie der Teufel das Weihwasser, weil damit offensichtlich wird, daß es für das Rauchverbot ganz bestimmt eine Menge Motive, aber keinen einzigen sachlichen Grund gibt! Mit dem Spannungsfeld zwischen vorgeschobenen Begründungen und wahren Motiven lassen sich aber ganze Bibliotheken füllen...
Im Grunde genommen ist es sogar ganz einfach: Nichts ist Gift, und alles ist Gift; allein die Dosis macht es aus (Paracelsus, 1493-1541). Selbstverständlich können seriöse Wissenschaftler exakte Angaben machen, welche Dosis z.B. Arsen bei welchem Körpergewicht und welcher Stoffwechselrate in welcher Zeiteinheit zum Tode führt. Dieselbe Angabe könnte ein seriöser Toxikologe natürlich auch für Nikotin bzw. Tabak mit all seinen unterschiedlichen Inhaltsstoffen machen. Warum geschieht das aber nicht? Warum wird statt dessen mit dermaßen unseriösen „Wahrscheinlichkeiten“ jongliert und per Ukas festgelegt, daß Tabak die einzige Substanz im Universum sei, von er es KEINE unschädliche Dosis gibt, um dann mit solchem Unsinn die Prohibition zu rechtfertigen? - Die Antwort ist einfach: Weil das Mißverhältnis zwischen einer seriös ermittelten tödlichen Tabakdosis und dem, was ein Passivraucher tatsächlich abbekommt so irrwitzig wäre (1:????????????), daß jeder Spaziergang in einer Großstadt ungleich „giftiger“ erscheinen müßte als ein ganzer Abend in einer völlig verqualmten Kneipe ohne Lüftung, die obendrein auch niemand zwangsweise betreten muß. Wäre es nicht so, dann könnte man die Sache doch auch seriös und vorbehaltlos angehen, anstatt erst das Wunschergebnis festzulegen und hinterher die „Beweisführung“ mit allen Tricks der Täuschung an das Wunschergebnis anzupassen. Doch Seriosität würde hier nun mal zu einem vernichtenden Ergebnis führen, und zwar keineswegs für den Tabak, sondern für die Prohibitionisten! Das wissen diese aber auch ganz genau, und deshalb verläßt man sich ja auch nicht auf seriöse Untersuchungen, sondern auf hirnrissige „Wahrscheinlichkeiten“ und macht daraus ein Glaubensedikt, um die gewünschten Extraprofite für die Pharmaindustrie zu erreichen. Der Grundsatz „Nichts ist Gift, und alles ist Gift; allein die Dosis macht es aus“ trifft natürlich genauso auf die Raucherplacebos zu, mit denen die Extraprofite erzielt werden sollen...
Die "wissenschaftliche" Methodik der Rauchverbotsbeschließer:
Es geht also gar nicht um Tatsachen, sondern nur um Glauben: Wissen ist der Feind des Glaubens, Wahrheit ist der Feind der Lüge, und Unwissenheit ist Macht! In einem Orwell-Staat dürfen die Menschen gar nicht fragen, nicht nachfragen, nicht hinterfragen, keine Erklärungen verlangen, sie sollen einfach nur glauben, felsenfest glauben an die göttliche Unfehlbarkeit des „Große Bruders“... Wenn das erst erfolgreich in alle Köpfe eingetrichtert worden ist, dann kann man damit buchstäblich alles anstellen: Deutsche Soldaten haben 1945 nach eignen Aussagen massenhaft und unbeirrbar noch an den „Endsieg“ geglaubt, als sie bereits mit dem Rücken zum „Führerbunker“ standen und vor sich eine hundertfache sowjetische Übermacht sahen! Das ist eben die Macht des Glaubens, die auch in pseudoreligiösen Sekten anzutreffen ist, und dieser Glaube ist die Folge von propagandistischer Gehirnwäsche! Glaube und Propaganda müssen nicht logisch sein, denn Logik hat mit Erklärung zu tun, und Erklärungen sind sogar verpönt, denn sie sind „Teufelswerk“! Es geht nur um unablässige Wiederholung, um permanentes „Eintrichtern“ rund um die Uhr – ohne Fragen und ohne Erklärungen – beim Hexenwahn genauso wie beim Rassenwahn, beim Krieg gegen den Terror genauso wie bei der „Alternativlosigkeit“ der „Reformen“ bzw. der Notwendigkeit des Rauchverbots. „Das ist einfach so!“ – damals wie heute; doch das ist Religion; das ist Faschismus; das ist der Orwell-Staat... Die tödliche Wirkung des Rauchens ist längst „erwiesen“ und „unbestritten“, aber wie sie „erweisen“ und von wem sie „unbestritten“ ist, dafür gibt es einfach keine Erklärungen, denn das sind die Fragen von „Ketzern“, die heute "nur" völlig ignoriert werden, die aber früher „an die Wand gestellt“ und ganz früher auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden sind...
Wie in jeder Religion oder pseudoreligiösen Weltanschauung stehen Gläubige gegenüber Ungläubigen bzw. Andersgläubigen, denen sie sich auf irgendeine Weise überlegen fühlen. Die Gläubigen sehen sich selbst als die Guten, die den göttlichen Willen auf ihrer Seite wähnen oder sogar in göttlichem Auftrag zu handeln vermeinen. Demzufolge sind alle anderen die Bösen, die Schlechten, die Minderwertigen, die entweder bekehrt, unterdrückt oder sogar vernichtet werden müssen, und zwar im Namen des Guten, im Namen des „Volkes“ oder sogar der „heiligen“ Volksgemeinschaft oder gleich im Namen des einzig wahren Gottes, den selbstverständlich jeder ausschließlich auf seiner Seite vermutet. Fast alle Massenverbrechen der Weltgeschichte sind auf dieses eine Phänomen zurückzuführen. Dieser religiöse bzw. pseudoreligiöse Wahn ist das Grundübel der Welt schlechthin. Das war im katholischen Faschismus des Mittelalters so (Kreuzzüge, Inquisition, Hexenwahn); das war so im ethnischen Faschismus des 20. Jahrhunderts; das war so während des heuchlerischen pseudoreligiös verbrämten Tugendterrors der Alkoholprohibition (alles wird gut, wenn erst der „Teufel“ Alkohol ausgerottet ist); das war so beim antikommunistischen Verfolgungswahn der McCarthy-Ära, und das ist schon wieder so im US-Imperialismus des 21. Jahrhunderts (We have a calling from beyond the stars to stand for freedom! George W. Bush am 02.09.2004), und es ist jetzt abermals genauso in diesem vollkommen irrationalen Kreuzzug gegen den Tabak (Hysterie, Hetze, Haß und geschürte Phobie vor nicht existenten Gefahren, aber auch zur politischen Ablenkung von realen Gefahren), was sich in diesem Fall die Pharmaindustrie als raffinierte Marketingstrategie für Zwecke der eigenen Profitmaximierung zunutze macht. Nur der Versuch, jetzt auch noch eine Terrorismus-Phobie künstlich hoch zu peitschen, um damit ganz andere Ziele zu realisieren, der war bisher (noch) nicht ganz so erfolgreich. Der gemeinsame Nährboden für Hexenwahn, Verfolgung, Prohibition und Krieg war und ist immer die durch Propaganda und Gehirnwäsche geschürte Hysterie. Ohne Hysterie hätte es nichts davon jemals geben können, aber wo nur eins davon funktioniert, da funktioniert unter den „richtigen“ Rahmenbedingungen auch alles andere!
Blockwart gesucht: "Gesundheitsministerin" Ulla Schmidt (SPD) fordert jeden
einzelnen Bürger auf, sich für die Einhaltung der Rauchverbote "verantwortlich"
zu fühlen! Zum erstenmal seit 62 Jahren ist es wieder so weit, daß eine Obrigkeit
in Deutschland an die niedrigsten Instinkte psychisch gestörter Menschen apelliert,
um mißliebige Personen ausfindig zu machen und zu denunzieren: Link1 Link2
wissen_schafft_aufklaerung_gegen_luegen.pdf
pressestimmen_zur_wahrheit.pdf
der_staat_als_supernanny.pdf
die_10_gebote_des_dkfz.pdf
ropohls_schnelle_fakten.pdf
extrablatt_fuer_toleranz.pdf
viel_staub_um_nichts.pdf
das_sagt_das_dkfz.pdf
die_treibende_kraft.pdf
freiheit_aushusten.pdf
Nach allen seriösen wissenschaftlichen Maßstäben ist also eine gesundheitliche Beeinträchtigung noch nicht einmal für aktive Raucher nachgewiesen, geschweige denn für Passivraucher, und eine unfreiwillige subjektive Belästigung von Nichtrauchern kann schon durch eine unmißverständliche Kennzeichnung von Raucherräumen bzw. Raucherlokalen völlig ausgeschlossen werden, solange diese Räume nicht zwangsweise betreten werden müssen. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein „Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“. Nicht das Rauchen, sondern das willkürliche Rauchverbot in Räumen, die jederzeit freiwillig betreten oder verlassen werden können, ist also nach der Gesundheitsdefinition der WHO eine gesundheitliche Beeinträchtigung für Menschen, die dieses Genußmittel als Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung ansehen. Ein fairer Interessenausgleich wäre schon mit einer Kennzeichnungspflicht für Raucher oder Nichtraucherräume sofort zu realisieren. Da die Hetzkampagne zur Benachteiligung oder sogar zum völligen Ausschluß von Rauchern aus dem öffentlichen Leben aber offenbar weitergeht, kann es folglich nur um andere Interessen und Motive als um die vorgeschobenen Begründungen gehen!
Das alles bestimmende Motiv des Rauchverbots ist ohne Zweifwel die Maximierung von Profit: Denn wenn man 30 Millionen Raucher in Deutschland und am besten gleich noch mehr als eine Milliarde Raucher weltweit als „Suchtkranke“ klassifizieren und „therapieren“ kann, dann verspricht dies dermaßen gigantische Profite, die jedes illegale Drogenkartell wie einen kleinen Bauchladen aussehen lassen! Da kann man Institute, Institutionen, Medien, „Experten“, Journalisten und Politiker locker aus der Portokasse bezahlen. Die lautesten Verbotsschreier gehören also entweder zur Kategorie der „Raucherhasser“, oder sie drängen in vorauseilendem Gehorsam (die häufigste Form der Zensur) an die „Futtertröge“ der Pharmalobby – nur mit Gesundheits-„Schutz“ hat das alles nicht das geringste zu tun...
Das neoliberale Institut der deutschen Wirtshaft hat die „Katze aus dem Sack“ gelassen, als dessen Direktor Michael Hüther die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre begeistert kommentierte mit folgenden Worten: „Für Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen.“ (Reformen GEGEN die Menschen) Wenn „Reformen“ GEGEN die Bevölkerung ein positives Signal an das Kapital sind, dann ist das Rauchverbot der „Startschuß“ für gigantische Zusatzprofite der Pharmaindustrie aus der „Therapierung“ von „suchtkranken“ Rauchern (Nicorette statt Zigarette), und nur darum geht es hier; alles andere macht keinen Sinn, alle anderen Begründungen sind vorgeschobene Lügen! Rauchen oder nicht rauchen hat ausschließlich mit mögen oder nicht mögen zu tun, doch die unfreiwillige Belästigung (nicht Gefährdung!) von Nichtrauchern wäre mit einer klaren Kennzeichnungspflicht für Raucher- und Nichtraucherräume vollständig ausgeschlossen, lediglich den vorgenannten Kapitalinteressen würde dies schaden. Der Fortgang der Kampagne ist deshalb ein Indiz, daß es hier ausschließlich um Kapitalinteressen geht! Von den „Reform“-Parteien hätte man sowieso nichts anderes erwarten können, doch überaus befremdlich ist, wie sehr sich auch ehemalige Linke heutzutage für knallharte Kapitalinteressen und für den Ausbau der Überwachung stark machen...
Da die maßgebliche „Studie“ nur bewiesen hat, daß man mit Tabak mindestens genauso alt werden kann wie ohne, gibt es also keinen einzigen sachlichen Grund, auf Genußmittel wie Tabak oder auch Alkohol und Süßigkeiten zu verzichten, obwohl diese allesamt in der Tat nicht „lebensnotwendig“ im Wortsinn sind – sie machen aber den Unterschied zwischen „leben“ und „vegetieren“ aus. Doch „leben“ ist ja keine zulässige Kategorie mehr für den Orwellschen Staatssklaven, denn der hat nur noch Befehle zu befolgen, ohne diese zu hinterfragen, weil er nur so den Aufgaben gerecht werden kann, die ihm in Zukunft noch zugebilligt werden: am besten mehrere Ein-EURO-Jobs klaglos annehmen und gelegentlich Krieg führen gegen das „Böse“, wenn der Befehl dazu kommt. Daß das „böseste Böse“ aber genau diese Ideologie im eigenen Lande ist, darüber darf er natürlich nicht mehr nachdenken. Die einzigen Gründe, die es für solcherart Zwänge also geben kann, sind religiös-faschistische oder säkular-faschistische „Moralvorstellungen“ bzw. Profitinteressen, die noch größer sind als diejenigen, die aus den Genußmitteln selber zu realisieren sind. Meist ist es sogar eine Mischung aus beiden, wobei die „Moralvorstellungen“ in der Regel noch verlogener sind als die reinen Profitinteressen, denn jeder religiöse oder säkulare Faschismus kommt stets mit irgendeiner puritanischen und scheinheiligen Tugendlehre daher (Inquisition, Nationalsozialismus, US-Imperialismus), in der Regel auch noch typische Sekundärtugenden, mit denen nur Kriegsgewinne, Volksverhetzung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bemäntelt werden sollen. Nach den zügellos „verruchten“ 20er Jahren mit ihrer „Negermusik“ haben sich 1933 in Deutschland schon einmal jede Menge Zwangstugenden breit gemacht, und das Ergebnis ist bekannt...
Nach ein paar Jahrzehnten relativer Freiheit in einer relativ freiheitlich demokratischen Grundordnung und einer relativ sozialen Marktwirtschaft halten nun schon wieder puritanische Zwangstugenden Einzug, die sogar erstmals seit 1945 durch die Aufstachelung der Bevölkerung zu Spitzeldiensten mit dem Blockwartsystem der 30er Jahre durchgesetzt werden sollen – nur die Tugend des Gewaltverzichts, die gehörte weder damals noch heute zum verlogenen Weltbild! Die „Tugend-Offensive“ von 1933 endete mit dem 2. Weltkrieg und 50 Millionen Toten, und die heutige „Tugend- Offensive“ ging erst so richtig los mit dem „Krieg gegen den Terror“, und sie wird enden mit einem erneuten Weltkrieg um die Vorherrschaft und die knapper werdenden Ressourcen mit mindestens 500 Millionen Toten. Jedenfalls ist das meine feste Überzeugung; und wenn sogar die ehemaligen Linken im System rücksichtsloser Profitmaximierung kräftig mitmischen, dann gibt es erst recht keine Grund, warum es nicht genauso kommen sollte...
„Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes!“ müßte heute heißen: Hüte Dich vor Diktatoren, die „Tugend“ bringen – denn dann fließt früher oder später Blut, und zwar je „tugendhafter“, um mehr... Freiheit war schon immer ein bißchen verrucht, verraucht, morbide und schmuddelig – Faschismus ist dagegen immer „sauber, staubfrei, blitzblank und tugendhaft“... Die Studenten- und Künstlerkneipen der 70er Jahre waren noch ein Symbol für Freiheit und Selbstbestimmung, wo sich niemand über die (ohnehin nicht existenten) „Gefahren des Passivrauchs“ echauffierte, sondern über die Verbrechen der US-Soldateska in Vietnam – heute ist es umgekehrt – so weit hat die Gehirnwäsche schon gewirkt! Die heutigen Machthaber und Mitläufer aus allen Parteien wollen jetzt schon wieder nur noch desinfizierte und sterilisierte „arische Wehrmachtskantinen“ mit Blockwarten als Tugendwächter, und zwar zwangsweise und „alternativlos“ - das Gemisch aus Schlamm und Blut gib’s dann auf den Schlachtfeldern der Zukunft, ebenfalls zwangsweise! Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht exakt, aber sie reimt sich (Mark Twain)... Der Terror der Tugend war in der Tat immer ein Indiz für allerhöchste Tugendlosigkeit: Die katholische Zwangstugend war ein Deckmantel für tugendlose Kreuzzüge und Hexenverbrennungen; die völkischen Tugenden waren ebenfalls der Anlaß für unzählige Kriege; die nationalistische Tugendhaftigkeit der McCarthy-Ära war der Deckmantel für eine moderne Hexenverfolgung gegen Kommunisten oder solche, die sich des Kommunismus „verdächtig“ gemacht haben - wie sich doch die Parallelen geradezu aufdrängen...
Die „tugendlosesten“ Zeiten waren dagegen immer die friedlichsten: In den „ruchlosen“ 20ern mit „Negermusik“ auf „arischen“ Bühnen, aber nur mit einer kleinen Reichswehr, die kaum in der Lage war, sich selbst zu verteidigen, die „tugendlosen“ 70er mit Hippies, Flower Power und sanften Drogen haben den Vietnamkrieg beendet und eine Zeitlang keine größeren Kriege mehr zugelassen. Weder eine Tabak- noch eine Alkoholprohibition wären damals vorstellbar gewesen. Deshalb weigere ich mich zu glauben, daß die zeitliche Koinzidenz zwischen den Rückwärts-„Reformen“, dem Krieg gegen alles „Böse“ in der Welt“ (Schurkenstaaten, Terroristen und Terror-„Verdächtige“) und die neue staatlich diktierte Tugendhaftigkeit mit umfassendem Kontrollzwang bloß ein purer Zufall ist... Befremdlich ist nur immer wieder, wer sich daran heute alles beteiligt, wodurch die heutige Situation noch bedrohlicher erscheint als jede frühere...
Jede Marktmacht, die so übermächtig ist, daß sie Politik, Parteien, Medien und Institutionen korrumpieren oder unter Druck setzen kann, um aus eigenen Profitinteressen Millionen von friedlichen und rechtschaffenen Rauchern und obendrein einen harmlosen Industriezweig wie die Genußmittel-Branche der Tabakindustrie mit den Propagandamethoden faschistoider Diffamierung und Volksverhetzung an den Pranger zu stellen und in die „Sudelecke“ zu drängen, um sie faktisch zum „Bespucken“ freizugeben, die ist eine extreme Gefahr für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte! Wenn es hier tatsächlich um gesundheitliche oder auch nur um moralische Aspekte ginge, dann müßte die Rüstungsindustrie schon lange in dieser "Sudelecke" stehen! Das Mindeste wäre jedoch, offene und verdeckte PR-Aktionen der Rüstungsindustrie genauso zu verbieten wie die Tabakwerbung und alle militaristischen Publikationen ebenfalls mit abschreckenden Warnhinweisen und "Schockfotos" über die möglichen gesundheitlichen Folgen von Kriegen zu versehen! Da dies aber offensichtlich nicht geschieht, ist das ein weiteres Indiz für die Richtigkeit der vorgenannte These...
Dabei ist ein rein wirtschaftlich motivierter Verdrängungswettbewerb zwischen zwei Konkurrenten auf demselben Marktsegment absolut nichts neues. Der sogenannte „Stromkrieg“ zwischen Edison und Westinghouse wurde genauso wie der Vernichtungswettbewerb zwischen der Pharmaindustrie und der Tabakindustrie mit allen Mitteln propagandistischer Verleumdung, Diffamierung, Verteufelung und Volksverhetzung geführt. Der Gleichstromanhänger Edison hat um 1880 jahrelang keine Kosten und Mühen gescheut, um den Wechselstrom, von dem Westinghouse überzeugt war, mit reiner Lügenpropaganda als „tödliche Gefahr“ zu brandmarken und zu stigmatisieren; er ließ sogar Tiere öffentlich auf grausamste Weise mit dem „tödlichen Wechselstrom“ langsam verbrennen, um der Öffentlichkeit die „tödliche Gefahr“ dieser „teuflischen Erfindung“ eindrucksvoll zu demonstrieren! Die Parallelen zu „Trauerbanderolen“ und den geplanten „Schockfotos“ auf Zigarettenschachteln sind doch frappierend - eben Gehirnwäsche total, aber ohne einen einzigen seriösen wissenschaftlichen Beweis, nur daß in der heutigen Medienwelt die Möglichkeiten einer Desinformationskampagne noch viel ausgeprägter sind als um 1880; und diese werden ja auch absolut schamlos ausgenutzt! Eigentlich braucht man nur einige Namen und Begriffe auszutauschen, und die damalige Hetzkampagne gegen „die tödlichen Gefahren“ des Wechselstroms läßt sich 1:1 auf die Hetzkampagne gegen Tabak übertragen! Damals: Gleichstrom ist gut, ungefährlich und segensreich – Wechselstrom ist „böse“, tödlich und unverantwortlich! Heute: Tabak ist „böse“, gefährlich und unverantwortlich – Tabakplacebos aus derselben „Giftküche“ der Pharmaindustrie, deren Branchenvorgänger aus der gleichen Profitgier bereits Zyklon B und Agent Orange produziert haben, sind dagegen gut, ungefährlich und segensreich!? Der einzige Unterschied zwischen damals und heute ist der, daß sich die Regierung aus dem „Stromkrieg“ heraus gehalten hat, während die Regierung heute massiv Partei ergreift – aus welchen (tatsächlichen) Gründen auch immer!? Historisch betrachtet, hatte der „Hetzer“ damals Unrecht, und das Opfer der Kampagne hatte Recht, denn der Wechselstrom hat sich weltweit durchgesetzt! Es ist meine unerschütterliche Überzeugung, daß die heutigen Opfer der Hetzkampagne vor der Geschichte ebenfalls im Recht sein werden...
Lügen ist ja leider völlig "normal" geworden in der Politik dieses Landes, und zwar quer durch alle Parteien – die einen lügen mehr auf einen Gebiet, die anderen haben dafür einen anderen Schwerpunkt, jeder lügt dort am meisten, wo er sich den größten Profit erhofft – und beim Rauchverbot, wo für alle die großen "Futtertröge" der Pharmaindustrie locken, da lügen fast alle unisono im Chor, von rechts bis links. Selbst der CDU-Ministerpräsident von NRW hat bei seiner Buchpräsentation "Die Marktwirtschaft muss sozial bleiben" am 14.09.2007 um 16:00 Uhr auf PHOENIX bestätigt, daß die Abgabenquote der Wirtschaft in Deutschland niedriger ist als in Groß Britannien, dem europäischen "Musterland" des Wirtschaftsliberalismus, was nur einen Schluß zuläßt: Entweder werden wir in dieser Hinsicht seit Jahren von der Politik eiskalt angelogen, wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland permanent schlecht geredet wurde, um die Rückwärts-"Reformen" zu rechtfertigen, oder das CDU-Mitglied Jürgen Rüttgers lügt!? Beides kann aber unmöglich wahr sein, weil es in ein und demselben Sachverhalt niemals zwei diametral entgegengesetzte widersprüchliche "Wahrheiten" gleichzeitig geben kann! Genauso verhält es sich mit dem "Nichtraucherschutz" – entweder "lügen" alle verfügbaren Fakten, oder die Begründungen zum Rauchverbot sind erstunken und erlogen!? Ein Drittel der Gesamtbevölkerung und die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung im berufstätigen Alter wird also aufgrund knallharter Lügen diskriminiert, diffamiert, stigmatisiert, herabgewürdigt, ausgegrenzt und in Sudelecken gesperrt. Alle verfügbaren Fakten sprechen offenbar dafür, daß dieses Land hauptsächlich mit Lügen und mit einem Minimum an rudimentären (Rest-) Wahrheiten zum wirtschaftsliberalen "Musterland" für das Großkapital im allgemeinen und mit der Nichtraucherschutzlüge zum Paradies der Pharmaindustrie im besonderen umgebaut werden soll – alles nach dem Motto: "Vom Großen Bruder lernen, heißt siegen lernen!" – Was ganz nebenbei natürlich auch die Bestrebungen beinhaltet, dieses Land ganz allmählich auch wieder "kriegsreif" zu machen, um gemeinsam mit den USA in die Kolonial- und Weltkriege des 21. Jahrhunderts ziehen zu können, wofür dann in den Chefetagen der Rüstungsindustrie die Champagner-Korken knallen...
Der Wahrheit versucht man natürlich mit allen Mitteln diktatorischer Propaganda entgegenzuwirken: Von den (Orwellschen) „Gesundheitsministern“ erzwungene lächerliche Zwangsaufdrucke auf Zigarettenschachteln sollen u.a. dafür sorgen, daß die zahllosen als „Dokumentationen“ getarnten Promotion-Sendungen der (bluttriefenden) Rüstungsindustrie über die (geplanten) Kriege der Zukunft auf den sogenannten „Informationskanälen“ ohne jedes Hinterfragen direkt in die Köpfe der gehirngewaschenen Jugend einfließen. Auf (dringend erforderliche) gesetzlich verordnete Zwangs-Einblendungen mit Hinweisen auf die gesundheitlichen Folgen von Kriegen werden wir unter diesem Regime wohl bis zum Sanktnimmerleinstag warten müssen. Statt dessen wird eben von allen Systemträgern (inklusive ehemaliger linker Mit-Profiteure) der Ablenkungsfeldzug gegen ein legitimes Genußmittel geführt, das seit 50.000 Jahren zur Menschheitsgeschichte gehört und für dessen Schädlichkeit es keinen einzigen verifizierbaren Beweis gibt – ganz im Gegensatz zu Napalm und Agent Orange!
In den USA, dem Mutterland der "Freiheit", die ihr ganz besonderes Verständnis der "Freiheit" erklärtermaßen auf direkten Befehl Gottes (We have a calling from beyond the stars to stand for freedom! George W. Bush am 02.09.2004) dem Rest der Welt – auch mit den Mitteln des Krieges (also mit dem Zerstückeln, Zerfetzen und Verbrennen von Millionen Zivilisten bei lebendigem Leibe) – aufzwingen wollen, hat man es sich sogar noch einfacher gemacht:
Dort hat der höchste medizinische Staatsbeamte (Surgeon General) sich gar nicht erst der Mühe unterzogen, irgendwelche Schein-"Beweise" anzutreten, sondern einfach nur Kraft seines Amtes das Glaubensedikt erlassen, Tabak sei so "extrem giftig", daß es davon überhaupt "keine unbedenkliche Dosis" gibt!
Das spottet zwar dem gesunden Menschenverstand, aber im Kampf gegen den "Teufel" kann offenbar kein Schwachsinn groß genug sein - in dieser Hinsicht hat sich seit 500 Jahren nichts geändert! Es gibt zwar eine garantiert ungefährliche Strahlendosis, nämlich die natürliche Umgebungsstrahlung, der das Leben auf diesem Planeten seit Milliarden Jahren ausgesetzt ist - wäre sie nicht unschädlich, würde es uns gar nicht geben! Es gibt auch zahllose Substanzen, die in geringer Dosis entweder vollkommen harmlos oder sogar anerkannte und erprobte Medikamente sind, die aber in hoher Dosis absolut tödlich wirken. Nur der Surgeon General hat ohne jeden Beweis aus pseudoreligiösem Wahn ausschließlich mit der Macht seines Amtes verfügt, daß Tabak offenbar die giftigste Substanz des Universums sein soll, da es ja angeblich die einzige Substanz im Kosmos ist, von der es "keine unschädliche Dosis gibt"...
In der Sendung "Welt der Wunder" vom 12.08.2007 zum Thema "Drogen" wurde unter anderem berichtet, daß US-Militärpiloten auf Befehl ihrer Vorgesetzten in ihren Kriegseinsätzen auch "Speed" einnehmen müssen, um trotz Müdigkeit im "Kampf gegen das Böse in der Welt" länger durchzuhalten.
Komischerweise scheint den höchsten medizinischen Staatsbeamten der USA (Surgeon General) hierbei aber nicht die „Sorge“ umzutreiben, daß es von bewußtseinsverändernden Drogen vielleicht ebenfalls „keine unschädliche Dosis“ geben könnte!? Das scheint offenbar singulär und ausschließlich nur auf Tabak zuzutreffen!? Wenn es die US-Piloten dann in einem Rausch aus Müdigkeit und von Staats wegen verabreichten psychogenen Drogen mal plötzlich irgendwie ganz „komisch“ finden, eine „terroristische“ Taliban-Hochzeit mit Fliegerbomben zu „sprengen“ – so what, wo „gehobelt“ wird, da fallen nun mal „Späne“... Hauptsache die Soldaten „bedrohen“ in New Yorker Bars niemanden mit der „giftigsten Substanz des Universums“, wenn sie nach Hause kommen – denn dann lernen sie erst mal die „nulltolerante“ Härte ihres „Rechtsstaates“ kennen...
Und dann gibt es neben dem DKFZ oder dem Surgeon General natürlich noch eine unüberschaubare Anzahl von „Trittbrettfahrern“, die auf jeden beliebigen Schwachsinn grundsätzlich nochmal „eins draufsetzen“, um mit allen Mitteln auch noch irgendeine Schlagzeile im Zuge der Hysterie-Kampagne zu erhaschen. Von diesen (im Grunde genommen bedauernswerten) Zeitgenossen stammen dann solche „Forschungsergebnisse“ wie „Passivrauchen im Freien sei genauso ‚gefährlich‘ wie in geschlossenen Räumen“ oder „ein laufender Dieselmotor in einem geschlossenen Raum sei auch nicht ‚giftiger‘ als ein Raucher“ – und wenn selbst das nicht mehr für eine Schlagzeile ausreicht, dann kommt die „Masche“ mit der Verhöhnung von Kriegsopfern: „Passivrauchen sei ‚gefährlicher‘ als die Anwesenheit in Hiroschima oder Nagasaki am Tag der Atombombe“ – und wenn auch das keine mediale Aufmerksamkeit mehr bringt, dann kommt als Quadratur des Schwachsinns der Vergleich zwischen Rauchen und Tschernobyl... Zu guter Letzt stürzen sich dann auch noch die unbedeutendsten Hinterbänkler in der Politik wie Aasgeier als Agitprop-„Multiplikatoren“ auf derart „gequirlte Scheiße“, weil sie darin offenbar ihre letzte Chance sehen, auch noch in den Kreis der von der Pharma-Lobby hofierten Empfänger von Alimenten aufzusteigen und weil sie einfach nicht begreifen wollen, daß nicht jeder Mandatsträger ein „Riester“ sein kann...
Aber wann immer man von den Protagonisten des Rauchverbots seriös bewiesene Grundlagen für ihre Forderungen verlangt, bekommt man stets nur die apodiktische Aussage „die Schädlichkeit sei längst beweisen und unbestritten“ – doch „unbestritten“ ist sie nur unter ihresgleichen, also unter denen, die ganz eigennützige Kapitalinteressen an der "Therapierung" von Rauchern haben, und wo sie denn „bewiesen“ sei, das behalten sie dann in der Regel auch lieber für sich oder verweisen allenfalls auf unseriöse Machwerke wie die des DKFZ, welches auch nur „bewiesen“ hat, daß Raucher dieselbe (oder sogar eine höhere) Lebenserwartung erreichen als Nichtraucher! Solche „Studien“ unterliegen ohnehin immer nur dem fundamentalen kapitalistischen Grundgesetz: „Für Geld bekommt man alles, und was man für Geld nicht bekommt, das bekommt man für MEHR Geld!“
Im Kern reduziert sich die Grundlage dieser gesamten Hetzjagd auf Raucher von Anfang an auf eine Art Religionsedikt der (schein-) heiligen „Glaubenskongregation“, das genauso wenig bewiesen (oder zu beweisen) ist wie im Mittelalter das Bündnis der „Hexen“ mit dem Teufel. In beiden Fällen gab und gibt es nur „Gottesbeweise“, und Zweifler werden als „Ketzer“ gebrandmarkt und verfolgt; Ungereimtheiten werden nicht diskutiert, sondern totgeschwiegen und per Ukas zum Gesetz erhoben! Punktum! Es ist eben einfach nur eine „göttliche Wahrheit“, also eine reine Glaubensfrage, die wie der "Allmächtige" selber nicht der Beweisführung unterliegt und die deshalb auch nicht hinterfragt werden darf! Basta!
Im Grunde genommen ist das auch völlig klar, denn in diese Kampagne wurde schon sehr viel Geld investiert; Schmiergelder – egal in welcher Form – sind längst reichlich geflossen; wie sollte da jetzt noch irgend jemand einen Rückzieher gegenüber den Auftraggebern begründen? Die „Kosten“ müssen erst einmal wieder über „Rauchertherapien“ hereinkommen - Werbekampagne: „Nicorette statt Zigarette“; im Klartext: Den Leuten soll also das eine Produkt ausgeredet und dafür ein anderes (noch teureres) Produkt eingeredet werden! Das ist dasselbe, als würde man sagen: „Kauft nicht VW, sondern BMW, wobei aber auch noch niemand erklärt hat, warum ein Medikament mit Nikotin „gesünder“ sein soll als eine Zigarette, aber das gehört ja sicher zu den Glaubensfragen der „göttlichen Wahrheit“, die nicht hinterfragt werden dürfen!?
So etwas wie "Nicorette statt Zigarette" oder BMW statt VW etc. nennt man übrigens „vergleichende Werbung“, die früher einmal aus sehr gutem Grund verboten war, um nämlich genau solchen Mißbrauch zum Vernichtungswettbewerb gegen finanzschwächere Konkurrenten und die damit zwangsläufig einher gehende Bildung von Oligopolen und Monopolen zu verhindern. Doch das galt eben nur solange, wie die BRD noch ein Rechtsstaat war, also zu der Zeit, als der ehemalige Kanzler Willi Brandt „mehr Demokratie wagen“ oder das Bildungsprivileg der materiell Privilegierten brechen wollte. (Etwas, das heute auch wieder mit allen Mitteln propagandistischer Desinformation weg „reformiert“ wird!) Das alles ist heute nur noch ein Traum aus einem Paralleluniversum, der überhaupt nichts mehr mit der Realität der neoimperialistischen „BRDDR“ zu tun hat. Heute ist die „vergleichende Werbung“ selbstverständlich erlaubt, wie das Kapital auch fast grundsätzlich von allen „Fesseln“ wie (zu hohen) Steuern oder von der Monopolbildung hinderlichen „Regulierungen“ befreit wird...
Nur dem Bürger wird eben von Jahr zu Jahr immer mehr geraubt, was den Unterschied zwischen „leben“ und „vegetieren“ überhaupt erst ausmacht: Verbieten, gängeln, schurigeln, drangsalieren, abzocken und überwachen bis in die letzte Ritze der Privatsphäre – doch beim Kapital findet natürlich immer das genaue Gegenteil statt: Steuersenkungen? Gerne! Steuerbefreiung bestimmter Gewinne? Sehr gerne! Staatliche Hilfestellung bei der Erschließung neuer Marktsegmente (Nicorette statt Zigarette)? Selbstverständlich, alles kein Problem! Mehr Rüstungsprofite? Aber ja, ganz besonders gerne! Noch Wünsche offen? Immer her damit, fast alles ist machbar, seit ehemalige „Gründe“ und „Linke“ nach Kräften dabei helfen... Ohne jede Frage geschieht das alles natürlich nur aus selbstlosen Motiven zugunsten der Allgemeinheit – die Annahme, daß dabei auch persönliche Interessen der Entscheidungsträger eine Rolle spielen könnten, ist selbstverständlich vollkommen abwegig...
Für ein Rauchverbot in öffentlichen, also staatlichen Räumen braucht man gar kein Nichtraucher-(„Schutz-“)Gesetz“, weil es auch bisher schon in den Kompetenz eines jeden staatlichen oder privaten Hausbesitzers oder Grundstückseigentümers lag, in seinen Räumen das Rauchen, von dem aber auch nach der „Studie“ des DKFZ keine meßbare Gefährdung ausgeht (!), zu erlauben oder eben auch zu verbieten, um eine unfreiwillige Belästigung von Nichtrauchern auszuschließen – eine Gefährdung ergibt sich sowieso nicht aus den Fakten der „Studie“, auf die sich die ganze Kampagne stützt, es sei denn, die „Gefährdung“ besteht in der ausgewiesenen überdurchschnittlichen Lebenserwartung von Aktiv- und Passivrauchern!?
Mit den originären und legitimen ordnungspolitischen Aufgaben eines Staates hatte und hat ein Rauchverbot in privaten Räumlichkeiten, die nicht aus Steuermitteln unterhalten werden, nicht das geringste zu tun. Es ist überhaupt nicht vergleichbar etwa mit den legitimen und originären ordnungspolitischen Aufgaben des Staates im Straßenverkehr, wo verantwortungsloses Verhalten (Trunkenheit, Aggressivität) eine konkrete Gefährdung von Personen darstellt, die sich nicht freiwillig dieser Gefährdung aussetzen und sich dieser Gefährdung auch nicht wirklich entziehen können. Es ist auch nicht vergleichbar mit der staatlichen Hygienekontrolle in privaten Gastronomieküchen, weil 100% aller Gäste in der privaten Gastronomie (Raucher und Nichtraucher) mit Sicherheit keine Speisen aus einer Küche wollen, in der sich möglicherweise Kakerlaken ein „Stelldichein“ geben. Eine „rauchfreie“ Gastronomie will dagegen nur ein Teil der Gäste und sogar nur eine verschwindende Minderheit der Beschäftigten. Da es aber bisher keine nachgewiesene Gefährdung gibt, hat das ausschließlich mit „mögen“ oder „nicht mögen“ zu tun; der eine mag dies, der andere mag das; der eine mag dies nicht, der andere mag das nicht, wofür dem Gast aber auch die Entscheidungsfreiheit zwischen chinesischen, deutschen, italienischen, griechischen, spanischen, türkischen oder eben auch zwischen ausgewiesenen Raucher- bzw. Nichtraucherlokalen bleibt. Würden alle nur noch in spanische Lokale gehen, dann würden spanische Lokale einen Boom erleben; würde die Nachfrage nach Nichtraucherlokalen tatsächlich so groß, wie es uns die im Interesse der Pharmalobby auf allen gleichgeschalteten Kanälen gleichgeschaltete Propaganda mit den Mitteln dauerhafter Gehirnwäsche permanent einbleuen will, dann müßten und würden Nichtraucherlokale ganz schnell zur profitabelsten „Geldidee“ des Jahrhunderts werden... Die Realität sieht aber ganz anders aus: Überfüllung in Raucherbereichen und gähnender Leerstand in Nichtraucherbereichen. Der Unterschied zwischen plutokratischer Propaganda und plutokratischer Realität ist also mindestens genauso groß wie die Diskrepanz zwischen faschistischer Propaganda und faschistischer Realität. Und wenn es so weitergeht wie bisher, dann wird es zwischen beiden sowieso bald keinen Unterschied mehr geben. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist heute schon auf jeden Fall ungleich größer, als sie es in der DDR in 40 Jahren jemals gewesen ist!
Dieser „Terror der Tugend“ ist ein originäres Merkmal der Diktatur. An SS-Junkerschulen gab es zweifellos auch einen „Terror der Tugend“, nämlich der „Tugend“ des bedingungslosen Kadavergehorsams, der keine Fragen duldete und mit dem man sowohl Länder erobern wie auch Juden vergasen konnte: „Unsere Ehre heißt Treue – Führer befiehl, wir folgen dir!“ Die Zielstellungen sind aber beliebig auswechselbar; wenn die (sektenartige) Konditionierung der Teilnehmer erst mal abgeschlossen ist, können sie auch auf jeden anderen Popanz gehetzt werden!
George Orwell beschrieb auch eine durch und durch „tugendhafte“ Gesellschaft mit grauenhaften Folgen, und nun soll uns ebenfalls nach und nach die totaaale „Tugendhaftigkeit“ in allen Lebenslagen eingebleut werden: Du sollst nicht rauchen; du sollst nicht saufen; du sollst keinen Feinstaub verursachen; du sollst deinen Müll trennen; du sollst keine „gefährlichen“ Hunde halten und, und, und... und irgendwann wird dann zweifellos auch der Blockwart aufpassen, daß wir uns auch wirklich allüberall so „tugendhaft“ verhalten, wie es der „Große Bruder“ von uns erwartet. Dabei ist natürlich selbstverständlich, aber trotzdem immer wieder erwähnenswert, daß der „Feinstaub“ der Militärmaschinerie selbstredend keine Rolle spielt beim Schutz der Gesundheit oder der Umwelt! – Hier ist eine regelrechte Pseudo-Religion im Aufbau mit „göttlichen Geboten“, die wie die Existenz des Allmächtigen selbst gar nicht mehr hinterfragt werden dürfen, wenn man sich nicht der „Ketzerei“ schuldig machen will...
Das Ergebnis wird eine Gesellschaft sein, die wie eine durch und durch gehirngewaschene pseudoreligiöse Großsekte funktioniert: Wir sind die Guten, und wer nicht zu „unserer“ guten Gemeinschaft gehört, der ist kein Mensch, muß also auch nicht mehr wie ein Mensch behandelt werden – Terroristen, Terrorsympathisanten, Kommunisten, kurzum jeder, der nicht in „Neusprech“ denkt, ist dann nur noch ein „Krebsgeschwür“, ein „Tumor“, der entfernt werden muß, und zwar im Namen der „Menschlichkeit“ und im Interesse der „Volksgesundheit“... Für die Entmenschung von „verdächtigen Volksschädlingen“ sind zur Zeit noch die USA zuständig, die in Guantanamo zweifellos auch über die besseren Voraussetzungen verfügen, und für den Umbau im Inland sind hauptsächlich die Ministerien für Volksgesundheit und für Staatssicherheit (die sich auch die Volksaufklärung und Propaganda teilen) zuständig: Rauchverbot, G8, Schutzkäfige zum Schutz der Schutzzonen um Schutzbereiche zum Schutz von schutzwürdigen Schutzinteressen – oder wie auch immer...
Die ganze Rauchverbots-Kampagne stützt sich auf eine „Studie“, in der substantiell nichts weiter steht, als daß Menschen, die einmal geraucht haben (überraschenderweise!) irgendwann gestorben sind, nachdem sie mehrheitlich ein Lebensalter jenseits der statistischen Lebenserwartung erreicht haben! Die „wissenschaftlichen“ Grundlagen werden der Öffentlichkeit genauso verschwiegen, wie auch die Hunderttausenden ganz realen (also nicht statistischen) lebendig zerfetzten oder verbrannten Zivilisten im Irak und Afghanistan dem kapitalgelenkten Orwellschen Staatsfernsehen keine Sondersendung wert sind! Die Propaganda macht aus dieser „Studie“ das Schreckensszenario von Hunderttausenden Toten, die der „giftigsten Substanz des Universums“ zum Opfer gefallen sind (US Surgeon General) und die deshalb sofort verboten werden müsse...
Das Rauchverbot ist also nichts anderes als ein pseudoreligiöses Glaubensedikt, wahrscheinlich sogar das Produkt eines „Think Tanks“, der damit eine durchaus beachtliche Werbekampagne zugunsten einflußreicher Kapitalinteressen kreiert hat (Nicorette statt Zigarette). Befremdlich ist nur, wer dabei alles mitmacht – egal, ob bezahlt oder „nur“ als „nützliche Idioten“...
UNWISSENHEIT IST MACHT! Deshalb haben diktatorische Machthaber zu allen Zeiten stets versucht, dem Volk immer nur den gewünschten Teil der „Wahrheit“ einzubleuen und den „unbequemen“ Teil der Wahrheit nach Kräften zu unterdrücken. Das ist die Grundlage, um Menschen gegen andere Menschen überhaupt aufhetzen kann: „Terroristen“, Kommunisten, Russen, Franzosen, Juden, Raucher – ganz beliebig... Deshalb wollten auch demokratische Humanisten wie Willi Brandt „das Bildungsprivileg brechen“ und jedem Menschen jede Bildung (also jede Information und jedes Wissen) unterschiedslos zugänglich machen, nur begrenzt durch die individuellen Möglichkeiten, aber niemals begrenzt durch rassische, religiöse oder soziale Herkunft! Solche Ideen sind natürlich „Teufelszeug“ – für Faschisten und Plutokraten gleichermaßen, weil damit die Möglichkeiten zur Manipulation gen Null tendieren – sowohl Kriegshetze wie Rassenhetze oder auch verdummende Werbung (Nicorette statt Zigarette) wären dann kaum noch möglich! Ungefilterte Information ist der Todfeind jeder Propaganda...
Die Ideologie der Unterdrücker zielt deshalb darauf ab, jedem immer nur so viel Wissen = Bildung = Information zugänglich zu machen, wie er unbedingt braucht, um für das System zwar nützlich, aber auf der anderen Seite trotzdem noch möglichst manipulierbar zu sein. Ein Soldat braucht andere Bildung als ein Handwerker, aber beide sollen nur soviel bekommen, daß sie immer noch frei manipuliert werden können – der eine, um die „Mächte der Finsternis“ als Ungeziefer zu betrachten und abzuknallen, und der andere, um an der Heimatfront unterstützend Hurra zu schreiben... Aber nur (wenigstens partiell) „dumme“ Leute kann man aufhetzen - „Freidenker“ sind dafür unempfänglich und passen deshalb nicht in ein solches System und werden deshalb immer auch zuerst entweder „nur“ totgeschwiegen oder sogar eliminiert...
Durch die Einführung von Studiengebühren wird gerade wieder sichergestellt, daß höhere Bildung „erblich“ bleibt, daß sie im wesentlichen nur denen zugänglich ist, die von anderen „Systemträgern“ abstammen, die sich in dieser Funktion mit hoher Wahrscheinlichkeit schon „bewährt“ haben. Kinder von Hartz-IV-Empfängern bleiben genauso außen vor wie die Schwarzen während der Apartheid oder die Juden im Dritten Reich. Um dieses Argument zu entkräften, hat man natürlich (noch) ein paar Zugangsmöglichkeiten für Unterprivilegierte offen gelassen. Wichtig ist aber trotzdem, daß damit aus dem Menschenrecht auf gleiche Bildungschancen ein sehr gut kontrollierbarer Zugang zur Bildung geworden ist, für den der „Ausweis“ Geld ist, den nun mal nicht jeder in der erforderlichen Menge hat. Und Kontrolle ist das „A“ und „O“ in einer Diktatur: Kontrolle der Telekommunikation, Kontrolle des Nichtraucher-„Schutzes“ und irgendwann sicher auch die Kontrolle der Gedanken, um sicherzustellen, daß auch wirklich alle in „Neusprech“ denken. Die scheinbare Binsenweisheit, wenigstens die Gedanken sind frei, die galt bestimmt vor 70 Jahren, aber sie wird in 70 Jahren sicher nicht mehr zutreffen, weil sie irgendwann von der technischen Entwicklung „überholt“ wird. Für die Begründung von Einschränkungen der Freiheit ist die Kontrolle von Informationen natürlich immer sehr hilfreich: Bei den aktuellen Kampagnen werden ja auch nur die „Informationen“ veröffentlicht, die man für den Popanz der Terrorgefahr oder für den Popanz der Nikotingefahr benötigt – alle anderen Informationen sind „schädlich“ – sie sind sogar das einzige, was in diesen Kampagnen eine „Gefahr“ darstellt, nämlich eine Gefahr für die LÜGEN!
Hitler war der Meinung, daß für die slawischen Völker nach dem „Endsieg“ eine rudimentäre Bildung mit 3 Schulklassen völlig ausreichend wäre für die Aufgaben, die den „Untermenschen“ dann noch zugebilligt werden sollten. Heute ist es im Prinzip nicht anders, nur etwas differenzierter und subtiler, viel weniger „platt“ und ehrlich, aber der humanistische Ansatz eines Bundeskanzlers Willi Brandt, das „Bildungsprivileg“ zu brechen und jedem Menschen, unabhängig von seiner rassischen, religiösen oder sozialen Herkunft, dieselben Bildungschancen einzuräumen, dieser humanistische Ansatz soll nun mit finanziellen Zugangsbeschränkungen genauso wie die Selbstbestimmung über ein seit Jahrtausenden legitimes Genußmittel mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden – Die Begründungen sind immer Lügen: Ein paar hundert EUR Studiengebühren sind keineswegs für die Existenz der Hochschulen erforderlich, solange man gleichzeitig stets genug Geld für neue Rüstungsprojekte und Kriegseinsätze hat...
Wie ignorant oder "gehirngewaschen" und gleichgeschaltet muß man eigentlich sein, um nicht zu kapieren, daß es bei der ganzen Kampagne ausschließlich um ein pseudoreligiöses Glaubensedikt bzw. um eine reine, wenn auch millionenschwere Marketingkampagne der Pharmaindustrie geht?
In den letzten Jahren hätte es eigentlich jedem klar werden müssen, daß Demokratie und Verfassung zunehmend nur noch Volksverdummung sind. Regierungen sind heute kaum noch mehr als die "Augsburger Puppenkiste" des Kapitals. Wir haben schon längst eine „Bananenrepublik“, in der nur noch die Bananenbäume fehlen – alles andere ist schon lange vorhanden... Entgegen allen Erwartungen waren 7 Jahre "Rot-Grün" noch ungleich schlimmer als die 16 Jahre des "schwarzen" Helmut Kohl. Diese "Farbenlehre" ist obsolet und stimmt in diesem Jahrhundert überhaupt nicht mehr. Egal, wo man sein kreuz macht, es geschieht grundsätzlich nur noch das, was dem Kapital nützt. Bei widerstreitenden Kapitalinteressen (die es natürlich auch gibt) obsiegen stets diejenigen Interessen, hinter denen die meiste "Kohle" steht.
Die mit Abstand größte "Profitmaschine" der Welt ist die Rüstungsindustrie: Fast eine Billion (1.000.000.000.000,00) Dollar werden jedes Jahr für Rüstung ausgegeben, annähernd die Hälfte davon allein von den USA - alles Mittel, die nicht vom Himmel gefallen sind, sondern zuvor den Ärmsten in allen Ländern der Welt vorenthalten bzw. gestohlen wurden. Da braucht man natürlich auch "Feinde", die man als "Bedrohung" an die Wand malen und gegen die man gelegentlich Krieg führen kann, um diesen irrwitzigen Aufwand noch irgendwie zu rechtfertigen.
Die zweitgrößte "Profitmaschine" ist die chemische Industrie mit allem, was irgendwie dazu gehört. Genaugenommen ist diese sogar kaum von der Rüstungsindustrie zu trennen, denn ohne Treibstoffe, Treibmittel, Arzneimittel und Sprengstoffe kann es nun mal keine Kriege geben!
Die Profite der Rüstungsindustrie sind aber kaum noch zu steigern, da sie sich – „Kalter Krieg“ hin, „Terrorismus“ her – ohnehin permanent auf Weltkriegsniveau befinden; deshalb müssen nun andere Quellen "angebohrt" werden.
Steigerungsfähig sind auf jeden Fall noch die Profite der Pharmaindustrie, denn wenn es gelingt, weit mehr als eine Milliarde Raucher weltweit zu "Suchtkranken" zu erklären, die es zu "therapieren" gilt, dann locken hier Profite, die eine durchaus signifikante weltwirtschaftliche Größenordnung erreichen können und die sich hinter den Rüstungsprofiten kaum zu verstecken brauchen. Natürlich ist auch die Tabakindustrie keine altruistische Vereinigung, sondern genauso profitorientiert wie jeder andere Wirtschaftszweig in diesem System, aber sie ist gegenüber dem alles erdrückenden gigantischen militärisch-industriellen Komplex kaum mehr als ein besserer "Tante-Emma-Laden" und hat der Koalition aus Rüstung, Chemie, Pharmazie, willfährigen „Experten“ und (korrupter) Politik quer durch alle Parteien von rechts bis "links" kaum mehr entgegenzusetzen als etwa der Gaststättenverband, der (leider) nur ganz wenige (viel zu wenige) hoch dotierte "Chefsessel" zu vergeben hat...
Könnte z.B. der Gaststättenverband jedem abgehalfterten „Gesundheitsminister“ einen Aufsichtsratsposten für 1 Million EUR Jahresgehalt anbieten, dann hätten genau dieselben „Argumente“, mit denen jetzt das Rauchverbot begründet wird, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Politik überhaupt kein Gewicht; wahrscheinlich würden sogar die "Gesundheitsminister" selber in Pressekonferenzen die unseriösen Methoden der DKFZ-„Studie“ aufdecken und anprangern, denn sie sind ja keineswegs blöd, sondern „nur“ berechnend.
Zwischen der Pharma- und der Tabakindustrie gelten selbstverständlich genau dieselben „Spielregeln“ wie sonst überall im Kapitalismus: Expandiere oder stirb! Der größere frißt den kleineren, der Konzern den Tante-Emma-Laden! Die wesentlich kleinere Tabakindustrie (David) macht zweifellos auch Profite, aber die überproportional mächtigere Pharmaindustrie (Goliath) möchte diese Profite natürlich noch zusätzlich an sich reißen, wie auch der Konzern dem Tante-Emma-Laden keinen CENT gönnt, obwohl durchaus beide existieren könnten. Hier findet einfach nur ein Propagandakrieg von „Goliath“ gegen „David“ statt. Mit Gesundheits-„Schutz“ hat das überhaupt nichts zu tun, denn darum geht es ja bei der größten Wirtschaftsmacht auf diesem Planeten, nämlich dem internationalen militärisch-industriellen Rüstungskomplex auch nicht – oder dienen die Billionen Rüstungsausgaben vielleicht der Gesundheits-„Fürsorge“? Und wenn die lautesten (gierigsten) Verbots-Schreihälse bei ihren Propaganda-Auftritten effekthaschend nach „Blutgeld“ suchen, dann sollten sie vielleicht mal etwas weniger in die vergleichsweise lächerliche „Ladenkasse“ der Tabakindustrie, sondern besser in die siloartigen „Geldspeicher“ der Rüstungsindustrie schauen, doch das tun sie ja ganz offensichtlich auch nicht, was diese Kampagne nicht nur so heuchlerisch und verlogen, sondern sogar moralisch durch und durch verdorben macht! Hier sind einfach nur politische „Prostituierte“ am Werk...
Selbstverständlich ist nicht jeder einzelne von der Pharma-Lobby gekauft, der sich in der Anti-Raucher-Kampagne engagiert. Zweifellos gibt es auch Leute, deren Motivation aus einem diffusen Haß gegen Raucher resultiert. Doch Haß auf Andersartige ist nun mal so alt wie die Menschheit selbst. Der Haß zwischen Rassen, Religionen, Völkern, Nationalitäten, Sprachgruppen, Clans oder politischen Anschauungen ist leider völlig „normal“ und hat dazu geführt, daß die meisten Menschen der Weltgeschichte nicht an Altersschwäche und schon gar nicht an Tabak, sondern an den folgen von Gewalt gestorben sind. Daneben gibt es dann bestimmt auch noch eine Menge Leute, die einfach jede Propaganda glauben, ohne sie selber zu hinterfragen. In der Anti-Raucher-Kampagne sind beide Gruppen nur die „nützlichen Idioten“ der Pharmaindustrie, die für deren Profite kämpfen, ohne selber etwas davon zu haben. Zweifellos sind das die „Lieblinge“ von „Big Pharma“, über die man in den Chefetagen vor Lachen kaum in den Schlaf kommt, wenn die nächste 100%-Erhöhung der Apanagen ansteht...
Gerade die Pharmaindustrie ist doch wohl bekannt dafür, daß sie bisher praktisch jedes „Kostendämpfungsgesetz“ im Gesundheitswesen durch die geschickte Nutzung von Lücken und Schlupflöchern umgehen konnte (die von der Politik wahrscheinlich absichtlich offen gelassen werden, denn so viel Inkompetenz kann es eigentlich in keinem Ministerium geben?) – „Sparmaßnahmen“ trafen doch immer nur Patienten, Ärzte und Apotheker am unteren Ende der Hierarchie, also immer dort, wo es – wie in der Gastronomie – keine Pfründe zu verdienen gibt!?
Die Pharma-Lobby dagegen hat genug Geld für aggressive Werbung und Sponsoring ohne jeden Informationswert; sie gibt wahrscheinlich mehr Geld dafür aus, um die Tatsache, daß es überhaupt Forschung gibt, bekannt zu machen, als für die Forschung selbst!? Sie hat offenbar auch genug Geld, um den Markt von unzähligen Pharmareferenten an der Basis direkt bei den Ärzten zu „beackern“ und Geschenke zu verteilen, die die „Freundschaft“ erhalten sollen. Oft genug wurden auch schon Marketingmethoden am Rande der wettbewerbsrechtlichen Legalität angeprangert. Die Medikamentenpreise in Deutschland dürften so ziemlich die höchsten der Welt sein, was – unabhängig von der Branche – generell auf eine wie auch immer geartete Monopolmacht hindeutet. Da würde es doch nun wirklich jeder Lebenswahrscheinlichkeit widersprechen, wenn ausgerechnet der potentiell riesige Markt der „Rauchertherapie“ unberücksichtigt bliebe!? So naiv kann doch überhaupt niemand sein, um das zu glauben!?
Eine Anti-Raucher-Kampagne könnte „Big Pharma“ sogar aus der Portokasse bezahlen: ein paar banale „Studien“ (von „unabhängigen“ Instituten, die nur von „gemeinnützigen Spenden“ leben), Medien, die reißerische Sensationsmeldungen (Hunderttausende Nikotintote – die „Blutspur“ des Tabaks etc. – klar, für die Schlagzeile „Blutspur der Rüstung“ zahlt ja auch niemand!) verbreiten, werden mit Anzeigenkampagnen (die man sowieso reichlich schaltet – also kein zusätzlicher Aufwand!) „belohnt“; Journalisten, die sich für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze durch wohlwollende „Hofberichterstattung“ bedanken (wes Brot ich eß, des Lied ich sing!), etwas „Lobbyarbeit“ in der Politik, indem man Entscheidungsträgern und „Multiplikatoren“ mitteilt, daß man sie (natürlich wegen ihrer überragenden Qualifikation) doch so furchtbar gerne im Aussichtsrat begrüßen würde, wenn sie von der Politik einmal genug haben – und fertig ist eine Kampagne, mit der man Raucher verteufeln kann, mit der man aber zu anderen Zeiten auch Juden vernichten könnte und tatsächlich auch konnte! – Wer hat eigentlich Zykon B produziert?
Weder in den Gesetzen noch in den zugrunde liegenden "Studien" kommt es deshalb auf die Wahrheit an - denn die stört nur, und zwar ganz gewaltig, weshalb sie ja auch so gut wie möglich unterdrückt wird! Hier zählt eben nur noch das Orwellsche Grundprinzip, daß man jede beliebige Lüge zur "Wahrheit" machen kann, wenn man sie nur oft genug und über möglichst viele scheinbar voneinander unabhängige Quellen und (gedungene) "Experten" verbreiten läßt; und genau das ist es ja, was wir seit Jahren in ständig zunehmendem Maße ganz massiv erleben.
Weiter unten auf dieser Seite befindet sich ein seltener Artikel aus der "Zeit", der offenbar der noch nicht ganz lückenlosen "Zensur" der dominierenden Kapitalinteressen "durch die Lappen gegangen" ist.
Immer wenn es drauf ankam, dann steckten in den letzten Jahren sowieso fast alle "unter einer Decke" - von rechts bis "links"... Trotzdem kann es aufschlußreich sein, wenn man sich die lautesten "Schreihälse" und Haßprediger in der Hetzkampagne gegen Raucher einmal etwas genauer anschaut: Blöd sind sie wahrscheinlich alle nicht, eher schon skrupellos, d.h. sie kennen durchaus die Fakten, kümmern sich aber nicht darum. Könnte es vielleicht sein, daß einige einen besonderen "Nachholbedarf" in Sachen Pfründesicherung zu haben glauben und daß man diese vornehmlich sogar im ehemals linken Lager antrifft!?
Um bei der Pharmaindustrie irgendwann genauso "gefragt" zu sein wie Riester bei der Finanzwirtschaft, da muß man schon einiges "leisten", da muß man sich auch mal als besonders fanatischer Eiferer und willfähriger Sachwalter entsprechender Kapitalinteressen hervortun, dann gibt es möglicherweise auch mal freundliche Angebote für Aufsichtsratsposten mit ganz wenig Arbeit, aber dafür schwindelerregenden "Tantiemen"...
Man muß schon weit in die Geschichte zurückgehen, um Parallelen für derart kristallklare Unrechtsgesetze zu finden:
Die nationalsozialistische "Rassenhygiene" basierte ebenfalls auf pseudowissenschaftlichen "Studien" ohne verifizierbare Beweise, mit denen die "Minderwertigkeit" nichtarischer Rassen genauso "seriös bewiesen" wurde wie heute die "Schädlichkeit des Rauchens bzw. Passivrauchens"... Alle harten Fakten, historische Fakten, die Fakten des Statistischen Bundesamtes und sogar die Fakten aus der maßgeblichen „Studie“, die zur Rechtfertigung der Verbotswillkür herangezogen wird, sprechen zwar dagegen, und selbst die unterzeichnende „Wissenschaftlerin“ lehnt es kategorisch ab, Widersprüche ihres Elaborats zu erklären, weil allein der "gute" Zweck die Mittel heiligt! – Nun bin ich ja normalerweise nicht so leicht zu beeindrucken, aber bei so einer Erklärung stockt mir wirklich der Atem, denn mit der Begründung „der gute Zweck heiligt die Mittel“ wurden in der Weltgeschichte fast immer nur Verbrechen begründet, denn es waren stets die Täter, die damit selber festlegten, was der „gute Zweck“ sei und welche „bösen“ Erscheinungen zu bekämpfen wären: Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennung, und auch der Nationalsozialismus war ja ein guter Zweck für das Volk, welches nur noch zu seinem „Glück“ gezwungen erden mußte! Vor so einer haarsträubenden Einlassung sollte eigentlich jeder Angst bekommen, der noch über einen Rest an eigenständigem Denkvermögen verfügt! Vor solchen Leuten sollte man viel mehr Angst haben als vor Hitler und Stalin, die lange tot sind, während diese Dame noch da ist und offenbar fanatisch darauf brennt, anderen ihre Ideologie aufzuzwingen! Da sie offenbar auch die Politik schon hinter sich hat, ist allerhöchste Gefahr im Verzug! Es gibt praktisch nichts, was sich mit dieser Begründung nicht rechtfertigen ließe! Auch die Inquisitionsverfahren gegen Giordano Bruno und Galileo Galilei wurden mit dem Totschlagargument der „göttlichen Wahrheit“ gerechtfertigt, und die Neuauflage bahnt sich hier und heute gerade an – möglich ist alles, wenn „der gute Zweck“ die Mittel heiligt!? Ich halte Leute, die solche Begründungen verwenden, schlichtweg für gemeingefährlich! So etwas deutet darauf hin, daß sie gerne Ankläger, Richter und Vollstecker in einer Person sein und ihr Glaubensedikt allen einprügeln wollen: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein! Hier ist Schutz dringend erforderlich, allerdings nicht vor Passivrauch, sondern vor den Anhängern dieser „Glaubenskongregation“...
Raucher sollen nun aus Gründen irgendeiner obskuren Ideologie in die Sudelecke gedrängt und zum Bespucken freigegeben werden. Doch wenn es mangels wissenschaftlicher Beweise um ein Glaubensedikt geht, dann soll man das auch so nennen und zugeben, daß man zurück ins Mittelalter will, anstatt unhaltbare Lügen vorzuschieben. Es versteht sich fast von selbst, daß der Wille der Betroffenen weder früher noch heute dabei irgendeine Rolle spielt, was auch wieder darauf hindeutet, daß Begründung und Motivation überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Auf die Wahrheit kam es nie an, wenn „der gute Zweck“ die Mittel heiligt, sondern immer nur auf die gebetsmühlenartige Gehirnwäsche, mit der Lügen zur "Wahrheit" erhoben und Massen in Hysterie versetzt werden. Mit Hilfe einer obskuren sektenartigen Ideologie, die wie eine absolutistische Religion ohne Fakten auskommt und aus der in Zukunft buchstäblich alles erwachsen könnte, nur nichts gutes, soll nunmehr auf Kosten einer ganzen Bevölkerungsgruppe der Profit der Pharmaindustrie aus der Therapierung von „süchtigen“ Rauchern gesteigert werden. Es wäre tatsächlich merkwürdig und würde jeder Lebenserfahrung und jeder Lebenswahrscheinlichkeit widersprechen, wenn hier nicht ganz profane und vollkommen eigennützige Profitinteressen der Protagonisten im Vordergrund stehen würden...
Die BRD hat durch Verträge und Entschädigungszahlungen (und nicht zuletzt auch durch die Übernahme einer ganzen Reihe von faschistischen Blutsäufern und Schreibtischhenkern in höchste wirtschaftliche und politische Positionen) die Rechtsnachfolge des nationalsozialistischen Deutschland anerkannt. Erst vor kurzem hat einer der Rauchverbotsbeschließer noch einen früheren Schreibtisch-Henker posthum zum lupenreinen Demokraten und sogar zum Regimegegner erklärt, der durch sein Tun zwar dazu beigetragen hat, die Gaskammern von Auschwitz möglichst lange in Betrieb zu halten, der aber wahrscheinlich in perfekter Schizophrenie (oder Doppelmoral, wie heute üblich) im Dienst Todesurteile unterschrieben und nach Feierabend den Widerstandskampf unterstützt hat!? - Wie gesagt, Propaganda muß nicht logisch sein, Propaganda braucht nur einen effizienten Propagandaapparat, ständige Wiederholungen und ausreichend Mietmäuler, die dabei mitspielen! Wenn jetzt also auf der Grundlage von Lügen schon wieder ohne jede sachliche Grundlage Stimmungsmache, Psychoterror, Ausgrenzung, Erniedrigung, Demütigung und haltlose Diffamierung (Raucher töten) gegen eine Bevölkerungsgruppe betrieben werden, dann deutet das nicht nur darauf hin, daß es eine Diskrepanz zwischen Begründung und Motivation gibt, dann setzt man damit nach über 60 Jahren Pause eine „bewährte“ Tradition fort:
VOLKSVERHETZUNG!
Bertolt Brecht: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
Albert Einstein: Die Massen sind niemals kriegslüstern,
solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden. Mehr...
...hinzufügen könnte man noch, sie sind auch keine Schwarzen-, Juden-, Kommunisten-, Ausländer-, "Hexen"- oder Raucherhasser, solange sie nicht durch Volksverhetzung dazu gemacht werden...
Denn: "Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden
unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun,
und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da."
(VICTOR KLEMPERER - Lingua Tertii Imperii)
Wer trägt eigentlich die moralische Verantwortung, wenn es immer wieder zu „Jagdszenen“ auf Minderheiten kommt? Selbst die „Dümmsten“ am unteren Ende des "Prekariats" verstehen diese doppelte Moral, wenn Politiker auf der Grundlage reiner Lügen Stimmung gegen Raucher machen, nach deren Ächtung geradezu sabbernd geifern und das Volk zur Denunziation ermuntern, um diese willkürlich kriminalisierte Gruppe vom öffentlichen Leben auszuschließen, aber auf der anderen Seite eimerweise Krokodilstränen vergießen, wenn es anderswo gegen eine andere Gruppe geht. Jeder langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger kapiert, daß solche Heuchler keine moralische Instanz sind und allenfalls als schlechtes Vorbild taugen. Solange die Hetze gegen Gruppen, ganz gleich welche, gesellschaftlich nicht generell und unterschiedslos geächtet wird, muß und wird es auch immer wieder zu „Jagdszenen“ kommen. Doppelte Moral ist vielleicht innerhalb der politischen Kaste Standard, aber nicht in der Bevölkerung. Wenn Politiker den Anfang machen und aufhören würden, die Atmosphäre gegen Raucher mit Lügen zu vergiften, dann wäre ein ganz bedeutender Schritt zur Besserung vollzogen...
In voller Kenntnis der Tatsache, daß der Staat (noch) gar nicht in der Lage ist, Hunderttausende von Kneipen, Bars, Cafés, Imbißstuben, Restaurants, Diskotheken, Hotels, Friseursalons und Taxis lückenlos zu überwachen, setzen die plutokratischen Machthaber (inklusive der ehemaligen linken Helfershelfer) nun erstmals seit 1945 ganz gewußt wieder auf den Eifer und das Sendungsbewußtsein von selbsternannten „Hilfssheriffs“, um erstmals seit über 60 Jahren unter dem heuchlerischen Vorwand des „Gesundheitsschutzes“ erneut ein flächendeckendes Blockwartsystem durch die Hintertür zu etablieren und damit ein Klima von Angst, Spitzelei und Denunziation bis in die letzen Winkel des Landes zu tragen. Und das alles geschieht ohne jede sachliche Grundlage (siehe oben) ausschließlich auf der Basis von Lügen, um die Gesellschaft damit ganz langsam auf das neue Zeitalter des Orwellschen Faschismus vorzubereiten...
Die Stasi war dagegen nachgerade harmlos; sie hat zwar "Inoffizielle Mitarbeiter" angeworben und mit ganz konkreten Aufgaben betraut, aber eine pauschale Motivation des ganzen Volkes zur Hexenjagt auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die ausschließlich auf der Grundlage von gekauften pseudowissenschaftlichen Lügen-"Studien" kurzerhand zu "Volksschädlingen" abgestempelt wurde (früher Christen, Hexen und Juden, heute Raucher), die hat es in der humanistischen DDR nie gegeben – und hätte es auch niemals geben können! Wenn sogenannte "Konservative" heute noch immer Linke mit der SED in Verbindung bringen, um sie damit in den propagandistischen Dreck zu ziehen, dann ist das in der Tat eine schwere Beleidigung – aber nicht für die linken Verbotsprediger, sondern für die SED, die voller aufrichtiger Humanisten war, die sich NIEMALS für so eine durchsichtige Hetzkampagne zur Durchsetzung kristallklarer Kapitalinteressen hergegeben hätten! Die ganze Kampagne trägt ausschließlich die verbrecherische Handschrift des Kapitals, von dem wir bereits seit Marx und Engels wissen, daß es mit steigendem Profit immer "kühner" wird und ab 300% Profit sogar jedes beliebige Verbrechen riskiert, selbst wenn damit das Risiko der eigenen Vernichtung verbunden ist! Diese "magische" Profitrate wird sowohl in der Kriegführung wie auch in der erzwungenen "Rauchertherapie" allemal überschritten, und nur deshalb geschieht beides! Bei einer deutschlandweiten, europaweiten oder sogar weltweiten Ächtung des Tabaks und der "Therapierung" aller Raucher winken so unvorstellbare Profitraten, die jedes Drogenkartell vor Neid erblassen lassen würden. Wenn schon gewaltige Anstrengungen unternommen werden, um läppische Schnupfenmittel an den Mann zu bringen, na dann stellt doch wohl eine flächendeckende Nichtraucher-Kampagne eine ungleich lukrativere Marketingmaßnahme dar, für die es sich absolut lohnt, ein paar "Studien", "Experten", Institutionen, Journalisten oder Politiker zu kaufen!? Andere Gründe existieren dafür nicht, oder es handelt sich um vorgeschobene Lügen, die nur mit einer Mauer des Schweigens vor dem sofortigen Zerfall bewahrt werden können! Und nur weil Haßprediger und Verbotsbeschließer von diesen astronomischen Profitraten natürlich unbedingt etwas abhaben wollen, egal in welcher Form auch immer, deshalb gibt es die aktuellen Nichtraucher-"Schutz"-Gesetze, die zur Zeit unter wissentlicher Ausblendung aller Fakten auf Biegen und Brechen durchgeprügelt werden...
Der 1. August 2007 hat deshalb alle Voraussetzungen, um als ein historisches Datum in die Geschichte einzugehen. Die Vorbereitungen zum Orwell-Staat dauern natürlich schon wesentlich länger: Seit 25 Jahren wird die Medienlandschaft „kapitalkonform“ umgebaut, d.h. Verzehnfachung der Medien bei gleichzeitiger Reduzierung der Meinungsvielfalt, getreu dem Orwellschen Grundprinzip, daß man jede beliebige Lüge zur „Wahrheit“ machen kann, wenn man sie nur möglichst oft und über möglichst viele scheinbar voneinander unabhängige Quellen verbreiten läßt. Die ständig zunehmende Lawine der Rückwärts-„Reformen“, mit denen mehr als ein Jahrhundert Befreiungskampf um elementare soziale Menschenrechte zurückgedreht wurden, spielte natürlich auch eine wichtige Rolle auf dem Weg zu diesem Ziel.
Dennoch brachte der 01.08.2007 einen völlig neuen qualitativen Quantensprung, weil an diesem Tage zum allerersten Mal seit den nationalsozialistischen Rassegesetzen wieder eine Gesetzgebung ausschließlich auf der Grundlage von Lügen durchgeprügelt und in Kraft gesetzt wurde, was ohne den vorherigen „Umbau“ der Medienlandschaft wahrscheinlich überhaupt nicht möglich gewesen wäre!? Denn ohne die jahrzehntelange Gehirnwäsche aus Dutzenden von Müll-Kanälen würden die Menschen heute zu Millionen gegen die Kriege im Irak und Afghanistan protestieren, wie sie es zu Zeiten des Vietnamkrieges getan haben, anstatt sich zur Ablenkung ersatzweise in eine Tabakhysterie treiben und zu „nützlichen Idioten“ in einer pharmazeutischen Werbekampagne machen zu lassen. Außerdem gab es früher kapitalunabhängige (d.h. öffentlich-rechtliche) Medien mit Journalisten, die es – unabhängig von Werbeeinnahmen – ohne Angst um ihren Arbeitsplatz jederzeit gewagt hätten, auch Widersprüche in der Verbotskampagne aufzudecken und von den Machthabern plausible Erklärungen zu fordern. Doch das ist leider Vergangenheit, denn die Öffentlich-Rechtlichen sind heute fast genauso abhängig von Werbeaufträgen (auch der Pharmaindustrie) wie alle anderen und können demzufolge auch nur das berichten, was ihre zahlungskräftigsten Werbekunden nicht "vergrault". Diese „Selbstzensur“ mit mindestens genauso wirksam – und wahrscheinlich noch viel engmaschiger – als die Zensur durch ein Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda! Genauso, wie auch beim Reichsparteitag der NSDAP kein Journalist die „wissenschaftlichen“ Grundlagen der Nürnberger Rassegesetze hinterfragte, untersucht heute auch kaum jemand die „wissenschaftlichen“ Grundlagen des willkürlichen Rauchverbots – und selbst wenn, dann werden die Tatsachen mit einer Mauer des Schweigens umgeben. Also alles wie vor 70 Jahren. – Daß das Jahr 1933 zu einem historischen Wendepunkt werden würde, war damals auch nicht jedem klar – viele Intellektuelle haben seinerzeit den „Führer“ und seine lügenhafte Rassenlehre ebenfalls nicht ernst genommen oder sogar verspottet, doch 10 Jahre später hat dann niemand mehr darüber gelacht...
Während ich dies schreibe, sehe ich gerade mal wieder mit einem Auge einen der vielen, vielen verherrlichenden Werbespots der Rüstungsindustrie, die in Form von stundenlangen (Pseudo-) „Reportagen“ tagtäglich über die nach reinen Kapitalinteressen gleichgeschalteten „Informationskanäle“ flimmern. Kernaussage: „Die ‚moderne‘ Kriegführung braucht immer mehr ‚Spezialkräfte‘ für ‚verdeckte‘ Einsätze!“ – Welche „verdeckten“ Einsätze? Wo? Wann sind zuletzt Truppen ausländischer Aggressoren bei Cuxhaven oder in Neuengland angelandet, um uns den Islam aufzuzwingen, unsere Kartoffelernte zu rauben oder Niedersachsen zu annektieren, wogegen eine militärische Abwehr selbstverständlich absolut legitim wäre? Oder geht es vielleicht eher darum, anderen Völkern der Welt den „Freiheitsbegriff“ unserer Machthaber mit „Flamme und Schwert“ aufzuzwingen und mit willkürlichen Rauchverboten und ähnlichen Maßnahmen neue Märkte für die Pharmaindustrie zu erobern – etwa durch die Ermordung ausländischer Staatsoberhäupter mit Hilfe „verdeckter Spezialkräfte“, so geschehen bei Salvador Allende, der das „Verbrechen“ begangen hatte, kostenlose Schulspeisungen in Chile einzuführen und damit die „Saat des Kommunismus“ im südamerikanischen „Vorgarten“ der USA auszubringen?
Noch immer vermisse ich bei diesen journalistisch verbrämten Werbespots der Rüstungsindustrie die Warnhinweise des „Gesundheitsministeriums“ über die „gesundheitlichen Folgen“ von Kriegen: etwa durch „Schocktherapie“ mit Nahaufnahmen zerfetzter und verbrannter Soldaten, Frauen und Kinder, also absolut keine statistischen Spielereien wie bei der Begründung des Rauchverbots, sondern einfach nur die millionenfache objektive dokumentarische Realität, damit jeder Zuschauer die dargebotenen (Schein-) „Informationen“ auch wirklich realistisch einordnen kann! Aber das DARF natürlich NICHT sein, weil es den Profitinteressen der Rüstungsindustrie und den Expansionsgelüsten der Machthaber extrem schaden würde. Sein MUESSEN dagegen aber natürlich die verlogenen Warnhinweise auf Zigarettenschachteln, weil diese den Profitinteressen der Pharmalobby bei der Erschließung neuer Märkte nützen: Nicorette statt Zigarette! Diese Diskrepanz zwischen unterdrückten Warnhinweisen und sogar unterdrückten dokumentarischen Informationen über die objektive Realität des Krieges und den andererseits erzwungenen heuchlerischen Warnhinweisen auf der Grundlage von unseriösen statistischen Taschenspielertricks, diese Diskrepanz ist ein wirklich beredtes Zeugnis für die totale moralische Verkommenheit, Verlogenheit und in vielen Fällen sicher auch Korruption der Rauchverbotsbeschließer kreuz und quer durch alle Parteien...
Die Wähler laufen den Parteien weg. Deshalb sinkt die Wahlkampfkostenerstattung. Wie lautet die Schlußfolgerung? Aus anderen Steuermitteln aufstocken, natürlich! Nach dem willkürlichen Rauchverbotsgesetz dürfte eine solche Gesetzesänderung auch kein Problem mehr sein. Nur auf die Idee, daß man die Wahlkampfkostenerstattung auch wieder steigern könnte, indem man eine Politik im Interesse der Volksmehrheit und der Schwächsten in der Gesellschaft macht, auf diese Idee kommen die gar nicht mehr! Das ist aber nicht das Verhalten von Demokraten – das ist das Verhalten von Potentaten und Usurpatoren...
Angesichts derart volksferner und abgehobener Machthaber, die sich einen feuchten Dreck um das „normale“ Leben und die Bedürfnisse der ganz „normalen“ Bürger kümmern, drängt sich einem das Bild einer kleinen Gruppe absolut volkstümlicher Humanisten auf, die bis 1989 im Dorf Wandlitz bei Berlin auf bescheidenem Mittelstandsniveau lebte und als Politbüro der SED redlich bemüht war, im Rahmen aller objektiven äußeren Gegebenheiten das alltägliche Leben der Bürger so angenehm und vor allem so unbeschwert wie möglich zu gestalten. Haßkampagnen und Ausgrenzungen gegen Teile der Bevölkerung hat es in 40 Jahren DDR nie gegeben! So etwas gab es nur von 1933 bis 1945, und die dafür Verantwortlichen sind ja danach zum Teil auch gerichtet worden – bis auf diejenigen, die ihre Karriere in der Bonner Republik nahtlos fortsetzen durften und von heutigen Rauchverbotsbeschließern zu lupenreinen Demokraten erklärt werden (Oettinger über Filbinger). – Ja, so macht das alles auch wieder Sinn: Die einen „lupenreinen Demokraten“ haben willkürliche Todesurteile zum „Schutz“ der Profitinteressen der Kriegswirtschaft beschlossen, und die anderen „lupenreinen Demokraten“ beschließen willkürliche Rauchverbote in der Privatsphäre zum „Schutz“ der Profitinteressen der Pharmaindustrie (Nicorette statt Zigarette). Da schließt sich doch der Kreis...
Zwar gab es in der DDR auch Reglementierungen, aber es gab sie nur dort, wo die Existenz des Gemeinwesens konkret gefährdet war – willkürliche Eingriffe in das Privatleben und launenhafte Gängelungen nach Art feudalistischer Potentaten, wie sie sich hier und heute immer mehr breitmachen, die gab es nicht, und wenn es sie ausnahmsweise doch mal gab, dann konnte jeder Bürger in wirklich demokratischer Weise eine Eingabe sogar direkt an das Staatsoberhaupt machen, die in den allermeisten Fällen auch noch positiv beantwortet wurde, sofern sie nicht vollkommen absurde Forderungen enthielt. Die heutige Linke, die – genau wie alle anderen – danach geifert, friedliche Bürger so intensiv wie nur irgend möglich zu drangsalieren, hat aber mit der früheren DDR absolut nichts mehr zu tun! Jeder Vergleich wäre eine posthume verbale Leichenschändung an aufrichtigen Humanisten, die sich niemals für eine Werbekampagne der Pharmaindustrie hergegeben hätten, die wie jede andere Werbung – unabhängig von der Branche – generell fast ausschließlich aus Lügen besteht! Und wenn dem nun die übliche Propagandakeule von den 150 Todesopfern an der DDR-Grenze entgegengesetzt wird, dann verweise ich voller Überzeugung auf die wahrscheinlich 10.000fache Anzahl von Todesopfern, die allein seither die unprovozierten imperialistischen Hegemonialkriege zur Folge hatten...
10965 Berlin, den 13.08.2007, F. Schuster
Raucher töten - von Kathrin Zinkant (Zeit-Online)
"Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) macht Politik gegen das Passivrauchen. Leider bedient sich das Institut dafür zweifelhafter Botschaften – und einer Studie, die keine ist!" Mehr...
Das klang alarmierend: "An den Folgen des Passivrauchens versterben in Deutschland derzeit jährlich vermutlich 3300 Menschen. Das sind mehr Todesfälle als gegenwärtig pro Jahr in Deutschland durch illegale Drogen, Asbest, BSE und SARS zusammen." Mit dieser düsteren Verlautbarung fand das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg vergangene Woche überall Gehör. Kaum eine Zeitung, die nicht sinngemäß über eine neue "Studie" der hochangesehenen Forschungseinrichtung berichtete, häufig gleich auf der Titelseite. Widerhall fand die Schreckensnachricht auch im Fernsehen, zum Beispiel in der Tagesschau. Und selbst die Bundesregierung beeilte sich, das Thema "ernst zu nehmen", was hätte sie auch anderes tun sollen: Wenn laut DKFZ 35 Millionen erwachsene Nichtraucher durch toxische und krebserregende Stoffe im Tabakrauch einer "Gesundheitsgefährdung mit Todesfolge" ausgesetzt sind, kann die Politik nicht einfach woanders hingucken.
In die sogenannte Studie hineingeguckt hat aber offenbar auch niemand - weder die Journalisten noch jene Politiker und Fachgesellschaften, die in den darauffolgenden Tagen die Botschaft des DKFZ verbreiteten. Sonst wäre ihnen eines aufgefallen: Von den "vermutlich 3300 Toten", die - wären sie ein Faktum - etwa 0,3 Prozent aller jährlichen Todesfälle in Deutschland ausmachen, entfallen 2108, also 64 Prozent, auf Menschen im Alter von 75 und mehr Jahren. Besonders ausgeprägt ist diese Verteilung unter jenen Passivrauchern, die laut DKFZ durch den unfreiwillig eingeatmeten Dunst an einem Schlaganfall sterben: 72 Prozent der mutmaßlichen Opfer wären, wie sich aus den DKFZ-Unterlagen ergibt, älter als 75 Jahre alt. Im Fall der koronaren Herzkrankheit hätten, den Schätzungen zufolge, von 2148 der Betroffenen immerhin zwei Drittel bereits dieses hohe Alter erreicht - bevor die Folgen des Passivrauchens sie dahinraffen.
Falls der Tod dann wirklich noch eine Folge des Passivrauchens ist. Das DKFZ legte seinen Schätzungen unter anderem die Annahme zugrunde, dass das Risiko ehemaliger Raucher für eine koronare Herzerkrankung binnen kurzer Zeit wieder auf das Niveau sinkt, dem auch Nichtraucher ausgesetzt sind. Und deshalb haben die Verfasser des DKFZ-Papiers die Ex-Raucher einfach den Nichtrauchern zugeschlagen. Das aber verfälscht die Statistik. Eine ausgebildete Arteriosklerose beispielsweise ist, sobald vorhanden, nicht mehr rückgängig zu machen; ein 50-Jähriger, der zwanzig Jahre lang starker Raucher war, hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits geschädigte Gefäße - und wird als Passivraucher deshalb zehn Jahre später ein höheres Risiko für eine koronare Herzerkrankung tragen als jemand, der nie eine Zigarette angerührt hat.
Doch von einer klinischen oder epidemiologischen Untersuchung, wie sie unter der Bezeichnung "Studie" zu erwarten wäre, kann im Falle dieses Papiers ohnehin nicht die Rede sein. Zwar stellten die Autoren eigene Berechnungen zu Sterblichkeit und Erkrankungen durch das Passivrauchen in Deutschland an. Das hat vor ihnen noch niemand getan. Aber es bleiben eben alles nur Schätzungen, die durchaus Schwachstellen aufweisen. Für ihre Berechnungen mussten sich die Wissenschaftler viele Daten und Resultate aus bereits veröffentlichten Studien und Metaanalysen - systematischen Übersichten - anderer Arbeitsgruppen und Länder zusammensuchen, und sie mussten sehr pauschale und teilweise wackelige Annahmen zugrunde legen. Denn wie soll man beispielsweise bestimmen, welcher Passivrauchbelastung die Betroffenen tatsächlich ausgesetzt werden? Dem Rauch von drei Zigaretten oder einer Schachtel? Rund um die Uhr oder nur gelegentlich? Laut Methodenteil der Publikation verließ man sich hier hauptsächlich auf persönliche Aussagen der Passivraucher im Rahmen des Bundesgesundheitssurvey von 1998; wissenschaftlich fundierte Maßstäbe oder Daten gab und gibt es dazu nicht.
Wie mühselig die Ergebnisse kombiniert werden mussten, um die Zahl der Opfer des Passivrauchens zu schätzen, zeigt sich auch im Fall des plötzlichen Kindstods (Sudden Infant Death Syndrome, SIDS): Laut DKFZ fallen ihm durch Passivrauch jährlich 60 Säuglinge zum Opfer. Grundlage der Berechnung war die Zahl der Mütter, die während der Schwangerschaft aktiv rauchen - einer zitierten Erhebung aus dem Jahr 2000 zufolge 18 Prozent. Eine acht Jahre alte Metaanalyse aus Großbritannien hatte wiederum festgestellt, dass 16 Prozent aller SIDS-Fälle auf passives Rauchen vor und nach der Geburt zurückgehen - in Großbritannien, wohlgemerkt. Daraus errechnen sich die besagten 60 Fälle. Um die Größenordnung der Opferzahl in erster Annäherung zu schätzen, mag diese Methode hervorragend geeignet sein. Aber mit solchem Zahlenwerk Genauigkeit vorzutäuschen, ist unverantwortlich, zumal: Ein Kausalzusammenhang zwischen Passivrauch und SIDS ist nicht bewiesen, er lässt sich bisher auch nicht physiologisch erklären.
Diese und weitere Unklarheiten der DKFZ-Analyse will Martina Pötschke-Lügner, die Herausgeberin des 72-Seiten-Werks, aber nicht diskutieren. Die Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am DKFZ hält die geschätzten Zahlen sogar für ein Zugeständnis, in Wahrheit läge die Zahl der Toten durch Passivrauchen "sicher viel höher". In Großbritannien seien ähnliche Analysen zu höheren Todesziffern gelangt, und dasselbe müsse eigentlich auch für Deutschland zu berechnen sein. Man habe sich aber auf konservative Schätzungen gestützt, um verlässliche Ergebnisse zu bekommen. Die bleiben zwar immer noch Schätzungen, aber dieser Umstand spielt eh keine Rolle: "Die gesundheitsschädliche Wirkung von Passivrauch ist belegt", sagt Pötschke-Lügner. Deshalb müsse der Rauch verschwinden - aus Gaststätten, Zügen, öffentlichen Gebäuden und vom Arbeitsplatz. Und dann kommt sie zum Kern der Sache: "Eine rauchfreie Umgebung ist der beste Weg, die Zahl der Raucher zu vermindern."
Und das ist der eigentliche Zweck. Die Raucher bleiben die eigentliche Zielgruppe der Tabakkontrolleure und Präventionsexperten - auch am DKFZ. Auf sie soll Druck ausgeübt werden, und wer könnte das besser als die Menschen in ihrer nächsten Umgebung? Die Nichtraucher, die nun Angst bekommen sollen, von Nikotinsüchtigen und Genussqualmern zu Tausenden in den Tod getrieben zu werden? Dass die Grundlage für diese Vorgehensweise vage Schätzungen sind, stört Frau Pötschke-Lügner nicht. Sie findet es sogar "legitim", solange das Ganze dem "richtigen" Zweck dient.
Nun ist es unbestreitbar vernünftig, die durch Rauchen und Passivrauchen entstehenden Gesundheitsrisiken zu bekämpfen. Fragt sich nur, ob durch Aufklärung oder durch Angstkampagnen, die ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung erzeugen sollen.
Noch ist Rauchen in Deutschland erlaubt. Verboten wird es mehr und mehr an Orten, die aufzusuchen oder zu meiden nicht jedermann frei steht - öffentliche Gebäude beispielsweise, oder Büros. Aber die Raucher per Gesetz, wie zur Zeit diskutiert und vom DKFZ gefordert, aus Bars und Restaurants auszusperren, müsste konsequenterweise ein Alkoholverbot nach sich ziehen, denn der Alkoholmissbrauch schädigt Dritte noch weitaus mehr als das Passivrauchen. Eine andere Sache ist es natürlich, wenn sich jemand entschließt, eine Nichtraucherbar oder ein rauchfreies Restaurant zu eröffnen. Auch das ist erlaubt. Dem DKFZ wäre sogar zuzubilligen, solche Orte öffentlich zu begrüßen. Doch auf dünner Datenbasis aggressive Kampagnen zu führen, mögen sie auch noch so gut gemeint sein, das ist nicht Sache der Wissenschaft.
"Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) macht Politik gegen das Passivrauchen. Leider bedient sich das Institut dafür zweifelhafter Botschaften – und einer Studie, die keine ist!" Mehr...
Das muß man sich wirklich nochmal auf der Zunge zergehen lassen:
"Dass die Grundlage für diese Vorgehensweise vage Schätzungen sind, stört Frau Pötschke-Lügner nicht. Sie findet es sogar ‚legitim', solange das Ganze dem ‚richtigen' Zweck dient... Diese und weitere Unklarheiten der DKFZ-Analyse will Martina Pötschke-Lügner, die Herausgeberin des 72-Seiten-Werks, aber nicht diskutieren..." Sic!
Kommentar: Raucher töten, die Erde ist eine Scheibe, die Evolution ist eine Lüge, wer die unbefleckte Empfängnis anzweifelt, wird "aufs Rad geflochten", der Islam ist böse, wir sind überall von "Terroristen" umstellt, wer nichts zu verbergen hat, der braucht die Totalüberwachung auch nicht zu fürchten, die Amis "exportieren" Frieden und Freiheit, die Arier sind eine Herrenrasse, und Ungereimtheiten werden nicht diskutiert, sondern unterdrückt und zum "Gesetz" gemacht, denn der Zweck heiligt die Mittel! - Nun kann ja jeder glauben, was er will, aber wenn solche Leute an Einfluß gewinnen und ihnen die Machtphantasien zu Kopf steigen, dann wird's wirklich gefährlich (nicht nur "vermutlich"), denn diese "Sorte" hat auch schon über Giordano Bruno und Galileo Galilei gerichtet...
Mit anderen Worten: Als der Tabak von einigen mittelalterlichen Quacksalbern sogar zur "Heilpflanze" erklärt wurde, war das mindestens genauso "wissenschaftlich" wie solche propagandistischen Zweck-"Studien" zur Ablenkung von Kolonialkriegen und der damit verbundenen Profitmaximierung in der Rüstungsindustrie...
Eigentlich ist es unfaßbar, wie weit der zielstrebige Aufbau eines Orwellschen Faschismus wenig mehr als 3 Jahrzehnte nach Willi Brandts Slogan "mehr Demokratie wagen" bereits vorangeschritten ist! Das sind Äußerungen, die 1:1 genauso gut von Josef Göbbels stammen könnten, der - wie sein Chef - bekanntlich auch Nichtraucher war (aber toleranter als die heutigen Machthaber!) und stets am besten wußte, wie man Kunst und "Wunst" unterscheidet, und was sonst noch "gut" für das Volk ist! Auf die Wahrheit kam und kommt es dabei ganz offensichtlich überhaupt nicht an, denn der Zweck "heiligt" stets alle Mittel - national und international gleichermaßen; und was der "richtige" Zweck ist, das bestimmen natürlich die "Sonnenkönige" von eigenen Gnaden! Die Begründungen für den Irakkrieg und für das Rauchverbot haben offenbar einen vergleichbaren Wahrheitsgehalt! Doch wenn aggressive Lügenkampagnen und das Selbstverständnis, man müsse die Leute im Inland und die Völker im Ausland nur zu ihrem "Glück" zwingen, nicht typische Merkmale des Faschismus sind, was denn sonst? Lügen werden nicht mehr hinterfragt, sondern kurzerhand zum "Gesetz" erhoben. Punktum! Wie in der Inquisition werden nachvollziehbare Beweise durch "Gottesbeweise" ersetzt, und wer die messianischen Verlautbarungen aus der Trutzburg des "rechten Glaubens" bezweifelt, der ist sowieso ein Ketzer. Freiheit und Selbstbestimmung werden durch das universelle "Menschenrecht" auf Sicherheit, "Schutz" und Ordnung ersetzt! - Kleptokraten und deren Handlanger wollen einfach nur noch bestimmen, was "gut" für den Plebs ist, der ansonsten nur noch alle 4 Jahre zum "Zettelfalten" gehorsam anzutreten hat; und ehemalige Linke bilden dabei sogar die "Speerspitze"... PDS- Funktionäre hören sich heute bei ihrem Geifer um eine harte Bestrafung von unfolgsamen Rauchern genauso an wie weiland Erich Mielke, als er über die Vernichtung von Staatsfeinden schwadronierte - aber auch seine Motivation war ja immer nur die "Liebe zu den Menschen", wie wir seit seinem Auftritt in der Volkskammer vom 13. November 1989 wissen! Diese "verflossene Liebe" wird nun ganz langsam durch den "Schutz" und die allgegenwärtige "Liebe" des "Big Brother" ersetzt, der sich wie eine Würgeschlange um den "Volkskörper" legt und bei jedem "Ausatmen" unerbittlich immer weiter zudrückt...
Erst wird mit einer beispiellosen Lügenkanonade ein ganzes Land "sturmreif" geschossen, militärisch überfallen und besetzt. Abertausende tote Zivilisten werden euphemistisch als "Kollateralschäden" verhöhnt! Kriegsgefangene werden als "Terrorverdächtige de facto für "vogelfrei" erklärt, ohne Rechtsbeistand oder Anklage in Foltergefängnisse verschleppt und dort auf unbestimmte Zeit festgehalten oder... Da die Öffentlichkeit weitestgehend ausgesperrt ist, kann dies sowieso nur die "Spitze des Eisbergs" sein - die ganze Wahrheit dürfte noch unvergleichlich schlimmer aussehen, falls sie jemals ans Licht kommt!? Wenn der "richtige" Zweck die Mittel heiligt (siehe oben), dann gibt es prinzipiell keine Grenzen mehr!
Die formale Distanzierung deutscher Politiker war allem Anschein nach nur gut gespielte Heuchelei und raffiniertes Wahlkampfgetöse, weil alles darauf hindeutet, daß es im Hintergrund bei illegalen Aktionen eine einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Geheimdiensten gab. - Nur 4 Jahre später wird dann ganz plötzlich mit "kopfloser" Eile wieder eine offenkundige Lügenkanonade entfesselt und zum Kesseltreiben auf Raucher geblasen. Im "Windschatten" dieser Kampagne wird die Verfassung gebrochen und die Bundeswehr wie in einer Bananenrepublik als "Polizei" eingesetzt; parallel dazu werden die "Sicherheitsgesetze" ständig verschärft, und Guantanamo-Käfige (Wie sahen eigentlich Vietcong-Käfige aus?) werden (erstmals?) einem "Praxistest" unterzogen, falls man sie in späteren (Sicherheits-) Kampagnen nochmal in größerer Zahl brauchen sollte...
Vom "Großen Bruder" lernen, heißt offenbar siegen lernen!? Und das alles am Anfang des 21. Jahrhunderts - wie soll da erst die Mitte oder gar das Ende dieses Jahrhunderts aussehen???... Vor 100 Jahren (1907) konnte noch kein Mensch auf der Welt den Ersten, geschweige denn den Zweiten Weltkrieg vorhersagen. Können wir heute vielleicht abschätzen, was das Jahr 2014 oder das Jahr 2039 bringen wird? Wenn man nur einmal fortschreibt, was heute schon möglich ist, dann ist in Zukunft buchstäblich alles möglich...
Wie in Heiligendamm werden immer mehr reale, aber auch zunehmend virtuelle Sicherheitszonen zum "Schutz" von "schutzbedürftigen" Politikern und Nichtrauchern oder was auch immer erreichtet; und weil das noch nicht reicht, werden dann die Schutzzonen mit Schutzzonen zum Schutz der Schutzzonen umgeben; und weil das auch noch nicht reicht, werden dann "Verdächtige", die sich in verdächtiger Weise der Schutzzone zum Schutz einer Schutzzone nähern, zum Selbst-"Schutz" in "Schutz"-Käfige gesperrt... Bin ich eigentlich der einzige, der das nicht mehr als "normal" empfindet? War Dachau 1933 nicht auch erst eine "Schutz"-Haft zum "Schutz" von "schutzbedürftigen" öffentlichen "Schutz"-Interessen?
Tja, und wenn alle "Blockparteien" der pfründegeilen neoplutokratischen Einheitsfront in ihrer neuen Interessen-Kongruenz gemeinsam die flächendeckende Umwandlung der deutschen Gastronomie in quasi Orwellsche Staatskantinen (wo es aber kein Rauchverbot gab!) mit Kasernenhofdisziplin und lückenloser Überwachung durch Blockwarte und inoffizielle Mitarbeiter durchgeboxt haben, dann können sie sich ja genauso gut als nächstes auch gemeinsam der "Modernisierung" der Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren universellen "Eingreiftruppe" gegen "Terroristen" im In- und Ausland widmen und sie auf die Jagd nach "Motherfuckern" drillen!?
Verlogene Schamgefühle brauchen die ehemaligen "Linken" da auch nicht mehr vorzutäuschen! Der Zweck der Pfründesicherung heiligt doch alle Mittel, und wenn dieser Grundsatz erst einmal auf einem Gebiet durchgesetzt wurde, dann kommt er früher oder später überall zum Tragen! Vielleicht braucht man ja irgendwann gar keine Zäune oder Käfige mehr für "polizeiliche Aufgaben", sondern nur noch ein paar Wachtürme mit MGs und Schießbefehl - und natürlich reichlich Leichensäcke, aber bloß nicht für "Tabakopfer"!? Zur Ablenkung kann man in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen immer wieder mal mit lautem Geschrei auf den unmenschlichen Schießbefehl an der DDR-Grenze verweisen und das finstere "Zonen-Regime" aufarbeiten! - Es fängt an mit einem willkürlichen Rauchverbot aufgrund lügenhafter Gesundheits-"Studien" und endet in einem KZ Deutschland auf der Grundlage manipulierter Sicherheits-"Studien"...
Aber wäre dies das Ende "der Fahnenstange"? Keineswegs! Schon heute bringen sich geltungssüchtige Hinterbänkler in der Politik mit Bemerkungen in die Medien, daß es sich nicht mehr lohne, alte Menschen mit Prothesen zu versorgen! Ganz davon abgesehen, daß hieraus die Menschenverachtung von KZ-Schergen spricht, so deuten sich hier ganz klar die Kampagnen der Zukunft an, die sehr schnell virulent werden könnten, sobald die Tabakhysterie und die "Terrorismus"-Kampagne abgeschlossen sind! Die utopische Vision des "Soylent Green", in der Menschen jenseits einer bestimmten Altersgrenze (also lebensunwertes Leben?) zu Nahrungsmitteln "verarbeitet" werden, handelt im Jahr 2022! 15 Jahre ab heute müßten eigentlich mehr als genug sein, um alle Gesundheits-"Schutz"-Kampagnen und Terrorismus-"Schutz"-Kampagnen bis zum Exzeß durchzupeitschen!? Aber welche Kampagnen kommen dann? Und welche technischen Mittel werden dafür zur Verfügung stehen?
Es kann keinen Zweifel geben, daß sich die EDV- und Medientechnik des Jahres 2022 von der heutigen genauso unterscheiden wird wie die heutige von der des Jahres 1992!? Der Unterschied zwischen all diesen Kampagnen zum "Schutz" der Allgemeinheit (vor Qualm, Terrorismus oder Alterskosten) ist nur graduell, aber keineswegs prinzipiell! Wenn erst einmal Freiheit und Selbstbestimmung, durch das singuläre "Menschenrecht" auf Sicherheit, Schutz und Ordnung substituiert wurden, dann ist der Dammbruch vollzogen, dann liegen die Grenzen des real Machbaren nur noch in der Phantasie der Machthaber - und die kennt keine Grenzen...
Wenn nicht Dicke und Dünne, Raucher und Nichtraucher, Junge und Alte, Rentner, Arbeiter, Arbeitslose und Intellektuelle GEMEINSAM Freiheit und Selbstbestimmung in allen Bereichen verteidigen, dann wird DAS die Zukunft sein...
Eigentlich ist es ja sogar ein wirklich genialer Propaganda-Schachzug, mit Lügen-"Studien" Kampagnen vom Zaun zu brechen, die nicht nur die Bevölkerung spalten, sondern auch noch die ganze Opposition in zwei Teile zerschlagen! Damit lenkt man nicht nur von allen Mißständen ab, sondern man halbiert auch noch die Opposition dagegen! Wer auch immer der geistige Urheber ist, hier wäre eine Art "Nobelpreis für Volksaufklärung und Propaganda" redlich verdient...
25 Jahre nach der "geistig-moralischen Wende", also de facto nach dem Anfang vom Ende der sozialen Marktwirtschaft und dem Anfang vom Ende der ehemals "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" breiten sich immer mehr faschistische Denkstrukturen aus: In der Medizin wird in ständig zunehmendem Maße zwischen "Ariern und Juden" unterschieden, nur daß es heute "Kassler" und Privatpatienten heißt, was aber an der moralischen Qualität dieser Segregation nicht das geringste ändert! Es ist dasselbe; es ist eine Vorstufe zur Produktion von "Soylent Green"... Hier würde es so viele Betätigungsmöglichkeiten für klare Gesetzte, strenge Kontrollen und - jawohl - auch empfindliche Strafen geben, und zwar nicht wegen "Mißbrauch" eines Genußmittels, sondern wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! - Daß die Parteien, die Träger der "geistig-moralischen Wende" waren, kein Interesse daran haben, das ist klar. Daß die ehemalige Volkspartei SPD, die die CDU der 70er Jahre schon längst rechts überholt hat, auch kaum Interesse daran hat, das ist ebenfalls fast schon nachvollziehbar. Aber daß die vermeintlich "progressivsten" Kräfte des Landes ebenfalls nichts anderes zu tun haben, als mit der Jagd auf Raucher auf der Grundlage von entlarvten Lügen-"Studien" sowohl von den "Kollateralschäden" der diversen Kriege wie auch von den totalitaristischen und rassistischen Tendenzen im eigenen Lande abzulenken, daß kann nur noch finsterste Visionen für die Zukunft hervorrufen...
Berliner Morgenpost: Nichtraucherschutz verschärfen
Experten nennen Daten des Senatsatlas dramatisch.
Forderung nach intensiverer Krebsvorsorge
Von Sylke Heun und Tanja Kotlorz
Die alarmierende Krebsstatistik der Senatsverwaltung für Gesundheit, wonach immer mehr Berliner an Krebs erkranken, hat die Parlamentarier aufgeschreckt. Gesundheitspolitiker aller Parteien fordern jetzt mehr Vorsorge und Aufklärung. Heidi Kosche, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, reagierte gestern erschrocken auf die Daten des Krebsatlas, speziell auf die Zahl der Lungenkrebserkrankungen. "Da muss dringend etwas passieren", sagte sie und forderte Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) auf, den Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz noch strenger zu gestalten. Auf keinen Fall dürfe es eine Ausnahmegenehmigung für Vereinsgaststätten geben, wo sich viele Kinder und Jugendliche aufhielten. Außerdem regte sie spezielle Programme für ausstiegswillige Raucher an, beispielsweise für Menschen, die beim Aufhören mehrfach gescheitert sind.
www.morgenpost.de/content/2007/07/04/berlin/908830.html
Kommentar von Sebastian Meskes
Wir wissen zwar nicht, was wir tun, aber wir machen einfach mal...
Berlin hat einen Krebsatlas veröffentlicht. Die genussfeindlichen Gegner der Freiheit aus Berliner Senat und Opposition nutzen die überraschende Erkenntnis, dass es in Berlin Krebs gibt, für weitere mediale Vorstöße zur Verteidigung ihres Raucherdrangsalierungsgesetzes. Selbstredend wird auch der kreuzgefährliche Passivrauch bemüht.
Den Vogel schießt dabei Wolfgang Albers, gesundheitspolitischer Sprecher der Linken im Abgeordnetenhaus, ab: Weil man nicht wisse, warum Krebs entsteht, mache man erst mal ein Rauchverbot. Natürlich wisse man, dass viele das als Bestrafung empfinden würden. Das sei aber egal, da man ja langfristig "gucken" könne, ob es eventuell positive Auswirkungen gibt.
Na also, wenigstens geben sie jetzt offensichtlich zu: 1. Der Nutzen eines Rauchverbots scheint auch dem Senat nicht klar zu sein, man will eigentlich nur mal "gucken". 2. Sie wissen, wie das Rauchverbot bei den Leuten ankommt, nämlich als sinnlose Bestrafung, als Diskriminierung. Denkt diese Einsichten mal konsequent weiter und lasst den Quatsch einfach sein!
Beitrag der NachDenkSeiten vom 5. Juni 2007
Wie Bertelsmann mit zweifelhaften Studien in der Politik die Puppen tanzen läßt...
Erinnern Sie sich noch: Vor einem Monat sagte die Bundesregierung der Fettleibigkeit den Kampf an. Angestoßen wurde die Debatte mal wieder über eine internationale Vergleichs-"Studie", über die zunächst die Süddeutsche Zeitung berichtete. BILD zog mit den Schlagzeilen nach: "Wir sind die dicksten Europäer" und das Robert-Koch-Institut bezweifelt nun die Vergleichbarkeit der Datensätze und kommt zu ganz anderen Zahlen als die Bertelsmänner. Damit wird das Problem der Dickleibigkeit nicht viel kleiner, aber interessant ist, wie in Deutschland Politik funktioniert.
Die Auflistung der International Association for the Study of Obesity (IASO) hatte kürzlich Schlagzeilen gemacht. Die Autoren hatten einzelne Untersuchungen aus den 25 EU-Ländern ausgewertet, die allerdings zwischen den Jahren 1992 (für Dänemark) und 2006 (für Frankreich) entstanden waren. Zudem waren in einigen Ländern die Menschen gewogen und gemessen worden, in anderen wurden sie nur am Telefon befragt. In dieser Datensammlung hatte die Erhebung von 2002/2003 aus Deutschland den höchsten Anteil Übergewichtiger.
Die Daten für Deutschland, nach denen 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen zu dick sind, beruhen laut RKI auf dem Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung von 2003. Mit der Befragung der 25- bis 69-Jährigen seien im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die 18- bis 24-Jährigen ausgeschlossen worden, die seltener Übergewicht haben.
Nach einer Telefonumfrage des Robert-Koch-Instituts von 2003, bei der Menschen ab 18 Jahren befragt wurden, sind 67 Prozent der Männer und 54 Prozent der Frauen zu dick und damit deutlich weniger als in der IASO-Umfrage. Das RKI verweist zudem auf den Kinder- und Jugendsurvey (KiGGS) der Jahre 2003 bis 2006. Demnach sind 15 Prozent der Jungen und Mädchen von 3 bis 17 Jahren übergewichtig, 6 Prozent davon sogar fettsüchtig. Im Vergleich zu einer Studie von 1985 bis 1999 sei die Zahl der Übergewichtigen um 50 Prozent geklettert, die der Fettsüchtigen hat sich sogar verdoppelt. Soweit der Bericht des Robert-Koch-Instituts in seinem jüngsten Epidemiologischen Bulletin.
Für die NachDenkSeiten sind deutliche Prozentabweichungen weniger interessant und auch die Erleichterung, dass die deutschen nicht die dicksten Europäer sind, hält sich bei uns in Grenzen. Die Werte sind immer noch beängstigend genug.
Was wir für viel beängstigender halten, ist die Art und Weise, wie hier in Deutschland ein politisches Problem inszeniert wird und wie die Politik darauf marionettenhaft reagiert: Es wird eine Studie in die Welt gesetzt, die auf allen Politikfeldern gegenwärtige Bertelsmann Stiftung liefert die Daten, die Presse und vorneweg die BILD-Zeitung starten eine Kampagne und die Politik legt ein aus der Hüfte geschossenes Programm auf.
Das ist im Kleinen - wie bei dem Programm gegen Dickleibigkeit - genauso wie im Großen, etwa bei den "objektiv notwendigen Reformen" (Schröder). Und fast immer mischt bei der "wissenschaftlichen" Untermauerung der politischen Entscheidungen die Bertelsmann Stiftung mit.
Warum baute eigentlich die Bundesregierung und die veröffentlichte Meinung blind auf den Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung? Warum fragte die Politik nicht zuerst einmal das bundeseigene Robert-Koch-Institut?
Warum nahm der Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung die 18 - 24-jährigen aus und dramatisiert damit die erhobenen Daten?
Auch für diese Studie galt wohl das übliche Bertelsmannsche Prinzip: Man muss die Situation in Deutschland zuspitzen und dramatisieren und mittels einer Studie die veröffentlichte Meinung aufscheuchen, dann hat man die besten Chancen, die eigenen "Reformvorschläge" der in Panik geratenden Politik unterzujubeln.
Die Methode ist zwar schlicht, aber sie funktioniert - weil es in Deutschland offenbar nicht mehr genügend kritische Widerlager gegen die interessengesteuerten Think-Tanks gibt...
Kommentar: Es kann doch niemand wirklich glauben, daß die "Studien" zum Nichtraucherschutz seriöser sind als die "Studien" zur "Fettleibigkeit"... Bei den angeblichen "Todesopfern" des Tabaks werden an Altersschwäche verstorbene Raucher mitgezählt! - Manipulationen, Desinformationen, Halbwahrheiten und Lügen, Lügen, Lügen...
Wiederholungen erhöhen Glaubwürdigkeit
Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Wiederholen einer Meinung die eigene Glaubwürdigkeit erhöht und die Zuhörer den Standpunkt schnell als allgemein bekannt bewerten. Dabei ist unwichtig, ob mehrere Personen diese Auffassung teilen oder immer wieder die gleiche Person diese Meinung äußert.
Die Forscher um Kimberlee Weaver vom Polytechnischen Institut von Virginia in Blacksburg berichteten in der Fachzeitschrift "Journal of Personality and Social Psychology" von Tests mit über 1000 Freiwilligen. Dabei stellte sich heraus, dass die Probanden einer bestimmten Auffassung mehr Glauben schenkten, wenn diese von mehreren Teilnehmern geäußert wurde.
Überraschenderweise zeigte sich dieser Effekt auch dann, wenn nur eine Person einen Standpunkt mehrmals wiederholte. Die Forscher vermuten, dass eine Meinung dadurch leichter im Gedächtnis haften bleibt und ein Gefühl der Vertrautheit entsteht.
www.unikosmos.de/2479,Wiederholungen_.htm
Kommentar: Mit andren Worten - frei nach George Orwell: Man kann fast jede beliebige Lüge zur "Wahrheit" machen, wenn man sie nur über möglichst viele scheinbar voneinander unabhängige Quellen und von möglichst vielen scheinbar unabhängigen "Experten" oft genug verbreiten läßt...
Bertelsmann - Schattenkabinett aus Gütersloh
Die Stiftung ist nicht etwa eine Förderstiftung, sondern arbeitet ausschließlich operativ. Das heißt, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln von etwa 60 Millionen Euro im Jahr, die sich aus einer steuerfreien jährlichen Dividendenzahlung der Aktiengesellschaft an die Stiftung speisen, unterstützt sie nicht etwa Non-Profit-Organisationen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, sondern finanziert ausschließlich ihren, den eigenen Interessen verpflichteten Organisations-, Forschungs- und Beratungsapparat. Das unterscheidet sie auch maßgeblich von allen anderen "Beratern" im Geschäft: Sie nimmt kein Geld, sondern hat eigenes. Die Stiftung ist also nicht nur finanziell unabhängig, sondern unterliegt auch keinerlei externen Kontrolle...
Dank der eingesparten Steuergelder hat die Stiftung inzwischen ein riesiges Politiknetzwerk aufgebaut, mit dem sie Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann und nimmt, lange bevor diese im Parlament verabschiedet werden. Damit wird eine Art "Elitenkonsens" im vorparlamentarischen Raum hergestellt, der kritische Stimmen bereits im Vorfeld eliminiert und so dafür sorgt, dass es zu großen gesellschaftlichen Debatten über viele Reformvorhaben gar nicht erst kommt.
Aufgrund der Einzigartigkeit der ihr zur Verfügung stehenden Finanzen kann sie dabei als einziger "Politikberater" im Lande jahrelang an einem Thema arbeiten und sich mit immer wieder neuen, aber in die gleiche Richtung zielenden Argumenten (Studiengebühren sind gerecht, weil...) in die Debatte einmischen, vor Ort "Modellprojekte" realisieren, um Vertrauen zu gewinnen, oder eben auch öffentliche Bedienstete - wie etwa Richter des Bundesarbeitsgerichtes zum Thema der Reform des Arbeitsrechts - auf eigene Kosten zu Veranstaltungen, Kongressen und ähnlichem laden.
Der Ansatz von Arbeit und Projekten ist dabei stets top-down. Kein Stiftungsprojekt findet statt, das nicht der Prämisse "wirtschaftsfreundliches Ergebnis" unterliegt. Die Stiftung ist stets bemüht, die geförderten Projekte und Vorstellungen für Zwecke zu instrumentalisieren, die "ihrem" Konzern dienlich sind.
Bleibt zu hoffen, dass Gesellschaft und Politik diese Stiftung als das begreifen, was sie einzig ist: nicht etwa "Lösungsgeber", sondern Teil des Problems...















































































































































































































































































































































































































































































































































